Theologie
Der Nuntius in Deutschland redet über Theologie
Die Diplomaten- Theologie hat die wunderbare Fähigkeit, gleichzeitig ja und nein zu sagen – damit die Wahrheit niemandem im Wege steht.
Nuntius Périsset im Gespräch mit der Nachrichtenseite 'kathnews.de'.
Nuntius Périsset im Gespräch mit der Nachrichtenseite ‘kathnews.de’.
(kreuz.net) „Ich zitiere selber sehr häufig den Heiligen Ludwig Maria Grignion de Montfort, da ich in meiner Kindheit sehr viel über seine Lehren erfahren durfte.“

Das erklärte Erzbischof Jean-Claude Périsset (70) – Apostolischer Nuntius in Deutschland – in einem Interview mit dem katholischen Portal ‘kathnews.de’, das am 30. Oktober veröffentlicht wurde.

„Unser Pfarrer hatte damals über zwei oder drei Jahre hinweg jeden Sonntag über das »Goldene Buch« des Heiligen Ludwig Maria gesprochen“ – erinnert sich Mons. Périsset.

Lieber kein neues Mariendogma

Über das vierte, noch nicht verkündigte Mariendogma über die Gnadenmittlerschaft Mariens äußert sich der Nuntius mit diplomatischer Vorsicht. Es handle sich hier um ein „sehr schwieriges Thema“ – unterstellt er:

„Wenn man dogmatisch definieren würde, daß Maria die Mittlerin der Gnaden ist, so wie Christus uns die Gnaden schenkt, könnte das durchaus falsch verstanden werden.“

Ein Dogma solle nur dann proklamiert werden, wenn es nötig sei, um eine dringend notwendige Klarheit zu schaffen: „Ich glaube nicht, daß die Not in diesen Tagen so groß ist, als daß sie ein Dogma erfordern würde.“

Man müsse sich mit dieser Wahrheit auch vor dem Hintergrund beschäftigen, „was die anderen Christen darüber denken.“

Der Nuntius erwähnt nicht nur die Protestanten, sondern auch die Orthodoxen und Altorientalen. Für letztere sei die Gnadenmittlerschaft Mariens eine Tatsache:

„Vielleicht könnte also die Veröffentlichung eines solchen Dogmas gerade diese Christen verwirren, da sie sicherlich davon überzeugt sind, daß ein solches Dogma nicht notwendig gewesen wäre“ – konstruiert der Mons. Périsset.

Sie sind Brücken

Der Nuntius erinnert daran, daß die Reformatoren die altchristlichen Marien-Dogmen anerkannt haben: „Martin Luther war ein sehr inniger Marienverehrer, was in seiner Auslegung des Magnificat zum Ausdruck kommt.“

Er kenne US-Lutheraner, die eine große und ausgeprägte Marienverehrung praktizieren würden:

„Unter diesen Lutheranern sind sogar leitende Geistliche und Bischöfe ihrer Kirche, die es begrüßen und fördern, wenn Protestanten den Rosenkranz beten.“

Man müsse aufpassen, den Protestantismus in diesem Zusammenhang nicht allzusehr zu verallgemeinern.

Es gebe auch Protestanten, welche die Heiligen als Schirme betrachten würden, die von Gott ablenken oder gar trennen würden.

Das sei aber falsch: „Die Heiligen sind Brücken.“

Ja und Nein

Auf die Frage, wie deutsche Professoren grundlegende Mariendogmen leugnen dürfen, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen werden, bleibt Mons. Périsset erneut unverbindlich: „Es können verschiedene Meinungen über Randprobleme der Theologie bestehen.“

Doch die Theologen müsse in ihrer Lehre die Lehre der Kirche darstellen und nicht ihre eigene Meinung.

Sie hätten die Aufgabe, den Verantwortlichen im kirchlichen Lehramt zur Seite zu stehen: „Das Magisterium selbst hat in seiner Verantwortung dafür zu sorgen, daß diese Hilfe der Theologen tatsächlich auch eine Hilfe ist.“

Deshalb müßten die Bischöfen abgewichene Theologen ansprechen und in Erfahrung bringen, „warum das eine oder andere, was sie als Theologen sagen, nicht wortgetreu dem entspricht, was die Lehre der Kirche ist.“

Doch dann relativiert Mons. Périsset sogleich das Gesagte: „Manchmal passiert es auch, daß die Aussage eines Theologen zunächst verwirrend oder sonderbar klingt.“

Das sei der Fall, wenn ein Glaubenssatz in einem Zusammenhang betrachtet werde, in dem man ihn bislang noch gar nicht gesehen habe: „Hier sei als Beispiel der Limbus genannt.“

Mittlerweile vertrete man hier „ganz offen eine andere Meinung“ als noch vor sechzig Jahren.

Die seltsame Folgerung des Nuntius: „Hier hat man feststellen müssen, daß die Theologen, welche die heutige Auffassung schon früher vertreten haben, zu Unrecht verurteilt wurden.“

Er habe persönlich „keine großen Probleme mit neuen Äußerungen oder gewissen Neuformulierungen“, wenn sie als Dienst an der Kirche zu verstehen seien:

„Wenn sie aber als Vorwurf gegen die Lehre der Kirche kommen, dann ist dies ein schlimmes Zeichen.“
      
19 Lesermeinungen
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#19   Sinah   10:28:21 | Montag, 2. November 2009
@Thom:
Rührung hin, Rührung her, Kampfzeit ist!
Es ist „genug“ bedeutet „ungenügend“ und das ist eine 4!
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#18   Thomasius   09:46:23 | Montag, 2. November 2009
@Sinah
Ich bin immer wieder gerührt über die katholischen Glaubensbrüder/-schwestern.
Mir ist der Herr Jesus Christus „genug“. Ich bete zu ihm und das reicht mir. Ich „benötige“ keine Heiligen und keine Maria. Meinen die Katholiken, Jesus Christus sein durch die Gebete der Evangelischen hinreichend „ausgelastet“ , so dass er nicht auch noch durch die Gebete der Katholiken „belastet“ werden solle? Oder werden die katholischen Gläubigen für unfähig gehalten, selber zu beten und sich deshalb an „Briefträger“ – Amtskirche, Heilige, Maria – wenden müssen?
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#17   Sinah   09:29:22 | Montag, 2. November 2009
Lieber Entzweiung und Vernichtung ganzer Nationen als MARIA die Ehre zu geben, die Ihr zusteht
MARIA gibt die bündige Antwort auf die Frage, was ist zu halten von CHRISTUS. Sage mir, was du von MARIA denkst und ich sage dir, ob du CHRISTUS verstehst.
SIE ist der Inbegriff und die Garantie der WAHRHEIT. Und darum heißt es von IHR mit Recht, daß SIE alle Irrlehren überwunden hat.
Überwunden auch die Irrlehren des Dr. Martin Luther.
MARIA, voll der Gnade, Mittlerin aller Gnaden, gieße DEINE Gnaden über die erkaltete Welt und lenke und leite den apostolischen Nuntius in Deutschland!
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#16   hieronymus333   08:44:45 | Montag, 2. November 2009
Antipacelli
Im Großen und Ganzen stimme ich mit Ihnen überein, doch könnte ich mich auch damit anfreunden, dass Hitler bei Phil. eine 0 und Lehmann bei Theologie eine 0 zu geben.
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#15   Sinah   22:34:02 | Sonntag, 1. November 2009
Reiz-Thema: Dogmen
Mit der Konzilskirche über Dogmen zu sprechen, noch dazu über ein Dogma, das noch verkündet werden soll, wie peinlich! Hält doch die Konzilskirche die Dogmen der katholischen Kirche für einseitige Zuspitzungen und als nicht immer verbindlich.
Wie hat sich doch Bischof Walter Kasper geäußert: „Dogmen können duchaus einseitig, oberflächlich, rechthaberisch, dumm und voreilig sein.“
Es handle sich hier um ein „sehr schwieriges Thema“.
Könnte es sein, Herr Nuntius, daß Gott dieses „schwierige Thema“ schon längst behandelt wissen will?
Wenn man dogmatisch definieren würde, daß Maria die Mittlerin der Gnaden ist, so wie Christus uns die Gnaden schenkt, könnte das durchaus falsch verstanden werden.“
Könnte es sein, daß die von Christus gegründete Kirche als Hüterin der Wahrheit durchaus autorisiert und kompetent ist, die Definition richtig zu verstehen?
Man müsse sich mit dieser Wahrheit auch vor dem Hintergrund beschäftigen, „was die anderen Christen darüber denken.“
Herr Nuntius, vielleicht müßte man sich mit dieser Wahrheit beschäftigen, was Gott darüber denkt!
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#14   Antipacelli †   22:33:10 | Sonntag, 1. November 2009
@Vorposter
@hieronymus333:
Unter „Religion“ verstehe ich die praktizierte Religiosität;
unter „Philosophie“ die philosophische Bildung, aber auch die Fähigkeit selbständigen Denkens;
unter „Theologie“ verstehen ich die theologische Bildung, aber auch die Fähigkeit, eigenständigen theologischen Denkens.
@Gotthard: Vielleicht sollten Sie sich mal den Grundriss der katholischen Dogmatik von Ludwig Ott zulegen?
Darin ist folgendes zu lesen (10. Auflage, Freiburg – Basel – Wien 1981, 257-258):
„Die letzten Päpste haben sich zugunsten dieser Lehre ausgesprochen.
L e o XIII. sagt in der Rosenkranzenzyklika Octobri mense (1891): „Von jenem großen Schatz jeglicher Gnade, den der Herr gebracht hat, wird uns nach dem Willen Gottes gar nichts zugeteilt außer durch Maria, so daß, wie niemand zum höchsten Vater hinzutreten kann außer durch den Sohn, ähnlich auch niemand zu Christus hinzutreten kann außer durch die Mutter“ (D 1940a).
P i u s X. nennte Maria „die Ausspenderin aller Gaben, die uns Jesus durch seinen Tod und sein Blut erworben hat“ (D 1978a).
B e n e d i k t XV. erklärt: „Alle Gnaden, die der Urheber alles Guten den armen Nachkommen Adams mitzuteilen sich würdigt, werden nach dem liebevollen Ratschluß seiner göttlichen Vorsehung durch die Hände der heiligsten Jungfrau ausgespendet“ (AAS 9, 1917, 266).
Derselbe Papst nennt Maria „die Mittlerin aller Gnaden bei Gott“ (gratiarum omnium apud Deum sequestra; AAS 11, 1919, 227). (…) o^/
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#13   Gotthard   21:10:28 | Sonntag, 1. November 2009
nicht katholisch
Über das vierte, noch nicht verkündigte Mariendogma über die Gnadenmittlerschaft Mariens äußert sich der Nuntius mit diplomatischer Vorsicht.
Frage: was ist ein noch nicht verkündetes Dogma?
Antwort: eine theologische Diskussion!
Diese angebliche Gnadenmittlerschaft ist eine überflüssige untheologische fromme Vorstellung. Sie hat keinerlei Basis in der Tradition.
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#12   hieronymus333   19:45:23 | Sonntag, 1. November 2009
Antipacelli
Soweit war mir ihre Einteilung schon klar, jedoch meinte ich die Abgrenzung zwischen Theologie, Religion und Philosophie. Im Katholizismus wird seit Klemens von Alexandrien hier nur wenig unterschieden. Der Name Antipacelli und ihre Einschätzung der genannten Persönlichkeiten lassen den Schluß zu, dass Sie es nicht so mit dem Katholizismus haben, daher habe ich nach den Hintergründen gefragt.
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#11   Antipacelli †   19:39:07 | Sonntag, 1. November 2009
@hieronymus333: Die Skala geht von ++ für „sehr gut“ über + für „gut“, 0 für „neutral“ bis –- für
„sehr schlecht“! :-)
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#10   hieronymus333   19:32:26 | Sonntag, 1. November 2009
Antipacelli
Abgesehen davon, dass ich schwer einzuschätzen bin, müsste erst einmal geklär werden, wo sie die Unterschiede und Grenzen ihres Katalogs setzten.
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#9   Antipacelli †   18:38:57 | Sonntag, 1. November 2009
@hieronymus333: Das würde ich an Ihrer Stelle nicht so schnell!
Ich würde zumindest eine Abstufung vornehmen, z.B. in folgender Art: :-)
Kompetenz … Rel. Phil. Theol.
Adolf Hitler … + … + … 0
J. Ratzinger . 0 … 0 … +
K. Lehmann . – … 0 … +
J.C. Pérriset . ++ . ? … 0
Wie würden Sie sich denn selbst da einsortieren? :-|
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#8   hieronymus333   18:11:58 | Sonntag, 1. November 2009
Antipacelli
Jedem von den eben erwähnten Herren!
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#7   Hans im Glück   17:16:59 | Sonntag, 1. November 2009
@Konrad: Wegen Kreuz.net die Kirche verlassen?
Das erinnert daran, dass es Protestanten geben soll, die wegen dem Papst aus der evangelischen Kirche austreten, allerdingst nicht um in die katholische Kirche einzutreten. Die Menschen differenzieren heute nicht mehr so genau. Das wäre so etwa vergleichbar mit einem Menschen der wegen der NPD die Demokratie ablehnt oder wegen der Menschen die nicht lesen und schreiben können, die Abschaffung der Schulen fordert.
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#6   Antipacelli †   17:15:28 | Sonntag, 1. November 2009
@hieronymus: Würde mich interessieren, welchem/n dieser Herren du das Katholischsein bzw. theo-
logische, religiöse oder philosophische Kompetenz absprichst…!
Auf die Antwort bin ich sehr gespannt! :-|
Folgende, in meinen Augen nicht unwichtige, Passage aus dem Interview hat der kreuznet-Redakteur leider weggelassen:
„Ich persönlich habe keine großen Probleme mit neuen Äußerungen oder gewissen Neuformulierungen, wenn sie als Dienst an der Kirche zu verstehen sind. Wenn sie aber als Vorwurf gegen die Lehre der Kirche kommen, dann ist dies ein schlimmes Zeichen. Wenn man also die Jungfräulichkeit oder die leibliche Himmelfahrt Mariens negiert, ist das ein Angriff auf die kirchliche Lehre, weil gerade diese Wahrheiten schon seit der Urkirche zum Bestandteil der kirchlichen Lehre gehören.“
Letzeres ist schlichtweg falsch: Der Glaube an die Himmelfahrt Mariens ist zwar in der Tat sehr, sehr alt, nicht jedoch der Glaube an ihre leibliche Himmelfahrt. Dieser war noch bei den mittelalterlichen Theologen höchst umstritten, Thomas von Aquin beispielsweise lehnte ihn ab. Erst der jüdisch-apostatische Scheinpapst „Pius XII.“ meinte, diesen Satz „dogmatisieren“ zu müssen!
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#5   hieronymus333   17:07:41 | Sonntag, 1. November 2009
Der Nuntius in Deutschland redet über Theologie
Etwas Blöderes ist ihm wahrscheinlich nicht eingefallen, aber auch der Papst spricht über Vernunft, Lehmann spricht über Wahrheit und Hitler bagann seine Reden im Namen des Vaters …
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#4   Antipacelli †   16:57:27 | Sonntag, 1. November 2009
Der Nuntius scheint ja – im Unterschied zu vielen deutschen Scheinbischöfen – noch einen Bezug zu
Maria zu haben! :-)
Gleichzeitig scheint Mons. Périsset aber auch der von Modernisten wie Hans Küng eingeführten unseligen Unterscheidung zwischen zentralen und weniger zentralen Dogmen verfallen zu sein. Als ob die Mariendogmen nicht insofern alle zentral sind, als sie – wie z.B. das Dogma von der Ohne Makel der Erbsünde empfangenen Mutter Jesu – viele andere Dogmen (im Beispiel das der Erbsünde, der Erlösungsbedürftigkeit des Menschen und seiner Erlösung durch Jesus Christus) in sich begreifen… :-[
So gesehen wäre es gerade in der heutigen Zeit, da auch in weiten Teilen des konzils-„katholischen“ Lagers grundkatholische Elemente wie die Marien- und Heiligenverehrung höchst gefährdet sind, sicher hilfreich, würde auch die allgemeine Gnadenmittlerschaft Mariens oder ihr aktiver Anteil am Erlösungwerk, den das Konzil im 8. Kapitel von Lumen Gentium eigentlich ganz gut herausgestellt hat, dogmatisiert werden! o^/
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#3   Sinah   16:09:10 | Sonntag, 1. November 2009
„Wenn sie aber als Vorwurf gegen die Lehre der Kirche kommen, dann ist dies ein schlimmes Zeichen.“
„Schlimmes Zeichen“?
Von wem wurde die Lehre der Kirche verworfen – doch vom Konzil!
Das noch nicht verkündigte Mariendogma „Mittlerin aller Gnaden“ wird – und damit hat Nuntius Périsset vollkommen recht – von seiner Konzilskirche mißverstanden. Hier wird erneut klar, einen Dialog mit der vom Glauben abgefallenen Konzilskirche kann es nicht geben.
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#2   Dr. Schlämmer   15:59:28 | Sonntag, 1. November 2009
Wahr gesprochen …
„Wenn man dogmatisch definieren würde, daß Maria die Mittlerin der Gnaden ist, so wie Christus uns die Gnaden schenkt, könnte das durchaus falsch verstanden werden.“
Richtig. Die jetzige Gnadenlehre und die Verbindung mit dem Sühnetod ist schwer genug und bedarf keiner weiteren Verkomplizierung. ;-)
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#1   Konrad   15:40:17 | Sonntag, 1. November 2009
Der kreuz.net-Redaktion, die eine Anti-Werbung
für die katholische Kirche betreibt, gehen die Themen aus – wie man am Wiederkäuen und abschreiben dieses Interviews sieht. Das ist gut so! Denn die pure Existenz dieses Portals ist ein starkes Motiv, die katholische Kirche, in der so etwas möglich ist, zu verlassen.
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