Anglikaner
Eine Schwalbe, die keine war
Der anglikanische Laienbischof von Chichister hat gestern die Meldung dementiert, wonach er katholisch werden wolle.
Laien-Bischof John Hind dementiert seine im 'Telegraph' berichtete Bekehrung
Laien-Bischof John Hind dementiert seine im ‘Telegraph’ berichtete Bekehrung
(kreuz.net) Am späten Samstag abend berichtete die Webseite der englischen Tageszeitung ‘Sunday Telegraph’, daß der anglikanische Laienbischof von Chichister, John Hind (64), zur Kirche zurückkehren möchte.

Doch bereits gestern dementierte Hind in einer Stellungnahme auf der Webseite seiner Diözese die Meldung.

Der Artikel habe wohl eine Antwort mißverstanden, die er auf eine Frage gab, die ihm bei einem Treffen der Organisation ‘Forward in Faith’ aus dem Publikum gestellt worden war.

‘Forward in Faith’ wurde im November 1992 gegründet und ist eine konservative Bewegung innerhalb der Anglikanischen Gemeinschaft.

Kürzlich gratulierte Laien-Bischof Hind einer Frauen-Pastorin zu ihrer Beförderung
Kürzlich gratulierte Laien-Bischof Hind einer Frauen-Pastorin zu ihrer Beförderung
Bei der Frage ging es um die Feststellung von Papst Leo XIII., daß die anglikanischen Weihesakramente ungültig sind.

„Ich bezog mich in meiner Antwort auf den Augenblick, als es schien, als ob die Weise, wie die Römisch-Katholische Kirche die anglikanischen Weihen sieht, neu betrachtet werden könnte, und wie die anglikanische Frauenordination und andere Entwicklungen das jetzt unmöglich gemacht hätten.“

In diesem Licht habe er erklärt, daß er „im Falle einer Union mit der Römisch-Katholischen Kirche bereit wäre, eine erneute Weihe in das Römisch-Katholische Priestertum zu empfangen, aber nicht willig wäre, das Priestertum zu leugnen, das ich bis zu diesem Zeitpunkt ausgeübt habe.“

Hind bezeichnet die Frage als eine eindeutig „umstrittene und komplexe Angelegenheit“, bei der es leicht möglich sei, die „Nuancen der Debatte“ falsch zu verstehen:

„Ich glaube aber, daß ich meine Ansicht in der Stellungnahme während der Versammlung von ‘Forward in Faith’ deutlich gemacht habe.“

Erst am vergangenen Montag hatte Hind – der in den Medien auch als Gegner der Frauenordination hingestellt wurde – auf der Webseite seiner Diözese einer Vikarin seiner Diözese zu ihrer Ernennung zum Erzdiakon von Chesterfield in der anglikanischen Diözese Derby gratuliert.
      
16 Lesermeinungen
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#16   für die Kirche   10:51:10 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@Stimme der Vernunft: ich habe recherchiert. Es gibt nun mal keine.
Sie sind manchmal an der Schule beschäftigt, aber sie sind Angestellten von Church of England.
Es kann eben keine nebenberuflichen Priester geben.
Falls ich was verpaßt habe, dann geben Sie mindestens Ihrerseits einige Belege an. Statt ewig nur von den anderen einen Link zu fordern.
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#15   stimme der vernunft †   10:03:09 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@Mathilde
Du hast wohl in Geschichte auch nur Comix gelesen oder geschlafen, oder?
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#14   clarissa colonia   23:31:05 | Montag, 26. Oktober 2009
So, so, sehr interessant …
… wer allen Erstes behauptet, Weihegewalt beeinhalte Jurisdiktionsgewalt, hat wohl die kirchenrechtliche Lobotomie schon hinter sich …
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#13   Mathilde   23:27:07 | Montag, 26. Oktober 2009
Die Rückkehr der Anglikaner in die katholische Kirche wäre das einzig Richtige,
denn die Trennung geschah durch einen Unrechtsakt. König Heinrich VIII wollte seine Kebse heiraten trotz bestehender gültiger 17-jähriger Ehe mit seiner Frau, mit der er bereits eine Tochter hatte. Daher verstieß er seine Frau, trennte sich und das ganze Reich von der kath. Kirche, da diese die Scheidung verweigerte, setzte sich an die Spitze dieser Abspaltung,die sich nun anglikanisch nannte, um selber alles bestimmen (z.B.Scheidung) zu können. Dadurch wurde die Weihesukzession unterbrochen, anglikanische Pastoren müssten geweiht werden, um das Hl. Messopfer gültig feiern zu können. Der Priester handelt in persona Christi, als Stellvertreter,daher kann keine Frau Priester werden, denn die Weihegewalt beeinhaltet auch die Jurisdiktion,also u.a. die Sünden zu vergeben. Nur wo alles abgeschafft oder bis zur Unkenntlichkeit verwässert ist, tummeln sich Frauen,die natürlich ihre Lobby haben,vor der sich so mancher beugen muss.
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#12   stimme der vernunft †   22:10:32 | Montag, 26. Oktober 2009
@für die Kirche
Es gibt keine anglikanischen Priester mit Zivilberuf
Nun, warum recherchierst denn du nicht mal ein bisschen?
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#11   für die Kirche   21:51:15 | Montag, 26. Oktober 2009
@stimme der Vernunft: warum recherchieren Sie nicht zuerst, bevor Sie was sagen. Natürlich gibt es
Mitglieder-Gemeinde der TAC in England:
in Bedfordshire, Cornwall, Cumbria …
…onalanglicanchurch.org.uk/others.htm
Es gibt keine anglikanischen Priester mit Zivilberuf, sie werden vom Ortsbischof ordiniert, und bekommen somit auch eine Pfründe.
Priester der Katholischen Kirche dürfen außerdem keinen Zivilberuf ausüben. Daher bekommen sie auch kein Zubrot. Man ist Priester, und das 100%.
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#10   stimme der vernunft †   21:41:51 | Montag, 26. Oktober 2009
@für die Kirche
Aber TAC gibt es in England gar nicht.
Also kann auch keiner von deren Priestern katholischer Prediger werden. Jedenfalls nicht in England.
Die Zahlen gelten natürlich nur für anglikanische Gemeindepriester.
Die vielen nebenamtlichen anglikanischen Priester mit Zivilberuf könnten sich als katholische Pastoren ein nettes Zubrot verdienen.
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#9   für die Kirche   21:21:34 | Montag, 26. Oktober 2009
@Stimme usw.: wie Sie wollen, aber TAC ist die Abkürzung von
„Traditional Anglican Communion“.
Hier darf ich noch hinzufügen: in England verdient ein anglikanischer Pastor pro Jahr c.a. 22000 Pounds, ein katholischer Priester 8000 Pounds. Aber es gibt trotzdem eine große Zahl von Pastoren, die übertreten wollen. Es gibt einem schon zu denken.
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#8   stimme der vernunft †   21:15:29 | Montag, 26. Oktober 2009
@für die Kirche
neue Eintritte von der anglikanischen Seite erwarten. Denn die 1991 von der Anglikanischen Kommunion abgespaltete TAC
Ja aber dann sind die ja schon seit dem letzten Jahrhundert gar keine Anglikaner mehr. Damit also auch keine Eintritte von anglikanischer Seite.
Wenn ein Lutheraner Anglikaner wird, sind das ja auch keine „Eintritte von katholischer Seite“ nur weil die Lutheraner sich mal von den Katholen abgespalten haben.
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#7   Hans im Glück   20:25:09 | Montag, 26. Oktober 2009
Nach Kreuz.net gibt es zur Zeit nur einen richtigen Bischof, und der heißt
Willamson. Es wird zeit, dass er Bischöfe weiht, am besten Pater Lingen.
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#6   für die Kirche   18:40:23 | Montag, 26. Oktober 2009
@stimme der usw.: natürlich habe ich einen Link.
Denn woher soll ich sonst dies erfahren haben?
Ein Artikel aus der britischen Zeitung „Times“ (nicht gerade Rom freundlich):
Zitat
„More than 440 took the compensation package on offer and left the Church of England, most for Rome, after the General Synod voted to ordain women priests in 1992. Some subsequently returned“
www.timesonline.co.uk/…h/article6884298.ece
Außerdem dürfen wir Katholiken mit Sicherheit 500.000 neue Eintritte von der anglikanischen Seite erwarten. Denn die 1991 von der Anglikanischen Kommunion abgespaltete TAC hat soviele Mitglieder, und diese Organisation hat 2007 den Römischen Katechismus anerkannt und unterzeichnet. Das Errichten eines Personalordinariats stammt eigentlich aus ihrer Initiative. Papst hat ihnen nur geschenkt, worum sie gebeten haben.
Eine andere High Anglican organisation ist „Forward in Faith“, von denen dürfen wir weitere Übertritte erwarten. Mindestens zwei Bischöfe werden nach meiner jetzigen Information übertreten.
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#5   stimme der vernunft †   18:30:22 | Montag, 26. Oktober 2009
@für die usw.
Haste ma ‘n Link?
„Anglikanische Pastoren“, sowas gibts doch gar nicht.
„wohl gibts das, das sind keine Priester“
„doch sind wir Priester“
„nein seid ihr nicht, sagt der Leo“
„ist uns doch egal was der olle Zausel gesagt hat, der ist längst verrottet“
„ich sags der Jungfrau wenn du dich nochmal Priester nennst“
„na und, dann sags doch“
„ääääbäääääh, der hört nicht auf sich Priester zu nennen, mach was Jesus“
Jesus, kopfschüttelnd „mein Gott, was hab ich da angerichtet als ich gesagt habe, ihr sollt werden wie die Kinder“
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#4   für die Kirche   18:20:28 | Montag, 26. Oktober 2009
1991 waren 440 anglikanische Pastoren in die Katholische
Kirche eingetreten.
Jetzt dürfen wir 200-500 erwarten können.
Auch wenn Bf. Hind nicht darunter ist, aber wie es ausschaut, ist es ohnehin besser, daß er bei dem Pastorinnen-Verein bleibt.
Vorschreiber: Ihr seid ein Haufen von Clowns.
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#3   stimme der vernunft †   17:58:07 | Montag, 26. Oktober 2009
@Unbestechlicher
Also ich finde das sehr amüsant.
„meine Sekte ist viel heiliger als deine“
„stimmt ja gar nicht, ich hab einen viel heiligeren Gott“
„aber dafür hab ich eine unbefleckte Jungfrau“
„aber ich bin heiliger“
„nein“
„wohl“
„bääääähäääää, liebes Jesulein, der sagt, er ist heiliger als ich“
„alte Petze, aber das Jesulein hört eh nicht auf dich, das hab nämlich ich gepachtet“
„ich erzähls der unbefleckten Jungfrau wenn du nicht still bist“
„dann erkenn ich deine Weihen nicht an, ätschibätsch“
„selber ungültig geweiht, bäääh!“
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#2   unbestechlicher   17:52:04 | Montag, 26. Oktober 2009
Katholische Kirche? Rückkehr?
Warum sollte ein glücklicher Anglikaner zur versumpften und dekadenten RKK gehen? Wieso Rückkehr überhaupt?
Diese RKK ist so überflüssig wie die Himmelskomiker der PiuSSe.
Gruß vom Unbestechlichen
:-D :-D :-D
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#1   stimme der vernunft †   17:45:38 | Montag, 26. Oktober 2009
Schlampige Sprache!
auf der Webseite seiner Diözese einer Vikarin seiner Diözese zu ihrer Ernennungzum Erzdiakon von Chesterfield in der anglikanischen Diözese Derby gratuliert.
Müsste das nicht heissen:
auf der Webseite seiner Laien-Diözese einer Laien-Vikarin seiner Laien-Diözese zu ihrer Ernennung zum Laien-Erzdiakon von Chesterfield in der anglikanischen Laien-Diözese Derby gratuliert.
Ein Esel nennt den anderen Langohr, gell liebe kreuznet-Redaktion.
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