09:55:32 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
‘Vatican Magazin’ ist drei Jahre alt: Es ist an der Zeit, die Geschichte und die Geschichten der Kirche nicht länger Grabräubern und Falschmünzern zu überlassen. Einer der Mitherausgeber im Interview.

Die jüngste Ausgabe des Vatican-Magazin berichtet über das neue Jesusbuch von Peter Seewald
(kreuz.net) „Das wichtigste Anliegen ist mit einem Wort, auch wenn wir schon lange keine Ministranten
mehr sind: Mission!“
Das erklärte der deutsche Journalist und Autor Paul Badde am 19. Oktober vor der
Webseite
‘Die freie Welt’ über die von ihm mitherausgegebene römische Monatszeitschrift
‘Vatican Magazin’.
Diese katholische Illustrierte will nach seinen Angaben über „Schönheit und Drama der Weltkirche“ berichten.
Als Beispiel für Schönheit nennt Badde: „Die – immer gefährdete, immer angegriffene und diffamierte –
Schönheit der Weltkirche sind ihre persönlichen Heiligen und ihre heilige Liturgie.“
Das Drama der
Kirche findet Badde im Martyrium ihrer besten Zeugen, in den Todsünden der Priester, im Bösen in der
Welt „und deshalb natürlich auch in der Weltkirche“ oder im Haß des Teufels auf Jesus Christus.
Nach
Badde besteht das Drama auch darin, daß die Kirche dem großen Morden an den ungeborenen Kindern noch
weniger Einhalt bieten kann, als sie die Massenmörder des letzten Jahrhunderts verhindern konnte.
Badde
will die unerzählten Geschichten und Wunder der Kirche erzählen, „aus denen sich in letzter Zeit so
viele Grabräuber und Falschmünzer bedient und bereichert haben.“
Das sei ein liegengelassener Schatz,
„der schon lange darauf wartet, wieder gehoben und großzügig verteilt zu werden.“
„Wir sind auf alles
neugierig“Sein Magazin bezeichnet er als eine Zeitschrift, keine Ewigkeitsschrift.
In der „deutschen
Stunde der Weltkirche unter Benedikt XVI.“ wolle man noch einmal auf das enorme Privileg aufmerksam machen,
das den Europäern durch das christliche Erbe zugewachsen ist.
Als wichtigste Verdienste der Kirche nennt
Badde die Nachricht von Jesus Christus, die Verteidigung ihrer Heilslehre durch die Jahrhunderte, die
Hervorbringung neuer Heiliger durch alle Zeiten – und: „die andauernde Anbetung des eucharistischen Wunders“
in der Heiligen Messe.
„Uns geht alles an. Wir sind auf alles neugierig“ – erklärt Badde auf die Frage,
was man zukünftig vom ‘Vatican Magazin’ erwarten darf.
Das Magazin will „den abfallenden Kabinendruck
neuer Katastrophen rechtzeitig erschnüffeln und bei Gefahr wie Kanarienvögel flattern, die zu diesem
Zweck tief hinab in Kohleschächte mitgenommen werden.“
Es möchte auch „das Aroma neuer Wunder in unserer
Zeit vorab schon erschnuppern und wie Weihrauch in dem Chor aller Nachrichten aller Medien gegen die Himmel
steigen lassen.“
Badde macht aber eine Einschränkung: „solange Gott es will und wir genug Abonnenten
und Käufer finden, die uns weiter wie bisher von einer Nummer zur nächsten weiterhelfen.“
Der Journalist
bekennt: „Meistens springen wir natürlich viel kürzer und bibbern, ob es unser schönes Magazin auch
im nächsten Monat noch gibt, das wunderbarer Weise jetzt schon seinen dritten Geburtstag erlebt.“
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#14
MessagefromMary 19:29:20 | Freitag, 23. Oktober 2009
#13
pneumat 18:05:15 | Freitag, 23. Oktober 2009
#12
MessagefromMary 13:53:21 | Freitag, 23. Oktober 2009
#11
Franz Kappes 11:25:19 | Freitag, 23. Oktober 2009
#10
DonBosco 20:17:07 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
#9
MessagefromMary 17:33:23 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
#8
hieronymus333 15:28:48 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
#7
pneumat 13:28:06 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
#6
MessagefromMary 12:52:51 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
#4
kilohtak. † 12:23:37 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
#3
Prälat Hinter † 11:37:14 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
#2
rums 10:30:19 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
#1
Bischof Lund 10:26:16 | Donnerstag, 22. Oktober 2009