09:51:30 | Mittwoch, 11. November 2009
Aus der Predigt von Bischof Ratko Perić von Mostar-Duvno anläßlich der Heiligen Firmung am 6. Juni 2009 in der Pfarrkirche von Medjugorje.

Gläubige beten an der Kirchenwand in Medjugorje
© diomedenet, CC(kreuz.net) Zum Schluß möchte ich noch etwas über unsere Situation hier zuhause sagen.
In der Woche
vom 17. bis 24. Januar dieses Jahres war ich in Rom. Ich grüßte den Heiligen Vater während der Generalaudienz
und erbat seinen Apostolischen Segen für die ganze Kirche der Herzegowina. Ferner traf ich mich mit den
Verantwortlichen der Glaubenskongregation.
Ich dankte besonders dafür, daß der damalige Sekretär der
Glaubenskongregation, Erzbischof Angelo Amato, den Bischöfen der italienischen Region Toskana – die während
ihres Ad-Limina-Besuches die Glaubenskongregation über das Phänomen Medjugorje befragten – empfahl,
Priestern und Gläubigen die
Predigt weiterzugeben, die ich während der Firmung an Fronleichnam 2006
hier in Medjugorje gehalten habe. Das taten sie auch.
Kardinal William Levada, der gegenwärtige Präfekt
der Kongregation, sagte mir damals: „Wir geben die Predigt jedem, der uns über Medjugorje fragt.“
Ich
habe festgestellt, daß die zuständige Kongregation und das Staatssekretariat des Heiligen Vaters die
Ereignisse in unserer Herzegowina mit Aufmerksamkeit verfolgen.
Wir sind für alle Sorge und Liebe von
seiten des Papstes Benedikt XVI. und des Apostolischen Stuhles dankbar.
Ich stehe folglich zu alledem,
was ich vor drei Jahren an diesem Ort gesagt habe und pflichtbewußt verlangt habe – von den in dieser
Pfarrei pastoral tätigen Franziskanerpatres, den Pfarreiangehörigen, anderen Gläubigen und den angeblichen
Sehern: daß die täglichen angeblichen Erscheinungen, die als „Phänomen von Medjugorje“ bekannt sind,
von der Kirche nicht als echt anerkannt sind, weder nach einigen Untersuchungen der Kommission und auch
nicht nach 28 Jahren ihrer Verbreitung durch die Massenmedien.
Verhalten wir uns also nicht, Brüder
und Schwestern, als ob diese „Erscheinungen“ anerkannt und glaubwürdig wären.
Wenn wir als Katholiken
und als treue Söhne und Töchter der Kirche nach den Regeln und Lehren der Kirche leben wollen, indem
wir die Heiligste Dreifaltigkeit verherrlichen, die Allerseligste Jungfrau Maria, die Unbefleckte und
in den Himmel aufgenommene Muttergottes verehren und das, was die Kirche im Credo festgelegt hat, bekennen
wollen, dann werden wir nicht gewissen alternativen „Erscheinungen“ und „Botschaften“ Zuflucht nehmen,
denen die Kirche nicht den Charakter der Übernatürlichkeit zugesprochen hat.
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#11
Franz Kappes 12:03:53 | Freitag, 13. November 2009
#10
pneumat 07:37:59 | Donnerstag, 12. November 2009
#9
Sefirot 23:31:25 | Mittwoch, 11. November 2009
#8
Arkanum/kreuts.net † 20:56:53 | Mittwoch, 11. November 2009
#7
MessagefromMary 17:48:53 | Mittwoch, 11. November 2009
#6
r.ruhrgebietler 17:32:33 | Mittwoch, 11. November 2009
#5
Fridericius † 15:34:29 | Mittwoch, 11. November 2009
#4
Sinah 15:23:19 | Mittwoch, 11. November 2009
#3
Arkanum/kreuts.net † 13:02:06 | Mittwoch, 11. November 2009
#2
Domenico Tuttisanti 11:31:40 | Mittwoch, 11. November 2009