Angeblicher Küng-Nachfolger reine Spekulation + Papst-Attentäter bleibt inhaftiert + Transplantation: Eierstock im Oberarm + Wissenschaft und Wahrheit + Sexueller Robin Hood
Dementi zu möglicher Küng Nachfolger
Österreich. Erich Leitenberger, der Pressereferent der Erzdiözese
Wien, betonte, daß die Entscheidung über den zukünftigen Diözesanbischof von Feldkirch (Vorarlberg)
in Rom getroffen werde. Die Meldung von ‘diepresse’, daß die österreichische Bischofskonferenz Benno
Elbs als persönlichen Wunschkandidaten vorschlage, wies der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Diözese
Feldkirch, Walter Buder, als reine Spekulation zurück.
Papst-Attentäter weiter in Haft
Türkei. Ein
türkisches Gericht hat eine vorzeitige Entlassung des Papst-Attentäters abgelehnt. Nach seinem Anschlag
auf Papst Johannes Paul II. im Mai 1981 verbrachte Mehmet Ali Agca 19 Jahre in einem italienischen Gefängnis.
Nach der Begnadigung im Juni 2000, wurde er in die Türkei ausgewiesen. Wegen eines bewaffneten Raubüberfalls
in den 70er Jahren wartete dort eine weitere Haftstrafe von sieben Jahren und vier Monaten auf ihn. Aufgrund
der Änderung des türkischen Strafgesetzes hatte Agca auf eine vorzeitige Entlassung gehofft. Das türkische
Gericht hat seinen Antrag jedoch abgelehnt.
Eierstock im Oberarm
Niederlande. Laut Presseberichten aus
den Niederlanden haben dortige Ärzte den Eierstock einer 29-jährigen Gebärmutterhals-Krebspatientin
durch eine umstrittene Operation bewahrt. Chirurgen verpflanzten den Eierstock der jungen Frau permanent
in deren Oberarm und behandelten sie anschließend im Beckenbereich mit der Strahlentherapie. Ziel der
Operation ist, der Patientin in Zukunft bei allfälligem Kinderwunsch Eizellen aus dem Arm zu entnehmen,
diese anschließend im Reagenzglas künstlich zu befruchten und so einem scheinbaren Recht der Patientin
auf Kinder nachzukommen.
Wissenschaft in ihren Schranken
Vatikan. Papst Johannes Paul II. wies nach
einem Bericht von Radio Vatikan bei einer Audienz für die Päpstliche Akademie der Wissenschaften darauf
hin, daß die Wissenschaft immer der Wahrheit verpflichtet sei. Sie müße deshalb von sämtlichen finanziellen
und ideologischen Konditionierungen frei sein. Wissenschaftliche Kreativität erfordere Respekt für die
Natur, vor allem für die Natur jedes menschlichen Wesens.
Begründer der sexuellen Revolution auf der
Leinwand
USA. Fox Searching Pictures wird am 19. November einen Film über Alfred Charles Kinsey († 1956)
veröffentlichen. Kinsey gilt als Begründer der „sexuellen Revolution“. Für das Drehbuch und die Regie
ist der Homosexuellen-Aktivist Bill Condon verantwortlich. Der Film erregte bereits Kritik, weil seine
schwarz-weiße Sicht der Dinge den historischen Fakten nicht entspreche. Kinsey wird als eine Art sexueller
Robin Hood dargestellt, während die moralischen Instanzen seiner Zeit das „Böse“ verkörpern.
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