Der Wiener Kardinal wird nach Medjugorje reisen. Vorsichtshalber legt er größten Wert darauf zu erklären, daß die Reise „völlig privat“ sei und „keine Stellungnahme“ zu dem Phänomen beinhalte.
(kreuz.net) Christoph Kardinal Schönborn von Wien wird über Sylvester den mutmaßlichen Marien-Erscheinungsort
Medjugorje in Bosnien-Herzegowina besuchen.
Das berichtete die katholische Nachrichtenagentur ‘Catholic
News Agency’ am 16. November.
Hw. Johannes Fürnkranz – der persönliche Sekretär des Kardinals – bemühte
sich vor ‘Catholic News Agency’, die Bedeutung des Besuches herunterzuspielen:
„Die Sache war als völlig
privater Besuch geplant und hätte nicht im Internet verbreitet werden sollen“.
„Es war geplant, den
Besuch des Kardinals in einem völlig privaten und nicht öffentlichen Rahmen zu halten. Aber nachdem
der Besuch bekannt geworden ist, kann ich bestätigen, daß er stattfinden wird. Er beinhaltet in keiner
Weise irgendeine Stellungnahme.“
Die Ortskirche in Bosnien-Herzegowina besteht darauf, daß die angeblichen
Erscheinungen in der Pfarrei Medjugorje und ihren Institutionen nicht verbreitet werden.
‘Catholic News
Agency’ zitiert auch einen ungenannten Mitarbeiter der Glaubenskongregation.
Dieser erklärt, daß sich
seine Kongregation hinter die Bischöfe von Bosnien-Herzegowina gestellt hat:
„Die Ortsbischöfe haben
in dieser Sache das letzte Wort. Ihre Argumente gegen die angeblichen Erscheinungen sind dogmatisch solid“ –
erklärte der Mitarbeiter.
Auf die Frage, ob Medjugorje nicht aufgrund der hervorgebrachten Berufungen
und Bekehrungen beurteilt werden sollte, erklärte der Mitarbeiter:
„Es ist nicht die Aufgabe der Kongregation,
die pastorale Situation zu beurteilen, sondern die dogmatische.
Doch hinsichtlich des pastoralen Argumentes
kann ebenso gesagt werden, daß Gott auf krummen Linien gerade zu schreiben vermag. Das hat sich in verschiedenen
früheren Gelegenheiten bei offensichtlich falschen Erscheinungen gezeigt.“
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27 Lesermeinungen
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Auch der Vatikan akzeptiert das Urteil der damaligen jugoslawischen Bischofskonferenz von 1991. Die Untersuchungskommission
der marianischen Akademie prüft anscheinend die positiven Zeugnisse und die Arbeit der Franziskanerpatres.
Cardinal Puljic said that the official position of the bishops of Bosnia and Herzegovina is the one expressed
by the then Bishops’ Conference of Yugoslavia in April 1991.
Bestätigung durch Bischofskonferenz Gestern gemeldet: …ww.catholicnewsagency.com/new.php?n=17777 Auch
die bosnische Bischofskonferenz hat die volle Jurisdiktion des Ortsbischofs jetzt bestätigt. Erzbischof
Vinko Puljić bezeichnete die doktrinäre Frage in puncto Medjugorje ausdrücklich als gelöst und dementierte
Gerüchte um die Einsetzung einer weiteren Untersuchungskommission.
#26 MessagefromMary 17:04:37 | Donnerstag, 19. November 2009
Nicht nur merkwürdig, sondern erschreckend finde ich diese Meldung. Er sollte sich zunächst wegen dem
Abtreibungs- und Blasphemieskandal entschuldigen und sich davon distanzieren – und nicht die Kirche in
Medjugorje entweihen.
merkwürdig … laut dieser Meldung soll Kardinal Schönborn die Weihnachtsfeierlichkeiten leiten …ww.religionenlibertad.com/articulo.asp?idarticulo=550…
oder zumindest daran teilnehmen. Muy posiblemente el cardenal presida o participe en las celebraciones
de Navidad, ya que su visita se efectuará entre el 8 de diciembre y el 4 de enero, (…) Eine Leitungsfunktion
wäre freilich alles andere als privat …
Das GOTT auf krummen Linien… gerade schreiben kann, kann ich bestätigen! Ich bin selbst fast dem angeblichen
Mystiker „Alan Ames“ auf den Leim gegangen. Bis mich ein guter Priester vor ihm gewarnt hat. Ich habe
mich auch überwiegend in einer Zeit bekehrt, wo ich Alan Ames anhing. Jetzt weiß ich, dass sein „Ruhen
im Geist“ in der Bibel nicht bekannt ist. In der Bibel ist das rückwärtsfallen nur als Gerichtszeichen
bekannt (z.B. als die Soldaten Jesu auf dem Ölberg abführen wollen). Insofern stellen auch für mich
Bekehrungen in Medjugorje keinen Beweis der Echtheit der Erscheinungen dar. Gepriesen sei unser GOTT,
der Menschen guten Willens immer hilft (auch wenn sich unschuldig einer falschen Sache anhängen)!
Wer im Vatikan oder in der Glaubenskongregation weiß eigentlich, dass Kardinal Schönborn in einen Abtreibungs-
und Blasphemieskandal verwickelt ist? Anscheinend niemand, denn sonst müsste er dort gleich seine sieben
Sachen packen. Und die Pfarrei in Medjugorje weiß anscheinend auch nicht Bescheid über ihn. Da müsste
man einfach mal nachhelfen.
die Klarstellung war schon sinnvoll und auch nötig, weil Kardinal Schönborn der Glaubenskongregation
angehört und sonst der Eindruck entstehen könnte, er sei in dieser Funktion hingefahren. Umso wichtiger,
da die Glaubenskongregation ausdrücklich die Haltung und Zuständigkeit der Ortsbischöfe bestätigt
hat und gerade nicht die von Schönborn – und auch nicht die irgendwelcher Bischofskonferenzen.
Will er durch seine Anwesenheit die Kirche von Medjugorje entweihen? Hofft er insgeheim die Gospa zu sehen,
wie damals Jozo Zovko, den die Kommunisten verhaftet haben?
ja, die Übersetzung hier ist tatsächlich sehr „frei“, um es zurückhaltend auszudrücken. – Ich halte
mich lieber an die Originalmeldung, die klarer ist. (Und die Flasche werde ich nicht alleine austrinken,
keine Sorge …)
Diesen Pressesprecher bezeichnet die kreuz.net-Redaktion als „einen ungenannten Mitarbeiter der Glaubenskongregation“
‘Catholic News Agency’ zitiert auch einen ungenannten Mitarbeiter der Glaubenskongregation. Ist das nicht
lustig? Jetzt trinken Sie aber nicht gleich die ganze Flasche Sekt aus.
die Meldung stammt von der katholischen Nachrichtenagentur und geäußert hat sich der Pressesprecher
der Glaubenskongregation, siehe Überschrift der Originalmeldung. Offizieller geht’s nicht mehr.
Diese Nachrichtenagentur scheint ja sehr „seriös“ zu sein: Speaking on background, an official at the
Congregation for the Doctrine of the Faith told CNA that the Roman dicastery remains behind the bishops
of Bosnia-Herzegovina. Es ist immer nur die Rede von einem Official der Glaubenskongregation, ohne dass
der Name genannt wird. Wer soll das denn gesagt haben? Er könnte genauso gut einer satanischen Sekte
angehören, die es im Vatikan ja auch geben soll.
wer lesen kann, ist klar im Vorteil … nochmals zum Mitschreiben, aus der Stellungnahme der Glaubenskongregation:
„their arguments against the alleged apparitions are doctrinally solid“ … damit ist der Widerspruch
der „Erscheinungen“ zur kirchlichen Lehre auch vom Vatikan definitiv festgestellt – und eine solche Erscheinung
ist von der Anerkennung ausgeschlossen, sogar wenn man eine Übernatürlichkeit annähme, und selbst das
ist nicht der Fall: „The local bishops have the ultimate authority on this matter“ und dies bestätigt
die Urteile der Bischöfe: constat de non supernaturalitate. Besser spät als nie. Und der Versuch, eine
endgültige Ablehnung der Kirche durch Erscheinungssimulationen in Endlosschleife bis zum Sankt-Nimerleinstag
hinauszuzögern, ist schon Jahrzehnte zuvor in Necedah gescheitert. So, und jetzt lasse ich den Sektkorken
knallen. :(3
#12 Paulaner † 18:13:41 | Dienstag, 17. November 2009
Die / wir Irdischen lesen draus offenbar nicht immer was Intelligentes SignumSalutis: krumme Zeilen „Doch
hinsichtlich des pastoralen Argumentes kann ebenso gesagt werden, daß Gott auf krummen Linien gerade
zu schreiben vermag.“ Eben – das tut er schon seit fast 2000 Jahren in seiner Kirche.
@ Arkanum/kreuts.net: Eine Anerkennung ist oder wäre erst nach dem Ende der Erscheinungen möglich, kann
also nicht endgültig vom Tisch sein. Bis dahin hält sich die Kirche an das Urteil der ehem. jugoslawischen
Bischofskonferenz, dass die Übernatürlichkeit der Erscheinungen noch nicht feststeht. Das „Konstat de
non Supernaturalitate“ von Bischof Peric’ nimmt sie dagegen nicht an. www.medjugorje.ws/…ce-zadar-declaration/
krumme Zeilen „Doch hinsichtlich des pastoralen Argumentes kann ebenso gesagt werden, daß Gott auf krummen
Linien gerade zu schreiben vermag.“ Eben – das tut er schon seit fast 2000 Jahren in seiner Kirche. SignSal
eine lobenswerte Entscheidung der Glaubenskongregation, sowohl die Zuständigkeit der Ortsbischöfe als
auch deren Einwände gegen die „Echtheit“ der „Erscheinungen“ vollumfänglich zu bestätigen. Speaking
on background, an official at the Congregation for the Doctrine of the Faith told CNA that the Roman dicastery
remains behind the bishops of Bosnia-Herzegovina. „The local bishops have the ultimate authority on this
matter, and their arguments against the alleged apparitions are doctrinally solid,“ the official said.
Eine Anerkennung ist damit endgültig vom Tisch. …ww.catholicnewsagency.com/new.php?n=17714 :)3 Viel
wichtiger als die Frage, ob Kardinal Schönborn privat oder als Amtsträger hinfährt. Das ist jetzt nur
noch ein Nebenschauplatz.
Der Wiener Kardinal ist aber nicht der einzige, der privat dorthin fährt. Es fahren viele Bischöfe und
Priester aus allen Ländern hin. Wir sollten beten, dass er sich dort bekehrt und eine Beichte ablegt
wegen den blasphemischen Ausstellungen im Dommuseum.
#6 Elijahu † 16:40:29 | Dienstag, 17. November 2009
Dann kann es nichts sein mit „Medjugorje“ Wenn Schönborn dort schon zum Privatvergnügen hinreist, ist
das ganze als satanisch-dämonische Angelegenheit diskreditiert
#5 lateiniheini 15:13:21 | Dienstag, 17. November 2009
Das sollte für Priester auch bald möglich sein! Ist zwar nicht unbedingt meine Partei, find ich aber
grundsätzlich klasse und nachahmenswert!!! :)3 Özdemir will Elternzeit nehmen Der Chef der Grünen,
Cem Özdemir, will Elternzeit nehmen. In sechs Wochen steht die Geburt seines Sohnes an. „Ich will das
ernsthaft machen“, sagte er. Er wolle seiner Frau helfen. Da sei die Doppelspitze der Partei ein Vorteil.
BERLIN – Grünen-Chef Cem Özdemir will nach der bevorstehenden Geburt seines Sohnes für sechs Wochen
in Elternzeit gehen. „Ich will das ernsthaft machen“, sagte Özdemir Montagabend in der Sendung „Was erlauben
Strunz“ bei N24. Der 43-Jährige sagte, für sein Vorhaben sei die Doppelspitze bei den Grünen ein Vorteil.
„Die Bundesgeschäftsstelle muss also nicht verriegelt werden, sondern die arbeitet dann weiter.“ Er werde
sich in seiner Auszeit „vornehmlich um die Erziehung meines Sohnes kümmern und meiner Frau helfen“. Özdemir
und seine Frau haben bereits eine Tochter.
#4 Lycobates 14:57:50 | Dienstag, 17. November 2009
Privatmann Chr. Schönborn @Maledica wie wahr! der unsägliche Christoph Schönborn ist überhaupt ein
homo privatus ohne Amt und Würde Dazu noch dies: Frater (kein Pater) Schönborn O.P. (man könnte weinen,
wenn man bedenkt, was für Personen mit Namen „Schönborn“ in früherer Zeit Reich und Kirche gedient
und illustriert haben, und was Wien und dem Erdkreis jetzt an Stelle dessen beschert wird !!) ist auch
einer der Hauptverantworlichen für den mißbräuchlich so genannten „Katechismus der katholischen Kirche“,
den die Konzilssekte an die Stelle des tridentinischen gestellt hat. È tutto dire, wie der Italiener
sagt.
#3 Paulaner † 14:48:33 | Dienstag, 17. November 2009
Mußt DU dem Kardinal die Reise glauben, Maledica: Diktator Schönborn …Einfach widerlich und jämmerlich
solche Bischöfe! oder regst du dich eh nur auf, weil du fürchtest, daß ihm andere Leute das Ergebnis
glauben; irgendwas, was dir nicht paßt? Mich erinnert das an ein Redeverbot nach oben – hab ich recht?
#2 Maledica 14:22:18 | Dienstag, 17. November 2009
Diktator Schönborn Die Verwendung von Fladenbröselbrot bei Showveranstaltungen mit Wandlungsworten von
Schöni ist wohl auch lediglich privater Natur. Das Verbot, für das Lebensrecht ALLER Menschen einzutreten
auf dem Boden seines KZs äh Diözese für andere Bischöfe ist wohl auch rein privater Natur. Wieso muß
ein Bischof, der eigentlich für privaten Firlefanz keine Zeit hat, wenn er sich angemessen um seine Schäfchen
kümmern würde ausgerechnet in ein Popelkaff begeben, wohin Wallfahrten verboten sind und die selbsternannten
und selbstgerechten angeblichen Seher und Hotelbesitzer mit ihren Lügen in die Irre leiten. Wahrscheinlich
ist so einem Apostaten wie dem permanent fies grinsenden Schönborn sein privater selbstgebastelteter
Glaube viel wichtiger als der unverfälschte katholische Glaube. Daher muß er auch seinen privaten Glauben
öffentlich zur Schau zu stellen anstatt seiner Aufgabe als Hirte einer katholischen Diözese gerecht
zu werden. Einfach widerlich und jämmerlich solche Bischöfe!