Der europäische Gerichtshof hat einer Minderheit das Recht gegeben, die Mehrheit daran zu hindern, die eigene Identität in der Öffentlichkeit auszudrücken.
(kreuz.net) Das Anti-Kruzifix-Urteil des Straßburger Gerichtshofes für Menschenrechte ist ein „Zeichen
des Verfalls“.
Das erklärte der italienische Vize- Parlamentspräsident Rocco Buttiglione (61) gestern
in einem Beitrag für die Berliner Wochenzeitung ‘Junge Freiheit’.
Buttigione ist ein Philosoph und war
persönlicher Berater von Papst Johannes Paul II.
Im Jahr 2004 fiel er als Kandidat für die EU-Kommission
wegen seiner christlichen Überzeugung einer Homo-Kampagne zum Opfer.
Religion wird als Schande betrachtet
„Wer hat dem ‘Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte’ das Recht gegeben, darüber zu entscheiden,
welche religiösen Symbole in einer italienischen Schule gezeigt werden sollen und welche nicht?“ – fragt
der Politiker:
„Hätte der Richterspruch besagt, jeder Mensch habe das Recht, im öffentlichen Raum die
Zeichen des eigenen Glaubens und der eigenen Kultur sichtbar zu tragen, hätte ich dagegen nichts einzuwenden.“
Die praktische Umsetzung eines solchen Rechtes solle aber von den Verantwortlichen vor Ort entschieden
werden:
„Es hat keinen Sinn, jüdische Symbole aufzuhängen, wo keine jüdischen Studenten sind, und
es muß auch berücksichtigt werden, ob religiöse Symbole dazu mißbraucht werden, junge Leute zum Kampf
gegen die Mitschüler aufzurufen.“
Dagegen habe der Gerichtshof einer Minderheit das Recht gegeben, die
Mehrheit daran zu hindern, die eigene Identität in der Öffentlichkeit auszudrücken:
„Ein solcher Vorgang
ist nur dann denkbar, wenn Religion als Schande betrachtet wird, die in der Privatsphäre leider eben
noch toleriert werden muß.“
Wird jetzt Schweinefleisch verboten?
Statt religiöse Symbole öffentlich
zu verbannen, gebühre den religiösen Symbolen Respekt und Achtung: „Sie haben alle einen hohen kulturellen,
wenn auch – selbstverständlich – nicht denselben religiösen Wert.“
Aus der Urteilsbegründung werde
klar, daß Religion wie Zigarettenrauchen betrachtet wird: „Schädlich für dich, und für die anderen
auch!“
Buttiglione zeigt die Absurdität dieses Prinzips auf: „Schweinefleisch ist ein Ärgernis für
andere Religionen. Es wäre also nicht mehr in Kasernen auf Kosten des Staates zu servieren.“
Ebenfalls
sollte Dantes „Göttliche Komödie“ in den Schulen nicht mehr gelesen werden.
Das Kreuz sei außerdem
nicht nur ein religiöses, sondern auch ein ziviles Symbol – auch für ungläubige Europäer:
„Warum
sollten die italienischen Schüler ihrer Kreuze beraubt werden und die britischen Bürger auf ihrer Flagge
nicht nur eines, sondern sogar drei Kreuze behalten?“
Ein Zeichen des Verfalls?
Der Gesetzesauslegung
des Gerichtshofes fehle der Sinn für die Geschichte und eine Einsicht in die Wirklichkeit der Nationen
und der nationalen Kulturen.
Man könne sich kaum eine europäische Kultur ohne christlichen Hintergrund
vorstellen: „Dieser Hintergrund gilt auch für jene, die religiös »unmusikalisch« sind.“
Buttiglione
gesteht ein, daß dieser Hintergrund nicht „frei von Widersprüchen“ ist. Aber: „Wie unsere so bunte,
reiche und widerspruchsvolle Vergangenheit auszulegen ist, bleibt ein Problem, das jede Generation zu
enträtseln hat.“
Jede Interpretation müsse aber dem ganzen Reichtum dieser Vergangenheit Rechnung tragen
und kann keine grundlegende Seite des europäischen Abenteuers in der Geschichte vernachlässigen.
Heute
scheine es jedoch – „und dies ist vielleicht ein Zeichen des Verfalls unserer Zivilisation“ –, daß einige
dieses kulturellen Erbes müde geworden seien: „Sie behaupten, daß der Markt, das eigennützige Interesse,
genüge, um die Menschen zusammenzuhalten.“
Doch sogar dieser Markt sei das Ergebnis einer Geschichte,
„die sich nicht zufällig in christlichen Ländern und innerhalb einer christlichen Kultur vollzogen hat“.
Buttigliones Fazit: „Wir können nicht die gemeinnützigen Werte des Christentums behalten, wenn wir
zugleich die religiöse Erfahrung restlos verdrängen, der sie ihr Dasein verdanken.“
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43 Lesermeinungen
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#43 MartinBieger 19:35:36 | Montag, 16. November 2009
@reiner-Katholik Lieber lasse ich mich in der Hölle wärmebehandeln als so zu werden wie ihr. Abgesehen
davon das ich an so etwas wie die Hölle nicht glaube.
Die Hure Babylons Der Reichtum und die Pracht der Hure Babylon sind vergänglich, von einem Tag auf den
anderen, ja sogar in einer Stunde (Offb 18,17.19) wird sie in bitterste Armut, Nacktheit und Einsamkeit
gestürzt werden. Darüber werden sich die unter der Herrschaft der Hure Leidenden, allen voran die Christen,
freuen und laut jubeln (Offb 19,1-3) @MartinBieger, gehe hin und tue Buße! Sonst wirst du im ewigen Feuer
brennen. Willst du das? Befreie deine Seele vom teufel.
#41 MartinBieger 11:52:27 | Sonntag, 15. November 2009
reiner-katholik Es wird höchste Zeit das Europa von solchen Fanatikern wie dir befreit wird. Ihr vergewaltigt
doch die Kinder mit eurem Gedankengut. Fragt sich was schlimmer ist.
verkommener Gerichtshof für homorechte Was für ein Schandurteil für unser christliches Abendland! Die
Kreuze sollen herabgerissen werden und stattdessen werden islamische Moscheen gebaut, Homo-Perverse treiben
auf öffentl. Straßen ihr Unwesen, vergewaltigen unsere Kinder und ermorden sie mit Drogen. Es wird höchste
Zeit, daß Europa von den Heiden und Ungläubigen befreit wird, von denen wir tyrannisiert werden. Gelobt
sei Jesus Christus!
Werter LM – DARUM ALSO muss die persona non grata Hubert BAYER nach Sizilien flüchten: Jetzt wird mir
und manch andern hier drinnen doch so einiges klarer: „In ähnlicher Weise wie jene trieben sie Unzucht
und wollten mit Wesen anderer Art verkehren; daher werden sie mit ewigem Feuer bestraft.“ Denn dass in
Calligalli ewiges Feuer herrscht (auch wegen dem Klimawandel immer mehr!) ist ja logisch… Kann man Hubert
Bayer einfach so ins ewige Feuer ZWANGSABSCHIEBEN? Warum schweigt Bischof Küng und warum zahlt die Abtei
Klosterneuberg sogar noch ein Verschwindesofort-Geld in Rentenform? Warum muss Hubert BAYER sozusagen
in die Hölle ???
vers 4 Liebe Brüder, da es mich sehr drängt, euch über unsere gemeinsame Rettung zu schreiben, halte
ich es für notwendig, euch mit diesem Brief zu ermahnen: Kämpft für den überlieferten Glauben, der
den Heiligen ein für allemal anvertraut ist. 4 Denn es haben sich einige Leute eingeschlichen, die schon
seit langem für das Gericht vorgemerkt sind: gottlose Menschen, die die Gnade unseres Gottes dazu missbrauchen,
ein zügelloses Leben zu führen, und die Jesus Christus, unseren einzigen Herrscher und Herrn, verleugnen.
5 Zwar wisst ihr alles ein für allemal; aber ich will euch dennoch daran erinnern: Obwohl der Herr das
Volk aus Ägypten gerettet hatte, hat er später alle vernichtet, die nicht glaubten. 6 Die Engel, die
ihren hohen Rang missachtet und ihren Wohnsitz verlassen haben, hat er mit ewigen Fesseln in der Finsternis
eingeschlossen, um sie am großen Tag zu richten. 7 Auch Sodom und Gomorra und ihre Nachbarstädte sind
ein Beispiel: In ähnlicher Weise wie jene trieben sie Unzucht und wollten mit Wesen anderer Art verkehren;
daher werden sie mit ewigem Feuer bestraft.
#37 Peter-Pan 23:35:41 | Samstag, 14. November 2009
Gemeinnützige Werte??? Buttigliones Fazit: „Wir können nicht die gemeinnützigen Werte des Christentums
behalten, wenn wir zugleich die religiöse Erfahrung restlos verdrängen, der sie ihr Dasein verdanken.“
Was sind die gemeinnützigen Werte des Christentums? Und wo waren sie während fast der gesamten christlichen
Geschichte, die gezeichnet ist von blutigen Kriegen, Tyranneien und Sklaverei?
der klerus hat sich vom linksliberalen abschaum leider schon zu oft aud den kopf kacken lassen. selbstverständlich
wird die kirche also nicht mehr ernstgenommen. härte stärkt und eine klare linie zeigen. und wenn uns
die fm – medien und das establishment verdammt: umso besser !!!!
Aber ja doch. Einige EU-Institutionen sind auf dem besten Weg, die Rolle der mittelalterlichen Päpste
einzunehmen Auch der Antichrist verfügt über seinen Klerus, nicht?
#34 Dr. Schlämmer 21:31:15 | Samstag, 14. November 2009
@Thomasius Es gibt nicht nur eine Freiheit „von“ Religion, Sie Überflieger, sondern auch eine „zur“ Religion.
Ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass der „europäische Gerichtshof“ Religionsfreiheit nur negativ auffasst?
Was können z. B. die Italiener dafür, dass in diesem demokratisch kaum legitimierten Gerichtshof fast
nur Atheisten sitzen? Da sag ich noch einmal: AUA.
#32 Thomasius 18:36:47 | Samstag, 14. November 2009
@Dr. Schlämmer Was fällt dem „Gebildeten“ dazu ein? Absolut unbedarft. Es ist schon erstaunlich, dass
sich die ungebildetsten Leute als Foristen mit einem Dr. „schmücken“.
#31 Dr. Schlämmer 18:23:20 | Samstag, 14. November 2009
EU-Institutionen Was fällt dem gemeinen Mann dazu ein? -Abgehoben -Undemokratisch -Religiösen Traditionen
gegenüber ablehnend und feindselig gesinnt Das Stichwort des Tages heißt folglich: AUA! Einige EU-Institutionen
sind auf dem besten Weg, die Rolle der mittelalterlichen Päpste einzunehmen; rührt daher die latente
und bisweilen unverhohlene Feindschaft gegenüber Mutter Kirche und religiösen Traditionen? Ist die EU
der Bastard, der sich anschickt, seinen leiblichen Vater von hinten zu erdolchen, um dessen Erbe zu verschleudern?
@Angelus Goldengel: Prälat Hinter HERZLICHEN DANK FÜR DEN LACHANFALL. Sie meinen, das war als Scherz
gedacht? Das kann ich kaum glauben. Die kreuz.netter nehmen doch alles so wahnsinnig ernst. Am meisten
sich selbst.
Richtig Matthäus drei: nur realistische Dinge haben eine verpflichtende Dringlichkeit und Bedeutung:
darum sollten sich deutschstämmige Altgläubige umgehend für die persona non grate Hw. HUBERT BAYER
einsetzen und (wie bei der Zwangsabschiebung dieser afganischen Frauen) heftig protestieren, denn schon
am 1. Dez. wird dieser fettsüchtige, kettenrauchende Alt-Latinist vor seinem warmen Pfarrhof auf der
bitterkalten Strasse, halbeingschneit und nur mit rotem Birett bekleidet die kopfschüttelnden Passanten
anwimmern. WER HILFT IHM? – Ein paar Stangen Zigaretten wären angebracht und auch ein paar kleine Euro-Scheine,
damit er auch in Sizilien noch was zu rauchen hat. Schickt CARE-PACKERL nach Reinprechtspölla ins eisige
Waldviertel zu Hubert BAYER!
@Brandenburgis Brandenburgis: Eine Verfassungsurkunde, die nicht mit den Worten beginnt „ Im NAmen der
Heilgsten unteilbaren Dreifaltigkeit“ hat sowieso keinerlei bindende Wirkung Eine Verfassungsurkunde,
die mit den Worten beginnt „Im Namen der Heiligsten unteilbaren Dreifaltigkeit“, oder sonst einem Bezug
auf eine eingebildete, real nicht existierende Gottheit wie Allah, Jahwe, Zeus, Wotan, Buddha oder The
Big Juju at the Bottom of the Sea, (ausgenommen vielleicht das FSM; RAMEN!) hat sowieso keinerlei bindende
Wirkung. Ein Bezug auf nicht existentes macht die gesamte Verfassungsurkunde zur Makulatur.
#25 Dr. Schlämmer 13:50:03 | Samstag, 14. November 2009
@Europa -abgehoben -undemokratisch -religiösen Traditionen ablehnend, feindselig und gefährlich =>Einige
EU-Institutionen sind auf dem besten Weg, die Rolle der mittelalterlichen Päpste einzunehmen; rührt
daher die latente und bisweilen unverhohlene Feindschaft gegenüber Mutter Kirche und religiöse Traditionen?
Ist es der Bastard, der sich anschickt, seinen leiblichen Vater von hinten zu erdolchen?
#23 pfloimchen † 13:23:10 | Samstag, 14. November 2009
wie bitte? „Hätte der Richterspruch besagt, jeder Mensch habe das Recht, im öffentlichen Raum die Zeichen
des eigenen Glaubens und der eigenen Kultur sichtbar zu tragen, hätte ich dagegen nichts einzuwenden.“
um das gings doch gar nicht,was man selber *tragen* darf.
die Frage kann beantwortet werden: „Wer hat dem ‘Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte’ das Recht
gegeben, darüber zu entscheiden, welche religiösen Symbole in einer italienischen Schule gezeigt werden
sollen und welche nicht?“ Das war Italien selbst, durch Unterzeichnung der Europäischen Menschenrechtskommission.
#20 eigerhar † 13:00:45 | Samstag, 14. November 2009
Menschenrechtsgerichtshof Sie wollen nicht Gott zum Richter. Sie wollen sich an dessen Platz stellen und
das ewige Sittengesetz bestimmen, mehrheitlich und ohne Gott. Schon Kant hat erahnt, dass die Moral in
einem Zusammen zu Gott steht („Idee Gottes“). Allerdings irrt Kant, wenn er meint, dazu sei ein bewusster
Gottesbegriff nötig. Gott ist objektiv das Zentrum der Moral, selbst wenn der Mensch dies nicht erkennt.
So kann selbst ein Ungläubiger in gewisser Hinsicht moralisch handeln.
#16 Thomasius 12:34:44 | Samstag, 14. November 2009
@Defendor Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ist eine Maßnahme zur Befreiung der Menschen
von der Diktatur einiger größenwahnsinnigen Menschen. Ohne die Proklamierung der Menschenrechte gäbe
es heutzutage immer noch die Sklaverei, die Leibeigenschaft, die Verblödung der Menschheit – auch das
Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht. Da in Spanien – einem katholischen Land im Jahre 1877 über 75 %
der Bevölkerung Analphabeten waren, kann man sich leicht ausrechnen, wie die Lage der Menschheit heute
ohne die Menschenrechtsproklamation wäre. Ich weiß ja, dass das ihr großer Kummer ist, dass die Menschheit
hierzulande nicht mehr verblödet ist.
#15 defendor 12:21:32 | Samstag, 14. November 2009
Dieser sogenannte… …„Menschenrechtsgerichtshof“ ist in der Tat die neue Form der diktaorischen Feindschaft
gegenüber der EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS und Seines mystischen Leibes, der Heiligen Mutter Kirche
und ihrer reinen Lehre. Vielleicht wäre es an der Zeit zu überdenken, inwiefern die hofierte „Religionsfreiheit“
von Feinden der EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS dazu missbraucht wird, gerade DIESE dadurch „mundtot“ machen
zu wollen. Die Heilige Mutter Kirche muss nun dies – schmerzlich – nachholen, was eigentlich bereits im
Dekret des Vaticanum II. über die sog. „Religionsfreiheit“ hätten geschehen sollen; nämlich die unmissvertständliche
Erklärung, dass über die SOZIALE KÖNIGSHERRSCHAFT JESU CHRISTU kein „Dialog“ geführt werden kann geschweige
denn ein menschliches „Zwergen-Urteil“ über diese „bestimmen“ könne. Die einzige Antwort an die Adresse
derjenigen, die ein entchristliches Europa im Sinne haben ist jene, die mittlerweile klar und deutlich
angeführt wird; dieses Schand-Urteil inetressiert keinen gläubigen röm. Katholiken und es wird denn
auch ignoriert ! Ab in den Reisswolf ! Die Heilige Mutter Kirche muss sich vehement gegen die Unterminierungs-Versuche
ihrer von GOTT-AUFGETRAGENEN VOLLMACHT zur Verkündigung der EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS und dadurch
zur Sorge um das Seelenheil der Menschen …wehren ! Die Füllung des Reisswolfes mit diesem Schand-Urteil
ist diesbezüglich ein unabdingbarer Anfang ! www.gloriapolo.net/
#14 eigerhar † 12:18:10 | Samstag, 14. November 2009
…übernatürlichen THEOLOGISCHEN… Ich habe das Wort THEOLOGISCHE vergessen zu schreiben. Meine Finger
waren zu langsam. Den die moralischen sind auch übernatürlich, insofern sie eingegossen sind.
#13 Chrysanthus 12:15:31 | Samstag, 14. November 2009
Am Kernproblem vorbeigeredet. Buttiglione ist noch einer von den wenigen bekennenden Katholiken unter
den Politikern und ein respektabler Mann. Aber auch er redet am Kern des Problems vorbei. Was nützt der
weinerliche Hinweis auf das christliche Erbe Europas und auf die Verankerung seiner – ehemaligen – Werte
im christlichen Glauben gegenüber den Feinden Christi? Gar nichts, außer dass diese mit noch mehr Ingrimm
danach trachten werden, das Christentum mit Stumpf und Stiel aus den europäischen Völkern auszurotten.
Das Geflenne über das „christliche Menschenbild“, das Buhlen um die Gunst der Christus- und Kirchenfeinde,
auch der nichtchristlichen Religionen, voran des Judentums – das alles zeigt, dass die Substanz immer
mehr dahinschwindet. Im Grunde haben die Feinde des Christentums recht: wo keine christliche Substanz
mehr ist, warum sollten da noch die christlichen Institutionen gehärtschelt und die kulturellen Überreste
des Christentums bewahrt werden? Christentum wird heute nur noch in seiner äußersten Dekadenz geduldet,
etwa das Christentum hübscher, netter ehebrecherischer „Bischöfinnen“ oder das von homoperversen „Bischöfen“.
Warum verlangen die Bischöfe (soweit sie es überhaupt tun) für die europäische Verfassung statt eines
vagen „Gottesbezugs“ nicht, dass der heiligsten Dreifaltigkeit und Jesus Christus, dem Sohn Gottes und
Erlöser der Welt, die gebührende Ehre erwiesen werden? Weil sie selbst nicht mehr dran glauben? Weil
sie meinen, das sei den Christen (die numerisch – noch – immer die Mehrh…
#12 eigerhar † 12:13:47 | Samstag, 14. November 2009
Das Naturrecht gibt es! @Grosswildjäger Kannst du mal eben die Stelle im Naturrecht zeigen, wo das steht?
Nein? Vielleicht weil es sowas wie das Naturrecht garnicht gibt? Das Naturrecht gibt es. Es zeigt sich
aus den Zusammenhängen, die der geistige Verstand aus den objektiven Dingen herleitet. Der Verstand erkennt
die Ursächlichkeit und die letzte Ursache. Der Verstand erkennt die Verpflichtung der Gerechtigkeit der
letzten Ursache gegenüber. Deshalb wird die Tugend der „Religion“ von katholischen Theologen auch nicht
unter die drei übernatürlichen Tugenden (Hoffnung, Glaube und Liebe) gezählt. Die Religion ist eine
sogenannte „moralische“ Tugend und kann durch naturgemässes Sittenstreben erworben werden. Obwohl sie
eine Unterstufe der Kardinal-Tugend der Gerechtigkeit ist, ist sie von ihrem Wert her die grösste der
„moralischen“ Tugenden.
wie uniformiert muss man sein, um das glauben zu dürfen? Weltliche und geistliche Gewalt waren im kath.
Abendland immer getrennt. Vor allem in den Reihen der Kurfürsten wurde strikt daruaf geachtet, dass zur
Kaiserwahl keinerlei Einfluss „geistlicher Macht“ auf die „weltliche Macht“ ausgeübt wurde. Deswegen
waren die Kurfürsten, die gleichzeitig Fürstbischöfe waren (Sie erinnern sich eigerhar? Köln, Mainz
und Trier waren die Bistümer, deren weltliche Herrscher gleichzeitig geistliche Herrscher waren; drei
von sieben deutschen Fürstentümern mit Kurhut im Wappen) natürlich auch von der Wahl des deutschen
Kaisers strikt ausgeschlossen. Und deswegen war der Kaiser des „heiligen“ römischen Reiches Deutscher
Nation erst dann vollgültig im Amt, wenn er vom Papst durch Krönung bestätigt worden war. Einen geistigen
Dünnschiss verbreiten Sie hier eigerhar, dass Sie bis zu den Knien in Ihrer eigenen Jauche stehen.
@ eigenhar „Gottlose weltliche Gewalt ist gegen das Naturrecht.“ Kannst du mal eben die Stelle im Naturrecht
zeigen, wo das steht? Nein? Vielleicht weil es sowas wie das Naturrecht garnicht gibt?
Entartetes Recht Man braucht nicht alle Urteile zu berücksichtigen, zumal wenn sie von einem fremden
Gericht stammen. Fort also mit dem ganzen Klüngel in die Senkgrube, wo Gleichgeartetes schon abgelegt
worden ist. Dieses Pseudogericht, das nun das heilige Kreuz verbieten will, hat aber den Mohammedanerinnen
das Recht auf ihre Faschingstracht zugesprochen.
#6 Herrenschuhe 11:51:39 | Samstag, 14. November 2009
Oooohhh sct na, trauerst du auch ganz arg um den Niedergang des christlichen Abendlandes? Schlimm, dass
der arme arme Blödilione abgesägt wurde von den bösen bösen Atheisten, gelle?
#5 HarroMeyer † 11:47:05 | Samstag, 14. November 2009
Aber wenn diese christl.Kultur ihre Identität aufgibt „die sich nicht zufällig in christlichen Ländern
und innerhalb einer christlichen Kultur vollzogen hat“. passiert ihr das doch recht, dass sie keiner mehr
will .
@Stinkstiefel Dir sollten die Italiener ein paar Zementschuhe „schenken“ und dann ins Wasser wo es am
tiefsten ist.Ist Tradition dort Du kleine dumme Ratte!
#3 eigerhar † 11:42:01 | Samstag, 14. November 2009
Königtum und Papsttum Weltliche und geistliche Gewalt waren im kath. Abendland immer getrennt. Es ist
aber auch Aufgabe der weltlichen Gewalt in ausschliesslicher Weise das katholische Christentum zu unterstützen
(ohne Andersdenkende zu diskriminieren). Es ist Aufgabe der weltlichen Gewalt katholische Symbole in der
Öffentlichkeit zu fördern und Symbole zurückzudrängen, die dem katholischen Glauben zuwider sind.
Hier irrt das 2.VK. Gottlose weltliche Gewalt ist gegen das Naturrecht. Ein katholischer weltlicher Herrscher
darf seinen Glauben nicht aussetzen. (Genau so wie ein katholischer Metzger, Polizist, Bäcker, Bauarbeiter
oder Universitätsprofessor.) Der Laizismus ist ein entsetzliches Übel.
Herrenschuh als geistiger Tiefflieger Die Expansion der Knolle verhält sich reziprok proportional zur
spirituellen Kapazität des Produzenten. Oder, der dümmste Bauer hat die größten Kartoffeln.
#1 Herrenschuhe 11:00:37 | Samstag, 14. November 2009
Schenkt dem Buttiglione doch mal nen Unikurs in „Trennung von Kirche und Staat“ – eine Idee, die von klugen
Köpfen schon vor 250 Jahren entwickelt wurde. Bis zum Blödilione ist das anscheinend noch nicht durchgedrungen
(Empfänger kapputt?) oder natürlich – und sehr wahrscheinlich – politisches Kalkül. Im in dieser Hinsicht
teilweise rückständigen Italien kann man so vielleicht noch ein paar Dummenstimmen fangen – in den meisten
Ländern (u.a. Deutschland) geht das zum Glück nicht. Also Herr Blödilione, bitte in Zukunft wieder
schön brav Klappe halten, dann darfst du auch weiterhin cheffig im Parlament das Glöckchen läuten –
zu mehr bist du sowieso nicht zu gebrauchen.