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Donnerstag, 29. Oktober 2009 11:36
Kölner Weihbischof: Die Alte Messe verändert die Theologie
Es hat sich bis an die Universitäten herumgesprochen, daß die deutsche Bischofskonferenz die vom Papst gewünschte Einführung der Alten Messe mit aller Macht blockiert.
Der 'Flickr' Account der 'Generation Benedikt' zeigt Bilder der kürzlichen Veranstaltung über das Konzil
Der ‘Flickr’ Account der ‘Generation Benedikt’ zeigt Bilder der kürzlichen Veranstaltung über das Konzil
(kreuz.net, Freiburg) Am letzten Samstag organisierte die deutsche Jugendvereinigung ‘Generation Benedikt’ in Bonn eine Veranstaltung zum Thema „Das Zweite Vatikanische Konzil – zwischen Geist und Gespenst“.

Die Webseite ‘politischunpolitisches.blogspot.com’ berichtet ausführlich darüber.

Höhepunkt des Treffens war eine Alte Messe am Vormittag im Priesterseminar Collegium Albertinum der Erzdiözese Köln.

Nach Angaben von ‘politischunpolitisches’ war die Kapelle „rappelvoll“. In der Kirche drängelte sich ein vor allem jüngeres Publikum.

Nach der Messe hörten die jungen Erwachsenen Vorträge, Diskussionsrunden und Interviews.

Zerstörung des Heiligen
Der Kölner Weihbischof Klaus Dick (81) sprach über „Die liturgische Spiritualität von Papst Benedikt XVI. im Lichte des Zweiten Vatikanischen Konzils“.

Der Weihbischof zeigte auf, daß sich die gegenwärtige liturgische Praxis vom Ideal des Pastoralkonzils entfernt hat. Als Beispiel erinnerte er an die früher übliche Kniebeuge beim Glaubensbekenntnis. Sie hätte durch eine tiefe Verneigung ersetzt werden sollen, die jedoch nirgends gemacht wird.

Das sei eine „Zerstörung der Sakralität“ nach dem Motto: „Früher mußten wir knien, heute brauchen wir nichts mehr.“

Freiburger Erzbischof – ein besonderer Feind der Alten Messe
Auf den Vortrag folgte ein Podiumsgespräch. Es diskutierten der bekannte Pfarrer Guido Rodheudt, der Freiburger Liturgiker, Helmut Hoping, und der österreichische Schriftsteller und Theaterregisseur Josef Dirnbeck.

Hoping ist verheiratet, Vater zweier Kinder und Diakon des Erzbistums Freiburg.

‘Politischunpolitisches.blogspot.com’ zeigte sich vor allem von seinen Aussagen überrascht.

Der Liturgiker sprach sich nämlich „leidenschaftlich“ für die Alte Messe aus.

Er thematisierte ferner die „Blockade der Umsetzung von ‘Summorum Pontificum’ durch die Deutsche Bischofskonferenz“ – schildert der Weblog.

Hoping kritisierte seinen eigenen Erzbischof, Mons. Robert Zollitsch von Freiburg. Der Liturgiker berichtete, ihm wegen der Alten Messe einen Brief geschrieben zu haben und deswegen mit Mons. Zollitsch über Kreuz zu liegen.

Weihbischof Dick war im Publikum anwesend und erklärte während der Diskussion: „Die meisten Bischöfe haben Angst davor, ihre Theologie ändern zu müssen.“

Als Bischof macht er sich weniger um Probleme Sorgen, die man beseitigen kann. Er sei vielmehr über die Tatsache beunruhigt, daß man heute offensichtliche Probleme nicht sehen wolle.

Alt ist die Kirche in den Gremien
Eine weitere Podiumsdiskussion fand am Samstag nachmittag statt. An ihr nahmen teil: der Bochumer Neutestamentler Thomas Söding (53), der Generalsekretär des altliberalen deutschen Laiengremiums ‘Zentralkomitee Deutscher Katholiken’, Stefan Vesper (53), und der Augsburger Verleger Peter Düren (45).

Düren zitierte eine frühere Aussage Vespers vor dem Kölner ‘Domradio’, wonach kein Katholik etwas mit „diesen Brüdern“ – gemeint waren die Priester der Piusbruderschaft – zu tun haben wolle.

Der Moderator, Nathanael Liminski, griff das Zitat auf: „Ich kenne einen Katholiken, der etwas mit denen zu tun haben will: Benedikt XVI.“

Das Auditorium applaudierte.

Laut ‘politischunpolitisches.blogspot.com’ mußte Vesper angesichts des jungen katholischen Publikums „aus der Defensive“ heraus agieren.

Er brachte die üblichen Parolen an den Mann: Die Kirche müsse auf die „Fragen der Zeit“ eine Antwort geben, sonst sehe sie alt aus.

Eine Stimme aus dem Publikum konterte: „Alt ist die Kirche, wenn ich in die Gremien schaue.“

Nach den Vorträgen gingen die Jugendlichen noch in ein Lokal. Dort erzählte eine 16jährige laut ‘politischunpolitisches.blogspot.com’ „mit strahlenden Augen von ihrer Begeisterung für die Alte Messe, als berichte sie über ein Konzert mit Robbie Williams.“
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1…33 von 35 Lesermeinungen:
Samstag, 21. November 2009 18:07
pamino: ejus divinitatis esse consortes, qui humanitatis nostræ fieri dignatus est particeps
Donnerstag, 29. Oktober 2009 12:51 Lycobates: Lex orandi = lex credendi: „Die meisten Bischöfe haben Angst davor, ihre Theologie ändern zu müssen.“[…] Im NOM ist Christi Opfer schon beim Offertorium weg. Und so wollten und wollen es die Neuerer! Das haben die modernistischen deutschen Bischöfe und „Bischöfe“ klar gesehen. Warum wird es nicht öfter betont?Weil auch in der vorkonziliaren Zeit die Wichtigkeit der Offertoriumsgebete, vor allem des Deus qui humanæ substantiæ dignitatem mirabiliter condidisti et mirabilius reformasti, nicht vorgeführt wurde; weil die Leute, von der Sonntagspredigt erschlagen, auch noch daran denken mußten, nach ihrem Geld zu suchen. Das mit den Klingelbeuteln war und ist eine riesige Ablenkung! Um 1951 war ich oft in einer Kirche, wo die Predigt (die sowieso überall nur an Sonntagen und Hochfesten gehalten wurde!) statt zwischen Evangelium und Credo nach der ebenfalls eingeschobenen Kommunion der Herumstehenden (aus dem Rituale, im vorkonziliaren Missale nur mit der Rubrik „si qui communicandi sunt, communicet eos, antequam sibi manus lavet“ erwähnt) eingeschoben wurde. Eine gute Idee, aber auch da war immer noch das Getue der Geldsammler am Offertorium.
Freitag, 30. Oktober 2009 12:18
SignumSalutis: @ möchtegern
das ZdK gab es schon lange bevor es andere Zentralkommitees gab. Seit 1868 existiert es. Offensichtlich hat sich bis dato niemand im Klerus daran gestört und es als konkurrierende „Nebenhierarchie“ aufgefasst.

SignSal
Donnerstag, 29. Oktober 2009 21:52
Schalom: WER KNIEN WILL; KANN DOCH KNIEN SOVIEL ER WILL; BIS IHM DIe KNIESCHWAMMERL WACHSEN
Knien ist in Zen-Buddhismus für die Zwerchfellatmung gesund.
Donnerstag, 29. Oktober 2009 21:20
clarissa colonia: Nun, cara bomba,
wahrscheinlich weiß das der Zuschreiber aus der gleichen Quelle wie Sie:

Vom Hörensagen …!
Donnerstag, 29. Oktober 2009 21:15
PeterHummel1: @Hosenkäcker
Woher wissen Sie überhaupt, was Hirn ist? Wette, Sie können keines von einer Kuhflade unterscheiden.
Donnerstag, 29. Oktober 2009 20:48
clarissa colonia: Nun, cara fides absurda,
wieso fangen Sie eigentlich – wo das doch so offensichtlich sein soll, was Sie sagen – nicht an, Ihre Behauptungen zu belegen – zumal ich Ihnen den Weg zu diesen Belegen bereits gewiesen habe und hier nochmals weise.

(Oder doch nur emotionale Betroffenheitsannoncen nach dem Motto: Blumen gegessen, Frösche geleckt, hängengeblieben …)
Donnerstag, 29. Oktober 2009 20:37
fides et ratio: Clarissa molesta et iniucunda
begreift es einfach nicht. Ihre letzte Zuschrift ist eine – wahrscheinlich unfreiwillige – Bestätigung ihrer sagenhaften Blasiertheit, wie sie wiederholt in diesem Blog festgestellt worden ist. Was vor allem ihre Bezugnahme auf „Murmelbrüder und ihre Koterie“ in ihrer letzten „weisen“ Zuschrift soll, bleibt wohl ihr Geheimnis. Mich jedenfalls trifft sie nicht, da ich weder zur FSSPX noch zu deren Gemeinde gehöre (wenngleich ich auch einige der von diesen Brüdern aufgezeigten Kritikpunkte für durchaus berechtigt halte).
Und was ihre Funktion als Volkserzieherin anbelangt, maßt sie sich das – offenbar unbewußt, gleichsam in Selbstüberschätzungsumnachtung – an. Dafür bedarf es keiner Rechtsgrundlage. Im übrigen wäre sie ja nicht die erste Person, der sich eine Funktion ohne Rechtsgrundlage aneignet oder besser anmaßt. Das kann auch in diesem tragischen Fall gesagt werden, denn Anmaßung ist das wesentliche Element ihrer übergeblichen Absonderungen.
Donnerstag, 29. Oktober 2009 20:06
clarissa colonia: Cara fides ratione carente,
zu meinem tiefsten Bedauern muß ich Ihrer – meine Ausbildung und Tätigkeit betreffenden – Vermutung leider widersprechen.

Mehr noch, mein Bester: Ich kann mir nicht nur vorstellen, daß es andere Menschen gibt, die eine akademische Ausbildung absolviert haben – ich kenne solche sogar persönlich (im Gegesatz zu den Murmelbrüdern und ihrer Koterie, die – vom ausbildungstechnischen Horizont her gesehen – nur provinzielle Klippschulen kennen, sofern sie keine staatlichen Gelder erheischen wollen)!

Hätte ich mich je zur Volkserzieherin aufgeschwungen, würde ich das, da können Sie sicher sein, nie ohne genüßlich Bekanntgabe des Rechtsgrundes getan haben. Sollte ich da etwas übersehen haben, gereichte es Ihnen sicher zum Verdienste, mir selbiges im zitierfähigen Wortlaute nachzuweisen.

(Viel Vergnügen, denn Lesen bildet – gewöhnlich.)
Donnerstag, 29. Oktober 2009 20:05
fides et ratio: Clarissa molesta et iniucunda
vergaß leider zu erläutern, was man in gebildeten Kreisen ihrer Provenienz unter „Portepeeträgern der alten Messe“ zu verstehen hat oder ist dieser terminus specialis wieder so eine ihrer fragwürdigen Geistesblitze geschuldete Glanzleistung?!
Donnerstag, 29. Oktober 2009 19:58
möchtegern-kathole: @fides et ratio
Ein wesentliches Merkmal von cc ist ihr Hochmut. Sie beschreibt diesen ganz offen:

„ich bin noch nicht einmal über Versuche verstimmt, meine Auffassungen zu widerlegen – obwohl mich die bisher zu diesem Zwecke unternommenen eher mit einer Mischung aus Belustigung und Mitleid erfüllt haben.“

D.h. sie dürfte tatsächlich nicht erkennen, dass viele ihrer Argumente falsch sind, und die Widerlegung oft kürzer war als das Argument.
Donnerstag, 29. Oktober 2009 19:54
LM.: ich denke
die dame bemüht sich redlich anerkannt und geachtet zu werden.

das enstpringt aus einem bedürfniss dessen befriedigung ihr persönliches gleichgewicht positiv beeinflusst.

als christen sollten wir ihr deshalb zuwendende wohlwollende aufmerksamkeit schenken.

hat heilende wirkung
Donnerstag, 29. Oktober 2009 19:53
möchtegern-kathole: Der Name „Zentralkomitee“ …
… an sich ist ja schon eine Dummheit, weil Anmaßung – schließlich sind es im wesentlichen nur Laien. Peinlich für die Leute, die da drinn sind (und sich wohl auch noch geehrt fühlen).
Donnerstag, 29. Oktober 2009 19:48
fides et ratio: Diese Clarissa Colonia
versteht in ihrem Narzissmus nicht einmal, worum es geht, weil sie nicht bereit oder fähig ist, auf andere Menschen einzugehen. Daher hat sie offenbar meine Zuschrift nicht begriffen: Es geht nicht um lat. Zitate, die in der Tat – soweit sie korrekt zitiert wurden – der Authentizität dienlich sein können! Dies braucht mir diese selbsternannte Volkserzieherin allerdings nicht zu vermitteln. Sollte sie ein akademisches Studium absolviert haben – mir kommt ihr Auftrumpfen jedoch eher als das Weiterleiten angelesener Weisheiten eines Emporkömmlings vor (in diesen Kreisen kommt derartiges Verhalten meinen Beobachtungen gemäß recht häufig vor) – wird sie so viel Grips haben, sich vorstellen zu können, dass auch andere Menschen einen Akademischen Abschluß haben. Daher wäre dann das Eingehen auf Argumente (soweit es solche in diesem Blog überhaupt gibt), Einwürfe, Anmerkungen und kommentare anderer angezeigt und ein echtes Zeichen souveräner Überlegenheit. Die von oben herab mit gehöriger Arroganz und Überheblichkeit vorgenommene Belehrung aller ist das genaue Gegenteil von souveräner Itelligenz. Bestenfalls könnte Clarissa molesta et iniucunda als frustrierte Lehrerin durchgehen, deren berufliche Karriere nicht mit ihrer vermeindlichen Bildung einherging, so dass sie jetzt stets und ständig anderweitig Anerkennung sucht. für ihre Bildung – will sagen
Donnerstag, 29. Oktober 2009 19:06
antitheisti: @peterHummel1
wer hat dir denn ins Hirn geschissen?

Geh beten, du Koffer!
Donnerstag, 29. Oktober 2009 18:58
Hostienbäcker: … und Spacken wie PeterHummel
– völlig hirnfrei!
Donnerstag, 29. Oktober 2009 18:54
PeterHummel1: Zollitsch & Käßmann
Diese beiden repräsentieren das Christentum im heutigen Deutschland. Da braucht man sich nicht wundern, was dabei herauskommt. Schauen Sie nur unter „tagespost.de“ nach, wie wohl sich Zollitsch in der Nähe der „Bischöfin“ Käßmann fühlt. Da hat er keine Berührungsängste, er der sonst so Scheue, der die glaubenstreuen Pius-Leute nur mit Geifer überzieht.
Deutschland von heute:
Politiker, die nichts können –
Bischöfe, die nichts glauben!
Donnerstag, 29. Oktober 2009 18:18
clarissa colonia: Nun, cara fides obscura,
mir hat man beigebracht – aber das ist schon länger her, obwohl mir bislang noch kein anderslautendes krchliches Gesetz untergekommen ist, daß nur der lateinischen Originalfassung kirchlicher Dokumente oder Gesetzestexte irgendein rechtlicher oder dogmatischer Beweiswert zukommt.

Da ich aus ontologischen Gründen am Weihesakrament keinen Anteil habe, habe ich mich bisher auch nie dahin verstiegen, mir pontifikale (oder sonstige) Infallibilität in rebus fidei et morum anzumaßen; ich bin noch nicht einmal über Versuche verstimmt, meine Auffassungen zu widerlegen – obwohl mich die bisher zu diesem Zwecke unternommenen eher mit einer Mischung aus Belustigung und Mitleid erfüllt haben. Trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, daß es irgendwann vielleicht doch noch geschehe möchte.

Mit uneingeschränkter Belustigung verfolge ich indes – und das mit gewisser Aufmerksamkeit, daß es meist die selbsternannten Portepeeträger, Paladine und Propagandisten der „alten“ Messe sind, die über lateinische Zitate aus einschlägigen Quellen stolpern.

Man kann ja, das gestehe ich ausdrücklich zu, legitimerweise der Auffassung sein, die Hl. Messe solle in lateinischer Sprache gefeiert werden. Nur sollte man dann eben keine larmoyanten Zuschriften verfassen, sondern seine Nase besser in einen lateinischen Grundwortschatz und eine Grammatik stecken. Dieses aber lassen, jenes aber tun – das paßt wohl nicht ganz zusammen, oder?
Donnerstag, 29. Oktober 2009 17:28
Samurai: @Hostienbäcker
Muss ich Ihren Beitrag von 14.48 Uhr (Stichwort:Nathanael Liminski) verstehen -oder erklären Sie mir, was Sie aussagen möchten?
Donnerstag, 29. Oktober 2009 15:52
Auchkatholisch: VIVA IL PAPA
Donnerstag, 29. Oktober 2009 15:31
fides et ratio: Ad Roma locuta:
Ihre Verärgerung über Oberlehrerin CC ist verständlich. Diesem Typus des theologischen Besserwessi geht es leider gar nicht um eine ernsthafte Diskussion mit dem ehrlichen und auch geistreichen Austausch von Argumenten (was in diesem Blog ohnehin schwierig bis unmöglich ist). Ihr geht es lediglich um Selbstdarstellung. Mit dem Zurschaustellen ihrer vermeindlichen Bildung durch das Präsentieren von lat. Zitaten aus römischen Kirchendokumenten, dem CC, Konzilsdokumenten etc. zelebriert sie ausschließlich ihr Ego. Alles andere istihr ganz offensichtlich nachrangig! Sie verkörpert die Unfehlbarkeit bzw. nimmt diese für sich in Anspruch, die verblüffend an den Wahrehitsanspruch der FSSPX erinnert. Nicht einmal die sog. kath. Amtskirche in Rom sitzt entgegen anderslautenden Verleumdungen auf einem vergleichbar hohen Roß.
Donnerstag, 29. Oktober 2009 15:06
… das hohe Ross – quod erat demonstrandum. Jetzt noch höher, Frau Oberlehrerin. Nun denn, wenn Sie das für Ihr Ego brauchen …
Donnerstag, 29. Oktober 2009 14:49
Hostienbäcker: Nathanael Liminski?
Das hört sich aber nicht sehr katholisch an, sind Judenbengel überhaupt zulässig in der allerheiligsten katholischen Mafia?

Der Moderator, Nathanael Liminski, griff das Zitat auf:
Donnerstag, 29. Oktober 2009 14:33
Paulaner: Es gibt im RK-Klerus viel zu viele stolze „Positionen“ und „Rösser“
Roma locuta:
Was gibt Ihnen das Recht, sich auf ein so hohes Ross zu setzen? Kennen Sie Pater Gaudron? Waren Sie in Bonn dabei?
Das muß sich ändern – aber es wird ohnedies ein Austreiben geben.
Donnerstag, 29. Oktober 2009 14:29
clarissa colonia: Vielleicht, cara causa incoepta,
befassen Sie sich nochmals mit dem Wortlaut meiner Zuschrift. Ich habe niemandem etwas unterstellt und der Vergleich (den ich in diesem Falle tatsächlich anzustellen beliebte), bezog sich ausschließlich auf die Unausweichlichkeit des Fortsetzungsberichts …

Schlimm, wenn man bei aktuellen oder gar gewesenen Maturanden keine Maturität im Sprach- und Textverständnis mehr erwarten kann.

Und: Ja, ich kenne Gaudron.
Donnerstag, 29. Oktober 2009 14:24
Roma locuta: @clarissa
Ich bin mir nicht ganz sicher, was Sie mit Ihrem Bild vom kreidefressenden Wolf in Bezug auf Pater Gaudron sagen wollen … Sie wissen bestimmt, dass es in der Anhängerschaft der Priesterbruderschaft nicht wenige gibt, die unterstellen, „Rom“ fresse derzeit Kreide, um die Bruderschaft im Zuge der Rekonziliation „auffressen“ zu können … unterstellen Sie, Pater Gaudron sei der „römischer Maulwurf“ in der Bruderschaft? Wieso unterstellen Sie überhaupt „Kreidefressen“, also Verstellung und Lüge?

Dazu past auch Ihre Formulierung von der „Geschichte vom gemäßigten…“; auch das insinuiert Heuchelei … wie aber kommen Sie dazu, mir Heuchelei zu unterstellen? Was gibt Ihnen das Recht, sich auf ein so hohes Ross zu setzen? Kennen Sie Pater Gaudron? Waren Sie in Bonn dabei?
Donnerstag, 29. Oktober 2009 13:48
clarissa colonia: Nun, cara causa infinita,
die Geschichte vom gemäßigten Gaudron wird die geneigte Leserschaft sicher demnächst ebenso unfehlbar als Fortsetzungsbericht ereilen wie der Wolf im Märchen Kreide gefressen hat …
Donnerstag, 29. Oktober 2009 13:32
Paulaner: Der Kardinal Meixner ist nicht von „Eisenhower dominiert“
wattnu?
Donnerstag, 29. Oktober 2009 13:23
Roma locuta: Ich war da…
…und kann bestätigen, dass der Bericht die Stimmung des Workshops gut trifft. Die Jugend hat den Fürsprechern der Tradition kräftig applaudiert. Die Generation Benedikt ist eben nicht die Generation Paul VI oder JP II…

Schade nur, dass in dem Artikel der ebenfalls gelungene „Auftritt“ des sympathisch, abgeklärt und gemäßigt „rüberkommenden“ Pater Gaudron nicht näher gewürdigt wird.
Donnerstag, 29. Oktober 2009 13:21
eigerhar †: Die deutschen Bischöfe tonangebend
Wenn schon die DBK an allem schuld ist, wieso haben die Amerikaner und die andern auch den alten Ritus nicht mehr gefeiert?
Die Lateinamerikaner, die Italiener, die Franzosen, die Afrikaner?


Weil die deutschen Bischöfe früher immer Vorbilder waren. Die Katholiken auf der ganzen Welt haben sich an Deutschland orientiert.

Ich kenne viele Afrikaner, die nur sehr ungerne die alte Messe aufgaben, nur, weil man dies von Europa aus wollte.
Auch die Brasilianer haben früher sehr auf Deutschland geachtet.
Auch die katholischen Amerikaner suchten ihren Wurzeln im alten Europa.

Niemand hatte gemerkt, dass Deutschland nicht mehr Deutschland war, sondern vom Antichristen Eisenhower dominiert.
Donnerstag, 29. Oktober 2009 13:07
Paulaner: Wenn schon die DBK an allem schuld ist, wieso haben die Amerikaner und die andern auch den alten
Ritus nicht mehr gefeiert?

Die Lateinamerikaner, die Italiener, die Franzosen, die Afrikaner?

Und wieso haben sich die Levebvrianer aus der RKK abgesetzt? Doch nicht wegen der DBK, die jetzt an allem schuld ist.
Donnerstag, 29. Oktober 2009 12:51
Lycobates: Lex orandi = lex credendi
„Die meisten Bischöfe haben Angst davor, ihre Theologie ändern zu müssen.“

Hochinteressant, diese Aussage von Hw. Klaus Dick, der ja zumindest zw. 1953, dem Jahr seiner Weihe, und ca. 1969/70 die wahre Messe gefeiert hat und anscheinend den Paradigmenwechsel zum NOM klar erfaßt hat.

Zwischen NOM und „alter Messe“ liegt in der Tat ein nicht zu überbrückender (auch kein „Pontifex“ schafft das!) theologischer Graben.
Das „Werk der Menschen Hand“ und dessen „Früchte“ zum einen, die „unbefleckte Opfergabe“ und der „Kelch des Heils“, also Christi Leib und Blut bereits in der Gestalt des Opferbrotes und des Opferweins vorweggenommen, mit „Menschenwerk“ hat das nie und nichts zu tun!, zum anderen.

Die neue „Gabenbereitung“ des NOM ist wahrhaftig des Sakramentes Todesstoß (auf Grund der „significatio ex adiunctis“ –„Begriffsbestimmung aus dem Kontext“- für die Feststellung der textinhärenten Intention), wobei es bei dieser Prämisse schon ganz gleichgültig ist, ob und wie danach im Kanon noch Wandlungsworte gesprochen werden.

Im NOM ist Christi Opfer schon beim Offertorium weg. Und so wollten und wollen es die Neuerer!
Das haben die modernistischen deutschen Bischöfe und „Bischöfe“ klar gesehen.
Warum wird es nicht öfter betont?
Donnerstag, 29. Oktober 2009 12:43
eigerhar †: Schuld an der neuen Messe haben alleine die deutschen Bischöfe
Im 2.VK waren deutsche Bischöfe die treibende Kraft.
Sie sind vor allem auf den Druck der Alliierten (Antichrist Eisenhower) an die Macht gekommen.

Die franz. Bischöfe waren schon immer zweite Liga, von den Slaven gar nicht zu reden.

Der Niedergang der Kirche begang mit dem Niedergang der deutschen Bischöfe.

Sie tragen die Alleinschuld für den liturgischen Untergang.
Donnerstag, 29. Oktober 2009 11:55
Paulaner: Wie viel „Unheil“ geht denn aus dem deutschen / deutschsprachigen Raum aus?
Hat sich darüber HIER schon einmal wer Gedanken gemacht? Jemand, der möglicherweise noch nie im Leben über die Grenzen / über das Brett vorm Kopf geschaut hat?

Und alle Schuld auf die deutschen/österreichischen Bischöfe abschiebt, weil es so bequem ist?

Was tun denn die Franzosen? Die Italiener? Die Polen? Die Tschechen? Die Belgier?

Vom Deutschen Wesen soll die Welt genesen.
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