Abfall-Priester arbeitet als protestantischer Prediger
Der Zölibat hat eine wichtige Funktion: Er eliminiert auch Mietlinge, denen der Glaube fehlt, um katholische Priester zu sein.
Der Abfall-Priester Manfred Kolberg auf der Webseite des Erzbistums Bamberg.
(kreuz.net) Der abgefallene katholische Priester Manfred A. Kolberg (48) ist jetzt evangelischer Prediger
in der mittelfränkischen 3700-Seelen-Gemeinde Diespeck.
Das berichtete die Online-Ausgabe des ‘Evangelischen
Sonntagsblattes für Bayern’ am 16. November.
Kolberg war bis 2002 Pfarrer von Sankt Wolfgang in der
1100-Seelen-Gemeinde Stockheim in Unterfranken.
Doch dann begann er es mit einer Konkubine zu treiben,
die er schließlich schwängerte. Im Juli 2002 fiel er vom Priestertum ab.
Seine Unzucht – vom ‘Sonntagsblatt’
als „Ereignis“ bezeichnet – sei der „letzte Anlaß“ gewesen, seinen Weiheversprechen untreu zu werden –
„aber nicht der einzige“.
Vorausgegangen sei eine „sehr bewegte Zeit mit vielen inneren Konflikten“.
Als Jugendlicher habe sich Kolberg im ‘Christlichen Verein junger Männer’ der Johannesgemeinde in Forchheim
mit dem protestantischen Glauben auseinandergesetzt:
„Das war das erste Mal, daß ich persönlich zu
einem intensiveren Glaubensleben gekommen bin“ – erinnert sich Kolberg vor dem ‘Sonntagsblatt’.
Doch
mit etwa achtzehn Jahren sei ihm die Gemeinde „zu eng“ geworden.
Kolberg begann Soziologie zu studieren
und wurde Mitglieder einer katholischen Studentenverbindung, bei der es auch Priester gab.
Von ihrem
Vorbild angeregt trat er nach Studienabschluß ins Priesterseminar Bamberg ein.
Doch nach mehreren Jahren
im geistlichen Amt habe sich „Frustration“ eingestellt – erklärt das ‘Sonntagsblatt’.
Die Schuld fand
Kolberg – wie jeder unreife Charakter – bei den anderen.
Seine beruflichen Erwartungen erfüllten sich
nicht: „Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil hatte er gehofft, man könne »dieses System von katholischem
Kirchenrecht und Hierarchie von unten aufweichen«“ – mythologisiert das ‘Sonntagsblatt’.
In Wahrheit
hat Kolberg den Übergang der Konzilszeit aus Altersgründen nicht miterlebt.
Ihm sei auch eine intensive
Laienmitarbeit und „der Versuch, eine offene, menschliche Kirche zu praktizieren“ wichtig gewesen – unterstellt
er für sich das Gute und für die anderen das Böse.
Er habe sich aber durch verschiedene Instruktionen
aus Rom „ausgebremst“ gesehen. Nach Angaben von Beobachtern ist es eher üblich, daß die römischen Instruktionen
vom deutschen Klerus ausgebremst werden.
Kohlbergs aufgeweichter Glaube führte erwartungsgemäß zu
„Problemen mit dem Zölibat“ – so das ‘Sonntagsblatt’.
Als Pfarrer im Frankenwald habe er eine „erschreckende
Vereinsamung“ erlebt – trotz einer „sehr guten“ und wohl oberflächlichen Integration in dem Dorf. Es
sei ihm psychisch „immer schlechter“ gegangen.
Zwei Jahre bevor er auf seine Kebse traf, hatte er während
eines protestantischen Gottesdienstes in Hamburg ein angebliches Schlüsselerlebnis.
Dabei fragte er
sich sogar, ob die evangelische Kirche nicht der richtige Platz für ihn sei.
Im Jahr 2001 gebar seine
Kebse – die offenbar bereits verheiratet war – eine Frucht der Sünde.
Jetzt war die Gelegenheit für
eine große Selbstdarstellung gekommen: Kohlberg „bekannte sich im Gottesdienst zu seiner Lebensgefährtin
und seinem Sohn“ – statt in Demut und Bescheidenheit seine Sünden vor Gott zu bekennen.
„Lebensgefährtin“
ist ein Verschleierungsausdruck für Kebse.
In der Folge fiel Kolberg vom Priestertum und vom katholischen
Glauben ab.
Er studierte zwei Semester protestantische Theologie und lernte dabei vor allem die Werke
des Reformators Martin Luther († 1546) und des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer († 1945) schätzen.
Nach Angaben des ‘Sonntagsblattes’ pflegt Kolberg „sehr gute ökumenische Beziehungen“ zur Kirche.
Von
dieser könnten die Protestanten eine stärkere Betonung des „Ganzheitlich-Sinnlichen“ lernen – psychologisiert
er.
An evangelischen Gemeinden schätzt er, daß Entscheidungen „kollegial-demokratisch“ vom Kirchenvorstand
getroffen würden.
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97 Lesermeinungen
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#97 Regina 1961 17:44:57 | Donnerstag, 19. November 2009
Sei nicht so gnädig, Sefirot! Der hat nicht bloß keine Ahnung, dem sein Schädel ist schlicht und einfach
inhaltslos. Leer . Hohl. Niente. Nix drin. wo andere ein Hirn haben hat der bestenfalls Zuckerwatte. Oh
Mann, ich werde echt unchristlich gegenüber meinen Mitmenschen. Aber soviel Dummheit kann echt nicht
gottgewollt sein. Erinnert irgendwie an die Wise Guys. Selig sind die im Geiste Armen. Fragt sich nur,
ob der Himmel soviel Selige verkraften kann… Regina
#95 Thomasius 17:38:46 | Donnerstag, 19. November 2009
@Stereotype Wer zum Morde aufruft ist Satanist – jedenfalls kein Christ. Was regt man sich hier auf? Schließlich
unterrichten katholische Professoren evangelische Theologiestudenten und unterscheiden sich Bücher katholischer
und evangelischer Professoren in weiten Bereichen kaum. Man unterscheidet sich nur in der Bewertung mancher
mittelalterlicher Beschlüsse, die kaum etwas mit der Bibel und der Lehre Jesu Christi zu tun haben, wie
zum Beispiel der Zölibat.
#93 Lycobates 11:46:00 | Donnerstag, 19. November 2009
noch einmal zu Ehe und Zölibat Das II. Laterankonzil griff nun erstmalig in das römische Eheschließungsrecht
ein, indem es ein Ehehindernis rein kirchlichen Rechtes (sic!)erließ, demzufolge Kleriker keinen rechtsgültigen
Ehekonsens leisten können … Gleichwohl kann und wird durch den Apostolischen Stuhl in Einzelfällen …
von diesem Ehehindernis dispensiert, weil das Hindernis nicht göttlichen Rechts ist. Nun, Eheschließungsgesetze
und -Hindernisse sind eine Sache, die Pflicht zum Zölibat (= zu einem Leben in Keuschheit, verheiratet
oder nicht) aber eine andere. Letzere existiert (nach dem Zeugnis etwa des hl. Epiphanius, zitiert in :
www.newadvent.org/cathen/03481a.htm) für Kleriker seit apostolischer Zeit, wurde aber unterschiedlich
gehandhabt und verschiedentlich streng eingeschärft. Das Konzil von Elvira ist die älteste erhaltene
Rechtsquelle dazu, das 1. ök. Konzil von Nizäa die älteste höherer Autorität. Daß es rechtliche
Ehehindernisse erst ab einem gewissen Datum gab, bedeutet nicht, daß vorher die Priesterehe gang und
gäbe war. Wohl bedeutet es, daß sich im Mittelalter eben Mißbräuche eingeschlichen hatten, die durch
eine strengere Rechtslage ausgeräumt werden sollten. Aber daß die Zölibatsverpflichtung eine kirchliche
Einrichtung ist (allerdings basierend auf einem evangelischen Rat), wird von niemandem bestritten! Und
daß die Kirche manchmal vom Zölibat dispensiert, wenn ein Verheirateter Weltpriester wird (nicht umgekehrt!),
lehrt die Geschichte bis auf den heutigen Tag.
#86 DerRabe 10:25:56 | Donnerstag, 19. November 2009
Thomasius, Ob das nun ein nennenswerter Unterschied ist, dass der Priester nach der Messe geht und der
Pastor die Leute noch verabschiedet? Fest steht doch, dass weder Priester noch Pastoren für das ungeborene
Leben oder für Tiere in Tier KZ oder gegen falsche Aufklärung aufstehen. Sie wollen prinzipiell alle
gerne ihre Ruhe haben. Christus wird einfach in den Zeitgeist integriert, statt ihn herauszuheben! Ich
erwarte von Priestern nichts übermenschliches, sie sollen aber dem Zeitgeist Widerstand leisten, weil
nur so Menschen und Tiere gerettet werden können vor den vielen glatten Worten, die Humanität betonen
aber die Nächstenliebe fehlen lassen. Auch hier in diesem Forum fällt auf, dass Christus überaus selten
zitiert wird, dass es also vielen Teilnehmern hier ganz offensichtlich um Lästerungen oder Unterhaltung
geht. Das Amt des Priesters ist so üeraus wichtig und ein Priester kann mit der Hilfe Gottes viuele Seelen
retten. Wenn der Priester aber den Zeitgeist mehr liebt oder fürchtet als er Gott lieben und fürchten
müsste (Gottesfurcht!!) dann ist ihm am ende alles so ziemlich egal und er wird nur noch wie ein bezahlter
Knecht seine Arbeit tun.
#85 Paulaner † 10:25:35 | Donnerstag, 19. November 2009
Du Tschapperl mit dem PISA Problem hast wieder mal den Zusammenhang nicht mitgekriegt… Goldengel: Paulaner,
Ach so? Wer ist nun kirchenfeindlich? Ist das nicht eher ein Zölibatsbrecher? Ich habe mich nicht auf
den Zölibatsbrecher(bericht) allein bezogen: „gehen Sie zuerst mal davon aus, daß es hier nicht um die
rkK geht sondern …“ Deine hormongesteuerten Reaktionen sind für so wahnsinnig komplexe Angelegenheiten
ungeeignet: der Zölibatsbrecher kommt nur in deinem Kopferl vor, in meinem Text nicht.
#83 Phillip 10:23:50 | Donnerstag, 19. November 2009
@Goldengel Man darf aber auch nicht vergessen, wie Sie erwähnt haben, dass Zölibatsbrecher heute statt
sich zu schämen, noch frech auftreten und die Schuld ihres Versagens der Kirche anlasten. :)3 Genau richtig!
Ein gutes Beispiel hier im Forum ist der Leser Schalom aka Horst Zehnter. Aus Wut über das eigene Versagen
kämpft er gegen die Heilige Katholische Kirche.
#81 Goldengel 10:20:50 | Donnerstag, 19. November 2009
Phillip Das ist doch hier bei kreuz.net ein bekanntes Phänomen Das wirkliche Phänomen ist vor allem,
dass genau jene User, welche gegen die Katholische Kirche und ihre moralischen Werte sind, sich aufregen,
dass dies kein christliches Portal ist. Wer sind nun die Hetzer? Abgesehen davon kann man das wohl jedem
Journalisten unterstellen, der nicht das bringt, was man lesen möchte. sondern maximal Art und Weise
der Berichterstattung. Man darf aber auch nicht vergessen, wie Sie erwähnt haben, dass Zölibatsbrecher
heute statt sich zu schämen, noch frech auftreten und die Schuld ihres Versagens der Kirche anlasten.
Es wird denen halt nicht überall, wie dem Zeitgeist entsprechend, der goldene Löffel in den Mund gesteckt.
#80 Phillip 10:13:39 | Donnerstag, 19. November 2009
@Goldengel Guten Morgen! Ist das bei Ihnen so: der die Nachricht bringt, wird hingerichtet? Das ist doch
hier bei kreuz.net ein bekanntes Phänomen. Nicht der Babymord wird kritisiert, sondern die, die dagegen
aufstehen. Nicht die totale sexuelle Entartung der Gesellschaft, sondern diejeingen, die es wagen das
zu kritisieren. Nicht die Verbannung Gottes aus dem öffentlichen Raum, sondern die, die damit nicht leben
wollen. usw… Nicht die Tatsachen sind offenbar skandalös, sondern maximal Art und Weise der Berichterstattung.
#79 Goldengel 10:07:42 | Donnerstag, 19. November 2009
Paulaner Ach so? Wer ist nun kirchenfeindlich? Ist das nicht eher ein Zölibatsbrecher? Ach so – da ist
kreuz.net schuld, ja dann… Ist das bei Ihnen so: der die Nachricht bringt, wird hingerichtet?
#78 Paulaner † 10:02:38 | Donnerstag, 19. November 2009
Gehen Sie zuerst mal davon aus, daß es hier nicht um die römisch katholische Kirche geht sondern um
eine knallharte, kirchen- und papstfeindliche Bibelfundisekte, die sich fälschlich als Nachfolger des
verstorbenen Erzbischofs Levebvre eingenistet hat. Da ist nichts marianisch und nichts katholisch sondern
alles nur genasführt. so_nicht: Warum so?
#77 Phillip 09:58:48 | Donnerstag, 19. November 2009
@so nicht Ebenso könnten Sie aber auch die Art und Weise des abgefallenen Trieb-Priesters kritisieren.
Es ist eine Sache den Zölibat zu brechen, eine andere diesen Bruch des Weiheversprechens auch noch als
besonders mutig oder richtig darzustellen und im Nachhinein mit Dreck auf die Kirche Christi zu werfen.
Hätte dieser Mensch demütig seine Verfehlungen gebeichtet wäre die Aufregung sicher deutlich geringer
gewesen. Er ist es, der durch sein Verhalten dem Leser und vor allem Jesus Christus ins Gesicht spuckt.
#76 Goldengel 09:49:27 | Donnerstag, 19. November 2009
so nicht Wieso stört Sie die „gewürzte“ Wahrheit so sehr? Gehen Sie zu kath.net – dort ist es sanfter
und die Wahrheit nicht so knallhart – für Warmduscher
#75 so_nicht 09:47:21 | Donnerstag, 19. November 2009
Warum so? Man kann nur froh sein, dass es hier heißt „katholische nachrichten“ und nicht „christliche
nachrichten“. In der Sache gehe ich konform, aber die Art und Weise, wie der Autor urteilt und abwertet
empfinde ich als erbärmlich. Kennt jemand ein Forum, wo über die „Katholische Welt“ berichtet wird,
ohne dass mir die Informationen ins Gesicht gespuckt werden?
#74 Goldengel 09:42:33 | Donnerstag, 19. November 2009
mathild Leider muss gesagt werden, dass viele Priester ja gar nicht wissen, was der Zölibat überhaupt
bedeutet. Viele dieser verwöhnten Mamabubis wissen ja gar nicht wer Christus eigentlich war. Es gibt
ja katholische Zweige, die ja nicht gewillt sind „den ganzen Weg der Selbstaufgabe für den Dienst an
Gott“ anzunehmen. Kein Mann, der sich der sexuellen Lust hingibt und ausliefert, hat das Recht sich „ein
Mann Gottes zu nennen“. Der Priesterdienst solcher Leute ist eine Lüge, die dem Teufel gut zu Gesicht
steht. Und dem Teufel gefällt es „seine Filialen“ zu errichten zur Demütigung unseres Herrn Jesus Christus
und jener Diener, die den Zölibat wirklich einhalten.
#73 mathild 09:32:39 | Donnerstag, 19. November 2009
an Thomasius – was nutzt eine Begrüßung und Verabschiedung? Was nutzt einem Gottesdienstbesucher eine
Begrüßung und eine Verabschiedung, wenn die Pastoren danach nicht mehr gesehen sind und in der Woche
von einem zum anderen Termine düsen. Die Alten aber bleiben auf der Strecke – sie werden nicht besucht
und um die Jugend kümmern sich auch Laien in der ev. Kirche. Selbst die Konfirmanden werden nicht angehalten
den sonntäglichen Gottesdienst mir ihren eltern zusammen zu besuchen. Die Eltern schlafen am Sonntag
den Schlaf der Gerechten weiter und verlangen dann von den Kindern für zwei Jahre den Gottesdienst zu
besuchen. Thomasius – erkennen sie die Zeichen der Zeit – Gott schütze uns ALLE !
#72 Phillip 09:32:36 | Donnerstag, 19. November 2009
bzgl. Manfred Kolberg Der Fall des abgefallenen Priesters M. Kolberg zeigt in aller Deutlichkeit, daß
die Katholische gut daran tut, am Zölibat festzuhalten. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Die einen
getrieben von Unterleibsgefühlen, die anderen durch die Liebe zum und Demut vor dem HERRN.
#71 Thomasius 08:53:30 | Donnerstag, 19. November 2009
@DerRabe Das scheint ja wohl auch ein wesentlicher Unterschied des Verhaltens der Priester zu den Pastoren
zu sein. Priester „verkrümeln“ sich nach der Messe, während die Pastoren die Gläubigen vielfach vor
dem Gottesdienst begrüßen und nachher verabschieden.
#70 Goldengel 08:10:50 | Donnerstag, 19. November 2009
DerRabe Genau das habe ich gemeint. Wenn der Priester von anderen Menschen nicht mehr zu unterscheiden
ist, vor allem was sein Benehmen betrifft, dann kann jeder Theologe eine Predigt halten. Dann brauchen
wir keine Priester mehr. Ein Priester sollte ein Heilsbringer sein und sich nicht einmal am Altar profilieren
und dann nochmal profilieren, indem er den „coolen“ Priester spielt. Gottes Segen an Sie
#69 DerRabe 05:47:46 | Donnerstag, 19. November 2009
Goldengel, Wenn Sie anerkennen, dass der Zölibat eine wichtige Grundsäule des katholischen Glaubens
ist dann gebe ich Ihnen vollkommen recht. Hatte Sie zuvor mal anders verstanden. Heute schämt sich niemand
mehr seiner Berufskleidung als die Geistlichen, selbst die Müllabfuhr hat da weniger Probleme. Ganz besonders
krass erlebte ich das mal in einer Messe. Der Priester zog sich unmittelbar nach der Messe schleunigst
um und stieg in einen fetten BMW und brauste davon. Zuvor konnte ich ihn noch fragen warum er das so mache.
Der Mann war sichtlich erstaunt so eine Frage zu hören. Es ist doch klar, dass die weltlichen Einflüsse
ihn schon längst ganz und gar eingeholt hatten. Der Mann hatte (wie so viele Priester) nicht mal mehr
ein noch so kleines Kreuz an sich getragen. Die Damen- oder Herrenwelt musste ihn also für einen absoluten
Zivilisten halten. Priester, die nicht mehr als Priester erkannt sein wollen tanzen auf zwei Hochzeiten!
Unserganzes Leben soll aber ein ernst zu nehmender Gottesdienst sein.
#68 Dr. Schlämmer 05:18:43 | Donnerstag, 19. November 2009
Zum Zölebat, ähem Zölibat, (männl.) Er eliminiert auch Mietlinge, denen der Glaube fehlt, um katholische
Priester zu sein. Wie wär’s mit einem „r“ => katholischer Priester. Dieser kleine, bislang unverbesserte
Lapsus verrät, was von der ganzen Meinung der kreuz.net-Redaktion in diesem Fall halten ist: DURCH UND
DURCH UNKATHOLISCH.
#67 Sefirot 00:57:32 | Donnerstag, 19. November 2009
Frucht der Sünde… Im Jahr 2001 gebar seine Kebse – die offenbar bereits verheiratet war – eine Frucht
der Sünde. Was ist denn das für eine köstliche Frucht … ein Granatapfel…
einfach erstaunlich wieviele Deppen sich um das ach so kleine kreuz.net und dessen ach so marginale Zielgruppe
Gedanken machen und regelmäßig Stunden hier verbringen gelle, Methodistdeppchen
Mit diesem sog. „Abfall-Priester“ hat die Kirche nichts verloren. Im Gegenteil, mit dem Abgang dieser
Person hat sie etwas dazugewonnen. Ein einzig faules Ei verdirbt den ganzen Brei.
#61 Methodist 21:56:22 | Mittwoch, 18. November 2009
@Gotthard … wenn die Linie dieser Seite, die sich in ihrem Sinne durchaus missionarisch versteht, auf
mehr Gehör und Gefolgschaft stossen würde als bisher, wo sie ja nur ein für den Meinungsbildungsprozess
nur völlig belangloses Splittergrüppchen beeinflusst, also, wenn diese Seite wirklich ihre Linie durchsetzen
würde, dann müsste sich einmal überlegen, welche Massnahmen ergriffen werden müssen, um den Machern
das Handwerk zu legen… Aber so… man muss ja alles verfolgen, was krude, extremistisch und menschenverachtend
ist. Toleleranz, so lange wir sie uns leisten können… Im Moment ist der Sumpf um kreuz.net tolerierbar,
weil statistisch unerheblich… Gut so…
#60 Gotthard 21:50:50 | Mittwoch, 18. November 2009
Abfall-Priester Die Redaktion spiegelt die Menschenfreundlichkeit Gottes wieder in jedem Artikel. Es geht
eine ungeheure missionarische Kraft von dieser Seite aus, da in jeder Zeile die Liebe Jesu Christi zu
jedem Menschen durchscheint – während im Mainstream-Journalismus nur die Starken und Schönen und Erfolgreichen
zählen.
Nun, werter Wolfgang, empfehlenswert soll es sein, sagt man, sich vor Zuschriften kundig zu machen. Das
römisch Recht sah für eine gültige Eheschließung rechtlich Unverheirateter noch ausschließlich das
Konsensprinzip vor (consensus facit nuptias, non concubitus; vgl. Dig. 50,17,30). Sämtliche freien römischen
Bürger standen außerdem nach der Lex Iulia et Papia (18 v. Chr.) unter der Verpflichtung zur Eheschließung
(erst 534 n. Chr. mit dem Codex Iustinianus aufgehoben). Das II. Laterankonzil griff nun erstmalig in
das römische Eheschließungsrecht ein, indem es ein Ehehindernis rein kirchlichen Rechtes (sic!)erließ,
demzufolge Kleriker keinen rechtsgültigen Ehekonsens leisten können („Huiusmodi namque copulationem
quam contra ecclesiasticam regulam constat esse contractam matrimonium non esse censemus.“ – vgl. Mansi).
Gleichwohl kann und wird durch den Apostolischen Stuhl in Einzelfällen (bei verheirateten lateinischen
Diakonen oder orientalischen Priestern) von diesem Ehehindernis dispensiert, weil das Hindernis nicht
göttlichen Rechts ist.
#58 Methodist 21:46:34 | Mittwoch, 18. November 2009
@noch ein Landorganist solange ich nicht in einer Welt leben muss, in der Leute wie Du was zu sagen haben,
Landorganist, solange ist alles in Ordnung in meiner Lollipopwelt… Solche Leute wie Du waren uns sind
immer Pestbeulen am Leib nicht nur der Kirche, sondern auch der Gesellschaft. Tröstlich, dass diese Gesellschaft
Leute wie Euch längst in Ghetto vertrieben hat… Da kannste mit den paar Deinesgleichen grade rumschreien
wie Du willst. Auf Euch schwachmaten hört ja eh keiner…
Fantasten-Methodist reiht sich ein zu den größten Deppen der Seite. Heute schonmal Zeitung gelesen oder
Nachrichten gesehen? Die neueste Meldung zur Überalterung und Schrumpfung der indigenen Bevölkerung
in Deutschland? Die Musels haben schon genug Stadtviertel völlig in ihrer Hand. Originalaussage eines
Polizisten: „Ich lass mich jetzt umschulen und geh dann nach Afghanistan denn dort ist es auch nicht gefährlicher
für mich, aber es gibt mehr Geld.“ Aber du lebst ja in deiner Lollipop-Fantasiewelt
#55 Methodist 20:51:05 | Mittwoch, 18. November 2009
@soso, die Musels… Wo die knapp davor sind, in Europa die Mehrheit zu stellen… Du bist noch blöder,
als man sich vorstellen kann… Im Übrigen, ob die Musels oder Leute wie Du ist eh egal… Ihr gehört
alle in den selben Sack. Sack zugebunden und ab in den Keller damit…
der M-Depp fantasiert immer noch dein säkularisiertes Europa, dass du dir als angeblicher Methodist wünschst,
werden dir die Musels schön an deinen Hut schmieren
#52 Lycobates 20:47:19 | Mittwoch, 18. November 2009
zum Nizänum I, can.3 Der vorhin zitierte dritte Kanon des I. Nizaenums verbietet das Zusammenleben von
Klerikern mit einer subintroducta (heimlich/unrechtmäßig eingeführten Frau), gr. συνείσακτοs.
Im 55. Brief vom Hl. Basilius von Cäsarea an den Priester Paregorius findet sich eine zeitgenössische
autoritative Interpretation: Das Konzil schärft den Zölibat überhaupt ein, nur nahe weibliche Blutsverwandte
sind im Priesterhause erlaubt, alle anderen Frauen haben als subintroductae zu gelten. Die männliche
Genusform im Griechischen erklärt sich durch die Zusammensetzung des Adjektivs. Ein Zusatz „Frau“ ist
unnötig. Der Zusammenhang, wo noch Mutter, Schwester und Tante als zulässig erwähnt werden, ist ja
klar. (Natürlich kann das Wort auch männlich sein, aber nicht in diesem Zusammenhang). Auch ein Zusatz
„Heirat“ oder „verheiratet“ verbietet sich, da geweihte Bischöfe/Priester/Diakone nicht (mehr) heiraten
konnten (wie schon dargelegt). Ich sehe jetzt, daß es noch einen älteren ähnlichen Kanon gibt, vom
Konzil von Elvira, 305, zwanzig Jahre früher. Das ist aber kein ökumenisches Konzil.
#50 Methodist 20:43:36 | Mittwoch, 18. November 2009
@das schönste, Landorganist, ist ja, dass Europa ausnahmslos so säkularisieren wird, dass Ihr weder
eine liberale Abtreibungsgesetzgebung, noch die fortschreitende Gleichstellung von Homo-Beziehungen verhindern
könnt… Wenn man diesen psychopathischen Quatsch liest, den Du hier verzapfst, dann kann man nur froh
sein, dass das Grossteil der Leute für solche Armleuchter wie Dich nur Mitleid übrig hat… Träum Du
nur von Deinem strengen Richtergott. Jedem Menschen den Sado-Gott, den er möchte… und wenn Du so einen
brauchst, bitteschön, leb Deine maso-Fantasien nur aus… mal dir richtig schön aus, wie dein Rachegott
die bösen Protestanten und Atheisten bestraft… Lächerlich machst Du Dich doch in der Welt draussen
mit so einem Unsinn sowieso, Landorganist…
jojojo Das Wachstum der Freikirche in Europa fängt aber den Rückgang der Landeskirchen auch nicht auf,
die Protis verlieren in der Summe immer noch mehr als die Katholiken. Und das so Deppen wie du sich mehr
als äußerst vereinzelten Zulauf von katholischer Seite für die Protis erhoffen … wenn’s anständige
100% Protestanten sind hab ich da nicht mal dagegen, das ist dann jeweils das persönliche Problem der
Leute vor ihrem ewigen Richter. Nur die Pseudochristen, die 0% christlich aber 100% Zeitgeistarschkriecher
sind widern mich an und für die ist eh schon das Höllenfeuer angeschürt. In dieser Welt sind sie eh
schon tot und mit der Kässfrau haben sie sich ne passende Totengräberin gewählt Jesus Christus war
wohl der unzeitgemäßeste „Mensch“ den es je gab, also wer ihm nachfolgen will, weiß was er zu tun hat
o^/
#45 Methodist 20:25:23 | Mittwoch, 18. November 2009
@noch ein Landorganist… In Europa wachsen die grossen Kirchen nirgendwo mehr… weder Katholiken noch
Landeskirchen, wohl aber die Evangelikalen Freikirchen… Dass Sie nun damit argumentieren, die Katholiken
schrumpelten in Europa halt weniger als die Landeskirchen, na ja, das zeigt ja schon, wie verzweifelt
Sie sein müssen… In Europa gewinnt derzeit nur eine Gruppe nennenswert, die der Nichtchristen… Hauptsache,
das Gewicht verschiebt sich weltweit nach und nach in Richtung Protestantismus… und das ist wohl so…
weiterhin Deppenfantasien Methodist der Lackaffe weiß genau wo sein Lindenblatt war, deshalb muss er
sich in sonstige Ecken der Welt retten. Bleib doch mal in Europa du Verschleierungsdepp und dann präsentier
die Zahlen
#42 DerRabe 20:12:19 | Mittwoch, 18. November 2009
Seit Jahrzehnten schon… …wird der Glaube weichgespült, die Worte Jesu Christi zu Buße und Umkehr
und guten Werken, zur Hölle und zum ewigen Leben und dem Alleinanspruch Gottes Gott zu sein auf eine
widerliche, verfüherische Art heruntergespielt, dass von Gerechtigkeit und Liebe nicht mehr viel übrig
bleiben kann. Mit was für furchtbaren Konsequenzen!!!
#41 Methodist 20:11:48 | Mittwoch, 18. November 2009
@nä, Sie Landorganist… Rechnet man das Wachstum der Pfingstkirchen und der protestantischen Freikirchen
mit ein, wächst die Gruppe der Protestanten deutlich schneller als die sog. RKK… Sie haben halt keine
Ahnung… aber das ist ja nicht weiter verwunderlich… :)3 :)3 :)3 :)3 :)3
Nun, werter Rabe … „Pausenlos lernen Kinder, Jugendliche und Erwachsene“, schrieben Sie, „dass Gewalt
das alleinige Mittel zur Konfliktlösung ist, besonders deutlich in den unzähligen amerikanischen Spielfilmen.“
Nun, das mag ja vielleicht zutreffen, nur frage ich mich, woher Sie das denn wissen … (Durch eigene
Anschauung, dann müßte man unterstellen, Sie hätten durch diese das aus diesen zu Lernende tatsächlich
gelernt; oder nur vom Hörensagen, dann müßte man mit gewissem Recht unterstellen, Sie wüßten nicht
kraft eigener Anschauung, wovon Sie sprechen. Manchmal eben ist die intellektuelle Meerenge zwischen Scylla
und Charybdis außerordentlich schmal …
die Deppen fantasieren wieder :D Hahaha… Zulauf bei den Protestanten erhofft sich Methodist. Dabei
laufen den zersplitterten Protis sowohl in absoluten Zahlen als auch prozentual viel mehr Leute davon
als der V2-Sekte
#38 DerRabe 20:02:08 | Mittwoch, 18. November 2009
Kultur der Gewalt Was der Kulturstaat sät das wird er ernten! Pausenlos lernen Kinder, Jugendliche und
Erwachsene dass Gewalt das alleinige Mittel zur Konfliktlösung ist, besonders deutlich in den unzähligen
amerikanischen Spielfilmen. Gewalt wird verherrlicht, anwenden sollen wir sie aber nicht. Das gleiche
spielt sich im Milliardengeschäft mit der Pornografie ab: Zur Bindungsunfähigkeit verführt, wird gleichzeitig
hervorgehoben wie wichtig doch die Familie sei. Wir säen nur was wir ernten und wir ernten was wir säen!
Wie sehr wird in Deutschland der Kulturstaat hervorgehoben, wieviel Betroffernheitskultur will uns die
Menschlichkeit garantieren. Da Gott im allgemeinen strenge zurückweisung in den Herzen der Menschen erfährt
kann uns seine Weisheit und sein Segen, sein Friede und seine schützende Gerechtigkeit und Liebe nur
sehr bedingt erreichen. Stattdessen treten Menschen auf den Plan und maßen sich an die genannten göttlichen
Eigenschaften auch ohne Gott übernehmen zu können, so geschehen bei den Nazis und Koimmunisten und heute
bei den Islamisten und Demokraten. Es wird immer unheimlicher!
#37 Methodist 19:57:23 | Mittwoch, 18. November 2009
@lateinheini… wäre kreuz.net nur bekannter, hätten wir Protestanten viel mehr Zulauf… Besser kann
man für uns garnicht argumentieren, als mit dieser Seite… oder? :)3
#34 Lycobates 19:42:12 | Mittwoch, 18. November 2009
noch einmal zum Zölibat @Thomasius Sie haben teils schon recht. Klerikale Habsucht bzw. Geltungssucht
ist nicht von gestern (Simon der Zauberer wollte es ja schon, siehe Apg. Kap. 8); auch das ist erbsündige
Belastung, die aber zum Prinzip nichts aussagt. Die Lebemänner kann man nicht als Richtschnur nehmen,
auch nicht als Argument fürs Gegenteil. Gott wird uns alle richten. Es stimmt, daß es in der Anfangszeit
der Kirche, als viele Erwachsene in gestandenen Verhältnissen zu Amt und Würde kamen, mehr Verheiratete
gegeben hat, als später, als die Regel (die es ja als evangelischen Rat seit immer gegeben hat) eingeschärft
wurde, und junge Leute frisch zur Kirche kamen, oder christliche Familien entstanden. Die einst verheirateten
Apostel haben aber bestimmt nicht ihre Familie auf allen Missionsreisen mitgenommen; darüber schweigen
sich die Quellen aus. Das wäre auch besonders unpraktisch gewesen. Von Petri Schwiegermutter hören wir
seit dem Besuch des Herrn in ihrem Haus und ihrer Genesung (Mt. 8) nichts mehr; Petri Frau wird ja nicht
einmal erwähnt, nur die Mutter. Von allen anderen Aposteln lesen wir, daß sie alles hinter sich ließen,
um Christus zu folgen. Das ist doch wohl klar. Bemerkenswert auch, daß gerade Titus und Timotheus, beide
jung und ledig, Pauli Adressaten zum Zölibat sind. Wünsche Erleuchtung und Segen
Als ausgewiesenem Experten, werter Wolfgang, wird es Ihnen doch sicher nicht nur leichtfallen, sondern
sogar Vergnügen bereiten, die misera plebs über die Bedeutung und Sinnspitze des Begriffs der συνείσακτοι
aus can. 3 Nic. aufzuklären und evtl. darzulegen, warum darin die Begriffe ό γάμος und ή γυνή
nicht vorkommen … wenn’s Ihnen nichts ausmacht …
#32 lateiniheini 19:39:31 | Mittwoch, 18. November 2009
Wenigstens ehrlich Ihr mögt ja über den guten Mann so schimpfen, wie ihr wollt- aber der ist wenigstens
ehrlich zu sich selbst und anderen! Es ist ja auch der beste Beweis dafür, dass es nicht irgendwann „Plopp“
macht und man ist auf immer und ewig zwangszölibatärer röm.-kath. Priester! Klar ist es vielen hier
ein Dorn im Auge…aber immer schön weiter pieksen lassen… Herrn Kolberg ist Anerkennung auszusprechen,
nicht weil er vom Christentum zum Christentum konvertiert ist, sondern weil er seine Familie nicht verraten
und verkauft hat! Es sei ihm psychisch „immer schlechter“ gegangen. Tja, viele hätten sich wohl gewünscht,
er „macht euch den Enke“ (man möge mir die Wortwendung verzeihen)- dann das Mäntelchen des Stillschweigens
drüber und kein Problem mit dem Zwangszölibat. Nein, er steht dazu und hat seinen inneren Kampf aufgenommen
und gewonnen (schade, das Enke das nicht mehr gelungen ist). Seien wir also froh und danken wir Gott,
dass er Herrn Kolberg den richtigen Weg aufgezeigt hat. :)3 :(3
#31 Thomasius 19:21:58 | Mittwoch, 18. November 2009
@Lycobates Das der Zölibat eine mögliche Lebensform darstellt, ist unbestritten – schon Paulus entschied
sich dafür. Dass die verheirateten Apostel zölibatär lebten, dürfte dagegen ein Märchen sein. Wenn
es im Thimotheusbrief heißt: „Der Bischof soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu Gehorsam
und allem Anstand erziehen. Wer seinem eigenen Hauswesen nicht vorstehen kann, wie soll der für die Kirche
Gottes sorgen?“ , spricht manches dafür, dass im Neuen Testament kein Amt von der zölibarären Lebensweise
abhängig gemacht wurde. Auch das Nizäum ist kein Beweis dafür, dass Jesus Christus von seinen Jüngern/Aposteln/
den Bischöfen Ehelosigkeit gefordert habe. Übrigens ist der Kreuz.netArtikel absurd, wenn dort geschrieben
steht, der Zölibat sichere die „Armut“ der Priester „Der Zölibat hat eine wichtige Funktion: Er eliminiert
auch Mietlinge, denen der Glaube fehlt, um katholische Priester zu sein.“ Die zahlreichen Abbildungen
verfetteter Priester und Mönche in der christlichen Kunst „beweisen“, dass man sehr wohl als Kleriker
„zu leben“ wusste und dass es dabei auf den Glauben nicht unbedingt ankam.
#30 Soramonas 19:19:36 | Mittwoch, 18. November 2009
Bibelstellen über die Ehe von Geistlichen „Was die Frage der Ehelosigkeit angeht, so habe ich kein Gebot
vom Herrn. Ich gebe euch nur einen Rat als einer, den der Herr durch sein Erbarmen vertrauenswürdig gemacht
hat. Ich meine, es ist gut wegen der bevorstehenden Not, ja, es ist gut für den Menschen, so zu sein.“
– 1. Korinther 7,25f EU Den Zölibat mit der Bibel zu begründen ist allerdings nicht überzeugend, denn
es gibt auch Bibelstellen über die Ehe von Geistlichen: „Er soll nur eine Jungfrau heiraten. Eine Witwe,
eine Verstoßene oder eine Entehrte, eine Dirne, darf er nicht heiraten; nur eine Jungfrau aus seinem
Stamm darf er zur Frau nehmen; sonst würde er seine Nachkommenschaft unter seinen Stammesgenossen entweihen;
denn ich, der Herr, bin es, der ihn heiligt.“ – Leviticus 21,13-15 EU „Wegen der Gefahr der Unzucht soll
aber jeder seine Frau haben und jede soll ihren Mann haben.“ – 1. Korinther 7,2 EU „Deshalb soll der Bischof
ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet, nüchtern, besonnen, von würdiger Haltung, gastfreundlich,
fähig zu lehren; er sei kein Trinker und kein gewalttätiger Mensch, sondern rücksichtsvoll; er sei
nicht streitsüchtig und nicht geldgierig. Er soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu Gehorsam
und allem Anstand erziehen.“ – 1. Timotheus 3,2-4 EU
Unreif Die Schuld fand Kolberg – wie jeder unreife Charakter – bei den anderen. Dann dürfte es sich bei
der „Redaktion“ von kreuz.net ja um eine Ansammlung unreifer Charaktere handeln…
#28 Paulaner † 18:59:28 | Mittwoch, 18. November 2009
Noch wichtiger: wenn das Scherflein, das übrig bleibt, der Kirche zukommt engelhardt: Scheidung D.h.
Scheidung ist erlaubt, wenn man danach Priester wird? Oder den Kindern, welche es als Ordensbrüder und
-schwestern mitnehmen… Auf jeden Fall als nützliche Verwendung.
#27 engelhardt † 18:54:41 | Mittwoch, 18. November 2009
Scheidung Christus sagt deutlich, dass diejenigen die Frau und Haus und Kinder um seinetwillen erlassen
in der kommenden Welt dafür das ewige Leben erhalten werden. D.h. Scheidung ist erlaubt, wenn man danach
Priester wird?
gefallener Priester! Wie traurig, daß man sowas lesen muss. Der sieht auf dem Bild schon richtig besessen
aus. Jetzt hat der Teufel nochmal seine üble Macht gezeigt! Selbst Priester sind nicht immer davor gefeit.
Auch sie müssen achtsam sein in der heutigen Zeit. Die Teufelsanbeter verstecken sich überall, nicht
nur in der Gosse, sondern auch an besseren Orten. Da, wo man ihn nicht vermutet! In der protestantischen
Kirche ist der Mann bestens aufgehoben. Da sind sowieso alle vom Teufel besessen.
#25 Lycobates 18:45:31 | Mittwoch, 18. November 2009
Zölibat @Thomasius Der Zölibat in der Katholischen Kirche ist eine „Erfindung“ Jahrhunderte nach „Gründung“
der Kirche und hat mit der Lehre Jesu Christi kaum etwas zu tun. Sie irren hier. Schon das erste Konzil
von Nizäa (325) hatte Anlaß, im 3. Kanon, den damals bereits bestehenden Zölibat (er ist apostolisch)
wieder einzuschärfen, indem es für Kleriker die Kohabitation mit einer Frau (außer der Mutter, Schwester,
Tante, sonstiger unbescholtener Frau) verbot. Daß das immer wieder schiefging, ist mit der erbsündigen
Belastung des Menschen genügend erklärt. Daher wurde es auf anderen Konzilien und von den Päpsten auch
immer wieder eingeschärft. Nicht erst 1022. In der Ostkirche kann kein Priester heiraten. Nur kann dort
ein bereits Verheirateter Weltpriester werden, und, wenn er will, sein Eheleben fortsetzen (Ersteres kann
in der Westkirche auch, Letzteres nicht). Ein später verwitweter Weltpriester kann aber nicht wieder
heiraten (auf Grund des Wortes Pauli, „der Diakon/Priester(Bischof) sei Mann nur einer Frau“ 1Tim 3: das
gilt nicht injunktiv, sondern limitativ, wie die Kirche es immer gehalten hat; Timotheus selber war ja
ledig). Mönche und Bischöfe (im Osten oft aus dem Mönchsstand bezogen) sind in Ost und West immer zölibatär.
So war es immer, und so hat es sich bewährt. Daß das heute vornehmlich in der Konzilssekte schrecklich
schief geht, hängt in erster Linie damit zusammen, daß seit 40 Jahren dort keine oder kaum noch sakramentale
Gnaden fließen. Das hält keiner aus.
#24 Goldengel 18:24:36 | Mittwoch, 18. November 2009
Thomasius Ruhig Blut, nicht aufregen. Ich weiß ja, dass dem Teufel der Zölibat ein Dorn im Auge ist,
denn ein Priester, der den Zölibat einhält, den kann er ja nicht mehr dirigieren. Somit ist das Brechen
des Zölibats für den Teufel der grösste Gewinn seiner Macht über den Priester. Sie kämpfen für den
Teufel in diesen Seiten – gut gemacht, er wird Sie dafür belohnen.
#23 Thomasius 18:20:33 | Mittwoch, 18. November 2009
@Goldengel Lesen Sie doch mal die Bibel bevor Sie ständig über andere Leute herziehen!!! Der Zölibat
in der Katholischen Kirche ist eine „Erfindung“ Jahrhunderte nach „Gründung“ der Kirche und hat mit der
Lehre Jesu Christi kaum etwas zu tun. Im Jahre 1022 ordnete Papst Benedikt VIII. auf der Synode zu Pavia
gemeinsam mit Kaiser Heinrich II. an, dass alle Geistlichen künftig nicht mehr heiraten durften. Da es
für Priester üblich wurde, die Heilige Messe täglich zu zelebrieren, spielte dabei vor allem die kultische
Reinheit eine Rolle, aber auch die Tatsache, dass sonst Kirchenbesitz an die Kinder der Geistlichen vererbt
worden wäre. Verstöße gegen den Zölibat wurden mit Kirchenstrafen belegt, und bereits verheirateten
Geistlichen wurden Amt und Besitz entzogen.
#22 Goldengel 18:09:23 | Mittwoch, 18. November 2009
Der Rabe Der Zölibat ist der einzige Weg für einen Priester Gott zu dienen. Bitte lesen Sie meinen allersten
Beitrag bei kreuz.net, dann erkennen Sie meinen Geist. www.kreuz.net/bookentry.5344.html Also beruhigen
Sie sich, lieber Rabe :(3
#21 Dr. Schlämmer 18:08:15 | Mittwoch, 18. November 2009
Besser mal Klappe halten Es sei ihm psychisch „immer schlechter“ gegangen. Nicht jeder Pfarrer verfügt
über das Privileg eines Anhangs von Matronen www.kreuz.net/…ry.5628-remarks.html, die ihn bemuttern
und bewundern, egal was kommen mag. Doch dann begann er es mit einer Konkubine zu treiben, die er schließlich
schwängerte. Ebenso genügt es manchen Pfarrern nicht, immer nur die zweite Geige zu spielen, wenn es
einmal kritisch wird. Außerdem sind Matronen nicht jedermanns Geschmack www.kreuz.net/…ry.5628-remarks.html.
#20 DerRabe 18:05:29 | Mittwoch, 18. November 2009
Saramonas, Versuchen Sie dich nicht die Worte Jesu Christu zum Zölibat ins Gegenteil zu verkehren! Christus
sagt deutlich, dass diejenigen die Frau und Haus und Kinder um seinetwillen erlassen in der kommenden
Welt dafür das ewige Leben erhalten werden. Die Ehe ist von Gott selbst geheiligt aber die Ehelosigkeit
steht unter einem noch größeren Stern, wenn sie auf Jesus ausgerichtet ist. Die Apostel haben Ehelosigkeit
für Christus gewählt, sogar Petrus tat das obwohl er verheiratet war. Weitere Beispiele aus derBibel
können aufgezählt werden. Sie sehen in der Ehe und im Ehebruch das Allheimlmittel der Religion obwohl
Christus deutlich sagt, dass die Verheirateten auf Erden im Himmel nicht mejhr heiraten werden, weilo
es im Himmel gar keine Heirat mehr gibt, auf vErden für all jene von Gott aber gewünscht ist, die die
Ehelosigkeit nicht aushalten.
#19 Goldengel 18:02:41 | Mittwoch, 18. November 2009
Der Rabe Was schreiben Sie denn da? Wo wäre ich jemals liberal, da lachen ja sogar meine Widersacher
in diesen Seiten. Bitte etwas mehr denken, bevor Sie schreiben.
#18 Regina 1961 18:00:28 | Mittwoch, 18. November 2009
Mal wieder… …ein Artikel, der eher einem Griff ins Klo gleicht. Journalistische Kloakenpost. Fäkalienjournalismus.
Anders kann man das hier wirklich nicht bezeichnen. Es fehlt nur noch das +.net Lieblingswort „Bastard“.
Dann ist alles gelaufen. Regina
#17 DerRabe 17:55:30 | Mittwoch, 18. November 2009
Goldengel, Ich habe schon bemerkt, dass Sie einem pausenlosen Irrtum zum Opfer gefallen sind. Ihnen genügen
humanistische Reden die Abtreibung, Drogen, Pornografie usw. weitestgehend freigeben und damit einen unheimlich
faulen Frieden einzementieren. Selbst bei einem brennenden Haus liegt ihnen weder die Warnung vor dem
Feuer noch die Feuerwehr. Man kann nur noch gratulieren! Zuviel Liberalität begünstigt zuviel Unrecht!
Haben Sie dass denn immer noch nicht begriffen???
#16 Günter Anus † 17:54:44 | Mittwoch, 18. November 2009
ein Brandenburgis hat das Recht, sein ganzes Leben aus kreuz.net zu verbringen! Herzlichen Glückwunsch,
dein Leben ist eine Konstante – alles schön protokolliert. Und was machst du morgen? ^^
#14 Goldengel 17:52:39 | Mittwoch, 18. November 2009
derRabe Wenn wir die Steine des Anstoßes für Christus abschaffen, dann schlagen wir die Steine aus den
tragenden Wänden des Glaubens heraus und verursachen einen gewaltigen Zusammenbruch. Nur dem Teufel gefallen
die Steine des Anstoßes. Und nur der Teufel hat Angst, dass man diese entfernt. Sie denken wie ein typischer
Priester und meinen, dass die Sünde da sein muss, quasi als Fundament des Glaubens oder so. Und genau
deshalb wird der Teufel in dieser Welt immer Herr sein – weil Menschen so denken wie Sie und alle Priester
geben Ihrer Lüge noch die Hand. Wie sehr hat doch der Teufel Angst, dass man „seine“ Mauern einreißen
könnte. Wie groß seine Angst ist, bestätigt mir Ihre Aussage, dass sie doch ja stehen bleiben mögen,
die Steine des Anstoßes, zum Machtbestätigung des Teufels.
hätte man nach fundi-verständnis die „frucht der sünde“ abtreiben dürfen? hört sich ja glatt so an.
„nein, du bist kein kind, du bist eine frucht der sünde.“ weißte bescheid! tipp: bigotterie de.wikipedia.org/wiki/Bigotterie
einfach mal lesen und denken!
#11 DerRabe 17:47:04 | Mittwoch, 18. November 2009
Nietzsche sagt… „So wie das Volk weiß, dass ohne begründeten Glauben kein Zölibat möglich ist, so
ist umgekehrt der Zölibat der lebende Beweis eines begründeten Glaubens ist für das Volk. „ Wenn wir
die Steine des Anstoßes für Christus abschaffen, dann schlagen wir die Steine aus den tragenden Wänden
des Glaubens heraus und verursachen einen gewaltigen Zusammenbruch.
#10 Goldengel 17:39:32 | Mittwoch, 18. November 2009
Zölibat Heute verstehen nur mehr wenige Priester den Sinn, der in einem enthaltsamen Leben liegt. In
der evangelischen Kirche gibt es Scheidungen, sogar bei den Orthodoxen und bei den Anglikanern auch. Oft
fühlen sich leider jene Menschen zum Priesteramt berufen, die eine „Selbstwertkrise“ haben und den Zölibat
als momentane Scheinlösung ihrer Krise betrachten. So sollte es nicht sein. Wer sich auf ein Leben im
Zölibat als Geistlicher einlässt, sollte auch wissen, warum. Es sollte überhaupt keine Priester geben,
denn kein Mensch kann dieses Leben „sündenfrei“ leben. Warum nicht einfach Theologen am Altar predigen
lassen, statt eines Priesters, der womöglich der grösste Sünder unter allen ist, weil dieser vom Satan
auserwählt wurde. Es gibt nur einen Priester in dieser Welt und das ist: JESUS CHRISTUS Alles was danach
kam und kommt, ist nur eine billige Imitation. Nur Christus weiß wirklich, wie der Teufel arbeitet, hat
ihn erkannt und ihn besiegt. Kein Priester dieser Welt wird je dem Teufel ein Schnippchen schlagen können,
weil diese Blinden nicht einmal erkennen, wann der Teufel vor ihnen steht. Blinden führen Blinde zur
Freude des Antichristen !
#9 engelhardt † 17:18:15 | Mittwoch, 18. November 2009
Achja… Erst sich darueber freuen, dass verheiratete Anglikaner katholische Priester werden und jetzt
behaupten, ohne Zoelibat waer’s nicht moeglich. Entscheidet euch mal. Zoelibat ja oder nein? Wenn ja,
warum Ausnahmen? Wenn Ausnahmen moeglich sind, was ist der Sinn des Zoelibats?
So viel (Selbst-?) Erkenntnis in einem Satz …! „Die Schuld fand Kolberg – wie jeder unreife Charakter –
bei den anderen.“ (Darf diese bemerkenswerte Erkenntnis der Redaktion auch auf die Bruderschaft von der
gemurmelten Messe oder die hier zuschreibenden „Revisionisten“ angewendet werden?)
#7 Goldengel 17:06:43 | Mittwoch, 18. November 2009
Sie irren, Ixlan Denn heute lobt man die Sünde und die Sünder verherrlichen sich gegenseitig. Ein Priester
hat sich an den Geist Gottes zu halten und sich nicht den Satan als Schirmherren zu holen. Es geht hier
darum, dass diese „Gottesmänner“ sich einbilden „berufen“ zu sein und sich deshalb in selbstgefälliger
Eitelkeit baden und dann noch Ehebrecher sind. Heulen und Zähneknirschen werden die Sünder und nicht
jene, welche die Sünde erkennen und verurteilen.
#6 ixtlan † 17:02:40 | Mittwoch, 18. November 2009
der Splitter im Auge des Anderen Verachtung, verächtlich machen, andere hassen und über sie lästern,
das sind die hohen Tugenden dieser Ober-Kirchen-Christen-Piuse. Man wird Sie alle am jüngsten Tag heulen
und zähneknirschen sehen!
#5 Goldengel 16:53:55 | Mittwoch, 18. November 2009
…in homöopathischen Dosen Ehebrecherinnen, die sich mit einem Priester einlassen…wie soll man diese
„feinen Damen“ denn nennen? Und dann erst die feinen Priesterburschen, die so was machen? Sünde zu Sünde.
Seinen Segen gibt der Teufel.
Verbesserung der Sprache in homöopathischen Dosen. Immerhin heißt das Kind jetzt „Frucht der Sünde“
und nicht mehr „Bastard“. Der Betroffene wird als „abgefallener Priester“ bezeichnet und nicht mehr als
Abfall-Priester.
#3 Goldengel 16:12:03 | Mittwoch, 18. November 2009
haher die Grundsätze des Anstandes beherrschen. Finden Sie, dass manche Priester die Grundsätze des
Anstands beherrschen, indem sie sich eine Freundin halten, wobei viele von diesen „Damen“ noch verheiratet
sind? Oder sind das Ihre werten Grundsätze des Anstandes?
und ganz besonders beachtenswert sind die orthographischen, syntaktischen und semantischen Fähigkeiten,
mit denen die +nattern ihre Schreibkünste hier absondern … Bevor sie über die dogmatischen Befindlichkeiten
anderer / Dritter urteilen, sollten sie lieber erstmal die Grundregeln der deutschen Sprache und die Grundsätze
des Anstandes beherrschen.
#1 undogmatisch 15:59:17 | Mittwoch, 18. November 2009
ach ja von den abgefallenen Priester war schon seit ein paar Tagen nicht mehr die Rede; wenn es solche
Artikel nicht gäbe, würden wir ja das ganze von kreuz.net definierte Vokabular wieder vergessen…oh
Ihr Langweiler…