19:16:58 | Montag, 2. November 2009
Benedikt XVI.
Warum geht die Sozialenzyklika mit keinem Wort auf die Apokalypse ein? Hält die Kirche die Wahrheit ihrer Lehre und ihres Glaubens nicht mehr für zumutbar? Von Universitäts-Dozent Friedrich Romig.

(kreuz.net) Die Sozialenzyklika von Papst Benedikt XVI. erklärt im Paragraph 7, daß die „Globalisierung“
geschichtsphilosophisch ein Prozeß sein solle, der die Völker in einer Familie und in „der Stadt des
Menschen“ vereint.
Ist es nicht Lehre der Kirche, daß der allmächtige Bürgermeister dieser „City of
Man“ der Antichrist ist und die Stadt den Namen „Babylon“ trägt? Sie wird in der Apokalypse des Heiligen
Johannes als „die große Hure“ bezeichnet, „die zur Ware hat Leiber und Seelen der Menschen“.
Warum wird
nicht auf die klaren Aussagen des Heiligen Paulus über die Notwendigkeit des Abfalls vom Glauben und
das Auftreten des „Menschen der Gesetzlosigkeit“ verwiesen?
Immerhin wird dieser Sohn des Verderbers
und Widersachers sich ja – so der zweite Thessalonicherbrief – „über alles hinwegsetzen, was Gott heißt“.
Er wird – wenn der Heilige Paulus recht hat – mit Zwangsgewalt ausgestattet und die in Paragraph 67 der
Enzyklika genannte „Autorität der Internationalen Gemeinschaft“ verkörpern.
Warum wird mit keinem Wort
und in keiner der 159 Fußnoten des päpstlichen Rundschreibens auf die Apokalypse eingegangen, die doch
für die Geschichtsphilosophie und Geschichtstheologie der Kirche von ausschlaggebender Bedeutung ist?
Ist sie aus der Soziallehre der Kirche getilgt?
Verlangt „die Liebe in der Wahrheit“ nicht das Eingeständnis,
daß die Kirche und alle, die ihr in dieser Welt folgen, nur die Funktion des „Aufhalters“ erfüllen können,
der „hinweggeräumt“ wird, bevor der Antichrist in persona erscheint und – so der Heilige Paulus – „sich
auf den Thron Gottes setzt und vorgibt, Gott zu sein“?
Darf verschwiegen werden, daß dieses „Hinwegräumen“
mit einem furchtbaren Martyrium für die Kirche und ihre Getreuen verbunden sein wird?
Müßte dies nicht
in der Soziallehre der Kirche gebührende Berücksichtigung finden?
Hält die Kirche die Wahrheit ihrer
Lehre und ihres Glaubens nicht mehr für zumutbar?
Der Autor lehrte politische Ökonomie in Wien, Graz
und Aachen. Er erhielt für seine Habilitationsschrift den Kardinal Innitzer-Förderpreis und war Mitglied
der Europakommission der ‘Österreichischen Bischofskonferenz’. Letzte Publikation: „Prava naroda“ (Die
Rechte der Nation), Bratislava 2008.
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pneumat 21:49:12 | Dienstag, 3. November 2009
#16
IZAAC 19:57:37 | Dienstag, 3. November 2009
#15
Sign 19:04:54 | Dienstag, 3. November 2009
#14
wolfgang e. 18:15:38 | Dienstag, 3. November 2009
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Lutheraner_72 08:15:53 | Dienstag, 3. November 2009
#12
FXaver 08:13:36 | Dienstag, 3. November 2009
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r.ruhrgebietler 07:11:27 | Dienstag, 3. November 2009
#10
pneumat 02:38:38 | Dienstag, 3. November 2009
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Elijahu † 00:49:51 | Dienstag, 3. November 2009
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Gotthard 21:43:07 | Montag, 2. November 2009
#7
santa rita 21:22:13 | Montag, 2. November 2009
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DJM † 20:48:28 | Montag, 2. November 2009
#5
Fridericius † 20:47:02 | Montag, 2. November 2009
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MessagefromMary 20:42:10 | Montag, 2. November 2009
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Hans im Glück 20:01:30 | Montag, 2. November 2009
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Herrenschuh 19:51:59 | Montag, 2. November 2009
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Shuca 19:50:08 | Montag, 2. November 2009