Vorgeschmack des Himmels + Zölibats-Dispens nur für bereits verheiratete Anglikaner + Erscheinung hat stattgefunden + Bischof lobt Disko-Andacht + Schaurige Gegenwart
Vorgeschmack des Himmels
Vatikan. Das Hochfest Allerheiligen schenkt der streitenden Kirche einen Vorgeschmack
des Himmels. Das sagte Papst Benedikt XVI. beim gestrigen Angelusgebet: „Das Gute eines jeden Einzelnen
gereicht allen zum Vorteil und umgekehrt. Das ist ein Geheimnis, das wir auf gewisse Weise schon in dieser
Welt erfahren können, in der Familie, unter Freunden und vor allem in der geistlichen Gemeinschaft der
Kirche.“
Zölibats-Dispens nur für bereits verheiratete Anglikaner
Vatikan. Anglikanische Seminaristen,
die zur errichtenden anglikanisch-katholischen Personalprälatur gehören, sind zum Zölibat verpflichtet.
Das erklärte der Sprecher des vatikanischen Pressesaales, Pater Federico Lombari, am Samstag in einer
Stellungnahme. Wenn Seminaristen bereits verheiratet sind, soll jeder Fall einzeln geprüft werden. Bereits
verheiratete anglikanische Priester sollen grundsätzlich vom Zölibat dispensiert werden. Die genauen
Bedingungen werden noch diese Woche in einer Apostolischen Kommission für die Versöhnung traditioneller
Anglikaner publiziert.
Erscheinung hat stattgefunden
Irland. Am Samstag behauptete der angebliche Seher
Joe Coleman aus Dublin, daß er im Marienerscheinungsort Knock von der Muttergottes eine Botschaft erhalten
habe. Das berichtete die irische Tagezeitung ‘The Irish Times’. Den Inhalt der Botschaft dürfe er aber
nicht bekanntmachen – so Coleman. Im Vorfeld warnte Erzbischof Michael Neary von Tuam vor Colemans Ankündigungen.
Trotzdem kamen tausende Gläubige – teilweise mit dem Wohnwagen – nach Knock. Dort gab es 1879 anerkannte
Marienerscheinungen.
Bischof lobt Disko-Andacht
Österreich. Am Samstag abend hielt Pfarrer Josef Reisenhofer
von Hartberg in einer städtischen Disko einen Wortgottesdienst. Der ‘Österreichische Rundunk’ sprach
von einem „enormen Andrang“. Bischof Egon Kapellari von Graz Seckau lobte die Disko-Andacht: „Ich bin
froh, wenn ein junger Priester wie Reisenhofer versucht, in die Lebenswelten junger Menschen hineinzugehen“ –
phantasierte der Prälat: „Da habe ich nichts dagegen. Ich bin dafür, daß man den jungen Leuten nachgeht.“
Als nächstes plant Hw. Reisenhofer in seiner Kirche eine selbstgestrickte Messe für Verliebte.
Schaurige
Gegenwart
Deutschland. „Ähnlich wie einst die Nationalsozialisten im einzelnen Menschen primär nur
den Träger des Erbgutes seiner Rasse sahen, definiert auch der Vorreiter der neuen Gottlosen, der Engländer
Richard Dawkins, den Menschen als ‘Verpackung der allein wichtigen Gene’, deren Erhaltung der vorrangige
Zweck unseres Daseins sei.“ Das sagte Joachim Kardinal Meisner (75) von Köln an Allerheiligen in seinem
Dom. Der Kirchenfürst erinnerte auch an die Thesen des australischen Euthanasie-Ideologen und Sohnes
jüdischer NS-Flüchtlinge Peter Singer, der ein Schwein für wertvoller hält als einen Säugling oder
einen alten Menschen: „Das ist keine Horrormalerei, die hier vorgenommen wird, sondern das ist eine schaurige
Gegenwart“ – so Kardinal Meisner.
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52 Lesermeinungen
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Orthodoxe Christen sind Rechtsradikale meist nicht. Aber sie sind nicht zwingend Atheisten, denn im Dritten
Reich gab es z.B. die „Deutschen Christen“. Die Tatsache, daß die allerdings nichts mit Christen im Sinne
der Lehre Jesu zu tun hatten- ist unbestritten.
@Unschuld Falsch, wer „ohne Gott ist“, wie Sie es ausdrücken, ist Atheist, nicht rechtsradikal. Ich kenne
mehrere Atheisten. Antisemitisch ist von denen keiner, auch nicht fremdenfeindlich. Allerdings schreiben
hier manche Zeitgenossen, die sich als Katholiken bezeichnen und offen antisemitische,fremdenfeindliche
und homophobe Hasstiraden vom Stapel lassen.
Begeisterter Ihre Aussagen haben weder „Hand noch Fuß“, wie sie es so schön auszudrücken vermochten.
Das sie geistig schwach sind sagte ich ihnen bereits, nicht wahr? Die anderen dubiosen Gestalten, welche
hier unter dem Deckmantel des Katholizismus, ihre radikalen Ansichten verbreiten sind genauso bemitleidenswert.
„Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.“ Mittelmäßige
sollte man durch „schwache“ ersetzen damit es auch ihrer Verhältnissen entspricht. Aus ihnen allen spricht
der Neid, dass es Menschen gibt die sich von solchen, von Idiotie und Verwirrung, geprägten Geistern
wie ihnen nicht diskriminieren lassen. Sie wollen geliebt werden. Aber man kann und darf Intoleranz nicht
tolerieren. Möge die Kirche unseres Herrn Konsequenzen walten lassen. Ich wünsche allen die Kraft den
Schwachsinn den diese Seite und ihr radikaler Anhang Pseudo-Katholiken propagieren und praktizieren, auszuhalten.
#49 St. Anton † 22:07:35 | Montag, 2. November 2009
Schwein und Kardinal Ob ein Schwein wertvoller ist als ein Kardinal, hängt davon ab, wie gut das Schwein
tanzen und singen (sic) kann. Viele alte Männer können das ja nicht mehr so gut. Auch mit dem Lesen
und dem Zitieren hapert es dann. Allerdings lesen Schweine auch keine Bücher, höchstens reißen sie
mal eine Seite oder ein Zitat aus dem Buch und dem Zusammenhang heraus.
#45 Begeisterter 19:27:47 | Montag, 2. November 2009
was diese gegenwart so schaurig macht ist meisner, seine ns-vergleiche sind eine schande. aber wenn er
sich über die homoperversen äußert, dann hat das meist hand und fuß.
@Goldengel Zum Frage „anbiedern an die Welt“ habe ich Ihnen eine Bemerkung an Ihren Artikel in der Leserzeitung
geschrieben- es scheint mir dort der geeignetere Ort zur Diskussion zu sein. Das Machtproblem ist schon
zur Zeit Jesu diskutiert worden,vgl. Mt 18, 1-5. Die Diskussion darüber ist also alt. Zur Frauenordination:
Paulus erwähnt eine Diakonin in der Grußliste des Römerbriefes Röm. 16, 1.
Stimmt! Negative Wirkung geht von ihr aus. Und das nicht zu wenig. Ja das stimmt, und negative Folgen
für die Kirche ist für die Faschisten wie Lateinheini natürlich absolut wünschenswert!
#39 lateiniheini 13:01:57 | Montag, 2. November 2009
@goldengel dass es in der Kirche nicht auf Macht, sondern auf den Glauben ankommt. 1.: Welche Kirche meinen
Sie? 2.: Wenn Sie die röm.-kath. Kirche meinen, wäre mir Ihre These völlig neu und sehr gewagt!
michaelamaria Sehnen Sie sich nach Macht? Damen können in der Katholischen Kirche sehr wohl eine Rolle
einnehmen z.B. als Ordensfrau, Äbtissin. Wenn Ihnen das zu wenig ist, dann sei Ihnen gesagt, dass es
in der Kirche nicht auf Macht, sondern auf den Glauben ankommt.
#35 lateiniheini 12:54:55 | Montag, 2. November 2009
@noch ein LO Warumsollte von Kässfrau irgend’ne Wirkung ausgehen Du wärst doch heilfroh, wenn von dir
wenigstens die Hälfte dieser Wirkung ausgehen würde, wie von Frau Käßmann! Die markiert wenigstens
nicht andauernd den Moralapostel, sondern steht auch als Bischöfin für menschliche Schwäche! Die schwadroniert
nicht rum, sondern steht zu ihren Höhen und Tiefen!Wenisgtens mal ein Bischofsamt mit Vorbildfunktion!
#34 Luteranerin † 12:54:18 | Montag, 2. November 2009
lateiniheini Treffen wir unseren evangelischen Pfarrer, sollte man sich Zeit nehmen, weil der direkt mit
den Kindern anfängt zu plaudern Genau so ist es, unser Pfarrer war auch immer sehr freundlich zu meinen
Kindern, ich konnte sogar gelegentlich seine Frau für meine älteste Tochter als Babysitterin gewinnen.
Judith ging dort auch immer sehr gerne hin, denn die hatten 4 Kinder, mit denen sie wunderbar spielen
konnte. Ach ja, der Pfarrer ist übrigens nicht geschieden, sondern seit 25 Jahren mit der selben Frau
verheiratet.
Warum sollte von Kässfrau irgend’ne Wirkung ausgehen, michaelamaria? Wer verheiratet Priester und Frauen
als Showmaster haben will, soll doch zu den Evangelen gehen. Was hält euch zurück? Ist doch angeblich
eh alles gleich. Aber ihr wollt nur den Rechtgläubigen euren Willen aufzwängen!
michaelamaria Sie meistert ihr Leben. Eine Ehescheidung bezeichne ich nicht als „sein Leben meistern“.
Wer Priester sein möchte, soll sich von der Sünder dieser Welt fern halten. Auch Sie bitte ich meinen
Leserbeitrag zu lesen:www.kreuz.net/bookentry.5344.html
@michaelamaria Die Frauenordination ist eine typisches und eindeutiges aber nicht notwendiges Merkmal
häretischer Sekten. Die ersten, die damit anfingen waren meineswissens die häretischen Montanisten im
2.Jahrhundert.
#30 lateiniheini 12:46:37 | Montag, 2. November 2009
@goldengel Ob Sie’s glauben oder nicht- ich habe diesen Beitrag gelsen- und nicht nur den! Es bleibt aber
dabei- einem solch weltabgewandten Geistlichen könnte ich persönlich nur schwer vertrauen! Ich käme
nicht auf den Gedanken, ihm meine Sorgen anzuvertrauen! Sehen Sie, ich habe schon häufiger Bekanntschaften
mit röm.-kath. Geistlichen gemacht (sowohl mit liberalen als auch mit konservativen)- aber im Umgang
mit Themen wie Partnerschaft, Ehe, Sexualität und auch im Umgang mit Kindern machen fast alle einen sehr
unbeholfenen Eindruck und versuchen, möglichst schnell andere Themenbereiche zu finden, wenn die Diskussion
dorthin geht! Unser hiesieger röm.-kath. Pfarrer (eher konservativ, Opus-Dei-Mitglied) scheint meine
Kinder, die er im übrigen vom Kindergarten her kennt, zu ignorieren. Wenn diese ihn mit einem fröhlichen
„Hallo, Herr Schmitz,Meier,Müller!“ begrüßen schaut er eher verstohlen mit einem gehauchten „Hallo“
zur Seite und geht weiter! Treffen wir unseren evangelischen Pfarrer, sollte man sich Zeit nehmen, weil
der direkt mit den Kindern anfängt zu plaudern (und das, wo die Kinder doch röm.-kath. getauft sind)!Fragt
man Ehepaare, die an Ehevorbereitungsseminiaren teilgenommen haben- die grinsen und reden von einem verschenkten
Wochenende (meine Frau und ich brauchten zum Glück damals an soetwas nicht teilnehmen, da ich evangelisch
bin und meine Frau wahrscheinlich für den damaligen röm.-kath. Pfarrer zu selbstbewusst war).
Margot Käßmann hat selber gesagt, ihr sei das Glück einer lebenslangen Ehe nicht vergönnt gewesen.
Frau Käßmann hat vier Kinder und einen nicht einfachen Beruf. Sie meistert ihr Leben.
Die Frauenordination wird kommen. Die evangelische Kirche hat mit der Wahl von Margot käßmann ein weiteres
Zeichen gesetzt, dem sich auch die katholische Kirche nicht entziehen kann.
lateiniheini Besuchen Sie bitte meinen Beitrag in der Leserzeitung. Vielleicht verstehen Sie dann den
Sinn des zölibatären Lebens. www.kreuz.net/bookentry.5344.html
#25 lateiniheini 12:29:54 | Montag, 2. November 2009
@von Herzmanovsky Ich höre immer Pflichtzölibat. Niemand wird gezwungen Priester zu werden. Genauso
wie niemand gezwungen wird zu heiraten. Sicher! Niemand wird gezwungen Priester zu werden, aber wenn sich
einer dafür entscheidet, wird er gezwungen, nicht zu heiraten! Das geht ja eigentlich noch! Schlimmer
ist ja das Verbot der Frauenordination! Da wird man ja kraft Geburt automatisch von einem Sakrament ausgeschlossen!
Da hat man ja überhautp keine Chance mehr, diesen Beruf auszuüben! Der Staat verbietet Verfassungsfeinden
zu Recht in den Staatsdienst zu gehen, dies ist das einzige noch bestehende Berufsverbot – mit Ausnahme
der Frauen als Priesterin- das besteht auch noch! Insofern ist die röm.-kath. Kirche wirklich eine Verbots-
und Ausschlusskirche! Verbot der Heirat bei Priestern, Verbot der Frauenordination, Verbot von Verhütungsmitteln,
Ausschluss verschiedenster Gläubiger von den Sakramenten,usw.! Es handelt sich um ein Pflichtzölibat –
denn- wäre es freiwillig, könnten Priester heiraten!
@noch ein Landorganist Das ist ja gerade die Sachfrage, die es zu klären gilt. Wo beginnt die Show? Für
mich noch nicht, bei einem Wortgottesdienst in der Disko.
Ernst von Zweifalten Das gilt vielleicht für Paulus, nicht für Jesus. Jesus hat sich nicht der Sünde
angeglichen, sondern er wollte den Menschen von der Sünder erlösen. Doch dazu musste er die Sünder
natürlich auch aufsuchen, um mit ihnen zu sprechen. Auch ein Priester muss unter die Menschen gehen,
um diese zu bekehren. Und so folgen die Priester Jesus nach, indem sie zu uns Sündern gehen, um uns die
Wahrheit zu bringen.
was du alles übersiehst den Gesetzlosen wie ein Gesetzloser – obwohl ich nicht ohne Gottes Gesetz, sondern
im Gesetz Christi bin. Das ist das Wesentliche! Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, damit ich
sein Mitteilhaber werde. Nicht um der Show willen!
@Goldengel Jetzt sind wir genau an dem Punkt, den es zu klären gilt: Ab wann ist es Angleichung an die
Sünde? Wann ist es noch unter die Zöllner und Sünder gehen? Paulus schreibt übrigens – deshalb habe
ich diese Übersetzung gewählt nicht- „ich bin den Gesetzlosen ein Gesetzloser geworden“, sondern „wieein
Gesetzloser“. Das wie = als ob macht den Unterschied.
Ernst von Zweifalten So wie Sie es uns hier mitteilen, klingt es so, als ob er auch zum Sünder geworden
wäre Sie haben die Worte von Jesus falsch verstanden. Er hat sich nicht der Sünde angeglichen, sondern
er hat sich zu den Sündern gesellt, um diese zu bekehren. Er ist eben unter die Zöllner ua. gegangen,
um auch unter diesen Menschen sein Licht leuchten zu lassen. Er mischte sich unter die armen Seelen, weil
diese seiner Hilfe bedurften. Jesus wurde alles für alle, in dem Sinne, dass ihm kein Mensch zu gering
war, dessen Haus zu betreten.
vonHerzmanovsky-Orlando einfach nicht eingehen auf den Depp Berens. Er merkt ja nicht mal, dass er den
Priestern etwas aufdrängen will, was die in der Mehrheit garnicht wollen. Er hat’s nicht gepackt, genausowenig
wie Schalom, und die Gescheiterten suchen den Fehler eben nicht bei sich, sondern wollen, dass sich die
Welt so weit dreht, bis die Versager als Sieger dastehen.
@noch ein Landorganist Ihrer Auffassung widerspricht der Apostel: 1 Kor 9,19-23: 19 Denn als einer, der
frei ist von allen, habe ich mich allen zum Sklaven gemacht, damit ich möglichst viele gewinne. 20 Und
ich wurde den Juden wie ein Jude, damit ich Juden gewinne; denen, [die] unter dem Gesetz [stehen], wie
[einer] unter dem Gesetz – obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz stehe –, damit ich die unter dem Gesetz
gewinne; 21 den Gesetzlosen wie ein Gesetzloser – obwohl ich nicht ohne Gottes Gesetz, sondern im Gesetz
Christi bin. –, damit ich die Gesetzlosen gewinne. 22 Ich wurde den Schwachen ein Schwacher, damit ich
die Schwachen gewinne. Allen bin ich alles geworden, damit ich wenigstens einige rette. 23 Alles aber
tue ich um des Evangeliums willen, damit ich sein Mitteilhaber werde.
@joberens Das Pflichtzölibat dürfte sogar gegen den Willen Gottes sein Ich höre immer Pflichtzölibat.
Niemand wird gezwungen Priester zu werden. Genauso wie niemand gezwungen wird zu heiraten. Tut ers aber
sind damit auch Pflichten verbunden.
Dummheit unter Priestern „Ich bin froh, wenn ein junger Priester wie Reisenhofer versucht, in die Lebenswelten
junger Menschen hineinzugehen“ – phantasierte der Prälat: „Da habe ich nichts dagegen. Ich bin dafür,
daß man den jungen Leuten nachgeht.“ „Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch un erneuert
euer Denken, dait ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist.“ „Wer seiner Umwelt gleichförmig
ist, geht in ihr auf. Er kann nicht mehr auf sie einwirken. Wer nur so hell ist wie seine Umgebung, kann
in ihr nicht leuchten.“ „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann
man es wieder salzig machen?“
@Großwildjäger …etliche Bilder, auf denen höhe katholische Würdenträger den „Hitlergruß“ zeigen…
Sie haben völlig recht, aber eben nur diese Bilder sind aussage- und beweiskräftig, mit falsch beschrifteten
Bildern schadet navon nur seiner Argumentation. Inhaltlich sind wir uns in der Sache ja weitgehend einig.
Zölibatsdispens nur für bereits verheiratete Anglikaner Das amtskirchliche Herumgeeiere um das Pflichtzölibat
wird immer undurchsichtiger und unglaubwürdiger. Fakt ist, daß das Pflichtzölibat eine mit nichts zu
begründende, menschliche Erfindung und zudem eine ganz enorme Menschseinsbeschneidung ist, die für die
Betroffenen, im Laufe des langen Lebens, schmerzlich und problematisch werden kann. Mit Jesus und dem
Evangelium hat es nichts zu tun. So könnte es auch für Gott vollkommen sinn- und wertlos sein, denn
an aufgezwungenen Opfern soll er ja kein Wohlgefallen haben. Das Pflichtzölibat dürfte sogar gegen den
Willen Gottes sein und könnte zu einer Versündigung derer führen, die versuchen Priesterkandidaten
diese unsinnige Menschseinsbeschneidung aufzuzwingen. Es scheint, als ob das Pflichtzölibat nur egoistischen
Eigeninteressen und der Befriedigung derer dienen könnte, die es Mitmenschen aufzuzwingen versuchen??
Verständlicherweise und nicht zu Unrecht, erkennt die zunehmende Zahl der sich selbst informierenden
und selbst denkenden Katholiken und auch der Priesteramtsberufungen im Pflichtzölibat so nur noch eine
versuchte, unsinnige Menschseinsbeschneidung. So wird das Pflichtzölibat für unsere kath. Kirche, leider
mehr und mehr zum reinen, unverantwortlichen und unsinnigen Priesterverhinderungsgesetz. Es ist zudem
der Unsinnigkeit unnötig wie ein Kropf. Doch wann kommt dem Vatikan diese Einsicht? Josef Berens (als
einfacher, denkender Katholik
#12 eigerhar † 11:22:34 | Montag, 2. November 2009
Euthanasie ist kein Merkmal der NSDAP Ähnlich wie einst die Nationalsozialisten im einzelnen Menschen
primär nur den Träger des Erbgutes seiner Rasse sahen Die Euthanasie war überall weiter verbreitet,
als im Dritten Reich. Euthanasie ist jüdisch materialistisch. Hitler sprach nicht von Genen von sondern
vom „gemeinsamen Geist, der in uns Deutschen brennt.“ Natürlich drückt sich dieser Geist in den Genen
aus. Der gläubige Augustinermönch Gregor Mendel wurde als „Materialist“ verschrieen, weil er in den
Potentialitäten des Aristoteles etwas Dingliches sah (was man heute Gen nennt). Aber eine Reduktion auf
Gene kennt nur der tatsächliche Materialismus, der der Evolutionstheorie huldigt. Das war Hitler völlig
fremd. Natürlich ist es eine der wichtigsten Aufgaben eines weltlichen Herrschers die Substanz des Volkes
zu pflegen (nicht im Sinne eines Kollektivs, sondern als Summe der Personen: Gemeinwohl). Hätte Hitler
das NICHT getan wäre er ein schlechter Herrscher gewesen.
Meisner Herr Meisner muß schon mal versuchen, wenn auch negative, Schlagzeilen zu machen, denn sonst
würde er ja überhaupt nicht mehr wahr genommen. Ernst genommen wir er doch ohnehin immer weniger nicht
nur von den Christen und Katholiken sondern auch von den Priestern. Josef Berens (als einfacher, selbst
denkender Katholik)
#10 Lieblingsuli 10:49:38 | Montag, 2. November 2009
DAS Papstswort „Das ist ein Geheimnis, das wir auf gewisse Weise schon in dieser Welt erfahren können,
in der Familie, unter Freunden und vor allem in der geistlichen Gemeinschaft der Kirche.“ Danke.
Gute Worte von Kardinal Meisner! Das sollte öfter mal so klar und deutlich dargelegt werden. Der Kirchenfürst
erinnerte auch an die Thesen des australischen Euthanasie-Ideologen und Sohnes jüdischer NS-Flüchtlinge
Peter Singer, der ein Schwein für wertvoller hält als einen Säugling oder einen alten Menschen Ist
der Schweinepsycho da vor der Konkurrenz geflüchtet?
Die Kirche muss dahin, wo junge Menschen sind. Priester Reisenhofer hat das richtig erkannt. Einige von
denen, die über Wortgottesdienste für den katholischen Glauben gewonnen werden, werden in einigen Jahren
treue Besuche alter Messen sein. Unsere Fürstin Gloria von Thurn und Taxis ist dafür das beste Beispiel.
@Navon Ich meine, in dem Kontext, in dem wir uns hier bewegen, darf man sich nicht die Blösse geben,
mit falsch beschrifteten Bildern zu argumentieren. Und für Deutschland sind diese Bilder in keiner Weise
richtig. Es hat keinen Sinn, ist sogar kontraproduktiv, wenn man verstockten Sündern, wie den Antisemiten
in diesem Forum, noch Futter für ihre Verschwörungs- und sonstigen -theorien gibt, wenn man einen solchen
Stockfehler macht, wie es diese Bildbeschriftungen (für Deutschland, zu Jugoslawien kann ich nichts sagen)
darstellen. Im Übrigen muss man einfach zugeben, Peter Singer (vor allem in der ersten Ausgabe seiner
„Praktischen Ethik“ ) ist verdammt nahe an Binding/Hoche, den Theoretikern zur Aktion T4 der Nazis.
@ Ernst: Auf den Inhalt der Seite habe ich keinen Einfluss, daher kann ich die Fehler nicht ändern. Die
Bilder jedoch als irrelevant abzutun, halte ich für falsch, da sie eben doch das Gesicht des Christentum
im 3. Reich zeigen – ob die heutigen Christen das nun wollen oder nicht.
@Navon Die Bilder, mit denen Sie Ihre Auffassung belegen wollen, sind zum großen Teil falsch beschriftet.
Reichsbischof Müller war nie Katholik und in der evangelischen Kirche auch sehr schnell isoliert, die
Priester mit den Hakenkreuzen sind Fotomontage und eine Karrikatur, der angebliche Besuch Hitlers in einer
katholischen Kirche ist kein Kirchenbesuch, sondern der Besuch des Marinemuseums in Willhelmshafen. Für
Deutschland sind alle Bilder nicht beweiskräftig
#3 hieronymus333 08:35:36 | Montag, 2. November 2009
Erscheinung hat stattgefunden Dass immer die falschen Menschen am falschen Platz sitzen, eigentlich wäre
Prälat Imkamp der richtige Mann für solche Erscheinungen.
Personalordinariat, nicht Personalprälatur Die obige Wiedergabe der vatikanischen Klarstellung über
die künftigen Personalordinariate ist sachlich richtig, aber falsch und unpräzise ist es, von „Personalprälatur“
zu sprechen. Personalordinariate werden nämlich ausdrücklich den herkömmlichen Territorialdiözesen
gleichgestellt sein. Weiters muß das Ende der technischen Arbeit an der Konstitution noch nicht mit der
sofortigen Publikation zusammenfallen, auch wenn es dann im Falle des Falles nur noch um Tage ginge.