Piusbruderschaft
Diese Öffnung wollen die Altliberalen nicht
Im September öffnete der Ortsbischof die historische Basilika von Domrémy einer Wallfahrt der Piusbruderschaft zur Heiligen Jeanne d’Arc. Jetzt sind die antikatholischen Altliberalen sauer.
Pius-Wallfahrer nach Domrémy
Pius-Wallfahrer nach Domrémy
© Piusbruderschaft.de
(kreuz.net) Am 24. September war der altliberal-antikirchliche französische Journalist Christian Terras völlig aus dem Häuschen.

In einem Artikel für die altliberale Wochenzeitschrift ‘Golias’ bejammerte er den Entscheid des Bischofs von Saint Dié, Mons. Jean-Paul Mathieu, den Lefebvristen die Basilika von Domrémy zur Verfügung zu stellen.

„Der Bischof von Saint Dié empfängt die Lefebvristen mit offenen Armen“ – heult Terras auf.

Wehmütig blickt er zurück auf die alten Betonzeiten: Über drei Jahrzehnte hätten sich die französischen Bischöfe – mit Wohlgefallen der Römischen Kurie – mit der größten Entschiedenheit den Altgläubigen widersetzt.

Pius-Wallfahrt nach Domremy 2009

Doch heute würden sie sich erstaunlicherweise geschwächt und zerbrechlich zeigen.

Terras erinnert sich an den ehemaligen Bischof von Chartres, Mons. Michel Kuehn (86), der den altgläubigen Pilgern vor zwanzig Jahren todesmutig die Türen seiner Kathedrale vor dem Gesicht zuknallte.

Dann erklärt Terras, daß das Bistum Saint Dié zwanzig Jahre lang von Mons. Paul-Marie Guillaume geleitet wurde – „der für seine traditionalistischen Neigungen bekannt war“.

Jetzt habe sein ehemaliger Generalvikar und Nachfolger, Mons. Jean-Paul Mathieu, einen weiteren Schritt getan, um den Integristen zu gefallen.

Mons. Mathieu öffnete am 27. September einer Jahreswallfahrt der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. die Tore der Basilika von Domrémy.

Diese Entscheidung habe er damit begründet, jeder „unnötige Polemik“ zu vermeiden.

Der entsetzte Terras weist darauf hin, daß Domrémy ein „sehr beunruhigendes“ Symbol sei.

Das 160-Seelen-Dorf Domrémy ist der Geburtsort der Heiligen Jeanne d’Arc. Dort steht die Basilika du Bois-Chenu, die der Heiligen geweiht ist.

Die Heilige werde – so Terras – „wie man weiß, von den Rechtsextremen beansprucht.“

Doch das beunruhige den Bischof nicht, beunruhigt sich Terras. Vor der Tageszeitung ‘France Lorraine’ habe Mons. Mathieu – darauf angesprochen – nur erklärt: „Ich wünsche eine Versöhnung mit den Lefebvristen“.

Terras erinnert daran, daß Bischof Guillaume den Altgläubigen bereits im Jahr 1995 die Benützung der Basilika erlaubte: „Es gab einen allgemeinen Aufstand, sodaß der Bischof im darauffolgenden Jahr die Pforten der Kirche verschlossen hielt.“

Terras glaubt, daß die Geste von Mons. Mathieu ein Signal nach Rom sei, daß sich die heutigen französischen Bischöfe einer Aufnahme der Lefebvristen und der Beerdigung des Zweiten Vatikanums nicht widersetzen.

Doch in einer Lesermeinung vom 6. Oktober weist Leser ‘Sabine Pierrel’ dem Verfasser eine manipulierende Berichterstattung nach.

Der Leser zitiert die Aussagen von Mons. Mathieu in der Tageszeitung ‘Vosges matin’:

„Erlauben ist nicht anerkennen. Wenn sich ein Weg öffnet, werden wir ihn nicht verhindern. Aber dieser Weg führt über eine Annahme strikter Bedingungen, in erster Linie der Anerkennung des Zweiten Vatikanums, besonders, was den interreligiösen Dialog, den Ökumenismus und die Religionsfreiheit betrifft.“

Leser ‘SEB77’ weist Terras darauf hin, daß die Modernisten problemlos Protestanten, Orthodoxe und andere in ihren Kirchen aufnehmen:

„Darum ist es nicht mehr als recht, daß die echten Katholiken endlich in den Kirchen empfangen werden.“

Leser ‘Cavernis’ schlägt in die gleiche Kerbe: „Hätte es sich um Protestanten gehandelt, hätte man nicht ein solches Aufhebens um die Sache gemacht.“
      
18 Lesermeinungen
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#19   Fragender   16:21:43 | Samstag, 7. November 2009
@ chico
Heisst das, Sie tragen gerne weisse Spitzenwäsche?
Meine Frau auch… wobei mir persönlich schwarze Spitzen an ihr besser gefallen…
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#18   chico flojo   11:42:53 | Samstag, 7. November 2009
@Fragender
Wenn Sie von liturgischen Gewändern keine Ahnung haben, dann sollten Sie auch nicht darüber schwadronieren.
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#17   MartinBieger   11:35:57 | Samstag, 7. November 2009
Soll das heissen
Das es bei den Murmelbrüdern auch Schwule gibt.Dann sollte ich denen beitreten.Könnte lustig werden ;-) :-$
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#16   Fragender   11:33:53 | Samstag, 7. November 2009
@ Herrenschoh
… also gerade diese schnuckeligen Spitzenröckchen aus Omas alten Gardinen finde ich noch eine der nettetsten Eignarten der Piussekte…
…wobei mir weiße Spitzen an Frauen dennoch besser gefallen…
…bei Männern sieht so schrecklich schwul aus, aber wenn die Piussekte das so mag…
:&)
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#15   Herrenschuh   08:49:07 | Samstag, 7. November 2009
Ich finde das ganz super
dass man der Piussekte mal einen richtigen Altar ein einer richtigen Kirche zur Verfügung stellt. Aber haben die sich da auch wohlgefühlt und können sich diese Schweinebacken in einer echten Kirche überhaupt würdig verhalten? Piuslümmel sind ja sonst eher Hotelkonferenzräume und Ersatzmessen in öffentlichen Parks gewohnt.
Auch was den Altar anbetrifft – der war diesmal echt! Nicht so ein billiger chinesischer Plaktikverschlag für 99,95 € von Hagebau.
Unpassend allerdings: Die Sektenmitglieder (insbesondere die Priesterdarsteller) haben ihre eigenen selbstgeklöppelten Gardinenanzüge und Bettvorleger an der Stange zum Hochhalten mitgebracht.
Vielleicht sollte man sich nächstes mal doch wieder ne Stadthalle mieten oder im Park feiern (Vorsicht Hundescheiße, passt auf wo ihr mit euren Gardinentütüs hintretet!).
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#14   Lutheraner_72   08:41:03 | Samstag, 7. November 2009
Nur ein paar Irre!
Wie, mehr Leute sind das nicht?
:-D :-D :-D
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#13   Scrypton   00:57:29 | Samstag, 7. November 2009
@Elijahu:
Lieber dich erhängen und zerstückeln und die volle Strafe absitzen, als Gott oder Hitler nachzulaufen.
Man könnte beide auf die selbe Stufe setzen.
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#12   Elijahu †   00:50:59 | Samstag, 7. November 2009
Geschichtsrevisionismus mal andersrum
Revisionistenlügen vertragen sich nun mal nicht mit der Botschaft Christi…
Die Revisionistenlüge ist ja gerade die, dass 6 Millionenen Juden von den Nazis systematisch umgebracht wurden. Insofern hast du da natürlich recht, man kann nicht Gott dienen und dem Holocaustgötzen, man wird den einen lieben und den andern hassen müssen.
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#11   Herrenschuh   20:47:52 | Freitag, 6. November 2009
Der Junge auf dem ersten Foto unten links
– der unter dem an der Stange aufgehängten Bettvorleger – hat ja ne hübsche Uniform an. Ist die von der Hitlerjugend inspiriert? Wirklich sehr kleidsam und auch bestimmt voll auf der Linie der Piussekte.
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#10   Gisela Dormann   19:29:56 | Freitag, 6. November 2009
Kreuz.net-Redaktion: Werden von dort aus Hardcorepornos vertrieben?
Die Recherche läuft…
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#9   Fragender   19:08:19 | Freitag, 6. November 2009
@ Brandenburgis
traurig…
Verstehen werde ich solchen Widersinn niemals, aber mein Mitleid haben Sie…
…mehr kann ich dazu nicht sagen.
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#8   Brandenburgis   19:03:09 | Freitag, 6. November 2009
Antikatholisch ist IMMER
antichristlich und teuflisch. IM ÜBrigen kann jeder gute Christ sich auf die Seite der Revisionisten stellen.
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#7   Fragender   18:48:51 | Freitag, 6. November 2009
@ ruhrgebietler
erstens schrieb ich „antiikatholisch“ und nicht „antichristlich“. Nicht jeder der antikatholisch ist, ist auch automatisch antichristlich.
Zweitens:
z.B. den Nazi-Mächtegern-Bischof Williamson und seine Katholibanfreunde halte ich aber sowohl für antikirchlich (als Sedisvakantisten ja sogar deklariert) als auch für antichristlich: Revisionistenlügen vertragen sich nun mal nicht mit der Botschaft Christi…
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#6   r.ruhrgebietler   17:34:28 | Freitag, 6. November 2009
Fragender:
hast ne schraube locker? der antichristliche club sind doch die v-ii eiferer!
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#5   Franz Kappes   17:10:02 | Freitag, 6. November 2009
Sehen Sie GUT hin
Hier ein interessanter Artikel für das Bistum Fulda.
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#4   Fragender   16:50:35 | Freitag, 6. November 2009
natürlich ist Mr. Terras in Sorge…
… wenn sich die antikatholischen Kirchenfeinde der Pius-Sekte heuchlerisch auf eine angeblich „katholische“ Wallfahrt begeben.
Welcher aufrechte Katholik wäre das nicht????
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#3   r.ruhrgebietler   15:33:17 | Freitag, 6. November 2009
Thomasius – satanist!
an dem bsp ihrer person ist sehr schön zu sehen, wie satanisten denken und handeln!
hoechst bedauerlich!
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#1   noch ein Landorganist   14:26:50 | Freitag, 6. November 2009
Tatsächlich
Terras erinnert sich an den ehemaligen Bischof von Chartres, Mons. Michel Kuehn (86), der den altgläubigen Pilgern vor zwanzig Jahren todesmutig die Türen seiner Kathedrale vor dem Gesicht zuknallte.
so kommen sich die Altliberalen vor, aber nur weil sie um ihre eigenen Status der Unfehlbarkeit bangen!
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