Piusbruderschaft
Wird die Kirche den Weg von der Erniedrigung zu einer neuen Blüte finden?
Viel, sehr viel hängt von diesen Gesprächen ab, die sich vielleicht lange Zeit hinziehen werden. Von Pater Franz Schmidberger, Distriktsoberer.
Der Obere der Piusbruderschaft, Bischof Bernard Fellay, hielt im Februar ein Requiem
Der Obere der Piusbruderschaft, Bischof Bernard Fellay, hielt im Februar ein Requiem
(kreuz.net) Nach jahrelangem Warten haben am vergangenen Montag die theologischen Gespräche zwischen Vertretern des Heiligen Stuhles und Vertretern der Priesterbruderschaft in Rom begonnen.

Die Gespräche sollen strittige Punkte bezüglich des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) und der nachkonziliaren Reformen klären.

Viel, sehr viel hängt von diesen Gesprächen ab, die sich vielleicht lange Zeit hinziehen werden.

Deshalb rufen wir alle Katholiken zum inständigen und beharrlichen Gebet auf, damit die nächsten Jahre glaubensstärker und hoffnungsvoller werden als die vergangenen 45 Jahre.

Papst Johannes Paul II. sprach in seinem nachsynodalen Schreiben ‘Ecclesia in Europa’ vom 28. Juni 2003 von einer schweigenden Apostasie. Diese muß ein Ende finden.

So sehr wir die mangelnde Dialogbereitschaft wichtiger Vertreter des deutschen Episkopates bedauern, freuen wir uns, daß der Dialog an der Basis sehr wohl gesucht und gewünscht wird, vor allem von seiten der Jugend.

Der Workshop über das Zweite Vatikanum der „Generation Benedikt“, bei dem der Dialogbeauftragte des Deutschen Distrikts der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Matthias Gaudron, über eine Stunde sehr konstruktiv mit Nathanael Liminski vor 120 Teilnehmer – vor allem Jugendlichen – diskutieren konnte, ist nur ein Beleg hierfür.

Bei vielen Jugendlichen ist ein Aufbruch zum Wiederentdecken der verschütteten Schätze und Reichtümer der katholischen Tradition festzustellen.

Nur die geistige Auseinandersetzung, das Ringen um Wahrheit und Gnade, kann die Kirche aus ihrer Erniedrigung zu neuer Blüte führen.

Der Verfasser ist Oberer des deutschen Distriktes der Priesterbruderschaft St. Pius X.
      
55 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#56   Paulaner †   23:57:11 | Donnerstag, 5. November 2009
Gott will eine Kirche ohne Wasserkopf, da sind auch die bockbeinigen Pius-Kleriker nicht gefragt.
Conrad: Die Blüte kommt, weil Gott es will!
Übrig bleibt eine Kirche ohne Rosstäuschereien und ohne aristokratische Arroganz.
Redaktion benachrichtigen
#55   Conrad   21:01:00 | Donnerstag, 5. November 2009
Die Blüte kommt, weil Gott es will!
Ja und nochmal ja!!! Liebe Piusbrüder ich danke Ihnen au s ganzem Herzen, legt weiter den Finger in die Wunden der derzeit wirkenden Katholischen Kirche. So kann es nicht weiter gehen. Doch sollte der Ton im Miteinander mehr von Christus geprägt sein. Man muss nicht mit Keulen versuchen den anderen zu überzeugen. Das wird schwer, es lässt sich nicht vermeiden Tacheles zu reden.
Redaktion benachrichtigen
#54   Thomasius   21:04:26 | Mittwoch, 4. November 2009
@solafide
Die Piusler sind doch gar nicht an der Seeligkeit interessiert.
www.blog-kommunikation.de/…ein-geplante-affront/
Redaktion benachrichtigen
#53   solafide   20:50:01 | Mittwoch, 4. November 2009
Der prügelnde, geifernde, dummdreiste und damals deshalb
seiner Schule verwiesene gescheiterte Mathelehrer Schmidlbauer sülzt mal wieder mildinniglich daher. Wer’s glaubt, schrammt haarscharf an der Seeligkeit vorbei…
Redaktion benachrichtigen
#52   clarissa colonia   20:43:40 | Mittwoch, 4. November 2009
Wer ist das?
Müßte man dieselben kennen?
Redaktion benachrichtigen
#51   michaelamaria †   20:39:46 | Mittwoch, 4. November 2009
Angela Merkel,
Margot Käßmann, Steffi Jones.
Redaktion benachrichtigen
#50   clarissa colonia   20:32:12 | Mittwoch, 4. November 2009
Judith, Rut,
Lucretia, Cornelia, Calpurnia, Helena, Zenobia, Chiara, Lioba, Katharina von Siena, Theresa von Avila, Chiara Lubich, Adrienne von Speyr, u.v.m.
Redaktion benachrichtigen
#49   DJM †   20:20:02 | Mittwoch, 4. November 2009
@ Blaukohl
Nennen Sie EINE charismatische Frau auf dieser Welt. :-D
Redaktion benachrichtigen
#48   Blaukohl   20:15:35 | Mittwoch, 4. November 2009
DER Weg zur neuen Blüte
Man bräuchte einen charismatischen Menschen (bevorzugt eine Frau), der zwar die Massen bewegt aber doch hinreichend diffus bleibt, um aus ihm nach weiteren 50Jahren eine Göttin machen zu können.
Dann könnte man ein neues Konzil einberufen, sich auf SIE berufen, und das „Erneuerte-Neu-Testament“ schreiben. Dabei würde das jetzige „Alte Testament“ als unwirksam erklärt. Das Problem ist nur welche Frau nehmen wird dafür ??
Nach so einem Schritt, hat die Kirche den Weg zu einer neuen Blüte gefunden.
Redaktion benachrichtigen
#47   Sinah   22:46:18 | Dienstag, 3. November 2009
Strittige Punkte!
Wenn nach den Worten einer der 4 Bischöfe mit dem II. Vatikan. Konzil eine neue Religion geschaffen wurde, kann die kath. Kirche nur dann „zur neuen Blüte“ gebracht werden, wenn diese neue Religion durch Ausrottung des II. Vatikan. Konzils als verderbenbringende Wurzel verschwunden ist.
Wo ist die „schweigende Apostasie“ zu suchen?
Lefebvre: „…ich sage euch: Rom hat den Glauben verloren, liebe Freunde, Rom ist in der Apostasie. Die Worte, die ich sage, sind nicht aus der Luft gegriffen. Man kann in diese Leute kein Vertrauen mehr haben. Sie haben die Kirche verlassen… Es ist sicher, sicher, sicher…“
Und weiter: „„Je mehr man die Dokumente des II. Vatikanums analysiert und die Interpretation, die ihnen die Autoritäten der Kirche gegeben haben, desto mehr wird man gewahr, daß es sich nicht nur um einige Irrtümer (sprich: strittige Punkte) handelt, den Ökumenismus, die Religionsfreiheit, die Kollegialität, einen gewissen Liberalismus, sondern geradezu um eine Perversion des Geistes.“
Während Erzb. Lefebvre die Frage stellt „Von wem exkommuniziert?“, erniedrigt sich die FSSPX vor denen, die eine Exkommunikation gar nicht aussprechen konnten.
„Freilich gib es auch jene, die der Gedanke, daß man sich Rom widersetzen muß, geradezu krank macht. Sie stimmen dem nicht zu, eben weil sie das Problem der liberalen Invasion in Rom nicht wirklich erkannt haben.“ (Lefebvre)
Freilich gibt es auch jetzt Verantwortliche der FSSPX, die diese Invasion in Rom immer noch nicht erkannt haben.
Redaktion benachrichtigen
#46   lateiniheini   20:59:36 | Dienstag, 3. November 2009
@sinah
Papst Benedikt, sind Sie einig mit dem Konzil von Trient?
Naja, wenn Sie so alt sind, wie sie zu sein scheinen, werden Sie ja damals selbst dabei gewesen sein, um diese Frage endgültig zu beantworten… :-)
Redaktion benachrichtigen
#45   Sinah   20:54:57 | Dienstag, 3. November 2009
Papst Benedikt, sind Sie einig mit dem Konzil von Trient?
Vortrag Erzbischof Lefebve am 17. Juni 1983 in Trient:
„Das Konzil von Trient war vom HEILIGEN GEIST inspiriert, die Lehre für alle Zeiten zu definieren, wie Kardinal Ottaviani sagte, der gute, so tapfere Kardinal Ottaviani. Er hat nämlich bekräftigt, daß alles, was das Konzil von Trient definiert hat, für immer definiert ist, wirklich für immer, und man kann es nicht ändern, weil das Konzil von Trient ein dogmatisches Konzil war…Das Konzil von Trient hat wunderbare Definitionen geschaffen, über die Priester, über die Theologie, über die Unterweisung in den Seminarien, übe die Erziehung der Seminaristen. Das Konzil von Trient ist eine außerordentliche Quelle, und wir können sagen, es verteidigt die kirchliche Lehre gegen die Häresien des Protestantismus…“
Papst Benedikt, sind Sie einig mit dem Konzil von Trient? Akzeptieren Sie das Konzil von Trient, das die kirchliche Lehre gegen die Häresien des Protestantismus verteidigt?
Redaktion benachrichtigen
#44   vonHerzmanovsky-Orlando   20:50:36 | Dienstag, 3. November 2009
@Thomasius
Stimmt, ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt. Die FSSPXler können den Glauben selbstverständlich nicht wieder annehmen.
Redaktion benachrichtigen
#43   Thomasius   20:43:29 | Dienstag, 3. November 2009
@vonHerzmanovski-Orlando
Sie meinen, die Piusler könnten den Glauben wieder annehmen?
Redaktion benachrichtigen
#42   vonHerzmanovsky-Orlando   20:39:07 | Dienstag, 3. November 2009
@Sinah
Ich sehe das so, Schmidberger will mit Rom verhandeln unter welchen Bedingungen sie den Glauben wieder annehmen. Das können sehr langwierige Verhandlungen werden!
Redaktion benachrichtigen
#41   Sinah   20:26:17 | Dienstag, 3. November 2009
P. Schmidberger: Strittige Punkte klären!
P. Schmidberger: Strittige Punkte klären!
Erzb. Lefebvre: „Unnütz, mit Rom zu reden“
„Die Gespräche sollen strittige Punkte bezüglich des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) und der nachkonziliaren Reformen klären.“
Entgegen ihres Gründers der Priesterbruderschaft, des hochverehrten Erzbischofs Lefebvre, läßt sich die FSSPX jetzt ohne Vorbedingungen in Verhandlungen mit Rom ein. Nach den gescheiterten Verhandlungen im Jahre 1988 mit der gleichen Person, die jetzt den Stuhl Petri besetzt, sagt Erzbischof Lefebvre unter der Überschrift Bei einer Wiederaufnahme der Gespräche mit Rom stelle ich meine Bedingungen (diese Wiederaufnahme hat Lefebvre nun so verstanden, daß Rom zuerst die Voraussetzungen schaffen muß!):
„Ich werde die Frage auf der Ebene der Doktrin stellen: ‘Sind Sie einig mit den großen Enzykliken aller Päpste, die Ihnen vorangegangen sind? Sind Sie einig mit ‘Quanta Cura’ Pius’ IX., ‘Immortale Dei’, ‘Libertas praestantissimum’ Leos XIII., ‘Pascendi’ Pius’ X., ‘Quas Primas’ Pius’ XI., ‘Humani generis’ Pius’ XII.? Sind Sie in voller Gemeinschaft mit diesen Päpsten und ihren festen Aussagen? Akzeptieren Sie noch den Antimodernisteneid? Sind Sie für die Königsherrschaft Unseres Herrn Jesus Christus über die Gesellschaft? WENN SIE DIE LEHRE IHRER VORGÄNGER NICHT ANNEHMEN, IST ES UNNÜTZ ZU REDEN.“
Vortrag Erzbischof Lefebve am 17. Juni 1983 in Trient:
„Das Konzil von Trient war vom HEILIGEN GEIST inspiriert, die Lehre für alle Zeiten zu definieren, wie Kardinal…
Redaktion benachrichtigen
#40   Romulus   16:45:38 | Dienstag, 3. November 2009
@Herodias
Nein, keine Satire. Mein Kommentar war ernst gemeint.
Redaktion benachrichtigen
#39   Herodias †   10:27:29 | Dienstag, 3. November 2009
@Romulus: Ihre „Diagnose“ betreffs B.
ist ja wohl Satire! Ich würde den besagten Herrn eher an gewissen Kriterien der Weltgesundheitsorganisation „messen“.
Redaktion benachrichtigen
#38   Brandenburgis   10:11:56 | Dienstag, 3. November 2009
Gott segne
auch Sie und seine ganze hl. Kirche.
Redaktion benachrichtigen
#37   Romulus   09:58:37 | Dienstag, 3. November 2009
@Brandenburgis
In der Regel antworte ich nicht aus Postings in diesem Forum. Aber eins wollte ich dennoch loswerden: Brandenburgis ist einer der geradlinigsten und wahrhaft katholischen Leute hier, die sich nicht blenden lassen. Das schätze ich an ihm. Ich bin überzeugt, dass er – bedingt durch seine Biographie – auch Offline mehr Standvermögen hat als sämtlich Online-Großmäuler dieses Forums. Gott segne Sie, Brandenburgis!
Redaktion benachrichtigen
#36   Brandenburgis   09:46:39 | Dienstag, 3. November 2009
Sicherlich brauchen wir
diese Priester. Doch werden es ganz gewiß keine Priester der FSSPX sein.
Redaktion benachrichtigen
#35   r.ruhrgebietler   07:03:23 | Dienstag, 3. November 2009
Pater Franz Schmidberger irrt
in der annahme, dass es lange gespräche geben wird.
richtiger ist es zu dokumentieren, dass das der Glaube an Jesus Christus in weiten teilen der welt total in vergessenheit geraten ist! es muss eine grundlegende Missionierung stattfinden! angefangen im atheisten und islamistisch unterwanderten und von der freimaurerei beherrschten europa!
Wir brauchen Priester, viele Priester, viel heiligmäßige Priester – vom schlage eines Pfr. von Ars, Pater Pio.
Wir brauchen in unseren Seelen eine radikale Umkehr mit einem einzigen Blick: Gott und das ewige Leben. Ein Leben in der Liebe Gottes und zu den Menschen.
Redaktion benachrichtigen
#34   DerRabe   05:41:15 | Dienstag, 3. November 2009
Fest steht jedenfalls,
dass die lauliberale Auslegung des Wortes Gottes einen ungeheueren Blutzoll und Verrat an der Menschheit bewirkt und somit letztlich dem grausamen Islamismus in nichts nachsteht und also ebenfalls ein großer Motor für die Vernichtung der Menschheit ist. Im Namen Gottes wird dem Wort Gottes getrotzt und Gott in den Herzen der Menschen vernichtet.
Redaktion benachrichtigen
#33   Przybislav Iamesseblo   00:23:07 | Dienstag, 3. November 2009
Herrenschuh: etwas mehr Kinderstube
was Sie über die Piusbruderschaft denken ist Ihre Sache. Ihre Sprache verrät allerdings, dass Sie überhaupt keine Kinderstube haben
Redaktion benachrichtigen
#32   Brandenburgis   23:12:41 | Montag, 2. November 2009
@Wickerl
Ich habe meine Meinung über N. Liminski durchaus begründet. Er ist Häretiker und Modernist, und da ist wohl das Schlimmste, was man überhaupt sein kann. Und er ist noch stolz darauf, biedert sich bei den gottwidrigen und total satanistischen Medien an, freut sich wie ein Äffchen, wenn er in verblenderischer und dümmlicher Weise „Generation Benedikt“ genannt wird, oder nennt sich sogar selber so. Dies alles finde ich abscheulich.
Die FSSPX hat bereits ihren Kotau vor dem Zeitgeist vollzogen, sie muß sich nun mit den Worten aus dem Jakobusbrief fragen lassen: „Wißt ihr nicht, daß der Welt Freundschaft Gottes Feindschaft ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.“
Gottes Feind sein – darum BEWIRBT sich die FSSPX, das heißt sie WILL es und will von den anderen Gottesfeinden anerkannt werden. Sollte dies der Grund sein, warum die FSSPX seit Jahrzehnten die Tradition monopolisiert?
Redaktion benachrichtigen
#31   DJM †   23:00:04 | Montag, 2. November 2009
@ eigerhar
Sie sind ein richtiger Hardliner, was Ihren Stil anbelangt. Sie glauben, es sei etwas Gutes im Menschen. Doch Gott alleine ist gut.
Redaktion benachrichtigen
#30   eigerhar †   22:56:50 | Montag, 2. November 2009
Keine wichtigen Gespräche
Ich halte den Inhalt der Gespräche für völlig unwichtig.
Es ist wichtig, dass man zusammen spricht und gegenseitig Vorurteile abbaut. Dann wird eine gute Koexistenz möglich werden.
Redaktion benachrichtigen
#29   Paulaner †   22:36:33 | Montag, 2. November 2009
Einspruch: Pharaonen sind Abkömmlinge von Göttern
Herodias: Nein. Die Mitra hat die gleiche Funktion
Die Könige auch, die Krone mit ihren Zacken „glitzert“ gen Himmel.
Und die Priester sind deren Pendants und Nachkommen als Himmelsboten.
Die Offiziere sind erst deren müder Abklatsch.
Redaktion benachrichtigen
#28   Samurai   22:36:30 | Montag, 2. November 2009
Herodias, die Mitra, wie wir sie heute kennen, entstand erst im 11.Jahrhundert.
Vorher gab es ähnliche, meistens niedrigere Kopbedeckungen der Kleriker.
Und, auch wenn es hier etwas off-topic ist, der „Volksaltar“ ist keine „Erfindung“ des Vatikanum II.
Redaktion benachrichtigen
#27   Herodias †   22:29:37 | Montag, 2. November 2009
Nein. Die Mitra hat die gleiche Funktion
wie ein Zylinder oder wie die hohen Helme der Preußen dereinst: Diese „erhöhenden“ Kopfbedeckungen, sollen die „hohe Stellung“ der Träger hervorheben. Kaiser Wilhelm II. beispielsweise zeigte sich gern in jener Gardekürassier-Uniform, zu der es den so genannten Flügelhelm gab: jenen Preußenhelm, auf dem ein gekrönter, angriffslustiger Adler die Schwingen ausbreitete. Auch hier sollte der Bombast einer Kopfbedeckung den „hohen Herrn“ herausheben aus dem Plebs. Im Ausland hat man sich amüsiert über jenen Adler-Kopfschmuck, und die Mitra kann man doch heute auch nur noch kommentieren: Nikolausiiiiii!
Redaktion benachrichtigen
#26   Paulaner †   22:18:24 | Montag, 2. November 2009
Die Mitra ist das Abbild des Heiligenscheins
sacerdos helveticus: mitra
Ganesh despardes.com/…09/08/Ganesha400.jpg .jpg
Bali farm1.static.flickr.com/…28450_8f2f306987.jpg .jpg
Götterfigur tatjana.ingold.ch/…en/goetterfigur3.jpg .jpg
Raumanzug wdrblog.de/…/mars3_blog_400q.jpg .jpg mit seitlichem Rüssel
Dem Heiligenschein am ähnlichsten.
Redaktion benachrichtigen
#25   Gotthard   21:56:40 | Montag, 2. November 2009
Aufruf
Deshalb rufen wir alle Katholiken zum inständigen und beharrlichen Gebet auf, damit die nächsten Jahre glaubensstärker und hoffnungsvoller werden als die vergangenen 45 Jahre.
Diese Bitte wird wohl überhört werden, da sie von einem Schismatiker stammt.
Redaktion benachrichtigen
#24   St. Anton †   21:53:50 | Montag, 2. November 2009
Der Workshop über das Zweite Vatikanum
Und was gab es nach dem Vatikanum Workshop?
„Spirituelles Atmen“ oder „Kundalini-Yoga“?
Lächerlich.
Redaktion benachrichtigen
#23   Gunsenum   21:48:35 | Montag, 2. November 2009
Ich möchte ja kein Speilverderber sein…aber:
Wenn ich vor Jugendlichen, die ohnehinschon der Piusbruderschaft nahestehen referiere, kann ich ohne großes Erstaunen (auch schon vorher!) davon ausgehen, daß diese spezielle Jugend Interesse an meinem Thema hat und der Piusbruderschaft auch nach dem Vortrag noch genauso die Stange hält. Der Herr Pater Schmidberger ist kein guter Analytiker oder kein gescheiter Beobachter, wenn er in seiner Binnengruppe beobachtete und dies dann verallgemeinert. Genausogut könnte ich vor Pfadfindern plappern und hinterher feststellen, daß diese INteresse an der Arbeit der Pfadfinder haben! Ulkig, was!
Redaktion benachrichtigen
#22   wickerl   20:41:53 | Montag, 2. November 2009
bedenklich
@brandenburgis Von Ihnen hört man immer nur Pauschales oder Pauschalurteile, und sind meist ganz erheblich diskriminierend und abwertend,für eine inhaltliche Aussage fehlt Ihnen offenkundig nach wie vor die Bildung. Sie wirken auf mich so wie jemand der auch mitschreiben möchte aber dazu nicht in der Lage ist. Man kann meines Erachtens ein solches negatives Werturteil über Menschen (Liminskis) fällen, aber nach diesem einen kurzen Satz den Sie geschrieben haben, bedürfte es dann einer schlüssigen und etwas ausführlicheren Begründung wie Sie dazu kommen, und die liefern Sie nie.
Redaktion benachrichtigen
#21   Samurai   20:04:21 | Montag, 2. November 2009
@Brandenburgis
Warum sollte er es umschreiben?
Ich kenne es noch nicht- dürfte sich in den nächsten Tagen ändern -aber was wäre denn änderungswert und warum?
Redaktion benachrichtigen
#20   Brandenburgis   19:47:18 | Montag, 2. November 2009
@Samurai
Ich besitze dieses Buch auch und schätze es durchaus. Mal sehen, ob er es umschreiben wird.
Redaktion benachrichtigen
#19   Herrenschuh   19:35:55 | Montag, 2. November 2009
Man muss schon genau hinschauen
Bei vielen Jugendlichen ist ein Aufbruch zum Wiederentdecken der verschütteten Schätze und Reichtümer der katholischen Tradition festzustellen.
Gemietete Jungs, die sich die Distriktsoberen ins Sektenhaus kommen lassen, zählen aber nicht!
Redaktion benachrichtigen
#18   Fridericius †   19:35:24 | Montag, 2. November 2009
Naja, Martin, im Zuge des aktuellen
Mittelalter-Hypes könnte das schon sein.
Eine Modeerscheinung vielleicht?
„Ich bin Gothic, was bist du denn?“ „Mitglied der Murmelbrüder!“ „Wow, abgefahren!“
:-O Extreme Jugend-Subkultur.
Redaktion benachrichtigen
#17   MartinBieger   19:32:18 | Montag, 2. November 2009
Und ihr glaubt allen Ernstes
Bei vielen Jugendlichen ist ein Aufbruch zum Wiederentdecken der verschütteten Schätze und Reichtümer der katholischen Tradition festzustellen
Das die Jugendlichen auf diese Murmelbrüder abfahren.
Redaktion benachrichtigen
#15   Samurai   19:28:25 | Montag, 2. November 2009
@brandenburgis
Von Pater Gaudron habe ich mir gerade vor einigen Tagen ein Buch über die Missa Tridentina bestellt, ich, der Modernist.
Redaktion benachrichtigen
#14   Brandenburgis   19:23:17 | Montag, 2. November 2009
Herr „Generation Benedikt“ Liminski
ist als intransigenter Modernist und als Angehöriger und Verteidiger der Konzilsdekte natürlich durch und durch verlogen, sozusagen ein Kind des Vaters der Lüge.
Ich wäre ja zu gern dabei gewesen, wie der Gaudron erneut vor dem Lügen-Mob auf dem Boden herum gekrochen ist.
Redaktion benachrichtigen
#13   Sinah   19:09:44 | Montag, 2. November 2009
Erniedrigung!
Den Weg der Erniedrigung und Entehrung hat die FSSPX selbst beschritten durch das Niederfallen vor denen, die gar nicht willens sind, die Wahrheit aufzunehmen. Ein Ringen in der Wahrheit ist gar nicht möglich! Entweder man nimmt die WAHRHEIT an und ist katholisch oder man verweigert sich und bleibt außerhalb.
Übrigens: Zitate von Häretikern sind grundsätzlich unannehmbar und wären sie auch zutreffend.
Redaktion benachrichtigen
#12   antitheisti   18:43:26 | Montag, 2. November 2009
Hahaha
Bald ist Nikolaus-Abend da, …bald ist Nikolaus-Abend da!
Lächerlich! Denen ist wirklich nichts zu blöd! :-D :-D :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#11   sacerdos helveticus   18:33:36 | Montag, 2. November 2009
mitra
Beim Zweiten Vatikanischen Konzil trugen nahezu alle Bischöfe eine solche Mitra. Es handelt sich im Übrigen hier um eine schmucklose mitra simplex, wie sie die Liturgie für u.a. für die Totenliturgie vorsieht.
hier ein Foto von der Eröffnung des Konzils:
de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Ko…
Redaktion benachrichtigen
#10   Samurai   18:31:43 | Montag, 2. November 2009
Und inwiefern?
In welcher Hinsicht betrachten Sie Herrn Liminski jr. als verlogen?
Redaktion benachrichtigen
#9   Brandenburgis   18:28:14 | Montag, 2. November 2009
Dafür ist er
noch mieser und verlogener als der verkommene Papa.
Redaktion benachrichtigen
#8   Samurai   18:27:25 | Montag, 2. November 2009
@Romulus
„Opus-Dei-Liminski“?
Ich schätze, sie haben sich vertan, denn er (Nathanel) ist nicht (!) Mitglied des Opus Dei, lediglich sein Vater.
Redaktion benachrichtigen
#7   Herodias †   18:25:28 | Montag, 2. November 2009
@Stimme der Vernunft“: Ihr Hinweis auf die Mitra
ist bedenkenswert! Unmengen an Arbeiten usw. über Penisneid und Phallussymbole sind geschrieben worden – in den entsprechenden Kontext fällt die abgebildete Bischofsmütze wohl hinein. Sie sublimiert vermutlich das Wissen ihres Trägers um das Nicht-Einsetzen(bzw. -Stecken)-Dürfens seines Genitals zu eben jenem von Gott erdachten Zweck. Der gezeigte Hut ist wahrlich monströs. Kommt zum „Nicht dürfen“ noch ein „Nicht haben in gewünschter Länge“ hinzu? Armer Bischof! Runter mit der Kappe – und mal eine richtige B…s-Kur machen in einem fernen Seebad oder, wenns ihn mehr nach Jünglingen zieht, im sehr zu empfehlenden Sitges (gleich neben Barcelona). Das hilft! Und vermutlich lässt sich der Gute danach eine wesentlich kürzere Mitra basteln. (Schöne Aufgabe für den Seniorenkreis! Pappe, Samt, Gold- und Silberzierband für die Weihnachtsdeko, Glitzerknöpfe, Uhu usw. – und für wenig Geld hat S. E. ein nettes Häublein!
Redaktion benachrichtigen
#6   Paulaner †   18:12:27 | Montag, 2. November 2009
Sind denn die Levebvrianer in anderen Ländern auch Nazi?
Das ist eine etwas plumpe Frage …
:-)
Redaktion benachrichtigen
#5   Romulus   18:07:09 | Montag, 2. November 2009
FSSPX Website = Schmidbergers Tratschseite
Der Workshop über das Zweite Vatikanum der „Generation Benedikt“, bei dem der Dialogbeauftragte des Deutschen Distrikts der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Matthias Gaudron, über eine Stunde sehr konstruktiv mit Nathanael Liminski vor 120 Teilnehmer – vor allem Jugendlichen – diskutieren konnte, ist nur ein Beleg hierfür.
So langsam entwickelt sich die Website der FSSPX zu einer Tratschseite reinsten Wassers:
Mal werden einfach glaubensfeindliche Kommentare Broders kopiert, mal wird über diese vermerkelte „C“DU/FDP Regierung, die mit Kirche nun wirklich nichts am Hut hat, jubiliert, und jetzt wird der neokonservative Opus Dei Liminiski hofiert, der heute nach herzenslust über die Tradition herzieht. Siehe hier: www.kath.net/detail.php?id=24402
Sorry, Pater Schmidberger, Werbung für die Tradition sieht anders aus. Und wenn so die Gespräche in Rom geführt werden auf diesem Niveau seitens der FSSPX, dann gute Nacht Tradition.
Redaktion benachrichtigen
#4   stimme der vernunft †   18:03:21 | Montag, 2. November 2009
Geiler Hut!
Wie der Hut eines Mannes, so auch sein Johannes.
Oder so ähnlich.
Der gemeine Laie gleicht die fehlenden Zentimeter durch PS-Stärke aus, der Gottesmann durch eine Monstermitra.
:-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#3   Samurai   18:01:18 | Montag, 2. November 2009
„Bei vielen Jugendlichen…“
Ein frommer Wunsch, denn den meisten Jugendlichen – auch den meisten katholischen- ist nicht nur „Generation Benedikt“ unbekannt, sondern sie halten die „tridentinische“ Messe auch für altmodisch und überholt.
Mit Verlaub, aber wenn man heute hierzulande Jugendlichen den christlichen Glauben näherbringen möchte, dann ist die Missa Tridentina das denkbar schlechteste „Instrument“.
Redaktion benachrichtigen
#2   antitheisti   17:56:30 | Montag, 2. November 2009
@Schmidl
Mach hinne, Alter! Hast ja völlig recht, was du da in deinem Delirium faselst:Bei vielen Jugendlichen ist ein Aufbruch zum Wiederentdecken der verschütteten Schätze und Reichtümer der katholischen Tradition festzustellen. :-D
Für euch sind natürlich fünf Jugendliche im Alter zwischen 12-17 schon eine ganze Menge! Und was eine verkorkste Erziehung leistet, sehen wir an den als Pfaffen getarnten Knabenschändern!
Übrigens: Nicht soviel Cognag, ein Barrique im Jahr ist einfach zu viel!
Redaktion benachrichtigen
#1   Fragender   17:56:10 | Montag, 2. November 2009
Der Weg von der Erniedrigung…
Um den Weg der Erniedrigung zu vermeiden sollten die Gespräche mit den Herätikern kurz und bündig sein:
Wollt ihr zurück in der RKK oder lieber eine unbedeutende Fundi-Sekte mit Nazi-Tendenzen bleiben?
dann können sich die Sektirer überlegen, was sie wollen und was nicht.
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
PiusbruderschaftEin neues Generalhaus für die Piusbruderschaft? PiusbruderschaftTreffen nur alle zwei Monate PiusbruderschaftKünftig gibt es alle zwei Wochen ein Treffen PiusbruderschaftZu einem Ruinenhaufen geworden PiusbruderschaftJetzt sind die Karten auf dem Tisch PiusbruderschaftDie Verhandlungen könnten sehr lange dauern PiusbruderschaftAltgläubige Pioniere PiusbruderschaftLefebvristen loben Opus-Dei-Priester PiusbruderschaftKein gleiches Recht für Wahrheit und Irrtum PiusbruderschaftErneute Zelebration im Petersdom PiusbruderschaftAltgläubiger Chor sang bei Verabschiedung des Bürgermeisters PiusbruderschaftDie deutschen Bischöfe sind wieder einmal entlarvt PiusbruderschaftMuß ein Priester täglich das Brevier beten? PiusbruderschaftJetzt muß sie unten durch PiusbruderschaftDer Papst ist schuld
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net