(kreuz.net) Vor zehn Jahren haben sich die deutschen Bischöfe zähneknirschend dem Papst gebeugt.
Die
österreichischen Bischöfe – allen voran der sogenannte Familienbischof Klaus Küng von Sankt Pölten –
widersetzen sich dagegen noch immer.
Am 11. Januar 1998 fordete Papst Johannes Paul II. die deutschen
Bischöfe in einem Brief ultimativ auf, keine Schwangeren-Beratungsscheine mehr ausstellen zu lassen,
da diese dem alleinigen Zweck dienen, eine Kinderabtreibung straffrei durchzuführen.
Wörtlich schrieb
der Papst, daß den Beratungsscheinen „eine Schlüsselfunktion für die Durchführung straffreier Abtreibungen“
zukommt.
Die Kirche könne in ihren Reihen keine „Zweideutigkeit“ dulden, „welche die Klarheit und Entschiedenheit
ihres Zeugnisses für das Leben verdunkelt“.
Wenn auch nur widerwillig, so haben sich die deutschen Bischöfe
damals dem päpstlichen Willen unterworfen und sich aus dem todbringenden Beratungssystem vollständig
zurückgezogen.
Ganz anders die Haltung der österreichischen Bischöfe, allen voran von Bischof Küng
von Sankt Pölten.
Nachdem der Lebensschützer Dr. Josef Preßlmayer aufdeckte, daß die aus Kirchenbeitragsmitteln
geförderte ‘Aktion Leben Österreich’ todbringende Beratungsscheine ausstellt, raffte sich Mons. Küng
am 17. November 2008 auf, der ‘Aktion Leben Österreich’ einen Brief „mit freundlichen Grüßen“ zu schreiben.
Darin brachte er zunächst die Auffassung der Österreichischen Bischofskonferenz zum Ausdruck, „daß
die Ausstellung von Scheinen möglichst zu vermeiden ist“.
Die Lehre der Kirche, daß die Ausstellung
von Scheinen, die allein der Tötung eines Kindes dienen, absolut zu verwerfen und ausnahmslos zu vermeiden
ist, scheint dem nicht bekannt zu sein.
Weiters eiert Mons. Küng darauf herum, daß ein solcher todbringender
Schein „nicht ohne tatsächlich durchgeführte Beratung, die ein echtes Gespräch voraussetzt und deutlich
erkennen läßt, daß tatsächlich Rat gesucht wird“, ausgestellt werden dürfe.
Daß eine echte Beratung
nur eine Beratung zum Leben sein kann und damit niemals mit der Ausstellung eines todbringenden Beratungsscheins
enden darf, verschweigt der Bischof.
Mons. Küng hat sich mit seinem windelweichen Brief an die ‘Aktion
Leben Österreich’ als Schein-Bischof entpuppt.
Um der Glaubwürdigkeit der Kirche willen sollte er das
Amt des „Familienbischofs“ schleunigst zurücklegen.
Mit dem Salzburger Weihbischof Andreas Laun, einem
mutigen Lebensschützer, steht längst ein Kandidat bereit, der weitaus besser geeignet wäre.
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41 Lesermeinungen
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Hugo weiß offenbar nicht mehr, was er sagt Bischof Klaus Küng lebt die christlichen Werte wie Versöhnung,
Verzeihung und vor allem Wertschätzung zum Nächsten aus seinem tiefsten Herzen. Hugo sollte sich gefälligst
über die Sachlage informieren, die sich objektiv völlig anders darstellt. Setzen, nicht genügend, Herr
Hugo.
Bischof Dr. Küng bringt die Amtskirche in Verruf Ein neuer Küng Skandal bringt die Öffentlichkeit in
Rage. Ein Bischof sollte die christlichen Werte wie Versöhnung, Verzeihung und vor allem Wertschätzung
zum Nächsten nicht nur predigen, sondern auch selbst vorleben. Da ist bei Küng aber nur Hass, Rache
und Vernichtung zu spühren. Ein Priester mit 70 Jahren wird einfach aus nichts sagenden Gründen entlassen.
Er steht jetzt vor dem Nichts und ist Bettler. Wie lange kann sich der Vatikan solche Bischöfe ala Küng
noch leisten? So werden die Kirchenaustritte immer mehr. Schade
#41 Hermannjed 23:56:35 | Dienstag, 27. Oktober 2009
„Todbringender Beratungsschein“ Wie dumm, oberflächlich und verlogen Beiträge in kreuz.net sind sieht
man daraus, dass es in Österreich (im Gegensatz zu Deutschland) gar keine Beratung von irgend einer auswärtigen
Stelle zum Schwangerschaftsabbruch braucht, da genügt der abtreibende Arzt. Also wie soll die „Aktion
Leben“ „todbringende Beratungsscheine“ ausstellen? Aber darum kümmert man sich nicht! Hauptsache man
kann einem Bischof eins „drüberhauen“ – natürlich alles „im Namen Jesu Christi“. Aber ich bin sicher,
der pfeift euch Heuchlern schon längst eins!
#37 Hans im Glück 14:10:12 | Montag, 26. Oktober 2009
Ob der hl. Vaterex cathedra spricht, oder sonstwie, macht überhaupt keinen UNetrschied???? Hoch interessant
Brandenburgis. Was also Barokpäpste ihren Mätressen ins Ohr geflüstert haben hat das gleiche Gewicht
wie die Verkündigung eines Dogmas?
Da merkt man erst, Wie tragisch die Absetzung Seiner Exzellenz, Bischof Krenn, war. Wieso denn nur hat
er Leuten wie Küchl und Dr. Rothe vertraut? Aber auch nachher: Wieso musste nach Bekanntwerden des Homo-Skandals
im St.-Pöltner Priesterseminar neben Küchl und Rothe auch Bischof Krenn gehen? Ist denn ein Bischof
für alles verantwortlich, was seine Untertanen machen, schon bevor deren Verbrechen aufgedeckt ist? Und
dann ersetzt man Bischof Krenn auch noch durch einen hinterhältigen Zubringer der Kinderschlächter!
Und alles schaut zu.
die Verwirrung der Seelen hat einen Namen Vaticanum II! Wenn wird der Hlg. Vater ex cathedra sprechen?!?!?!
Dem bekennenden Glauben an Jesus Christus wieder den gebührenden Platz einräumen?
#32 Paulaner † 10:25:47 | Montag, 26. Oktober 2009
Ihr meschuggenen Fanatiker! Wir Katkholiken sind eine Glaubensgemeinschaft. Das Gemeinsame Ziel ist die
Rettung der Seelen, nicht des Lebens. Wie viel Verwirrung hat der Satan schon vorangetrieben!
#30 waldluft † 09:47:54 | Montag, 26. Oktober 2009
gefunden bei franzisko.bernardo welche aufgabe hat der Stellvertreter jesu auf der erde? warum haben wir
einen stellvertreter? wenn er nun der stellvertreter ist, warum macht er nicht seine aufgabe? seine aufgabe
ist das menschenrecht auf der erde zu verteidigen, wir erwarten von ihm die befreiung des heiligen landes,
den schutz des tempelberges. wir erwarten von ihm, dass er den krieg auf der erde verhindert. der stellvertreter
muss mutig und wahrhaftig sein im wissen um die vergänglichkeit des lebens. er muss sich für die wahrheit
einsetzen. warum haben wir einen papst, wenn er das nicht tut? jesus kommt aus palästina und der papst
tut nichts für jesus. also warum bauchen wir einen papst? und wer will noch an das christentum glauben,
wenn der papst die lehre jesu nicht verkörpert? damit wird der ganzen christenheit schwerer schaden zugefügt.
das vorbild der christen soll vermitteln und kämpfen für die menschheit, so wie jesus. das heilige land
und der tempel ist in gefahr. der papst schweigt. wer unterdrückt ihn so, dass er nur in der rolle einer
schwachen puppe aufzutreten vermag. das amt des papstes ist nur für wirklich starke , mutige, aufrechte
.jesus war kein politiker, sondern ein gott ergebener. das ist der unterschied.
#28 Paulaner † 08:46:24 | Montag, 26. Oktober 2009
Es würde genügen, wenn sich der Klerus auf die Verkündung der Lehre konzentrieren würde und auf Seelsorge,
andere Wichtigtuerinstitutionen dürfen ruhig über die Stränge schlagen.
#27 Hans im Glück 08:22:14 | Montag, 26. Oktober 2009
Herr Josef Preßlmayer, wir müssen leider feststellen, dass die Politik der kreuz.net Redaktion nur so
zu deuten ist, dass es denen nicht um die Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi geht, sondern dass
diese völlig andere Interessen verfolgen.
Sehr geehrte „kreuz.net“-Redaktion! Bitte löschen Sie den Beitrag von Leser „Elijahu“ vom Montag, 26.
Oktober 2009 01:54 „Elijahu: Klaus Küng ist Satanist“ Auf eine solche Ebene wollen wir hier nicht diskutieren!
#24 Hans im Glück 04:59:26 | Montag, 26. Oktober 2009
Weit über 100 Accounts sind hier schon gesperrt, oder auf ein Post reduziert, wegen geringfügigerer
Aussagen, aber Elijahu darf anscheinent hier alles. Es werden zwar einzelne Aussagen gelöscht, aber er
darf munter weiter machen. Entweder er ist der Betreiber, oder aber der Sohn des Betreibers, oder aber
er hat etwas in der Tasche, das dem Betreiber sehr schaden kann. Anders ist das nicht mehr zu erklären.
Ich kann Euch das nicht mehr abnehmen, dass ihr das hier wirklich ernst meint.
@Paulaner Sie haben recht: „Was seid ihr bloß für mickrige Sozialisten, die die Verantwortung vergesellschaften
wollen? „ Nur, mit einer solchen Position sind viele hier überfordert. Sie halten sich für eine Elite
und wollen doch bloss – dumme – Schafe sein, denen die Vorgesetzten sagen, was sie denken sollen. Daran
zeigt sich wieder, dass viele hier in diesem Forum in Wirklichkeit heimliche Protestanten sind. Dasselbe
Phänomen kann man bei vielen Evangelikalen und Pietisten beobachten: „Wir sind die Elite der Gläubigen –
wenn wir so denken, wie uns unsere Führer vorgeben.“ Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!!!
#20 Paulaner † 18:49:58 | Sonntag, 25. Oktober 2009
Ein Versagen des Klerus und ein Mißverständnis der Seelsorge. Es geht um eine letzte Chance, die Frau
vor einer Todsünde zu bewahren. Die Verantwortung kann der Frau weder die Kirche noch die Wichtigtuer-Szene
abnehmen, der Papst auch nicht. Was seid ihr bloß für mickrige Sozialisten, die die Verantwortung vergesellschaften
wollen.
selbstverschuldet Wenn die Päpste zum Narren gehalten werden, dann sind sie selbst schuld, sie die immer
herumjammern, wie Johannes Paul und Benedikt, haben die Bischöfe Schäuer, Kothgasser und Schwarz gemacht,
die jetzt für die viri probati kämpfen ,das ist der Hintergrund der Fridlgeschichte, die ja immer nur
von den Altliberalen angesprochen wird, altliberale Zeitungen fragen Bischof Schwarz der sagt dass er
gegen Fridl nichts tut, Schönborn äußert sich eindeutig zweideutig, es ist auch eine äußerst korrupte
Lösung einen Visitator der selbst in seiner Diözese schon völlig am Zusammenkrachen ist zum Nachfolger
des visitierten Dr. Krenn zu machen, der selbst so dumm und feig war zurückzutreten.Wie viel man sich
von Papst Benedikt erhoffen kann zeigt der Umstand dass für ihn der Ritus des Hl Gregor, des hl. Pius
V. und des hl. Vianney (Pfarrers von Ars )der „ außerordentliche“ ist. Es wird noch lange dauern.
fridericius Wieso sollte man auch zu einer Beratung gehen, wenn ich vorher schon weiss, was der Berater
mir am Ende empfehlen wird? Richtig! Wenn ich vorher schon meinen Entschluß gefasst habe und weiss, dass
ich mein Kind ermorden will, gehe ich dort auch nicht hin. Dann sucht man allerdings ja auch kein „Beratungsgespräch“,
sondern einen Mord-Schein! Es ist doch offensichtlich, dass gar keine Beratung gesucht wird! Mag sein,
dass so kein Kind gerettet wird. Aber die Kirche darf sich am Blutvergiessen dieser absolut unschuldigen
nicht beteiligen!
#14 Paulaner † 14:11:12 | Sonntag, 25. Oktober 2009
Die Frauen sind der Kinderverantwortung mental viel eher gewachsen als wir Männer. Die Ehe („Familie“)
soll nach kirchlichem Verständnis den Mann in die Verantwortung „zwingen“ zur Versorgung aber noch mehr
zum Schutz vor Rechtsunterschieden der Kinder. So ein gebundener Mann ist für ein Priesteramt wegen Befangenheit
ungeeignet.
#13 Fragender 13:09:07 | Sonntag, 25. Oktober 2009
@michaelamaria … weil manche Männer Frauen nur dann akzeptieren können, wenn diese Jungfrau und Mutter
sind… … alle anderen sind eine gefährliche Bedrohung der eigen sehr schwachen Moraldecke
#12 Fridericius † 13:06:50 | Sonntag, 25. Oktober 2009
michaelmaria: Unter anderem, weil die katholische Kirchenhierarchie nur aus Männern besteht. Aber im
allgemeinen muss ich in diesem Fall der Kirche Recht geben – Abtreibungen sind eine Sauerei und bitteres
Unrecht. Und dagegen haben Männer (wie auch Frauen – und viele tun das ja auch) aufzustehen. Ganz egal,
ob es sich dabei um Unrecht handelt, was in den Bäuchen von Frauen sich abspielt.
#10 Fragender 12:35:19 | Sonntag, 25. Oktober 2009
Träume der Kirchenhasser Mit dem Salzburger Weihbischof Andreas Laun, einem mutigen Lebensschützer,
steht längst ein Kandidat bereit, der weitaus besser geeignet wäre. … der geeignet wäre, die Kirche
weiter zu einem Randgruppenprogramm für Fundamentalisten verkommen zu lassen. Welch herrliche Vision
für Kirchenhasser…
#8 Hans im Glück 12:27:50 | Sonntag, 25. Oktober 2009
Frau Müllauer, Sie verbreiten Hass! Kleiner Hinweis: Informieren Sie sich einmal bei ehemaligen Höreren
oder besser Hörerinnen der Moraltheologie bei damals Pater Andreas Laun. Da werden Sie interessante Informationen
bekommen. Natürlich ist Bischof Küng besser geeignet.
Netter Untertotel… Es ist ganz offensichtlich, daß die österreichischen Bischöfe den Papst zum Narren
halten. …auf einer Sedisvakantistenhomepage Oh diese Heuchler und Pharisäer…
#6 Fridericius † 12:16:25 | Sonntag, 25. Oktober 2009
IZAAC: Richtig erkannt! Warum berät man nicht, ohne einen Mord-Schein auszustellen? Dann kommt keine???
Genau so ist es! Wahnsinn, dass Sie das erkannt haben. :)3 Wieso sollte man auch zu einer Beratung gehen,
wenn ich vorher schon weiss, was der Berater mir am Ende empfehlen wird? Das was Sie vertreten – wie auch
leider die katholische Kirche – rettet keinen einzigen Menschen. Es ist einzig Prinzipienreiterei.
Caldonazzi du Shmock! Warum berät man nicht, ohne einen Mord-Schein auszustellen? Dann kommt keine???
Tja, dann will auch keine ihr Kind behalten, sondern lieber zum Mord schreiten…
Wer abtreiben lässt und abtreibt ist ein/e feige Mörder/in – Das ist und bleibt die wichtigste Tatsache
für jeden Lebensschützer. Alles andere drumrum muss also dem Schutz ungeborenen Lebens dienen und untergeordnet
sein. Das wäre auch eine mögliche Stellungnahme des St. Pöltner Bischofs Küng gewesen. Er drückt
sich wohl deshalb derart gewählt aus, damit die Presse nicht auf ihn einhackt. Gehackt werden schon die
unschuldigen Kinder im Mutterleib. Da will er nicht auch noch durch die Medien „gemetzelt“ werden. Die
eigenen Kleriker genau diesen Medien „zum Fraß vorwerfen“; sich selbst aber schön fernhalten… Was
man davon halten soll ergibt sich ja von selbst.
#1 sanfrancesco 11:04:06 | Sonntag, 25. Oktober 2009
Laun zum Familienbischof? Es tut mir leid schreiben zu müssen, dass Bischof Andreas Laun zwar sehr mutig
für seine Positionen einsteht, aber verbal allzuoft über das Ziel hinausschießt und in gut gemeinter
Absicht, das Gegenteil von dem erreicht was gut ist. Da ist Bischof Küng wesentlich klüger und diplomatischer.
Nur wird ihm das keiner hier (in diesem Forum) danken. Ich wage zu sagen, daß es unter einem Bischof
Laun mehr Kirchenaustritte und mehr Abtreibungsopfer gibt, als unter dem jetzigen Familienbischof.