Buchbesprechung
Das Buch zur Legende
Sie war eine US-amerikanische Nonne hinter Gittern und besaß 200 Dollar. Wenige Jahre später erreichte sie – immer noch hinter Gittern – die ganze Welt.
Buchcover der Neuerscheinung bei "Media Maria"
Buchcover der Neuerscheinung bei „Media Maria“
(kreuz.net) Am 13. Oktober ist das Buch „Mutter Angelica – eine Nonne schreibt Fernsehgeschichte“ in deutscher Sprache erschienen.

Mutter Angelica (86) ist in den Vereinigten Staaten schon zu Lebzeiten zu einer Legende geworden.

Sie wurde als Rita Antoinette Rizzo geboren und wuchs als Kind armer italienischer Einwanderer in der 80.000-Seelen-Stadt Canton im US-Bundesstaat Ohio auf.

Der Ort befindet sich hundert Kilometer südlich von Cleveland.

In ihrem Wohnquartier waren auch die Gangster der Mafia und die Prostituierten der Stadt zuhause.Die Eltern ließen sich scheiden, als das Kind erst fünf Jahre alt war.

Da die Mutter an schweren Depressionen litt, war ihre Tochter meistens auf sich gestellt. Nur mit Mühe schaffte sie darum den Schulabschluß.

Zum ersten Mal erfuhr sie das Eingreifen Gottes, als sie als junge Erwachsene an einem schweren Magenleiden litt.

Eine Mystikerin empfahl ihr, eine Novene zu beten. Am neunten Tag der Novene ereignete sich eine Spontanheilung.

Ein Jahr später, im August 1944, später trat Rita in den geschlossenen Orden der Klarissinnen der Ewigen Anbetung ein.

Das Klosterleben fiel ihr nicht leicht – sowohl wegen ihres eigenen starken Charakters als auch wegen ihrer körperlichen Leiden.

In den 60er Jahren brach Mutter Angelica in den Süden der USA auf. Dort gründete sie das Kloster Unsere Liebe Frau von den Engeln in Birmingham im US-Bundesstaat Alabama.

Sie begann, in ihrer volksnahen Art, Vorträge über den katholischen Glauben zu halten.

Im Jahr 1981 gründete sie den katholischen Fernsehsender ‘Eternal Word Television Network’ in der Garage des Klosters. Der Sender strahlt heute weltweit aus.

Mutter Angelica war damals bereits 58 Jahre alt. Sie verfügte über 200 Dollar Startkapital.

Ohne technische Fachkenntnisse begann sie ihr Fernseh-Abenteuer und verließ sich dabei auf Gottes Vorsehung.

Mehr als zwanzig Jahre leitete die Nonne ihren schnell heranwachsenden Sender.

Durch die von ihr moderierten Live-Sendungen – eine Mischung von Katechese und Unterhaltung – beeinflußte sie viele Menschen.

Laut der US-Wochenzeitschrift ‘Time Magazin’ war sie die einflußreichste Katholikin Amerikas.

Gebunden, 440 Seiten
19,90 Euro
Bestellbar bei:
Media Maria Verlag & Versandbuchhandlung
Postfach 4040, D-89247 Illertissen
Tel: 07303/171451, Fax: 07303/928955
Email: buch@media-maria.de
      
12 Lesermeinungen
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#12   lateiniheini   07:41:24 | Donnerstag, 12. November 2009
Mutter Angelica
Handelt es sich hier um die amerikanische Version von Schwester Isa Vermehren?
Wenn ja (ich kannte Isa Vermehren persönlich), dann wundert es mich, das kreuz.net über solche Personen so positiv berichtet…!
Isa Vermehren war z.B. eine Frau, die einerseits ihren überzeugten röm.-kath. Glauben lebte, andererseits aber auch immer wieder in ihrer großen Toleranz und ihrer Aufgeschlossenheit der Ökumene gegenüber auf andere zuging, keine Klischees pflegte und vor allem ein großes Herz hatte!
Wenn Mutter angelica ähnlich ist, dann muß man kreuz.net mal ein Kompliment machen…aber wahrscheinlich ist sie ja doch irgendwie mit der Pius-Bruderschaft verbandelt, mag keine Homos und keine Demokraten…oder würde kreuz.net ansonsten über sie berichten…?
Im übrigen, lieber pneumat, bevor ich mir gloria-TV oder KTV reinziehe, dann hundertmal lieber bibel-TV!!!
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#11   pneumat   00:12:06 | Donnerstag, 12. November 2009
Radio- und Fernsehsender
sind für die religiöse Bildung und die Katechese heute unentbehrlich.
Aber auch oft irreführend wie z.B. „Bibel-TV“
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#10   Gotthard   23:08:11 | Mittwoch, 11. November 2009
@eigenhar
Eine Schwester im Gefängnis ist Christus sehr ähnlich.
Du Verstehensunkundiger … die Schwester war hinter Klausur-Gittern…
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#9   Herrenschuhe   23:01:38 | Mittwoch, 11. November 2009
Hallo landonanist
das ist für dich:
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Echt geil, wie du immer dich in anderen siehst:
menschenverachtendes Gekotze
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#8   DJM †   21:20:46 | Mittwoch, 11. November 2009
Interessante Information
Diese Nonne fiel mir neulich auf. Großartiger Stil!
Mother Angelica: How To Avoid Purgatory www.youtube.com/watch?v=QbbMYapIOvA
Benedict XVI gives prestigious award to Mother Angelica www.youtube.com/watch?v=DFRtOzeUVJs
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#7   Phillip   21:08:56 | Mittwoch, 11. November 2009
@herrenschuh
Wieder mal stellen Sie hier eindrucksvoll Ihre Sonderschulbildung zur Schau.
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#6   noch ein Landorganist   21:08:48 | Mittwoch, 11. November 2009
wer könnte
von stinkenden Schuhen auch was anderes erwarten als wieder nur menschenverachtendes Gekotze!
Sie halten sich einfach für zu schlau für diese Welt, die Herrenschuhe :-S
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#5   Herrenschuhe   20:28:48 | Mittwoch, 11. November 2009
Unfasbar!
„Sie war eine US-amerikanische Nonne hinter Gittern und besaß 200 Dollar.“
So fangen Pornos an.
Danke krätz.net!
:-D :-D :-D
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#4   Blaumeise   19:51:07 | Mittwoch, 11. November 2009
Das EWTN-Fernsehen ist ein Lichtblick
Radio- und Fernsehsender sind für die religiöse Bildung und die Katechese heute unentbehrlich.
Das EWTN-Fernsehen ist dabei führend: www.ewtn.de
Gerne schaue ich „The Journey home“ und „Footprints of God“ im USA-Programm an: www.ewtn.com
Selber testen!
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#3   eigerhar †   19:09:07 | Mittwoch, 11. November 2009
Brauchst Du wirklich eine Erklärung?
was haben Deine Gefängnis-Betrachtungen mit diesem Artikel zu tun
Eine Schwester im Gefängnis ist Christus sehr ähnlich.
Sie kann deshalb wirken, weil man sie besucht.
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#2   Gotthard   18:58:14 | Mittwoch, 11. November 2009
@eigerhar
was haben Deine Gefängnis-Betrachtungen mit diesem Artikel zu tun?
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#1   eigerhar †   18:43:41 | Mittwoch, 11. November 2009
Die umgekehrte Welt
„Ich war im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht.“
Hier hat die Predigt revolutionäre Züge.
Der allerheiligste ist im Gefängnis und böse sind die, welche ausserhalb des Gefängnisses sind.
Das ist ein radikaler Widerspruch zu jüdischem Denken.
Ich habe mal einen religiösen Juden im Gefängnis besucht. Er sagte mir, dass ich der einzige sei, der ihn besuche, weil nicht mal seine Verwandten ihn besuchen durften.
Nach jüdischen Vorstellungen ist der Mensch im Gefängnis böse, weil er allein dadurch schon im Gegensatz zum Gesetz steht.
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