Eine dekadente Bande von Lustmolchen und Nihilisten
Ein egoistisches, selbstverwirklichtes und totalitäres Europa hat sich selber aufgegeben. Die gegenwärtige Masseneinwanderung ist eine natürliche Folge daraus.
(kreuz.net) „Es ist ein Mißverständnis zu glauben, daß die Masseneinwanderung an sich zur Vernichtung
des Westens führen würde.“
Das erklärte der finnische Philosoph und Historiker Timo Vihavainen (62)
in einem Interview, das morgen in der Berliner Wochenzeitung ‘Junge Freiheit’ abgedruckt wird.
Vihavainen
ist Professor für Russische Studien an der Universität Helsinki. Er publizierte kürzlich das Buch „Der
Untergang des Westens“.
Für ihn ist dieser Untergang eine Folge „unserer Selbstaufgabe“: „Es geht mir
darum, aufzuzeigen, wie groß und wie tief verwurzelt die Gefahr ist, daß unsere Kultur verfällt.“
Vihavainen sieht die Einwanderung als Konsequenz der Selbstaufgabe: „Damit sind wir Herausforderungen
von außen – wie etwa die Einwanderung – so preisgegeben wie eine sturmreife Festung.“
Tugenden verloren
Der Kern des Problems besteht nach Vihavainen darin, „daß wir Europäer unsere Tugenden verloren haben,
indem wir unsere Kultur durch eine Zivilisation des Konsums ersetzt haben.“
Der Historiker definiert
„Kultur“ als das Streben einer Gesellschaft nach dem „Wahren, Schönen und Guten“.
Dieses über sich
selber hinausweisende Streben sei in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg durch eine narzißtische und
nihilistische Haltung ersetzt worden, „die alles nur nach dem eigenen Nutzen und Genuß beurteilt.“
Eine
Folge davon sei auch der Verlust des Interesses am Fortbestand des Gemeinwesens.
Vihavainen weißt auch
darauf hin, daß viele europäische Völker nicht mehr die reproduktive Geburtenrate erreichen: „Das ist
dann, historisch betrachtet, der Weg in den Untergang.“
„Der Westen hat sich sein eigenes Grab geschaufelt,
in das er nun langsam hineinsinkt.“
Die Einwanderung sieht Vihavainen als eine Folge des „Verlusts unseres
Realitätssinns, unseres Desinteresse am Politischen und der Vorstellung, es ginge nur darum, daß jeder
einzelne sich selbst verwirklicht.“
Noch fähig zur Umkehr?
Vihavainen verweist auf die Geschichte der
Einwanderung. Daraus gehe hervor, daß sich die erste Generation von Einwanderern immun gegen die Übernahme
„unserer Werte“ zeige.
Dagegen zeige sich die zweite Generation, die sich nicht nur passiv-immun, sondern
zunehmend offensiv, ja aggressiv:
„Schon Mitte des 21. Jahrhunderts werden die wichtigsten europäischen
Länder einen Einwandereranteil von zwanzig bis dreißig Prozent haben.“
Der Historiker ist nicht sicher,
ob man die laufende Einwanderungs-Revolution aufhalten kann: „Aber ich meine, es ist auf keinen Fall zu
spät, es nicht wenigstens zu versuchen.“
Als Voraussetzung nennt er, „daß wir Europäer zu unseren
ursprünglichen Werten zurückfinden.“
Auf die Frage, warum er einer der ganz wenigen europäischen
Intellektuellen ist, der sich traut, die Einwanderung offen und frontal zu kritisieren, gibt Vihavainen
eine bezeichnende Antwort:
„Nun, ich bin 62, ich habe meine Ziele erreicht, und meine Pension ist mir
sicher.“
Er könne verstehen, daß Leute, die beruflich abhängiger seien als er, sich nicht trauten,
das gleiche zu tun.
Jetzt hofft Vihavainen, daß die Kritiker immer mehr und die Macht der Political
Correctness, solche Debatten zu verhindern, immer geringer werde.
Email-Adressen der Empfänger
82 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#84 Dr. Guillotin 15:48:03 | Freitag, 30. Oktober 2009
Witze Ein Schwuler kommt an eine Tankstelle und steckt sich einen Zapfhahn in den Hintern. Da kommt ‘ne
Oma vorbei und meint:„Also das ist aber nicht normal.“ Darauf der Schwule:„Nein, das ist Super.“
#81 Zweifler † 12:54:38 | Freitag, 30. Oktober 2009
Der entgeisterter … … mal wieder um in angeblicher sittlicher Reinheit seinem Hobby, dem Ausspionieren
der Schlafzimmer seiner Mitmenschen nachzugehen.
#77 Begeisterter 12:30:50 | Freitag, 30. Oktober 2009
luteranerin, paulaner @luteranerin welche eine freude, sie hier wieder zu lesen sie sind wohl wieder
für das laster und den schweinkram am start? @paulaner wie würden sie sich den wehren?
#76 Paulaner † 12:29:21 | Freitag, 30. Oktober 2009
Wenn es meine wär, würde ich beichten, wenn es die Anderer wäre, würde ich beten. Begeisterter: paulaner
zu solch schwerer sünde kann ich nicht schweigen. Wenn ich davon betroffen wäre oder meine Familie oder
mein Geschäft, dann würde ich mich wehren. Bist du ein Pfaffe?
#73 Paulaner † 12:18:32 | Freitag, 30. Oktober 2009
Das ist bei denen deine perverse Vorstellung, „Begeisterter“. Begeisterter: gretchen es gibt keinen homosex.
sex zwischen gleichgeschlechtlichen unzüchtigen ist PERVERSION. Jeder nach seinem Geschmack. Lern das
endlich!
#72 Begeisterter 12:10:09 | Freitag, 30. Oktober 2009
gretchen es gibt keinen homosex. sex zwischen gleichgeschlechtlichen unzüchtigen ist PERVERSION. mit
sex oder sexualität hat das nichts zu tun. es ist widernatürlich.
Wir wollen unseren Kini wieder habn Schon seit je her hat das Gewinnstreben der Reichen und Mächtigen
über die Gültigkeit von Werten und Traditionen entschieden. Globalisierung und Migration sind heutzutage
im Interesse derer, die über die Produktivkräfte bestimmen. An dieser Determinante ändert sich auch
nichts, wenn es dann mal schief läuft. Siehe den Untergang des römischen Reiches. Wenn Vihavainen die
Rückkehr der ursprünglichen (europäischen) Werte wünscht, so verwechselt er die Wirkung mit der Ursache.
Nun, werter Ladenquäler, in der „Wertfrage“ gehen unserer beider Vorstellungen sicher gründlich auseinander;
während mir da primär „dignitas“ in den Sinn kommt, denken Sie wohl zuallererst und unwillkürlich an
„pretium“ …
Welche Bedeutung hat für eine verkorkste Kölsche Trulla eigentlich eine kleines Wort wie „Wert/wert“?
(keine Antwort erbeten, man denkt sich seinen Teil )
Werter Windbeutel, sollte man nicht ein Wörterbuch zur Hand nehmen, wenn man sich bei Fremdworten nicht
ganz sicher ist (und auch beim Abschreiben derselben trotz Verlinkung Schwierigkeiten hat)?
homo rudolfensis Hat der „Aufklärer“ und „Demokrat“ vielleicht Antworten darauf? Dass diese Würste Antworten
hätten, wäre ja das Neueste. Wenn diese welche hätten, hätten sie keinen Grund Fragen zu verbieten.
#64 pneumat 22:30:33 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
„Der Untergang des Westens“. Dieser Untergang* ist gut geplant und klug ausgeführt. * insbesondere suveräner
Nationalstaaten www.ruf-ch.org/…Nationalstaaten.html
Vollstrecker der islamischen herausforderung begegnen wir lieber mit demokratie, humanismus und aufklärung
Dann erläutern Sie uns mal, warum Demokratie, Humanismus und Aufklärung auf Muslime eine so geringere
Anziehungskraft haben! Besonders auf Muslime, die täglich mit den Segnungen der genannten Ideologien
konfrontiert sind, den in westl. Staaten lebenden nämlich. Was machen Sie denn als „Demokrat“, wenn eine
(künftige) Mehrheit von Staatsbürgern die Einschränkung von Grundfreiheiten, von Gleichberechtigung,
von Gewissens- und Meinungsfreiheit fordert? Wenn die Vorstellung von Rechtsgleichheit und „Selbstbestimmung“
von Scharia-Observanz verdrängt wird, wenn Kritik an Glaubensvorstellungen nicht – wie im Christentum –
zulässig ist, sondern als ein von der islam. Glaubensgemeinschaft zunehmend (und allmählich dann auch
von der Staatsgewalt) als strafwürdig angesehene „Beleidigung“ verfolgt und geahndet wird? (Das Trara
um die Mohammed-Karikaturen waren da nur ein Vorgeschmack!) Wie viel Erfolg haben den die westlichen Demokratien
gegen die Ausbreitung und innere Festigung der islamischen Parallelgesellschaften? Wie kommt es denn,
dass sich in der dritten Generation der Einwanderer der Trend zur Islamisierung verstärkt statt sich
abzuschwächen? Hat der „Aufklärer“ und „Demokrat“ vielleicht Antworten darauf? – Wir sind gespannt!
#62 Schalom 21:44:04 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Liebenswerter Elijahu, Die Hölle ist eine europäischen Erfindung … Goldmarie und Pechmarie … Zieht
nicht mit der Hexerverbrennung … Irren, das ist Elijahu
#60 Schalom 21:35:37 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Sehet, das Sonnenwunder aus der Gruft: Elijahu, die ständige Sonnenfinsternis im Kreuzweh Lieber Kleiner,
wasch Dir mal in Deinem Hospiz die ranzige Clownsschminke ab. Hast Du s im Kreuz ? Wende Dich an Mondina
in Linz (Google)
#57 Schalom 21:13:16 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Köstlich, Frau Clarissa Colonia, das ist ja gerade die Dekadenz Seßhaft in Schreibstuben und Büros,
Steuern … und wer aufgemuckt hat: Ans Kreuz, auf die Ruderschiffe, in die Bergwerke und Sklaverei …
Aber auch … den Römertopf …
Na, na, na, werter Schlemihl! „Dekadente Römer“ sind bei uns nicht eingewandert, sie haben uns Kultur
gebracht und uns befriedet, uns beigebracht, seßhaft zu werden, Lesen und Schreiben zu lernen, Anordnungen
nicht in Frage zu stellen, Söhne in die Legion zu schicken und pünktlich Steuern, Tribute und Abgaben
zu zahlen – alles also, was Kultur verlangt! (Das ist die politisch korrekte Sichtweise der Dinge, die
Sie erwähnten …)
#55 Schalom 21:03:40 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Bei uns sind schon immer Menschen eingewandert: Nach Köpfen jagende Kelten, dekadente Römer, vitale
Bajuwaren, zuletzt großfotzige Preissn … Trotzdem, wir leben …
#54 caesar4441 20:47:57 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Vihavainen Der gute Mann hat offenbar nicht erkannt wer hinter der poltical correctness und dem anderen
NWO -Unfug steckt und welche Ziele tatsächlich verfolgt werden.Um diese Ziele zu erreichen muß die Religion
zerstört werden.Islamisten kann man da höchsten zu gebrauchen bestehende Religionen zu zerstören.Dann
hat man aber ein neues Problem.Wichtig ist aber die Bevölkerung zu spalten ,und das gelingt sehr gut
durch Zuzug Fremder ,die sich weder integrieren noch integriert werden.Irgendjemand muß das Projekt ja
auch bezahlen und da hat man den deutschen Gartenzwerg gefunden ,der grundsätzlich immer bezahlt. Lustig
ist die Vorstellung des Herrn Vihavainen ,daß seine Rente sicher sei .
@antiatheisti Sachlich haben sie nicht recht: im alten Rom arangierten sich die Christen nicht, Nero lies
hunderte oder tausende ermorden. mit dem Naziregime arrangierten sich die Christen nicht: neben päpstlichen
Schreiben (mit brennender Sorge) wurden tausende Priester wegen ihrer Regimekritik verhaftet und hunderte
getötet Mit dem Sowjetregime arrangierte sichdie Kirche auch nicht, ud hate tausende von Opfern zu beklagen.
Jedoch: jeder der gegen Gott streitet wird zugrunde gehen, denn Seine Liebe ist mächtiger als aller Haß.
Jeder der gegen die Kirche Gottes kämpfte, ist zugrunde gegangen, die Kirche selbst nicht.
#51 Burgorus 19:55:27 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
@Clarissa Dachte ich mir schon. Bei De civitate trifft die Zahl 31 die Zahl der Bücher, 22, genauer.
Die Goldene Bulle habe ich nicht als Sündenfall der Reichsgeschichte hingestellt. Da wurde ja im Wesentlichen
nur schriftlich niedergelegt, was bereits gängige Praxis war, wie etwa auch die sieben Kurfürstentümer.
Primärliteratur habe ich zur Goldenen Bulle nicht gelesen. Wikipedia bestätigt jedenfalls im Artikel
„Goldene Bulle Karls IV.“, was ich sagte: Die Königswahl wurde damit auch formell, wie bereits im Kurverein
von Rhense erklärt, von der Zustimmung des Papstes gelöst. Mag vielleicht sein, dass ein Begriff wie
„Loslösung“ nicht explizit drin steht, aber dadurch, dass von einer Zustimmung des Papstes nicht die
Rede ist, würde die Loslösung ebenfalls bestätigt. Und diese Loslösung der Königswahl von der Zustimmung
des Papstes hatte ich nicht als Sündenfall des Reiches, sondern als Revanche zum Investiturstreit, indem
sich im Wesentlich Gregor VII. post mortem durchgesetzt hat, ausgelegt.
Die Renten sind sicher … Was schon Norbert Blüm weissagte, wird durch die vielen Einwanderer zur Heilsgewissheit…
Ansonsten „seid fruchtbar und mehret Euch“ – sollten auch mal die röm.-kath. Weltpriester dürfen, damit
endlich auch deren Renten sicher werden… Also viel Spass – Ur- und Neu-Einwohnern, Klerikern und Laien…
viel Freude am wahren Leben…
#49 antitheisti 19:51:39 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
an möchtegern-katholisch sein (was gleichbedeutend mit „möchtegern geisteskrank sein“) Dass es diesen
Verein heute noch gibt (nach Ansicht nicht Weniger hier gibt es ihn ja nur noch in Form der Pius-Gläubigen),
zeigt ja nur, dass er noch verbrecherischer ist als die von dir aufgezählten „Strömungen“ in der Menschheitsgeschichte.
Das ständige sich Arrangieren mit der Macht war es, die dieser Verbrecher-clique den fortbestand sicherte!
Nazi? Wo waren denn die katholische Stimmen gegen die Judenverfolgung usw? Die Kommunisten und sozialisten
waren es überwiegend, die ihre Stimme erhoben! wie war denn das mit eurem Pius XII, mit der Rattenlinie
usw. usf.?
lieber anti für ihr engagement ist zu danken. die wahrheit braucht auch verbissene gegner um im werden
des heilsplanes gottes letztendlich zu triumphieren l.g
„antitheisti“ schrieb: „Die Menschen würden noch mehr als bisher erkennen, dass diese kriminelle Vereinigung
lächerlich, nur noch lächerlich, einfach lächerlich ist und verboten gehört!“ Die Menschen haben das
schon so oft „erkannt“, in den 2000 Jahren, z.B. im alten römischen Reich, in der Sowjetdiktatur, im
Nazi-Regime … Und alle diese antitheisten und ihre geistig armen „Reiche“, sind verschwunden – die Kirche
ist geblieben.
#45 antitheisti 19:32:55 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Da sagt doch sct antikatholischer Sack zu mir! Der bin ich gar nicht! Ganz im Gegenteil wünsche ich
mir ein Erstarken der Pius-Knechte und deren Ansichten! Dann wird es nicht nicht 50 Jahre dauern, bis
die Kirche ihren Laden dichtmachen kann (höchste Zeit!), sondern nur noch 20! Die Menschen würden noch
mehr als bisher erkennen, dass diese kriminelle Vereinigung lächerlich, nur noch lächerlich, einfach
lächerlich ist und verboten gehört!
#41 antitheisti 19:24:41 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Elignuh und Mc.Brandenburger sind der Beweis für die Folgen einer „gesunden katholischen Sexuallehre“!
Verklemmte Sado-Typen, deren sexuelle Frustration zu Neid und Mißgunst gegen die gelebte Sexualität
anderer und deren Freude daran führt! Opfer seid ihr!
Als gewählte Patientensprecherin der Station IVb (Rechtpositivisten – Frauen) erhebe ich, werter Bäckerlehrling
entschiedenen Einspruch gegen Ihre vorige Zuschrift. Bei uns auf Station ist die Verwaltung der Kaffeekasse
eine Vertrauensstellung, die nur nach vorheriger freier, gleicher und geheimer Wahl vergeben wird – die
Bestätigung der Gewählten durch den Lt. Oberarzt vorausgesetzt.
#39 Hostienbäcker 19:18:31 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Nur weil Brandenburgis in der Klapse immer die Kaffeekasse verwalten darf, bildet er sich nun schon ein,
er wäre der „Kämmerer“. Bitte die Dosis erhöhen!
#36 Elijahu † 19:12:19 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Wir brauchen eine Reinvestur christlicher Kaiser und Könige in Europa Ich persönlich biete mich als
oberster Anti-Homo-Inquisitor im neuen Kaisserreich an. Ankläger, Richter, und Exekutor in einer Person.
Werter Burgorus, ich sprach von den 31 Kapiteln der goldenen Bulle Karls IV., die Sie sinngemäß als
den „Sündenfall“ der Reichsgeschichte vorgestellt haben …
#34 antitheisti 18:58:09 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Burgorus Internet bildet: Wozu wikipedia bzw. wapedia doch gut sind! Alles Quatsch, was Du mit deiner
Theokratie hier von dir gibst! Dein erfundener Gott hat ja nicht einmal seinen Bereich in Ordnung halten
können (siehe lucifer!), der Looser.
#32 Burgorus 18:54:22 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Nochmals Korrektur. @Clarissa Natürlich sind es fast 300 Jahre (nicht 200) zwischen Invesiturstreit (1076-1122)
und Goldener Bulle 1356. Werte Clarissa, meinen Sie mit den 31 Kapiteln die aus „De civitate Dei“. Sind
das nur 31 Kapitel? Sind auf jeden Fall zwei Teile (1. Stellungnahme zum Zeitgeschehen; 2. Geschichtsphilosophie),
während man den zweiten Teil wieder in drei Teile unterteilen kann. Von diesem Werk spreche ich überhaupt
nicht. Ich hatte nur erwähnt, dass es hierin um keinen Gottesstaat geht, sondern, wie von Domenico Tuttisanti
bereits erwähnt, um eine Bürgerschaft Gottes. Woher ich das in den letzten Postings Gesagte habe? Ich
glaube, vieles aus einem sechsbändigen Werk zur deutschen Geschichte. Gewisse Dinge, etwa, dass die Päpste
Spielbälle weltlicher Mächte geworden sind, aus einem Buch in einer geisteswissenschaftlichen Bibliothek.
Der Autor, das weiß ich noch, war Protestant. Dass er sich damit natürlich mehr auf die Seite des Kaisers
stellte, schien klar. Obwohl er Protestant ist, glaube ich das Recht zu haben, ihm zustimmen zu dürfen.
Außerdem steckt in den Wertungen des Investiturstreiks natürlich meine ganz persönliche Sicht der Dinge.
#30 Burgorus 18:31:34 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Korrektur des dritten Absatzes Es ist immer recht ärgerlich, wenn man durch einen nachträglichen Einschub
den Sinn des Satzes durcheinanderbringt; außerdem hatte ich statt „Papst“ „Kaiser“ geschrieben. Der dritte
Absatz nochmal: Von den sieben Kurfürsten waren drei Bischöfe (Trier, Köln, Mainz) vier davon keine;
alle sieben wählten den König, der vom Papst bestätigt werden musste und meist noch zum Kaiser gekrönt
wurde, während der Papst vom Kaiser bestätigt werden musste , bis der heilige Satan diese Verquickung
der beiden Schwerter zu durchbrechen begann und behauptete, man könne ohne Zustimmung des Kaisers Papst
werden. Ludwig der Baier brachte dann die Revanche, wonach auch der König nicht mehr vom Papst bestätigt
werden musste. Endgültig festgeschrieben wurde das dann in der Goldenen Bulle 1356. Soweit zur Korrektur.
Während Jesus darauf Wert legte, dass er „von seinem Vater gesandt“ sei, war dies Gregor VII. sozusagen
egal. Er benötigte die Bestätigung durch den Kaiser, Stellvertreter Gott Vaters, nicht. Die Aussage
Jesu „Ich und der Vater sind eins“ verlor während der fast 200 Jahre zwischen Investiturstreit und Goldener
Bulle ihre Gültigkeit hinsichtlich ihrer Vertreter auf Erden, Papst und Kaiser.
#29 Dr. Guillotin 18:29:59 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Peversenwitz Ein Homo und ein Sadist spielen Karten. Da sagt der Homo: „Wenn ich gewinne, popp ich dich!“
Der Sadist darauf gelangweilt: „Ja, ja“ Tja Pech gehabt der Sadist gewinnt, schleppt den Homo in den Keller
und spannt seinen Schwanz in einen Schraubstock und legt ein Messer daneben. Darauf der Homo: „Das benutze
ich aber ganz bestimmt nicht! Sadist: „Doch, doch das benutzt du schon wenn das Haus brennt!
#26 Burgorus 18:04:32 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Im Heiligen Römischen Reich gab es nie eine Zweiteilung zwischen geistiger und weltlicher Macht. Der
Papst war als Oberhaupt des Kirchenstaates zugleich weltliches Staatsoberhaupt. Und so klein war der Kirchenstaat
nun auch wieder nicht. Ebenso waren die Fürstbischöfe weltliche Oberhäupter reichsunmittelbarer Hochstifte.
Von den sieben Kurfürsten waren drei Bischöfe (Trier, Köln, Mainz) vier davon keine; alle sieben wählten
den König, der vom Papst bestätigt werden musste, während der Papst vom Kaiser bestätigt werden musste
und meist noch zum Kaiser gekrönt wurde, bis der heilige Satan diese Verquickung der beiden Schwerter
zu durchbrechen begann und behauptete, man könne ohne Zustimmung des Kaisers Papst werden. Ludwig der
Baier brachte dann die Revanche, wonach auch der König nicht mehr vom Kaiser bestätigt werden musste.
Endgültig festgeschrieben wurde das dann in der Goldenen Bulle 1356. Damit verlor de facto das Papsttum
den Schutz durch den Kaiser, obwohl dieser ja versprach, die Kirche zu schützen. Was nützt es denn,
wenn sich dieser mit dem Franzosenkönig zusammentut, um gegen Karl V. und damit für die Protestanten
zu kämpfen. Oder wenn ein Franzosenkönig seine Papst-Puppe nach Avignon holt, um besser mit ihr spielen
zu können? Der durch den heiligen Satan gegen Kaiser Heinrich IV. hervorgerufene Investiturstreit war
der Anfang vom Ende der Theokratie. Der Papst hatte sich seither dem Schutz durch den römischen Kaiser
entzogen und sich damit der übrigen Welt zum Machtspiel angeboten.
#25 DerRabe 17:43:10 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Yugolawe gewinnt … … eine Million im Deutschen Lotto! Und das kam so: Eingewandert 1991 mit Frau und
zwei Kindern. Sozialhilfe plus Wohnumng macht in der Summo jeden Monat 3000 DM , heute ca 2000 Euro. Sozusagen
ein Volltreffer im Lotto, denn die Millionen wird in Raten jeden Monat ausgezahlt und bis der Deckel zugemacht
wirdinj Deutschland ist die Million draufgegangen. Frage: Wieviele Menschen haben auf diesem Wege einen
Volltreffer im Deutschen Sozialhilfelotto und wieviel Milliarden macht das für den Steuerzahler aus?
kaum zu glauben, aber wahr da sind sie wieder, angefangen von Borguros, LM bis Tuttisanti – sie sind komplett.
Und auch den heutigen Tag widmen sie ihrer Kreuz.net Dauerkarte – was denn auch sonst! Und was treibt
ihr morgen ?
#23 Burgorus 17:30:26 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
@Domenico Tuttisanti: Die Dualität im Gottesstaat Die Civitas als Gottesstaat zu bezeichnen, wäre sicher
falsch, obwohl er so übersetzt wird. „Bürgerschaft“ ist hier eindeutig besser. Ich kenne dieses Werk:
um einen Staat geht’s hier mitnichten. Lesen wir aber den Anfang des Wikipedia-Artikels: Theokratie ist
eine Herrschaftsform, bei der die Staatsgewalt allein religiös legitimiert und von einer göttlich erwählten
Person (gottberufener Prophet, gottbegnadeter König, usw.), einer Priesterschaft (Klerus) oder sakralen
Institution (Hierokratie) auf der Grundlage religiöser Prinzipien ausgeübt wird. Ein auf der Theokratie
basierender Staat wird auch als Gottesstaat bezeichnet. Dann sieht das durchaus so aus, dass das Heilige
Römische Reich ein Gottesstaat war. Kaiser, Könige und Fürsten waren dies „von Gottes Gnaden“. Nach
dem Sturz der Merowinger brauchte Karl, dem das Königsheil fehlte, die Legitimation durch den Papst;
seine Herrschaft war somit religiös legitimiert. Die Dualität Kaiser-Papst wird zwar oft als weltlich-geistlich
gesehen; so war das aber nicht. Der Papst sah sich als Stellvertreter Gott Sohnes, der Kaiser als Stellvertreter
Gott Vaters (der oströmische als den Aposteln gleich). Nur diese Sicht rechtfertigte den Investitur-Streit.
In dessen Folge wurden die Päpste Spielbälle welt. Mächte. Das Leben des heiligen Satans (Gregor VII.),
der die Normannen holte, die Rom plünderten, verweist auf das Ergebnis dieses unseligen Streites: „Und
die Siebenhügelstadt wird zerstört werden“ (Malachias-Prohezeiungen).
re Hostienbäcker „„wenn man mal bedenkt, wie viele faule Katholibanstinker à la Landonanist und Domenico
Tuttifanti sich hier herumfläzen – da sind mir hartarbeitende Einwanderer tausendmal lieber““ Und die
beiden haben vermutlich noch nie im Leben was gearbeitet. Und werden es auch nicht mehr. Da sind mir doch
eine paar nette Muslima und einige Nordafrikanerinnen lieber als die Katholiban. Außer stänkern und
zu WilliaSSon von der Pius-Bande beten können die Stänkerer ja nichts. Übrigens: Paulaner-Bier trinke
ich schon lange nicht mehr, da mußte ich immer aufstossen. Ist WilliamSSon schon auf dem Weg um die 12
000 € abzulieferen? Hat er wieder sein Käppi von KIK auf ? Das sind die wichtigen Fragen. Alles Gute
und Allah sei Dank Euer Unbestechlicher
#19 Hostienbäcker 16:41:58 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Unbestechlicher, vollkommen richtig wenn man mal bedenkt, wie viele faule Katholibanstinker à la Landonanist
und Domenico Tuttifanti sich hier herumfläzen – da sind mir hartarbeitende Einwanderer tausendmal lieber.
blütezeit erleben wir, seit dem wir uns von jeglichem märchenglauben und deren selbsternannten vertretern
distanzieren, das römische reich erlebte den untergang und die darauffolgende katholische „blütezeit“
des mittelalters war grosser rückschritt aber der landorganist scheint sich nach dem scheiterhaufen zu
sehnen, vielleicht für sich selbst?? der islamischen herausforderung begegnen wir lieber mit demokratie,
humanismus und aufklärung (was der märchenglaube für unsinn ist) statt gegenradikalisierung unter zurhilfenahme
eines anderen märchens (schneewittchen ist besser als rotkäppchen, denn dort werden brutal die bäuche
aufgeschlitzt – nöö rotkäppchen ist frieden – nein nein, schneewittchen ist liebe…kindereien)
Menschen in Europa Wenn die Menschen vor tausenden von Jahren nicht von Afrika nach Europa eingewandert
wären wäre es ganz schon menschenleer hier. Da sind wir doch jetzt auch froh über alle netten Einwanderer
aus fernen Ländern. Die Afrikaner und Asiaten sind bei uns besonders erfolgreich. Von den letzteren ist
jetzt einer Bundesminister für Gesundheit geworden. Herzlich willkommen im Amt übrigens. Am frommsten
sind allerdings unseren lieben Moslems. Die trinken keinen Alkohol und arbeiten besonders fleissig. Nur
auf die PiuSSe die einwandern wollen kann man verzichten. Dieser WilliaSSon muß aber noch bestraft werden.
Gruß vom Unbestechlichen
Einen christl. „Gottesstaat“ hat es nie gegeben! Die Idee eines echten Gottesstaates ist und bleibt eine
vor allem islamische Versuchung! Die alte christliche Idee bestand in einer Harmonie von Thron und Altar.
Doch dies ist etwas ganz anderes, weil die prinzipielle Dualität der geistlichen und weltlichen Sphäre
gewahrt bleibt! Siehe hierzu Wikipedia (Artikel „Theokratie“ de.wikipedia.org/wiki/Theokratie): Zu einer
Fehldeutung kann der Titel der Schrift De civitate Dei (wörtlich: „Von der Bürgergemeinschaft Gottes“)
des Kirchenvaters Augustinus verleiten, welche oft unzutreffend mit dem Begriff „Gottesstaat“ übersetzt
wird. Dieser epochemachende Text behandelt jedoch keine theokratische Verschmelzung von Religion und Politik,
sondern stellt vielmehr die unsichtbare, aber umfassende Herrschaft Gottes über die gesamte Weltgeschichte
heraus. Augustinus unterscheidet dabei grundsätzlich zwischen der „Gemeinschaft Gottes“ (civitas dei)
und der rein „irdisch-orientierten Gemeinschaft“ (civitas terrena). Damit liefert Augustinus bereits die
theoretische Grundlage für die spätere Zweiteilung von geistlicher und weltlicher Macht, die im christlichen
Mittelalter durch die gleichsam rivalisierende Verbindung zwischen Papst und Kaiser – in den modernen
politischen Systemen seit der Aufklärung als organisatorische Trennung von Kirche und Staat zum Ausdruck
kommt.
#14 Burgorus 16:09:12 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
@Vollstrecker: Quatsch. Als das Heilige Römische Reich ein katholischer Gottesstaat war, erlebte es eine
Blütezeit. Die Zeit der großen Kriege, allen voran der sog. 30jährige, kam erst nach der Glaubensspaltung,
als der Gottesstaat nicht mehr rein katholisch war.
VollstreckerXXS nur Dank Leuten wie dir und euren XXS-Hirnen stehen sich heute in Europa zwei totalitäre
Ideologien gegenüber. Die totale Beliebigkeit contra Islam. Da eure Beliebigkeit zwar totalitär ist,
aber auf tönernen Füßen steht, ist die Zukunft Europas die der islamischen Gottesstaaten. Euer blutiger
Hass auf alles Christliche wird euch Leid tun, wenn die Moslems euer Blut fließen lassen.
#12 Paulaner † 16:05:42 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Die Schmarotzer aka „Elite“ träumt halt gern ein wenig vor sich hin VollstreckerXXL: burgorus mit gutem
grund – totalitäre ideologien haben genug unheil angerichtet!
#10 Burgorus 15:43:58 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
@Vollstrecker: Alternative katholischer Gottestaat Natürlich wäre der katholische Gottesstaat die beste
Alternative. Aber daran wollen Sie ja nicht einmal denken, indem Sie es mit dem Wort „sicher“ von vornherein
ausschließen.
Vihavainen schein von sich selbst zu sprechen „Nun, ich bin 62, ich habe meine Ziele erreicht, und meine
Pension ist mir sicher.“ – DAS IST „narzißtische und nihilistische Haltung“ ob da abhilfe schaffen würde,
phantasiewesen für existent zu halten und einen katholischen gottesstaat zu errichten?? das ist sicher
KEINE alternative
#6 Paulaner † 14:38:54 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
immer der gleiche Denkfehler: Gott ist derselbe, nur die Priester sind neu gekleidet und haben die früheren
vertrieben – und ihre heiligen Bäume umgehauen. stimme der vernunft: Kulturelle Untergänge In 1000
Jahren wird man den Christengott wie heute Wotan nur noch in alten Sagenbüchern treffen.
Kulturelle Untergänge Die germanische Kultur ist untergegangen, weil sie ihre Wurzeln verleugnet, sich
selbst aufgegeben und den Einflüssen eines Aberglaubens aus dem nahen Osten hingegeben hat. Sowas passiert
halt von Zeit zu Zeit, das ist nichts Schlimmes sondern einfach der lauf der Dinge. In 1000 Jahren wird
man den Christengott wie heute Wotan nur noch in alten Sagenbüchern treffen.
#4 Pius XII 14:30:31 | Donnerstag, 29. Oktober 2009
Was aber, verehrte Clarissa, die Sache nicht per se falsch macht. Auch Huntington argumentiert im Kampf
der Kulturen unter explizitem Verweis auf Spengler (wie politisch unkorrekt!), und in „Who we are“ setzt
er noch eins drauf. Die Argumentation ist auch in der Sache nicht falsch. Wobei wohl nicht Einwanderung
per se, sondern Einwanderung aus nicht-westlichen Gegenden das Problem ist, und auch da gibt es Unterschiede:
gegen Immigration aus der ehemaligen Sowjetunion oder Lateinamerika wird man wohl nichts haben können,
bei Asiaten auch kaum etwas. Unser Problem sind Moslems und die Einwanderung in die Unterschichten. Immerhin
freut es mich, wenn nun die Identität des Westens auch bei Konservativen erkannt wird, die es doch sonst
immer für den letzten Schrei halten, die nationale Idee postmortal für unterstützenswert zu erklären.
Deshalb: Seien Sie etwas großzügiger, gnädige Frau!