Sedisvakantismus
Reformbestrebungen in der katholischen Kirche
Es reicht nicht, den katastrophalen Zustand der Kirche zu bejammern und wie gebannt auf die Schlange zu schauen. Von Sedisvakantisten-Pater Rolf Hermann Lingen, Dorsten.
Die Liturgie ist das Herzstück der Kirche
Die Liturgie ist das Herzstück der Kirche
© Catholic Church (England and Wales), CC
(kreuz.net) Der gegenwärtige Zustand der Katholischen Kirche ist schlecht. Die Zahl der Gläubigen ist in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch gesunken. Selbst elementare Grundkenntnisse in Dingen der Glaubenslehre, etwa bezüglich der kirchlichen Feste, fehlen in weiten Kreisen der Bevölkerung fast völlig.

Neben dem Desinteresse der breiten Masse gibt es das Treiben jener, die sich zwar als „aktive Katholiken“ bezeichnen, aber in Wahrheit der Kirche nur schaden, indem sie unchristliche Ideologien und Verhaltensweisen propagieren.

Die Hauptschuld liegt beim Klerus

Es ist klar, daß der Klerus – also die Bischöfe und Priester – in erster Linie für diese Katastrophe verantwortlich sind.

Hier ist besonders zu fragen, ob sie bei ihrer Weihe die erforderlichen Voraussetzungen mitbrachten, namentlich moralische Integrität, intellektuelle Tüchtigkeit und entsprechende Lebensführung.

Kurz: Es ist schon seit Jahren höchste Zeit für grundlegende Reformen in der Katholischen Kirche.

Blinder Aktionismus hilft allerdings nicht weiter. Eine sachliche Bestandsaufnahme und klare Vorstellungen über die angestrebten Ziele sind unverzichtbar.

Religiöse Ahnungslosigkeit

Unstrittig ist die desaströse Bildungssituation. Selbst Grundbegriffe wie „Erbsünde“ oder „Erlösung“ werden nur von wenigen richtig eingeordnet.

Kaum einer weiß, was es mit dem „Fall Galilei“ auf sich hat. Viele hängen völlig falschen Vorstellungen darüber an.

Hier ist vom Klerus gefordert, trotz aller Repressionen mutig und offen klare Unterweisungen zu geben.

Von der Geistlichkeit muß verlangt werden, daß er jeden falschen Irenismus verwirft und die Häretiker und Schismatiker beim Namen nennt.

Liturgische Gleichgültigkeit

Zusätzlich muß er an die Vorschrift des Kirchenrechtes von 1917 erinnert werden, daß die aktive Teilnahme an den Kulthandlungen der Akatholiken verboten ist. Der Begriff „Akatholiken“ bezeichnet alle nicht römisch-katholischen Christen.

Handelt es sich um eine Teilnahme an Kulthandlungen, die in sich häretisch sind, ist die Teilnahme schon durch das Naturrecht verboten.

Eine Teilnahme an Kulthandlungen, welche die Häretiker mit uns gemeinsam haben, ist – selbst wenn daraus kein Ärgernis entsteht – durch das Kirchengesetz verboten.

Verboten ist es auch, beim Gottesdienst der Andersgläubigen mitzusingen oder dabei die Orgel oder andere Instrumente zu spielen.

Wer gegen diese Bestimmungen an den Kulthandlungen der Häretiker teilnimmt, ist nach Angaben des Kirchenrechtes der Häresie verdächtig.

Berechtigte Proteste sind an die Adresse der Kleriker zu richten, die ihrer Sendung nicht gerecht werden.

Dennoch reichen bloße Unmutsbezeugungen über Versagen anderer nicht aus, um die dringend notwendige umfassende Reform der Katholischen Kirche einzuleiten.

Die Laien müssen auch bereit sein, bei sich selber Versagen einzugestehen und umzukehren.
      
83 Lesermeinungen
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#84   Soramonas   18:41:10 | Mittwoch, 15. September 2010
Talmudismus…
…Zionismus, Modernismus…
www.bilderberg.org
www.luebeck-kunterbunt.de
www.sgipt.org/…ppp/auserw/mat02.htm
Auserwählt Zitate aus dem Talmud
Auserwählt Materialie 02
unter Einbeziehung auch chauvinistischer Erhöhung (Auswahl) und aggressiv-feindseliger Einstellungen gegenüber Andersgläubigen („Götzendienern“)
überprüft nach der deutschen Lazarus Goldschmidt Ausgabe
stichprobenhaft verglichen mit einer Auswahl von Mayer
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#83   Das Kind   08:55:47 | Dienstag, 25. Mai 2010
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#82   UliBaer   06:47:48 | Dienstag, 10. November 2009
Reformbestrebungen in der Katholischen Kirche
Sorry, aber Sie sind von sich so Eingenommen, dass Sie keine andere Denkweise, als die ihre, über die Lehre der Katholischen Kirche als einzigste Richtige Lehre Anerkennen.Zunägst dürfen wir Festhalten: Die Katholische Kirche und ihre Lehren,ist weder von Christus Gegründet, noch als EINZIGE Legetime Kirche ins Leben gerufen worden.Jederman weis,das die Katholische Kirche eine Machtintrigrantische Institution ist, in der der Papst Behauptet Unfehlbar zu sein. Paulus aber schreibt: „Was weist du denn oh Mensch, wie oft du Fehlst an einem Einzigen Tag“.in den Letzten Jahunderten haben wir gesehen, (denn die Geschichte der Katholischen Kirche ist bis aufs kleinste Aufgezeichnet) ist die Katholische Kirche nichts anderes als eine Menschenverachtende Kirche, die jeden, der nicht ihrer Meinung ist Verfoltgt und Umbringen lässt. Könnte Ihnen gerne einige Bücher der Geschichte der Katholischen Kirche nennen, die es Wehrt wären von Ihnen Gelesen zu werden, bevor Sie weiterhin wie die Päpste selber, sich Wehement dagegen Wären,der Warheit ins Angesicht zu sehen.Auf dem Angeblichen Stuhl Petris, Sassen in den Letzten Hundert Jahren, Meineidige,Hurer,Mörder, Kinderschänder,usw. Jetzt wollen Sie Behaupten, das seien Stellvertreter Christi? Ich bitte Sie allen Ernstes,Denken Sie mal in einer Ruhigen Stunde darüber nach.Eine Kirche, wie die der Katholiken, die andere Verunglimpft und von sich selbst behaupet allein Seeligmachend zu sein, sollte einmal Nachlesen in der Bibel,
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#80   Franz Kappes   09:31:21 | Montag, 9. November 2009
Gottes Tempel
Heute Weihetag der Basilika San Giovanni di Laterano :-)
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#79   Hans im Glück   08:16:15 | Montag, 9. November 2009
@Friedericius, nicht so voreilig
Da mißhandeln irgendwo einige Muslime Schwule – und die Christen freun sich. Irgendwo werden Juden verfolgt – und die Christen hier freun sich. Und jetzt das: Ein freundlicher Christ vermutet, dass in Zukunft Atheisten „das Fell über die Ohren gezogen“ bekommen – und freut sich.
Einige, die behaupten Christen zu sein und 99% der übrigen Christen ablehnen weil sie nicht so denken wie sie selber sagen das wofür Sie alle Christen in Haftung nehmen wollen. Für diese Typen ist doch sogar der Papst vom Teufel. Lassen Sie die einfach in ihrer kleinen Welt. Die sind absolut irrelevant!
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#78   DerRabe   05:47:37 | Montag, 9. November 2009
Wenn man begreifen wollte…
…dass zuviel Liberalität zuviel Unrecht begünstigt, zuviel Verbrechen und Laster, dann könnten Weichen für eine geschütztere Atmosphäre gestellt werden. Verbrechen, Lügen, Verführungen und Laster wird es zwar immer geben, heute aber geschieht das planmäßig, garniert mit ach so humanen, liberalen und toleranten Worten was für die ohnehin schon so erschreckend eingeschläferte Menschheit wie ein tödlich sanfter Puffer aus Zuckerwatte für das Gewissen ist.
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#77   Fridericius †   23:02:20 | Sonntag, 8. November 2009
Galatea: Ich will auch gar nichts dagegen tun.
und schon sieht die ganze Gesellschaft nämlich ganz anders aus, als wir es uns heute so richtig noch vorstellen können.
Veränderung ist die einzige Konstante in der Evolution. Seis nun in der E. der Lebewesen oder der Gesellschaft. Unsere Gesellschaft wird sich ändern, keine Frage. Und das muss sie auch.
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#76   Galatea   22:52:05 | Sonntag, 8. November 2009
Was merken Sie nicht, Herr Fridericus?
Auf Tatsachen hinzuweisen, wie sct es – freilich – überspitzt in seinem letzten Posting tut, ist nichts anderes, als Sie, der Sie seitenweise hier Selbstfindung betreiben, freundlich darauf hinzuweisen, dass es nur ein paar Jahre zurücklehnen und abzuwarten gilt, und schon sieht die ganze Gesellschaft nämlich ganz anders aus, als wir es uns heute so richtig noch vorstellen können.
Dagegen können weder Sie noch ich, Herr Fridericus, etwas tun.
p.s. Sie können sich zu Tode relativieren. Sie können es aber auch einfach sein lassen. Suum cuique.
Es ist dies ein geradezu schicksalhafter Hinweis.
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#75   Fridericius †   22:43:18 | Sonntag, 8. November 2009
Hihi, sct, da kommt wieder der freundliche Christ raus, was?
Die Schadenfreude, der die Christen in diesem wundervollen Forum immer wieder frönen, hach, wie schön!
Da mißhandeln irgendwo einige Muslime Schwule – und die Christen freun sich. Irgendwo werden Juden verfolgt – und die Christen hier freun sich. Und jetzt das: Ein freundlicher Christ vermutet, dass in Zukunft Atheisten „das Fell über die Ohren gezogen“ bekommen – und freut sich.
Was sagt uns das?
Mir sagt das, dass Ihr „lammfrommen“ Christen das alles auch tun würdet -die Vergangenheit weist auch darauf hin – hättet Ihr die Macht dazu . Die ist euch aber abhanden gekommen. Schade, was?
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#74   sct   22:36:08 | Sonntag, 8. November 2009
Keine Angst Freddie!
Die Musels sind nicht so lammfrom wie die Christen!Die werden dir und deinen Glaubensbrüdern(Atheismus=Religion!) das Fell schon über die Ohren ziehen >:)
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#73   schamane40   22:27:09 | Sonntag, 8. November 2009
Altersheime haben immer wieder Nachwuchs
so schnell stirbts sich nicht aus …
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#72   Fridericius †   22:15:54 | Sonntag, 8. November 2009
Oh, sct, Sie haben Recht, ich muss mich korrigieren!
Das Problem Christentum wird sich in EUROPA (und nur das ist mir wichtig, denn hier leben ich und meine Nachfahren), wenn mans rein biologisch betrachtet, in vielleicht 30 Jahren ohnehin gelöst haben
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#71   sct   22:13:21 | Sonntag, 8. November 2009
@Vineta
Lassen Sie den Fridericius in ruhe der ist mit seiner Ignoranz und seinen schwachsinnigen Prophezeihungen(Das Problem Christentum wird sich, wenn mans rein biologisch betrachtet, in vielleicht 30 Jahren ohnehin gelöst haben-Haha,das haben schon in der Vergangenheit ganz andere vorausgesagt!)auf ziemlich verlorenen Posten!Ignoranz,Unglaube und Dummheit gehen halt Hand-in Hand zusammen!Die EU ist nicht der Nabel der Welt!
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#70   Fridericius †   22:01:02 | Sonntag, 8. November 2009
Aba echt! Komme mir so
beobachtet vor!
:-D
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#69   Paulaner †   21:58:52 | Sonntag, 8. November 2009
Schlaf dich jetzt aus, Vineta! Du hast den Fridericius lang genug überwacht.
Vineta: Problemfall Fridericius!
:-D
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#68   Vineta   21:55:31 | Sonntag, 8. November 2009
Problemfall Fridericius!
1) Nachdem er sich um 7:34 als Antichrist outete, indem er das Christentum als UNFUG bezeichnete, den kaum je ein Erwachsener akzeptabel fände, wenn er nicht – Leute, wehrt euch dagegen- schon im Kindesalter DAMIT gehirngewaschen worden wäre…
2) bezeichnet er um 13:25 alle als schwachsinnig und um 15:53 alle als albern, die einen Zusammenhang zwischen dem Crash des Christentums ( durch Selbstzerstörung) und dem Aufstreben des Islam hierzulande thematisieren.
Ob Verbohrten wie ihm je der Zusammenhang aufgeht, muß leider bezweifelt werden, aber man lasse nichts unversucht:
a) Eine kerngesunde Christenheit pflegt einerseits das Leitbild vom zölibatär lebenden christl. Leistungsträger, andererseits den Familie-Lebensstil der vielen, so daß insgesamt mindestens die bestandserhaltende Geburtenrate 2,1 erreicht wird und man nicht nach lückenfüllenden Einwanderern schreien muß.
b) Wo christliche Werte gelten, ist man auch nicht so faul und vergnügungssüchtig auf Pump, daß man Millionen ungebildete Anatolier für niedere Arbeiten hereinschleust.
c) Nur wo noch genügend gebildete Christen das Sagen haben, gibt man dem religiösen Relativismus keine Chance, der propagiert, mit einem ausreichenden Aufwand ( zig Mrd. Steuergeldern u. Schulungen) sei das friedl. Miteinander der Moslems mit anderen zu erzwingen.
Denn man weiß: Letzteres war und ist nie und nirgends der Fall, weil Koran, Scharia, Imame usw. Landnahme und das Beherrschen der Nichtmuslime fordern u. nie davon abrücken.
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#67   Das Kind   21:53:19 | Sonntag, 8. November 2009
Quelle für Häretiker und andere Abtrünnige
Eine gute Quelle für Häretiker und andere Abtrünnige, die willig sind, wieder den Weg der Wahrheit zu beschreiten, ist die „Lehre der zwölf Apostel“ (verfasst Ende des 1., Anfang des 2. Jahurhunderts). Dort heißt es u.a. über die Auswahl der rechten Hirten:
„Wählt euch nun Bischöfe und Diakone, die des Herrn würdig sind, Männer, die sanftmütig, nicht geldgierig, aufrichtig und bewährt sind; denn auch sie leisten euch den Dienst der Propheten und Lehrer. (…)
Achtet sie also nicht gering; denn sie sind eure Geehrten zusammen mit den Propheten und Lehrern.
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#66   schamane40   21:35:28 | Sonntag, 8. November 2009
Wer braucht noch einen „Klerus“ (Auslese) ?
Wir brauchen liebende Menschen.
Leben braucht Liebe!
Ahou
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#65   Das Kind   21:32:46 | Sonntag, 8. November 2009
Papst steht über Häretikern und dem Episkopat
Schon Cyprian von Karthago hat uns eingeschärft: „Wer die Kathedra des Petrus, auf den die Kirche gegründet ist, verläßt, kann nicht in der Kirche sein.“
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#64   timpressum †   21:01:03 | Sonntag, 8. November 2009
Selber Häretiker
Der Herr Lingen ist doch selber n Häretiker… bezeichnet sich als Pater, sagt er ist katholisch und spricht dem Papst die Jurisdiktionsgewalt ab!
Soll die Klappe halten… und tschüss!
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#63   unbestechlicher   16:02:50 | Sonntag, 8. November 2009
Islam und Christentum
Auf und Ab gibt es bei allen Religionen. Religionen sind auch die Ursache von Kriegen und Auseinandersetzungen.
Weder Christentum noch Islam braucht man wirklich.
Die Leute stimmen mit den Füßen ab. In den Gottesdiensten der Katholiken hier in der Nähe gibt es fast nur Teilnehmer 60 plus. Und ein paar Kinder. Kinder gehen nicht freiwillig in die Kirche. Zu langweilig. Die gehen lieber zu Mac Donald.
Gruß vom Unbestechlichen
:-D :-D :-D
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#62   Fridericius †   15:53:46 | Sonntag, 8. November 2009
fides et ratio: Ursache und Wirkung
Das Christentum schwindet in DEU, der Islam nimmt zu.
Jop, korrekt.
Was nun Ursache und was Wirkung ist, sei dahingestellt.
Ursache ist ganz einfach: Es wenden sich immer mehr Menschen vom Christentum / Glauben ab, die in der EU geboren sind. Gleichzeitig wandern Muslime ein. Ergo: Der Islam nimmt zu, das Christentum ab. Was aber völlig unabhängig voneinander ist. Selbst bei mehr und /oder gläubigeren Christen würde der Islam zunehmen.
Es ist also keinesfalls irgendein Zusammenhang zwischen dem schwinden des christlichen Glaubens und der Zunahme islamischer Menschen zu konstatieren, denn jene, die das Christentum ablegen werden ja nicht islamisch. Die werden in der überwiegeneden Mehrzahl agnostisch oder atheistisch.
Diese dümmliche Argumentationsweise „Nehmt das Christentum oder werdet vom Islam übermannt!“ ist halt albern.
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#61   fides et ratio   15:36:10 | Sonntag, 8. November 2009
An Fridericus
Eines dürfte bei nüchterner Betrachtung selbst Ignoranten erkennbar sein. Das Christentum schwindet in DEU, der Islam nimmt zu. Was nun Ursache und was Wirkung ist, sei dahingestellt. Aber alle, die nicht wahrhaben wollen, dass der Islam zunimmt, während das Christentum abnimmt, ignorieren dieses Faktum entweder aus Dummheit oder weil sie diese Entwicklung selbst befördern wollen. Es wird dann dem letzten erst klar, was dies bedeutet, wenn seine „liberalen“, „aufgeklärten“ und hauptsächlich anti- oder achristlichen Lebensgwohnheiten wegen Verstoßes gegen den Islam nicht mehr akzeptiert werden. Vielleicht werden diese Ignoranten wenigstens dann wach, damit sie wenigstens erkennen, dass es für meine christliche Alternative zu spät ist.
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#60   lateiniheini   14:02:23 | Sonntag, 8. November 2009
Verbote,Verbote,Verbote…
Man sollte- wenn überhaupt- solche Schwachmaten wie Later Pingen verbieten… :-D :-D :-D
Menschen, die sich nur noch durch Verbote und Zwang behaupten können, andere niedermachen und ihnen jedwede Berechtigung absprechen, sind keine Christen, sondern verbohrte und verrohte Totalitaristen!
Aber noch schlimmer und noch armseliger sind die, die sich an solche Gebote halten!
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#59   Fridericius †   13:25:55 | Sonntag, 8. November 2009
Christentum weg = Islam da?
Immer wieder derselbe Unsinn, mit dem die Christen versuchen, ihre Wahnvorstellungen zu retten und zu – tja, was? – zu einer besseren Wal? zu machen.
„Wenn das Christentum schwindet kommt der Islam…!“
Was soll das für eine schwachsinnige Logik sein?
Nebenbei. Ich war eben aushelfen auf einem 15 jährigen Jubiläum eines ökumenischen Kirchenchores – mit Gottesdienst. Das Problem Christentum wird sich, wenn mans rein biologisch betrachtet, in vielleicht 30 Jahren ohnehin gelöst haben, denn die Gottesdienstteilnehmer unter 60 konnte man an zwei Händen abzählen – und davon die Hälfte waren kleine Kinder, die mit der Oma da waren.
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#58   Brandenburgis   12:39:39 | Sonntag, 8. November 2009
Zollitsch
gehört wohl eher ins Irrenhaus.
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#57   IZAAC   12:26:36 | Sonntag, 8. November 2009
Dann muß Zollitsch ja selber seinen Namen nennen…
Von der Geistlichkeit muß verlangt werden, daß er jeden falschen Irenismus verwirft und die Häretiker und Schismatiker beim Namen nennt.
Dann muß Zollitsch ja selber seinen Namen nennen…
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#56   Vineta   12:07:04 | Sonntag, 8. November 2009
Fridericius’LOL-LOL-LOL-Logik!!!
Während ich davon rede(te), daß der Episkopat verantwortlich dafür ist, für die Kinder christlicher bzw. gerade noch ein bißchen christlicher Eltern einen OPTIMALEN Religionsunterricht sicherzustellen –
propagiert er hier offenbar (s)einen angeblich rationalen haßerfüllt- antichristlichen Porno-Homo-und AbtreibungshedonISMUS, der die Leser hier zu seinem Schwachsinnsweltbild verführen bzw. verblöden will, das so lautet:
Sie, die Leser, sollten sich wehren gegen die ÜBERMÄCHTIGE KIRCHE (LOL) hierzulande, die sich an den Kindern ALLER(LOL) Eltern vergreifen will (LOL), um sie im Geist der von Christus geoffenbarten Wahrheiten zu erziehen, die ( nach seiner Lesart) nur UNFUG (LOL) wären im Vergleich zu seinem ISMUS,
und zwar genauso (LOL) Unfug wie der Islam mit seinen 72 Jungfrauen, vor dem er als Propagandist des obenerwähnten ISMUS (LOL) selbstverständlich nichts derart SCHLIMMES (LOL) wie vom SCHLIMMEN CHRISTENTUM (LOL) zu befürchten habe – dann, wenn in wenigen Jahren wegen des hierzulande wütenden ISMUS dem Islam das Sagen zufällt darüber, wo es (auch für ihn) lang geht.
Ja, ja diese an Gehirnfraß leidenden Hedonisten, die die ohnmächtige Kirche als übermächtig wahrnehmen, sie ganz weghaben wollen, auch um den Preis, daß sie so um so eher unter die Fuchtel des Islam geraten und dann mehr als blöd aus der Wäsche gucken!
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#55   Fridericius †   07:34:39 | Sonntag, 8. November 2009
Vinetas (und der Religion) Griff nach den Kleinsten
Tja, wenn man die Kleinsten nicht schon gehirnwäscht, das weiß Vineta genauso wie die RKK und die Mullahs in Theheran, dann wird es verdammt schwer, die Erwachsenen von diesem ganzen Unfug noch zu überzeugen.
„Was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmermehr!“ ist ein Spruch, der nirgends so sehr gilt wie bei den Religionen. Aus gutem Grund. Wer einmal gelernt hat, Dinge zu hinterfragen und rational, selbstständig zu denken, für den ist es natürlich schwierig, abstruse Dinge wie die Erbsündenlehre oder 72 Jungfrauen im Paradies zu glauben – oder an unsichtbare Geister, die sich nicht bemerkbar machen.
Das ist auch der Grund, warum manche Christen so sehr an dem Schulkreuz hängen – soll doch da den Kleinsten schon eingetrichtert werden: „Wenn der Staat diese Dinger aufhängt, dann wird da schon was dran sein.“
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#54   Vineta   04:36:12 | Sonntag, 8. November 2009
Der kath. Religionsunterricht in Trümmern
Die Kirche vermittelt unseren Kindern kaum noch, daß sie ihre einzig wahre Heimat sei bzw. sein könne, so daß diese lieber einen immer größeren Bogen um sie machen.
Unkontrolliert und unkorrgiert von den Bischöfen erleben sie einen Religionsunterricht, der sie die Kirche nicht als ihre einzige, wahre, liebenswerte, einladende Heimat aufscheinen läßt mit den Antworten auf die letztlich allein wichtigen Fragen des Lebens.
Unsere Kleinen müßten den Festkreis des Kirchenjahres erleben können mit den besten Bildern, eindringlichsten Liedern, wichtigsten Bibelstellen dazu, besten Episoden aus dem Leben der Heiligen dazu und lateinischen Sprüchen – so daß ihr Alltag erfüllt ist von der Vorfreude auf das nächste Fest, von der Freude am Festag und von späteren lieblichen Erinnerungen daran.
Unsere Kinder brauchen ein ordentliches Maß an Wissen über das Aufkeimen Christentums im Röm. Reich, über seine Entfaltung im Mittelalter und seine erneute Entfaltung im Zeitalter der Gegenreformation und von den Problemen des Christseins in der modernen Welt.
Auf zu großen Strecken ist der Religionsunterricht nur seichte Soziologie und Psychologie, Information über die Religionen der Welt – statt Arbeit daran, was eine GÜLTIGE katholische Ehe ausmacht, wie der Zölibat gelebt werden kann, wie man Süchten verfällt, was das Wesen christlicher Politik ausmacht, daß es um mehr geht als ums übliche Menschenrecht-Bla-bla. usw.
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#53   Elijahu †   03:47:24 | Sonntag, 8. November 2009
Die Zeit der Abrechnung naht
So wie der Prophet Elia die Baalspropheten zum Fluß führen und mit dem Schwerte hinrichten liess, so müssen auch wir treu gebliebenen Katholiken die Modernistenpfaffen zum Fluß führen, wenn die Zeit gekommen ist.
Zollitsch, Lehmann, Schönborn, die Kaulquappe aus Linz – das muss und wird ihr Schicksal sein.
Die katholische Kirche braucht zu ihrer Gesundung jetzt, eine bittere Medizin.
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#52   Exkatholisch   02:50:02 | Sonntag, 8. November 2009
Wundert es jemanden ?
Mit Pfarrern wie Toni Faber an der Spitze, der übrigens eine Affäre mit einer gewissen Frau Renard aus Wien hat, während er selbst – wie hier diepresse.com/…gion/469642/index.do – vorgibt sich selbst an das Zölibat zu halten. Die Kirche würde sich wundern was in seinem Penthouse in der Innenstadt so abgeht, wenn man ohne Sex nicht leben kann, soll man eben nicht Pfarrer werden.
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#51   Vineta   02:41:16 | Sonntag, 8. November 2009
Die kath. Kirche in Trümmern!
Sie vermittelt den Menschen kaum noch , ihre wahre Heimat sein zu können, so daß diese wiederum lieber einen immer größeren Bogen um sie machen.
1) Den Episkopat erleben sie nur als zerstrittenen Hühnerhaufen mit relativierenden Wortformeln. In den Medien bekommen sie mit, wie unglaublich lange es dauerte, bis Rom den Skandalbischof Milingo aus seinem Amt entfernte, aber ihm dann dennoch seine Pension nachwarf. Daß es Hunderte weitere Skandalbischöfe gibt, die ihre Ämter nicht verlieren, obwohl sie z.B. unheilbar pädophile Priester bis zu hundertmal auf Kinder in immer neuen Pfarreien losließen und nach Auffliegen solcher Sauereien auch noch den Bankrott ihre Diözesen herbeiführten. Sie erleben Päpste, die permanent Typen wie Boris Becker, Monacoprinzessinen und andre zwielichtige Gestalten empfangen, die oft in Synagogen und Moscheen beten, wo sie sogar den Koran küssen. Und einen deutschen Papst, der so feig sich zeigt, daß er Erdogan wissen ließ, die Türkei sei in der EU willkommen samt 15 Mio. schon auf gepackten Koffern sitzenden Anatoliern… daß er , obwohl Lateinfan, es nicht wagt, die Welt zu beeindrucken mit einer triumphalen lat. Messe im Petersdom!
2) In D u. AU erleben sie Bischöfe, die immer öfter und tiefer einknicken vor der Judenpower, Islampower und der Porno-,Homo-und Abtreibungspower – unfähig sind zu erkennen, wie sie so die Kirche verraten u. zerstören – aber sich wichtigtuerisch am Lach-K(r)ampf gegen Rechts beteiligen, während Linke Autos abfackeln.
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#50   vonHerzmanovsky-Orlando   23:13:56 | Samstag, 7. November 2009
@HarroMeyer
Der Name christlich-demokratisch ist paradox
Die CDU weiss das und ihre Politik ist ja auch nicht mehr christlich. Das Christliche der Angela Merkel ist in etwa mit dem Katholischen des Donauschwaben des Herrn Zollitsch vergleichbar. Es handelt sich um Werbung. Werbung dient der gezielten und bewussten Beeinflussung von Menschen zu meist kommerziellen Zwecken. Der Werbende spricht Bedürfnisse teils durch emotionale, teils informierende Werbebotschaften zum Zweck der Handlungsmotivation an.
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#49   HarroMeyer †   23:06:51 | Samstag, 7. November 2009
Anpassung war genug, Ehrlichkeit fehlt!
Demokratie und Christentum passen nicht zusammen. Der Name christlich-demokratisch ist paradox :-] .
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#48   golfi   22:14:06 | Samstag, 7. November 2009
Thomasius
Ich bin kein Wortverdrehen, aber das ist meine langjährige Erfahrung, leider. Auch ich habe lange gebraucht um mir dies ein zu gestehen.
Überprüfen Sie Ihre geistige Gesinnung und seien Sie mit sich ehrlich.
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#47   Thomasius   21:49:04 | Samstag, 7. November 2009
@golfi
Typische Rabulistik.
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#46   golfi   21:43:17 | Samstag, 7. November 2009
michaelamaria
Mir scheint es, dass die Einzigen, die dem Papst Gehorsam leisten, die Bruderschaften der Petrus/ Piusgemeinschaften sind. Ein schönes Signal hierfür ist,
beide werden von den Bischöfen mit aller Energie angegriffen.
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#45   michaelamaria †   20:20:58 | Samstag, 7. November 2009
Ein erster Schritt
zur Besserung wäre, den amtierenden Papst anzuerkennen.
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#44   Franz Kappes   19:22:07 | Samstag, 7. November 2009
@Paulaner
Wir verstehen uns eben nicht immer. Sie können mich gerne direkt erreichen.
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#43   Samurai   19:21:17 | Samstag, 7. November 2009
@ Franz Kappes
Was kommt?
Etwas genauer darf die Aussage schon sein.
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#42   Paulaner †   19:19:38 | Samstag, 7. November 2009
Kräht der Hahn aufm Mist, ändert sichs Wetter (oder es bleibt, wies ist)
Franz Kappes: @Samurai, Es kommt, wie es kommen muss.
das einzige, was bei deinen „kryptischen“ Beiträgen „hart“ ist, das ist die Aussagelosigkeit.
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#41   Franz Kappes   19:13:19 | Samstag, 7. November 2009
@Samurai
Es kommt, wie es kommen muss.
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#40   Samurai   19:11:52 | Samstag, 7. November 2009
@Franz Kappes Umkehr ist richtig, …
…aber wohl nicht in die Richtung, die die FSSPX gerne vorgäbe.
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#39   Franz Kappes   19:06:00 | Samstag, 7. November 2009
Es reicht nicht
Jammern hat noch nie geholfen. Umkehr ist jederzeit möglich.
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#38   proetcontra   18:20:39 | Samstag, 7. November 2009
@ Spätmerker
Deschner ist natürlich eine wirklich kompetente Person bezüglich Exegese! :-D
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#37   ganjah warrior   18:20:11 | Samstag, 7. November 2009
bro hans,
da bist du wirklihc im glück :)3 www.youtube.com/watch?v=bC1dTUJZMFQ
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#36   Hans im Glück   18:16:44 | Samstag, 7. November 2009
Genau Samurai,
wie Muttermilch, ganz natürlich. Ich habe meine Eltern erlebt, wie sie auf den Tod ihrer Eltern reagiert haben, wie sie mit Frustration, mit Enttäuschung und Freude umgegangen sind. Ich habe gesehen wie sie das im Glauben, im Gebet verarbeitet haben. Bei allem was wir gesprochen, erlebt und getan haben war Gott mit seinen liebenden gütigen Blick auf uns. Ich habe gespürt, das meine Eltern Gott vertrauen, ihn lieben, ihn verehren und an die erste Stelle in ihrem Leben gestellt haben.
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#35   Samurai   18:06:32 | Samstag, 7. November 2009
Hans im Glück,
so meinte ich es auch, denn meine Eltern haben mir den Glauben als etwas Normales/Lebendiges vor-gelebt.
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#34   ganjah warrior   18:01:43 | Samstag, 7. November 2009
gesegneten sabbat-abend
stehe ich aber vollständig hinter der abendländ. Streitkultur. ganz recht, bro eigerhar, kultur brauhcen wir. man spricht vernünftig über IHN, man zankt nicht, das ist babylon und den satan stärken. blessings! :(3 www.youtube.com/watch?v=8onbDZmAwhE
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#33   Thomasius   17:59:13 | Samstag, 7. November 2009
@eigerhar
Bibel bearbeitung wird gerne von den Foristen vorgenommen.Antisemiten haben so eine Bibelbearbeitung vorgenommen. Die Gleichnisse des Herrn Jesus Christus sind ihnen unbekannt – durch Bearbeitung abhandengekommen.
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#32   Hans im Glück   17:58:40 | Samstag, 7. November 2009
@Samurai, es geht meines Erachtens überhaupt nicht um Wissensvermittlung,
sondern um fehlende Glaubenspraxis. Ich habe meine Eltern erlebt als Glaubende, wenn wir gemeinsam gebetet haben, wenn sie mir aus der Bibel vorgelesen haben, wenn wir in die Kirche gegangen sind, Bilder angesehen haben, auf kindliche Fragen eingegangen sind. Eine Priesterliche Katechese ohne Erfahrung von glaubenden Menschen in der Umgebung ist fast aussichtslos. Das funktioniert nur mit der Methode des Heiligen Cyrill von Jerusalem, der auf die Frage, wie man einen Menschen bekehrt geantwortet haben soll: „Ich lass ihn ein Jahr mit mir leben!“
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#31   Spätmerker   17:56:21 | Samstag, 7. November 2009
@eigerhar
„Die Katholiken machen keine Bibelbearbeitung.“
Ich lach mich kaputt. Lies mal nach wie oft bei Übersetzungen was dazuerfunden wurde oder weggelassen. Zum Beispiel bei Deschner.
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#30   karljosef   17:54:14 | Samstag, 7. November 2009
Hans im Glück
0/Das Glaubenswissen tendiert gegen 0. Hier hat Lingen recht. Und dies trotz der Kirchensteuer, der bezahlten Funktionäre und des Personals. Grund : Es ist vielen in der Kirche nicht mehr klar wofür die Kirche steht und wofür sie gut ist. Wir haben ein ideologisches Chaos.
1/ Die gegenwärtige Krise ist ein Führungsproblem der Kirche.
2/ Das obere und mittlere Management der Kirche sind schuld.
3/ Warum soll Zuammenarbeit mit den Evangelischen etwas bringen? Die haben doch noch ein größeres Durcheinander. Ökumene bringt nichts.
4/Die Lösung lautet, kleine Ideologisch stramm ausgerichtete Zellen. So kann der Mehrheit eine Minderheitenmeinung aufgedrückt werden. So funktionierte die kommunistische Partei, und ich bin überzeugt es wäre jetzt auch das Heilmittel für die Kirche.
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#29   Ben Sira †   17:52:06 | Samstag, 7. November 2009
Genießen!
Man muss sich das nur langsam auf der Zunge zergehen lassen:
„Die deutschen Protestanten lesen die Hebräische Bibel, welche die Gottesmörder nach dem Mord angefertigt haben.“ (ein Vorposter)
:-O :-D >:)
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#28   Fridericius †   17:51:22 | Samstag, 7. November 2009
Samurai: Eher
F: „Was passiert bei der Wandlung?“
A: „Das erzähl ich Dir später,da bist Du noch zu jung für!
Eher: A: „Keinen Schimmer.“
oder A: „Nix.“
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#27   Samurai   17:47:43 | Samstag, 7. November 2009
@Hans im Glück
Er hat Recht, was den Zustand bzgl. des religiösen Wissens betrifft, Schuld sind aber nicht die Priester (zumindest in den allermeisten Fällen), sondern die Eltern, die ihren Kindern nicht das Wissen vermitteln oder nur unzureichend („Was passiert bei der Wandlung?“ „Das erzähl ich Dir später,da bist Du noch zu jung für!“)
@Brandenburgis
Wenn ein Angehöriger eines Freundes oder guten Bekannten gestorben ist, drücke ich diesem mein Mitleid/Beileid aus- egal, ob er Katholik oder Mormone ist.
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#26   Brandenburgis   17:47:30 | Samstag, 7. November 2009
DAs stimmt
nicht ganz!
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#25   eigerhar †   17:44:36 | Samstag, 7. November 2009
Bibelbearbeitung ist nicht katholisch
Die Katholiken machen keine Bibelbearbeitung.
Das ist typisch protestantisch. Die Protestanten bearbeiten die Bibel so lange, bis ihre kranke Ideologie dabei herauskommt.
Im Bibelunterricht lesen Katholiken die heilige Schrift völlig unbefangen im lebendigen Licht des Glaubens.
Die deutschen Protestanten lesen die Hebräische Bibel, welche die Gottesmörder nach dem Mord angefertigt haben.
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#24   Hans im Glück   17:42:07 | Samstag, 7. November 2009
Pater Lingen hat einen eigenen Verein aufgemacht,
zu dem nur er selbst gehört. Das ist prima, er ist sein eigener Papst, Bischof, Priester und Volk! Eine vollkommen harmonische Kirche!
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#23   Herodias †   17:37:33 | Samstag, 7. November 2009
@Thomasius: Nicht in allen kath. Gemeinden
stößt Bibelarbeit auf Ablehnung. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, wenn eine solche Arbeit gut moderiert wird, sie absolut nicht langweilig und schon gar nicht zu anstregend sein muss. In meinem Lebensbereich wird auch oekumenische Bibelarbeit gepflegt – ist stets sehr interessant. Kurz zu diesem Pater Lingen; also: Ich hab jetzt schon mehr von ihm gelesen hier, aber: Ernst nehmen kann ich das kaum. Gehört er zu der religiösen Sondergemeinschaft „Pius-Brüder“?
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#22   eigerhar †   17:33:06 | Samstag, 7. November 2009
Streitkultur ist ein Gewinn
Ich bewundere sehr das konfuzianianische asiatische Harmonie-Denken.
Ohne revolutionär zu sein, stehe ich aber vollständig hinter der abendländ. Streitkultur.
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas.
(Also umgekehrt, wie die deutschen Bischöfe: In wichtigen Glaubensdingen herrscht dort Freiheit/ in unwesentlichen Fragen, Zwang)
Es ist unglaublich, wie sich diese Sekten unterscheiden, für die einen ist Jesus Gott, für die anderen nur ein Mensch, für andere Buddha. Dann kommen noch alle synketistischen Sekten. Dann kommen alle Vermischungen mit jedem nur denkbaren heidnischen Kult.
Jeder Unsinn findet einen protestantischen Sektierer.
Nur eines sind alle: Nicht katholisch.
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#21   Fragender   17:23:18 | Samstag, 7. November 2009
@ eigenhar
… ich habe ja schon immer die Einheit und Einigkeit der RKK bewundert
– da gibt es weder Diskussionen zwischen Hardlinern und Liberalen, noch theologische Differenzen, noch Meinungsunterschiede zur Liturgie und überhaupt…
…also alles viel besser als bei den Protestanten!
;-) ;-) ;-)
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#20   eigerhar †   17:16:18 | Samstag, 7. November 2009
Wer sich hier mit der Bibel befassen will muss sich den Protestanten anschließen.
Ich kann nur meine Erfahrung damit aus Brasilien sagen:
Da ist eine protestantische Sekte neben der anderen.
Alle schlagen sich gegenseitig mit der Bibel tot.
Die Pastoren können nicht bis 3 zählen und die Motive der Sekten sind meistens nur Geld. Die Verheissung der Sekten ist wirtschaftliche Prosperität. Dabei sind die Mitglieder die ärmsten der Armen, die von den Sektenführern mit schicken Autos ausgenommen werden, bis sie sich das Leben nehmen.
Ein Priester fuhr mich durch die Strassen, wir konnten die Tempel der unterschiedlichsten Sekten nicht zählen.
Mir hat das überhaupt keine Sorge bereitet. Ich finde das völlig ungefährlich, da es nicht eine einzige grosse Sekte gibt. In Europa ist das viel schlimmer, wo es grosse protestantische Kirchen gibt. Aber die Sekten haben genug mit sich selber zu tun. Jede Sekte macht der anderen finanziell Konkurrenz.
Wo nur die Bibel gelesen wird gibt es keine Einheit.
Dann brachte man mich zu anderen Priestern in einem ganz anderen Teil von Brasilien. Dort sagte man mir gäbe es die grosse einheitliche Sekte: eine grosse „Universelle Kirche“ mit enormem finaziellen Aufwand. Gebäude aus edelsten Materialien mit Gold, Edelstein und Marmor, in modernster Architektur. Auch das konnte mich nicht beeindrucken: Es war eine Lehre (Leere) ohne Inhalte. Menschen mit den unterschiedlichsten, gegensätzlichen Vorstellungen beteten auf ihre Weise.
Die Bibel bietet, wenn sie vom Strom des Lebens getrennt wird, keine Einheit und nur Willkür.
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#19   Fragender   17:11:48 | Samstag, 7. November 2009
FSSPX-Kulthandlungen
Eine Teilnahme an Kulthandlungen, welche die Häretiker mit uns gemeinsam haben, ist – selbst wenn daraus kein Ärgernis entsteht – durch das Kirchengesetz verboten.
Na dann, Möchtegern-Pater- hüte Dich vor den Kulthandlungen der PIUS-Sekte und anderer Sedisvakantisten-Sekten.
Ach so… Du bist ja „Sedisvakantisten-Pater“ …
…na dann hüte Dich vor Kulthandlungen der katholischen Kirche und bleib bei Deiner Sekte!
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#18   Thomasius   16:47:51 | Samstag, 7. November 2009
@Samurai
Sie haben Recht, aber was wundert Sie das?
Wichtig ist der Ritus/die Messe, hier schwärmt man von einer Messe in einer Fremdsprache (alter Ritus). Die Messe widerholt sich jede Woche – wenn man hingeht und das nicht zu langweilig findet.
Wer befasst sich denn mit der Bibel, den Evangelien und den Gleichnissen Jesu Christi? Wer sich hier mit der Bibel befassen will muss sich den Protestanten anschließen. Als in der katholischen Gemeinde der neue Priester vorhatte, Bibelarbeit zu betreiben, fanden das die Gemeindemitglieder „zu anstrengend“.
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#17   Brandenburgis   16:46:47 | Samstag, 7. November 2009
Wenn ich mich
ca. 1 x im JAhr in einen „evangelischen“ Gottesdienst verirre, dann singe ich dort (meist recht einsam) kräftig mit, und bei der Evangelienlesung stehe ich auf, da bin ich auch häufig der einzige.
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#16   Fragender   16:39:04 | Samstag, 7. November 2009
ojeojeojeojeoje…
Die intellektuelle Nullnummer Möchteger-Pater Lingen vergreift sich in einem Anfakll von Größenwahn am Fall Gallilei…
Möchteger-Pater, bleib bei Deinem Zahnbüstel, da kennst Du Dich besser aus, und der Thematik bist Du auch geistig eher gewachsen.
:-D :-D :-D :-D :-D
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#15   Theologicus Haereticus   16:37:04 | Samstag, 7. November 2009
Dieser Wunderpater ist ein kleiner Spinner!
Es entlarvt eigentlich die Dunkelmänner in der +net-Redaktion, dass sie diesem Paradiesvogel Lingen überhaupt eine Plattform für seine dämlichen Ergüsse bieten.
Ich stimme dem zu, was Theologulus um 16:02 schrieb.
Und nach dem Kirchenrecht ist Lingen, falls seine „Weihe“ durch den Vagantenbischof Schmitz gültig sein sollte, längst vom Priesteramt suspendiert.
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#14   Ben Sira †   16:14:39 | Samstag, 7. November 2009
Kirchenreform
„Dennoch reichen bloße Unmutsbezeugungen über Versagen anderer nicht aus, …“
Immerhin ein sinnvoller Satz, Herr Lingen!
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#13   Theologulus   16:02:33 | Samstag, 7. November 2009
CIC/1917
Hallo, hallo … schon mal nachgeschaut, auf welchem theoretischen Unterbau dieser Schismatiker seine unmenschlichen Thesen aufbaut? Das katholische Rechtsbuch von 1917 ist längst überholt und vom Codex Iuris Canonici von 1983 abgelöst worden, und zwar durch die höchstoffizielle lehramtliche Promulgation! Der „Pater“, der in der Heiligen katholischen Kirche nicht mal ein Weihwasserbecken als Mesner ausleeren dürfte, kommt sanft übers Hintertürchen und findet Zustimmung, wo ihm ein klares STOP entgegenhallen muss. Er spielt sich zum Retter des Christentums auf und lehnt die Päpste seit dem letzten Pius ab, vom letzten Konzil hat er noch nie was gehört.
Auf den Müllhaufen der Geschichte mit seinen Ausführungen. Und ihm wünsche ich die Gnade der Erkenntnis, der Weisheit, usw…!
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#12   Hans im Glück   15:58:17 | Samstag, 7. November 2009
@Caminante,
ich finde einfach dass es sich Lingen mit seinen Artikeln reichlich leicht macht. Die existentiellen Fragen der Menschen sind auch beim Menschen von heute vorhanden. Aber die beantwortet die Kirche nicht dadurch, dass die Gültigkeit ewig wahrer Glaubenssätze gegenüber anderen christlichen Konfessionen vertreten wird und der Besuch evangelischer Gottesdienste verboten wird und die es dennoch tun mit Exkommunikation zu bedrohen. Nochmal, wenn dieses Konzept wirklich erfolgreich wäre, dann wüßte ich gerne mit wievielen Nichtchristen Lingen Kontakt hat und wie er mit seiner Glaubensverkündigung Menschen mit dem Evangelium in Berührung bringt, die bislang keine Berührung damit hatten. Seine Gemeinde müsste unaufhörlich wachsen. Feiert er allein die Heilige Messe, oder feiern Gläubige mit? Seine Internetpredigten reißen mich ehrlich gesagt nicht vom Hocker. Ich habe eher den Eindruck einen kommunikationsgestörten kranken Menschen vor mir zu haben.
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#11   Burgorus   15:34:34 | Samstag, 7. November 2009
Kult oder nicht Kult
Ich war mal bei einem Protestanten zur Hochzeit eingeladen. Soviel ich mich erinnere, war „kirchliche“ Hochzeit und Festmahl im selben Saal.
War diese Hochzeit überhaupt ein Kult? Da ist von Gospel-Sängern gesungen worden, und das Eheversprechen gab es.
Jedes Eheversprechen ist ja seitens der katholischen Kirche anerkannt; einzige Ausnahme: bei Katholiken wird der Kult verlangt.
Nachdem man bei Andersgläubigen oft gar nicht weiß, ob das Fabrizierte ein Kult ist oder bloßes frommes oder lustiges Singen, ist es schwer, der Forderung, man dürfe nicht am Kult Verkehrtgläubiger teilnehmen, nachzukommen, obwohl diese Forderung durchaus einen Sinn hat: Man kann nicht zwei Herren dienen.
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#10   Hans im Glück   15:29:48 | Samstag, 7. November 2009
Phillip, es geht nicht darum, dass „Pater“ Lingen
feststellt, dass es in großen Teilen der Bevölkerung riesige Defizite im Wissen um die Glaubenslehre bestehen und das ein erhebliches Desinteresse an dem besteht, was den katholischen Glauben ausmacht, dass merkt ein Blinder mit dem Krückstock. Es geht darum, dass Lingen den Priestern vorwirft nicht mehr den Glauben zu vermitteln und Ökumenische Gottesdienste zu feiern. Sein Vorschlag sich gegenüber Christen anderer Konfessionen abzugrenzen und Glaubensinhalte als zu glaubende Sätze zu vermitteln halte ich für nicht mehr zielführend. Wir leben in einer globalen Welt. Wenn er meint ohne Dialog und mit strammen Antiökumenischem Dogmatismus die Lösung für die Probleme von heute zu haben, dann lege er bitte einfach mal sein Erfolgsrezept vor. Der Erfolg müsste sich doch in der Praxis zeigen. Wo sind denn nun seine Bekehrungen? Mit wie vielen Ungetauften hat er missionarischen Kontakt. Wie viele Menschen bringt er tagtäglich mit dem Evangelium in Berührung?
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#9   Caminante   15:19:10 | Samstag, 7. November 2009
@Hans
„Er lebt in seiner kleinen Sedisvakantisten Welt und stellt sich nicht den Herausforderungen der Postmoderne. Die Menschen brauchen nicht die Antworten auf die Fragen von Vorgestern sondern von heute und morgen. Hallo Herr Lingen, wir leben im 21. Jahrhundert!“
Ich glaube, daß die größten menschlichen Fragen nicht an Zeiten gebunden sind. Leid, Trauer, Tod, Zweifel usw. gibt es, solange es Menschen gibt. Abgesehen davon ist natürlich richtig, daß jede Generation des Klerus versuchen muss, das Licht des Evangeliums zum Leuchten zu bringen. Dabei entstehen natürlich neue Fragen (Bioethik etc.) und neue Möglichkeiten (Internet), die auch neue Gefahren mit sich bringen (sexuelle Verwahrlosung usf.)
Natürlich weiß ich jetzt nicht, was genau sie sich darunter vorstellen, „neue“ Antworten zu finden, um im 21. Jahrhundert anzukommen. Man kann allerdings feststellen, daß solche Formeln i.d.R. als Argument benutzt werden, um katholische Glaubenswahrheiten zu zerstören. Man versucht nicht mehr, die Ungläubigen zu bekehren, sondern ihnen zu erklären, daß sie gar keine Ungläubigen seien. Ebenso, was die Kluft zwischen erhabenem Ideal und trauriger Realität betrifft. Diese Kluft gab es immer – nur heute sagt man, daß man gar nicht mehr nach dem Ideal streben muss, weil dessen Gegenteil ja „das Natürliche“ sei, bzw.: „das 21. Jahrhundert.“
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#8   Thomasius   15:08:49 | Samstag, 7. November 2009
Wieso kritisiert Lingen sich selbst
„Neben dem Desinteresse der breiten Masse gibt es das Treiben jener, die sich zwar als „aktive Katholiken“ bezeichnen, aber in Wahrheit der Kirche nur schaden, indem sie unchristliche Ideologien und Verhaltensweisen propagieren.“
Korrekt. Dann aber sollten es die kreuz.net Leute und Leute wie Lingen es unterlassen unchristliche Ideologien und verhaltensweisen zu propagieren.
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#7   Phillip   15:05:35 | Samstag, 7. November 2009
@Hans im Glück
Wenn Lingen konstatiert, daß es in großen Teilen der Bevölkerung riesige Defizite im Wissen um die Glaubenslehre bestehen und das ein erhebliches Desinteresse an dem besteht, was den katholischen Glauben ausmacht, ist das meines Erachtens einfach zutreffend. Unabhängig von seiner Sedisvakantisten-Spinnerei.
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#6   Brandenburgis   15:03:42 | Samstag, 7. November 2009
LIngen hat völlig recht!
Es sei ncoh ergänzt, daß es auch verboten ist, Beileid beim Tod eines Häretikers zu heucheln!
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#5   Hans im Glück   15:02:13 | Samstag, 7. November 2009
Nein Lingen hat nicht mit vielem recht,
er lebt in seiner kleinen Sedisvakantisten Welt und stellt sich nicht den Herausforderungen der Postmoderne. Die Menschen brauchen nicht die Antworten auf die Fragen von Vorgestern sondern von heute und morgen. Daher hilft es auch nicht hier ein Verbot von gemeinsamen Gebeten mit evangelischen Christen zu propagieren. Das sind alte Vorstellungen von katholischer Weltherrschaft. Hallo Herr Lingen, wir leben im 21. Jahrhundert!
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#4   Phillip   14:57:59 | Samstag, 7. November 2009
Pater Lingen
Lingen hat mit vielem recht, was er schreibt! Allerdings sollte er sich selber einmal hinterfragen, was er durch seine alberne Sektirerei für den Zustand der katholischen Kirche tut.
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#3   Hans im Glück   14:46:00 | Samstag, 7. November 2009
Bevor hier die allgemeine Begeisterung ausbricht,
muss ich hier deutlich widersprechen. Dem Klerus die Hauptschuld zu geben an der Misere ist m.E. nicht richtig. Ich habe in meinem Leben sehr aktive Priester erlebt, die sich sehr bemüht haben im Glauben zu unterweisen. Bereits in der Grundschule, aber auch in den weiterführenden Schulen habe ich Klassenkameraden erlebt, die von den selben Priestern unterrichtet wurden und trotz Sonntäglicher Katechese, Erstkommunionvorbereitung beim Priester (damals nicht bei Laien), Firmvorbereitung beim Priester + Religionsunterricht bei Priestern konnte ich beobachten, dass trotz gleichem Input hinten etwas anderes herauskam. Nach 13 Jahren Katechese + Religionsunterricht war das Wissen meiner Klassenkameraden minimal. Ich habe beim Reli-abi eine 1+ geholt ohne jede Vorbereitung, während andere trotz Vorbereitung mit 4- rausgegangen sind. Waran liegt das? Am Vesagen des Priesters? Nein, und nochmals nein! Es liegt daran, dass in meiner Familie der Glaube praktiziert wurde, dass wir tagtäglich zu Hause über den Glauben gesprochen haben, gemeinsam gebetet haben und Kontakt zu anderen Christen hatten.
Im Gegensatz dazu habe ich hunderte Stunden Vorbereitung für Mathematik gemacht. Ergebnis 5+, Langfristiges Ergebnis: Keinerlei Wissen Oberstufe Mathematik mehr vorhanden. Mathe hat für mich keinerlei Lebensrelevanz. Also habe ich alles vergessen. Religionsunterricht und Katechese die sich als Auswendiglernen von Glaubenssätzen versteht hat keine Lebensrelevanz. Das veresse ich gleich wieder.
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#2   Beatus Theophilus_89   14:30:31 | Samstag, 7. November 2009
Ich dachte, dass dieser Tag niemals käme!
Aber leider ist heute so ein Tag!
Herr Lingen,
dieses Thema ist so aktuell wie nur möglich uns sie haben Recht! :)3
Europa ist aus dem Christentum entstanden und ein dem abendländisch, christlichen Regelungen regiertes Deutschland ist vonnöten! Das ist ein Hauptziel der Regierungen. Die Verbindung Christentum zu unserer Geschichte ist eine haupttragende Säule für uns.
Ich denke das ist unser Fehler, dass wir zu wenig auf unsere Wurzeln eingehen.
Trotz Sedisvakantismus und Sektiererei ich muss Herrn Lingen recht geben! :(3
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#1   Samurai   14:23:07 | Samstag, 7. November 2009
Ich bin seltenst der selben Meinung wie „Pater“ Lingen…
aber dieses Mal muss ich ihm – aus eigener Erfahrung- in einem Punkt ausdrücklich zustimmen:
Das Wissen um die christlichen Grundlagen ist bei einem erschreckend großen Teil der katholischen (!) Bevölkerung in der BRD (und zwar meist bei Erwachsenen) unglaublich schlecht.Leider!!
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