Deutschland
Es war die Sehnsucht nach dem Alten Ritus
Ist der Pater von sich aus gegangen oder ist alles nur eine Abrechnung mit dem europaweit größten katholischen Portal ‘kreuz.net’?
Der Pressesprecher des Bistums Augsburg sprach vor der 'Augsburger Allgemeine', nicht von einem Rücktritt Pater Hirsch. Das Bistum Augsburg habe sich von dem Seelsorger getrennt.
Der Pressesprecher des Bistums Augsburg sprach vor der ‘Augsburger Allgemeine’, nicht von einem Rücktritt Pater Hirsch. Das Bistum Augsburg habe sich von dem Seelsorger getrennt.
(kreuz.net) Pater Andreas Hirsch (40) ist von Bischof Walter Mixa von Augsburg nicht amtsenthoben worden.

Das behauptete Felizitas Küble – Vorsitzende des Münsteraner Christoferuswerks – gestern abend in einer Pressemeldung auf der Webseite ‘news4press.com’.

Pater Hirsch betreute bisher fünf Pfarreien im Dekanat Dinkelscherben – 25 Kilometer westlich von Augsburg.

Das Christoferuswerk ist eine Aktionsgemeinschaft für die christliche Medien- und Öffentlichkeitsarbeit.

Nach Angaben von Frau Küble hat Pater Hirsch selber seinen Amtsverzicht als Pfarrer der 3700-Seelen-Gemeinde Altenmünster im Landkreis Augsburg erklärt.

Damit seien die Meldungen der letzten Tage über den Fall alle falsch.

Frau Kübles Zorn richtet sich besonders gegen das europaweit größte katholische Portal ‘kreuz.net’:

„Das gilt auch für entsprechende Nachrichten des Bayerischen Rundfunks, diverser Boulevardblätter und mitunter schlecht informierter Internetportale wie zum Beispiel dem ohnehin unseriösen ‘kreuz.net’“ – schimpft sie.

Der ‘kreuz.net’-Artikel berief sich auf die Tageszeitung ‘Augsburger Allgemeine’.

Diese erklärte mit Bezug auf den Pressesprecher der Diözese Augsburg: „Dr. Christoph Goldt sprach gestern Nachmittag gegenüber unserer Zeitung nicht von Rücktritt, sondern betonte, daß sich das Bistum von dem Seelsorger getrennt habe.“

Frau Küble nimmt ‘kreuz.net’ die Berichterstattung über den Homo-Skandal im Priesterseminar von Sankt Pölten übel, den sie bis heute hartnäckig leugnet.

Nach ihren Informationen hat Pater Hirsch selber seinen Rücktritt gegenüber Bischof Walter Mixa von Augsburg erklärt:

„Er begründete seinen Schritt vor allem mit seiner Sehnsucht nach der überlieferten Liturgie“ – erklärt Frau Küble und fügt an:

„Weiterer Anlaß für diese Entscheidung war offenbar die Forderung der Bistumsleitung an Pfarrer Hirsch, im nächsten Pfarrblatt einen Artikel zugunsten der Organtransplantation abzudrucken.“

Dies habe der Priester – wie ‘kreuz.net’ berichtete – aus Gewissensgründen abgelehnt, zumal es sich bei der Organentnahme nicht um Verstorbene, sondern um Kranke oder Sterbende handelt, die durch den operativen Eingriff zugrunde gehen.

Pater Hirsch hatte sich in seinem Pfarrblatt vorausgehend mit der Entnahme der Organe sterbender Menschen befaßt.

„Der Geistliche reagierte mit seinem Artikel auf eine Vortragsveranstaltung von Dekan Karl Freihalter Mitte September 2009 in seiner Pfarrei, die sich pro Hirntod-Definition aussprach“ – weiß Frau Küble.

Diesen einseitigen Informationsstand habe der Priester durch seine Pfarrblatt-Mitteilung richtigstellen wollen.
      
18 Lesermeinungen
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#18   Schalom   21:57:51 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Das kreuznet ist doch DAS Seriösteste was es unter Gottes Erdboden noch gibt
Gruftkatholizissimus …
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#17   turk   14:49:12 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Armer Bruder Hirsch
Jeder Priester, der von Frau Felizitas Küble be-mutter-t oder ver-anwalt-licht wird, ist objektiv zu bedauern. Sie verdreht in vielen ihrer selbsternannt-selbsterkorenen „Fälle“ die Dinge oft so einseitig, daß sie jedes Recht längst verloren hat, über andere Menschen und Portale herzuziehen. Ihr Mitlügen im Fall St. Pölten hat daher leider System und macht alle ihre Fall-Vertretungen unglaubwürdig, zum Schaden der Priester, die sich in ihre Fänge begeben. Mich würde sehr interessieren, was das
sogenannte Priesternetzwerk www.kreuz.net/…-month.1-day.11.html (laut Eigendefinition „keine Vereinigung im strengen Sinn“) zu dem ganzen Fall in Augsburg sagt. Mich würde auch interessieren, was Frau Küble, die anderen aus unlauteren Gründen heraus die Verbundenheit mit der „alten Messe“ kategorisch abgesprochen hat, nun zu einem von ihr vertretenen Priester www.kreuz.net/bookentry.5486.html sagt, der plötzlich Ministrantinnen aufnimmt und moderne liturgische Elemente mitträgt. Diese ganze unglaubwürdige Masche der andauernd „verfolgten Priester“ ist gescheitert, und deshalb kann die selbsternannte „Kanzlei“ Küble im Grunde schließen …
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#16   clarissa colonia   14:09:53 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Schön, werter Jerome,
daß Sie so tiefe Einsichten in Ihre und die redaktionsseitige Argumentationspraxis gewinnen durften:
„Übrigens sind die Anderen immer die Bösen, damit ist man fein aus dem Schneider, doch die Wahrheit weicht immer weiter weg!“
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#15   hieronymus333   13:59:55 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Was es alles für Zufälle
in der Diözese Augsburg gibt. Plötzlich war/ ist alles anders. Das kennen wir doch von irgendwoher. War das nicht beim Regenswechsel auch so? Übrigens sind die Anderen immer die Bösen, damit ist man fein aus dem Schneider, doch die Wahrheit weicht immer weiter weg! :-D
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#14   clarissa colonia   13:40:21 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Nun ja, „mutig“ …
das ist reines Marketing. Camelrauch, insbesondere kalter, ist ja auch nicht der Duft von Freiheit und Abenteuer …
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#13   Zweifler †   13:36:00 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
@entgeisterter
kreuz.net hat sich in diesem fall – wie so oft – in die vorderste reihe mutiger aufklärer gestellt. unfassbar, dass dies immer noch grund für hass und ist. es bräuchte mehr mutige (katholische) seiten wie kreuz.net.
mutiger aufklärer
Mutiger Auflärer ist gut. Aufklärer brauchen sich nicht in der Anonymität zu verstecken oder einen rechtsfreien Raum auszunutzen. Mutige Aufklärer stehen für ihre Überzeugung ein und verbreiten nicht anonym Lügen und Hass.
mutige (katholische) seiten wie kreuz.net.
Zu *mutig* ist nichts mehr hinzuzufügen. Und dieses Machwerk ist genauso wenig katholisch wie eine Dose Katzenfutter. Oder warum haben sich sämtliche katholischen Stellen hiervon distanziert? Warum ist z.b. das Kölner Domradio gegen die Verlinkung auf diesem Machwerk?
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#12   Pontifex   13:34:23 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
@Begeisterter
Sie sind wahrscheinlich auch über einen Haufen Kot begeistert! :-!
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#11   Begeisterter   11:06:36 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
alle st. pölten-leugner
Frau Küble nimmt ‘kreuz.net’ die Berichterstattung über den Homo-Skandal im Priesterseminar von Sankt Pölten übel, den sie bis heute hartnäckig leugnet.
kreuz.net hat sich in diesem fall – wie so oft – in die vorderste reihe mutiger aufklärer gestellt. unfassbar, dass dies immer noch grund für hass und ist. es bräuchte mehr mutige (katholische) seiten wie kreuz.net.
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#10   Burgorus   11:05:18 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Dann ist Pater Andreas Hirsch
eben zurückgetreten worden. Ein freiwilliger Rücktritt ist sowas nicht.
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#9   prawda   10:57:52 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
@ sjm
also doch: wie bereits gestern berichtet: ein neuer sjm hansel !
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#8   Gotthard   10:46:38 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Ungnade
Frau Kübles Zorn richtet sich besonders gegen das europaweit größte katholische Portal ‘kreuz.net’:
jetzt ist die Dame in Ungnade gefallen – und darf hier wohl nicht mehr publizieren…
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#7   Franz Kappes   10:32:04 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
@mr. cologne
Ein Schauspieler muss kein Schauspieler bleiben. Es stellt sich hier vielmehr die Frage, ob testorongesteuerte Vertreter ihrer Art nicht viel besser in der katholischen Kirche aufgehoben sind.
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#6   mr. cologne †   10:30:45 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Passt bloß
auf das die Redaktion nicht, ganz im Stile des dortigen Gouverneurs, irgendwann „Hasta la Vista, Baby“ schreit und dann Amok läuft
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#5   Franz Kappes   10:29:09 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
@Serifot
Der „Sunshine State“ wirft eben auch Schatten.
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#4   Sefirot   10:28:29 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Der Standort Kalifornien macht
das Internetportal weltweit für Europa…! :-)
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#3   mr. cologne †   10:27:52 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Passt doch
wenn die katholische Kirche eins schon immer war, dann größenwahnsinnig
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#2   timpressum †   10:25:44 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Das größte…
das „europaweit größte[n] katholische[n] Portal ‘kreuz.net’“. Ahja…
:-D :-D :-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D
Der Server und die Postadresse sind in den USA.
Und die Macher wahrscheinlich in einer psychiatrischen Klinik, Abteilung „Megalomanie“
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#1   mr. cologne †   10:12:57 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Na hoppla
doch nicht mehr das weltweit größte katholische Nachrichtenportal? Jetzt nur noch europaweit?
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