(kreuz.net) Die Verehrer der Götzen, deren Schandtaten sie mit Freuden nachahmen, kümmert es nicht im
geringsten, wenn der Staat häßlich und abscheulich ist.
Hauptsache er steht – sagen sie: Wenn er nur
reich an Schätzen blüht und durch Siege berühmt ist – oder, was noch besser ist, sicher und in Frieden
gedeiht! Was geht uns das andere an?
Nein, uns liegt nur daran, daß jeder seinen Reichtum ständig vermehre.
Dann hat man genug für die tägliche Verschwendung. Jeder Mächtige kann sich damit Schwächere untertan
machen.
Mögen die Armen den Reichen gehorchen, um satt zu werden und um sich unter ihrem Schutz träger
Ruhe zu erfreuen.
Mögen die Reichen die Armen zu ihrem Gefolge und Dienern ihres Hochmuts erniedrigen.
Die Menge soll nicht jenen Beifall klatschen, die ihr zum besten raten, sondern jenen, die ihr zum Vergnügen
helfen.
Nichts Unbequemes soll befohlen, nichts Angenehmes verboten sein.
Die Provinzen mögen den Königen
dienstbar sein – nicht weil sie über die guten Sitten wachen, sondern weil sie über die Erdengüter
gebieten und die Genußsucht befriedigen.
Für alle, die sich keine eigenen leisten können, soll es
öffentliche Huren im Überfluß geben. Man möge prächtige Häuser bauen und massenweise üppige Gelage
veranstalten.
Jeder soll nach Kräften Tag und Nacht spielen, saufen, erbrechen – in Saus und Braus leben.
Überall ertöne Tanzmusik. Die Theater mögen vom Lärm unanständiger Freude und jeder Art grausamster,
schändlichster Lust widerhallen.
Wem dieses Glück mißfällt, der soll Staatsfeind genannt werden.
Wenn einer das ändern oder abstellen will, soll das freie Volk dafür sorgen, daß er keinen Weg zu den
Ohren, keinen Platz auf den Sitzen und keinen Raum unter den Lebenden findet.
Das sollen die wahren Götter
sein, die den Völkern diese Glückseligkeit erschaffen und erhalten.
Aus dem monumentalen Werk „Der
Gottesstaat“ – Buch II, § 20 – des Heiligen Aurelius Augustinus († 430)
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59 Lesermeinungen
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@Shalom Schalom: Die Damenbeinchen verführen … Wer nur die Haxerl erschaffen hat? Das muss ein geiler
gott sein? – Jetzt beruhigen Sie sich bitte wieder. Das war nicht Gott, das war die Evolution, die will,
dass Sie so reagieren. Sonst würde ja die Menschheit aussterben und wir hätten keine Freude. So wie
der grosse Sexualneurotiker Augustinus, bevor er sich leergeb… hatte. Er hatte alles bis zur Neige ausgekostet
und weil er das allen anderen nicht gönnte … Oder war es eher so, dass ihn das katholische schlechte
Gewissen packte …
#55 Caldonazzi † 01:41:10 | Montag, 23. November 2009
@eigerhar: Jetzt hör mal zu, du Kretin! Es gibt Menschen, die können nichts dafür, dass sie mental
beeinträchtigt sind. Du aber schon. Du müllst hier mit Absicht diesen Blog mit deiner Nazi-Scheiße
zu, obwohl du genug Verstand hättest, um dich davon zu emanzipieren. Aber du willst es nicht. Liegt wohl
an deiner Familiengeschichte und an deiner amoralischen Grundhaltung. Es wäre interessant, deine Sozialisation
zu kennen. Erzähl und doch deine Familiengeschichte. Die Betreiber von kreuz.net lassen dich und deine
Gesinnungsbrüder gewähren, und du nützt die Chance, deinen amoralichen Müll hier abzuladen. Aber wer
kreuz.net für seine Absichten nutzt, ist auf den Hund gekommen. Ein Paria wird auch auf kreuz.net nicht
zum Brahmanen. Und du auch nicht. Deine moralisch/ethische Diarrhoe findet wohl keine andere Kloake, als
kreuz.net. Wenn du ein Katholik bist, möchte ich um nichts in der Welt einer sein.
#54 Paulaner † 00:39:46 | Montag, 23. November 2009
in einem anderen Forum haben sich mal allerlei Denunzianten drüber gefreut, meinen Namen ausfindig gemacht
zu haben und haben dann einen namensgleichen Mann gehatzt, der nicht gewußt hat, wie ihm geschieht. Es
ist nicht um Nazi-Verfolgung gegangen sondern um eine komplett andere Angelegenheit. Ich war sehr verwundert,
wie häufig mein Name allein in Bayern vorkommt und in Österreich dann auch noch. Großwildjäger: @
eigerhar: Ich schlage dringend vor, von der Denunziation Abstand zu nehmen. Nicht um den „eigerhar“-Schnösel
zu schützen sondern um die Denunziation als solche zu unterlassen, sie ist eines der WESENSMERKMALE DES
FASCHISMUS.
#53 Großwildjäger 00:02:58 | Montag, 23. November 2009
@ eigerhar: Und ich geniesse es, dass Ihr Name ausfindig gemacht wurde und Sie jetzt nicht mehr sicher
sind… Sie können sich ja einen Platz bei Horst Mahler sichern…
#52 eigerhar † 23:53:57 | Sonntag, 22. November 2009
Ich geniesse es!!!! @Fragender: die sich auf einem Server in Atlanta verstecken und zu feige sind, persönlich
zu ihren Perversionen zu stehen. Ich geniesse es, wie in Ihnen die Wut kocht, weil der Autor die Wahrheit
sagen kann, ohne dass Ihre politische Mafia etwas gegen die Wahrheit tun kann. Hier entgleitet Ihnen die
Kontrolle über die Lüge!!! Da kommen Sie ganz schön ins Schwitzen. Das bereitet mir gewaltige Freude!
Ich geniesse das!!!!
#51 Fragender 23:41:16 | Sonntag, 22. November 2009
@ undogmatisch Sie suchen nach Sinn? Das ist verständlich! Sie suchen selbigen in „Artikeln“ von kreuz.net?
Das ist bedenklich! Hier ist nur Platz für Hetze und Haßpredigten antichristlicher beschränkter Geister,
die sich für Superkatholiken halten. Veranstaltet wird das Theater von charakterlosen Feiglingen, die
sich auf einem Server in Atlanta verstecken und zu feige sind, persönlich zu ihren Perversionen zu stehen.
Ich halte das zwar für sehr unterghlatsam, aber das liegt wahrscheinlich an meinem Interesse für menschliche
Abgründe…
#49 Gotthard 22:42:08 | Sonntag, 22. November 2009
@möchtegern-kathole Augustinus postuliert, dass die Unmöglichkeit der Finanzierung „privater Huren“
durch „öffentliche Huren“ zu kompensieren sei… ich bitte einmal zu beschreiben, was ich mir nach Deiner
Meinung unter einer „öffentlichen Hure“ vorstellen soll…
#48 Stephanus 22:38:03 | Sonntag, 22. November 2009
Und da gibt es irgendwo eine Niederschrift aus der geht hervor… und Luther verstarb versöhnt mit seinem
Mönchsvater Augustinus! Wer kann hier helfen und die Texte ausfindig machen! Und: Wenns stimmt, müssen
wir Luther dann neu überdenken? Auch und gerade als traditionsverstandene Katholiken? Wär ja ein Ding,
wenn die Piusbrüder Luther für sich entdecken würden???
@Gotthard Gratuliere Ihnen zu dieser unglaublich scharfsinnigen Unterscheidung, die im Wortsinn auch noch
falsch ist (Sie verwechseln das Eigentum, das privat sein mag, mit der Bestimmung. D.h. auch ein privates
Kaufhaus ist ein öffentlicher Bereich, weil jeder Zutritt hat) Sehr scharfsinnig, sehr, wirklich sehr,
sehr sogar. (eine private Hure ist demgegenüber eine Hure, die einem bestimmten Mann ausschließlich
dient)
#46 Gotthard 22:12:04 | Sonntag, 22. November 2009
@möchtegern-kathole Wo leben Sie, dass Sie die öffentlichen Hurenhäuser nicht sehen? Es gibt öffentliche
Schwimmbäder und öffentliche Schulen – aber keine öffentlichen Bordelle – nur private.
Heiliger Valentin Bitte für uns arme, leicht verführbar, unselige SünderInnen und Sünder, damit wir
zum verheissenen Erbe gelangen, durch Christus Jesus. amen
Da Lalle kumd doch aus Ainring! Nur möchte er immer und immer wieder seine Herkunft verleugnen und dreht
einfach die Fragen um. Der wurde hier schon des öfteren enttarnt und will’s nicht wahrhaben. Aber er
fällt einfach auf wie ein Elefant der sich hinter einer Telefonzelle „versteckt“.
#31 Leo Miles 20:23:13 | Sonntag, 22. November 2009
Man könnte meinen der heilige Augustinus wäre erst kürzlich verschieden. Es ist kein Wunder, daß der
Talmud die Goyim als Vieh bezeichnet. Kaum gibt man dem Schweinchen im „aufgeklärten“ Bürger etwas Luft,
wird es zur rasenden Wildsau.
Kraut … nur kein Neid. Wer kann, der kann. Auf viele Nächte. Wir wollen doch WIE Augustinus heilig
werden! Ab 80 schreib ich dann meine Bekenntnisse. Du kannst jetzt schon anfangen ! Servus an die Oberpfalz
!
#29 eigerhar † 20:21:02 | Sonntag, 22. November 2009
Brennende Aktualität!!!! Das Eisenhower-Europa hätte ich nicht besser beschreiben können!!! Ein wunderbarer
grosser Heiliger und Prophet ist der hl. Augustinus!!!!!
#27 Theologulus 20:20:15 | Sonntag, 22. November 2009
@ Kraut und Shalom Kraut: Na san ma ichandwäi Nachboan. Wäi kummt na da anda Lalle aaf Ainring? Is a
ebba scho amol durchghuscht, der Strítze? Shalom: Ich bin immer ehrlich zu mir selbst und im Rahemn
des christlichen Ethos auch zu meinen Nächsten. Und zum Glück bin ich IHNEN keine Rechenschaft schuldig.
Das ginge zudem gegen meinen Humor.
Heiliger Theologus, wann haben Sie die „Todsünde“ der Luxuria zuletzt begangen. Ich gestern Nacht! Geben
Sie sich selbst die ehrliche Antwort. herzlich
#22 Theologulus 20:11:15 | Sonntag, 22. November 2009
Ainring liegt in Oberbayern – dem Fragepartikel „wäi“ muss man aber entnehmen, dass der Herr Kraut zumindest
norbairischer Abstammung sein dürfte, genauerhin nördlich von Regensburg.
Ein gutes Gemälde von Hyronimus Bosch. Dieses sagt schon mehr als tausend Worte; in meinem Buch über
den Maler Bosch werden auch noch die ganzen Details, die erst bei genauerem Betrachten auffallen, gut
beschrieben und erklärt. Wäi im richtigen Lem.
Wenn nix mehr steht, dann kann der arme Tropf wohl leicht zum Heiligen mutieren. Wer alles zu ernst nimmt,
bleibt ein armer Tropf und weiß auch nicht, dass Heiligkeit heiter und gelassen ist (Hesychia). Für
heulende Heilige mit Seelenstrip hab ich nix mehr übrig. Das hat mich als unerfahrener Zögling beeindruckt,
als ich aber ein Mann wurde legte ich das Zeug ab … Der Schöpfer war kein Augustin …
#16 Klosterschüler 19:51:58 | Sonntag, 22. November 2009
Vielleicht machen wir heute den gleichen Fehler wie Augustinus: Man treibt moralisch-theologische Nabelschau,
dabei ist der Feind schon im Anmarsch. Damals die Vandalen, heute der Islam.
#14 Theologulus 19:48:11 | Sonntag, 22. November 2009
Sollte das nicht unser aller Ziel sein: Heilige zu werden? Uns zu heiligen, weil es der Auftrag Gottes
an uns ist? Wer das nicht ernst nimmt, ist a) kein Christ und b) ein armer Tropf.
#13 Klosterschüler 19:47:56 | Sonntag, 22. November 2009
Hauptsache er steht Da lagen die so karrikierten Heiden wohl näher bei den Realitäten als Augustinus:
Die Vandalen waren schon im Anmarsch, und nur sein Tod 430 in Hippo, bewahrte ihn vor dem Erlebnis, dass
der Staat fällt.
#10 Theologulus 19:41:12 | Sonntag, 22. November 2009
Zweckpessimisten und Alleszerreder Unser (= der eine) Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade. Die
Heilige Schrift ist voll von Geschichten, in denen dier größten Bazis zu den größten Heiligen „mutieren“ –
durch Gottes Hilfe und Kraft ihrer gottgewirkten Einsicht: Jakob betrügt Esau, später ist er einer der
drei Stammväter, Jona flieht vor Gottes Anruf und wird trotzdem zum Propheten, aus dem Christenverfolger
Saulus wird der größte Völkermissionar überhaupt, Petrus, der Christusverräter, wird zum Eckstein
der Kirche. Das sind nur die prominentesten Beispiele aus der Schrift; sie lassen sich bei den Heiligen
fast beliebig fortsetzen.
@ michaelamaria Die mühsam unterdrückten Fantasien eines Heiligen – es hätte ihm besser getan, einiges
davon mal zu leben. Stimmt nicht, bestes Beispiel war der heilige Franziskus und die heilige Klara, die
einander liebten, ohne dabei Kinder zu beabsichtigen. Ihnen war ein anderer Wichtiger, so wie alle Heiligen,
die sich der Askese weihen, Anteil am frommen Leben haben. Das schätze ich sehr hoch ein, dennoch wäre
wohl nicht mein persönlicher Weg. Aber ich verstehe die Leute, die so leben, ohne das es für diese lästig
oder mühsam wäre. Es kommt immer auf die Person an und wenn ein Heiliger die Keuschheit lebt und sie
liebt, hat das tiefergehende Gründe, die keinesfalls lapitar und oberflächlich sind.
Sehr schöne Beine Kann man nicht meckern! „Du hast Beine, wie ein Reh. –-- Oder wie heißt das Tier
mit dem Rüssel?“ Tätä! Humba humba humba täterä, täterä, täterä …
#3 Theologulus 18:05:10 | Sonntag, 22. November 2009
Wer sich auch nur mal fünf Minuten Zeit genommen hätte, die vita Sancti Agustini zu studieren, der hätte
schnell erfahren können, dass diesem Heiligen nichts Menschliches fremd war. Ignorantin! (michi-máre)