Hostie aus einer Papstmesse versteigert
Die seit Jahren praktizierte skandalöse Art der Kommunionausteilung während der Papstmessen auf dem Petersplatz trägt Früchte. Am Montag verkaufte ein US-Amerikaner bei e-bay eine Hostie, die ihm während einer Papstmesse in die Hand gedrückt wurde. Die konsekrierte Hostie wechselte den Besitzer für 2000 Dollar.
(kreuz.net) Mit der Handkommunion kann man Geld machen. Im Internet-Auktionshaus e-bay wurde am Montag
eine offenbar bei einer Papstmesse konsekrierte Hostie verkauft. Käufer und Verkäufer stammen aus den
USA. Die konsekrierte Hostie wurde am 9. April zu einem Ausrufspreis von 100 Dollar (77 Euro) angeboten.
Am 11. April wechselte der Leib Christi für 2000 Dollar (rund 1550 Euro) den Besitzer. Vier Personen
haben bei der Versteigerung mitgeboten.Der auf e-bay publizierte Verkaufstext:
Um es gleich zu sagen: Ich bin nicht katholisch und glaube nicht, daß ich in die Hölle fahren werde, weil ich dieses Kleinod verkaufe. Wenn mir jemand also eine Nachricht schicken will, um mir dies zu sagen, soll er seine Zeit nicht verschwenden. Die Nachricht wird gelöscht, noch bevor sie gelesen ist.
Bei der Hostie handelt
sich um ein Erinnerungsstück an einen großen Nachmittag mit Papst Johannes Paul II. Sie ist eine echte
Eucharistie, die ich von der Papstmesse, an der ich am 18. Oktobers 1998 teilnahm, aufgespart habe. Die
erste Hostie konsumierte ich, dann ging ich zurück und bekam eine weitere zum Aufheben. Der Priester
warf mir dabei einen sehr bösen Blick zu!Ich habe ein Semester in Florenz studiert. Einige von uns fuhren nach Rom, um an einer Papstmesse teilzunehmen. Ich bin nicht katholisch. Aber ich fand alles sehr interessant. Neben der Hostie besitze ich auch das Begleitbüchlein für die Messe und die Eintrittskarte. Alles ist in italienischer Sprache abgefaßt. Ich besitze auch vier vatikanische Briefmarken aus dem Jahr 1998.
Außerdem gehört mir ein Flaschenöffner, den ich 1992 bei einem anderen Rombesuch kaufte. Wenn
ich das richtig verstanden habe, wird ein Gegenstand automatisch gesegnet, den man in der Hand hält,
wenn Papst Johannes Paul II. bei der Messe in einem bestimmten Augenblick spricht. Ich habe den Flaschenöffner
während einer Messe mit dem Papst im Jahr 1992 in der Hand gehalten. Er trägt das Bild des Papstes auf
der einen und ein Bild des Trevi-Brunnens auf der anderen Seite.Die Gegenstände aus dem Jahr 1998 – die Hostie, das Begleitbüchlein für die Messe, die Eintrittskarte und die Briefmarken – waren seit dem in Plastik in meinem Notizblock eingelegt. Sie waren kaum dem Licht oder der Luft ausgesetzt.
Alles befindet sich in einem super Zustand. Ich glaube, das Angebot ist aus verständlichen Gründen extrem selten.
Ein Ordensmann, der seit Jahren im Vatikan tätig ist, wies in diesem Zusammenhang darauf hin, daß die unwürdige Praxis der Kommunionausteilung während der Papstmessen schon lange ein großes Ärgernis darstellt. Dutzende von Priestern teilten die heilige Kommunion meist in größtem Gedränge aus. Häufig würden Hostien von einem Gläubigen zum anderen weitergereicht, weil es im Gedränge schwierig sei, den Priester zu erreichen.
Die vor etwa fünfzehn Jahren auch im Vatikan eingeführte Handkommunion habe die Situation völlig entarten lassen. Natürlich habe es immer schon Mißbräuche mit dem Altarsakrament gegeben, meinte der Priester: Aber die Handkommunion habe diesen Mißbräuchen Tür und Tor geöffnet.
Heute würden die Mißbräuche mit der heiligen Kommunion durch den Verweis auf Christus schöngeredet, da sich dieser ja auch in die Hände seiner Peiniger überliefert habe. Doch das seien – so der Kurienmitarbeiter – „scheinheilige Sprüche“ jener, denen die Sorge um die Eucharistie gleichgültig ist.
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Sonntag, 17. April 2005 20:18
Catholicus: Guter Rat ist nicht teuer ;-)
Lieber Bruno-Maria,
bitte nicht zu stark polemisieren, sondern einfach den Glauben der Kirche vertreten. Dann ist der Platz hier im Forum gesichert, so hoffe ich für Dich.
Gottes Segen!
bitte nicht zu stark polemisieren, sondern einfach den Glauben der Kirche vertreten. Dann ist der Platz hier im Forum gesichert, so hoffe ich für Dich.
Gottes Segen!
Sonntag, 17. April 2005 12:42
GerdEric: Lieber Bruno-Maria
ich freue mich aufrichtig,
dass Du wieder aktiv dabei bist.
Herzliche Grüsse
Dein GerdEric
dass Du wieder aktiv dabei bist.
Herzliche Grüsse
Dein GerdEric
Sonntag, 17. April 2005 09:56
1+1=7: Bruno ist wieder da,
frisch erholt nach dem Urlaub, :)!
Sonntag, 17. April 2005 08:29
Bruno-Maria Schulz: Wie die Traditionalisten,
die ?einfach nur katholisch zu sein“ vorgeben (das aber nicht sein können da sie Kirche und Papst auf
Abwegen wähnen) beschuldigten auch Pharisäer Jesus und hielten Ihm vor, sich mit Sündern einzulassen.
Die Weisheit Gottes aber wird bestätigt durch alle, die für sie offen sind. Papst Johannes-Paul II. hatte diese Weisheit.
Sollte er unterlassen, was die nicht verstehen, die diese Weisheit nicht haben; denen Augen und Ohren gehalten sind?
Nein! Er tat Vieles, was Viele erst nach ihrem Sterben als Recht erkennen werden.
Die islamische Welt wusste besser als ?katholische“ Kritiker, dass dieser Kuss des Korans mitnichten eine Bestätigung ihrer Anschauung kundtut, sondern ihre Annahme als Brüder.
Als Jesus bei einem Pharisäer zu Gast war, kam eine Prostituierte und salbte unter Tränen Jesu Haupt mit Nardenöl im Wert eines Kleinwagens***.
Hätte der Papst Ähnliches akzeptiert aus ähnlicher Hand, so wäre der Aufschrei gleich gewesen.
Die das Fähnchen der Liebe vor sich her tragen, wissen selten was Liebe ist. Wem Wenig vergeben werden wird, der hatte wenig Liebe.
Man kann nur warnen, den verstorbenen Heiligen Vater und mit ihm die Kirche anzugreifen, denn dieses Richten wird doppelt gerichtet. Johannes-Paul II. war der Erste Katholik und würdigster Stellvertreter Jesu in Seiner Kirche.
Lk 7,31-47 und Lk 6,37
*** aus Wirtschaftskommentar zum Neuen Testament von meinem verstorbenen Freund Heinz Schröder
Die Weisheit Gottes aber wird bestätigt durch alle, die für sie offen sind. Papst Johannes-Paul II. hatte diese Weisheit.
Sollte er unterlassen, was die nicht verstehen, die diese Weisheit nicht haben; denen Augen und Ohren gehalten sind?
Nein! Er tat Vieles, was Viele erst nach ihrem Sterben als Recht erkennen werden.
Die islamische Welt wusste besser als ?katholische“ Kritiker, dass dieser Kuss des Korans mitnichten eine Bestätigung ihrer Anschauung kundtut, sondern ihre Annahme als Brüder.
Als Jesus bei einem Pharisäer zu Gast war, kam eine Prostituierte und salbte unter Tränen Jesu Haupt mit Nardenöl im Wert eines Kleinwagens***.
Hätte der Papst Ähnliches akzeptiert aus ähnlicher Hand, so wäre der Aufschrei gleich gewesen.
Die das Fähnchen der Liebe vor sich her tragen, wissen selten was Liebe ist. Wem Wenig vergeben werden wird, der hatte wenig Liebe.
Man kann nur warnen, den verstorbenen Heiligen Vater und mit ihm die Kirche anzugreifen, denn dieses Richten wird doppelt gerichtet. Johannes-Paul II. war der Erste Katholik und würdigster Stellvertreter Jesu in Seiner Kirche.
Lk 7,31-47 und Lk 6,37
*** aus Wirtschaftskommentar zum Neuen Testament von meinem verstorbenen Freund Heinz Schröder
Samstag, 16. April 2005 22:29
Catholicus: Anmerkung zum Korankuss des Papstes
Ein guter Bekannter stellte vor kurzem fest:
„Der Papst küsste den Koran nicht in Anerkennung einer falschen Sicht Gottes, die der Koran festschreibt, sondern in Liebe zu unseren Brüdern, denen die Wahrheit noch verschlossen ist.“
Da könnte doch etwas daran sein, meint Catholicus, der dennoch anmerkt, das Zeichen war mißverständlich und hätte unterlassen werden sollen. Aber wer von uns darf sich das Recht herausnehmen, den verstorbenen Heiligen Vater deshalb zu verurteilen? Er hat seinen barmherzigen Richter bereits gefunden!
„Der Papst küsste den Koran nicht in Anerkennung einer falschen Sicht Gottes, die der Koran festschreibt, sondern in Liebe zu unseren Brüdern, denen die Wahrheit noch verschlossen ist.“
Da könnte doch etwas daran sein, meint Catholicus, der dennoch anmerkt, das Zeichen war mißverständlich und hätte unterlassen werden sollen. Aber wer von uns darf sich das Recht herausnehmen, den verstorbenen Heiligen Vater deshalb zu verurteilen? Er hat seinen barmherzigen Richter bereits gefunden!
Samstag, 16. April 2005 16:29
Paul Mayer: Petrusamt
Das Petrusamt ist nicht dazu da, die katholische Tradition zu verändern, sondern zu entfalten.
Assisi-Friedensgebete, ein Korankuss und ein Tilak auf die Stirn des verstorbenen Heiligen Vaters und viele andere Dinge entsprechen dem halt einfach nicht. Schreiben wie Evangelium Vitae und Ordinatio Sacerdotalis etc., die Predigt 1998 in St. Pölten z. B. und Ähnliches schon.
Im übrigen halte ich den Ausdruck „Traditionalisten“ nicht glücklich, ich bin nämlich ganz einfach katholisch und lasse mich halt nicht gerne mit Gewalt reprotestantisieren.
MFG, Frau Mayer
Assisi-Friedensgebete, ein Korankuss und ein Tilak auf die Stirn des verstorbenen Heiligen Vaters und viele andere Dinge entsprechen dem halt einfach nicht. Schreiben wie Evangelium Vitae und Ordinatio Sacerdotalis etc., die Predigt 1998 in St. Pölten z. B. und Ähnliches schon.
Im übrigen halte ich den Ausdruck „Traditionalisten“ nicht glücklich, ich bin nämlich ganz einfach katholisch und lasse mich halt nicht gerne mit Gewalt reprotestantisieren.
MFG, Frau Mayer
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.






