Gläubige vor Irrlehre schützen + Priesterseminar schult im Alten Ritus + Islamischer Professor an der Gregoriana + Weihbischof erbeten + Sexuelles Elend
Gläubige vor Irrlehre schützen
Vatikan. Die Katholiken müssen vor „bedenkenlosen theologischen Deutungen
geschützt werden, die den Glauben gefährden“. Das sagte Papst Benedikt XVI. bei der gestrigen Generalaudienz.
Der Papst erinnerte an den theologischen Disput zwischen dem Heiligen Bernhard von Clairvaux († 1153)
und Petrus Abaelardus († 1142). Abaelard war über das richtige Verhältnis zwischen Theologie und Philosophie
auf Abwege geraten. Nach einem jahrelangen Streit der Theologen gestand Abaelardus demütig seine Fehler
ein. Der Heilige Bernhard verzieh ihm großherzig.
Priesterseminar schult im Alten Ritus
Niederlande.
Das Priesterseminar von Haarlem-Amsterdam in den Niederlanden bietet für Seminaristen und Priester einen
Lehrgang für die Zelebration der Alten Messe an. Das gab das Seminar an Allerseelen auf seiner Webseite
bekannt. Der Kurs lehrt neben der Alten Messe auch die Spendung der anderen Sakramente im überlieferten
Ritus.
Islamischer Professor an der Gregoriana
Italien. An der von den Jesuiten geführten Päpstlichen
Universität Gregoriana bekommt der muselmanische Professor Adnanee Mokrani einen unbefristeten Arbeitsvertrag.
Der Islamwissenschaftler wird den Koran und das islamische Recht unterrichten. Es ist das erste Mal, daß
die Universität einen Moslem anstellt.
Weihbischof erbeten
Österreich. Das Bistum Linz hat das schon
lange bekannte neue Ansuchen des Linzer Bischofs Ludwig Schwarz um einen Weihbischof bestätigt. Das berichtete
die altliberale Linzer ‘Kirchenzeitung’. Die Entscheidung liege in Rom, erklärte Bischof Schwarz Ende
Oktober vor dem Linzer Pastoralrat nach Angaben der ‘Kirchenzeitung’. Als Kronfavorit gilt Pfarrer Johann
Gmeiner von Grieskirchen – vierzig Kilometer westlich von Linz.
‘Welt-Online’: Ist das sexuelle Elend denn
wirklich so gewaltig?
Volkmar Sigusch: Allerdings! Viele Menschen in Europa sind einsam und sehnen sich
nach einem Liebespartner. Viele haben inzwischen ganz die Sexuallust verloren. Auch die Singles sind überwiegend
sexuell frustriert, weil sie von dem Kuchen der sexuellen Begegnungen nur einen Bruchteil abbekommen.
‘Welt-Online’: Und wo wird dieser Kuchen hauptsächlich verzehrt?
Volkmar Sigusch: Nach wie vor ganz
überwiegend in festen Beziehungen. Hinzu kommen zahllose, immer stärker um sich greifende Süchte. Bedenken
Sie mal, was das Internet an sexuellen Möglichkeiten und Beunruhigungen eröffnet hat – ohne Befriedigung
garantieren zu können. Kurzum, ich sehe mehr Unlust und Sucht als Lust und Befriedigung.
Aus einem Interview
der Online-Ausgabe der deutschen Tageszeitung ‘Welt’ mit dem Frankfurter Sexualforscher Volkmar Sigusch
(69) vom 11. Juni 2008.
Email-Adressen der Empfänger
19 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Vater Benedikt XVI. „Die Katholiken müssen vor „bedenkenlosen theologischen Deutungen geschützt werden,
die den Glauben gefährden“. Dinge, die von Gott sind, bleiben in sich selbst gerechtfertigt. Der Teufel
kann das Werk Gottes nicht zerstören.
#19 Paulaner † 17:47:17 | Donnerstag, 5. November 2009
Wenn sie denn Lehrer und Kleriker sind. Chrysanthus: Irrlehrer innerhalb der katholischen Kirche müssen
zurechtgewiesen werden, damit sie auf den Weg der Wahrheit zurückkehren. Die Herrschaften sollen gefälligst
auch in diesem Punkt die Grenze beachten, die sie sonst so hochnäsig gelten lassen,
#18 Chrysanthus 17:42:52 | Donnerstag, 5. November 2009
@Kappes Was meinen Sie mit Ihrer Frage? Irrlehrer innerhalb der katholischen Kirche müssen zurechtgewiesen
werden, damit sie auf den Weg der Wahrheit zurückkehren. Weigern sie sich hartnäckig, vom Irrtum abzustehen,
tritt die hierfür vorgesehene Kirchenstrafe in Kraft. Sie können das im Codex Iuris Canonici nachlesen
(Exkommunikation u. dgl.). Irrlehrer außerhalb der katholischen Kirche sind mit den Waffen des Geistes
zu bekämpfen.
#17 eigerhar † 17:42:36 | Donnerstag, 5. November 2009
Individuelle Haltung und öffentliche Stellung Unter Mission verstehe ich nicht, Menschen wie Objekte
zu bearbeiten, sondern dass ich mich offen vor ihnen zu Christus bekenne und ihnen über meinen Glauben
Rechenschaft ablege, falls das von ihnen gewünscht wird. Das ist die richtige Haltung zur Missionierung
einzelner Menschen. Hier scheinen Sie Erfahrung zu haben! Das ist schön! Das heisst aber noch lange nicht,
dass man aus „Grosszügigkeit“ ein Moslem als Professor an einer katholischen Universität zulassen kann.
Es gibt viel, was wir über den Islam zu sagen haben, was Moslems nicht gerne hören.
#15 Chrysanthus 11:23:22 | Donnerstag, 5. November 2009
Mission. Unter Mission verstehe ich nicht, Menschen wie Objekte zu bearbeiten, sondern dass ich mich offen
vor ihnen zu Christus bekenne und ihnen über meinen Glauben Rechenschaft ablege, falls das von ihnen
gewünscht wird. So halte ich das auch bei unserer muslimischen Auszubildenden. Ob sie sich zu Christus
bekehrt, ist dann eine Sache zwischen ihr und Christus. Bekehren kann ich mich nur selbst. So sehe ich
das.
Diese Kurse sollte JEDES Priesterseminar anbieten! Dann kann seitens der meisten Diözesen nicht mehr
„vorgeschoben“ werden: für die Zelebration im Alten Ritus gäbe es nicht genügend versierte Priester!
Dieses „Schein-Argument“ wird nämlich gerne und bewusst am Leben erhalten statt solche Kurse zur Abhilfe
einzurichten. – Auch da merkt man, wie „treu“ die dt.sprachigen Bischöfe hinter dem bay. Papst stehen…
#13 eigerhar † 10:31:54 | Donnerstag, 5. November 2009
Die kriminellen Evangelikalen Es es bekannt, dass die Evangelikalen, ein kriminelle kommerzielle Saubande
sind, die vor keiner Lüge und vor keinem Verbrechen zurückschreckt, um ihre Ideologie zu verbreiten.
An den Tätigkeiten der Evangelikalen hängt viel Blut, Geld und Öl.
#12 Paulaner † 10:25:45 | Donnerstag, 5. November 2009
aber ja, die Bibelfundies betreiben die Mission mit enormem Einsatz, auf teufelkommraus sozusagen. eigerhar:
Die Mission ist etwas sehr Beglückendes Und mit viel finanziellem Erfolg, Schneeballsystem. Joyce Meyer
www.joyce-meyer.de/ zum Beispiel, da kannst was lernen.
#11 eigerhar † 10:14:09 | Donnerstag, 5. November 2009
Die Mission ist etwas sehr Beglückendes in den christlichen Kirchen ist Mission ein Horrortrip Die Mission
ist nicht für jeden gemacht, und es ist fraglich ob moderne Theologen genug Substanz dazu haben oder
sich selbst damit gefährden. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass es sehr beglückend ist dem
Rat des hl. Joh. Damaszenus zu folgen und den Sohn Gottes offen zu bekennen. Alleine durch diese Erwähnung
kann man die Diskussionsstimmung völlig verändern. Das Bekenntnis des Sohnes Gottes, im Gespräch mit
Andersgläubigen, hat mir sehr geholfen meine Theologie gedanklich neu zu ordnen. Alleine vom Begriff
des „Sohnes Gottes“ aus, kann man die ganze Theologie gut darstellen (das gelingt auch vom Begriff der
„Muttergottes“ aus).
#10 Paulaner † 09:51:46 | Donnerstag, 5. November 2009
bei DEN chaotischen Zuständen in den christlichen Kirchen ist Mission ein Horrortrip! Chrysanthus: Aber
wer macht Mission unter den Muslimen? Da wäre die Mission nur eine „Ersatzbefriedigung“ statt der erforderlichen
internen Revision.
#8 Chrysanthus 09:40:59 | Donnerstag, 5. November 2009
@eigerhar, sehe ich ähnlich. Es wird viel zu wenig verstanden, dass die Moslems in Europa auch eine Chance
sind, eine Chance für ihre Bekehrung. Aber wer macht Mission unter den Muslimen? Widersprüche im Koran: karmelblume.wordpress.com/…widerspruche-im-kora/
#6 eigerhar † 09:25:48 | Donnerstag, 5. November 2009
Der Islam steht m.E. vor seinem baldigen Ende Ich denke, dass der Islam in 60 Jahren nur noch von Menschen
vertreten wird die in bewusstem Widerspruch zur Wirklichkeit leben. Anspruch und Wirklichkeit klaffen
sehr weit auseinander. Der Islam meint heute ein Buch zu besitzen, das auf wunderbare Weise völlig unverändert
geblieben ist. Dabei hat Mohammed nie ein eigenes islamisches Buch erhalten. Es zeigt sich immer mehr,
dass der Koran nach dem Tode Mohammeds entstanden ist, indem Schriften anderer Religionen dilettantisch
ins Arabische übertragen wurden, die viel älter sind, als der Koran. Im Gegensatz zu unseren wahrhaften
Schriften, sahen die Autoren des Koran in diesem Buch immer wieder Fehler. Das Buch wurde immer wieder
angepasst. Die Suren wurden der Wirklichkeit angepasst. Suren die der Wirklichkeit widersprachen wurden
abgeschafft, neue eingeführt. Die Suren wurden neu zusammengestellt. Der Koran ist von Anfang ein ein
böses Buch. Er ist aus politischen Gründen von Gegnern des ursprünglichen (viel christlicheren) Islams
entstanden. Mit Gewalt setzten die politischen Autoritäten durch, der Koran sei ein Buch gewesen, das
Mohammed erhalten habe. Mit Gewalt setzen diese Autoritäten auch durch dieses Buch sei genuin arabisch.
Mit Gewalt setzen die politischen Autoritäten durch, der Koran sei klar. Das waren alles Dinge von denen
jeder ursprüngliche Moslem wusste, dass sie nicht stimmten. Ganz zuletzt wurde in den Koran eingefügt,
Gott habe keinen Sohn.
Pfarrer Gmeiner scheint ja sehr fähig zu sein, wenn seine Kirche einen neuen Anbau braucht. Die Piusbruderschaft
kann nur Blumenläden. Auch ich stimme Gunsenum zu. Ein Islamwissenschaftler an der Gregoriana ist unbedingt
richtig. (Ich brauche seine Ansichten ja nicht zu teilen, aber ich kann sie zur Kenntnis nehmen und manches
Vorurteil verabschieden. Ich verstehe aber nicht, wie eine Organisation mit so viel Spinnern, wie sie
hier auf kreuz.net zu finden sind, noch arbeitsfähig sein kann.
Das ist an der PUG schon vor vierzig Jahren gelesen worden – von Jesuiten. Jetzt ist es nurmehr ein Muslim,
der in das Kollegium aufgenommen worden ist.