Medien
Gefeuerter Diözesansprecher übernimmt Linzer Medienzentrum
Etwas ändern, damit sich nichts ändert: Der altliberale Bischof Ludwig Schwarz von Linz hat seinen von ihm hinausgeworfenen altliberalen Pressesprecher in einer ähnlichen Stelle wiedereingesetzt.
Die Webseite der Linzer Pressestelle zeigt Kaineder immer noch unter den Mitarbeitern - rechts außen.
Die Webseite der Linzer Pressestelle zeigt Kaineder immer noch unter den Mitarbeitern – rechts außen.
(kreuz.net, Linz) Ferdinand Kaineder, der nur zum Schein hinausgeworfene Pressesprecher des Linzer Bischofs Ludwig Schwarz, bekommt eine eigens für ihn geschaffene Wunschstelle.

Das geht aus einer Bekanntgabe auf der Webseite des Bistums Linz hervor.

Ab dem 1. Januar errichtet die Diözese Linz ein sogenanntes „Kompetenzzentrum für Informationstechnologie (IT) und neue Medien“.

Die Leitung des Zentrums übernimmt Kaineder, der in der Vergangenheit für mehrere kirchliche Skandale verantwortlich war. Er beginnt seine neue Tätigkeit bereits am 16. November.

Zuletzt fiel er Bischof Schwarz im Sommer in den Rücken, als er seine Entlassung vorzeitig an die Medien weitergab.

Keine Arbeit für den Theologen Kaineder

Das sogenannte Kompetenzzentrum ist der diözesanen Finanzdirektion zugeordnet.

Es soll die bisherigen EDV- und IT-Abteilungen der diözesanen Ämter und Bildungseintrichtungen personell und strukturell zusammenführen.

Von der Maßnahme betroffen sind zum Beispiel das Ordinariat, das Schulamt, das Pastoralamt, die Finanzkammer, die Katholisch-Theologische Privatuniversität oder die Pädagogische Hochschule.

Sämtliche Informationssysteme wie Computer, Netzwerke, Telephonsystem und die damit verbundenen Anwendungen sollen von dem neu geschaffenen Kompetenzzentrum aus betreut werden.

Für diese Arbeit des Kompetenzzentrums besitzt der Theologe Kaineder keinerlei Kompetenz.

Folglich wird er sich der zweiten Aufgabe des Zentrums zuwenden. Es soll „alle strategischen und operativen Aspekte der technischen und strukturellen Weiterentwicklung im Bereich der neuen Medien, vor allem im Bereich des Internets“ übernehmen.

Konkret dürfte das bedeuten, daß Kaineder die meiste Arbeitszeit im Internet surfen wird, sich dort über ‘kreuz.net’ ärgert und ansonsten – außer einigen Intrigen – nichts Nennenswertes zustandebringen wird.

Den ‘youtube’-Account verwalten

In einer Stellungnahme erklärte Kaineder zu seiner Ernennung: „Ich verlasse damit den Bischofshof, nicht aber die Diözese.“

Er möchte „bei einer guten und dynamischen Entwicklung der Diözese“ mithelfen.

Dazu bedürfe es der richtigen Infrastruktur und der Nutzung aller möglichen neuen Medien, „um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen“:

„Ich kann auf ein Team von bewährten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufbauen.“

Damit meint Kainender die zahllosen kirchenfeindlichen Altliberalen, die von der Diözese Linz für ihre antikatholischen Aktivitäten einen Monatslohn beziehen.
      
13 Lesermeinungen
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#15   Schalom   22:30:04 | Montag, 9. November 2009
Richtig, ein Elijahu kratzt einem andern Elijahu kein Auge aus
Er mästet sich, seit ich ihn kenne, an Satanismus, Pädophilie und Homosexualtät“ und heuchelt den dicken Heiligenschein, die Sau !
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#14   undogmatisch   22:25:54 | Montag, 9. November 2009
el i ja hooooo
…das, was dieser <user> an ekelhaftigkeiten posted, ist schonnicht mehr dumm, infam oder widerlich zu nennen…sondern einfach nur grotesk…arme kreatur, die sich dahinter verbirgt
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#11   clarissa colonia   19:28:21 | Montag, 9. November 2009
Eine spannende Eigenwerbung:
„Vielleicht sollte man sich besser satan.net nennen. – Das ist das Prinzip dieser Seite hier: Mit Halbwahrheiten Stimmung zu machen.“ www.kreuz.net/…le/leaflet.devil.pdf
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#10   noch ein Landorganist   19:23:51 | Montag, 9. November 2009
Klüngel und Seilschaften
sind bestens dazu geeignet, nicht nur Städte und Diözesen, sondern ganze Länder zugrunde zu richten. :-!
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#9   Elijahu †   19:23:31 | Montag, 9. November 2009
Ein feistes Schwein am Trog der Kirche
Das gibt ein Schlachtfest!
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#8   Paulaner †   19:10:48 | Montag, 9. November 2009
Das wird möglicherweise *) wieder eine Austrittswelle nach sich ziehen.
:-D *) Jetzt fang ich auch schon an mit dem klerikalen Konjunktiv, fehlt grad noch die „Kchlarheit“.
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#7   proetcontra   19:06:21 | Montag, 9. November 2009
@wickerl
Da ist wohl der Wunsch der Vater ihres Gedankens!
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#6   wickerl   19:02:53 | Montag, 9. November 2009
@catholic
Dass die Linzer über kreuzweh.net lächeln stimmt nicht, die Publikationen Der 13. ,Kathnet , Kreuznet … gehen denen im Bischofshof schwerstens auf die Nerven, weil das alles am gleichen Tag in Rom gelesen wird.
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#5   catholic   18:12:50 | Montag, 9. November 2009
Linzer lächeln über kreuzweh-net
lächeln …
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#4   clarissa colonia   18:08:50 | Montag, 9. November 2009
Spannend, mi care,
ist daran m.E., daß die „Redaktion“, die sich doch ansonsten stets bemüht zeigt, Sprachrohr des „traditional catholic mainstream“ zu sein, selbst einräumt, es sei möglich, sich über sie oder ihre „Berichterstattung“ zu ärgern …
(Ob das nicht der untaugliche Versuch ist, die eigene Bedeutung „aufzublähen, indem man Konflikte mit „großen Gegnern“ herbeischreibt …?)
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#3   proetcontra   18:02:45 | Montag, 9. November 2009
@clarissa und Gelobtsei…
Übertreibt ihr da bei der Einschätzung der Bedeutung von +.net nicht ein wenig? Außer einiger Lefebvristen und Angehörige des Fanklubs „Lingen“ sowie extreme Exoten und Vertreter eines Pseudo-Katholizismus, nimmt diese Seite doch wirklich niemand ernst. Und warum sollte man sich dann über diese Spinnereien und antikirchlichen Hetzereien aufregen?
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#2   gelobtseijesus   17:22:31 | Montag, 9. November 2009
Anforderungsprofil
Also, wenn das im Anforderungsprofil enthalten ist, dass man sich täglich über +net zu ärgern hat, also dann wäre die Jobgarantie tatsächlich auf wackeligen Beinen. Über +net kann man sich nicht ärgern, über die +netten kann man nur lachen.
:-D :-D :-D
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#1   clarissa colonia   17:02:10 | Montag, 9. November 2009
Muß man nicht schon als bedeutenden redaktionellen Fortschritt werten,
wenn selbige nunmehr sogar selbst einräumt, es sei möglich, daß man „sich dort über ‘kreuz.net’ ärgert“.
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Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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