Bildung
Einheit in der Unvereinbarkeit?
Das Ziel des ökumenischen Dialogs ist nach Angaben des Pastoralkonzils, daß die nicht-katholischen Christen in die eine apostolische Kirche mit dem Papst an der Spitze eingegliedert werden. Von Hubert Hecker.
Religionsbuch "Wege des Glaubens" von Werner Trutwin
Religionsbuch „Wege des Glaubens“ von Werner Trutwin
(kreuz.net) Wie kommt ein katholisches Schulreligionsbuch dazu, den deutschen Kirchenspalter Martin Luther († 1546) als neuen Evangelisten und Kirchenlehrer zu feiern?

Die Antwort geht auf das Jahr 1997 zurück. Damals stilisierte Kardinal Karl Lehmann von Mainz Luther zum „Lehrer des Glaubens“ und „gemeinsamen Lehrer der Kirchen“ hoch.

Bei einer Predigt am 31. Oktober 2008 in der lutherischen Kreuzkirche in Bonn behauptete der Kardinal sogar, daß Luther „im Glauben der einen katholischen Kirche“ gestorben wäre, „um deren katholische Reform es ihm“ gegangen sei.

Wenn Luther aber eine katholische Reform anstrebte, dann liegt die Schuld an der protestantischen Abspaltung beim Papst und der Kirche.

Verdrehte Texte

Genau diese wirre These vertritt der katholische Schulbuchautor Werner Trutwin auf Seite 161 seines Religionsbuches „Wege des Glaubens“.

Er unterstellt sogar, daß das Zweite Vatikanische Konzil die „Mitschuld der Kirche an der Kirchenspaltung“ der Reformationszeit anerkannt habe.

In Wahrheit spricht das Dekret über den Ökumenismus davon, daß die „Trennung recht großer Gemeinschaften von der vollen Gemeinschaft der katholischen Kirche oft nicht ohne Schuld der Menschen auf beiden Seiten“ geschah.

Trutwin verdreht diese Konzilsaussage von der Schuld einzelner Kirchenmitglieder und biegt sie auf eine angebliche Schuld der ganzen Kirche um.

Auch das Schuldbekenntnis von Papst Johannes Paul II. vom 12. März 2000 manipuliert Trutwin.

Damals sprach der Papst von einem mangelnden Einsatz der Gläubigen für die Einheit der Christen. Trutwin konstruiert daraus eine „Schuld der Kirche gegen die Einheit der Kirche“.

Schließlich behauptet er sogar, das Zweite Vatikanum hätte „andere christliche Gemeinschaften nun auch ‘Kirchen’ genannt“.

In Wahrheit unterscheidet das Konzil sauber die Schwester- oder Teilkirchen des Orients von den „kirchlichen Gemeinschaften, die aus der Reformation hervorgegangen sind“.

Das Schulbuch macht aus diesen „konfessionellen Gemeinschaften“ oder „Gemeinschaften der Christen“, wie das Ökumenismusdekret sie nennt, kurzerhand die „Kirchen der Reformation“.

Mit solchen Aussagen steht das Schulbuch für katholische Religionslehre vielleicht an der Seite von Kardinal Lehmann – aber nicht auf dem Boden des Konzils.

Geleugnetes Konzil

Das Zweite Vatikanum gründet den ökumenischen Dialog auf die Heilsgüter, die auch außerhalb der sichtbaren Katholischen Kirche existieren können – also auf Taufe, Heilige Schrift sowie geistliches Leben in Glaube, Hoffnung und Liebe.

Doch das dritte Kapitel des Dekrets zum Ökumenismus läßt keinen Zweifel, daß man „nur durch die Katholische Kirche Christi, die das allgemeine Hilfsmittel des Heiles ist, Zutritt zu der ganzen Fülle der Heilsmittel haben kann.“

„Denn nur dem Apostelkollegium, an dessen Spitze Petrus steht, hat der Herr alle Güter des Neuen Bundes anvertraut, um den einen Leib Christi auf Erden zu konstituieren, dem alle völlig eingegliedert werden müssen, die schon auf irgendeine Weise zum Volk Gottes gehören.“

Somit ist das Ziel des ökumenischen Dialogs, die nicht-katholischen Christen und Konfessionen in die eine apostolische Kirche mit Petrus an der Spitze einzugliedern.

Diesen Anspruch des Konzils leugnet Trutwin kurzerhand. Eine Rückkehr der anderen Konfessionen zur Kirche lehnt er ab.

Ökumene ohne Wahrheit

Die verschiedenen kirchlichen Organisationsformen, Lebenswelten und Grundgefühle sollen nach Trutwins Meinung in ihrer Unterschiedlichkeit anerkannt werden und somit kein Hindernis auf dem Weg zur Einheit sein: „Ökumenische Vielfalt darf nicht länger als Mangel, sie muß als Reichtum angesehen werden.“

Der Schulbuchautor propagiert eine „Kirchengemeinschaft“, die „Einheit in versöhnter Verschiedenheit lebt“.

Von einer konturenlosen „Einheit“ in Indifferenz und Beliebigkeit glaubt Trutwin, daß sie als die „eine christliche Kirche in der pluralen Vielfalt ihrer Gemeinschaften ein Beispiel für die Menschheit werden“ könnte.

Anglikanische und protestantische Experimente in diese Richtung haben längst bewiesen, daß Trutwin mit diesem Glauben nicht weiter von der Wirklichkeit entfernt sein könnte: „Weil du lau bist, spucke ich dich aus“ – sagt die Offenbarung des Johannes der Kirche von Laodizea.

Trutwin entpuppt sich mit seinen Ausführungen als Anhänger einer theologiefeindlichen Pluralismus-Ideologie, welche die Wahrheit und intellektuelle Redlichkeit leugnet und die verschiedenen Konfessionen als gleichgültig hinstellt.

Dagegen erinnerte der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Ratzinger, in der Schrift „Dominus Jesus“ des Jahres 2000 an die Lehre des Konzils, nach der die von Christus gestiftete Kirche allein in der Katholischen Kirche verwirklicht ist.

Diese Grundwahrheit leugnet der Schulbuchautor. Statt dessen behauptet er, daß die „eine Kirche Christi“ als Art geistliche Überkirche in den vielfältigen Widersprüchen der einzelnen „Kirchen“ existiere – offenbar nach dem explosiven Motto „Einheit in der Unvereinbarkeit“.

Somit wird in dem Schulbuch „Wege des Glaubens“ den katholischen Schülern eine „Kirche“ vermittelt, die es nicht gibt und die mit der Wahrheit und dem sakramentalen Kirchenverständnis der Katholischen Kirche nichts gemein hat.
      
29 Lesermeinungen
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#29   rums   18:53:12 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@joberens
(…)Unsere kath. Kirche ist doch und wird es immer noch mehr, nur noch eine reine Show und Glanz und Gloriakirche, mit selbstherrlichen, rechthaberischen Herren in Purpur, die sich gerne aufplustern und wie stolze bunte Hähne präsentieren und sogar nicht selten glauben, nicht nur über die Menschen sondern sogar auch über Gott verfügen zu können.(…)
Jou, und Jo an der Orgel: Boah, da kommt Freude auf, wenn der Jo in die Tasten haut, dann kommt endlich Stimmung in die Bude. Hi-yeepeeh hurra-trara.
–---
@Jubärens :)3
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#28   Jubärens   18:40:22 | Dienstag, 27. Oktober 2009
Die ungöttliche Kleiderordung des Josef Berens
Lieber Josef Berens,
Du meinst, für die „Wiedervereinigung“ von Katholiken und Prostestanten sollte man die selbstherrlichen Kardinäle und rechthaberischen Bischöfe in Purpurgewändern „möglichst zu entsorgen versuchen“, weil dieser Aufzug nicht mit den Anfängen des Christentum übereinstimmt und eine „spätere, rein menschliche Erfindung ist“. Du wirst mir sicher recht geben, wenn ich feststellen, dass die schwarzen Talare mit weißem Beffchen auch nicht die Gewänder sind, mit denen die Apostel rumgelaufen sind. Also müssten nicht nur die Bischöfe, sondern auch Frau Käsmann die Talare ausziehen und sich in modernem Räuberzivil zusammentun. Aber sind denn die heutigen Kleider nicht auch eine „rein menschliche Erfindung“, die mit dem Gottessohn so gar nichts zu tun haben?
Du solltest mal über dieses Dein Problem und Deine abschätzigen Forderungen gegen die kirchliche Obrigkeit beiderlei Konfessionen nachzudenken versuchen.
Mit nachdenklichen Grüßen
Dein Jupp Bärens
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#27   PeterHummel1   18:20:28 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@jubärens
Der Vergleich Joberens-Pocher ist gut, allerdings für Joberens noch geschmeichelt, und das will wirklich etwas heißen.
Haben Sie mal Joberens’ Brief an den Papst gelesen? Da gehört hinter jeden Satz ein Tusch!
Joberens ist nicht für seine fehlende Hirnmasse verantwortlich, aber dass er diesen Tatbestand zwanghaft immer wieder vorführen muss, das hat schon was!
Mir sind in meinem langen Leben schon viele Strohköpfe begegnet, aber dieser Rommersheimer Landorgler stellt alle in den Schatten.
Eines hat er uns voraus: Bei seinem Tod kann sich der Geist mangels Vorhandensein nicht vom Körper trennen, und so bleibt dem lieben Gott auch die persönliche Begegnung mit ihm erspart.
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#26   meeresbriese †   17:08:34 | Dienstag, 27. Oktober 2009
sein name ist heilig
Gottes Name ist heilig. Wenn man seinen Namen nicht kennt dann wohl durch die Verwirrung der Schriftfälscher.
Die Talmudisten haben auch unter den Christen für ausreichend Verwirrung gesorgt. Sie sollen einerseits glauben man dürfe Gottes Namen nicht aussprechen und andererseits wurden völlig absurde Namen wie adonai, jahwe, jehova usw. in Umlauf gebracht. Die Talmudisten stecken sich die Finger in die Ohren, wenn sie Gottes richtigen Namen hören.
Die Talmudisten haben so ihr eigenes Fundament zerstört
„Du sollst keinen Gott anbeten außer deinem Herrn“. „geheiligt werde dein Name „und „im Namen Gottes „zeigen aber das es einen wirklichen Namen gibt.
Wie auch kann der Mensch zu seinem Schöpfer beten, wenn er seinen Namen nicht kennt.
Auf der Kuppel des Felsendoms von Jerusalem steht sein Name.
Gottes Name ist Allah. Alle Propheten haben nur zu Allah gebetet, auch der Messias. Es ist der höchste Name . Auch der Allmächtige, Allweise, Barmherzige, Allwissende sind Attributnamen seiner Größe, so wie hundert andere.
Er ist der Ewige und wird allein richten am Tag der Abrechnung. Kein Sohn und niemand neben ihm ist der Anbetung würdig, denn sie alle sind seine Schöpfung. Warum auch soll man die Schöpfung anbeten, wo es doch den Schöpfer gibt und er hört alle Gebete.
Lob und Preis seines Namens ist die Aufgabe all seiner Geschöpfe. Wer dies nicht tun will muss sich auch allein verantworten vor Gott.
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#25   Jubärens   13:01:18 | Dienstag, 27. Oktober 2009
Erfolge sind relativ
Ich wäre mit dem Ausdruck „Vollidiot“ vorsichtig, Herr Kappes: nobody is perfekt! Tatsächlich kann ein annähernd sich vollidotisch gebender Mensch wie Pocher Erfolg haben, allerdings nur Lacherfolge. Und Lacherfolge bringt ja auch Joberens hervor.
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#24   Franz Kappes   12:36:14 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@PeterHummel1
Oliver Pocher zeigt, wie auch ein Vollidiot Erfolg haben kann. Ich bin da eigentlich guter Dinge ;-)
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#23   PeterHummel1   12:16:41 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@LM: Joberens der Eifelonanist
Ich kann Sie beruhigen: Joberens kann für die katholische Kirche kein Problem sein!
Ein solcher Troll ist höchstens ein Problem für sich selber, aber Gott sei Dank merkt der das gar nicht, dazu reicht seine Hirnmasse einfach nicht aus.
Er ist und bleibt eben ein einfach nicht denken könnender Vollidiot.
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#22   Franz Kappes   09:08:54 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@LM.:Verleumdung
Lassen Sie bitte diese Verleumdungen sein. Es reicht, dass so viele Ärzte den Vornamen Siegfried tragen.
Jo Berens ist ein wertvoller Kommentator dieses Geschehens. Ich schätze seine Beiträge in der Regel.
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#21   LM.   18:30:21 | Montag, 26. Oktober 2009
joberens
die kath kirche hat nur 1 problem
nämlich Dich
auch sie werden ihre lügen und verleumdungen irgendwann jota für jota abbüssen
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#20   MartinBieger   18:29:02 | Montag, 26. Oktober 2009
Man muss sich doch nur anschauen
wie Christus gelebt hat und wie seine angeblichen Stellvertreter jetzt.
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#19   joberens   18:27:05 | Montag, 26. Oktober 2009
Einheit im Glauben – Utopie?
Man hat immer mehr den Eindruck, daß der Vatikan sich unendlich weit von Jesus und dem Evangelium entfernt hat.
Unsere kath. Kirche ist doch und wird es immer noch mehr, nur noch eine reine Show und Glanz und Gloriakirche, mit selbstherrlichen, rechthaberischen Herren in Purpur, die sich gerne aufplustern und wie stolze bunte Hähne präsentieren und sogar nicht selten glauben, nicht nur über die Menschen sondern sogar auch über Gott verfügen zu können.
Um zu einer Wiedervereinigung im Glauben zu kommen, sollte man sich wieder an den Anfängen des Christentums zu erinnern und zu orientieren versuchen und alles, was spätere, rein menschliche Erfindungen sind, möglichst zu entsorgen versuchen.
So kämen alle Christen sicherlich problemlos und auch ganz schnell wieder zusammen. Doch da dürfte allein schon das Papsttum in seiner heutigen Art, das sicherlich so nicht von Jesus gewollt ist, ein großes, zur Zeit nur schwer oder gar kaum überwindbares Hindernis sein.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik)
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#18   gregor.heller   17:38:35 | Montag, 26. Oktober 2009
ziel des dialogs
die Einheit vor Gott
es gibt nur einen Gott. sein Wort ist die Einheit.
wo aber finden sie noch das reine Wort Gottes?
die unverfälschten Schriften führen zur Einheit.
Wo aber finden sie die unverfälschten Schriften?
Die Frage ist vielleicht nicht wo. sondern wie.
Durch Ergebung
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#17   Paulaner †   14:40:21 | Montag, 26. Oktober 2009
An kj: wir Gläubigen sind (zahlende) Kunden der Kirche,
wir lesen bestenfalls die Betriebsanleitungen aber wir lassen uns nicht prüfen.
O:)
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#16   karljosef   14:28:37 | Montag, 26. Oktober 2009
paulaner
bei jedem x beliebigen unternehmen wird kontrolliert ob die angestellten mit der corporate identity in einklang stehen.
Und nur bei der Kirche soll es anders sein?
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#15   Paulaner †   13:15:55 | Montag, 26. Oktober 2009
Das hat gefälligst niemand mehr zu kontrollieren!
Wenn jemand Kleriker werden möchte, dann durchläuft er allerlei Prüfungen aber was ich glaube, das geht niemand mehr was an. Punkt.
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#14   karljosef   12:48:51 | Montag, 26. Oktober 2009
Und wer kontrolliert?
Nur Demut reicht nicht, man muss auch das Richtige glauben. Man kann nicht katholisch sein und Luther toll finden.
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#13   Romulus   12:47:04 | Montag, 26. Oktober 2009
@Hubert Hecker
Das ist genau das Problem dieses Vaticanum II: Jeder kann sich das raussuchen, was ihm in den Kram paßt. Jeder kann interpretieren wie er will. Wetten, dass sich dieser Autor voll und ganz auf dem Boden des Konzils wähnt – genau wie Sie?
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#12   Paulaner †   12:31:58 | Montag, 26. Oktober 2009
An kj: Missionare würden die Neuankömmlinge bügeln.
Die Kirche aber soll breitbandig werden für alle Demütigen.
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#11   Ernst von Zwiefalten   12:01:29 | Montag, 26. Oktober 2009
Buchtipp
Ein wirklich lesenswertes Buch zum Thema McCulloch: „Die Reformation“. Es gibt – auch wenn von einem Anglikaner geschrieben – zur Zeit nichts besseres, weil er auch die Frömmigkeitsgeschichte dahinter offenlegt. Wie jedes große Werk hat es sicherlich auch Mängel- aber zur Zeit gibt es wirklich nichts besseres.
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#10   Siegfried   11:54:15 | Montag, 26. Oktober 2009
zu sullivan: Hat Herr Hecker irgendein Problem?
Grüß Gott Sulivan, was Herr Hecker mitteilt entspricht der Wahrheit.
Probleme mit der Wahrheit scheinen Sie zu haben. Nur sollten Sie nicht alle Welt an Ihren Problemen teilhaben lassen. Ihre Probleme sind nicht so interessant.
Da in unserer Gesellschaft die Wahrheit verdreht wird, hat Herr Hecker eigentlich nur auf ein gesellschaftliches Problem hingewiesen. Dieses Problem ist aber nicht sein Problem, sondern die Erkenntnis der Verirrungen die in allen modernistischen philosophischen Denkformen auftreten.
Nur aus diesem Grunde gibt es in der Kirche den Antimodernisteneid.
Dieser wurde nicht aufgehoben, er wird nur unterlassen. Aus Angst vor den modernistischen Anschauungen.
Beten Sie für Ihre Erkenntnis, ich schließe Sie in mein Gebet ein.
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#9   karljosef   11:47:32 | Montag, 26. Oktober 2009
Paulaner
Sie sind widersprüchlich
sie schreiben
unter den breiten Mantel Mariä sollen alle kommen!
und
es sind out; ebenso die Missionare.
enwedel alle in rkk oder nicht
wenn ja dann sind Missionare nötig
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#8   sullivan   11:34:36 | Montag, 26. Oktober 2009
Hat Herr Hecker irgendein Problem?
Das ist jetzt schon der zweite von keiner Sachkenntnis getrübte Anwurf zu dem Schulbuch (www.kreuz.net/article.9846.html). Wie unerfüllt muss das Leben eines Menschen sein, um so verbissen zu sein?
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#7   Paulaner †   11:28:51 | Montag, 26. Oktober 2009
An karljosef: unter den breiten Mantel Mariä sollen alle kommen!
Die Rechthaber und Inquisitoren in der rkK sind out, ebenso die Missionare.
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#6   Sefirot   11:23:33 | Montag, 26. Oktober 2009
Folklorefeiern
Somit wird in dem Schulbuch „Wege des Glaubens“ den katholischen Schülern eine „Kirche“ vermittelt, die es nicht gibt und die mit der Wahrheit und dem sakramentalen Kirchenverständnis der Katholischen Kirche nichts gemein hat.
Klar doch gibt es diese Kircheund diese Kirche wird Bestand haben und nicht die angebliche „Kirche“ mit ihren Folklorefeiern…
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#5   karljosef   11:19:41 | Montag, 26. Oktober 2009
es ist doch genau die Frage der Ökumene
Sollen die nicht katholischen Christen zu katholischen Kirche kommen oder nicht? Seit Vatikan II ist hier Verwirrung.
Und wenn ja wie? Einzeln oder als Gruppe?
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#4   Paulaner †   11:18:33 | Montag, 26. Oktober 2009
Auch dieser Redaktionsbeitrag ist
wieder schwer textlastig.
Nahezu evangelisch.
Auf jeden Fall giftig DEUTSCH
:-D
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#3   N.N.   11:14:39 | Montag, 26. Oktober 2009
Glaubensabfall
Trutwin und Breuning haben den Glaubensabfall einer ganzen Generation von Schülern und Lehrern auf dem Gewissen. Und sie wußten genau, was sie taten.
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#2   Roma locuta   11:14:26 | Montag, 26. Oktober 2009
Die Kritik…
…des Verfassers an Trutwins Schulbuch ist gut begründet und wird von mir geteilt. Man fragt sich, wer solche Bücher genehmigt. Männer wie Trutwin machen sogar bevorzugt Karriere; Trutwin war lange
Jahre Schulleiter eines Bonner Gymnasiums und wurde unlängst mit einem Ehrendoktor der Bonner theologischen Fakultät ausgezeichnet, ein Ärgernis durch und durch.
Eine gewisse Korrektuir verdient der Artikel aber, soweit es um die Predigt Kardinal Lehmanns in der Bonner Kreuzkirche am letzten „Refornationstag“ geht. Kardinal Lehmann, den zu verteidigen einem der Tradition zugeneigten Katholiken gewiss kein ursprüngliches Herzensanliegen ist, hat sich wirklich differenzierter ausgedrückt und bei jener Gelegenheit tatsächlich eher seine protestantischen Gastgeber brüskiert; viele Protestanten verließen während der Predigt kopfschüttelnd und unter Protest die Kreuzkirche. Die aus Neugierde anwesenden Kothilken – auch traditionellle – waren hingegen insgesamt eher positiv überrascht, wie „unbequem katholisch“ und – vor allem – lutherkritisch der Kardinal sprach. Der von Tadis erwartete Skandal (aus katholischer Sicht) blieb damals aus; die Prottis waren dafür sehr verschnupft. Das sollte zur Ehrenrettung des Kardinals – gerade im Rahmen dieses Forums – auch mal gesagt werden.
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#1   Franz Kappes   10:59:33 | Montag, 26. Oktober 2009
Nicht ernst zu nehmen
Da ist doch jemand nicht ernst zu nehmen. Schade!
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