09:47:52 | Freitag, 16. Oktober 2009
Ein abgängiger polnischer Priester ist überraschenderweise mit einer neuen Beschäftigung aufgefallen: als Bankräuber.

Polnische Zeitungen zeigen, wie der Abfall-Priester Norbert J. abgeführt wird.
(kreuz.net) Ein abgefallener Priester hat in Polen eine Bank ausgeraubt. Das berichtete das antikirchliche
Blatt ‘Süddeutsche Zeitung’ am 24. September.
Das Verbrechen geschah in der 19.000-Seelen-Stadt Szamotuly –
32 Kilometer nordwestlich von Posen.
Dort drang ein Mann in beigem Anorak und kurzer Hose in die örtliche
Sparkasse ein und verlangte von der Kassiererin Geld. Zugleich bedrohte er sie mit einem Messer.
Die
Kassierin händigte dem Bankräuber ein Bündel Banknoten aus – insgesamt 6.000 Zloty, umgerechnet rund
1.450 Euro.
Doch dem Bankräuber passierte ein Fehler. Er war nicht maskiert und wurde von einer Überwachungskamera
aufgenommen.
Anhand dieser Photos und von Zeugenbeschreibungen erstellte die Polizei ein Phantombild.
Es wurde im Internet und in den lokalen Medien veröffentlicht. Schon wenige Stunden später konnte der
Täter – Norbert J. – verhaftet werden.
Es stellte sich heraus, daß er ein davongelaufener Priester
aus der Diözese Köslin war.
Nach Angaben seiner Diözese verließ er Anfang August seine Pfarrei in
Westpommern, wo er die erste Kaplansstelle innegehabt hatte, um in eine andere Gemeinde zu wechseln.
Dort ist er aber nie angekommen. Die Kirche betrachtete ihn darum als abgängig. In seiner ersten Pfarrei
war er nach Angaben der ‘Süddeutschen’ „offenbar sehr beliebt“.
Inzwischen sind die Hintergründe für
den Bankraub bekanntgeworden.
Norbert J. lebte seit ein paar Wochen mit einer Kebse und einem Säugling
in der Anonymität der Großstadt Posen.
Vor der Polizei sagte er aus, gehofft zu haben, in Szamotuly –
wo er noch nie gewesen war – als Bankräuber nicht aufzufallen.
Das geraubte Geld wurde von der Polizei
sichergestellt. Norbert J. wollte damit angeblich die Miete zahlen und die Kebse und das uneheliche Kind
ernähren.
Für bewaffneten Banküberfall drohen ihm bis zu zwölf Jahre Gefängnis.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#19
moses09 † 16:19:19 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
#18
riffelfix † 20:50:04 | Freitag, 16. Oktober 2009
#17
freddie schenk 18:50:04 | Freitag, 16. Oktober 2009
#16
Damenschuh 16:26:33 | Freitag, 16. Oktober 2009
#15
Pöter Lingen † 16:23:54 | Freitag, 16. Oktober 2009
#14
Damenschuh 16:19:15 | Freitag, 16. Oktober 2009
#13
Pöter Lingen † 16:15:34 | Freitag, 16. Oktober 2009
#12
Damenschuh 16:13:00 | Freitag, 16. Oktober 2009
#11
Pöter Lingen † 15:46:11 | Freitag, 16. Oktober 2009
#10
Damenschuh 15:32:23 | Freitag, 16. Oktober 2009
#9
Peter-Pan 14:25:25 | Freitag, 16. Oktober 2009
#8
Hans im Glück 12:13:27 | Freitag, 16. Oktober 2009
#7
unbestechlicher 10:41:43 | Freitag, 16. Oktober 2009
#6
DerRabe 10:37:55 | Freitag, 16. Oktober 2009
#5
Kiki de Montparnasse † 10:17:28 | Freitag, 16. Oktober 2009
#3
IZAAC 10:10:24 | Freitag, 16. Oktober 2009
#2
Damenschuh 10:06:19 | Freitag, 16. Oktober 2009