Das iranische Parlament verabschiedete heute ein Gesetz, das behinderten Kindern den Rechtsschutz nimmt. In den ersten vier Lebensmonaten darf dem offensichtlich unnützen Leben der Behinderten nach Lust und Laune der Garaus gemacht werden.
(kreuz.net, Teheran) Das iranische Parlament verabschiedete heute Dienstag ein Gesetz, um die Abtreibung
behinderter Kinder zu erlauben. Diese sind in Zukunft in den ersten vier Monaten ihres Lebens im islamischen
Gottesstaat vogelfrei.
Die Parlamentsdebatte wurde im staatlichen Rundfunk übertragen. 127 der 217 anwesenden
Abgeordneten stimmten für das neue Gesetz: „Die Abtreibung wird innerhalb der ersten vier Monate der
Schwangerschaft erlaubt, wenn der Fötus geistig oder körperlich behindert ist und der Familie eine finanzielle
Last aufbürdet oder das Leben der Mutter in Gefahr ist.“ – so der Gesetzestext.
Drei Ärzte müssen
die Diagnose bestätigen und beide Elternteile müssen ihr Einverständnis geben. Abtreiber, welche die
Kinder im Mutterleib töten, werden künftig nicht mehr bestraft.
Eine letzte Chance für die Kinder
könnte der muslimische Wächterrat sein. Er wird überprüfen, ob das neue Abtreibungsgesetz mit der
Verfassung des Landes und dem islamischen Recht übereinstimmt.
Im Iran wird das Verbrechen der Abtreibung
gegenwärtig für Mutter und Abtreiber mit bis zu 10 Jahren Gefängnis bestraft. Kinderabtreibungen sind
nur nach sorgfältigen Genehmigungsverfahren möglich, wenn das Leben der Mutter akut gefährdet oder
mit dem Tod des Kindes zu rechnen ist.
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7 Lesermeinungen
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Bei Fehlern anderer, sollte man immer den Balken im eigenen Auge im Auge behalten… Mandana: Solange
nicht alle Religionen zusammenhalten, können wir das Leben nicht schützen. Meine volle Zustimmung. @ chato
†: die Ansicht, dass Juden Islamanhänger und Christen zu „DEM GLECHEN“ Gott beten, ist Fehldenken der
Multireligiösen, die keine Ahnung haben vom Erlösungswerk Gottes durch Jesus Christus. Das ist auch
gut so, denn es geht um das Erlösungswerk GOTTes… dass jesus das Erlösungswerk GOTTes vorantreiben
wollte, streite ich nicht ab. @ chato †: Nur Christen kennen den Dreieinigen Gott – Moslems und Juden
lehnen di Gottheit Jesu Christi ab und kennen den Heiligen Geist als Dritte Peron des Dreieinigen Gottes
icht. Auch Jesus kannte die Dreieinigkeit GOTTes nicht, und der Heilige Geist schebte schon bei der Schöpfung
über den Wassern, aber nicht als Teil GOTTes, sondern als SEIN Wirken… @ chato †: Ist das der „gleiche
Gott“ ? Es wird hier unendlich viel Unsinn geschrieben von Menschen, die sich Jesus Christus nahe dünken
und dem Christsein doch unendlich weit entfernt sind. Das ist wohl wahr… slm GerdEric
Richtigstellung durch eine gläubige Muslimin Es ist nicht wahr, dass der Islam das Leben nicht schützt!
Der Iran ist gegenwärtig genauso wenig wie alle anderen heutigen Länder mit mehrheitlich muslimischer
Bevölkerung ein hundertprozentiger islamischer Staat. Alle diese Länder haben entweder überhaupt keinen
Bezug zu islamischem Recht oder nur zum Teil. Dies kann man auch in diesem Fall sehr deutlich erkennen.
In Wahrheit erlaubt der Islam nur bei physischer Gefährdung des Lebens der Mutter (also auch nicht bei
Suizidgefahr) eine Abtreibung, und deshalb auch nicht bei Behinderung. Bevor man auf eine Religion schimpft
von der man keine Ahnung hat, sollte man sich zuerst einmal genauer informieren. Solange nicht alle Religionen
zusammenhalten, können wir das Leben nicht schützen. Ausgesprochen gute Informationen zum Thema finden
sich hier: www.spuc.org.uk/…im-division/prohibit www.spuc.org.uk/…thics/wayoflife2.pdf
die Ansicht, dass Juden Islamanhänger und Christen zu „DEM GLECHEN“ Gott beten, ist Fehldenken der Multireligiösen,
die keine Ahnung haben vom Erlösungswerk Gottes durch Jesus Christus. Nur Christen kennen den Dreieinigen
Gott – Moslems und Juden lehnen di Gottheit Jesu Christi ab und kennen den Heiligen Geist als Dritte Peron
des Dreieinigen Gottes icht. Ist das der „gleiche Gott“ ? Es wird hier unendlich viel Unsinn geschrieben
von Menschen, die sich Jesus Christus nahe dünken und dem Christsein doch unendlich weit entfernt sind.
#4 Uwe Schmidt 07:05:25 | Mittwoch, 13. April 2005
iran Ich bin traurig und erschüttert über diesen Beschluss! Bisher dachte ich immer, wir Christen und
Muslime wären gemeinsam für die Rechte der Schwachen und Enterbten!
@Athanasius: solch alte „Kreuzzugsweisheiten“ sind weder besonders hilfreich für die Verbreitung des
Christentums noch für ein friedvolles Zusammenleben der Menschen unterschiedlicher Kulturen; und dass
Muslime, Juden und Christen zu dem einen Gott beten, sollte heute schon im Allgemeinwissen angekommen
sein. Aber zum Trost: auch im Islam gibt es Leute, die von sich überzeugt sind, ganz, ganz sicher recht
zu haben – mangels eines irdischen Schiedsrichters wird dieses Match wohl erst am Ende der Zeiten entschieden
werden; wenn man aber annimmt, dass Gott, der Allmächtige, die Welt so erschaffen hat, wie sie eben ist,
wird er schon gewußt haben, warum es mehrere Religionen gibt – die kurioserweise eben fast alle davon
überzeugt sind, das eigene Bekenntnis wäre das einzig wahre etc.
Hieraus zeigt sich deutlich, dass der Islam eine wesentlich andere Religion als die Christliche ist. Der
Islam schützt nicht das Leben […] Ich habe schon öfters gehört, dass der Koran und die Islamisten
Abtreibung bis zu einem bestimmten Alter erlauben auf religiösen Grunden. Das Irrtum der Islamisten möge
durch das Licht der friedvollen Wahrheit ausgerottet werden und mögen die Moslems zum wahren Gott kommen.
Zum Gott des inneren Friedens und des Kampfes gegen die Sünde und nicht des Kampfes gegen Mitmenschen!
«Verflucht sei die Ketzerei des Mohammedanismus!» – Papst Eugenius IV., 1434.