Was geschieht in Belgien mit behinderten Kindern, die der Abtreibung entwischt sind?
Die Kinder werden nach der Geburt getötet. Mit einer Bestrafung müssen die kindermordenden Ärzte nicht rechnen. Es sei ihre Pflicht, unwürdiges Leben zu verkürzen. Eiskalte Zeiten und Zahlen und schöne Grüße von Adolf Hitler.
(kreuz.net, Brüssel) Die meisten Kinderärzte, die in Belgien in der Intensivversorgung von Neugeborenen
arbeiten, wollen neugeborene Babys hinrichten, wenn diese behindert sind. Das berichtet das ‘Deutsche
Ärzteblatt’ unter Bezugnahme auf einen Artikel in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift ‘The Lancet’.
Die Hinrichtungswut der Belgier ermittelte eine Umfrage der Freien Universität Brüssel. Dabei äußerten
sich 292 Kinderärzte, die sich auf die Betreuung – offenbar gesunder – Neugeborener spezialisiert haben.
Eine Arbeitsgruppe der Universität Brüssel analysierte die Totenscheine aller Säuglinge in Flandern,
die zwischen August 1999 und Juli 2000 kurz nach ihrer Geburt gestorben waren. In dieser Zeitspanne schieden
292 Säuglinge innerhalb der ersten 12 Lebensmonate aus dem Leben. Mehr als die Hälfte von ihnen kam
vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Rund ein Drittel der verstorbenen Kinder war behindert.
Bei
einer anonymen Befragung zur Todesursachen gaben 121 der 175 Ärzte, welche die Totenscheine ausgestellt
hatten, an, daß Neugeborene in 143 Fällen mit Zustimmung ihrer Eltern getötet wurden. Damit sind 57%
der Säuglinge nicht gestorben, sondern sie wurden umgebracht.
Bei 68% der Neugeborenen verzichtete man
entweder ganz auf eine Intensivbehandlung oder man brach eine begonnene Behandlung ab. 16% der Kinder
erhielten potentiell lebensverkürzende Schmerzmittel. In 9% der Fälle wurden die neugeborenen Kinder
von Todesärzten gezielt durch Medikamente vergiftet.
Die Ärzte behaupteten, die Kinder ausgemerzt zu
haben, weil es keine reellen Überlebenschancen gegeben habe oder weil die „Lebensqualität der Kinder“
nicht ausgereicht hätte.
In Belgien dürfen seit September 2002 tödliche Medikamente verabreicht werden,
um eine lebensmüde Person auf Wunsch ins Jenseits zu befördern. Das Gesetz gilt allerdings nicht für
Minderjährige.
Auf Nachfrage meinten 95 der 121 Ärzte, daß es zur Erfüllung ihrer Pflichten gehöre,
„unnötiges Leiden“ durch eine „Beschleunigung des Todes“ ihrer Patienten zu verhindern. 69 Ärzte verlangten
deshalb, daß man in Zukunft in speziellen Fällen Säuglinge legal schlachten dürfe.
Mit einer Bestrafung
der illegalen Ermordungen durch belgische Behörden ist nicht zu rechnen.
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5 Lesermeinungen
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Adolf Hitler in Verbindung mit Abtreibung? Man bedenke, daß nach einseitig verschärftem § 130 StGB
das Anführen Hitlers in Verbindung mit „nicht vergleichbaren“ (Dr. Spiegel) heutigen Taten Konsequenzen
haben kann; selbst jetzt, da die zügellose Ausweitung der Abtreibung im unverdeckten Kindermord den lange
befürchteten Niederschlag findet. Der Zentralrat der Juden in Deutschland registriert, wenn Hitlers Taten
mit anderem relativiert werden. Das Verbot ist aber überflüssig; man muß nicht vergleichen, um die
Vernichtung jetzt sogar geborener Menschenwesen anzuprangern. Wer weder Nazi war noch sein wird und auch
sonst nicht gegen Juden ist, dem fällt es leicht Vergleiche mit dem III. Reich zu unterlassen und die
Vergangenheit wie gewünscht als terminiert zu betrachten. So geht der Schuß ins Leere; wie er auch den
verstorbenen Papst nicht mehr erreichen kann, der noch in letzten Lebenstagen für begriffsstutzig erklärt
wurde, weil er in seinem Buche „Memoria e identità“ den Holocaust und Adolf Hitler mit Vernichten von
menschlichem Leben unter heutigen „und sogar demokratischen Staaten“ „relativierte“. Und ecco: in Belgien,
ist die Saat der so aufgewerteten Abtreibungsbefürworter aufgegangen. Und wider Dr. Spiegels Klagen:
„Du kannst machen, was du willst, du erreichst nichts“, bin ich gegenteiliger Ansicht. Aber auch Dr. Spiegel
und die hierdurch Morgenluft witternden Abtreibungsbefürworter werden Gott einst Rede und Antwort stehen
müssen. Und man darf gespannt sein, ob ER sich an § 130 StGB halten wird.
#4 Uwe Schmidt 07:10:40 | Mittwoch, 13. April 2005
belgische ärzte Ich verstehe nicht, wieso Ärzte unbedingt Behinderte töten möchten! Schon allein aus
Eigeninteresse müssten sie doch an neuen Patienten interessiert sein! Behinderte müssen doch viel häufiger
in ärztliche Behandlung als gesunde Menschen.
#3 spectator † 13:49:14 | Dienstag, 12. April 2005
@ ontos Ontos, es geht mir nicht so sehr um die Auswirkungen der Empfängnisverhütung oder um die Abtreibung
allein, denn in Afrika z.B. wollen Frauen mehrere Kinder haben, denn diese sind die Sozialversicherung
im Alter der Ältern und stärken den gesellschaftlichen Status der Frau. Dies wird jedoch von den Medien
nie ins Gespräch gebracht. Es ging mir um die Mentalität der stimmungsmachenden /Journalisten/Medien
der reichen Nationen, die offenbar am Sündigen und an der Rechfertigung des Sündigens durch (erzwungene)
Erlaubnis der Kirche sehr großes Interesse aufweisen. Satanische Verse braucht man nicht im Islam zu
suchen, sie werden von den Medien den ahnungslosen Gläubigen, denen man jahrelang konkreten Religionsunterricht
und Katechese vorenthalten hat, regelrecht eingeflüstert.
Lieber Spectator es ist noch viel einfacher: Man möge uns Katholiken einen Menschen zeigen, der dadurch
getötet wurde, daß ein Paar enthaltsam war. Die Kirche besteht auf Enthaltsamkeit und eine in die Ehe
eingebundene Sexualität und wo dies befolgt wird, wird kein Kind getötet. Die Zulassung der Verhütungsmittel
führt gerade zur massenweisen Tötung von Kindern, nicht deren Verbot.
@ die Journalisten, das Konklave und die armen Länder Im deutschen Fernsehen berichten die Journalisten/innen,
dass in den armen Ländern das Verbot der Antibabypille und der Aufruf der Kirche zur Enthaltsamkeit das
Leiden der Menschen verursacht. Wir sollen also glauben, dass die Menschen in den armen Ländern nichts
anderes im Kopf haben und wollen als nur Geschlechtsverkehr (<- so das Wunschdenken der deutschen Stimmungsmacher),
damit man dadurch diese (im Endeffekt produzierte) Realität als den Willen Gottes erkennt und die Morallehre
der Kirche verneinen kann. Was für ein Interesse haben die deutschen Medien in ihrer Propaganda, in der
sie das Bedürfnis zum Geschlechtsverkehr als das wichtigste Bedürfnis der Menschen auslegen möchten???
Für die Lügen und Unterstellungen, die im deutschen Fernsehen derzeit, im Hinblick auf das Konklave,
dilettantisch verbreitet werden, wird sich das arrogante Informanten-Pack vor Gott verantworten müssen.
Wenn die Menschen eh Empfängnisverhütungsmittel benutzen oder abtreiben (oder besser gesagt, von den
reichen Ländern wie Deutschland dazu animiert werden), wieso wollen und brauchen sie dann eine Erlaubnis
der Kirche dafür??? Verkehren wie die Primaten und abtreiben wie am Fließband und das mit Erlaubnis
der von Gott gestifteten Kirche, um vor Gott keine Verantwortung selbst für diese Lebensweise zu tragen –
ist das der Wille der Menschen in den armen Ländern, oder der Wunsch der reichen???