EU
Religion wird wie Zigarettenrauchen behandelt
Der europäische Gerichtshof hat einer Minderheit das Recht gegeben, die Mehrheit daran zu hindern, die eigene Identität in der Öffentlichkeit auszudrücken.
Ist Religion - wie Zigarettenrauchen - "schädlich für dich, und für die anderen auch".
Ist Religion – wie Zigarettenrauchen – „schädlich für dich, und für die anderen auch“.
© lanier67, CC
(kreuz.net) Das Anti-Kruzifix-Urteil des Straßburger Gerichtshofes für Menschenrechte ist ein „Zeichen des Verfalls“.

Das erklärte der italienische Vize- Parlamentspräsident Rocco Buttiglione (61) gestern in einem Beitrag für die Berliner Wochenzeitung ‘Junge Freiheit’.

Buttigione ist ein Philosoph und war persönlicher Berater von Papst Johannes Paul II.

Im Jahr 2004 fiel er als Kandidat für die EU-Kommission wegen seiner christlichen Überzeugung einer Homo-Kampagne zum Opfer.

Religion wird als Schande betrachtet

„Wer hat dem ‘Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte’ das Recht gegeben, darüber zu entscheiden, welche religiösen Symbole in einer italienischen Schule gezeigt werden sollen und welche nicht?“ – fragt der Politiker:

„Hätte der Richterspruch besagt, jeder Mensch habe das Recht, im öffentlichen Raum die Zeichen des eigenen Glaubens und der eigenen Kultur sichtbar zu tragen, hätte ich dagegen nichts einzuwenden.“

Die praktische Umsetzung eines solchen Rechtes solle aber von den Verantwortlichen vor Ort entschieden werden:

„Es hat keinen Sinn, jüdische Symbole aufzuhängen, wo keine jüdischen Studenten sind, und es muß auch berücksichtigt werden, ob religiöse Symbole dazu mißbraucht werden, junge Leute zum Kampf gegen die Mitschüler aufzurufen.“

Dagegen habe der Gerichtshof einer Minderheit das Recht gegeben, die Mehrheit daran zu hindern, die eigene Identität in der Öffentlichkeit auszudrücken:

„Ein solcher Vorgang ist nur dann denkbar, wenn Religion als Schande betrachtet wird, die in der Privatsphäre leider eben noch toleriert werden muß.“

Wird jetzt Schweinefleisch verboten?

Statt religiöse Symbole öffentlich zu verbannen, gebühre den religiösen Symbolen Respekt und Achtung: „Sie haben alle einen hohen kulturellen, wenn auch – selbstverständlich – nicht denselben religiösen Wert.“

Aus der Urteilsbegründung werde klar, daß Religion wie Zigarettenrauchen betrachtet wird: „Schädlich für dich, und für die anderen auch!“

Buttiglione zeigt die Absurdität dieses Prinzips auf: „Schweinefleisch ist ein Ärgernis für andere Religionen. Es wäre also nicht mehr in Kasernen auf Kosten des Staates zu servieren.“

Ebenfalls sollte Dantes „Göttliche Komödie“ in den Schulen nicht mehr gelesen werden.

Das Kreuz sei außerdem nicht nur ein religiöses, sondern auch ein ziviles Symbol – auch für ungläubige Europäer:

„Warum sollten die italienischen Schüler ihrer Kreuze beraubt werden und die britischen Bürger auf ihrer Flagge nicht nur eines, sondern sogar drei Kreuze behalten?“

Ein Zeichen des Verfalls?

Der Gesetzesauslegung des Gerichtshofes fehle der Sinn für die Geschichte und eine Einsicht in die Wirklichkeit der Nationen und der nationalen Kulturen.

Man könne sich kaum eine europäische Kultur ohne christlichen Hintergrund vorstellen: „Dieser Hintergrund gilt auch für jene, die religiös »unmusikalisch« sind.“

Buttiglione gesteht ein, daß dieser Hintergrund nicht „frei von Widersprüchen“ ist. Aber: „Wie unsere so bunte, reiche und widerspruchsvolle Vergangenheit auszulegen ist, bleibt ein Problem, das jede Generation zu enträtseln hat.“

Jede Interpretation müsse aber dem ganzen Reichtum dieser Vergangenheit Rechnung tragen und kann keine grundlegende Seite des europäischen Abenteuers in der Geschichte vernachlässigen.

Heute scheine es jedoch – „und dies ist vielleicht ein Zeichen des Verfalls unserer Zivilisation“ –, daß einige dieses kulturellen Erbes müde geworden seien: „Sie behaupten, daß der Markt, das eigennützige Interesse, genüge, um die Menschen zusammenzuhalten.“

Doch sogar dieser Markt sei das Ergebnis einer Geschichte, „die sich nicht zufällig in christlichen Ländern und innerhalb einer christlichen Kultur vollzogen hat“.

Buttigliones Fazit: „Wir können nicht die gemeinnützigen Werte des Christentums behalten, wenn wir zugleich die religiöse Erfahrung restlos verdrängen, der sie ihr Dasein verdanken.“
      
43 Lesermeinungen
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#43   MartinBieger   19:35:36 | Montag, 16. November 2009
@reiner-Katholik
Lieber lasse ich mich in der Hölle wärmebehandeln als so zu werden wie ihr.
Abgesehen davon das ich an so etwas wie die Hölle nicht glaube.
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#42   reiner-katholik   18:23:32 | Sonntag, 15. November 2009
Die Hure Babylons
Der Reichtum und die Pracht der Hure Babylon sind vergänglich, von einem Tag auf den anderen, ja sogar in einer Stunde (Offb 18,17.19) wird sie in bitterste Armut, Nacktheit und Einsamkeit gestürzt werden. Darüber werden sich die unter der Herrschaft der Hure Leidenden, allen voran die Christen, freuen und laut jubeln (Offb 19,1-3)
@MartinBieger, gehe hin und tue Buße! Sonst wirst du im ewigen Feuer brennen. Willst du das? Befreie deine Seele vom teufel.
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#41   MartinBieger   11:52:27 | Sonntag, 15. November 2009
reiner-katholik
Es wird höchste Zeit das Europa von solchen Fanatikern wie dir befreit wird.
Ihr vergewaltigt doch die Kinder mit eurem Gedankengut.
Fragt sich was schlimmer ist.
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#40   reiner-katholik   11:48:57 | Sonntag, 15. November 2009
verkommener Gerichtshof für homorechte
Was für ein Schandurteil für unser christliches Abendland!
Die Kreuze sollen herabgerissen werden und stattdessen werden islamische Moscheen gebaut, Homo-Perverse treiben auf öffentl. Straßen ihr Unwesen, vergewaltigen unsere Kinder und ermorden sie mit Drogen.
Es wird höchste Zeit, daß Europa von den Heiden und Ungläubigen befreit wird, von denen wir tyrannisiert werden.
Gelobt sei Jesus Christus!
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#39   Prälat Hinter †   05:31:10 | Sonntag, 15. November 2009
Werter LM – DARUM ALSO muss die persona non grata Hubert BAYER nach Sizilien flüchten:
Jetzt wird mir und manch andern hier drinnen doch so einiges klarer:
„In ähnlicher Weise wie jene trieben sie Unzucht und wollten mit Wesen anderer Art verkehren; daher werden sie mit ewigem Feuer bestraft.“
Denn dass in Calligalli ewiges Feuer herrscht (auch wegen dem Klimawandel immer mehr!) ist ja logisch…
Kann man Hubert Bayer einfach so ins ewige Feuer ZWANGSABSCHIEBEN?
Warum schweigt Bischof Küng und warum zahlt die Abtei Klosterneuberg sogar noch ein Verschwindesofort-Geld in Rentenform?
Warum muss Hubert BAYER sozusagen in die Hölle ???
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#38   LM.   23:50:28 | Samstag, 14. November 2009
vers 4
Liebe Brüder, da es mich sehr drängt, euch über unsere gemeinsame Rettung zu schreiben, halte ich es für notwendig, euch mit diesem Brief zu ermahnen: Kämpft für den überlieferten Glauben, der den Heiligen ein für allemal anvertraut ist. 4 Denn es haben sich einige Leute eingeschlichen, die schon seit langem für das Gericht vorgemerkt sind: gottlose Menschen, die die Gnade unseres Gottes dazu missbrauchen, ein zügelloses Leben zu führen, und die Jesus Christus, unseren einzigen Herrscher und Herrn, verleugnen. 5 Zwar wisst ihr alles ein für allemal; aber ich will euch dennoch daran erinnern: Obwohl der Herr das Volk aus Ägypten gerettet hatte, hat er später alle vernichtet, die nicht glaubten. 6 Die Engel, die ihren hohen Rang missachtet und ihren Wohnsitz verlassen haben, hat er mit ewigen Fesseln in der Finsternis eingeschlossen, um sie am großen Tag zu richten. 7 Auch Sodom und Gomorra und ihre Nachbarstädte sind ein Beispiel: In ähnlicher Weise wie jene trieben sie Unzucht und wollten mit Wesen anderer Art verkehren; daher werden sie mit ewigem Feuer bestraft.
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#37   Peter-Pan   23:35:41 | Samstag, 14. November 2009
Gemeinnützige Werte???
Buttigliones Fazit: „Wir können nicht die gemeinnützigen Werte des Christentums behalten, wenn wir zugleich die religiöse Erfahrung restlos verdrängen, der sie ihr Dasein verdanken.“
Was sind die gemeinnützigen Werte des Christentums? Und wo waren sie während fast der gesamten christlichen Geschichte, die gezeichnet ist von blutigen Kriegen, Tyranneien und Sklaverei?
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#36   LM.   23:03:50 | Samstag, 14. November 2009
der klerus
hat sich vom linksliberalen abschaum leider schon zu oft aud den kopf kacken lassen.
selbstverständlich wird die kirche also nicht mehr ernstgenommen.
härte stärkt und eine klare linie zeigen.
und wenn uns die fm – medien und das establishment verdammt:
umso besser !!!!
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#35   Kraut   22:26:45 | Samstag, 14. November 2009
Aber ja doch.
Einige EU-Institutionen sind auf dem besten Weg, die
Rolle der mittelalterlichen Päpste einzunehmen
Auch der Antichrist verfügt über seinen Klerus, nicht?
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#34   Dr. Schlämmer   21:31:15 | Samstag, 14. November 2009
@Thomasius
Es gibt nicht nur eine Freiheit „von“ Religion, Sie Überflieger, sondern auch eine „zur“ Religion.
Ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass der „europäische Gerichtshof“ Religionsfreiheit nur negativ auffasst?
Was können z. B. die Italiener dafür, dass in diesem demokratisch kaum legitimierten Gerichtshof fast nur Atheisten sitzen?
Da sag ich noch einmal: AUA.
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#33   Franz Kappes   19:38:25 | Samstag, 14. November 2009
Der Untergang des Abendlandes
Der Zelebrant in der von mir am gestrigen Abend besuchten Messe malte leider sehr schwarz. Was können wir tun?
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#32   Thomasius   18:36:47 | Samstag, 14. November 2009
@Dr. Schlämmer
Was fällt dem „Gebildeten“ dazu ein? Absolut unbedarft. Es ist schon erstaunlich, dass sich die ungebildetsten Leute als Foristen mit einem Dr. „schmücken“.
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#31   Dr. Schlämmer   18:23:20 | Samstag, 14. November 2009
EU-Institutionen
Was fällt dem gemeinen Mann dazu ein?
-Abgehoben
-Undemokratisch
-Religiösen Traditionen gegenüber ablehnend und feindselig gesinnt
Das Stichwort des Tages heißt folglich: AUA!
Einige EU-Institutionen sind auf dem besten Weg, die
Rolle der mittelalterlichen Päpste einzunehmen; rührt daher die latente und bisweilen unverhohlene Feindschaft gegenüber Mutter Kirche und religiösen Traditionen?
Ist die EU der Bastard, der sich anschickt, seinen leiblichen Vater von hinten zu erdolchen, um dessen Erbe zu verschleudern?
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#30   Matthäus drei+ †   17:36:22 | Samstag, 14. November 2009
@Angelus
Goldengel: Prälat Hinter
HERZLICHEN DANK FÜR DEN LACHANFALL.
Sie meinen, das war als Scherz gedacht? Das kann ich kaum glauben. Die kreuz.netter nehmen doch alles so wahnsinnig ernst. Am meisten sich selbst.
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#29   Goldengel   16:31:31 | Samstag, 14. November 2009
Prälat Hinter
Eigentlich wollte ich mich bei kreuz.net heute nicht mehr einloggen, aber Sie haben mich gezwungen:
HERZLICHEN DANK FÜR DEN LACHANFALL.
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#28   Prälat Hinter †   16:15:00 | Samstag, 14. November 2009
Richtig Matthäus drei: nur realistische Dinge
haben eine verpflichtende Dringlichkeit und Bedeutung: darum sollten sich deutschstämmige Altgläubige umgehend für die persona non grate Hw. HUBERT BAYER einsetzen und (wie bei der Zwangsabschiebung dieser afganischen Frauen) heftig protestieren, denn schon am 1. Dez. wird dieser fettsüchtige, kettenrauchende Alt-Latinist vor seinem warmen Pfarrhof auf der bitterkalten Strasse, halbeingschneit und nur mit rotem Birett bekleidet die kopfschüttelnden Passanten anwimmern. WER HILFT IHM? – Ein paar Stangen Zigaretten wären angebracht und auch ein paar kleine Euro-Scheine, damit er auch in Sizilien noch was zu rauchen hat. Schickt CARE-PACKERL nach Reinprechtspölla ins eisige Waldviertel zu Hubert BAYER!
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#27   Matthäus drei+ †   14:45:14 | Samstag, 14. November 2009
@Brandenburgis
Brandenburgis: Eine Verfassungsurkunde,
die nicht mit den Worten beginnt „ Im NAmen der Heilgsten unteilbaren Dreifaltigkeit“ hat sowieso keinerlei bindende Wirkung
Eine Verfassungsurkunde, die mit den Worten beginnt „Im Namen der Heiligsten unteilbaren Dreifaltigkeit“, oder sonst einem Bezug auf eine eingebildete, real nicht existierende Gottheit wie Allah, Jahwe, Zeus, Wotan, Buddha oder The Big Juju at the Bottom of the Sea, (ausgenommen vielleicht das FSM; RAMEN!) hat sowieso keinerlei bindende Wirkung. Ein Bezug auf nicht existentes macht die gesamte Verfassungsurkunde zur Makulatur.
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#26   ganjah warrior   14:27:37 | Samstag, 14. November 2009
zigarettenrauchen
tut nicht gut :-@ ER gibt uns besseres www.youtube.com/watch?v=7uEBV9ngB0c&… good meditation, good vibation. blessings! :(3
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#25   Dr. Schlämmer   13:50:03 | Samstag, 14. November 2009
@Europa
-abgehoben
-undemokratisch
-religiösen Traditionen ablehnend, feindselig
und gefährlich
=>Einige EU-Institutionen sind auf dem besten Weg, die
Rolle der mittelalterlichen Päpste einzunehmen; rührt daher die latente und bisweilen unverhohlene Feindschaft gegenüber Mutter Kirche und religiöse Traditionen?
Ist es der Bastard, der sich anschickt, seinen leiblichen Vater von hinten zu erdolchen?
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#24   Arkanum/kreuts.net †   13:24:46 | Samstag, 14. November 2009
korrigiere
in meinem letzten Posting muß es natürlich „Menschenrechtskonvention“ (nicht -kommission) heißen. :-$
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#23   pfloimchen †   13:23:10 | Samstag, 14. November 2009
wie bitte?
„Hätte der Richterspruch besagt, jeder Mensch habe das Recht, im öffentlichen Raum die Zeichen des eigenen Glaubens und der eigenen Kultur sichtbar zu tragen, hätte ich dagegen nichts einzuwenden.“
um das gings doch gar nicht,was man selber *tragen* darf.
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#22   Arkanum/kreuts.net †   13:11:48 | Samstag, 14. November 2009
die Frage
kann beantwortet werden:
„Wer hat dem ‘Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte’ das Recht gegeben, darüber zu entscheiden, welche religiösen Symbole in einer italienischen Schule gezeigt werden sollen und welche nicht?“
Das war Italien selbst, durch Unterzeichnung der Europäischen Menschenrechtskommission.
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#21   sensus catholicus   13:01:02 | Samstag, 14. November 2009
@ Brandenburgis
Da haben Sie völlig recht, das christliche Gewissen kann sich durch eine solche Verfassung nicht gebunden sehen.
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#20   eigerhar †   13:00:45 | Samstag, 14. November 2009
Menschenrechtsgerichtshof
Sie wollen nicht Gott zum Richter.
Sie wollen sich an dessen Platz stellen und das ewige Sittengesetz bestimmen, mehrheitlich und ohne Gott.
Schon Kant hat erahnt, dass die Moral in einem Zusammen zu Gott steht („Idee Gottes“).
Allerdings irrt Kant, wenn er meint, dazu sei ein bewusster Gottesbegriff nötig.
Gott ist objektiv das Zentrum der Moral, selbst wenn der Mensch dies nicht erkennt.
So kann selbst ein Ungläubiger in gewisser Hinsicht moralisch handeln.
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#19   DJM †   12:45:21 | Samstag, 14. November 2009
Die lachen uns doch aus
für den Schwachsinn, den sie verzapfen. Nun wird der Spieß umgedreht.
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#18   Brandenburgis   12:43:15 | Samstag, 14. November 2009
Eine Verfassungsurkunde,
die nicht mit den Worten beginnt „Im NAmen der Heilgsten unteilbaren Dreifaltigkeit“ hat sowieso keinerlei bindende Wirkung.
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#17   DJM †   12:39:29 | Samstag, 14. November 2009
Polemik
von Demagogen. Die abendländische Geschichte ist zu alt für diesen Schwachsinn.
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#16   Thomasius   12:34:44 | Samstag, 14. November 2009
@Defendor
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ist eine Maßnahme zur Befreiung der Menschen von der Diktatur einiger größenwahnsinnigen Menschen.
Ohne die Proklamierung der Menschenrechte gäbe es heutzutage immer noch die Sklaverei, die Leibeigenschaft, die Verblödung der Menschheit – auch das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht. Da in Spanien – einem katholischen Land im Jahre 1877 über 75 % der Bevölkerung Analphabeten waren, kann man sich leicht ausrechnen, wie die Lage der Menschheit heute ohne die Menschenrechtsproklamation wäre.
Ich weiß ja, dass das ihr großer Kummer ist, dass die Menschheit hierzulande nicht mehr verblödet ist.
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#15   defendor   12:21:32 | Samstag, 14. November 2009
Dieser sogenannte…
…„Menschenrechtsgerichtshof“ ist in der Tat die neue Form der
diktaorischen Feindschaft
gegenüber der EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS und Seines mystischen Leibes, der Heiligen Mutter Kirche und ihrer reinen Lehre.
Vielleicht wäre es an der Zeit zu überdenken, inwiefern die hofierte „Religionsfreiheit“ von Feinden der
EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS dazu missbraucht wird, gerade DIESE dadurch „mundtot“ machen zu wollen.
Die Heilige Mutter Kirche muss nun dies – schmerzlich – nachholen, was eigentlich bereits im Dekret des Vaticanum II. über die sog. „Religionsfreiheit“ hätten geschehen sollen;
nämlich die unmissvertständliche Erklärung, dass über die
SOZIALE KÖNIGSHERRSCHAFT JESU CHRISTU kein „Dialog“ geführt werden kann geschweige denn ein menschliches „Zwergen-Urteil“ über diese „bestimmen“ könne.
Die einzige Antwort an die Adresse derjenigen, die ein entchristliches Europa im Sinne haben ist jene, die mittlerweile klar und deutlich angeführt wird;
dieses Schand-Urteil inetressiert keinen gläubigen röm. Katholiken und es wird denn auch ignoriert !
Ab in den Reisswolf !
Die Heilige Mutter Kirche muss sich vehement gegen die Unterminierungs-Versuche ihrer
von GOTT-AUFGETRAGENEN VOLLMACHT zur Verkündigung der EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS und dadurch zur Sorge um das Seelenheil der Menschen …wehren !
Die Füllung des Reisswolfes mit diesem Schand-Urteil ist diesbezüglich ein unabdingbarer Anfang !
www.gloriapolo.net/
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#14   eigerhar †   12:18:10 | Samstag, 14. November 2009
…übernatürlichen THEOLOGISCHEN…
Ich habe das Wort THEOLOGISCHE vergessen zu schreiben. Meine Finger waren zu langsam.
Den die moralischen sind auch übernatürlich, insofern sie eingegossen sind.
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#13   Chrysanthus   12:15:31 | Samstag, 14. November 2009
Am Kernproblem vorbeigeredet.
Buttiglione ist noch einer von den wenigen bekennenden Katholiken unter den Politikern und ein respektabler Mann. Aber auch er redet am Kern des Problems vorbei.
Was nützt der weinerliche Hinweis auf das christliche Erbe Europas und auf die Verankerung seiner – ehemaligen – Werte im christlichen Glauben gegenüber den Feinden Christi? Gar nichts, außer dass diese mit noch mehr Ingrimm danach trachten werden, das Christentum mit Stumpf und Stiel aus den europäischen Völkern auszurotten.
Das Geflenne über das „christliche Menschenbild“, das Buhlen um die Gunst der Christus- und Kirchenfeinde, auch der nichtchristlichen Religionen, voran des Judentums – das alles zeigt, dass die Substanz immer mehr dahinschwindet.
Im Grunde haben die Feinde des Christentums recht: wo keine christliche Substanz mehr ist, warum sollten da noch die christlichen Institutionen gehärtschelt und die kulturellen Überreste des Christentums bewahrt werden?
Christentum wird heute nur noch in seiner äußersten Dekadenz geduldet, etwa das Christentum hübscher, netter ehebrecherischer „Bischöfinnen“ oder das von homoperversen „Bischöfen“.
Warum verlangen die Bischöfe (soweit sie es überhaupt tun) für die europäische Verfassung statt eines vagen „Gottesbezugs“ nicht, dass der heiligsten Dreifaltigkeit und Jesus Christus, dem Sohn Gottes und Erlöser der Welt, die gebührende Ehre erwiesen werden?
Weil sie selbst nicht mehr dran glauben? Weil sie meinen, das sei den Christen (die numerisch – noch – immer die Mehrh…
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#12   eigerhar †   12:13:47 | Samstag, 14. November 2009
Das Naturrecht gibt es!
@Grosswildjäger
Kannst du mal eben die Stelle im Naturrecht zeigen, wo das steht? Nein? Vielleicht weil es sowas wie das Naturrecht garnicht gibt?
Das Naturrecht gibt es. Es zeigt sich aus den Zusammenhängen, die der geistige Verstand aus den objektiven Dingen herleitet.
Der Verstand erkennt die Ursächlichkeit und die letzte Ursache.
Der Verstand erkennt die Verpflichtung der Gerechtigkeit der letzten Ursache gegenüber.
Deshalb wird die Tugend der „Religion“ von katholischen Theologen auch nicht unter die drei übernatürlichen Tugenden (Hoffnung, Glaube und Liebe) gezählt.
Die Religion ist eine sogenannte „moralische“ Tugend und kann durch naturgemässes Sittenstreben erworben werden.
Obwohl sie eine Unterstufe der Kardinal-Tugend der Gerechtigkeit ist, ist sie von ihrem Wert her die grösste der „moralischen“ Tugenden.
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#11   noch ein Landorganist   12:04:42 | Samstag, 14. November 2009
Dieser „Gerichtshof“
ist ein Mittel zur Durchsetzung der Zwangsilamisierung.
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#10   Matthäus drei+ †   12:03:34 | Samstag, 14. November 2009
wie uniformiert muss man sein, um das glauben zu dürfen?
Weltliche und geistliche Gewalt waren im kath. Abendland immer getrennt.
Vor allem in den Reihen der Kurfürsten wurde strikt daruaf geachtet, dass zur Kaiserwahl keinerlei Einfluss „geistlicher Macht“ auf die „weltliche Macht“ ausgeübt wurde. Deswegen waren die Kurfürsten, die gleichzeitig Fürstbischöfe waren (Sie erinnern sich eigerhar? Köln, Mainz und Trier waren die Bistümer, deren weltliche Herrscher gleichzeitig geistliche Herrscher waren; drei von sieben deutschen Fürstentümern mit Kurhut im Wappen) natürlich auch von der Wahl des deutschen Kaisers strikt ausgeschlossen. Und deswegen war der Kaiser des „heiligen“ römischen Reiches Deutscher Nation erst dann vollgültig im Amt, wenn er vom Papst durch Krönung bestätigt worden war.
Einen geistigen Dünnschiss verbreiten Sie hier eigerhar, dass Sie bis zu den Knien in Ihrer eigenen Jauche stehen.
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#9   Navon   12:01:59 | Samstag, 14. November 2009
@ eigenhar
„Gottlose weltliche Gewalt ist gegen das Naturrecht.“
Kannst du mal eben die Stelle im Naturrecht zeigen, wo das steht? Nein? Vielleicht weil es sowas wie das Naturrecht garnicht gibt?
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#8   Merker   12:00:09 | Samstag, 14. November 2009
Entartetes Recht
Man braucht nicht alle Urteile zu berücksichtigen, zumal wenn sie von einem fremden Gericht stammen.
Fort also mit dem ganzen Klüngel in die Senkgrube, wo Gleichgeartetes schon abgelegt worden ist.
Dieses Pseudogericht, das nun das heilige Kreuz verbieten will, hat aber den Mohammedanerinnen das Recht auf ihre Faschingstracht zugesprochen.
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#7   sct   11:54:25 | Samstag, 14. November 2009
@Stinkstiefel
Dein Ende wird auch noch kommen,dann wird heulen und zähneknirschen sein!
Du kleine feige Pussie!
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#6   Herrenschuhe   11:51:39 | Samstag, 14. November 2009
Oooohhh sct
na, trauerst du auch ganz arg um den Niedergang des christlichen Abendlandes? Schlimm, dass der arme arme Blödilione abgesägt wurde von den bösen bösen Atheisten, gelle?
:-D :-D :-D
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#5   HarroMeyer †   11:47:05 | Samstag, 14. November 2009
Aber wenn diese christl.Kultur ihre Identität aufgibt
„die sich nicht zufällig in christlichen Ländern und innerhalb einer christlichen Kultur vollzogen hat“.
passiert ihr das doch recht, dass sie keiner mehr will :'( .
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#4   sct   11:45:13 | Samstag, 14. November 2009
@Stinkstiefel
Dir sollten die Italiener ein paar Zementschuhe „schenken“ und dann ins Wasser wo es am tiefsten ist.Ist Tradition dort >:)
Du kleine dumme Ratte!
Redaktion benachrichtigen
#3   eigerhar †   11:42:01 | Samstag, 14. November 2009
Königtum und Papsttum
Weltliche und geistliche Gewalt waren im kath. Abendland immer getrennt.
Es ist aber auch Aufgabe der weltlichen Gewalt in ausschliesslicher Weise das katholische Christentum zu unterstützen (ohne Andersdenkende zu diskriminieren).
Es ist Aufgabe der weltlichen Gewalt katholische Symbole in der Öffentlichkeit zu fördern und Symbole zurückzudrängen, die dem katholischen Glauben zuwider sind.
Hier irrt das 2.VK.
Gottlose weltliche Gewalt ist gegen das Naturrecht.
Ein katholischer weltlicher Herrscher darf seinen Glauben nicht aussetzen. (Genau so wie ein katholischer Metzger, Polizist, Bäcker, Bauarbeiter oder Universitätsprofessor.)
Der Laizismus ist ein entsetzliches Übel.
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#2   Conrad   11:33:29 | Samstag, 14. November 2009
Herrenschuh als geistiger Tiefflieger
Die Expansion der Knolle verhält sich reziprok proportional zur spirituellen Kapazität des Produzenten.
Oder, der dümmste Bauer hat die größten Kartoffeln.
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#1   Herrenschuhe   11:00:37 | Samstag, 14. November 2009
Schenkt dem Buttiglione
doch mal nen Unikurs in „Trennung von Kirche und Staat“ – eine Idee, die von klugen Köpfen schon vor 250 Jahren entwickelt wurde. Bis zum Blödilione ist das anscheinend noch nicht durchgedrungen (Empfänger kapputt?) oder natürlich – und sehr wahrscheinlich – politisches Kalkül.
Im in dieser Hinsicht teilweise rückständigen Italien kann man so vielleicht noch ein paar Dummenstimmen fangen – in den meisten Ländern (u.a. Deutschland) geht das zum Glück nicht.
Also Herr Blödilione, bitte in Zukunft wieder schön brav Klappe halten, dann darfst du auch weiterhin cheffig im Parlament das Glöckchen läuten – zu mehr bist du sowieso nicht zu gebrauchen.
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