10:09:57 | Samstag, 24. Oktober 2009
Nach Angaben von Prälat Guido Pozzo ist ein Exemplar der Umfrage bis zum Heiligen Vater gelangt.

Ein Bild für die Photographen: Prälat Guido Pozzo in Soutane und Birett
(kreuz.net) Das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ richtet sich an alle Katholiken, die den Alten Ritus
wünschen.
Das erklärte der Präsident der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, Prälat Guido Pozzo,
am 23. Oktober in einem Interview mit dem italienischen Blog ‘messainlatino.com’.
Das Motu Proprio betreffe
somit nicht nur jene Gläubigen, die bereits vor seiner Veröffentlichung mit dem Alten Ritus verbunden
waren.
Es sei „ein Ziel des Dokumentes, die Verbreitung der außerordentlichen Form auch bei denen zu
erlauben, die ihn noch nicht kannten“.
„Die immer größere Verbreitung dieses liturgischen Schatzes
und Erbes der Kirche kann viele geistliche Vorteile auch hinsichtlich der Berufungen bringen.“
Prälat
Pozzo äußert sich auch über die Dreijahresfrist, die vom Motu Proprio vorgesehen ist. ‘Summorum Pontificum’
verlangt, daß danach die Meinungen der Bischöfe eingeholt werden sollen, um die Situation zu beurteilen.
Diese Frist zielt nach Angaben des Prälaten nur auf eine Bilanz und nicht auf eine Infragestellung des
Motu Proprios: „Wenn es ernsthafte Schwierigkeiten gäbe, wird man für geeignete Abhilfen sorgen und
dabei immer das wesentliche Ziel des Motu Proprio im Auge behalten.“
Auf die Frage, was eine Gruppe tun
soll, die in der Umsetzung des Motu Proprio in der eigenen Pfarrei auf Schwierigkeiten stößt, erklärt
der Prälat:
„Die Antwort steht bereits im Motu Proprio: Man muß sich an den Pfarrer wenden und möglicherweise
einen bereitwilligen Priester suchen.“
Wo sich das als unmöglich erweise, sei es notwendig, sich an
den zuständigen Bischof zu richten, der die Pflicht habe, eine geeignete Lösung zu finden:
„Wenn man
auch auf diese Weise keine befriedigende Lösung finden würde, soll man der Kommission ‘Ecclesia Dei’
schreiben, die sich mit den Bischöfen in Verbindung setzt, die unsere natürlichen Gesprächspartner
sind:
Von ihnen wird dann eine Beurteilung der Situation gefordert, um festzustellen, was die effektiven
Schwierigkeiten sind und wie man eine Lösung finden kann.“
Zur
Meinungsumfrage der französischen Bewegung
‘Paix Liturgique’ erklärt Prälat Pozzo:
„Das sind in der Tat beachtliche und ermutigende Daten, besonders
diese absolute Mehrheit der praktizierenden Katholiken, die, zumindest nach Angaben der Umfrage, die Koexistenz
der zwei Formen der Messe in den Pfarreien für ganz natürlich hält.
Es scheint mir, daß ein Exemplar
der Umfrage auch an den Heiligen Vater gelangt ist.“
Ein Leser ‘Anonimo’ kommentiert das Interview: „Das
nächste Mal könntet ihr ihn fragen, warum der Papst nicht im außerordentlichen Ritus zelebriert.“
Leser ‘Filippo’ ergänzt: „Wenn der Papst eine Alte Messe zelebrieren sollte, dann würden meiner Meinung
nach alle, Lefebvristen oder nicht, an jenem Tag nach Rom pilgern, um an diesem glorreichen Anlaß teilzunehmen.“
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waldluft † 10:02:23 | Montag, 26. Oktober 2009
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Franz Kappes 10:11:22 | Samstag, 24. Oktober 2009