Medien
„Meistens bibbern wir“
‘Vatican Magazin’ ist drei Jahre alt: Es ist an der Zeit, die Geschichte und die Geschichten der Kirche nicht länger Grabräubern und Falschmünzern zu überlassen. Einer der Mitherausgeber im Interview.
Die jüngste Ausgabe des Vatican-Magazin berichtet über das neue Jesusbuch von Peter Seewald
Die jüngste Ausgabe des Vatican-Magazin berichtet über das neue Jesusbuch von Peter Seewald
(kreuz.net) „Das wichtigste Anliegen ist mit einem Wort, auch wenn wir schon lange keine Ministranten mehr sind: Mission!“

Das erklärte der deutsche Journalist und Autor Paul Badde am 19. Oktober vor der Webseite ‘Die freie Welt’ über die von ihm mitherausgegebene römische Monatszeitschrift ‘Vatican Magazin’.

Diese katholische Illustrierte will nach seinen Angaben über „Schönheit und Drama der Weltkirche“ berichten.

Als Beispiel für Schönheit nennt Badde: „Die – immer gefährdete, immer angegriffene und diffamierte – Schönheit der Weltkirche sind ihre persönlichen Heiligen und ihre heilige Liturgie.“

Das Drama der Kirche findet Badde im Martyrium ihrer besten Zeugen, in den Todsünden der Priester, im Bösen in der Welt „und deshalb natürlich auch in der Weltkirche“ oder im Haß des Teufels auf Jesus Christus.

Nach Badde besteht das Drama auch darin, daß die Kirche dem großen Morden an den ungeborenen Kindern noch weniger Einhalt bieten kann, als sie die Massenmörder des letzten Jahrhunderts verhindern konnte.

Badde will die unerzählten Geschichten und Wunder der Kirche erzählen, „aus denen sich in letzter Zeit so viele Grabräuber und Falschmünzer bedient und bereichert haben.“

Das sei ein liegengelassener Schatz, „der schon lange darauf wartet, wieder gehoben und großzügig verteilt zu werden.“

„Wir sind auf alles neugierig“

Sein Magazin bezeichnet er als eine Zeitschrift, keine Ewigkeitsschrift.

In der „deutschen Stunde der Weltkirche unter Benedikt XVI.“ wolle man noch einmal auf das enorme Privileg aufmerksam machen, das den Europäern durch das christliche Erbe zugewachsen ist.

Als wichtigste Verdienste der Kirche nennt Badde die Nachricht von Jesus Christus, die Verteidigung ihrer Heilslehre durch die Jahrhunderte, die Hervorbringung neuer Heiliger durch alle Zeiten – und: „die andauernde Anbetung des eucharistischen Wunders“ in der Heiligen Messe.

„Uns geht alles an. Wir sind auf alles neugierig“ – erklärt Badde auf die Frage, was man zukünftig vom ‘Vatican Magazin’ erwarten darf.

Das Magazin will „den abfallenden Kabinendruck neuer Katastrophen rechtzeitig erschnüffeln und bei Gefahr wie Kanarienvögel flattern, die zu diesem Zweck tief hinab in Kohleschächte mitgenommen werden.“

Es möchte auch „das Aroma neuer Wunder in unserer Zeit vorab schon erschnuppern und wie Weihrauch in dem Chor aller Nachrichten aller Medien gegen die Himmel steigen lassen.“

Badde macht aber eine Einschränkung: „solange Gott es will und wir genug Abonnenten und Käufer finden, die uns weiter wie bisher von einer Nummer zur nächsten weiterhelfen.“

Der Journalist bekennt: „Meistens springen wir natürlich viel kürzer und bibbern, ob es unser schönes Magazin auch im nächsten Monat noch gibt, das wunderbarer Weise jetzt schon seinen dritten Geburtstag erlebt.“
      
13 Lesermeinungen
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#14   MessagefromMary   19:29:20 | Freitag, 23. Oktober 2009
Warum tut sie es dann nicht
mit ganzer Macht? Genau das sollte sie tun.
Dass sie keine Polizei ist und niemanden festnehmen darf, das weiß ich auch.
Außerdem bin ich keine Protestantin. Aber für Orthodoxe ist es ja typisch, dass katholische Christen nichts für sie gelten.
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#13   pneumat   18:05:15 | Freitag, 23. Oktober 2009
für Protestanten
Das Drama der Kirche besteht darin, dass sie den heutigen Massenmördern keinen Einhalt gebieten will.
Die Kirche ist keine Polizei, ihre Aufgabe: furchtlos und mit ganzer (geistigen) Macht Gebote Gottes zu verkündigen. Unter diesen auch: Du sollst nicht töten.
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#12   MessagefromMary   13:53:21 | Freitag, 23. Oktober 2009
Badde soll bibbern
Nach Badde besteht das Drama auch darin, daß die Kirche dem großen Morden an den ungeborenen Kindern noch weniger Einhalt bieten kann, als sie die Massenmörder des letzten Jahrhunderts verhindern konnte.
Das Drama der Kirche besteht darin, dass sie den heutigen Massenmördern keinen Einhalt gebieten will.
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#11   Franz Kappes   11:25:19 | Freitag, 23. Oktober 2009
Das Geld nicht wert
Dieses Magazin ist viel zu teuer. Das ist MEINE Meinung.
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#10   DonBosco   20:17:07 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Jesus Buch von Peter Seewald empfehlenswert?
Was ist eigentlich von diesem Buch zu halten. Sicher ist es kein Totalausfall wenns schon im Vaticanmagazin angepriesen wird. Hat es jemand schon gelesen? Ist es wirklich empfehlenswert und wirklich katholisch? Viele der bisherigen Jesus Bücher sind ja eher kritisch, wissenschaftlich, geschichtlich und überkonfessionell verallgemeinert.
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#9   MessagefromMary   17:33:23 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@ penneumat:
Sie haben sie wohl nicht alle…!
Jesus hat von Gott seinem Vater die Macht erhalten Sein Leben hinzugeben und es wieder an sich zu nehmen – Seine Worte.
Die Gebote Gottes dürfen nicht übertreten werden: Du sollst nicht töten!
„…wehe denen, die einem von diesen Kleinen ein Ärgernis geben…!“
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#8   hieronymus333   15:28:48 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Badde als Arbiter elegantiarum
zwischen Orthodoxie und Orthopraxie, die Gags wollen nicht aufhören. :-D
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#7   pneumat   13:28:06 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Protestanten:
Die Bischöfe müssten jede Woche Großdemonstrationen für die ungeborenen und die geborenen Kinder veranstalten, indem sie vor den „Pro familia“ und „Donum Vitae“ – Tötungsberatungsstellen und den Abtreibungskliniken zu lautstarken Protesten aufrufen!
Hat Hl. Muttergottes Maria – und andere christliche Anwesenden -protestiert, als ihr Sohn am Kreuz geschlachtet war?
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#6   MessagefromMary   12:52:51 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Nur Christushasser
können so reden.
Von wegen „die Kirche kann dem großen Morden an den ungeborenen Kindern keinen Einhalt gebieten“.
Das ist unterlassene Hilfeleistung und ein schwerer Straftatbestand. Nicht zu helfen – obwohl sie helfen könnten.
Die Bischöfe müssten jede Woche Großdemonstrationen für die ungeborenen und die geborenen Kinder veranstalten, indem sie vor den „Pro familia“ und „Donum Vitae“ – Tötungsberatungsstellen und den Abtreibungskliniken zu lautstarken Protesten aufrufen!
Das Drama der Kirche findet Badde im Martyrium ihrer besten Zeugen, in den Todsünden der Priester, im Bösen in der Welt „und deshalb natürlich auch in der Weltkirche“ oder im Haß des Teufels auf Jesus Christus.
Nach Badde besteht das Drama auch darin, daß die Kirche dem großen Morden an den ungeborenen Kindern noch weniger Einhalt bieten kann, als sie die Massenmörder des letzten Jahrhunderts verhindern konnte.
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#4   kilohtak. †   12:23:37 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@elijahu
Du bist doch ein Perversling primitivster Sorte.
Vor soch einem Abschaum kann man nur ausspucken.
Ich habe dein Passwort schon einmal geknackt.
Ich werde es wieder versuchen und dir das Leben schwer machen du Pottsau.
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#3   Prälat Hinter †   11:37:14 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Das ist wieder Nattern-Niveau vom feinsten:
„Daran sollten sich unsere zölibatsgeplagten Schwuchtel-Pfarrer mal eine Scheibe von abschneiden.“
Dazu muss man nix mehr anmerken…
Denn wer sowas schreibt richtet sich selbst !!!
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#2   rums   10:30:19 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Bischof Lund: Gott sei gedankt
Au dieses Qualifizierungsmerkmal kann verzichtet werden, O.K.
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#1   Bischof Lund   10:26:16 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Gott sei gedankt
für einen Journalisten mit einer solchen Glaubenstiefe. Daran sollten sich unsere zölibatsgeplagten Schwuchtel-Pfarrer mal eine Scheibe von abschneiden.
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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