Ein neokonservativer Bischof – der sonst päpstlicher ist als der Papst – schämt sich nicht, die deutsche Kirchensteuer auch mit Angriffen gegen den Vatikan zu verteidigen. Ein Kommentar.
(kreuz.net) Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg hält das deutsche Kirchensteuersystem für
„unschlagbar“, weil es angeblich „unserer Geschichte, Kultur und Mentalität entspricht“.
Sie sei in
der Verfassung „unseres demokratischen Staates“ und in den Konkordaten wohl begründet.
Das erklärte
der Bischof am 10. Oktober in einem Interview mit der Tageszeitung ‘Passauer Neue Presse’.
Auch Bischöfe
und Pfarrer würden Kirchensteuer zahlen. Nur so könne die Kirche ihre Aufgaben in der Welt erfüllen,
die in „weitestem Maße“ der gesamten Bevölkerung zugute komme.
Dogmatische Kirchensteuer?
Die Erklärung
zur Kirchensteuer, die der ‘Päpstliche Rat zur Auslegung der Gesetzestexte’ im Jahr 2006 veröffentlichte,
greift der Bischof ohne langes Federlesen an.
Der Rat hatte festgehalten, daß ein Kirchenaustritt vor
einer weltlichen Behörde keine kirchenrechtlichen Konsequenzen hat.
Diese Erklärung „müßte an manchen
Punkten dogmatisch besser in Einklang gebracht werden mit der Lehre des Konzils zur Kirchengliedschaft
der katholischen Gläubigen“ – unterstellte Bischof Müller, obwohl das deutsche Kirchensteuersystem keine
dogmatische Gegebenheit ist.
Kirchenrechtliche Schlußfolgerungen würden in der Luft hängen, wenn sie
„rein rechtspositivistisch“ argumentierten und die sakramentale Verfassung der Kirche aus den Augen geraten
würden – faselt der Bischof:
„Wer die kirchliche Gemeinschaft mit Christus öffentlich verläßt, kann
auch nicht teilhaben an der sakramentalen Gemeinschaft mit Christus“.
Der Bischof redet am Problem vorbei
Doch dem Vatikan ging es bei der Erklärung gerade nicht darum, sondern um treue Katholiken, die das
Kirchensteuer-System verlassen und nicht an einen Glaubensabfall denken.
In diesem Fall stellte der Vatikan
fest, daß der administrative Akt eines Austritts aus dem Kirchensteuersystem in sich keinen Glaubensabfall
darstellt, wenn der Betreffende ausdrücklich erklärt, Katholik bleiben zu wollen.
Der Katholik hat
die Pflicht, seine Kirche finanziell zu unterstützen. Aber die Kirche – auch nicht jene in Deutschland –
hat kein Recht, ihm Vorschriften zu machen, auf welche Weise er das tun muß.
Darum redet Mons. Müller
an der Sachlage vorbei: „Wer Papst, Bischof oder seinen Pfarrer durch Kirchenaustritt mit Liebesentzug
»bestrafen« will, trifft die Falschen und bestraft Kinder, Jugendliche und Hilfsbedürftige, denen durch
die geringeren Finanzmittel seitens der Diözesen und der kirchlichen Einrichtungen weniger zur Verfügung
gestellt werden kann.“
An der Wahrheit vorbei stellt der Bischof in Abrede, daß die Deutsche Bischofskonferenz
in dieser Sache dem Vatikan widerspricht: „Es geht nicht um unterschiedliche Kurse, sondern um die unterschiedliche
Realisierung“ – windet er sich.
Die römischen Vorgaben könnten „nur allgemein“ formuliert sein und
müßten offen bleiben für die konkrete Anwendung auf unterschiedliche Situationen.
Es gibt aber in
der Kirchensteuer-Frage keine unterschiedlichen Situationen, weil die Kirchensteuer auf sehr ähnliche
Weise nur in drei Ländern – Deutschland, Österreich und Schweiz – existiert.
Eine „öffentlich-rechtliche
Körperschaft“ gehört nicht zum katholischen Kirchenverständnis
Auf die Frage, warum ein Kirchenaustritt
bei einer weltlichen Behörde möglich sei, kommt der Bischof erneut ins Schleudern:
„Eine Trennung der
Kirchengliedschaft bezüglich der Kirche als Leib Christi und der öffentlich-rechtlichen Körperschaft
zeigt die offene Ablehnung des katholischen Kirchenverständnisses“ – behauptet er ohne Beweise.
Denn
die „öffentlich-rechtlichen Körperschaft“ ist eine deutsche Rechtskonstruktion, die theologisch oder
im Kirchenrecht nicht existiert.
In offenem Widerspruch zur katholischen Glaubenslehre, zum Päpstlichen
Rat zur Auslegung der Gesetzestexte und somit zu Papst Benedikt XVI. behauptet Mons. Müller dann:
„Der
Austritt aus der Kirche vor dem Standesbeamten ist, von der Kirche aus gesehen und damit theologisch formuliert,
immer ein Abfall von der Gemeinschaft der Kirche, der ich durch die Taufe unlösbar angehöre. Daran ändert
sich auch nichts, wenn die einzelnen Betroffenen subjektiv ganz andere Motive im Sinne haben.“
Es geht
ums Betriebskapital
Den Einwand, daß nur eine arme Kirche eine gute Kirche sei, schmettert Bischof Müller
ab: „Das sagen diejenigen, die in einem weltfremden Spiritualismus befangen sind.“
Geistliche Armut sei
nicht mit einer finanziellen Mittellosigkeit zu verwechseln: „Denn auch kirchliche Krankenhäuser werden
nicht durch das Armutsideal der Ordensbrüder, sondern durch geregelte Geldeinkünfte finanziert.“
Das
Kirchenvermögen sei immer Mittel zum Zweck und diene der Besoldung der hauptberuflichen Mitarbeiter.
Mit dem von Papst Benedikt XVI. bevorzugten italienischen System der Kirchenfinanzierung kann Mons. Müller
nichts anfangen.
Dieses System ermöglicht es, einen gewissen Prozentsatz seiner Einkommenssteuer an
die Kirche oder an andere Institutionen zu überweisen, ohne daß das die Steuerlast erhöhen würde.
Dieses System wäre in Deutschland allerdings mit massiven finanziellen Einbussen verbunden.
Zu dieser
Lösung sagt Mons. Müller: „Nein!“
Bisher habe noch niemand zeigen können, „wie er die unweigerliche
Schließung von kirchlichen Einrichtungen und Hilfeleistungen, den Verlust von Hunderttausenden Arbeitsplätzen
und den Schaden für die Gesamtgesellschaft verantworten könnte.“
Vom Geld der Kirchensteuerzahler profitiere
ferner der Wirtschaftskreislauf und der Arbeitsmarkt.
Richard Langlechner aus Unterneukirchen unterstützt
den Bischof in einem Leserkommentar. Er findet, daß die Kirchensteuer eine der sinnvollsten Steuern in
Deutschland sei:
„Im Gegenzug sollte jeder Bürger verpflichtet werden den selben prozentualen Betrag
wie wir Katholiken für die Kirchensteuer aufbringen in eine, wie auch immer genannte (Hilfe dem Nächsten –
Steuer ) zu zahlen. Dieses Geld könnte für notwendige Soziale Aufgaben verwendet werden.“
„Das wäre
auch ein kleiner Weg hin zur Steuergerechtigkeit.“
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…es gibt offensichtliche mehrere HartzIV Priester… …als kleine Info für smallplayer… Pater Lingen
ist nicht im Bistum Essen beheimatet…das dürfte Ihre Frage beantworten… Jetzt gibt es also auch einen
neuen Bischof von Essen…es wird sich nichts ändern…denn von einer sogenannten Wahl kann nicht die
REDE sein… Man bleibt gerne unter sich! R.I.P. Deutsch-katholische Kirche !
Lieber Vater Abt DA BLEIBE ich beharrlich auf der Seite von Bischof Müller in Regensburg – der ist auch
bestimmt belesener wie ein Heggi oder sonstige Oberschlaue in diesem Forum… Wenn das Ihr Ernst ist,
haben Sie sich leider als Diskussionspartner destruiert. Es ist ein klassisches Argumentum ad hominem
und zeugt zudem von einer Unmündigkeit, sich selbst ein Urteil bilden zu können. Aber das unterstelle
ich mal nicht, bitte selber lesen, selber nachdenken, selber zu einem Urteil kommen: Damit schon einmal
anfangen www.vatican.va/…tus-formalis_ge.html Und wenn das eigene Urteilen gefällt, damit geht es weiter
…rantwortung-regensburg.de/…e-kirchensteuer_.pdf Viel Spaß bei dieser neuen Erfahrung.
Wenn’s ums GELD geht kennt die Deutsch-katholische Eigenkirche… Wenn’s es um Pinke Pinke geht, dann
kennt die Deutsch-katholische Kirche (das ist nicht die römisch-katholische wohlbemerkt!) keinen Spass,
denn die Kardinäle, Bischöfe und auch Priester (meistens alles schlechte Schauspieler – daher bleibt
auch das Publikum aus) möchten auch weiterhin in Saus und Braus leben und residieren. Ist doch bequem
sonn Job im öffentlichen Dienst. Wehe dem, der auch nur Widerworte gibt…der ist doch sofort ausgeschlossen
aus den Kreisen… Warum sonst gibt es im Bistum Essen zig Priester die zwangspensioniert wurden, sogar
einen HartzIV-Priester seit 8 Jahren?…alle unter Msgr. Bischof Dr. Felix Genn (dieser treibt jetzt sein
Unwesen in Münster weiter – er hat seine Schafe im Stich gelassen in Essen denn er braucht ein grösseres
Bistum um Kardinal zu werden!) ihres Altares beraubt. Wer hier exkommuniziert ist – ganz klar die meisten
Bischöfe. Dabei darf man den Bischof Robert Zollitzsch aus Freiburg an erster Stelle nennen, denn er
leugnet die Auferstehung Jesu. (siehe vorleigende Artikel) Gott reinigt diese Kirche mit Macht, das ist
nicht mehr zu übersehen – DEO GRATIAS ! REX GLORIE!…betet für diese Kirche damit sie bald in Frieden
ruhen möge – R.I.P. !
Genau das sind die Beweggründe gegen die dt. Kirchensteuer! Es gibt heute gute Gründe für einen Kirchenaustritt.
Viele Bischöfe arbeiten aktiv an der Zerstörung des christlichen Glaubens und der christlichen Kultur
mit. Viele Bischöfe unterstützen zwielichtige Vereine, welche die Abtreibung fördern. Da ist es nur
allzu verständlich, daß viele Gläubige ihr Geld lieber für authentisch katholische Zwecke zur Verfügung
stellen, anstatt die Mafia im örtlichen bischöflichen Ordinariat zu fördern. Und genauso – freilich
unter umgekehrtem Vorzeichen – argumentieren dann auch die modernistischen Egomanen und dann kommt auch
noch (sozusagen aus Rom selbst“ sinngemäß der Spruch Körperschaftsaustritt zieht keine Kirchenstrafe
nach sich. DA BLEIBE ich beharrlich auf der Seite von Bischof Müller in Regensburg – der ist auch bestimmt
belesener wie ein Heggi oder sonstige Oberschlaue in diesem Forum…
DJMDJM Verstehe das, wer will, was Sie sagen wollen. Ich haue mich jetzt ins Bett, und morgen fahre ich
in Richtung Wigratzbad (wenn Sie wissen, was ich damit meine). Gute Nacht!
DJMDJM Dann gibt es nach Ihrer Auffassung wohl in 97 Prozenzt aller Länder der Welt nur schizoide Katholiken,
weil man dort keine Kirchensteuer kennt. Sie spinnen wahrlich, wenn Sie meinen, an der Zahlung von Kirchensteuern
erkennt man die richtigen Kathiliken. Besuchen Sie doch mal die USA, wie gut das katholische Leben dort
ohne Kirchensteuer funktioniert.
Im übrigen: Kapiert doch alle einmal, daß ein Kirchenaustritt nicht möglich ist. Semel catholicus,
semper catholicus!!!!! Deshalb meine Wiederholung: Auf Grund des Character indelebilis der Taufe kann
mich niemand aus der Kirche rausschmeißen (auch die Bischöfe nicht), sondern man kann mir nur meine
Communio-Rechte mindern. Nach dem römischen Schreiben vom 13.03.2006 sind es aber nur 3 Dinge, die meine
Communio mindern könnten, nämlich Apostasie, Häresie, Schisma. Der Entzug der Kirchensteuer hat keine
kirchendisiplinären Folgen im Sinne von latae sententiae.
troja Für Bischof Müller heißt es schlicht: pecunia non olet. Dabei zahlen ohnehin das meiste Geld
die 90% der Katholiken, die mit der Kirche nicht mehr viel am Hut haben. Ich persönlich will an der Kirchensteuer
nichts sparen, ich möchte das Geld nur meinem Bischof nicht mehr geben, ihn und seinen teuren Apparat
länger durchfüttern. Ich glaube auch, die Bischöfe machen eine falsche Rechnung auf. Bistum auf, Bistum
ab geht es demnächst wie im Bistum Aachen darum, die alten Strukturen und damit den klassichen Service
der Kirche anzubauen. Weniger Kirche vor Ort wird aber den Kirchenaustritt sogar noch beschleunigen und
zu noch weniger Geld führen. Die Bischöfe sind nicht nur ratlos, sie sind dumm und überfordert.
Man kann es nicht oft genung wiederholen: Körperschaftsaustritt zieht keine Kirchenstrafe nach sich.
Körperschaftsaustritt zieht keine Kirchenstrafe nach sich. Körperschaftsaustritt zieht keine Kirchenstrafe
nach sich. Körperschaftsaustritt zieht keine Kirchenstrafe nach sich. Körperschaftsaustritt zieht keine
Kirchenstrafe nach sich. Körperschaftsaustritt zieht keine Kirchenstrafe nach sich. Körperschaftsaustritt
zieht keine Kirchenstrafe nach sich. Körperschaftsaustritt zieht keine Kirchenstrafe nach sich. Körperschaftsaustritt
zieht keine Kirchenstrafe nach sich. Körperschaftsaustritt zieht keine Kirchenstrafe nach sich. Körperschaftsaustritt
zieht keine Kirchenstrafe nach sich. Körperschaftsaustritt zieht keine Kirchenstrafe nach sich. Körperschaftsaustritt
zieht keine Kirchenstrafe nach sich. Körperschaftsaustritt zieht keine Kirchenstrafe nach sich. Körperschaftsaustritt
zieht keine Kirchenstrafe nach sich. Körperschaftsaustritt zieht keine Kirchenstrafe nach sich. Körperschaftsaustritt
zieht keine Kirchenstrafe nach sich. Körperschaftsaustritt zieht keine Kirchenstrafe nach sich. Körperschaftsaustritt
zieht keine Kirchenstrafe nach sich. Beweis www.vatican.va/…tus-formalis_ge.html
#45 Bernd-Jupp 22:46:37 | Montag, 19. Oktober 2009
@lieber Herr Panetta! Als Angestellter der Diözese RS haben sie auch über viele Jahre hinweg ganz gut
von der Kirchensteuer verdient – nicht wahr? Und jetzt so ein GEschreibsel. Sind Sie zwischenzeitlich
bei den Republikanern so auf der Karriereleiter gestiegen, dass Sie nicht mehr von der Diözese bezahlt
und ausgehalten werden müssen? Sollte das nämlich immer noch der Fall sein, dann würde ich nach solchen
Aussagen ganz schnell entweder meine Arbeit niederlegen und kündigen – oder einfach den Schnabel halten
bzw. die Finger von der Tastatur lassen. Oder hat vielelicht die Diözese Ihnen bereits gekündigt? Dann
wäre eine solche Wut und Aggression nur allzu verständlich…
schlämmer Also ich schließe mich der Argumentation von Müller an: man kann nicht öffentlich, vor den
staatlichen Behörden, seinen Austritt aus der Kirche erklären und damit Christus selbst – höchst offiziell –
verleugnen, aber gleichzeitig noch Mitglied der Kirche mit allen Rechten sein bzw. als solches angesehen
werden. Er hat ja offiziell erklärt, dass er das nicht mehr sein will. Nein, nein, nein, nein wiederholen
Sie nicht ständig die Unwahrheiten. Sich nicht zu Christus bekennen die sich, die im öffentlichen Fernsehen
den Sühnetod Christi leugnen Sich nicht zur Kirche bekennen die sich, die päpstliche Anweisungen bewusst
hintertreiben wie z.B. die Wandlungsworte nicht korrekt übersetzen, Summorum Pontificum nicht umsetzen,
traditionstreue Katholiken offen verachten, den Religionsunterricht von allen nur ansatzweise glaubenstreuen
Lehrern befreien usw. usw. Wir wollen diese (Sie auch?) nicht noch mit unserem Geld fördern. Nehmen Sie
das endlich zur Kenntnis!!!!!!!!!!!!!!!!! „Katholisch“ ist bei der gleichlautenden Körperschaft des öffentlichenRechts
in Deutschland kaum noch etwas. Der Begiff dient anscheinend nur noch dazu, Geld einzutreiben. Übrigens
alle Körperschaftsrechte wollen wir nicht. Den PGR könnt ihr alleine wählen, ich will mein Geld auch
nicht als Angestellter dieser Körperschaft verdienen.(aber auch nicht für diese)
Rodolfo Panetta für schlechte Bischöfe müssen Sie sich ja nicht rechtfertigen. Nur weil die Kreuz.net
Demagogen ihre Sichtweisen pflegen, bedeutet das nicht, dass sie damit Recht haben. Es sind profane Werturteile,
derer sie sich bedienen. Unhaltbar, angesichts der Gemeinde. Kreuz.net ist wurscht.
Die Zeiten haben sich geändert Es gibt heute gute Gründe für einen Kirchenaustritt. Viele Bischöfe
arbeiten aktiv an der Zerstörung des christlichen Glaubens und der christlichen Kultur mit. Viele Bischöfe
unterstützen zwielichtige Vereine, welche die Abtreibung fördern. Da ist es nur allzu verständlich,
daß viele Gläubige ihr Geld lieber für authentisch katholische Zwecke zur Verfügung stellen, anstatt
die Mafia im örtlichen bischöflichen Ordinariat zu fördern.
#41 hieronymus333 22:31:54 | Montag, 19. Oktober 2009
Heutzutage reist das Geld der Bischöfe nicht mehr wie zu Jesu Zeiten im Säckel, sondern in der LV-Tasche,
die kostet, da muss halt mal die Diözese auf Organisten (Essen), die Pfarreien auf Kirchen (Aachen) und
die Gläubigen auf Priester (Mitteleuropa) verzichten, die klüger sind als Hühnereier.
dr. schlämmer bin im gegensatz zu dt. bischöfen kein finanzexperte. auch ein scherz. aber die kirche
und die bischöfe sollen sich um den glauben, die verkündigung und die gläubigen kümmern. ohne firlefanz
und großapparate
Kirchensteuer ist Nazidoktrin „Der selige Berchtoldus erweckte zu Regensburg eine Weibsperson vom Tode,
welche vor Allen bekannte, daß mit ihr sechzigtausend Seelen vor dem göttlichen Richter erschienen,
aus denen sechsundfünfzigtausend verloren gingen…“
Modifizierung angesagt Es nützt alles nichts, das Kirchensteuersystem in Deutschland muss modifiziert
werden. Wichtig ist vor allem, dass für die Ausgetretenen und Ahteisten eine Kultur-/ Sozialsteuer in
gleicher Höhe eingeführt wird. Ein Weg hin zu mehr Steuergerechtigkeit!
#36 Dr. Schlämmer 21:15:30 | Montag, 19. Oktober 2009
@Troja Wenn Sie ihre Grundsätze auch auf Vati Staat anwenden würden und könnten, wären Sie wohl ein
Staatenloser. Das wäre Ihnen sicher gar nicht recht. Aber lassen wird das Scherzen. Sollte die Kirche
Sie stets höchst persönlich um Ihre Meinung fragen, wenn Gelder ausgegeben werden?
5 % bekommt der Staat für die Kirchensteuer Soll der doch die Aufgaben der Kirche übernehmen, dann gäbs
eine Kultursteuer und kein Atheist käme mehr aus!
dr. schlämmer hat dieses steuersystem nicht eine kirchliche nomenklatura hervorgebracht? der damalige
kardinal ratzinger hat vor ca. 10 jahren bereits erklärt, daß ihm das italienische system sympathischer
ist. warum nur? man kann gewiss davon ausgehen, daß er seine dt. mitbrüder genau gekannt hat! sie haben
recht, daß jeder etwas beitragen muß. aber warum bin ich gezwungen, häretische ordinarien zu unterstützen.
ich jedenfalls gebe lieber originär kath. organisationen etwas, als diesen herren. übrigens hätte die
kirche in dt. genug geld. in münchen hat sich z.b. das ordinariat für 80 millionen euro ddas ehemalige
gebäude der landesbank gekauft. macht mit renovierung 100 millionen. begründung: so kann man in der
münchner altstadt bleiben! oder der ökumenische „kirchentag“ in münchen. zugegebene kosten:20 millionen,
während alteingesessene pfarreien bei ihrer gemeinde für renovierungen betteln müssen. nein, kein geld
für diese funktionäre
#33 Dr. Schlämmer 20:09:12 | Montag, 19. Oktober 2009
@Troja Also ich schließe mich der Argumentation von Müller an: man kann nicht öffentlich, vor den staatlichen
Behörden, seinen Austritt aus der Kirche erklären und damit Christus selbst – höchst offiziell – verleugnen,
aber gleichzeitig noch Mitglied der Kirche mit allen Rechten sein bzw. als solches angesehen werden. Er
hat ja offiziell erklärt, dass er das nicht mehr sein will. Das ist der Unterschied zu den von Ihnen
angeführten Beispielen.
dr. schlämmer genau das tun aber unsere dt. bischöfe. sie verweigern den gehorsam, z.b. die verwendung
von „für viele“ statt „für alle“, sie setzen päpstliche weisungen nicht um, z.b. die freigabe der alten
messe, sie verbreiten häresie, z.b. zollitsch, der keinen sühnetod christi anerkennt, sie widersprechen
der politik nicht bei fragen der christlichen moral, z.b. abtreibung usw. das alles vor dem hintergrund
einer staatl. stellung, die nur von politikern wieder genommen werden kann. müller gehört zur bayr.
bischofskonferenz. kein bayer hat von diesem herrn jemals einen klaren widerspruch gegen die politik gehört,
wenn sich diese ein christliches weltbild ausgesprochen hat. müller ist stark darin, das ausgelutschte
thema williamson ständig wieder aufzuerwärmen, um der politik zu gefallen, aber er hat sich feige zurückgezogen,
als das merkel sein geistiges oberhaupt perfide angriff. daß dies auch für die anderen dt. bischöfe
zutrifft, macht ihn nicht symphatischer
#30 Dr. Schlämmer 19:51:17 | Montag, 19. Oktober 2009
@Pro Müller Die Kirche ist der reale Leib Christi und hat als solches einen Anspruch an seine Glieder.
Wer meint, er könne noch Glied des Leibes sein, sich dessen Ansprüchen, die für alle gelten, aber verwehren,
ist außerhalb des Leibes. Ob „öffentlich-rechtliche Köperschaft“ nun im CIC steht, oder nicht. Man
kann nicht Glied des Leibes sein, aber mit dessen Normen und Regeln rumspringen wie das Rehlein auf der
Weide.
heggi natürlich muß jeder einen gewissen obolus beitragen. aber wie wäre es mit dem it. modell, das
auch benedict für gelungen hält? da es die kirchensteuer in dieser form nur in den deutschsprachigen
ländern gibt, lässt sich hier genau beobachten, daß dieses system nicht zum vorteil der kirche ist.
übrigens werden die bischöfe direkt vom staat bezahlt. entsprechend haben sie sich darauf eingerichtet:
„wes brot ich ess, dess lied ich sing“. das letzte beispiel waren die tiefen verbeugungen vor der berliner
politik in den angeblichen wahlempfehlung. sie konnten sich nicht einmal zu einer kritik an merkel aufraffen,
als ihr oberhaupt von dieser dame kritisiert wurde. warum wohl? bei einem monatsgehalt von 10200 euro
für einen normalen bischof, kann man sich denken, daß der widerspruch zur welt auf der strecke bleibt.
diese vermengung von staat, und durch den staat bezahlten klerus kannte man früher nur von den protestanten.
entsprechend waren diese eine staatskirche. gerade ein müller ist ein exemplarisches beispiel für diese
bischofsgeneration. während er hemmungslos gläubige katholiken drangsaliert, krümmt er sich vor der
politik, aus angst, pfründe zu verlieren. bitte weg mit dieser kirchenstuer!!!
@Braut = unwichtiger Wichtigheimer „…mal wieder…“. Und sonst? Gute Güte war dass eine Ruhe bis jetzt,
angenehm, interessant und lustig. Jetzt wo die „Koryphäen“ aufmarschieren und sich in der Volksbelustigung
des Claquere’ ismus sich verdingen ist mein Zeitkontingent erschöpft. Guten Tag!
hey ihr versager Während ihr wieder den ganzen Tag fleissig gegen Juden, Homosexuelle, Migranten und
Andersdenkende gehetzt habt, dabei natürlich nicht vergessen habt Abtreibung mit dem Holocaust zu vergleichen,
habe ich mal wieder 9,5 Stunden gearbeitet. Beschwer ich mich? Nein, denn mir geht es gut. Schaut euch
mal an, und eure niemals endenden Themen. Die Frage ob es euch gut geht, brauch ich gar nicht zu stellen…
und schuld daran sind nicht die Juden!! Und tut mir einen Gefallen: wenn ihr am 01.11. wieder euere ARGE
Überweisung bekommt, dann gebt nicht gleich alles auf einmal aus… Ihr wisst schon, dann seid ihr nur
noch frustrierter und kommt erst recht nicht mehr aus dem Hetzen und Jammern raus. mfg und Juchee die
Braut
@atheisti Weg mit der Scheiß-Kirchensteuer! Weg mit den staatlichen Subventionen dieses Mittelalter-Vereins!
Weg mit der (staatlich finanzierten) Religionsvergiftung in den Schulen! Dann hat dieser Narrenclub bald
sein Ende gefunden! Und der Piusclan kann sowieso scheissen gehen, wenn die senilen Trottel weggestorben
sind, die jetzt ihre Rente diesem Bettlerverein um des Himmelreiches willen „spenden“! Sie sollten ihre
Toilettentür mal zumachen! Ja, ja die K-Steuer, was soll’s Vater-Staat bekommt für’s einsammeln rund
3%, auch nicht schlecht.
HwstVaterAbt Sie haben von „Tuten und Blasen“ keine Ahnung. [kursiv“]…das Anliegen der dt. Bischöfe
(entweder Austritt dann ganz oder eben dabei bleiben mit allen Rechten und Pflichten) unterstützen und
nicht einem bewährten dt. beispielhaften Kirchensteuerwesen in den Rücken fallen.“ Auf Grund des Character
indelebilis der Taufe kann mich niemand aus der Kirche rausschmeißen, sondern man kann mir nur meine
Communio-Rechte kürzen. Auch die Bischöfe können das nicht! Sie schreiben weiter: So ein völlig illusionärer
Käse ! – Wie im andern Alltagsleben gehört auch ein gewisses nachdrückliches Pflicht-Engagement zur
Kirchenmitgliedschaft.[kursiv] Das mag bei Ihnen so sein, falls Sie überhaupt Kirchensteuern zahlen.
Nach dem römischen Schreiben vom 13.03.2006 sind es nur 3 Dinge, die meine Communio mindern könnten,
nämlich Apostasie, Häresie, Schisma. Wenn ich Ihre Beiträge hier so nachlese, dann ist bei Ihnen Häresie
nicht auszuschließen. Außerdem: Ist man ein ganz fetter Kirchensteuerzahler auf Grund des Einkommens,
kann man mit jedem deutschen Generalvikar über die Höhe der zu zahlenden Kirchensteuer verhandeln. So
ist das bei „Kirchens“!
Rom sollte demütig werden und dankbar das Anliegen der dt. Bischöfe (entweder Austritt dann ganz oder
eben dabei bleiben mit allen Rechten und Pflichten) unterstützen und nicht einem bewährten dt. beispielhaften
Kirchensteuerwesen in den Rücken fallen. – Was glauben die denn, wer von den dt. Staatsangehörigen noch
Steuern zahlen würde, wenn dies in Form von Spenden geschehen könnte und dann wäre man genauso Deutsche/r
wie eine/r mit Steuerpflicht??? – So ein völlig illusionärer Käse ! – Wie im andern Alltagsleben gehört
auch ein gewisses nachdrückliches Pflicht-Engagement zur Kirchenmitgliedschaft. Ob andere Länder das
nicht haben spielt für die Deutschen keine Rolle und sollte es auch nicht für Rom spielen!!! – Denn
das System hat sich bisher (bei allen Austritten) doch noch gut bewährt. Und was meinen denn die Befürworter
der von Rom gemeinten Austritts-Drinnbleib-Paradoxie, wer denn die dann erst recht aufkommenden Einkunftsausfälle
wieder bezahlen soll – auch so Milliarden über Steuerzuschüsse des Bundes ??? Oder sollen die vielen
Familien, die auch von dieser Steuer als Mitarbeiter der Ortskichen leben, dann alle HartzIV beantragen
und endlich so „arm“ werden, wie es diejenigen lautstark einfordern, die selbst nicht daran denken sich
in die Nachfolge Jesu begeben zu wollen??? – Sooo blauäugig kann doch keiner sein, nicht die wahre Absicht
hinter diesen Forderungen zu sehen: die VERNICHTUNG der röm.-kath. Kirche als FUNKTIONSFÄHIGE Religionsgemeinschaft.
Bay. Papst ERWACHE !!! Du warst doch erst in Tschechie…
@ vonHerzmanowski-Orlando (schöner Name!) GröFaZ – aber ehrlich: ist Müller nicht besser als Lehmann,
Kasper, Ratzinger? Hat er nicht immer recht? Sowohl gegenüber Piusbrüdern wie auch gegenüber linken
Grüppchen? Wer hat eine solch stattliche Anzahl an Doktoranden wie Müller?
ganz einfach Ob man Kirchensteuer bezahlen will oder nicht, ob man die Ausgaben für förderlich hält
oder eher sogar für schädlich; darüber kann man sicher streiten. Aber es ist klar: Man muss nicht die
finanzielle Unterstützung der Kirche in Form von Kirchensteuer zahlen, man kann auch andere Wege beschreiten
(z.B. die Petrusbruderschaft unterstützen, der eigenen Gemeinde einen Betrag spenden usw.) Die Exkommunikationsandrohung
der deutschen Bischöfe ist nichtig. Jeder Katholik kann frei entscheiden.
Der Bischof von Regensburg hat – wie immer! – vollkommen recht. Niemand kann ihm, dem größten Theologen
weltweit unter allen Bischöfen, das Wasser reichen. Kreuz.net soll die Klappe halten, Dummschwätzer
sollen sich verkriechen!
@hwst vater abt Ich galube, da macht sich einer große Sorgen um seine Existenz. Du, lieber Hwstvaterabt,
scheinst von der Kirchensteuer zu leben; wahrscheinlich bist Du ein Patoralassistent oder so was. Dir
geht es vom dem Geld, das Du bekommst, wahrscheinlich sehr gut und daher möchtest Du deinen Wohlstand
nicht missen. Da musst Du nicht mit den armen Kindern in der Ditten Welt argumentieren. Schade ist es
nämlich, dass mit dem Geld der Kirche nur in den aller seltensten Fällen auch das Evangelium zu den
Armen gebracht wird. Mach Dir also keine Sorgen um das Geld (außer um dein eigenes Geld natürlich, das
Du von der Kirchensteuer beziehst), denn das „chaotische Rom“ sorgt sich vielmehr um die Evangelisation,
von der in Deutschland leider sehr wenig – eigentlich gar nicht – die Rede ist.
Das Kirchensteuerproblem ist ein Problem der Bischöfe. In der NS-Zeit wurde die Kirche verfolgt, von
den Mächten die in Deutschland das Ruder gelenkt haben und von den Kirchenmitgliedern wurde niemals der
Wunsch gestellt diese Finanzierung zu beenden. Warum der Wandel in den Empfindungen? Das Steuerproblem
stellt sich erst jetzt, da viele gläubige Katholiken immer mehr erkennen, daß der deutsche Episkopat
sich mit den Steuermitteln finanziert und dadurch eine bestimmt Macht und Eigenständigkeit auch in der
Kirche und gegenüber dem Heiligen Vater besitzt. In dieser Stärke lehnen diese Herren die Autorität
des obersten Lehramtes ab und bekämpfen dessen Inhaber in aller Öffentlichkeit. Diese Macht will der
Episkopat beibehalten und in dieser Kraft den Heiligen Stuhl, den Heiligen Vater und so die Katholische
Kirche bekämpfen. Ob dies die theologische Anweisung ist, die Wandlungsworte in der richtigen Übersetzung
zu gebrauchen, oder um andere Anordnungen. Die Geldmittel der Gläubigen werden sehr oft gegen die Kirche
und die Gläubigen verwendet und das kann nicht der Segen der Kirchensteuer sein.
Bischof Müller hat VOLLKOMMEN RECHT !!! Er argumentiert ganz logisch, gesetzeskonform und deutsch. Alles
andere ist Augenwischerei, auch wenn es vom Vatikan aus heraustrompetet wird. Gerade der Vatikan sollte
dem dt. Kirchensteuersystem höchst dankbar sein und nicht an einem der Äste sägen, die gerade die vergleichsweise
armen Kleriker im Vatikan er-tragen !!! Entweder kirchensteuerlich und komplett zur röm.-kath. Kirche
stehen oder gar nicht. Das ist deutsch und ordentlich und darum gut so. Made in germany muss wieder als
Qualitäts-Siegel verstanden werden und nicht so ein unpraktisches röm. und dazu noch selbstzersetzendes
Gefasel aus Rom… Wer unterstützt denn weltweit die armen Kirchen und armen Menschen am besten und meisten
??? Dreimal darf man raten: Italien ist es nicht, schon gar nicht die Schweiz oder Amerika… Also bitte
nicht so dumme Verlautbarungen unters (noch) kirchensteuerzahlende Volk schmeissen. Wie dumm sind die
denn da – und das nach dem Fall Williamson immer noch !!!
#13 chico flojo 13:14:37 | Montag, 19. Oktober 2009
@stolzerAtheist Nein – ein laizistischer Staat ist die BRD nicht. Im übrigen sind die kirchlichen Einrichtungen
(auch die evangelischen!) gerade aus dem Sozialgefüge nicht mehr weg zu denken. Das mit den Arbeitsplätzen
sieht smallplayer auch sehr richtig. Die Kirchen zählen in Deutschland mit zu den größten öffentlichen
Arbeitgebern in Deutschland. Und damit sie auch mal ein relles Bild davon bekommen, welche Aktivitäten
z.B. Priester in Gang setzen, sei Ihnen mal jener www.stern.de/…prediger-585720.html Ihrer Aufmerksamkeit
anempfohlen. Allerdings – auf den Glauben bezogen ist mir der Pfarrer eindeutig zu sehr dem Modernismus
verfallen.
Bischof Müller verkürzt das Problem. Denn die Kirche erhält Geld von den Gläubigen grundsätzlich
in vierfacher Ausfertigung: 1. über die allgemeinen Steuern, wie die Lohn- und Einkommensteier. Denn
aus dieser Steuer werden die Domkapitel mit den Bischöfen und mit weiteren Sonderregelungen finanziert.
2. Die klassische Kirchensteuer in Höhe von 9% der Lohn u. Einkommensteuer. 3. Der sonntägliche Klingelbeutel
4. Sonderaktionen der Deutschen Bischöfe wie Misereor, Adveniat etc. Last not least erhalte ich außerdem
noch viele Bettelbriefe aus Klöstern und von anderen kirchlich-sozialen Einrichtungen, die ich mehr oder
minder regelmäßig mit Spenden bediene.
die Wahrheit! vonHerzmanovsky-Orlando: „Aber man sieht was den Modernisten so richtig weh tut; keine Blasphemie,
keine Abtreibung, sondern nur wenns ums Geld geht!“ Exakt so ist es.
#7 chico flojo 12:37:31 | Montag, 19. Oktober 2009
@doublemax Und wer war 1919 deutscher Reichkanzler? Die Geschichte der Kirchensteuer an sich ist allerdings
noch älter. Was Sie meinen, ist das Reischskonkordat von 1933, in dem die Kirchensteuer bestätigt wurde.
Die staatliche Mithilfe bei der Erhebung wurde jedoch am 1. Dezember 1941 gekippt. Und laut GG: Das Grundgesetz
für die Bundesrepublik Deutschland übernahm 1949 durch seinen Artikel 140 die Weimarer Regelung. Es
heißt dort: „Die Bestimmungen der Artikel 136, 137, 138, 139 und 141 der deutschen Verfassung vom 11.
August 1919 sind Bestandteil dieses Grundgesetzes.“
@doublemax Mit den instabilen Reichsregierungen der Weimarer Republik waren nur schwer längere Verhandlungen
zu führen. Auf Länderebene war es bezeichnenderweise schon eher gelungen Konkordate zu schließen, mit
Bayern (1924), Preußen (1929) und Baden (1932).
Reichskanzler? Zitat: „Die Kirchensteuer entspricht unserer Geschichte, Kultur und Mentalität“. Verzeihung
Exzellenz, wie hieß der Reichskanzler, der die Kirchensteuer eingeführt hat? Das entspricht unserer
Geschichte, Kultur und Mentalität????
#2 Theologulus 12:16:25 | Montag, 19. Oktober 2009
Es geht auch anders Hier kath.net/detail.php?id=23473 findet man eine vordenkerische und -kämpferische
Art, der katholischen Kirche in Deutschland ein Feuerlein unterm Hintern zu entfachen. Dann würden sich
sog. Amtsträger, ob Bischöfe, Domkapitulare, Spirituale oder sonstige Verwaltungspriester einmal in
die harte Welt der Seelsorge hinausbegeben, die Verwaltung gelernten Fachkräften überlassen und ihrer
Berufung gemäß glaubwürdig sein müssen. Wär das schön.
Ohne Kirchensteuer gäbe es nicht soviel Kirchenkritik. Die Bischöfe und Pfarrer müßten mehr auf die
Gäubigen hören, denn sonst gibt es kein Geld. Und was ist verloren , wenn die kirchenkritischen Bistumsverwaltungen
entsorgt werden?