Vatikan
Anglikanische Konvertiten bekommen eine Personalprälatur
Auf die Tradition ausgerichtete Anglikaner, die zur Kirche heimkehren wollen, dürfen ihre Liturgie und die Priesterehe behalten.
Aufgrund fehlender Weihen ungültig gefeierte anglikanische Liturgie
Aufgrund fehlender Weihen ungültig gefeierte anglikanische Liturgie
(kreuz.net, Vatikan) Papst Benedikt XVI. wird für traditionelle Anglikaner, die sich zur Kirche bekehren, eine Personal- prälatur gründen.

Das gab der Vatikan heute in einer Pressekonferenz bekannt.

Der Heilige Vater wird für die Personalprälatur demnächst eine Apostolische Konstitution erlassen.

Es ist auch vorgesehen, daß die Personalprälatur einen eigenen Bischof bekommt.

Die vatikanische Pressemitteilung vergleicht die Prälatur kirchenrechtlich mit einer Militärdiözese.

Konvertierte Anglikaner sollen vom Zölibat dispensiert werden und ihre eigene anglikanische Liturgie behalten dürfen.

Diese Liturgie deckt sich im wesentlich mit dem alten Römischen Ritus.

Der bei der Pressekonferenz anwesende Präfekt der Glaubenskongregation, William Kardinal Levada, erklärte, daß die Zahl der anglikanischen Konvertiten in letzter Zeit gestiegen sei.

Mit der Einführung der Personalprälatur habe der Heilige Stuhl auf zahlreiche Gesuche von Gruppen anglikanischer Priester und Laien aus verschiedenen Teilen der Welt reagiert.

Der Papst hofft nach Angaben des Kardinals, daß bekehrungswillige Anglikaner in der neuen Prälatur die Möglichkeit sehen, katholisch zu werden, ohne ihre anglikanische Tradition aufgeben zu müssen – so Kardinal Levada.

Die anglikanischen Traditionen drückten auf eine verschiedene Weise den gemeinsamen Glauben aus.

Ungültige Messe der Anglikaner

      
62 Lesermeinungen
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#62   Carl   18:06:18 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
„Der arme kranke Papst [Benedikt XVI.] mit all seinen Häresien!“ (Originalton Bischof Tissier d.M.)
@ Burgorus: „Fakt ist, dass der Papst noch der einzige ist, der die Kirche ein wenig aufrecht erhält. Wäre er schon erschlagen, wäre die Lehmann-Kirche viel weiter fortgeschritten, und der Abtreibungsmord wäre längst von der Kirche gebilligt.“
So sehr ich Ihre Beiträge schätze, so sehr verwundert mich Ihre Blindheit gegen Benedikt XVI. (kurz B16) mit all seinen Häresien. Von seinem Freimaurer-Dauergeschwätz ganz zu schweigen.
Er ist ein echter Blender!
Es gäbe doch die Lehmann-Kirche nicht ohne solche Bilderbuch-Modernisten wie B16.
Das V2, die formelle Grundlage der Kirchenzerstörung (obgleich nicht deren Ursache) seit über 40 Jahren, wurde von Ratzinger und seiner „subsistit in“-Ökumenismus-Irrlehre entscheidend geprägt, nicht von Lehmann.
Wer ist der höchste Ökumeniker der Kirche und damit Kirchenzerstörer? Nicht Lehmann, sondern B16.
Etc pp…
Vergessen Sie nicht die Rechte Gottes. So schlimm der natürliche Tod des Abtreibungs-Verbrechens ist, unendlich schwerer wägt die Beleidigung Gottes durch Häresien und der massenhafte Seelenmord durch die V2-Kirchenfürsten bis hinauf zu B16.
Die V2-Kirchenfürsten begehen seit 1958 offiziell eine Beleidigung Gottes nach der anderen.
Dagegen waren einzelne Päpste mit Konkubienen Waisenknäbchen!
Es war auch der damalige Kard. Ratzinger, der im Jahre 2000 von höchster Kirchenstelle über Fatima Lügen veröffentlichte und die Gottesmutter betrog, und mit ihr den Himmel.
Das wird die ganze Welt noch bitter büßen müssen! (Irlmaier)
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#61   Burgorus   16:19:52 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Das mit dem Hirten erschlagen kommt später.
Fakt ist, dass der Papst noch der einzige ist, der die Kirche ein wenig aufrecht erhält. Wäre er schon erschlagen, wäre die Lehmann-Kirche viel weiter fortgeschritten, und der Abtreibungsmord wäre längst von der Kirche gebilligt.
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#60   Brandenburgis   15:21:55 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Dem ist nur zuzustimmen!!
Sollte eigentlich eine selbstverständlichkeit sein. Ratzinger ist der wohl schlimmste und durchtriebenste der modernistischen Scheinpäpste.
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#59   Lycobates   14:59:07 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
zum Thema Papst (2) @Burgorus
(Fortsetzung)
Die lehrende Kirche (Papst alleine, oder Papst und Bischöfe) kann die Gläubigen nicht irreführen, wenn sie allgemeinverbindliche Gesetze (wie CIC oder NOM) auferlegt, und sie kann sich nicht irren, wenn sie, z.B. in Enzykliken, autoritative Interpretationen in Glaubens- und Sittenfragen anstellt. Das ist sichere Lehre der Kirche.
Irrtum und Wahrheit können nicht gleichzeitig in der Kirche bestehen. Irrgläubige sind exkommuniziert, und sofern sie ein Amt bekleiden, dieses Amtes und der damit verbundenen Jurisdiktion verlustig gegangen, wenn sie es denn je angetreten haben. Auch das ist sichere Lehre der Kirche und im Kirchenrecht festgeschrieben. Dieser Amts- und Jurisdiktionsverlust erfolgt von Rechts wegen und erfordert keine diesbezügliche Erklärung oder Bestätigung (CIC 188/4).
Dabei ist vollständig unerheblich, ob die Betroffenen nebenbei auch glaubenstreue Standpunkte, etwa in Sittenfragen, vertreten. Der hl. Pius X hatte doch deutlich erklärt, wie typisch modernistisch es sei, Glaubensgut mit Irrtum, sogar auf einer und derselben Seite, zu vermischen. Ein gesunder moralischer Standpunkt ist nicht einmal spezifisch katholisches Sondergut, sondern wird aus dem Naturrecht hergeleitet; auch ein Seneka hätte dies gekonnt; dafür allein ist er aber kein Papst. Und die Pragmatik der „Wiederzulassung“ der Messe wurde schon erörtert.
Nein.
„Ich werde den Hirten schlagen, und die Herde wird zerstreut werden“.
Passionszeit der Kirche!
Lassen wir uns nicht beirren…
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#58   Prälat Hinter †   14:40:00 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Päpste sagen grundsätzlich fromme Sprüch daher
was ist daran aussergewöhnlich ???
So soll es sein, so soll es bleiben…
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#57   chico flojo   14:39:36 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
@Burgorus
Es kann doch nicht sein, dass Gott es so gefügt hat, dass nur einige ganz wenige, die Zeit hatten, die kirchlichen Texte genau zu studieren, den vollen Gnadenstrom in dieser schwierigen Zeit erhalten, andere Gutwillige dagegen seit Jahrzehnten ungültigen Messen beiwohnen.
Für diesen Satz erlaube ich mir, Ihnen rein virtuell die Hand zu reichen. :(3
Das sehen auch viele Leute in der FSSPX so.
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#56   Burgorus   14:35:13 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
@Lycobates
Trotz aller Verfälschungen in der Kirche, die letztendlich zur Errichtung der Neuen Weltordnung und zur Installierung des Antichristen führen, muss man halt immer wieder feststellen, dass aus Rom eine leise Stimme, nämlich die des Papstes, dringt, die die Menschen immer noch die Grundpfeiler des gottgefälligen Weges zeigt.
Paul VI.: Man darf keine Pille nehmen.
Joh. Paul II: Man soll den Rosenkranz beten.
Joh. Paul II./Ratzinger: Man darf in keiner Weise am Abtreibungsmord teilnehmen (erzwungener Ausstieg aus dem Scheinchen-Verteilungs-System).
Benedikt XVI.: „Wieder“-Zulassung des Alten Ritus: Es kann nicht auf einmal schlecht sein, was Jahrhunderte lang heilig war.
Die Grundregeln wurden also immer noch in die Welt getragen.
Und kurz vor dem Ende der Zeit, wenn Amts-Rom bereits einen Antipapst auf den Thron setzt, wird der rechtmäßige Papst wieder Wege finden, das Wesentliche denen zukommen zu lassen, die aus der Wahrheit sind und Christi Stimme hören wollen.
Wenn bereits die letzen Päpste Werkzeuge Satans gewesen wären, hätten sie diese leise Stimme der Wahrheit nicht durchdringen lassen.
Es kann doch nicht sein, dass Gott es so gefügt hat, dass nur einige ganz wenige, die Zeit hatten, die kirchlichen Texte genau zu studieren, den vollen Gnadenstrom in dieser schwierigen Zeit erhalten, andere Gutwillige dagegen seit Jahrzehnten ungültigen Messen beiwohnen.
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#55   Lycobates   13:39:27 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
zum Thema Papst @Burgorus
Ich verstehe Ihr Anliegen ganz gut. Kein Katholik ist gegen den Papst, kündigt ihm den Gehorsam, befindet sich in der Opposition. Das ist eine unnatürliche Lage. Diese Haltung ist schismatisch. Wenn aber Katholiken heute zu der Einsicht kommen, der apostolische Stuhl sei vakant/müsse eben vakant sein, ist das eine schwerwiegende und schmerzliche Entscheidung, die niemandem, der sie traf/zu treffen hatte, leicht gefallen ist.
Dieselbe ergibt sich aber, wie eine theologische Konklusion, zwangsläufig aus der Erkenntnis, daß
1) ein angeblich von einem Papst einberufenes und von einem weiteren bestätigtes „ökumenisches Konzil“ schwerwiegende Glaubensirrtümer verkündet hat;
2) ferner die authentische Interpretation besagter Texte, wo sie lediglich zweideutig sind, eindeutig in einem häretischen Sinn erfolgt ist (Beispiel: Redemptor hominis-13, 1979 zu Gaudium et spes-22, 1965);
3) in der Folge eine unter Berufung auf dieses Konzil vollständige Umwerfung und Neuorientierung der Glaubenspraxis vorgenommen wurde, insbesondere alle Riten aller Sakramente vollständig neugefaßt wurden, wobei vor allem Form und Intention in Mitleidenschaft gezogen wurden, zumeist in einem protestantisierenden Sinne, sodaß bei fast allen Sakramenten Ungültigkeit vorliegt;
4) zudem ein neues Kirchenrecht (1983) verabschiedet wurde, in dem unter anderem die neue irrgläubige Ekklesiologie der Konzilskirche und der von Papst Pius XI. verurteilte Ökumenismus festgeschrieben wurden.
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#54   Prälat Hinter †   13:07:57 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Gruß und Segen dem Pontifex
und ein freundlichs Heil Hitler an die werte Frau Gattin !
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#53   Pontifex   13:04:27 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Gruß und Segen dem Vater Abt!
Ich fordere Sie auf, für Ihre depektierliche Äußerung Buße zu tun! Haben Sie jegliches Schamgefühl unter Ihrer Kutte verloren?
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#52   Prälat Hinter †   11:29:53 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Wie in einem religiösen Supermarkt!
So ein undiszipliniertes Durcheinander, wirkt fast wie Gruppensex unter den hier so beliebten Homos:
„In der evangelischen Kirche predigt der anglikanische Priester und die altkatholische Pfarrerin feiert die Eucharistie.Bei den Anglikanern predigt die altkahtolische Priesterin und der evangelische Pfarrer feiert das Abendmahl und in der altkatholischen Kirche feiert der anglikanische Geistliche die Eucharistie und der evangelische Pfarrer predigt.
Viele römisch-katholische Christen bedauern, dass sie nur als Gast teilnehmen können und würden gerne selbst ihre eigene Kirche mit beteiligt sehen! Von konvertierenden Evangelen/Anglikanern/Altkatholiken ist mir nichts bekannt, aber sehr wohl von röm.-kath. Mitchristen, die mit der geistigen und geistlichen Starre ihrer eigenen Kirche nicht mehr viel anfangen können!“
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#51   stimme der vernunft †   11:07:57 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
@Loisl
Es werden vielleicht Millionen zur römisch-katholischen Kirche konvertieren
Wow, wahrscheinlich müssen die Römer dann noch bei den Piussen Kapellen anmieten um den Ansturm unterbringen zu können
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#50   Alois Bischof   10:54:22 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
lateiniheini
Von römisch-katholischen Christen kann bei solchen häretischen Veranstaltungen des Ökumenismus nicht mehr die Rede sein.
Wer sich gegen Zölibat und gegen das Dogma zur Priesterweihe auflehnt, hat den kath. Glauben verloren.
Deine Priesterinnen-Altkatho-Protestantische Gemeinschaft wird zerfallen, genauso wie die weiblichen VorsteherInnen der anglikanischen liberalisierten Gemeinschaft.
Es werden vielleicht Millionen zur römisch-katholischen Kirche konvertieren.
Weil sie wissen, daß die hl. Schrift keine Priesterinnen und keine Homo-Ehe und Meßsimulationen erlaubt.
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#49   Brandenburgis   10:36:13 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Von Eucharistie
kann bei derartigen Veranstaltungen keine Rede sein.
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#48   lateiniheini   10:26:52 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Anglikaner und Konvertiten
Bei uns finden seit einiger Zeit regelmäßig gemeinsame Gottesdienste (mit gemeinsamer Eucharistie/Abendmahl) zwischen Evangelischen, Anglikanern und Altkatholiken statt, an denen auch viele ausdrücklich dazu eingeladene römisch-katholische Christen teilnehmen!
Gerade bei diesen ist die Resonanz unglaublich groß!Aufgrund der hohen Akzeptanz (Kirchen platzen aus allen Nähten) finden diese Gottesdienste immer häufiger statt.
In der evangelischen Kirche predigt der anglikanische Priester und die altkatholische Pfarrerin feiert die Eucharistie.Bei den Anglikanern predigt die altkahtolische Priesterin und der evangelische Pfarrer feiert das Abendmahl und in der altkatholischen Kirche feiert der anglikanische Geistliche die Eucharistie und der evangelische Pfarrer predigt.
Viele römisch-katholische Christen bedauern, dass sie nur als Gast teilnehmen können und würden gerne selbst ihre eigene Kirche mit beteiligt sehen! Von konvertierenden Evangelen/Anglikanern/Altkatholiken ist mir nichts bekannt, aber sehr wohl von röm.-kath. Mitchristen, die mit der geistigen und geistlichen Starre ihrer eigenen Kirche nicht mehr viel anfangen können!
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#47   Franz Kappes   10:23:06 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Wunschliste
Das wäre auch der FSSPX zu wünschen.
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#46   kilohtak. †   07:18:17 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Tipp…
Ein katholischer Priester, der heiraten will, kann zum Anglikaner konvertieren, als anglikaner heiraten, dann reumütig zur katholischen Kirche zurückkehren. Er ist wieder katholisch, Priester und verheiratet.
Sehe ich das so richtig.
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#45   Sefirot   23:33:29 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Viel Häme oder Neid stecken in der Überschrift:
Anglikanische Konvertiten bekommen eine
Personalprälatur…
und wieder müssen die :'( armen und verachteten :-( frommen o^/ Piusbrüder leer ausgehen…:'( :'( :'( ^-^ :'( … :'( :'( :'( ^-^ :'( und wieder müssen die armen und verachteten frommen Piusbrüder wieder leer ausgehen… :'( :'( :'( ^-^ :'( und wieder müssen die armen und verachteten frommen Piusbrüder wieder leer ausgehen… :'( :'( :'( ^-^ :'( und wieder müssen die armen und verachteten frommen Piusbrüder wieder leer ausgehen… :'( :'( :'( ^-^ :'(
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#44   Fragender   22:24:14 | Dienstag, 20. Oktober 2009
da sieht man…
wie unglaublich NICHT-NIOTWENDIG die perverse Lebensform des Zwangszölibats aus theologischer Sicht tatsächlich ist…
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#43   Schalom   21:27:55 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Für die Kirche bin ich auch
für eine ehrliche
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#42   für die Kirche   21:24:30 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@Schalom: Sie können so oft heiraten wie Sie wollen, eine Priesterehe
wird es net sein.
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#41   Schalom   21:23:08 | Dienstag, 20. Oktober 2009
HwstVaterAbt … Ned a jede Eh werd im Himmi schlossn
Warum soid an Priesta ois daschpart bleim?
Da liawe Good is koa römischer und koa preißischer General
und Mensch bleibt Mensch.
Wenn die Mehrheit des Weltepiskopates der Priesterehe zustimmt, ist Benedikt XVI. sofort mit dabei. Aber … er scheut ein Schisma!
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#40   für die Kirche   21:19:10 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@HwstVaterAbt: es heißt noch nicht die Abschaffung des Zölibats.
Sie und einige vor Ihnen übersehen zwei Dinge:
1) die anglikanische Ordination ist ungültig, und die Priester werden noch einmal geweiht, wenn sie in den Dienst der katholischen Kirche eintreten. Sie müssen vor der Ordination geheiratet haben, denn nach der vollgültigen Weihe können sie es nicht mehr tun. Der Zölibat gilt also immer noch, auch für anglikanische Konvertiten.
2) der Bischof für die anglikanische Personalprälatur muß alleinstehend sein. Viele Bischöfe aus der traditionalen anglikanischen Kommunion können daher nicht mehr weiter Bischöfe bleiben, sondern werden zu normalen Priestern. Dieses Opfer möchten sie aber offensichtlich aufbringen, um zu Rom zurückzukehren, wie man es der offiziellen Verlautbarung ihres Primates entnehmen kann. Alle Achtung vor diesen Bischöfen.
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#39   Prälat Hinter †   21:17:45 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Völlig richtig Schalom – Danke !
Nur bitteschön:
wanns denn eh schon heiratn dürftn, miastens a verheirad bleibn – des wärns dann dem Hl. Sacrament der Eh scho schuldig…
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#38   Schalom   21:14:50 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Zwangszölibat ist Pleite
Leere Priesterseminare
Sogar von bei den Piusprüdern schlüpft still und leise der Mann aus der Soutane …
und entdeckt sein wirkliches Leben …
Davon geht die Kirch nicht unter…
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#37   Theologulus   21:10:28 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@ DJM
Wenns amal an echtn Blick ind’ Heilige Schrift werfn tätn, dann stánd da „großer Fisch“, aber niad „Wal“. A bisserl Hebräisch sollt ma scho kinna, niad bloß lateinische Texerln zwischn Tridentinum und erschtm Vatikanum. Prost beinand.
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#36   Prälat Hinter †   21:09:05 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Guter Schritt zur ABSCHAFFUNG des Pflicht/Zwangszölibats !!!
Bravo Papst Benedikt !!!
Es ist also einfacher den Anglikanischen Konvertiten eine Personalprälatur zu bieten wie offensichtlich den schwierigen Piusbrüdern.
Und das ist ein erster zaghafter aber sehr deutlicher Schritt für die Aufhebung des Zwangs-Zölibates, der nie und nimmer eine freie Wahl darstellt, sondern per se einem von Gott zum Priesteramt berufenen aufgedrückt wird – durch unhaltbares spirituelles an den Haaren herbeigezogenen Gelaaber in den Seminaren und von den ewig Wichtigen und scheinbar Richtigen –
Klug gemacht – Papst Benedikt !!! – Danke für den Fuss in der grossen röm. Tür !!!
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#35   Schalom   20:56:53 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Bravo, lieber LM, Sie haben es erkannt.
Genau so ist es.
Grüße an Ihr Schamhaar.
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#34   LM.   20:53:37 | Dienstag, 20. Oktober 2009
odysse des shalom
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Shalom mit seinem Weib.
Er hat das weib wohl in dem Arm,
Er faßt sie sicher, er hält sie warm.
Mein Weib, was birgst du so bang dein Gesicht? –
Siehst Gatte, du den Erlkönig nicht!
Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? –
Mein Weib, es ist ein Nebelstreif. –
Die Dämonen sie lachen hämisch und frech
– den Shalom ham sie sicher der Schaman ist Knecht
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#33   Schalom   20:42:45 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Ei, ei, ei, was der nette LM wieder von sich gibt?
Ist ihm beim Wort „Vagina“ die Sicherung durchgebrannt.
Wer irrt denn da wohl herum?
Klabautermänner gibts nur auf dem Meer.
Wir in den Alpen haben Schutzkreuze
und Almhütten zum Vögeln
und Pfarrer zum Taufen.
Nur kein Neid, Brüderchen !
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#32   LM.   20:33:54 | Dienstag, 20. Oktober 2009
schalom und die vagina
titel für eine tragikommödie persönlichen scheiterns und verratener berufung.
wär eine drehbuchidee für die ainringer volksbühne.
der schluss:
wahnsinnig geworden wegen der schuld irrt er durch berg und tal der bayrischen alpen und die dämonen jagen ihm in form von kobolden und klabautermännern
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#31   Schalom   20:28:12 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Schon wieder ein frommer Rums der Piusbrüder still und leis
in die Sancta Vagina geglitten.
Bums, er entdeckte sein Menschsein.
Welche Gnade?
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#30   Sefirot   20:22:54 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Das habe ich schon mehrfach vorgeschlagen,
römische Priester heiraten, konvertieren zurlutherischenoder anglikanischen Kircheund kehren nach etlichen Jahren wieder in den gebärfreudigen Schoß der RKK zurück, um dann als rechtskräftig verheiratete Priester und katholische Pfarrherrn mit Familie zu sein.
Damit einmal Kinderlachen aus den stummen katholischen Pfarrhäusern zu hören ist und sich die Idee des katholischen Pfarrhauses endlich im Bewusstsein der Bevölkerung etablieren kann. Weiter so…!
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#29   DJM †   20:20:52 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@ rums
Genial, man muß den Menschen nur einen Augenblick aus seinem Takt werfen und schon weiß er wieder, dass er lebt… Sokratische Weisheit. :-P
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#28   rums   20:18:36 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Schalom
(…)
… Irrinäus .… !
Verkommenes Subjekt! :-! :-! :-!
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#27   DJM †   20:16:36 | Dienstag, 20. Oktober 2009

Irenäus vergleicht den Tod mit dem Wal, der laut Bibel den Jona verschluckte: dieser fand sich nur dazu in der Tiefe des Bauches des Wals wieder, damit er sich Gott zuwenden und dessen Willen tun konnte. Tod und Leiden sind offenkundig das Böse, aber ohne dieses ist der Weg zur Erkenntnis Gottes nicht gangbar.
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#26   Schalom   20:14:32 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Auf, auf römische Theologiestudenten, werdet Priester in der Anglikanischen Kirche
und dann kommt mit Eueren Frauen zurück in den Schoß unserer Wahren Römisch Katholischen Kirche.
O Heiiger Irrinäus bitt für uns !
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#25   Brandenburgis   20:06:49 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Die extra-ordinäre
ist ebenfalls ungültig, wenn der Priester modernistisch geweiht ist, was heute bei den meisten Priestern zutreffen dürfte.
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#24   Sefirot   20:04:44 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Die ungülitige Messe der Anglikaner
… wo ist die denn ungültig. Die ist doch genau so verzopft die extra ordinäre in der RKK… :-)
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#23   Lycobates   18:08:20 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Anglikaner @Burgorus
Daß es viele Anglikaner, auch Kleriker, gibt, die aufrichtig traditionsgesinnt sind und ein lauteres Glaubensleben zu führen versuchen, ist unbestritten. Daß viele aufrichtig glauben, wirklich Priester zu sein, auch. Daß Gott gewisse Gnaden wirken kann, wenn auch nicht ex opere operato in diesem Fall, sondern aufgrund der frommen Einstellung einer individuellen Person, auch. Das sind aber lediglich subjektive Momente, die bei der Beurteilung einer objektiven Faktenlage, wie etwa der Weiheriten, keine Berücksichtigung finden können.
Ich bezweifle aber, obwohl es sicher solche Fälle gegeben hat (die sind dann aber meistens schlicht katholisch geworden, ohne einen Eigenweg zu beanspruchen!), daß der durchschnittliche anglikanische Kleriker durch „Apostolicae curae“ von den Mängeln seiner Weihe überzeugt worden ist und ihnen abgeholfen hat, etwa durch das Hinzuziehen von Orthodoxen. Im Gegenteil. Im März 1897 reagierten die Anglikaner auf die päpstliche Bulle. Sie unternahmen in elegantem Latein den Versuch, die päpstlichen Argumente zu widerlegen (www.archive.org/…s/a618709801churuoft).
Wenn Sie Zeit finden, können Sie die Antwort (1898) der damaligen katholischen Bischöfe Englands lesen (in Englisch): www.rore-sanctifica.org/…nglais_-_Vindication_(1898)_-_Reponse_aux_Anglicans_(Anglais).pdf. Es lohnt sich.
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#22   Theologulus   17:38:44 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Klärung?
Wenn ich Ihre / Eure sehr kenntnisreichen Ausführungen richtig verstehe, was die Weihe bzw. die Hl. Eucharistie und deren Gültigkeit / Wirksamkeit angeht, handelt es sich um die alten Fragen nach opus oerantis und opus operatum. Ich bitte um Korrektur, falls ich ganz daneben liege.
Scio quod nescio.
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#21   Thomasius   17:32:27 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Historisch gesehen
ist die anglikanische Kirche eine Abspaltung von der lateinischen Kirche, nur um sich vom Primat des Papstes zu lösen. Der Papst wurde durch den König von England „ersetzt“. Im Zeitalter der Kolonialisierung verbreitete sich die anglikanische Kirche entsprechend.
Im Zeitalter der Dekolonisierung dürfte der Papst als nicht „schlimmer“ angesehen werden als das britische Könighaus, so dass eine „Rückwärtsbewegung“ verständlich erscheint.
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#20   Alois Bischof   17:04:07 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@Stimme der Unvernunft
Die Traditionalist Anglican Communion zelebriert fast ausschließlich auf englisch nach dem „English Missal“, dem tridentinischen Ritus in der Fassung des Leo XIII.
So wie es die Tractarian Society zur Zeit John Henry Kardinal Newmans tat.
Daß evangelikale und Broad Church-Anhänger, die die Mahlfeier der Anglikaner feieren nach dem Ritus des Thomas Cranmer (Book of Common Prayer), sich mit Rom vereinigen, halte ich für unwahrscheinlich. Auch die Homo-Kleriker und die „Priesterinnen“ sind für diese nur einen Grund sich abzuspalten.
Da aber die Sichtbarkeit der Kirche für die Hochkirchler wichtig ist, liegt es bei ihnen anders. Allerdings ist das Hochkirchlertum der Anglikaner stark von Freimaurern und sonstigen Esoterikern verseucht. Georg VI. von England († 1952) war Freimaurer und stand dem Hochkirchlertum sehr offen gegenüber.
Wie die bisher mit dem Vatikan vereinigten „Anglo-Katholiken“ (heute römisch-katholisch) ihre Liturgie feiern, ist deutlich. Nach dem „Anglican Use“, teilweise Book of Common Prayer, teilweise im neuen Ritus des Bugnini, aber mit gültig Einsetzungsworten und dem Stile nach tridentinisch am Hochaltar.
Die Traditionalist Anglican Communion ist dagegen liturgisch viel konservativer (d.h. tridentinischer, katholisierender), und in Australien sehr stark vertreten, sowie in Neuseeland.
Der traditionalistisch-anglikanische „Erzbischof“ John Hepworth ist ein in Folge des II. Vatikanischen Konzils abgefallenen liturgisch sehr tridentinischer Priester.
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#19   Burgorus   16:58:36 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@Lycobates:
Ich weiß, dass Sie sich in diese Materie nicht nur wesentlich besser als ich eingearbeitet haben, sondern sehr tief drin stecken. Insofern kann ich sicherlich mit Ihnen da nicht mithalten.
Ich kannte jemanden, der in Oxford katholische Theologie und Neuphilologie studiert hat, der bei der Einführung des Novus Ordo Missae seinen Glauben fast verloren hatte, bis er wieder zurückfand; der also durchaus traditionsorientiert geprägt war.
Der kannte viele anglikanische Priester, die gerne katholisch, im Sinne der Tradition, geworden wären, aber nicht ihre Gemeinde verlassen wollten. Sie wollten, das Haupt und Rumpf gemeinsam zur katholischen Kirche zurückfinden. Ein Schritt dazu ist ja jetzt getan.
Von diesem Oxford-Studenten weiß ich auch (nur mündlich also) die Sache mit der anglikanischen Priesterweihe und Papst Leo XIII. und die Reaktion der Anglikaner darauf.
Obwohl diese Priester sehr der Tradition verbunden waren und entsetzt waren, als sie mal bei uns so eine typische NOM-Messe mit entsprechenden Laienzusätzen gesehen hatten, hatten diese, sowie auch mein Oxford-Bekannter, nie Zweifel, gültig geweiht zu sein.
Zum Thema Papst: Ich werde nie glauben, dass die Päpste seit Pius XII. nicht keine gültigen mehr seien. Wer ist es denn, der den Freimaurern noch ein bisschen (viel sicher nicht) entgegensteuert? Der Papst mit seinen Dokumenten und Anweisungen gegen den Abtreibungsmord. Gott lässt nicht zu, dass seine Kinder in dieser schwierigen Zeit ganz ohne Oberhirten sind.
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#18   Gotthard   16:57:31 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@eigenhar
Ersteres wäre ein Skandal.
Worin sollte der Skandal bestehen?
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#17   eigerhar †   16:00:51 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Kein Zölibat?
Ich habe das nicht genau verstanden.
Wird das Zölibat in der ganzen Prälatur für immer aufgehoben oder gilt die Zölibats-Dispens nur für die anglikanischen Geistlichen, die jetzt konvertiert haben und nach eingehender Prüfung wieder zum heiligen Dienst verwendet werden?
Ersteres wäre ein Skandal.
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#16   Lycobates   16:00:37 | Dienstag, 20. Oktober 2009
interessant @Alois Bischof
Das Hochkirchentum in der anglikanischen Gemeinschaft hat den Sarum-Ritus (Gebrauch von Salisbury) wiederaktiviert bzw. den klassichen römischen Ritus in englischer Elisabeth-Sprache übersetzt und dann angewandt.
Das war mir unbekannt, und ist sehr interessant. Eine solche Messe wäre, wenn nur die Weihen saniert würden, gültig. Gut auch, daß durch den Gebrauch einer älteren Sprachstufe der Weg zu freisinnigen Interpretationen versperrt ist.
Das Book of Common Prayer von 1547, 1559 und 1672 sowie 1978 ist protestantisch und deswegen unerträglich für Katholiken.
Richtig.
Eine solche Zelebration, auch von einem gültig Geweihten, wäre null und nichtig.
Stil und Anstand hätte sie aber wohl noch der Montini’schen Keksfeier voraus.
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#15   stimme der vernunft †   15:59:04 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Illusionen
Um euch mal ein paar Illusionen zu nehmen: Nur eine Minderheit der Anglikaner zelebriert den alten Ritus versus orientem. Die Mehrheit, auch der Konversionswilligen, feiert den neuen Ritus, der weitgehend dem römischen NOM entspricht. Und die große Mehrheit derer, die sich augenblicklich von der anglikanischen kirche abspaltet, ist sowieso so evangelikal, dass sie gar keinen Ritus zelebriert
:-D :-D :-D :-D :-D :-D o^/
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#14   Alois Bischof   15:36:04 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Hochkirchlich
Das Hochkirchentum in der anglikanischen Gemeinschaft hat den Sarum-Ritus (Gebrauch von Salisbury) wiederaktiviert bzw. den klassichen römischen Ritus in englischer Elisabeth-Sprache übersetzt und dann angewandt.
Das Book of Common Prayer von 1547, 1559 und 1672 sowie 1978 ist protestantisch und deswegen unerträglich für Katholiken.
Die Englische Kirche war vor dem Schisma 1534 niemals autonom. Die Liturgie Englands war meist der römische Ritus, mit eigenem Brauchtum, wie im Ritus von Salisbury. Die Dominikaner gab es natürlich auch. Die Benediktiner und Franziskaner in England vor der englischen Reformation hatten den römischen Ritus zelebriert.
Tatsächlich sind die anglikanischen Weihen ungültig und nichtig.
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#13   Lycobates   15:33:28 | Dienstag, 20. Oktober 2009
noch einige Punkte
Tut mir leid, aber mir scheint, es fehlt eine gemeinsame Basis für eine fruchtbare Diskussion.
Er wird doch nicht zu blöd sein, Form (Handauflegung) und Intention (durch das Weihegebet) richtig auszuüben.
also, die Handauflegung wird als „Materie“ bezeichnet; das ist nicht strittig. Problematisch ist die „Form“ (die dabei auszusprechenden Worte): diese Form muß die Wirkung des Sakraments unzweideutig bezeichen; das tut sie bei den Anglikanern (und im neuen Ritus der Konzilskirche, wohl aber bei den Orthodoxen) nicht in einem katholischen Sinne (da diese Häretiker u.a. das Opferpriestertum ablehnen), und deswegen kommt kein Sakrament zustande.
Mit einem Pferdestall hat das nichts zu tun.
Dogmatisiert ist ja wohl besagtes Schreiben nicht.
Sie irren. „Apostolicae curae“ ist ohne Zweifel eine definitive Lehrentscheidung. Das gleiche gilt übrigens für „Sacramentum ordinis“ von Papst Pius XII. (1947), in dem u.a. die Form der Weihen im lateinischen Ritus definiert wird.
Da wären sonst im Urchristentum wohl viele Weihen ungültig gewesen, wenn’s da immer gar so genau gegangen wäre.
Wie wollen Sie das denn wissen? Es gibt keinen Grund (und keine Quelle) zur Annahme, im Urchristentum wären für die Spendung der Weihen Worte verwendet worden, die die zu spendende Gnade des Opferpriestertums nicht klar ausdrückten, bzw. ihr gar entgegengesetzt wären. Lesen Sie noch einmal den Hebräerbrief!
Genau das ist aber im anglikanischen (und ganz parallel im Montini’schen) Ritus der Fall.
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#12   Burgorus   15:15:11 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Weihe
Das wollte ich auch gerade erwähnen. Es gibt eben auch Leute, die glauben, die NOM-Messe sei nicht gültig. Der Grund ist immer derselbe. Man findet was, was nicht ganz in Ordnung ist, und sei es nur, weil das mysterium fidei in den Wandlungsworten fehlt, und schon wird etwas als ungültig bezeichnet.
Selbst wenn der Papst von Mangel an Intention spricht, die Intention des weihenden Bischofs aber gut war, im Sinne zu tun, wie die Kirche eben tut, glaube ich dem Papst das nicht. Die Weihe ist dann gültig. Dogmatisiert ist ja wohl besagtes Schreiben nicht.
Es ging darum, dass die Anglikaner ihre Weihen im Pferdestall durchgeführt hatten, und da sage auch ich, dass die Intention hier nicht war, zu tun, wie die Kirche tut, sondern die Kirche zu verhöhnen. Wenn der Papst dann auch noch andere Mängel aufgeführt hat, um seine Meinung besser zu begründen, müssen das nicht Mängel sein, die zur Ungültigkeit der Weihe führen, selbst wenn er es so gesagt hat. Da wären sonst im Urchristentum wohl viele Weihen ungültig gewesen, wenn’s da immer gar so genau gegangen wäre.
Weihegewalt, Intention, Form, alles mit gutem Willen, mit dem Willen zu tun, wie die Kirche tut, und die Weihe ist gültig.
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#11   Lycobates   14:58:43 | Dienstag, 20. Oktober 2009
undeutlich
Der othodoxe Bischof weiß doch,wozu er eingeladen ist: Da man eben daran zweifelt, ob die Weihe gültig ist. Also ist er der weihende Bischof, wenn er auch nur dem Augenschein nach als Mitbruder auftritt, der die Hände auflegt. Er wird doch nicht zu blöd sein, Form (Handauflegung) und Intention (durch das Weihegebet) richtig auszuüben.
Ich habe mich vielleicht etwas undeutlich ausgedrückt.
Die persönliche (sakramentale) Rechtgläubigkeit bzw. Intention des Spenders wiegt nicht auf gegen die im Text ausgedrückte, falls diese mangelhaft ist (malum ex quolibet defectu).
Parallel gibt es dieses Problem im NOM: die neue Gabenbereitung („opus manuum hominum“ statt „immaculata hostia“/„calix salutaris“) und die Änderung des Wandlungsverständnisses und der Wandlungsworte sind textinhärent.
Auch ein, sagen wir, 85-jähriger, gutmeinender, noch rechtgläubiger Priester, der nur aus Gehorsam diese Messe liest, kann daran nichts ändern!
Ein anderes Problem: die Bischofsweihe kann nicht „per saltum“ (sprungweise) gespendet werden; haben denn diese orthodoxen Bischöfe auch jeweils eine gültige Priesterweihe vorab gespendet? Nur ein gültiger Priester wird gültig zum Bischof geweiht.
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#10   Ernst von Zwiefalten   14:51:12 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@smallplayer
Der Vatikan braucht den Zölibat aus finanziellen Gründen. Würden verheiratete deutsche Priester nach dem deutschen Beamtenrecht bezahlt, könnte die deutsche katholische Kirche kein Geld nach Rom mehr abführen.
Deshalb wird der Pflichtzölibat so lange nicht aufgehoben werden, bis die Kirche aus dem Staatskirchensystem austritt. (Ist etwas verkürzt, aber ich denke, der Grundgedanke stimmt)
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#9   Burgorus   14:45:20 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Der othodoxe Bischof weiß doch,
wozu er eingeladen ist: Da man eben daran zweifelt, ob die Weihe gültig ist. Also ist er der weihende Bischof, wenn er auch nur dem Augenschein nach als Mitbruder auftritt, der die Hände auflegt. Er wird doch nicht zu blöd sein, Form (Handauflegung) und Intention (durch das Weihegebet) richtig auszuüben.
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#8   Lycobates   14:37:09 | Dienstag, 20. Oktober 2009
neue Weichenstellung aus statistischer Not @Burgorus
Es genügt aber nicht, daß ein gültiger Bischof „dabei“ ist. Wenn der Ritus an sich Mängel aufweist (Form- und Intentionsdefekt in diesem Fall, nach Papst Leo XIII. 1896), und dieser Mangel (im Text) nicht behoben wurde (er wurde es nicht), kommt keine Weihe zustande, auch nicht, wenn der Weihende wirklich Bischof ist. Im übrigen ist der weihende Bischof in diesen Fällen doch stets Anglikaner; Orthodoxe oder Jansenisten assistieren lediglich manchmal.
Dieser Schritt, den die Konzilskirche jetzt tut, ist aber sehr wichtig und wohl zukunftsträchtig. Hier werden Weichen gestellt, um aus dem Konzilsbankrott noch ein paar Möbel zu retten (einige Konzilshardliner, in Deutschland und anderswo, haben das noch nicht begriffen).
Diese Personalprälatur ist doch wohl das, was für die Priesterbruderschaft St. Pius X. beiderseits von der Führung angestrebt wird. Dabei wird „Rom“ voraussichtlich mittelfristig auch für die PB einen „Bischof“ (neuen Stils), nicht Bischof Fellay natürlich (der ist es ja wirklich), auferlegen, damit so in absehbarer Zeit die apostolische Sukzession auch dort erlischt. Dann wäre das Ziel der römischen Modernisten: eine High Church mit altsakramentaler Fassade (aber nur das) neben der modernistischen Low Church zu errichten, damit soviel wie möglich Gläubige verschiedenster Ausrichtung zu ihr geführt werden, erreicht.
Das kann aber nur das Rom der Apokalypse sein. Die katholische Kirche ist es nicht: dort können Irrtum und Wahrheit nicht nebeneinander bestehen.
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#7   noch ein Landorganist   14:34:52 | Dienstag, 20. Oktober 2009
so ist es
@Puchil2: ist dir schonmal aufgefallen, dass man eben diese Priester zwar aufnimmt, aber keiner davon in eine normale Pfarrei kommt? Nein, die bleiben nämlich schön unter sich, weil es eben eine Sondergruppe mit Sonderregeln ist, denen man eben nicht den Wunsch verweigert, zur Kirche zurückzukehren.
Tja, @Thomasinus, zu deinem Leidwesen verliert die Kirche aber nicht an die Atheisten, sondern an noch radikalere Evangelikale. :-)
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#6   Thomasius   14:25:18 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@Puchil2
Immer noch nicht begriffen? Es geht nicht um den Glauben. Der hat mit alledem nichts zu tun. Es geht nur um die Erweiterung der Organisation – um die Statistik.
In Südamerika verliert die katholische Kirche rasant. Da muss man in anderen Weltgegenden aktiv werden, um die Verluste zu kompensieren.
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#5   Puchil2 †   14:20:06 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Traditionelle Anglikaner, die zur Kirche heimkehren wollen, dürfen ihre Liturgie und die Priestereh…
Das soll jemand mit einem gesunden Menschenverstand verstehen:
Römisch katholische Priester, die heiraten wollen, werden mit Schimpf und schande aus ihrem Beruf verjagt. Für konvertierende verheiratete anglikanische Priester gibt es eine Zölibatsdispens und richtet man sogar eine Personalprälatur ein.
Ähnlich großzügig geht man auch mit konvertierten evangelischen Pastoren um, die mit ihren Frauen und Kindern römisch katholische Priester sein können.
Da kann man nur sagen: verrückte römische Kirche!
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#4   noch ein Landorganist   14:16:37 | Dienstag, 20. Oktober 2009
smally
Die Wiederaufnahme der Anglikaner in der katholischen Kirche ist ein Schritt zur Aufhebung des Zölibats.
Ebenso könnte man behaupten, die Wiederaufnahme der Anglikaner sei ein Schritt dazu, dass endlich wieder versus deum und nicht versus Glotzer zelebriert wird.
Stimmt wohl beides nicht.
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#3   Pius XII   14:12:29 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Gut katholisch!
Eine feine Sache. Und gut katholisch. Das hat die Kirche immer so gemacht. Das schönste Beispiel ist die griechisch-katholische Kirche in der Ukraine. Mit den Anglikanern kehren nun die ersten Schismatiker aus einer reformatorischen Tradition heim, allerdings die, die noch theologische Restsubstanz haben. Ähnliches ist der schwedischen Kirche zu wünschen. Bei den anderen protestantischen Gemeinschaften fehlt jedoch leider jede gemeinsame Basis.
Es zeigt sich eins: Es gibt keine Zukunft des Christentums ohne den Papst. Aber dieses Christentum muss eben auch wahrhaftig sein. Dafür braucht es die FSSPX.
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#2   Burgorus   14:08:28 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Ich glaube nicht, dass die Anglikaner ungültig gweiht sind,
denn sie haben Leos XIII. Schreiben ernst genommen, dass ihre Weihe nicht gültig sei. Seither ist bei jeder Weihe ein orthodoxer Bischof (und ich glaube auch ein altkatholischer) dabei. Damit müsste die Weihe gültig sein, denn die Gültigkeit der Weihe orthodoxer Bischöfe zweifelt ja keiner an.
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#1   smallplayer   14:07:34 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Die Wiederaufnahme
der Anglikaner in der katholischen Kirche ist ein Schritt zur Aufhebung des Zölibats.
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