Interreligiöser Dialog
Der interreligiöse Dialog – in Tat und Wahrheit
In Belgien reißen sich Moslems Kirchen unter den Nagel. Derzeit besetzt eine Gruppe von Kurden in Brüssel die kleine Loreto-Kapelle in einer Kirche im Zentrum von Brüssel. Ein ungewöhnlicher Bildbericht.
(kreuz.net, Brüssel) Die schöne und geräumige Kirche der Mínimi liegt im Zentrum von Brüssel. Innerhalb der Kirche befindet sich eine kleine Kapelle nach dem Vorbild der Kirche und Kapelle im mittel-italienischen Wallfahrtsort Loreto.

Die Mínimi – italienisch für „die Geringsten“ – sind ein Orden, der 1435 vom kalabrischen Heiligen, Francesco de Paula, gegründet wurde. Heute gibt es den kleinen Orden fast nur noch in Italien und Spanien.

Vom Orden der Mínimi ist in Brüssel nur noch die Kirche übriggeblieben. Die Loreto-Kapelle innerhalb dieser Kirche wird gegenwärtig von einer Kurdengruppe als Moschee benützt. Die entsprechenden Bilder wurden auf der katholischen Internetseite cathcon.blogspot.com publiziert.

Die moslemischen Kurden, welche die Kapelle besetzt halten, behaupten, im Hungerstreik zu sein. Das Erzbistum von Brüssel hat weder bestätigt noch dementiert, daß die Kapelle zeitweise als Moschee verwendet wird. Feststellen kann man allerdings, daß der Altar weggerückt und die Statue Unserer Lieben Frau durch ein Stofftuch verhüllt ist.

Die Loreto Kapelle von Brüssel will ein Abbild des Hauses in Nazareth sein, wo der Erzengel Gabriel der Muttergottes die Geburt Jesu Christi verkündigte. Die Bemalung der Wände der Kapelle widerspiegeln das Lebens in der Stadt Nazareth.

Da die Loreto-Kapelle den Moslems zu eng zu sein scheint, trifft man sich auch in anderen Bereichen der Kirche.

Die Erzdiözese Mechelen-Brüssel scheint schon lange aufgehört zu haben, sich muslimischen Eindringlingen in Gotteshäusern zu widersetzen. In der Kirche Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe in Brüssel hängt schon seit längerem ein Banner mit einem Vers aus dem Koran.
      
3 Lesermeinungen
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#3   Uwe Schmidt   06:28:38 | Donnerstag, 14. April 2005
gerdEric
Da hast du mal Recht, im Koran heißt es nämlich von Jesus, er sei Wort (= Logos) und Geist (rûH) von Gott, nicht aber sein Sohn.
Was das Thema anlangt, würde ich sagen: selbst schuld! Ja warum steht denn die Kapelle mitten in Brüssel leer, sodass sich da Kurden breitmachen können? Ja warum beten denn die alteingesessenen Brüsseler so wenig? In 20, 30 Jahren wird Brüssel ohnehin muslimisch sein, bei der Geburtenrate, die Muslime an den Tag legen!
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#2   GerdEric   20:35:16 | Mittwoch, 13. April 2005
Lieber Paul Mayer
Der arabische Schriftzug in der Kirche Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe in Brüssel heißt Allah! In diesem Rahmen bedeutet das, dass es sich um das Haus des Götzen Allah handelt – jedenfalls aus Sicht der Moslems, die man dort ungehindert tun und machen läßt, was sie wollen…
Aus Sicht der Muslime handelt es sich,
obwohl die Christen (aus Sicht der Muslime) an den verfälschten Gott (Trinität) glauben,
um den GOTT Abrahams,
an den auch Jesus glaubte.
Allah ist in der Bedeutung = GOTT,
allerdings nur GOTT,
ohne Vater, oder Sohn oder Heiliger Geist.
Ich könnte mir sogar vorstellen,
dass es im Islam auch den Heiligen Geist gibt,
aber nicht als Gott,
sondern so,
wie ihn der Schöpfungsbericht beschreibt,
als über den Wassern schwebend,
also eher der Wille GOTTes.
Mir freundlichen Grüssen
GerdEric
Ps.:
Es wäre doch nett,
wenn man den Kurden einen lieben Gegenbesuch abstattete,
in lauterem Geist.
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#1   Paul Mayer   18:03:47 | Mittwoch, 13. April 2005
Der arabische Schriftzug in der Kirche Unserer Lieben Frau
von der Immerwährenden Hilfe in Brüssel heißt Allah! In diesem Rahmen bedeutet das, dass es sich um das Haus des Götzen Allah handelt – jedenfalls aus Sicht der Moslems, die man dort ungehindert tun und machen läßt, was sie wollen…
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