Klerus
Schon winzige Reformen verursachen harte Kämpfe
„Wir müssen nicht immer etwas Neues erfinden, daß die Liturgie immer noch peppiger wird. Mit Gottschalk können wir nicht konkurrieren“ – bemerkte ein Münchner Pfarrer und schritt zu Tat.
Herz-Jesu Kirche in München
Herz-Jesu Kirche in München
© Bjs, CC
(kreuz.net) Der Pfarrer der Münchner Stadtpfarrei Herz Jesu, Hw. Hans Späth, hat versucht, seine Gemeinde zu reformieren.

Darüber referierte der Geistliche kürzlich laut der Zeitung ‘ovb-online.de’ in Traunstein.

Zur Erstkommunion- und Firmvorbereitung erklärte er: „Ich erwarte von den Eltern, daß sie am Sonntag mit in der Messe sind.“

Sonst würden die Kinder den Eindruck bekommen, daß die Messe nur „etwas für die Omis“ sei.

Müncher Kirche Herz Jesu

Pfarrer Späth kritisiert das religiöse Desinteresse der Eltern: „Wenn die Eltern ihre Kinder abliefern und fragen ‘Wann kann ich sie wieder abholen?’, dann stehen wir von vornherein auf verlorenem Posten.“

Die Familien würden unglaublich viel in die äußere Gestaltung der Feste investieren. Dabei werde aber der religiöse Hintergrund „völlig vernachlässigt“.

Die Familien, die daheim den Glauben leben und Sonntag für Sonntag in die Kirche gehen, „sind an zwei Händen abzuzählen“.

Die Gottschalk-Liturgie steht auf verlorenem Posten

Darum begann der Hw. Späth mit Reformen. Im ersten Jahr hatte der Pfarrer „ziemliche Kämpfe“: „Aber wir haben es durchgestanden, und es ist jetzt für alle eine große Befreiung.“

Die Sonntagsmesse dauert bei Pfarrer Späth mindestens siebzig Minuten.

Er zelebriert „ehrfürchtig und gradlinig“: „Wir müssen nicht immer irgend etwas Neues erfinden, daß die Liturgie immer noch peppiger wird. Mit Gottschalk können wir nicht konkurrieren.“

Der Pfarrer sieht es als Voraussetzung, daß die Ministranten, die Lektoren und die Chormusiker geschult sind.

Dann merkten die Leute: „Das ist keine Party, das ist ein Fest.“

Die Erstkommunion-Kinder gibt der Pfarrer nicht mehr in die Hände von Müttern aus der Pfarrei.

Sie seien mit den religiösen Dingen nicht mehr genug vertraut, um sie zu vermitteln: „Da kann nichts rüberkommen.“
      
69 Lesermeinungen
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#72   Samurai   13:40:07 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Mütter sollen keine Erstkommunions-oder Firmkatechese betreiben?
Falls sie nicht die nötige Vorbereitung erfahren haben- oder sogar kein Glaubens“wissen“ mehr ihr eigen nennen- stimme ich dem zu, sonst nicht.
Persönlich kenne ich mehrere Mütter, die die Firmvorbereitung durchführen,selber gut vorbereitet sind und es großartig machen.
Nebeneffekte:
– Die Frauen kennen die Kinder meist gut und
– Sie geben „nebenbei“ etwas weiter, was sehr wertvoll ist:
Das Wissen/ die Erfahrung, daß der Glaube alltagstauglich ist, im besten Sinne des Wortes.
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#71   mathild   10:02:12 | Sonntag, 25. Oktober 2009
BRAVO Herr Pfarrer Späth
Leider ist halt nicht der gesamte Klerus noch als römisch-katholisch zu bezeichnen. Auch nicht der Erzbischof von München…Herr Marx…ist aber schon seit Paderborner Zeiten bekannt…seine Richtung.
Wer nicht angepasst ist und sich einnorden lässt…der geht auch bald wieder.
Nur wer eine Rückgrat hat – wir letztendlich überleben.
Weiter so Herr Pfarrer Späth…im Gebet werden Sie dabei unterstützt werden.
Soli Deo Gloria !
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#69   Hans im Glück   15:00:48 | Samstag, 24. Oktober 2009
@hieronnymus333
Es war nicht per e-mail sondern in einem anderen Tread, da mi hier ein Treppenbauer gefehlt hat.
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#68   hieronymus333   14:58:40 | Samstag, 24. Oktober 2009
Hans im Glück
Na dann ist ja alles klar und es ist bei ihnen so angekommen, wie ich es gemeint habe, leider kann ich mich nich an alle Mails gestern erinnern, denn da war bei einigen doch sehr viel Unsinn dabei, was mich sehr ärgert.
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#67   Hans im Glück   14:56:20 | Samstag, 24. Oktober 2009
Lieber Hieronymus333,
ich hatte meinen Irrtum bereits bemerkt und mich gestern bei Ihnen für meine Unterstellung entschuldigt. Ja ich bin froh, dass ich so eine Mutter 38 Jahre meines Lebens haben dürfte.
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#66   hieronymus333   14:52:05 | Samstag, 24. Oktober 2009
Hans im Glück
Ich wollte Sie zu ihrer Mutter beglückwünschen, wenn Sie das nicht wollen, entschuldige ich mich öffentlich!
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#65   Tom   08:55:00 | Samstag, 24. Oktober 2009
Danken wir Gott und seiner lieben Mutter…
…dass es noch solche Priester gibt!!!
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#64   Mathias Wagener   23:20:55 | Freitag, 23. Oktober 2009
Erstkommunionkinder
Erstkommunionkinder brauchen eine ordentliche unterweisung. Dass dies ausdrücklich benannt werden muss, kann nur unterstrichen werden.
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#63   Hans im Glück   14:23:31 | Freitag, 23. Oktober 2009
@hieronymus, Mit einer solchen Mutter hat (hoffentlich nicht hatte) Hans tatsächlich Glück???
Wie soll ich das jetzt verstehen? Hatte ich jetzt Ihrer Ansicht nach Glück? Oder hatte ich es hoffentlich nicht?
Ich weiß dass meine Mutter für mich meine Geschwister, meinen Vater, unsere Familie und viele andere Menschen ein Segen war und ist, vom Himmel her. Dafür brauch ich natürlich keine Bestätigung durch Sie!
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#62   Luteranerin †   14:06:38 | Freitag, 23. Oktober 2009
hieronymus
ja ich weiß das die Pfarrer so überbeschäftigt sind. Von meinen damaligen katholischen Pfarrern kann ich mich nicht erinnern, einen Segen bekommen zu haben.
Von meinem evangelischen Pfarrer, der mich auch getraut hat, habe ich den Segen durch Handauflegen bekommen. Das war eine überirdische Erfahrung, die ich nie mehr vergessen kann.
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#61   W4C †   14:05:08 | Freitag, 23. Oktober 2009
Hans im Glück
O.K. verstehe, also ich würde den Segen, den mir eine mir nahestehende Person spendet, sei es die Mutter, der Bruder, der gute Freund… immer als tiefer und ehrlicher empfinden, als den eines Priesters. Wobei es da natürlich Ausnahmen gibt. Wir hatten einen großartigen Vikar, der uns als Messdiedner immer gerne den Einzelsegen gespendet hat, das war schon eine tolle Erfahrung, aber mit so einem dahingewedeltem Segen vom Altar aus oder noch schlimmer – mit Weihwasser durch die Reihen ziehend kann ich nicht viel anfangen.
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#60   Hans im Glück   13:59:18 | Freitag, 23. Oktober 2009
W4C An derartigen Segen von Priestern kann ich mich nicht erinnern.
Das hatte ich geschrieben. Die anschließende Frage war retorisch gemeint. Selbstverständlich hat mich das Ja meiner zu mir und meiner Person mehr geprägt wie das des Priesters, den ich beobachtet habe wie er Ministranten beim Proben des tridentinischen Hochamtes geohrfeigt hat, weil sie geschwätzt haben. Ich hab die Scene von oben beobachtet und bin die Empore heruntergerannt aus der Kirche heraus. Das war vor der Liturgiereform!
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#59   hieronymus333   13:55:28 | Freitag, 23. Oktober 2009
Lutheranerin
An derartigen Segen von Priestern kann ich mich nicht erinnern. Werden vermutlich trotzdem stärker gewesen sein, ist schließlich Öl über die Hände geflossen. Man muss dazu wissen, dass die Priester völlig überbeschäftigt sind, sie nicht erst die Transubstantiation vollführen, dann noch den Herrn austeilen und schließlich noch den Segen erteilen. Mit einer solchen Mutter hat (hoffentlich nicht hatte) Hans tatsächlich Glück.
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#58   W4C †   13:52:37 | Freitag, 23. Oktober 2009
Hans im Glück, habe ich sie richtig verstanden?
Sie stellen den Segen eines Priesters über den Segen, den ihre Mutter ihnen gespendet hat, weil der geweiht ist und ihre Mutter nicht?
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#57   Hans im Glück   13:50:13 | Freitag, 23. Oktober 2009
@Luteranerin,
das war ganz natürlich, es fehlte einem was, wenn es die Mutter einmal nicht gemacht hätte. Aber sie hat es nie vergessen. Immer wenn ich das Haus verlassen hab, hat sie mich gesegnet. Dieser Segen hat tiefe Spuren hinterlassen und das obwohl sie kein Priester war. An derartigen Segen von Priestern kann ich mich nicht erinnern. Werden vermutlich trotzdem stärker gewesen sein, ist schließlich Öl über die Hände geflossen.
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#56   Luteranerin †   13:40:27 | Freitag, 23. Oktober 2009
Hans im Glück
Ich hab mir jeden Morgen den Segen meiner Mutter abgeholt. Das ist schön, sowas ist mir leider nie passiert.
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#55   Hans im Glück   13:35:15 | Freitag, 23. Oktober 2009
Ich hab mir jeden Morgen den Segen meiner Mutter abgeholt,
die hat mich sogar noch bei meiner letzten Begegnung mit ihr gesegnet.
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#54   hieronymus333   13:20:16 | Freitag, 23. Oktober 2009
monti
Sicher holen sich die Sechsjährigen vorne den Segen des Kommunionhelfers ab. :-D
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#53   monti   13:08:37 | Freitag, 23. Oktober 2009
hmmm, da stimmt doch was nicht…
Wenn sich meine noch nicht mal sechsjährigen Zwillingemit der Frage auseinandersetzen, weshalb ein Elternteil auf der einen Seite von der Kommunion ausgeschlossen ist (formell zumindest), während aufd der anderen Seite beide Elternteile am Abendmahl teilnehmen dürfen, dann sind das definitiv Probleme! Und wenn diese Kinder sich weigern, bei der Kommunionausteilung mit nach vorne zu gehen, wenn das nicht röm.-kath. Elternteil sitzenbleiben muss, dann kann ich die zunehmende Entfremdung von allem, was mit Kirche zu tun hat, durchaus verstehen!
Sechsjährige, die schon zur Erstkommunion waren ????
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#52   hieronymus333   08:27:14 | Freitag, 23. Oktober 2009
oleander75
Erzähl deinen Emotionsmüll doch dem Pfr. Späth oder irgendeinem anderen Sozialarbeiter. Ich wunder mich auch ständig über was für Idioten hier berichtet wird, Pfr. Späth ist somit in bester Gesellschaft.
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#51   oleander75   22:32:09 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Pfarrer Späth
Ich kennen Pfr. Hans Späth seit Jahren und es ist ihm vermutlich ein Greuel hier auf kreuz.net gelobt zu werden. dass man in der Sakramentenpastoral in einer Großstadt oftmals neue Wege gehen muss ist vermutlich eine Notwendigkeit.
So schätze ich Ihn als Verfechter des Vatikanum II der mich auf meinem Weg sehr geprägt hat und der für eine moderne Kirche steht jenseits von irgendwelchen ewiggestigen aus dem Mittelalter.
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#50   hieronymus333   20:25:00 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Müllabfuhr
Die Befähigung spreche ich den Müttern nicht ab, allerdings nur die Befähigung, die Durchführung scheitert aber dann schon an der mangelnden theologischen-dogmatischen Fähigkeiten/ Fertigkeiten… Brot backen mit den Kindern und an Hand von diözesanen Unterrichtsmaterialien :-! die Welt erklären, genügen nun mal nicht für Kinder, die den Glauben leben wollen und in einer vollkommen säkularisierten Umgebung aufwachsen. Wer was gegenteiliges meint, glaubt auch, dass Ottfried Fischer ein echter Priester ist. Und zum Leben/ Beten und zur Seelsorge unserer Priester möchte ich, für die wenigen, denen ich nicht ihren Glauben rauben möchte, mich hier nicht äußern, denn wenn ich das Kaffeetrinken und anderen sozialen Quark machen als Beispiel genannt habe, bin ich noch äußerst rücksichtsvoll gewesen.
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#49   Müllabfuhr   20:09:39 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Aber Hallo @hieronymus 333
Was macht der Priester den ganzen Tag …
Was meinst Du? Entspannen und Kaffeetrinken?
Meines Wissens hat ein Priester keine 40-Stunden-Woche, wie ein normaler Arbeitnehmer. Er hat vielfältige Aufgaben in der Seelsorge; eine Aufgabe ist u. a. auch die Befähigung der „Mütter“ als Katechetinnen z. B. beim Erstkommununterricht. Beide ergänzen sich gut miteinander. Die Mütter alleine wären auch überfordert, sowie auch ein Priester überfordert wäre, 40 bis 50 Kinder zur Erstkommunion in so einer großen Gruppe vorzubereiten.
Gemeinsam geht’s besser und die Eltern profitieren auch davon. Für viele Eltern ist das auch die Möglichkeit mit der Kirche wieder „neu“ in Verbindung zu treten und später auch anderweitig ehrenamtlich in der Pfarrei tätig zu sein. Ich persönlich kenne da viele Beispiele. Also weiter so. :(3 :(3 :(3 Diese drei Rosen sind den Eltern gewidmet, die so am kirchlichen Leben beteiligen. o^/
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#48   chico flojo   18:41:59 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@damenschuh
Schöne Architektur
Sicher – entspricht ja auch Ihrem Kopfinneren…
Quadratisch, praktisch – aber nicht gut.
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#47   Damenschuh   18:39:16 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Schöne Architektur –
leider is ne Kirche drin.
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#46   Begeisterter   17:56:31 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
damenschuh
ihre schmutzige fantasie geht wieder einmal mit ihnen durch.
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#45   Damenschuh   17:55:12 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Klar,
die Erstkommunionkinder nimmt der Pfarrer lieber selbst in seine Hände >:)
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#44   Sefirot   17:15:54 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Gottschalk satt links überholen?
„Wir müssen nicht immer etwas Neues erfinden, daß die Liturgie immer noch peppiger wird. Mit Gottschalk können wir nicht konkurrieren“ – bemerkte ein Münchner Pfarrer und schritt zu Tat.
Solll das bedeuten, das der Pfarrer „Gottschalk“ satt
links überholen will. Dann brauchte er nicht erst mit ihm zu konkurrieren… :-D :-D :-D
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#43   hieronymus333   15:41:40 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Begeisterter
Darauf habe ich auch keinen Bezug genommen, sonst wäre hier wieder der Wunsch Vater des Gedankens.
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#42   Begeisterter   15:37:07 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
hieronymus333
im original-artikel steht nichts davon, dass er die erstkommunionmütter abgesetzt hat. er hat diese kritisiert, aber nicht ersetzt.
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#41   hieronymus333   15:36:14 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
So eine Diffamierung
gegenüber uns Laien kann ich gar nicht gut finden, immerhin haben die Kommunion- u. Firmvorbereitungen, während es sich die geistlichen Herren zu Hause bei Kaffee und Kuchen gemütlich gemacht haben und höchstens altklug daherschwadronierten, in den letzten dreißig Jahren ja gezeigt was wir konnten. Die leeren Kirchen werden doch nicht etwa nur auf die Inkompetenz und Faulheit der Priester zurückzuführen sein, da haben wir auch noch ein Quentchen mitzumissionieren. :-D
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#40   lateiniheini   14:15:24 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@chico floyo
Mal ganz im Ernst! Ich muss ja eigentlich nur schmunzeln, wenn ich das lese… :-)
Wenn Sie das aber meiner Frau zeigen und ihr erklären, dass sie raus aus ihrer Kirche soll…machen Sie mal…viel Spaß dabei…die denkt wahrscheinlich, ich hätte Sie angesetzt und würde sie bezahlen… :-D :-D
Nee,im Ernst-Die würde sich wahrscheinlich schlapplachen und Sie zurück zu den Zeugen Jehovas schicken…
Nochmal, meine Frau ist römisch-katholisch und ich habe kein Interresse daran, dass sich daran irgendwas ändert!
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#39   chico flojo   14:01:34 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@lateiniheini
Ganz einfach – raus aus der römisch-katholischen Kirche!
c. 1086: Religionsverschiedenheit – halbchristliche Ehen (interkonfessionelle Ehen sind auch ohne Dispens gültig, aber nicht erlaubt). Der Sinn des Hindernisses liegt darin, den Glauben des katholischen Partners vor den Gefährdungen zu schützen, die aus der Lebensgemeinschaft mit einem Nichtchristen entstehen können. Mit diesem Gedanken wird die Freistellung von abgefallen Katholiken begründet.Hindernis kirchlichen Rechts, Dispens durch Ortsbischof
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#38   lateiniheini   13:49:10 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@chico
Was meinen Sie denn mit „reinen Tisch machen“?
Und außerdem- nochmal- wofür einen Dispens? Außerdem-meine Frau braucht keinen Dispens!Von wem? Und wofür? Die würde sich bedanken…
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#37   chico flojo   13:43:03 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@cutty sark
Es gibt diesen Begriff tatsächlich – wobei ich ihn aber für eine rein menschliche Erfindung halte – so wie z.B. „Laienpriester“.
@lateiniheini
Daß Sie das nicht juckt, glaube ich Ihnen gerne – da Sie es ja eh vorziehen, den Glauben nach Ihrem eigenen Gusto und Gutdünken zu praktizieren – egal, ob evangelisch oder römisch-katholisch. Ihrer Frau sei allerdings empfohlen, ganz schnell reinen Tisch zu machen. Ich frag’ mich nur, wer da Dispens erteilt hat…
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#36   Amanda   13:40:25 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@eviva-es
¡Le deseo un bienvenido muy cordial!
:(3
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#35   Cutty Sark   13:38:23 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
mir egal
Was sie juckt, ist mir ehrlich gesagt völlig egal.
Sie heiraten römisch-katholisch und sagen anschließend, spielt für Sie und ihre Frau keine Rolle. Gleichzeitig mosern Sie darüber, dass Sie zumindest rein rechtlich nicht zur Kommunion gehen dürfen. Offensichtlich ist das bei Ihnen so weit Thema, dass sich Ihre jungen Zwillinge mit sechs Jahren damit intensiv beschäftigen – wenn sie in der röm-katholischen Kirche sind und sich weigern, nach vorne zu gehen, weil der Vater nicht geht / nicht gehen darf. Hört sich irgendwie nicht so an, als spiele das bei Ihnen – wie behauptet – keine Rolle. Sieht eher so aus, als sei es bei Ihnen Thema – nicht nur einmal – sondern häufig.
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#34   lateiniheini   13:33:12 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@cutty sark
Das ist sachlich vollkommen richtig!
Aber ob es den Begriff gibt oder nicht, soielt für mich keine Rolle!
Außerdem hat der evangelische Pfarrer bei unserer Trauung- nicht nur bedingt durch seine sehr persönliche und emotionale Predigt- keine Nebenrolle gespielt!
Man mag nun auch diese Trauung als rechtlich röm.-kath. bezeichnen! Das juckt aber weder mich noch meine Frau!
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#33   Cutty Sark   13:30:16 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
„ökomenische Trauung“
Es gab noch nie ökomenische Trauungen.
Die Trauungen, die so genannt werden, sind entweder katholisch oder evangelisch. Der jeweils andere Priester assistiert – steht eben daneben.
Die Trauung ist allerdings immer klar einer Konfession zuzuordnen. Eine „Vermischung“ gibt es da nicht.
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#32   lateiniheini   13:28:56 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@chico
Ja, denken sie denn eigentlich, luteranerin und ich sind Trauschein- oder Alibichristen, die exakt das glauben, was auf irgendeinem Papier steht? Nee,nee, also- ich kann zwar hier nur für mich sprechen (glaube aber, dass es sich bei luteranerin auch so verhält)-ich habe meinen Glauben und zu dem stehe ich (völlig egal, ob andere den für falsch oder richtig halten). Und das hat nichts damit zu tun, was auf irgendeinem Stück Papier steht!
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#31   Luteranerin †   13:28:19 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
chico
ich bin evangelisch getraut. Mir ging es nur darum das ich bei einer ökomenischen Trauung als Gast mit in der Kirche war und wenn Ottonis sagt, das das keine ökomenische Trauung war, dann möchte ich gerne wissen was denn das nun eigentlich ist.
Aber ich muß jetzt zur Arbeit, also gerne heute abend mehr an Dikussion.
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#30   chico flojo   13:25:05 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@Luteranerin
Haben Sie eigentlich keinen Trauschein? Da sollten Sie mal reinschauen – wenn Sie selber nicht mal wissen, ob Sie römisch-katholisch oder evangelisch getraut sind…
Darauf kommt es an.
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#29   lateiniheini   13:24:06 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Probleme über Probleme
Also, ich habe meine Frau auch in einer röm.-kath. Kirche geheiratet. Der röm.-kath. Pfarrer und sein evangelischer Kollege haben gemeinsam die Liturgie gestaltet und auch gemeinsam die Trauung vorgenommen. Die Predigt hat der evangelische Pfarrer gehalten. Der Schlußsegen wurde auch gemeinsam erteilt.
Wie würden wir denn eine solche Trauung bezeichnen?
Kathelisch, evangolisch,oder vielleicht doch okumenisch…?
Und noch was an chico floyo
Meine Frau brauchte und braucht für nichts irgendeinen Dispens! Wir erziehen unsere Kinder so, wie wir das für richtig halten und nicht, wie es irgendjemand vorschreibt… :-] ;-)
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#28   Luteranerin †   13:19:43 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
chico
ich hab mich verkehrt ausgedrückt, er war nicht nur dabei.
Er hat die Hochzeits-Messe aktiv mitgestaltet. Wie soll ich das jetzt nennen?
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#27   chico flojo   13:18:03 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@Luteranerin
Sofern der evangelische Pfarrer „nur“ dabei war – römisch-katholisch.
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#26   Luteranerin †   13:08:33 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Ottonis
ich meinte damit eine Eheschließung mit einem kath. und evang. Pfarrer. Bei uns wurde selbiges in der kath. Kirche abgehalten und der evang. Pfarrer war bei der Trauung mit dabei. Wie soll ich diese Eheschließung denn jetzt nennen.
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#25   Ottonis   12:57:06 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Luteranerin
es gab sie noch nie … in keinem Bekenntnis – nur der deutsche Wortschatz kennt diese Entsprechung, die aber weder Inhalt noch Form wirklich bezeichnet …
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#24   Luteranerin †   12:49:34 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Ottonis
warum gibt es auf einmal keine ökomenischen Trauungen mehr?
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#23   Ottonis   12:44:40 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
ich will ja nichtden Erbsenzähler spielen
aber als Advocatus Diavoli – es gibt keine ökumenische Trauung – es gibt nur ein Trauung unter Anwesenheit eines Geistlichen eines anderen christlichen Bekentnisses … das ist etwas komplett anderes …
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#22   chico flojo   12:39:54 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@lateiniheini
Wie schaut’s denn mit dem Dispens für Ihre Frau aus? Der würde nämlich auch die Verpflichtung bzw. die Gewährleistung beeinhalten, daß die Kinder römisch-katholisch erzogen werden. Wird dem entsprochen?
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#20   Luteranerin †   12:33:42 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
lateiniheini
schön das ihr ökomenisch geheiratet habt. Ich war bei dersten ökomenischen Hochzeit unserer Gemeinde dabei und es war eine sehr würdige, schöne Hochzeitsmesse.
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#19   lateiniheini   12:31:03 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@chico
Ich glaube an die heilige christlicheKirche! So einfach iss datt!
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#18   chico flojo   12:27:25 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@lateiniheini
Ökumenisch? Was ist dann das für ein Glaubensbekenntnis?
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#17   lateiniheini   12:25:33 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@chicofloyo
Ja, meine Frau ist röm.-kath.! Wir haben selbstverständlich auch kirchlich geheiratet- und zwar ökumenisch! Schön!
Und unsere Kinder sind röm.-kath. getauft! Von einem röm.-kath. Diakon, der als Professor einen Lehrstuhl für Theologie hat und ein guter Freund der Familie ist!
Was meinst du wohl, wie oft wir zwei (der Professor und ich) schon bis tief in die Nacht diskutiert ( nicht nur über Theologie und nicht nur bei Wasser und Apfelsaft…)haben. Auch immer wieder schön… :-)
Und wie gesagt! Unsere Kinder fragen,fragen,fragen…und wenns dann mal zu religiös wird, sagt meine Frau immer“ Der Papa kann dir das viel besser erklären!“ Schön, nicht wahr!!!! :-]
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#15   Sefirot   12:21:21 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Mir ist ein Pfarrer bekannt, der hat sich
alle Jahre darüber beklagt, dass die Erstkommunionkinder
vielleicht noch am Sonntag nach dem Weißen Sonntag zur Messe kommen, aber dann längere Zeit pausieren.
Konkret hat er nicht viel dagegen unternommen, wie ich feststellen konnte, sondern weiterhin den lieben Muttis
das Zepter überlassen und ihnen die Kinder zur Erstkommunion-Vorbereitung überlassen…
Damit will ich mich nicht für den priesterzentrierten Erstkommunionunterricht stark machen, den habe ich aus eigener Perspektive noch in wenig guter Erinnerung.
Trotzdem meine ich, dass glaubende Muttis zwar gewisse pädagogische Fähigkeiten haben mögen, dass sie aber doch in erster Linie Muttis sind, für die Glaubensvermittlung zweitrangig sein dürfte.
Wenn die Geistlichen aber selbst die Fläche freigeben, ist dieser Laienunterricht oder das Freizeitvergnügen mit den Muttis immer noch besser als gar nix… :-)
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#14   Prälat Hinter †   12:19:57 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Suchen Sie sich einen Priester zur Aufarbeitung Ihrere Sorgen, lieber lateinheini
denn es gibt sehr verständnisvolle, die dennoch röm.-kath. sind und etwas von Kindern und Eltern vestehen…
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#13   chico flojo   12:13:23 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@lateiniheini
Wenn ich das so richtig sehe, ist Ihre Frau katholisch, nich’? Schön. Haben Sie kirchlich geheiratet? Auch schön. Römisch-katholisch?
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#12   lateiniheini   12:06:34 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Lieber chico, lieber Abt
und was die Kirche – wohl gemerkt die katholische! – lehrt, geht mich doch einen feuchten Kehricht an.
Zum einen meinst du wohl die römisch-katholische Kirche…?
Und zum anderen- du hast recht! Es geht mich eigentlich auch nichts an, was die röm.-kath. lehrt!
da sie fast nie daran teilnahmen…
Kann nicht sein! Sowohl die Kinder, von denen ich berichte – als auch meine- gehen eigentlich von klein an auch in die Messe- und zwar nicht nur an Weihnachten!
wenn die hochgebildeten Erziehungsberechtigten mit Theologie und Liturgie überfordert sind, weil sie sich selbst nie drum bemüht haben…
Naja, gerade bei den Eltern, die sich intensiv damit beschäftigen, erlebe ich diese Tendenzen! Denen, die mit Kirche und Religion nix am Hut haben, denen ist das eh egal! Die stören sich nicht dran, was irgendein Pfarrer sagt und was er nicht sagt!
überhaut wenn alles schief läuft im religiösen Leben…
Es läuft da alles schief, wo man keine Fragen mehr stellt und nur das glaubt, was irgendein „Guru“ einem erzählt und man nicht mehr nach links und rechts schaut!
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#11   noch ein Landorganist   12:06:30 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
auch Lateinheini
knabbert sich das Höllengericht, wenn er als Ungläubiger den Leib Christi stiehlt.
Fragen deine verwilderten Kinder auch, warum man mit dem Führerschein aus Deutschland in den USA herumfahren darf, umgekehrt aber nicht ohne Weiteres?
Weil die eine Seite eben das Bessere hat, ganz einfach! Versteht auch das dümmste Kind!
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#10   unbestechlicher   12:04:33 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Kinder und Pfarrer
Ich habe meine Kinder immer weit weg von Priestern (also den Zölibats-Perversen) gehalten. Zu gefährlich! Kommunion und so braucht man nicht. Ist unbiblisch und theologisch nicht begründet. Interesse an der Kirche gibt es bei den Kindern und Jugendliche sowieso nicht. Die guten Werte des Lebens bekommt man nicht in der Kirche und der Moschee vermittelt.
Gruß vom Unbestechlichen
:-D :-D :-D
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#9   Prälat Hinter †   11:55:34 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Ja, ja die Pfr. sind schuld dran:
wenn Eltern den Kindern nicht glaubenskonforme und kirchenkritische „Wahrheiten“ im Kommunionkinderalter zumuten…
wenn die armen Kleinen keinen blassen Schimmer von der Ablauf der Hl. Messe haben, da sie fast nie daran teilnahmen…
wenn die hochgebildeten Erziehungsberechtigten mit Theologie und Liturgie überfordert sind, weil sie sich selbst nie drum bemüht haben…
überhaut wenn alles schief läuft im religiösen Leben…
Das ist das CREDO der Schein-Heiligen !!!
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#8   lateiniheini   11:50:54 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@wolfgang e.
Es geht darum, dass ihnen vielerorts keine Antwort gegeben wird.
Meine Kinder bekommen Antworten! Die stehen allerdings zumeist nicht unbedingt im Einklang mit der offiziellen Leh(e)rmeinung der röm.-kath. Kirche!
Aber es ist schon richtig…wenn Kinder im Kommunionunterricht beklagen, dass eines ihrer Elternteile (formell zumindest) von der Kommunion ausgeschlossen ist und andere kritische Fragen stellen und die einzige Antwort des Pfarrers ist, den Eltern vorzuwerfen, sie würden ihre Kinder nicht anständig erziehen, dann ist das eine Frechheit! Ich würde den Pfarrer, der mir sowas erzählt, hochkant rausschmeißen!
Aber es hat auch sicherlich was damit zu tun, dass diese Priester zu Ehelosigkeit und Kinderlosigkeit verdammt sind und – das kann ich nachvollziehen und verstehen- in diesen Bereichen große Probleme haben!
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#7   chico flojo   11:50:28 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@lateiniheini
Es liegt nicht daran, dass die Vielzahl der Menschen keinen Glauben mehr haben!
Stimmt!! Es liegt daran, daß die Menschen sich ihren Glauben so „gekonnt“ zurecht legen, daß selbst ein „mea culpa“ schon eine Anmaßung darstellt. Hauptsache, der eigene Stolz wird gehörig gefüttert, und was die Kirche – wohl gemerkt die katholische! – lehrt, geht mich doch einen feuchten Kehricht an. Ich bin mir selbst mein eigener Beichtvater! Waaas? Der Pfarrer hat im Kathechismusunterricht was über die Hölle gesagt??? Das darf ja wohl nicht wahr sein! Weg mit dem!! Hoch der Pfarrgemeinderat! Was WIR wollen, ist richtig – nicht was dieser Tattergreis von Schwarzrock da vorne erzählt! Wir sind Kirche – jawoll!! PGR befiehl wir folgen dir!
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#6   Prälat Hinter †   11:44:26 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Ein Frage der Elternbildung und Erziehung:
Die armen Kleinen protestieren und sind bockig in Sachen Glauben und Liturgie…
Wie wärs mal mit fundierter Vermittlung von Glaubens- und Liturgikwissen, wie wärs mal mit Vermittlung von Anstand gegenüber den Heiligen Sachverhalten?
Aber schuld sind doch immer die bösen Kleriker und überhaupt diese altmodische Amtskirche.
Man sollte den Bogen auch hier nicht überspannen und sich in vielen Bereichen auch mal an der eigenen Nase der Mit-Verantwortung fassen – aber das ist ja zuviel verlangt. Wir wollen alles schön häppchengerecht serviert bekommen und nur noch kauen tun wir selbst. Ganz schön bequem so ne Verantwortungsabwälzerei und dazu auch noch die armen Kleinen ins Feld führen … Echt peinliche Erziehungsversagen komme da ans Licht.
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#5   wolfgang e.   11:42:25 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@ lateiniheini
Es geht nicht darum, dass Kinder Fragen stellen. Das ist ihr gutes Recht.
Es geht darum, dass ihnen vielerorts keine Antwort gegeben wird.
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#4   lateiniheini   11:35:58 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Nochmal!!!!
Es liegt nicht daran, dass die Vielzahl der Menschen keinen Glauben mehr haben! In vielen Familien gibt es nicht mehr nur röm.-kath. Familienmitglieder, sondern auch Angehörige anderer Kirchen, d.h. die christliche Erziehung wird offener, die Kinder stellen häufiger Fragen!
Wenn sich meine noch nicht mal sechsjährigen Zwillinge mit der Frage auseinandersetzen, weshalb ein Elternteil auf der einen Seite von der Kommunion ausgeschlossen ist (formell zumindest), während aufd der anderen Seite beide Elternteile am Abendmahl teilnehmen dürfen, dann sind das definitiv Probleme! Und wenn diese Kinder sich weigern, bei der Kommunionausteilung mit nach vorne zu gehen, wenn das nicht röm.-kath. Elternteil sitzenbleiben muss, dann kann ich die zunehmende Entfremdung von allem, was mit Kirche zu tun hat, durchaus verstehen!
Christliche Erziehung hat nichts damit zu tun, den Kindern vorzugaukeln, es gäbe nur eine einzige richtige und wahre Kirche, die alle anderen von den Sakramenten auszuschließen hat und die den Zwangszölibat und das Verbot der Frauenordination praktiziert!
Und es sind mir Fälle bekannt, in denen Eltern ihre Kinder ins Nachbarbistum zum Kommunionunterricht geschickt haben, weil der eigene Priester mit den Fragen der Kinder überfordert war und die Eltern „angemacht“ hat!
Das hat doch nichts mit Glauben zu tun, wenn Kinder viele Dinge einfach nicht mehr schlucken, sondern kritisch hinterfragen und anzweifeln!
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#3   Prälat Hinter †   11:31:51 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Dem Pfr. wünsch ich das Beste!
Gut, dass inzwischen sehr viele – gerade jüngere Priester – wieder zu solchen Einsichten kommen, wie dieser Pfr. hier. Doch ist der Karren vielfach schon so in den Dreck gefahren, dass da nicht allzu viel Hoffnung zu versprühen ist, ohne realitätsfern zu werden…
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#2   Sefirot   11:27:07 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Wenn die Gemeinde mitzieht ist
das ja in Ordnung. Aber wenn sich ein Teil der Gemeinde
bei den Foderungen quer stellt, ist das Konzept des Pfarrers auch für die Katz’…
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#1   PeterHummel1   11:19:10 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Gottschalk-Liturgie
Damit hat man die Gläubigen vielerorts jahrzehntelang abgespeist und sie damit – bewusst oder unbewusst – zu Ungläubigen gemacht.
Die Initiative des Pfarrers von Herz Jesu in München kommt spät, hoffentlich nicht zu spät.
Wenn ich mir allerdings die Kirche auf dem Foto anschaue, so werde ich fatal an ein Quelle-Kaufhaus erinnert, und die werden dieser Tage abgewickelt. Man kann nur hoffen, dass es mit dieser Kirche nicht bald genauso geht.
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