Anglikanische Konvertiten bekommen eine Personalprälatur
Auf die Tradition ausgerichtete Anglikaner, die zur Kirche heimkehren wollen, dürfen ihre Liturgie und die Priesterehe behalten.
Aufgrund fehlender Weihen ungültig gefeierte anglikanische Liturgie
(kreuz.net, Vatikan) Papst Benedikt XVI. wird für traditionelle Anglikaner, die sich zur Kirche bekehren,
eine Personal- prälatur gründen.
Das gab der Vatikan heute in einer Pressekonferenz bekannt.
Der Heilige
Vater wird für die Personalprälatur demnächst eine Apostolische Konstitution erlassen.
Es ist auch
vorgesehen, daß die Personalprälatur einen eigenen Bischof bekommt.
Die vatikanische Pressemitteilung
vergleicht die Prälatur kirchenrechtlich mit einer Militärdiözese.
Konvertierte Anglikaner sollen
vom Zölibat dispensiert werden und ihre eigene anglikanische Liturgie behalten dürfen.
Diese Liturgie
deckt sich im wesentlich mit dem alten Römischen Ritus.
Der bei der Pressekonferenz anwesende Präfekt
der Glaubenskongregation, William Kardinal Levada, erklärte, daß die Zahl der anglikanischen Konvertiten
in letzter Zeit gestiegen sei.
Mit der Einführung der Personalprälatur habe der Heilige Stuhl auf zahlreiche
Gesuche von Gruppen anglikanischer Priester und Laien aus verschiedenen Teilen der Welt reagiert.
Der
Papst hofft nach Angaben des Kardinals, daß bekehrungswillige Anglikaner in der neuen Prälatur die Möglichkeit
sehen, katholisch zu werden, ohne ihre anglikanische Tradition aufgeben zu müssen – so Kardinal Levada.
Die anglikanischen Traditionen drückten auf eine verschiedene Weise den gemeinsamen Glauben aus.
Ungültige
Messe der Anglikaner
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62 Lesermeinungen
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„Der arme kranke Papst [Benedikt XVI.] mit all seinen Häresien!“ (Originalton Bischof Tissier d.M.) @ Burgorus:
„Fakt ist, dass der Papst noch der einzige ist, der die Kirche ein wenig aufrecht erhält. Wäre er schon
erschlagen, wäre die Lehmann-Kirche viel weiter fortgeschritten, und der Abtreibungsmord wäre längst
von der Kirche gebilligt.“ So sehr ich Ihre Beiträge schätze, so sehr verwundert mich Ihre Blindheit
gegen Benedikt XVI. (kurz B16) mit all seinen Häresien. Von seinem Freimaurer-Dauergeschwätz ganz zu
schweigen. Er ist ein echter Blender! Es gäbe doch die Lehmann-Kirche nicht ohne solche Bilderbuch-Modernisten
wie B16. Das V2, die formelle Grundlage der Kirchenzerstörung (obgleich nicht deren Ursache) seit über
40 Jahren, wurde von Ratzinger und seiner „subsistit in“-Ökumenismus-Irrlehre entscheidend geprägt,
nicht von Lehmann. Wer ist der höchste Ökumeniker der Kirche und damit Kirchenzerstörer? Nicht Lehmann,
sondern B16. Etc pp… Vergessen Sie nicht die Rechte Gottes. So schlimm der natürliche Tod des Abtreibungs-Verbrechens
ist, unendlich schwerer wägt die Beleidigung Gottes durch Häresien und der massenhafte Seelenmord durch
die V2-Kirchenfürsten bis hinauf zu B16. Die V2-Kirchenfürsten begehen seit 1958 offiziell eine Beleidigung
Gottes nach der anderen. Dagegen waren einzelne Päpste mit Konkubienen Waisenknäbchen! Es war auch der
damalige Kard. Ratzinger, der im Jahre 2000 von höchster Kirchenstelle über Fatima Lügen veröffentlichte
und die Gottesmutter betrog, und mit ihr den Himmel. Das wird die ganze Welt noch bitter büßen müssen!
(Irlmaier)
#61 Burgorus 16:19:52 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Das mit dem Hirten erschlagen kommt später. Fakt ist, dass der Papst noch der einzige ist, der die Kirche
ein wenig aufrecht erhält. Wäre er schon erschlagen, wäre die Lehmann-Kirche viel weiter fortgeschritten,
und der Abtreibungsmord wäre längst von der Kirche gebilligt.
#60 Brandenburgis 15:21:55 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Dem ist nur zuzustimmen!! Sollte eigentlich eine selbstverständlichkeit sein. Ratzinger ist der wohl
schlimmste und durchtriebenste der modernistischen Scheinpäpste.
#59 Lycobates 14:59:07 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
zum Thema Papst (2) @Burgorus (Fortsetzung) Die lehrende Kirche (Papst alleine, oder Papst und Bischöfe)
kann die Gläubigen nicht irreführen, wenn sie allgemeinverbindliche Gesetze (wie CIC oder NOM) auferlegt,
und sie kann sich nicht irren, wenn sie, z.B. in Enzykliken, autoritative Interpretationen in Glaubens-
und Sittenfragen anstellt. Das ist sichere Lehre der Kirche. Irrtum und Wahrheit können nicht gleichzeitig
in der Kirche bestehen. Irrgläubige sind exkommuniziert, und sofern sie ein Amt bekleiden, dieses Amtes
und der damit verbundenen Jurisdiktion verlustig gegangen, wenn sie es denn je angetreten haben. Auch
das ist sichere Lehre der Kirche und im Kirchenrecht festgeschrieben. Dieser Amts- und Jurisdiktionsverlust
erfolgt von Rechts wegen und erfordert keine diesbezügliche Erklärung oder Bestätigung (CIC 188/4).
Dabei ist vollständig unerheblich, ob die Betroffenen nebenbei auch glaubenstreue Standpunkte, etwa in
Sittenfragen, vertreten. Der hl. Pius X hatte doch deutlich erklärt, wie typisch modernistisch es sei,
Glaubensgut mit Irrtum, sogar auf einer und derselben Seite, zu vermischen. Ein gesunder moralischer Standpunkt
ist nicht einmal spezifisch katholisches Sondergut, sondern wird aus dem Naturrecht hergeleitet; auch
ein Seneka hätte dies gekonnt; dafür allein ist er aber kein Papst. Und die Pragmatik der „Wiederzulassung“
der Messe wurde schon erörtert. Nein. „Ich werde den Hirten schlagen, und die Herde wird zerstreut werden“.
Passionszeit der Kirche! Lassen wir uns nicht beirren…
#57 chico flojo 14:39:36 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
@Burgorus Es kann doch nicht sein, dass Gott es so gefügt hat, dass nur einige ganz wenige, die Zeit
hatten, die kirchlichen Texte genau zu studieren, den vollen Gnadenstrom in dieser schwierigen Zeit erhalten,
andere Gutwillige dagegen seit Jahrzehnten ungültigen Messen beiwohnen. Für diesen Satz erlaube ich
mir, Ihnen rein virtuell die Hand zu reichen. :(3 Das sehen auch viele Leute in der FSSPX so.
#56 Burgorus 14:35:13 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
@Lycobates Trotz aller Verfälschungen in der Kirche, die letztendlich zur Errichtung der Neuen Weltordnung
und zur Installierung des Antichristen führen, muss man halt immer wieder feststellen, dass aus Rom eine
leise Stimme, nämlich die des Papstes, dringt, die die Menschen immer noch die Grundpfeiler des gottgefälligen
Weges zeigt. Paul VI.: Man darf keine Pille nehmen. Joh. Paul II: Man soll den Rosenkranz beten. Joh.
Paul II./Ratzinger: Man darf in keiner Weise am Abtreibungsmord teilnehmen (erzwungener Ausstieg aus dem
Scheinchen-Verteilungs-System). Benedikt XVI.: „Wieder“-Zulassung des Alten Ritus: Es kann nicht auf einmal
schlecht sein, was Jahrhunderte lang heilig war. Die Grundregeln wurden also immer noch in die Welt getragen.
Und kurz vor dem Ende der Zeit, wenn Amts-Rom bereits einen Antipapst auf den Thron setzt, wird der rechtmäßige
Papst wieder Wege finden, das Wesentliche denen zukommen zu lassen, die aus der Wahrheit sind und Christi
Stimme hören wollen. Wenn bereits die letzen Päpste Werkzeuge Satans gewesen wären, hätten sie diese
leise Stimme der Wahrheit nicht durchdringen lassen. Es kann doch nicht sein, dass Gott es so gefügt
hat, dass nur einige ganz wenige, die Zeit hatten, die kirchlichen Texte genau zu studieren, den vollen
Gnadenstrom in dieser schwierigen Zeit erhalten, andere Gutwillige dagegen seit Jahrzehnten ungültigen
Messen beiwohnen.
#55 Lycobates 13:39:27 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
zum Thema Papst @Burgorus Ich verstehe Ihr Anliegen ganz gut. Kein Katholik ist gegen den Papst, kündigt
ihm den Gehorsam, befindet sich in der Opposition. Das ist eine unnatürliche Lage. Diese Haltung ist
schismatisch. Wenn aber Katholiken heute zu der Einsicht kommen, der apostolische Stuhl sei vakant/müsse
eben vakant sein, ist das eine schwerwiegende und schmerzliche Entscheidung, die niemandem, der sie traf/zu
treffen hatte, leicht gefallen ist. Dieselbe ergibt sich aber, wie eine theologische Konklusion, zwangsläufig
aus der Erkenntnis, daß 1) ein angeblich von einem Papst einberufenes und von einem weiteren bestätigtes
„ökumenisches Konzil“ schwerwiegende Glaubensirrtümer verkündet hat; 2) ferner die authentische Interpretation
besagter Texte, wo sie lediglich zweideutig sind, eindeutig in einem häretischen Sinn erfolgt ist (Beispiel:
Redemptor hominis-13, 1979 zu Gaudium et spes-22, 1965); 3) in der Folge eine unter Berufung auf dieses
Konzil vollständige Umwerfung und Neuorientierung der Glaubenspraxis vorgenommen wurde, insbesondere
alle Riten aller Sakramente vollständig neugefaßt wurden, wobei vor allem Form und Intention in Mitleidenschaft
gezogen wurden, zumeist in einem protestantisierenden Sinne, sodaß bei fast allen Sakramenten Ungültigkeit
vorliegt; 4) zudem ein neues Kirchenrecht (1983) verabschiedet wurde, in dem unter anderem die neue irrgläubige
Ekklesiologie der Konzilskirche und der von Papst Pius XI. verurteilte Ökumenismus festgeschrieben wurden.
#53 Pontifex 13:04:27 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Gruß und Segen dem Vater Abt! Ich fordere Sie auf, für Ihre depektierliche Äußerung Buße zu tun!
Haben Sie jegliches Schamgefühl unter Ihrer Kutte verloren?
Wie in einem religiösen Supermarkt! So ein undiszipliniertes Durcheinander, wirkt fast wie Gruppensex
unter den hier so beliebten Homos: „In der evangelischen Kirche predigt der anglikanische Priester und
die altkatholische Pfarrerin feiert die Eucharistie.Bei den Anglikanern predigt die altkahtolische Priesterin
und der evangelische Pfarrer feiert das Abendmahl und in der altkatholischen Kirche feiert der anglikanische
Geistliche die Eucharistie und der evangelische Pfarrer predigt. Viele römisch-katholische Christen bedauern,
dass sie nur als Gast teilnehmen können und würden gerne selbst ihre eigene Kirche mit beteiligt sehen!
Von konvertierenden Evangelen/Anglikanern/Altkatholiken ist mir nichts bekannt, aber sehr wohl von röm.-kath.
Mitchristen, die mit der geistigen und geistlichen Starre ihrer eigenen Kirche nicht mehr viel anfangen
können!“
@Loisl Es werden vielleicht Millionen zur römisch-katholischen Kirche konvertieren Wow, wahrscheinlich
müssen die Römer dann noch bei den Piussen Kapellen anmieten um den Ansturm unterbringen zu können
#50 Alois Bischof 10:54:22 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
lateiniheini Von römisch-katholischen Christen kann bei solchen häretischen Veranstaltungen des Ökumenismus
nicht mehr die Rede sein. Wer sich gegen Zölibat und gegen das Dogma zur Priesterweihe auflehnt, hat
den kath. Glauben verloren. Deine Priesterinnen-Altkatho-Protestantische Gemeinschaft wird zerfallen,
genauso wie die weiblichen VorsteherInnen der anglikanischen liberalisierten Gemeinschaft. Es werden vielleicht
Millionen zur römisch-katholischen Kirche konvertieren. Weil sie wissen, daß die hl. Schrift keine Priesterinnen
und keine Homo-Ehe und Meßsimulationen erlaubt.
#48 lateiniheini 10:26:52 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Anglikaner und Konvertiten Bei uns finden seit einiger Zeit regelmäßig gemeinsame Gottesdienste (mit
gemeinsamer Eucharistie/Abendmahl) zwischen Evangelischen, Anglikanern und Altkatholiken statt, an denen
auch viele ausdrücklich dazu eingeladene römisch-katholische Christen teilnehmen! Gerade bei diesen
ist die Resonanz unglaublich groß!Aufgrund der hohen Akzeptanz (Kirchen platzen aus allen Nähten) finden
diese Gottesdienste immer häufiger statt. In der evangelischen Kirche predigt der anglikanische Priester
und die altkatholische Pfarrerin feiert die Eucharistie.Bei den Anglikanern predigt die altkahtolische
Priesterin und der evangelische Pfarrer feiert das Abendmahl und in der altkatholischen Kirche feiert
der anglikanische Geistliche die Eucharistie und der evangelische Pfarrer predigt. Viele römisch-katholische
Christen bedauern, dass sie nur als Gast teilnehmen können und würden gerne selbst ihre eigene Kirche
mit beteiligt sehen! Von konvertierenden Evangelen/Anglikanern/Altkatholiken ist mir nichts bekannt, aber
sehr wohl von röm.-kath. Mitchristen, die mit der geistigen und geistlichen Starre ihrer eigenen Kirche
nicht mehr viel anfangen können!
#46 kilohtak. † 07:18:17 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Tipp… Ein katholischer Priester, der heiraten will, kann zum Anglikaner konvertieren, als anglikaner
heiraten, dann reumütig zur katholischen Kirche zurückkehren. Er ist wieder katholisch, Priester und
verheiratet. Sehe ich das so richtig.
Viel Häme oder Neid stecken in der Überschrift: Anglikanische Konvertiten bekommen eine Personalprälatur…
und wieder müssen die armen und verachteten frommen o^/ Piusbrüder leer ausgehen… … und
wieder müssen die armen und verachteten frommen Piusbrüder wieder leer ausgehen… und wieder müssen
die armen und verachteten frommen Piusbrüder wieder leer ausgehen… und wieder müssen die armen
und verachteten frommen Piusbrüder wieder leer ausgehen…
HwstVaterAbt … Ned a jede Eh werd im Himmi schlossn Warum soid an Priesta ois daschpart bleim? Da liawe
Good is koa römischer und koa preißischer General und Mensch bleibt Mensch. Wenn die Mehrheit des Weltepiskopates
der Priesterehe zustimmt, ist Benedikt XVI. sofort mit dabei. Aber … er scheut ein Schisma!
#40 für die Kirche 21:19:10 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@HwstVaterAbt: es heißt noch nicht die Abschaffung des Zölibats. Sie und einige vor Ihnen übersehen
zwei Dinge: 1) die anglikanische Ordination ist ungültig, und die Priester werden noch einmal geweiht,
wenn sie in den Dienst der katholischen Kirche eintreten. Sie müssen vor der Ordination geheiratet haben,
denn nach der vollgültigen Weihe können sie es nicht mehr tun. Der Zölibat gilt also immer noch, auch
für anglikanische Konvertiten. 2) der Bischof für die anglikanische Personalprälatur muß alleinstehend
sein. Viele Bischöfe aus der traditionalen anglikanischen Kommunion können daher nicht mehr weiter Bischöfe
bleiben, sondern werden zu normalen Priestern. Dieses Opfer möchten sie aber offensichtlich aufbringen,
um zu Rom zurückzukehren, wie man es der offiziellen Verlautbarung ihres Primates entnehmen kann. Alle
Achtung vor diesen Bischöfen.
Völlig richtig Schalom – Danke ! Nur bitteschön: wanns denn eh schon heiratn dürftn, miastens a verheirad
bleibn – des wärns dann dem Hl. Sacrament der Eh scho schuldig…
Zwangszölibat ist Pleite Leere Priesterseminare Sogar von bei den Piusprüdern schlüpft still und leise
der Mann aus der Soutane … und entdeckt sein wirkliches Leben … Davon geht die Kirch nicht unter…
#37 Theologulus 21:10:28 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@ DJM Wenns amal an echtn Blick ind’ Heilige Schrift werfn tätn, dann stánd da „großer Fisch“, aber
niad „Wal“. A bisserl Hebräisch sollt ma scho kinna, niad bloß lateinische Texerln zwischn Tridentinum
und erschtm Vatikanum. Prost beinand.
Guter Schritt zur ABSCHAFFUNG des Pflicht/Zwangszölibats !!! Bravo Papst Benedikt !!! Es ist also einfacher
den Anglikanischen Konvertiten eine Personalprälatur zu bieten wie offensichtlich den schwierigen Piusbrüdern.
Und das ist ein erster zaghafter aber sehr deutlicher Schritt für die Aufhebung des Zwangs-Zölibates,
der nie und nimmer eine freie Wahl darstellt, sondern per se einem von Gott zum Priesteramt berufenen
aufgedrückt wird – durch unhaltbares spirituelles an den Haaren herbeigezogenen Gelaaber in den Seminaren
und von den ewig Wichtigen und scheinbar Richtigen – Klug gemacht – Papst Benedikt !!! – Danke für den
Fuss in der grossen röm. Tür !!!
odysse des shalom Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Shalom mit seinem Weib. Er hat
das weib wohl in dem Arm, Er faßt sie sicher, er hält sie warm. Mein Weib, was birgst du so bang dein
Gesicht? – Siehst Gatte, du den Erlkönig nicht! Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? – Mein Weib, es
ist ein Nebelstreif. – Die Dämonen sie lachen hämisch und frech – den Shalom ham sie sicher der Schaman
ist Knecht
Ei, ei, ei, was der nette LM wieder von sich gibt? Ist ihm beim Wort „Vagina“ die Sicherung durchgebrannt.
Wer irrt denn da wohl herum? Klabautermänner gibts nur auf dem Meer. Wir in den Alpen haben Schutzkreuze
und Almhütten zum Vögeln und Pfarrer zum Taufen. Nur kein Neid, Brüderchen !
schalom und die vagina titel für eine tragikommödie persönlichen scheiterns und verratener berufung.
wär eine drehbuchidee für die ainringer volksbühne. der schluss: wahnsinnig geworden wegen der schuld
irrt er durch berg und tal der bayrischen alpen und die dämonen jagen ihm in form von kobolden und klabautermännern
Das habe ich schon mehrfach vorgeschlagen, römische Priester heiraten, konvertieren zurlutherischenoder
anglikanischen Kircheund kehren nach etlichen Jahren wieder in den gebärfreudigen Schoß der RKK zurück,
um dann als rechtskräftig verheiratete Priester und katholische Pfarrherrn mit Familie zu sein. Damit
einmal Kinderlachen aus den stummen katholischen Pfarrhäusern zu hören ist und sich die Idee des katholischen
Pfarrhauses endlich im Bewusstsein der Bevölkerung etablieren kann. Weiter so…!
… Irenäus vergleicht den Tod mit dem Wal, der laut Bibel den Jona verschluckte: dieser fand sich nur
dazu in der Tiefe des Bauches des Wals wieder, damit er sich Gott zuwenden und dessen Willen tun konnte.
Tod und Leiden sind offenkundig das Böse, aber ohne dieses ist der Weg zur Erkenntnis Gottes nicht gangbar.
Auf, auf römische Theologiestudenten, werdet Priester in der Anglikanischen Kirche und dann kommt mit
Eueren Frauen zurück in den Schoß unserer Wahren Römisch Katholischen Kirche. O Heiiger Irrinäus bitt
für uns !
#23 Lycobates 18:08:20 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Anglikaner @Burgorus Daß es viele Anglikaner, auch Kleriker, gibt, die aufrichtig traditionsgesinnt sind
und ein lauteres Glaubensleben zu führen versuchen, ist unbestritten. Daß viele aufrichtig glauben,
wirklich Priester zu sein, auch. Daß Gott gewisse Gnaden wirken kann, wenn auch nicht ex opere operato
in diesem Fall, sondern aufgrund der frommen Einstellung einer individuellen Person, auch. Das sind aber
lediglich subjektive Momente, die bei der Beurteilung einer objektiven Faktenlage, wie etwa der Weiheriten,
keine Berücksichtigung finden können. Ich bezweifle aber, obwohl es sicher solche Fälle gegeben hat
(die sind dann aber meistens schlicht katholisch geworden, ohne einen Eigenweg zu beanspruchen!), daß
der durchschnittliche anglikanische Kleriker durch „Apostolicae curae“ von den Mängeln seiner Weihe überzeugt
worden ist und ihnen abgeholfen hat, etwa durch das Hinzuziehen von Orthodoxen. Im Gegenteil. Im März
1897 reagierten die Anglikaner auf die päpstliche Bulle. Sie unternahmen in elegantem Latein den Versuch,
die päpstlichen Argumente zu widerlegen (www.archive.org/…s/a618709801churuoft). Wenn Sie Zeit finden,
können Sie die Antwort (1898) der damaligen katholischen Bischöfe Englands lesen (in Englisch): www.rore-sanctifica.org/…nglais_-_Vindication_(1898)_-_Reponse_aux_Anglicans_(Anglais).pdf.
Es lohnt sich.
#22 Theologulus 17:38:44 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Klärung? Wenn ich Ihre / Eure sehr kenntnisreichen Ausführungen richtig verstehe, was die Weihe bzw.
die Hl. Eucharistie und deren Gültigkeit / Wirksamkeit angeht, handelt es sich um die alten Fragen nach
opus oerantis und opus operatum. Ich bitte um Korrektur, falls ich ganz daneben liege. Scio quod nescio.
#21 Thomasius 17:32:27 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Historisch gesehen ist die anglikanische Kirche eine Abspaltung von der lateinischen Kirche, nur um sich
vom Primat des Papstes zu lösen. Der Papst wurde durch den König von England „ersetzt“. Im Zeitalter
der Kolonialisierung verbreitete sich die anglikanische Kirche entsprechend. Im Zeitalter der Dekolonisierung
dürfte der Papst als nicht „schlimmer“ angesehen werden als das britische Könighaus, so dass eine „Rückwärtsbewegung“
verständlich erscheint.
#20 Alois Bischof 17:04:07 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@Stimme der Unvernunft Die Traditionalist Anglican Communion zelebriert fast ausschließlich auf englisch
nach dem „English Missal“, dem tridentinischen Ritus in der Fassung des Leo XIII. So wie es die Tractarian
Society zur Zeit John Henry Kardinal Newmans tat. Daß evangelikale und Broad Church-Anhänger, die die
Mahlfeier der Anglikaner feieren nach dem Ritus des Thomas Cranmer (Book of Common Prayer), sich mit Rom
vereinigen, halte ich für unwahrscheinlich. Auch die Homo-Kleriker und die „Priesterinnen“ sind für
diese nur einen Grund sich abzuspalten. Da aber die Sichtbarkeit der Kirche für die Hochkirchler wichtig
ist, liegt es bei ihnen anders. Allerdings ist das Hochkirchlertum der Anglikaner stark von Freimaurern
und sonstigen Esoterikern verseucht. Georg VI. von England († 1952) war Freimaurer und stand dem Hochkirchlertum
sehr offen gegenüber. Wie die bisher mit dem Vatikan vereinigten „Anglo-Katholiken“ (heute römisch-katholisch)
ihre Liturgie feiern, ist deutlich. Nach dem „Anglican Use“, teilweise Book of Common Prayer, teilweise
im neuen Ritus des Bugnini, aber mit gültig Einsetzungsworten und dem Stile nach tridentinisch am Hochaltar.
Die Traditionalist Anglican Communion ist dagegen liturgisch viel konservativer (d.h. tridentinischer,
katholisierender), und in Australien sehr stark vertreten, sowie in Neuseeland. Der traditionalistisch-anglikanische
„Erzbischof“ John Hepworth ist ein in Folge des II. Vatikanischen Konzils abgefallenen liturgisch sehr
tridentinischer Priester.
#19 Burgorus 16:58:36 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@Lycobates: Ich weiß, dass Sie sich in diese Materie nicht nur wesentlich besser als ich eingearbeitet
haben, sondern sehr tief drin stecken. Insofern kann ich sicherlich mit Ihnen da nicht mithalten. Ich
kannte jemanden, der in Oxford katholische Theologie und Neuphilologie studiert hat, der bei der Einführung
des Novus Ordo Missae seinen Glauben fast verloren hatte, bis er wieder zurückfand; der also durchaus
traditionsorientiert geprägt war. Der kannte viele anglikanische Priester, die gerne katholisch, im Sinne
der Tradition, geworden wären, aber nicht ihre Gemeinde verlassen wollten. Sie wollten, das Haupt und
Rumpf gemeinsam zur katholischen Kirche zurückfinden. Ein Schritt dazu ist ja jetzt getan. Von diesem
Oxford-Studenten weiß ich auch (nur mündlich also) die Sache mit der anglikanischen Priesterweihe und
Papst Leo XIII. und die Reaktion der Anglikaner darauf. Obwohl diese Priester sehr der Tradition verbunden
waren und entsetzt waren, als sie mal bei uns so eine typische NOM-Messe mit entsprechenden Laienzusätzen
gesehen hatten, hatten diese, sowie auch mein Oxford-Bekannter, nie Zweifel, gültig geweiht zu sein.
Zum Thema Papst: Ich werde nie glauben, dass die Päpste seit Pius XII. nicht keine gültigen mehr seien.
Wer ist es denn, der den Freimaurern noch ein bisschen (viel sicher nicht) entgegensteuert? Der Papst
mit seinen Dokumenten und Anweisungen gegen den Abtreibungsmord. Gott lässt nicht zu, dass seine Kinder
in dieser schwierigen Zeit ganz ohne Oberhirten sind.
#17 eigerhar † 16:00:51 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Kein Zölibat? Ich habe das nicht genau verstanden. Wird das Zölibat in der ganzen Prälatur für immer
aufgehoben oder gilt die Zölibats-Dispens nur für die anglikanischen Geistlichen, die jetzt konvertiert
haben und nach eingehender Prüfung wieder zum heiligen Dienst verwendet werden? Ersteres wäre ein Skandal.
#16 Lycobates 16:00:37 | Dienstag, 20. Oktober 2009
interessant @Alois Bischof Das Hochkirchentum in der anglikanischen Gemeinschaft hat den Sarum-Ritus (Gebrauch
von Salisbury) wiederaktiviert bzw. den klassichen römischen Ritus in englischer Elisabeth-Sprache übersetzt
und dann angewandt. Das war mir unbekannt, und ist sehr interessant. Eine solche Messe wäre, wenn nur
die Weihen saniert würden, gültig. Gut auch, daß durch den Gebrauch einer älteren Sprachstufe der
Weg zu freisinnigen Interpretationen versperrt ist. Das Book of Common Prayer von 1547, 1559 und 1672
sowie 1978 ist protestantisch und deswegen unerträglich für Katholiken. Richtig. Eine solche Zelebration,
auch von einem gültig Geweihten, wäre null und nichtig. Stil und Anstand hätte sie aber wohl noch der
Montini’schen Keksfeier voraus.
Illusionen Um euch mal ein paar Illusionen zu nehmen: Nur eine Minderheit der Anglikaner zelebriert den
alten Ritus versus orientem. Die Mehrheit, auch der Konversionswilligen, feiert den neuen Ritus, der weitgehend
dem römischen NOM entspricht. Und die große Mehrheit derer, die sich augenblicklich von der anglikanischen
kirche abspaltet, ist sowieso so evangelikal, dass sie gar keinen Ritus zelebriert o^/
#14 Alois Bischof 15:36:04 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Hochkirchlich Das Hochkirchentum in der anglikanischen Gemeinschaft hat den Sarum-Ritus (Gebrauch von
Salisbury) wiederaktiviert bzw. den klassichen römischen Ritus in englischer Elisabeth-Sprache übersetzt
und dann angewandt. Das Book of Common Prayer von 1547, 1559 und 1672 sowie 1978 ist protestantisch und
deswegen unerträglich für Katholiken. Die Englische Kirche war vor dem Schisma 1534 niemals autonom.
Die Liturgie Englands war meist der römische Ritus, mit eigenem Brauchtum, wie im Ritus von Salisbury.
Die Dominikaner gab es natürlich auch. Die Benediktiner und Franziskaner in England vor der englischen
Reformation hatten den römischen Ritus zelebriert. Tatsächlich sind die anglikanischen Weihen ungültig
und nichtig.
#13 Lycobates 15:33:28 | Dienstag, 20. Oktober 2009
noch einige Punkte Tut mir leid, aber mir scheint, es fehlt eine gemeinsame Basis für eine fruchtbare
Diskussion. Er wird doch nicht zu blöd sein, Form (Handauflegung) und Intention (durch das Weihegebet)
richtig auszuüben. also, die Handauflegung wird als „Materie“ bezeichnet; das ist nicht strittig. Problematisch
ist die „Form“ (die dabei auszusprechenden Worte): diese Form muß die Wirkung des Sakraments unzweideutig
bezeichen; das tut sie bei den Anglikanern (und im neuen Ritus der Konzilskirche, wohl aber bei den Orthodoxen)
nicht in einem katholischen Sinne (da diese Häretiker u.a. das Opferpriestertum ablehnen), und deswegen
kommt kein Sakrament zustande. Mit einem Pferdestall hat das nichts zu tun. Dogmatisiert ist ja wohl besagtes
Schreiben nicht. Sie irren. „Apostolicae curae“ ist ohne Zweifel eine definitive Lehrentscheidung. Das
gleiche gilt übrigens für „Sacramentum ordinis“ von Papst Pius XII. (1947), in dem u.a. die Form der
Weihen im lateinischen Ritus definiert wird. Da wären sonst im Urchristentum wohl viele Weihen ungültig
gewesen, wenn’s da immer gar so genau gegangen wäre. Wie wollen Sie das denn wissen? Es gibt keinen Grund
(und keine Quelle) zur Annahme, im Urchristentum wären für die Spendung der Weihen Worte verwendet worden,
die die zu spendende Gnade des Opferpriestertums nicht klar ausdrückten, bzw. ihr gar entgegengesetzt
wären. Lesen Sie noch einmal den Hebräerbrief! Genau das ist aber im anglikanischen (und ganz parallel
im Montini’schen) Ritus der Fall.
#12 Burgorus 15:15:11 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Weihe Das wollte ich auch gerade erwähnen. Es gibt eben auch Leute, die glauben, die NOM-Messe sei nicht
gültig. Der Grund ist immer derselbe. Man findet was, was nicht ganz in Ordnung ist, und sei es nur,
weil das mysterium fidei in den Wandlungsworten fehlt, und schon wird etwas als ungültig bezeichnet.
Selbst wenn der Papst von Mangel an Intention spricht, die Intention des weihenden Bischofs aber gut war,
im Sinne zu tun, wie die Kirche eben tut, glaube ich dem Papst das nicht. Die Weihe ist dann gültig.
Dogmatisiert ist ja wohl besagtes Schreiben nicht. Es ging darum, dass die Anglikaner ihre Weihen im Pferdestall
durchgeführt hatten, und da sage auch ich, dass die Intention hier nicht war, zu tun, wie die Kirche
tut, sondern die Kirche zu verhöhnen. Wenn der Papst dann auch noch andere Mängel aufgeführt hat, um
seine Meinung besser zu begründen, müssen das nicht Mängel sein, die zur Ungültigkeit der Weihe führen,
selbst wenn er es so gesagt hat. Da wären sonst im Urchristentum wohl viele Weihen ungültig gewesen,
wenn’s da immer gar so genau gegangen wäre. Weihegewalt, Intention, Form, alles mit gutem Willen, mit
dem Willen zu tun, wie die Kirche tut, und die Weihe ist gültig.
#11 Lycobates 14:58:43 | Dienstag, 20. Oktober 2009
undeutlich Der othodoxe Bischof weiß doch,wozu er eingeladen ist: Da man eben daran zweifelt, ob die
Weihe gültig ist. Also ist er der weihende Bischof, wenn er auch nur dem Augenschein nach als Mitbruder
auftritt, der die Hände auflegt. Er wird doch nicht zu blöd sein, Form (Handauflegung) und Intention
(durch das Weihegebet) richtig auszuüben. Ich habe mich vielleicht etwas undeutlich ausgedrückt. Die
persönliche (sakramentale) Rechtgläubigkeit bzw. Intention des Spenders wiegt nicht auf gegen die im
Text ausgedrückte, falls diese mangelhaft ist (malum ex quolibet defectu). Parallel gibt es dieses Problem
im NOM: die neue Gabenbereitung („opus manuum hominum“ statt „immaculata hostia“/„calix salutaris“) und
die Änderung des Wandlungsverständnisses und der Wandlungsworte sind textinhärent. Auch ein, sagen
wir, 85-jähriger, gutmeinender, noch rechtgläubiger Priester, der nur aus Gehorsam diese Messe liest,
kann daran nichts ändern! Ein anderes Problem: die Bischofsweihe kann nicht „per saltum“ (sprungweise)
gespendet werden; haben denn diese orthodoxen Bischöfe auch jeweils eine gültige Priesterweihe vorab
gespendet? Nur ein gültiger Priester wird gültig zum Bischof geweiht.
@smallplayer Der Vatikan braucht den Zölibat aus finanziellen Gründen. Würden verheiratete deutsche
Priester nach dem deutschen Beamtenrecht bezahlt, könnte die deutsche katholische Kirche kein Geld nach
Rom mehr abführen. Deshalb wird der Pflichtzölibat so lange nicht aufgehoben werden, bis die Kirche
aus dem Staatskirchensystem austritt. (Ist etwas verkürzt, aber ich denke, der Grundgedanke stimmt)
Der othodoxe Bischof weiß doch, wozu er eingeladen ist: Da man eben daran zweifelt, ob die Weihe gültig
ist. Also ist er der weihende Bischof, wenn er auch nur dem Augenschein nach als Mitbruder auftritt, der
die Hände auflegt. Er wird doch nicht zu blöd sein, Form (Handauflegung) und Intention (durch das Weihegebet)
richtig auszuüben.
#8 Lycobates 14:37:09 | Dienstag, 20. Oktober 2009
neue Weichenstellung aus statistischer Not @Burgorus Es genügt aber nicht, daß ein gültiger Bischof
„dabei“ ist. Wenn der Ritus an sich Mängel aufweist (Form- und Intentionsdefekt in diesem Fall, nach
Papst Leo XIII. 1896), und dieser Mangel (im Text) nicht behoben wurde (er wurde es nicht), kommt keine
Weihe zustande, auch nicht, wenn der Weihende wirklich Bischof ist. Im übrigen ist der weihende Bischof
in diesen Fällen doch stets Anglikaner; Orthodoxe oder Jansenisten assistieren lediglich manchmal. Dieser
Schritt, den die Konzilskirche jetzt tut, ist aber sehr wichtig und wohl zukunftsträchtig. Hier werden
Weichen gestellt, um aus dem Konzilsbankrott noch ein paar Möbel zu retten (einige Konzilshardliner,
in Deutschland und anderswo, haben das noch nicht begriffen). Diese Personalprälatur ist doch wohl das,
was für die Priesterbruderschaft St. Pius X. beiderseits von der Führung angestrebt wird. Dabei wird
„Rom“ voraussichtlich mittelfristig auch für die PB einen „Bischof“ (neuen Stils), nicht Bischof Fellay
natürlich (der ist es ja wirklich), auferlegen, damit so in absehbarer Zeit die apostolische Sukzession
auch dort erlischt. Dann wäre das Ziel der römischen Modernisten: eine High Church mit altsakramentaler
Fassade (aber nur das) neben der modernistischen Low Church zu errichten, damit soviel wie möglich Gläubige
verschiedenster Ausrichtung zu ihr geführt werden, erreicht. Das kann aber nur das Rom der Apokalypse
sein. Die katholische Kirche ist es nicht: dort können Irrtum und Wahrheit nicht nebeneinander bestehen.
so ist es @Puchil2: ist dir schonmal aufgefallen, dass man eben diese Priester zwar aufnimmt, aber keiner
davon in eine normale Pfarrei kommt? Nein, die bleiben nämlich schön unter sich, weil es eben eine Sondergruppe
mit Sonderregeln ist, denen man eben nicht den Wunsch verweigert, zur Kirche zurückzukehren. Tja, @Thomasinus,
zu deinem Leidwesen verliert die Kirche aber nicht an die Atheisten, sondern an noch radikalere Evangelikale.
#6 Thomasius 14:25:18 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@Puchil2 Immer noch nicht begriffen? Es geht nicht um den Glauben. Der hat mit alledem nichts zu tun.
Es geht nur um die Erweiterung der Organisation – um die Statistik. In Südamerika verliert die katholische
Kirche rasant. Da muss man in anderen Weltgegenden aktiv werden, um die Verluste zu kompensieren.
#5 Puchil2 † 14:20:06 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Traditionelle Anglikaner, die zur Kirche heimkehren wollen, dürfen ihre Liturgie und die Priestereh…
Das soll jemand mit einem gesunden Menschenverstand verstehen: Römisch katholische Priester, die heiraten
wollen, werden mit Schimpf und schande aus ihrem Beruf verjagt. Für konvertierende verheiratete anglikanische
Priester gibt es eine Zölibatsdispens und richtet man sogar eine Personalprälatur ein. Ähnlich großzügig
geht man auch mit konvertierten evangelischen Pastoren um, die mit ihren Frauen und Kindern römisch katholische
Priester sein können. Da kann man nur sagen: verrückte römische Kirche!
smally Die Wiederaufnahme der Anglikaner in der katholischen Kirche ist ein Schritt zur Aufhebung des
Zölibats. Ebenso könnte man behaupten, die Wiederaufnahme der Anglikaner sei ein Schritt dazu, dass
endlich wieder versus deum und nicht versus Glotzer zelebriert wird. Stimmt wohl beides nicht.
Gut katholisch! Eine feine Sache. Und gut katholisch. Das hat die Kirche immer so gemacht. Das schönste
Beispiel ist die griechisch-katholische Kirche in der Ukraine. Mit den Anglikanern kehren nun die ersten
Schismatiker aus einer reformatorischen Tradition heim, allerdings die, die noch theologische Restsubstanz
haben. Ähnliches ist der schwedischen Kirche zu wünschen. Bei den anderen protestantischen Gemeinschaften
fehlt jedoch leider jede gemeinsame Basis. Es zeigt sich eins: Es gibt keine Zukunft des Christentums
ohne den Papst. Aber dieses Christentum muss eben auch wahrhaftig sein. Dafür braucht es die FSSPX.
Ich glaube nicht, dass die Anglikaner ungültig gweiht sind, denn sie haben Leos XIII. Schreiben ernst
genommen, dass ihre Weihe nicht gültig sei. Seither ist bei jeder Weihe ein orthodoxer Bischof (und ich
glaube auch ein altkatholischer) dabei. Damit müsste die Weihe gültig sein, denn die Gültigkeit der
Weihe orthodoxer Bischöfe zweifelt ja keiner an.