Medjugorje
Glaubenskongregation: Bischöfliche Medjugorje-Kritik als Pflichtlektüre
Aus der Predigt von Bischof Ratko Perić von Mostar-Duvno anläßlich der Heiligen Firmung am 6. Juni 2009 in der Pfarrkirche von Medjugorje.
Gläubige beten an der Kirchenwand in Medjugorje
Gläubige beten an der Kirchenwand in Medjugorje
© diomedenet, CC
(kreuz.net) Zum Schluß möchte ich noch etwas über unsere Situation hier zuhause sagen.

In der Woche vom 17. bis 24. Januar dieses Jahres war ich in Rom. Ich grüßte den Heiligen Vater während der Generalaudienz und erbat seinen Apostolischen Segen für die ganze Kirche der Herzegowina. Ferner traf ich mich mit den Verantwortlichen der Glaubenskongregation.

Ich dankte besonders dafür, daß der damalige Sekretär der Glaubenskongregation, Erzbischof Angelo Amato, den Bischöfen der italienischen Region Toskana – die während ihres Ad-Limina-Besuches die Glaubenskongregation über das Phänomen Medjugorje befragten – empfahl, Priestern und Gläubigen die Predigt weiterzugeben, die ich während der Firmung an Fronleichnam 2006 hier in Medjugorje gehalten habe. Das taten sie auch.

Kardinal William Levada, der gegenwärtige Präfekt der Kongregation, sagte mir damals: „Wir geben die Predigt jedem, der uns über Medjugorje fragt.“

Ich habe festgestellt, daß die zuständige Kongregation und das Staatssekretariat des Heiligen Vaters die Ereignisse in unserer Herzegowina mit Aufmerksamkeit verfolgen.

Wir sind für alle Sorge und Liebe von seiten des Papstes Benedikt XVI. und des Apostolischen Stuhles dankbar.

Ich stehe folglich zu alledem, was ich vor drei Jahren an diesem Ort gesagt habe und pflichtbewußt verlangt habe – von den in dieser Pfarrei pastoral tätigen Franziskanerpatres, den Pfarreiangehörigen, anderen Gläubigen und den angeblichen Sehern: daß die täglichen angeblichen Erscheinungen, die als „Phänomen von Medjugorje“ bekannt sind, von der Kirche nicht als echt anerkannt sind, weder nach einigen Untersuchungen der Kommission und auch nicht nach 28 Jahren ihrer Verbreitung durch die Massenmedien.

Verhalten wir uns also nicht, Brüder und Schwestern, als ob diese „Erscheinungen“ anerkannt und glaubwürdig wären.

Wenn wir als Katholiken und als treue Söhne und Töchter der Kirche nach den Regeln und Lehren der Kirche leben wollen, indem wir die Heiligste Dreifaltigkeit verherrlichen, die Allerseligste Jungfrau Maria, die Unbefleckte und in den Himmel aufgenommene Muttergottes verehren und das, was die Kirche im Credo festgelegt hat, bekennen wollen, dann werden wir nicht gewissen alternativen „Erscheinungen“ und „Botschaften“ Zuflucht nehmen, denen die Kirche nicht den Charakter der Übernatürlichkeit zugesprochen hat.
      
10 Lesermeinungen
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#11   Franz Kappes   12:03:53 | Freitag, 13. November 2009
Ihr lernt es nicht?
Schon wieder? War das Thema nicht durch?
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#10   pneumat   07:37:59 | Donnerstag, 12. November 2009
Sefirot:
Was machen die Leute auf dem Buidl
Was machen da schule.judentum.de/…ojekt/Klagemauer.JPG Ihre Glaubensbrüder?
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#9   Sefirot   23:31:25 | Mittwoch, 11. November 2009
Was machen die Leute auf dem Buidl
denn da an der oder gegen die Wand…?
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#8   Arkanum/kreuts.net †   20:56:53 | Mittwoch, 11. November 2009
„ein Bild, von dem man folgenden Zusammenhang berichtet“ …
aha. :-D Die übliche Medju-Diktion beim Gerüchteverbreiten …
Wer ist „man“? Bei dieser „Quellenlage“ könnte es ebenso leicht eine Statue „made in Taiwan“ sein …
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#7   MessagefromMary   17:48:53 | Mittwoch, 11. November 2009
Papst betete vor einer Medjugorje-Statue
Die Internetseite des Radio Vatikan berichtet am 21.07.2007 – merkwürdigerweise nur in italienischer Sprache –, dass Papst Benedikt XVI. in Lorenzago di Cadore, wo er am 27. Juli anwesend war, eine Stunde vor einer Statue von Medjugorje betete. Radio Vatikan berichtet, dass dies eine sehr ergreifende Zeitspanne war.
www.medjugorje.ws/…-our-lady-medjugorje/
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#6   r.ruhrgebietler   17:32:33 | Mittwoch, 11. November 2009
wen interessiert das Gefasel
eines vom Glauben abgefallenen Bischof ratko peric!
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#5   Fridericius †   15:34:29 | Mittwoch, 11. November 2009
Hey Sinah…
MARIA sagt keine Nichtigkeiten!
Sie ist und bleibt immer noch eine … FRAU, oder nicht?
:-D
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#4   Sinah   15:23:19 | Mittwoch, 11. November 2009
Erkennungszeichen
Der Himmel spricht nichts Unnötiges;
MARIA sagt keine Nichtigkeiten!
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#3   Arkanum/kreuts.net †   13:02:06 | Mittwoch, 11. November 2009
interessanter Aspekt,
daß die Glaubenskongregation auf Anfrage eine Predigt herausgibt, in der ganz offen von „Schisma“ die Rede ist …
die Antwort auf die Frage, worum es ging, ist hier www.cafarus.ch/peric.ger.pdf zu finden. Damals scheiterte die unerlaubte Bischofsweihe zweier Medjugorje-Priester nur an der Weigerung des Schweizer altkatholischen Bischofs Hans Gerny (soviel zur Romtreue besagter Franziskaner).
Man darf gespannt sein, was nach dem Urteil der gegenwärtigen Untersuchungskommission noch kommt, v.a. wenn es sich mit der oben genannten Haltung der Glaubenskongregation deckt … im Extremfall kommt ein weiterer „Gegenpapst“ wie in Palmar de Troya heraus …
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#2   Domenico Tuttisanti   11:31:40 | Mittwoch, 11. November 2009
Hier veröffentlicht die Gottesmutter im Wochenrhythmus!
In der Predigt benennt der Bischof von Mostar auch die Zweifel an den „Erscheinungen“ bei vatikanischen Stellen bis hinauf zum Papst:
„Unser gegenwärtiger Papst – den ich bei einer Audienz am 24. Februar diesen Jahres getroffen habe – bemerkte, daß man sich in der Glaubenskongregation immer gefragt habe, wie all diese »Erscheinungen« für die katholischen Gläubigen als echt betrachtet werden können.“
Die Zweifel beruhten darauf, dass die Gottesmutter einen Erscheinungsrhythmus vorankündigt und quasi Wochenlosungen fürs Ortsblättchen ausgibt. So etwas Lächerliches wurde bis dato nie gehört. Nach ein paar Jahren werden die gleichlautenden geistlichen Durchhalteparolen der Gottesmutter selbst zu langweilig und sie kündigt eine neue Periodizität ihrer „Erscheinungen“ an: nun wolle sie nur noch monatlich „auftreten“ … :-S :-!
Die belanglosen Parolen sind für sich genommen Grund genug an der Übernatürlichkeit des Ganzen zu zweifeln:
s. wöchentliche www.medjugorje.ws/de/messages/weekly/ Botschaften ( 1984 – 1987)
monatliche www.medjugorje.ws/de/messages/monthly/ Botschaften ( seit 1987)
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