„Wir müssen nicht immer etwas Neues erfinden, daß die Liturgie immer noch peppiger wird. Mit Gottschalk können wir nicht konkurrieren“ – bemerkte ein Münchner Pfarrer und schritt zu Tat.
Pfarrer Späth kritisiert das religiöse Desinteresse
der Eltern: „Wenn die Eltern ihre Kinder abliefern und fragen ‘Wann kann ich sie wieder abholen?’, dann
stehen wir von vornherein auf verlorenem Posten.“
Die Familien würden unglaublich viel in die äußere
Gestaltung der Feste investieren. Dabei werde aber der religiöse Hintergrund „völlig vernachlässigt“.
Die Familien, die daheim den Glauben leben und Sonntag für Sonntag in die Kirche gehen, „sind an zwei
Händen abzuzählen“.
Die Gottschalk-Liturgie steht auf verlorenem Posten
Darum begann der Hw. Späth
mit Reformen. Im ersten Jahr hatte der Pfarrer „ziemliche Kämpfe“: „Aber wir haben es durchgestanden,
und es ist jetzt für alle eine große Befreiung.“
Die Sonntagsmesse dauert bei Pfarrer Späth mindestens
siebzig Minuten.
Er zelebriert „ehrfürchtig und gradlinig“: „Wir müssen nicht immer irgend etwas Neues
erfinden, daß die Liturgie immer noch peppiger wird. Mit Gottschalk können wir nicht konkurrieren.“
Der Pfarrer sieht es als Voraussetzung, daß die Ministranten, die Lektoren und die Chormusiker geschult
sind.
Dann merkten die Leute: „Das ist keine Party, das ist ein Fest.“
Die Erstkommunion-Kinder gibt
der Pfarrer nicht mehr in die Hände von Müttern aus der Pfarrei.
Sie seien mit den religiösen Dingen
nicht mehr genug vertraut, um sie zu vermitteln: „Da kann nichts rüberkommen.“
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69 Lesermeinungen
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#72 Samurai 13:40:07 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Mütter sollen keine Erstkommunions-oder Firmkatechese betreiben? Falls sie nicht die nötige Vorbereitung
erfahren haben- oder sogar kein Glaubens“wissen“ mehr ihr eigen nennen- stimme ich dem zu, sonst nicht.
Persönlich kenne ich mehrere Mütter, die die Firmvorbereitung durchführen,selber gut vorbereitet sind
und es großartig machen. Nebeneffekte: – Die Frauen kennen die Kinder meist gut und – Sie geben „nebenbei“
etwas weiter, was sehr wertvoll ist: Das Wissen/ die Erfahrung, daß der Glaube alltagstauglich ist, im
besten Sinne des Wortes.
BRAVO Herr Pfarrer Späth Leider ist halt nicht der gesamte Klerus noch als römisch-katholisch zu bezeichnen.
Auch nicht der Erzbischof von München…Herr Marx…ist aber schon seit Paderborner Zeiten bekannt…seine
Richtung. Wer nicht angepasst ist und sich einnorden lässt…der geht auch bald wieder. Nur wer eine
Rückgrat hat – wir letztendlich überleben. Weiter so Herr Pfarrer Späth…im Gebet werden Sie dabei
unterstützt werden. Soli Deo Gloria !
#68 hieronymus333 14:58:40 | Samstag, 24. Oktober 2009
Hans im Glück Na dann ist ja alles klar und es ist bei ihnen so angekommen, wie ich es gemeint habe,
leider kann ich mich nich an alle Mails gestern erinnern, denn da war bei einigen doch sehr viel Unsinn
dabei, was mich sehr ärgert.
#67 Hans im Glück 14:56:20 | Samstag, 24. Oktober 2009
Lieber Hieronymus333, ich hatte meinen Irrtum bereits bemerkt und mich gestern bei Ihnen für meine Unterstellung
entschuldigt. Ja ich bin froh, dass ich so eine Mutter 38 Jahre meines Lebens haben dürfte.
Erstkommunionkinder Erstkommunionkinder brauchen eine ordentliche unterweisung. Dass dies ausdrücklich
benannt werden muss, kann nur unterstrichen werden.
#63 Hans im Glück 14:23:31 | Freitag, 23. Oktober 2009
@hieronymus, Mit einer solchen Mutter hat (hoffentlich nicht hatte) Hans tatsächlich Glück??? Wie soll
ich das jetzt verstehen? Hatte ich jetzt Ihrer Ansicht nach Glück? Oder hatte ich es hoffentlich nicht?
Ich weiß dass meine Mutter für mich meine Geschwister, meinen Vater, unsere Familie und viele andere
Menschen ein Segen war und ist, vom Himmel her. Dafür brauch ich natürlich keine Bestätigung durch
Sie!
#62 Luteranerin † 14:06:38 | Freitag, 23. Oktober 2009
hieronymus ja ich weiß das die Pfarrer so überbeschäftigt sind. Von meinen damaligen katholischen Pfarrern
kann ich mich nicht erinnern, einen Segen bekommen zu haben. Von meinem evangelischen Pfarrer, der mich
auch getraut hat, habe ich den Segen durch Handauflegen bekommen. Das war eine überirdische Erfahrung,
die ich nie mehr vergessen kann.
Hans im Glück O.K. verstehe, also ich würde den Segen, den mir eine mir nahestehende Person spendet,
sei es die Mutter, der Bruder, der gute Freund… immer als tiefer und ehrlicher empfinden, als den eines
Priesters. Wobei es da natürlich Ausnahmen gibt. Wir hatten einen großartigen Vikar, der uns als Messdiedner
immer gerne den Einzelsegen gespendet hat, das war schon eine tolle Erfahrung, aber mit so einem dahingewedeltem
Segen vom Altar aus oder noch schlimmer – mit Weihwasser durch die Reihen ziehend kann ich nicht viel
anfangen.
#60 Hans im Glück 13:59:18 | Freitag, 23. Oktober 2009
W4C An derartigen Segen von Priestern kann ich mich nicht erinnern. Das hatte ich geschrieben. Die anschließende
Frage war retorisch gemeint. Selbstverständlich hat mich das Ja meiner zu mir und meiner Person mehr
geprägt wie das des Priesters, den ich beobachtet habe wie er Ministranten beim Proben des tridentinischen
Hochamtes geohrfeigt hat, weil sie geschwätzt haben. Ich hab die Scene von oben beobachtet und bin die
Empore heruntergerannt aus der Kirche heraus. Das war vor der Liturgiereform!
#59 hieronymus333 13:55:28 | Freitag, 23. Oktober 2009
Lutheranerin An derartigen Segen von Priestern kann ich mich nicht erinnern. Werden vermutlich trotzdem
stärker gewesen sein, ist schließlich Öl über die Hände geflossen. Man muss dazu wissen, dass die
Priester völlig überbeschäftigt sind, sie nicht erst die Transubstantiation vollführen, dann noch
den Herrn austeilen und schließlich noch den Segen erteilen. Mit einer solchen Mutter hat (hoffentlich
nicht hatte) Hans tatsächlich Glück.
Hans im Glück, habe ich sie richtig verstanden? Sie stellen den Segen eines Priesters über den Segen,
den ihre Mutter ihnen gespendet hat, weil der geweiht ist und ihre Mutter nicht?
#57 Hans im Glück 13:50:13 | Freitag, 23. Oktober 2009
@Luteranerin, das war ganz natürlich, es fehlte einem was, wenn es die Mutter einmal nicht gemacht hätte.
Aber sie hat es nie vergessen. Immer wenn ich das Haus verlassen hab, hat sie mich gesegnet. Dieser Segen
hat tiefe Spuren hinterlassen und das obwohl sie kein Priester war. An derartigen Segen von Priestern
kann ich mich nicht erinnern. Werden vermutlich trotzdem stärker gewesen sein, ist schließlich Öl über
die Hände geflossen.
hmmm, da stimmt doch was nicht… Wenn sich meine noch nicht mal sechsjährigen Zwillingemit der Frage
auseinandersetzen, weshalb ein Elternteil auf der einen Seite von der Kommunion ausgeschlossen ist (formell
zumindest), während aufd der anderen Seite beide Elternteile am Abendmahl teilnehmen dürfen, dann sind
das definitiv Probleme! Und wenn diese Kinder sich weigern, bei der Kommunionausteilung mit nach vorne
zu gehen, wenn das nicht röm.-kath. Elternteil sitzenbleiben muss, dann kann ich die zunehmende Entfremdung
von allem, was mit Kirche zu tun hat, durchaus verstehen! Sechsjährige, die schon zur Erstkommunion waren
????
#52 hieronymus333 08:27:14 | Freitag, 23. Oktober 2009
oleander75 Erzähl deinen Emotionsmüll doch dem Pfr. Späth oder irgendeinem anderen Sozialarbeiter.
Ich wunder mich auch ständig über was für Idioten hier berichtet wird, Pfr. Späth ist somit in bester
Gesellschaft.
#51 oleander75 22:32:09 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Pfarrer Späth Ich kennen Pfr. Hans Späth seit Jahren und es ist ihm vermutlich ein Greuel hier auf kreuz.net
gelobt zu werden. dass man in der Sakramentenpastoral in einer Großstadt oftmals neue Wege gehen muss
ist vermutlich eine Notwendigkeit. So schätze ich Ihn als Verfechter des Vatikanum II der mich auf meinem
Weg sehr geprägt hat und der für eine moderne Kirche steht jenseits von irgendwelchen ewiggestigen aus
dem Mittelalter.
#50 hieronymus333 20:25:00 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Müllabfuhr Die Befähigung spreche ich den Müttern nicht ab, allerdings nur die Befähigung, die Durchführung
scheitert aber dann schon an der mangelnden theologischen-dogmatischen Fähigkeiten/ Fertigkeiten… Brot
backen mit den Kindern und an Hand von diözesanen Unterrichtsmaterialien die Welt erklären, genügen
nun mal nicht für Kinder, die den Glauben leben wollen und in einer vollkommen säkularisierten Umgebung
aufwachsen. Wer was gegenteiliges meint, glaubt auch, dass Ottfried Fischer ein echter Priester ist. Und
zum Leben/ Beten und zur Seelsorge unserer Priester möchte ich, für die wenigen, denen ich nicht ihren
Glauben rauben möchte, mich hier nicht äußern, denn wenn ich das Kaffeetrinken und anderen sozialen
Quark machen als Beispiel genannt habe, bin ich noch äußerst rücksichtsvoll gewesen.
#49 Müllabfuhr 20:09:39 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Aber Hallo @hieronymus 333 Was macht der Priester den ganzen Tag … Was meinst Du? Entspannen und Kaffeetrinken?
Meines Wissens hat ein Priester keine 40-Stunden-Woche, wie ein normaler Arbeitnehmer. Er hat vielfältige
Aufgaben in der Seelsorge; eine Aufgabe ist u. a. auch die Befähigung der „Mütter“ als Katechetinnen
z. B. beim Erstkommununterricht. Beide ergänzen sich gut miteinander. Die Mütter alleine wären auch
überfordert, sowie auch ein Priester überfordert wäre, 40 bis 50 Kinder zur Erstkommunion in so einer
großen Gruppe vorzubereiten. Gemeinsam geht’s besser und die Eltern profitieren auch davon. Für viele
Eltern ist das auch die Möglichkeit mit der Kirche wieder „neu“ in Verbindung zu treten und später auch
anderweitig ehrenamtlich in der Pfarrei tätig zu sein. Ich persönlich kenne da viele Beispiele. Also
weiter so. :(3 :(3 :(3 Diese drei Rosen sind den Eltern gewidmet, die so am kirchlichen Leben beteiligen.
o^/
#44 Sefirot 17:15:54 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Gottschalk satt links überholen? „Wir müssen nicht immer etwas Neues erfinden, daß die Liturgie immer
noch peppiger wird. Mit Gottschalk können wir nicht konkurrieren“ – bemerkte ein Münchner Pfarrer und
schritt zu Tat. Solll das bedeuten, das der Pfarrer „Gottschalk“ satt links überholen will. Dann brauchte
er nicht erst mit ihm zu konkurrieren…
#41 hieronymus333 15:36:14 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
So eine Diffamierung gegenüber uns Laien kann ich gar nicht gut finden, immerhin haben die Kommunion-
u. Firmvorbereitungen, während es sich die geistlichen Herren zu Hause bei Kaffee und Kuchen gemütlich
gemacht haben und höchstens altklug daherschwadronierten, in den letzten dreißig Jahren ja gezeigt was
wir konnten. Die leeren Kirchen werden doch nicht etwa nur auf die Inkompetenz und Faulheit der Priester
zurückzuführen sein, da haben wir auch noch ein Quentchen mitzumissionieren.
#40 lateiniheini 14:15:24 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@chico floyo Mal ganz im Ernst! Ich muss ja eigentlich nur schmunzeln, wenn ich das lese… Wenn Sie
das aber meiner Frau zeigen und ihr erklären, dass sie raus aus ihrer Kirche soll…machen Sie mal…viel
Spaß dabei…die denkt wahrscheinlich, ich hätte Sie angesetzt und würde sie bezahlen… Nee,im Ernst-Die
würde sich wahrscheinlich schlapplachen und Sie zurück zu den Zeugen Jehovas schicken… Nochmal, meine
Frau ist römisch-katholisch und ich habe kein Interresse daran, dass sich daran irgendwas ändert!
#39 chico flojo 14:01:34 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@lateiniheini Ganz einfach – raus aus der römisch-katholischen Kirche! c. 1086: Religionsverschiedenheit –
halbchristliche Ehen (interkonfessionelle Ehen sind auch ohne Dispens gültig, aber nicht erlaubt). Der
Sinn des Hindernisses liegt darin, den Glauben des katholischen Partners vor den Gefährdungen zu schützen,
die aus der Lebensgemeinschaft mit einem Nichtchristen entstehen können. Mit diesem Gedanken wird die
Freistellung von abgefallen Katholiken begründet.Hindernis kirchlichen Rechts, Dispens durch Ortsbischof
#38 lateiniheini 13:49:10 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@chico Was meinen Sie denn mit „reinen Tisch machen“? Und außerdem- nochmal- wofür einen Dispens? Außerdem-meine
Frau braucht keinen Dispens!Von wem? Und wofür? Die würde sich bedanken…
#37 chico flojo 13:43:03 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@cutty sark Es gibt diesen Begriff tatsächlich – wobei ich ihn aber für eine rein menschliche Erfindung
halte – so wie z.B. „Laienpriester“. @lateiniheini Daß Sie das nicht juckt, glaube ich Ihnen gerne –
da Sie es ja eh vorziehen, den Glauben nach Ihrem eigenen Gusto und Gutdünken zu praktizieren – egal,
ob evangelisch oder römisch-katholisch. Ihrer Frau sei allerdings empfohlen, ganz schnell reinen Tisch
zu machen. Ich frag’ mich nur, wer da Dispens erteilt hat…
#35 Cutty Sark 13:38:23 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
mir egal Was sie juckt, ist mir ehrlich gesagt völlig egal. Sie heiraten römisch-katholisch und sagen
anschließend, spielt für Sie und ihre Frau keine Rolle. Gleichzeitig mosern Sie darüber, dass Sie zumindest
rein rechtlich nicht zur Kommunion gehen dürfen. Offensichtlich ist das bei Ihnen so weit Thema, dass
sich Ihre jungen Zwillinge mit sechs Jahren damit intensiv beschäftigen – wenn sie in der röm-katholischen
Kirche sind und sich weigern, nach vorne zu gehen, weil der Vater nicht geht / nicht gehen darf. Hört
sich irgendwie nicht so an, als spiele das bei Ihnen – wie behauptet – keine Rolle. Sieht eher so aus,
als sei es bei Ihnen Thema – nicht nur einmal – sondern häufig.
#34 lateiniheini 13:33:12 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@cutty sark Das ist sachlich vollkommen richtig! Aber ob es den Begriff gibt oder nicht, soielt für mich
keine Rolle! Außerdem hat der evangelische Pfarrer bei unserer Trauung- nicht nur bedingt durch seine
sehr persönliche und emotionale Predigt- keine Nebenrolle gespielt! Man mag nun auch diese Trauung als
rechtlich röm.-kath. bezeichnen! Das juckt aber weder mich noch meine Frau!
#33 Cutty Sark 13:30:16 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
„ökomenische Trauung“ Es gab noch nie ökomenische Trauungen. Die Trauungen, die so genannt werden, sind
entweder katholisch oder evangelisch. Der jeweils andere Priester assistiert – steht eben daneben. Die
Trauung ist allerdings immer klar einer Konfession zuzuordnen. Eine „Vermischung“ gibt es da nicht.
#32 lateiniheini 13:28:56 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@chico Ja, denken sie denn eigentlich, luteranerin und ich sind Trauschein- oder Alibichristen, die exakt
das glauben, was auf irgendeinem Papier steht? Nee,nee, also- ich kann zwar hier nur für mich sprechen
(glaube aber, dass es sich bei luteranerin auch so verhält)-ich habe meinen Glauben und zu dem stehe
ich (völlig egal, ob andere den für falsch oder richtig halten). Und das hat nichts damit zu tun, was
auf irgendeinem Stück Papier steht!
#31 Luteranerin † 13:28:19 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
chico ich bin evangelisch getraut. Mir ging es nur darum das ich bei einer ökomenischen Trauung als Gast
mit in der Kirche war und wenn Ottonis sagt, das das keine ökomenische Trauung war, dann möchte ich
gerne wissen was denn das nun eigentlich ist. Aber ich muß jetzt zur Arbeit, also gerne heute abend mehr
an Dikussion.
#30 chico flojo 13:25:05 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@Luteranerin Haben Sie eigentlich keinen Trauschein? Da sollten Sie mal reinschauen – wenn Sie selber
nicht mal wissen, ob Sie römisch-katholisch oder evangelisch getraut sind… Darauf kommt es an.
#29 lateiniheini 13:24:06 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Probleme über Probleme Also, ich habe meine Frau auch in einer röm.-kath. Kirche geheiratet. Der röm.-kath.
Pfarrer und sein evangelischer Kollege haben gemeinsam die Liturgie gestaltet und auch gemeinsam die Trauung
vorgenommen. Die Predigt hat der evangelische Pfarrer gehalten. Der Schlußsegen wurde auch gemeinsam
erteilt. Wie würden wir denn eine solche Trauung bezeichnen? Kathelisch, evangolisch,oder vielleicht
doch okumenisch…? Und noch was an chico floyo Meine Frau brauchte und braucht für nichts irgendeinen
Dispens! Wir erziehen unsere Kinder so, wie wir das für richtig halten und nicht, wie es irgendjemand
vorschreibt…
#26 Luteranerin † 13:08:33 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Ottonis ich meinte damit eine Eheschließung mit einem kath. und evang. Pfarrer. Bei uns wurde selbiges
in der kath. Kirche abgehalten und der evang. Pfarrer war bei der Trauung mit dabei. Wie soll ich diese
Eheschließung denn jetzt nennen.
#25 Ottonis 12:57:06 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Luteranerin es gab sie noch nie … in keinem Bekenntnis – nur der deutsche Wortschatz kennt diese Entsprechung,
die aber weder Inhalt noch Form wirklich bezeichnet …
#23 Ottonis 12:44:40 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
ich will ja nichtden Erbsenzähler spielen aber als Advocatus Diavoli – es gibt keine ökumenische Trauung –
es gibt nur ein Trauung unter Anwesenheit eines Geistlichen eines anderen christlichen Bekentnisses …
das ist etwas komplett anderes …
#22 chico flojo 12:39:54 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@lateiniheini Wie schaut’s denn mit dem Dispens für Ihre Frau aus? Der würde nämlich auch die Verpflichtung
bzw. die Gewährleistung beeinhalten, daß die Kinder römisch-katholisch erzogen werden. Wird dem entsprochen?
#20 Luteranerin † 12:33:42 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
lateiniheini schön das ihr ökomenisch geheiratet habt. Ich war bei dersten ökomenischen Hochzeit unserer
Gemeinde dabei und es war eine sehr würdige, schöne Hochzeitsmesse.
#17 lateiniheini 12:25:33 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@chicofloyo Ja, meine Frau ist röm.-kath.! Wir haben selbstverständlich auch kirchlich geheiratet- und
zwar ökumenisch! Schön! Und unsere Kinder sind röm.-kath. getauft! Von einem röm.-kath. Diakon, der
als Professor einen Lehrstuhl für Theologie hat und ein guter Freund der Familie ist! Was meinst du wohl,
wie oft wir zwei (der Professor und ich) schon bis tief in die Nacht diskutiert ( nicht nur über Theologie
und nicht nur bei Wasser und Apfelsaft…)haben. Auch immer wieder schön… Und wie gesagt! Unsere Kinder
fragen,fragen,fragen…und wenns dann mal zu religiös wird, sagt meine Frau immer“ Der Papa kann dir
das viel besser erklären!“ Schön, nicht wahr!!!!
#15 Sefirot 12:21:21 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Mir ist ein Pfarrer bekannt, der hat sich alle Jahre darüber beklagt, dass die Erstkommunionkinder vielleicht
noch am Sonntag nach dem Weißen Sonntag zur Messe kommen, aber dann längere Zeit pausieren. Konkret
hat er nicht viel dagegen unternommen, wie ich feststellen konnte, sondern weiterhin den lieben Muttis
das Zepter überlassen und ihnen die Kinder zur Erstkommunion-Vorbereitung überlassen… Damit will ich
mich nicht für den priesterzentrierten Erstkommunionunterricht stark machen, den habe ich aus eigener
Perspektive noch in wenig guter Erinnerung. Trotzdem meine ich, dass glaubende Muttis zwar gewisse pädagogische
Fähigkeiten haben mögen, dass sie aber doch in erster Linie Muttis sind, für die Glaubensvermittlung
zweitrangig sein dürfte. Wenn die Geistlichen aber selbst die Fläche freigeben, ist dieser Laienunterricht
oder das Freizeitvergnügen mit den Muttis immer noch besser als gar nix…
Suchen Sie sich einen Priester zur Aufarbeitung Ihrere Sorgen, lieber lateinheini denn es gibt sehr verständnisvolle,
die dennoch röm.-kath. sind und etwas von Kindern und Eltern vestehen…
#12 lateiniheini 12:06:34 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Lieber chico, lieber Abt und was die Kirche – wohl gemerkt die katholische! – lehrt, geht mich doch einen
feuchten Kehricht an. Zum einen meinst du wohl die römisch-katholische Kirche…? Und zum anderen- du
hast recht! Es geht mich eigentlich auch nichts an, was die röm.-kath. lehrt! da sie fast nie daran teilnahmen…
Kann nicht sein! Sowohl die Kinder, von denen ich berichte – als auch meine- gehen eigentlich von klein
an auch in die Messe- und zwar nicht nur an Weihnachten! wenn die hochgebildeten Erziehungsberechtigten
mit Theologie und Liturgie überfordert sind, weil sie sich selbst nie drum bemüht haben… Naja, gerade
bei den Eltern, die sich intensiv damit beschäftigen, erlebe ich diese Tendenzen! Denen, die mit Kirche
und Religion nix am Hut haben, denen ist das eh egal! Die stören sich nicht dran, was irgendein Pfarrer
sagt und was er nicht sagt! überhaut wenn alles schief läuft im religiösen Leben… Es läuft da alles
schief, wo man keine Fragen mehr stellt und nur das glaubt, was irgendein „Guru“ einem erzählt und man
nicht mehr nach links und rechts schaut!
auch Lateinheini knabbert sich das Höllengericht, wenn er als Ungläubiger den Leib Christi stiehlt.
Fragen deine verwilderten Kinder auch, warum man mit dem Führerschein aus Deutschland in den USA herumfahren
darf, umgekehrt aber nicht ohne Weiteres? Weil die eine Seite eben das Bessere hat, ganz einfach! Versteht
auch das dümmste Kind!
Kinder und Pfarrer Ich habe meine Kinder immer weit weg von Priestern (also den Zölibats-Perversen) gehalten.
Zu gefährlich! Kommunion und so braucht man nicht. Ist unbiblisch und theologisch nicht begründet. Interesse
an der Kirche gibt es bei den Kindern und Jugendliche sowieso nicht. Die guten Werte des Lebens bekommt
man nicht in der Kirche und der Moschee vermittelt. Gruß vom Unbestechlichen
Ja, ja die Pfr. sind schuld dran: wenn Eltern den Kindern nicht glaubenskonforme und kirchenkritische
„Wahrheiten“ im Kommunionkinderalter zumuten… wenn die armen Kleinen keinen blassen Schimmer von der
Ablauf der Hl. Messe haben, da sie fast nie daran teilnahmen… wenn die hochgebildeten Erziehungsberechtigten
mit Theologie und Liturgie überfordert sind, weil sie sich selbst nie drum bemüht haben… überhaut
wenn alles schief läuft im religiösen Leben… Das ist das CREDO der Schein-Heiligen !!!
#8 lateiniheini 11:50:54 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@wolfgang e. Es geht darum, dass ihnen vielerorts keine Antwort gegeben wird. Meine Kinder bekommen Antworten!
Die stehen allerdings zumeist nicht unbedingt im Einklang mit der offiziellen Leh(e)rmeinung der röm.-kath.
Kirche! Aber es ist schon richtig…wenn Kinder im Kommunionunterricht beklagen, dass eines ihrer Elternteile
(formell zumindest) von der Kommunion ausgeschlossen ist und andere kritische Fragen stellen und die einzige
Antwort des Pfarrers ist, den Eltern vorzuwerfen, sie würden ihre Kinder nicht anständig erziehen, dann
ist das eine Frechheit! Ich würde den Pfarrer, der mir sowas erzählt, hochkant rausschmeißen! Aber
es hat auch sicherlich was damit zu tun, dass diese Priester zu Ehelosigkeit und Kinderlosigkeit verdammt
sind und – das kann ich nachvollziehen und verstehen- in diesen Bereichen große Probleme haben!
#7 chico flojo 11:50:28 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@lateiniheini Es liegt nicht daran, dass die Vielzahl der Menschen keinen Glauben mehr haben! Stimmt!!
Es liegt daran, daß die Menschen sich ihren Glauben so „gekonnt“ zurecht legen, daß selbst ein „mea
culpa“ schon eine Anmaßung darstellt. Hauptsache, der eigene Stolz wird gehörig gefüttert, und was
die Kirche – wohl gemerkt die katholische! – lehrt, geht mich doch einen feuchten Kehricht an. Ich bin
mir selbst mein eigener Beichtvater! Waaas? Der Pfarrer hat im Kathechismusunterricht was über die Hölle
gesagt??? Das darf ja wohl nicht wahr sein! Weg mit dem!! Hoch der Pfarrgemeinderat! Was WIR wollen, ist
richtig – nicht was dieser Tattergreis von Schwarzrock da vorne erzählt! Wir sind Kirche – jawoll!! PGR
befiehl wir folgen dir!
Ein Frage der Elternbildung und Erziehung: Die armen Kleinen protestieren und sind bockig in Sachen Glauben
und Liturgie… Wie wärs mal mit fundierter Vermittlung von Glaubens- und Liturgikwissen, wie wärs mal
mit Vermittlung von Anstand gegenüber den Heiligen Sachverhalten? Aber schuld sind doch immer die bösen
Kleriker und überhaupt diese altmodische Amtskirche. Man sollte den Bogen auch hier nicht überspannen
und sich in vielen Bereichen auch mal an der eigenen Nase der Mit-Verantwortung fassen – aber das ist
ja zuviel verlangt. Wir wollen alles schön häppchengerecht serviert bekommen und nur noch kauen tun
wir selbst. Ganz schön bequem so ne Verantwortungsabwälzerei und dazu auch noch die armen Kleinen ins
Feld führen … Echt peinliche Erziehungsversagen komme da ans Licht.
#5 wolfgang e. 11:42:25 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@ lateiniheini Es geht nicht darum, dass Kinder Fragen stellen. Das ist ihr gutes Recht. Es geht darum,
dass ihnen vielerorts keine Antwort gegeben wird.
#4 lateiniheini 11:35:58 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Nochmal!!!! Es liegt nicht daran, dass die Vielzahl der Menschen keinen Glauben mehr haben! In vielen
Familien gibt es nicht mehr nur röm.-kath. Familienmitglieder, sondern auch Angehörige anderer Kirchen,
d.h. die christliche Erziehung wird offener, die Kinder stellen häufiger Fragen! Wenn sich meine noch
nicht mal sechsjährigen Zwillinge mit der Frage auseinandersetzen, weshalb ein Elternteil auf der einen
Seite von der Kommunion ausgeschlossen ist (formell zumindest), während aufd der anderen Seite beide
Elternteile am Abendmahl teilnehmen dürfen, dann sind das definitiv Probleme! Und wenn diese Kinder sich
weigern, bei der Kommunionausteilung mit nach vorne zu gehen, wenn das nicht röm.-kath. Elternteil sitzenbleiben
muss, dann kann ich die zunehmende Entfremdung von allem, was mit Kirche zu tun hat, durchaus verstehen!
Christliche Erziehung hat nichts damit zu tun, den Kindern vorzugaukeln, es gäbe nur eine einzige richtige
und wahre Kirche, die alle anderen von den Sakramenten auszuschließen hat und die den Zwangszölibat
und das Verbot der Frauenordination praktiziert! Und es sind mir Fälle bekannt, in denen Eltern ihre
Kinder ins Nachbarbistum zum Kommunionunterricht geschickt haben, weil der eigene Priester mit den Fragen
der Kinder überfordert war und die Eltern „angemacht“ hat! Das hat doch nichts mit Glauben zu tun, wenn
Kinder viele Dinge einfach nicht mehr schlucken, sondern kritisch hinterfragen und anzweifeln!
Dem Pfr. wünsch ich das Beste! Gut, dass inzwischen sehr viele – gerade jüngere Priester – wieder zu
solchen Einsichten kommen, wie dieser Pfr. hier. Doch ist der Karren vielfach schon so in den Dreck gefahren,
dass da nicht allzu viel Hoffnung zu versprühen ist, ohne realitätsfern zu werden…
#2 Sefirot 11:27:07 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Wenn die Gemeinde mitzieht ist das ja in Ordnung. Aber wenn sich ein Teil der Gemeinde bei den Foderungen
quer stellt, ist das Konzept des Pfarrers auch für die Katz’…
#1 PeterHummel1 11:19:10 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Gottschalk-Liturgie Damit hat man die Gläubigen vielerorts jahrzehntelang abgespeist und sie damit –
bewusst oder unbewusst – zu Ungläubigen gemacht. Die Initiative des Pfarrers von Herz Jesu in München
kommt spät, hoffentlich nicht zu spät. Wenn ich mir allerdings die Kirche auf dem Foto anschaue, so
werde ich fatal an ein Quelle-Kaufhaus erinnert, und die werden dieser Tage abgewickelt. Man kann nur
hoffen, dass es mit dieser Kirche nicht bald genauso geht.