Die Lage der österreichischen Bischöfe wird immer aussichtsloser
Österreichische Diözesen unterstützen massiv die ‘Aktion Leben’. Diese rühmt sich vor Abtreibungs-Ideologen, in Sachen Verhütung und Kinderabschlachtung „mit der katholischen Kirche überhaupt nicht einer Meinung“ zu sein.
(kreuz.net, Wien) Der Skandal-Verein ‘Aktion Leben Österreich’ werde fälschlicherweise als kirchennahe
Einrichtung beschrieben.
Das behauptete die Generalsekretärin des Vereins, Martina Kronthaler, am Donnerstag
vor der österreichischen Abtreibungs-Webseite ‘dieStandard.at’.
Zur Feststellung, daß die ‘Aktion Leben’
unter anderem in gratis zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten der Diözesen Graz, Linz und Klagenfurt
agiert, redet sich Frau Kronthaler auf die Vereinsstruktur hinaus.
Die Vereine in den Bundesländern
seien eigenständig: „Vier von ihnen dürfen die Infrastruktur und zum Teil die Räumlichkeiten der Diözesen
benützen.“
Damit gesteht Frau Kronthaler, daß die ‘Aktion Leben’ massiv von österreichischen Abtreibungs-Bischöfen
unterstützt wird:
„Die ‘Aktion Leben Oberösterreich’ etwa sitzt in Räumlichkeiten des katholischen
Pastoralamtes und sie nutzt die Infrastruktur.“
Unmißverständlich stellt Frau Kronthaler klar, daß
die Untervereine in den Bundesländern „unserem Leitbild verpflichtet“ sind: „Das betrifft natürlich
vor allem die Beratung.“
„Darin steht klipp und klar, daß die Beratung ergebnisoffen geführt werden
muß.“
‘Aktion Leben’ bezeichnet Kinderabschlachtung als „Ausweg“
Frau Kronthaler ist erbarmungslos:
„Wir raten zu gar nichts. Das würde dem Wesen der Beratung vollkommen widersprechen!“
Die tötungsoffene
Beratung hilft der Mutter nicht zur richtigen Entscheidung – und sie billigt die kaltblütige Ermordung
eines unschuldigen Menschen.
Die Generalsekretärin der ‘Aktion Leben’ versteigert sich sogar zur Aussage,
daß die Kinderschlachtung „halt manchmal der einzige Ausweg“ sei.
Der Lebensschutz gelte auch für die
Mutter – verdreht sie die Begriffe. Eine Erklärung, wie ein hilfloses Kind das Leben der Mutter gefährden
könnte, gibt sie nicht.
Außerdem sieht Frau Kronthaler „viele Fragen, wo wir mit der Katholischen Kirche
überhaupt nicht einer Meinung sind, das ist zum Beispiel der ganze Verhütungsbereich.“
Schlechtes Gewissen
oder Verfolgungswahn?
Angesprochen auf Kritik der – so ‘DieStandard’ – „radikal-katholischen“ Videowebseite
‘gloria.tv’, jammert Frau Kronthaler: „Hier sehen sie unser Problem.“
Die tötungsoffene Beratung werde
der ‘Aktion Leben’ von den „Radikalen“ immer vorgeworfen und „von der anderen Seite wird uns oft nicht
geglaubt“:
„Diese Herrschaften verfolgen uns seit Jahren, weil wir die Fristenregelung nicht bekämpfen,
ergebnisoffene Beratung haben und für Verhütung eintreten.“
Als Beispiel nennt Frau Kronthaler den
tapferen Gesundheitspsychologen Josef Preßlmayer.
Er „ist wegen uns“ in Hungerstreik gegangen – verdreht
Frau Kronthaler das vierzigtägige Fasten des Lebensrechtlers gegen die Verstrickung der Kirche mit der
‘Aktion Leben’.
Dann wird Abtreibungs-Befürworterin Kronthaler sarkastisch: „Wir haben schon überlegt,
ob wir ihm Kuchen bringen sollen – aus Lebensschutzgründen (lacht).“
Weiß die ‘Aktion Leben’ was sie
will?
Im Interview erklärte Frau Kronthaler ferner, daß die psycho-soziale Beratung in Österreich
„Gott sei Dank, und dazu stehen wir, freiwillig“ sei.
In Österreich gibt es ähnlich wie in Deutschland
zwar eine Pflichtberatung durch einen Arzt. Diese kann aber der Kinderschlächter auch selber übernehmen.
Frau Kronthaler fordert – wie auch die Lebensrechtsvereinigungen – eine Trennung von beratendem und abtreibendem
Arzt.
Damit verstickt sie sich in einen Widerspruch.
Denn einerseits lobt sie die Freiwilligkeit der
psycho-sozialen Beratung der ‘Aktion Leben’.
Andererseits fordert sie eine unabhängige Pflichtberatung
mit einem Bestätigungs-Schein-System wie in Deutschland.
Recht auf einen gute und saubere Ermordung
Zum österreichischen Gesetz der Kinderschlachtung bekennt Frau Kronthaler, daß die ‘Aktion Leben’ vor
zwanzig Jahren – im Jahr 1989 – umgefallen ist.
1974 organisierte die Vereinigung vor der Einführung
der Fristen-Endlösung noch ein Volksbegehren dagegen.
Fünfzehn Jahre später stellte sie sich gegen
das kirchliche Lehramt und erklärte, keinen strafrechtlichen Schutz für ungeborene Menschen zu fordern.
Frau Kronthaler spricht im übelsten und rechtswidrigen Abtreiber-Jargon sogar einem „Recht“ der Mutter
auf „eine gute und sichere“ Schlachtung ihres Kindes.
Erst am vergangenen Mittwoch abend feierte die
‘Aktion Leben Salzburg’ im Salzburger Dom ihr 25jähriges Bestehen.
Die Messe feierte der frühere Salzburger
Domprediger und designierte geistliche Assistent der ‘Aktion Leben’, Hw. Peter Hofer.
Email-Adressen der Empfänger
105 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Ein Fötus ist nicht nur ein Kind, sondern er ist ein ganzer Mensch! Das ist nicht etwa allein Auffasung
der Kirche, sondern entspricht dem modernen biologischen Kenntnisstand. Was macht denn einen Menschen
zum Menschen? Das Erreichen irgendeiner Entwicklungsphase? Ist ein Baby dann also kein ganzer Mensch?
Und ein dreijähriges Kind? Und ein zehnjähriges …usw. (Ist ein großer Mensch mehr Mensch als ein
kleiner? Ein älterer Mensch mehr Mensch als ein junger?) Offensichtlich muss die Antwort lauten: das
Erreichen irgendwelcher Entwicklungsphasen entscheidet nicht über das Menschsein, sondern die Zugehörigkeit
eines lebenden Organismus zur Spezies homo sapiens. Der Mensch entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern
immer als Mensch! Zitat Prof. Dr. Volker Herzog, ehem. Präsident der Dt. Zellbiolog. Gesellschaft, Arzt
und Biologe: Die… Befruchtung ist der Startpunkt, von ihm an muss von einem neuen Menschen gesprochen
werden. Die nachfolgende Entwicklung verläuft kontinuierlich, wobei zwar verschiedene Stadien in der
Entwicklung, etwa die Zygote, die Morula, die Blastozyste, der Vorgang der Nidation … unterschieden
werden können. Aber aus der Aufeinanderfolge der verschiedenen Stadien ergibt sich biologisch ein Kontinuum
der Entwicklung. Jede Zäsur, die von Menschen gesetzt wird, ist daher willkürlich und sie ist fragwürdig,
weil sie vermeintlichen Bedürfnissen der Gesellschaft, nicht aber der Biologie der Entwicklung Rechnung
trägt.
#105 Lycobates 11:15:15 | Mittwoch, 25. November 2009
Zahlen und Belege @Fridericius Die Zahl [der spontanen Aborte] kann lediglich geschätzt werden Die von
Ihnen genannten Zahlen mögen schon stimmen. Nur wird davon das Prinzip der Heilsnotwendigkeit der Taufe
nicht berührt. Wir müssen diese Seelen der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen und für sie beten. Zu
bedenken ist aber, bei diesen natürlichen Fehlgeburten, daß die Natur überhaupt eine schuldige und
gefallene ist, und daß bei nicht vorhandener Erbsünde nicht nur keine Fehlgeburten vorkämen, sondern
überhaupt keine Seele verloren ginge, da es ohne Sünde ja keine Erlösungsbedürftigkeit gäbe. Auch
dies ist also eine Folge des Fluches über die Frau (Gen. 3,16): „Gar viel werde Ich die Beschwerden deiner
Mutterschaft machen.“ @SacerdosHelveticus Sie haben in dankenswerter Weise einige gute Belege zur intrauterinen
Taufe erwähnt. Ich hätte noch ein Paar mehr, aber das Thema scheint mir erschöpfend behandelt zu sein
und von Ihnen sach- und fachgerecht ohne lächerliche Polemik zu Ende geführt. Das gefällt mir. Sapienti
sat. Meine Großmutter, die Hebamme war, hat in ihrer langen Karriere vom 1. WK bis in die 50er Jahre
nach der kirchlichen Weisung Hunderte von abortiven Föten und Kindern notgetauft. Wir ersehen hier die
große Sorge der Kirche, alles Menschenmögliche zu tun und nichts unversucht zu lassen, um auch dem ungeborenen
Menschenkinde das ewige Heil nicht vorzuenthalten. Es sollte allen eine Mahnung sein, die heute leichtfertig
über menschliches Leben bestimmen möchten.
„Kinder(!)schlachtung“ 12wöchiger Fötus=Kind (Evangelium nach hohlkreuz.net) die jüdische religion
sieht erst als leben an, was den leib der mutter verlassen hat. RELIGIONS, They can’t all be right, but
they can all be wrong! wir können davon ausgehen, dass ALLES fauler zauber is!
Lutheraner Die EKD betont aber auch das Recht der Frau, welches nicht ersetzbar oder vertretbar ist. Eine
Frau darf nicht zur Geburt gezwungen werden- die Kehrseite der Medaille. Das ist Wunschdenken Ihrerseits!
Die EKD hatte gesagt: „Ihr Ja zu dem ungeborenen Kind kann nicht ersetzt oder vertreten werden.“ Jede
Gewissensentscheidung ist unvertretbar. Dass Sie Ihren störenden Nachbarn leben lassen, obwohl es vielleicht
eine günstige Gelegenheit gäbe, ihn unbeobachtet und für sich selbst risikolos zu ermorden, ist ebenso
Ihre unvertretbare Entscheidung im gegebenen Moment. Daraus wird aber nicht Ihr „Recht“ jemanden leben
zu lassen, in dem niemand Sie vertreten könnte. (vgl. Ihre Wortwahl oben!). Sie haben – im Gegenteil –
die Pflicht, jeden leben zu lassen. Eine „Entscheidung“ über das Leben des ungeborenen Kindes kann es
nur geben, wenn man/frau bereits die schwere Sünde der vorsätzlichen Tötung eines unschuldigen vorgeburtlichen
Kindes mit appartiven und/oder chemischen Mitteln für vertretbar erklärt. In diesem Akt läge aber schon
der schwere Abfall vom christlichen Glauben. Diese „Entscheidung“, die in dieser Form erst möglich wird
durch eine unethische Gesetzgebung und die Inanspruchnahme von Beihilfe, ist unvertretbar, wird aber –
aus christlicher und auch aus evangelisch-sozialethischer Perspektive – nie zu einem unvertretbaren „Recht“!
#102 Hans im Glück 08:02:04 | Mittwoch, 25. November 2009
Die Kirche hat nicht nur in utero getauft, sondern auch Häretiker verbrennen lassen, Frauen die als Hexen
denunziert wurden foltern lassen und verbrennen lassen. Sollen wir neben Taufen in Utero auch die Feuertaufe
wieder einführen?
@clarissa colonia Vielen Dank! Der technische und medizinische Fortschritt hat eben Dinge ermöglicht,
die vorher so nicht möglich waren und deshalb hier zu Änderungen in der Sakramentendisziplin geführt.
1946 schrieb der bekannte Freiburger Moraltheologe Prümmer OP in seinem Handbuch (Manuale Theologia moralis,
Vol. II Barcelona, p.100s ):„Infans in utero materno exsistens baptizari potest e debet si versatur in
periculo vitae nequee probabilis spes est ut rite editus baptizari possit. Possit quidem tunc baptizari
quia hodie medici habent instrumenta tam perfecta, ut cum morali certitudine caput infantis vel saltem
alia principalis pars corporis eius abluit possit aqua. Debetautem baptizari, quia secus salus eius aeterna
periclitatur aut etiam destruitur. Baptismus collatus infanti adhuc [kursiv]totaliter clauso in utero
matris debet post felicem partum sub condicione iterari, tametsi medicus testatur aquam attigisse caput
infantis in utero.
Mi care sacerdos, bei Alfons von Liguori (Theol. mor., lib. IV, tract. II – de bapt.) bin ich soeben auf
den Hinweis gestoßen, daß die Taufe eines Kindes in utero matris clauso unmöglich war, denn (1.) das
Wasser könne das Kind als eigenständige, von der Mutter verschiedene Person nicht erreichen und (2.)
eine manuelle Eröffnung von Bauch oder Vulva der Mutter sei wegen der damit verbundenen Gefahr (selbst
für eine sterbende Mutter) so groß, daß das Seelenheil des zu taufenden Kindes unter keinen Umständen
gegen diese abgewogen werden dürfe (ibid. marg. 106). Da der Hl. Thomas aber festgestellt hat, daß das
Taufwasser nicht zum Täufling in utero clauso gelangen könne, wurde dies daher als unmöglich angesehen.
Hierzu jedoch habe, was mir gänzlich unbekannt war, Benedikt XIV. nach Anhörung medizinischer Experten
und Hebammen entschieden, daß eine solche Taufe im Falle der Lebensgefahr erlaubt und gültig sei sofern
(1.) das Taufwasser mittels eines Instruments sicher zum Täufling gelangen und dies (2.) ohne Gefährdung
der Mutter geschehen könne (ibid. marg. 107). Insofern räume ich ein, diesbezüglich einem Irrtum unterlegen
zu sein.
„… das die besessnen schaumen, ist, das der teufel durch seine gross angst und not, so er den besessnen
leuten zufügt, dermaßen zutringt, dass der schaum zum munt und nasen ausget. dan ursach, die selbigen
geister die haben ein speziem epilepsiae an inen, die sie im menschen herfür brechen und auftreiben.
Da der Geist, der Teufel, kein Mensch ist, kann er nicht paroxysmieren wie der Mensch; aber seine „species
epilepsiae“ wirkt in ihm wie der Schreck auf den morbus caducus des Menschen, nämlich Paroxysmus auslösend.
So geriet er im Angesicht Christi in eine so große Angst, „das er nider fiel und sich uberwarf, aus kraft
seiner praedestinirten krankheit“.“ Paracelsus
@clarissa colonia Warum geben sie nicht einfach zu, dass Ihre Interpretation von can. 746 § 1 CIC 1917
nicht zutreffend ist? Am Anfang der Diskussion haben Sie (gegen Lycobates) bestritten, dass die Kirche
die Taufe in utero spendet resp. gespendet hat und gegen den klaren Wortlaut jenes Textes behauptet, dass
es in der Entscheidung des Hl. Offiziums vom 21.8.1901 (DH 3556) nicht um die Taufe in uteroginge. Auch
hier haben Sie noch nicht zugegeben, sich geirrt zu haben. Wenn der Gesetzestext eindeutig ist, braucht
es weder eine „authentische Interpretation“ noch eine „einschlägige Präzedenzjudikatur“
#95 _zeitgeist 00:44:29 | Mittwoch, 25. November 2009
Klärchen Sie scheinen völlig unbedarft. Aber das ist keine Schande. Hier geben sich Rektalfaschisten
die Hand mit Neomodernisten. Hier ist Ihr(Klärchens) Platz.
Mi care sacerdos, es fällt mir keineswegs schwer, einzuräumen, nicht die Mehrheitsmeinung vertreten
zu haben, zumal mir dazu weder eine authentische Gesetzesinterpretation, noch eine einschlägige Präzedenzjudikatur
vorliegt.
@clarissa colonia Einhellig? Hier ist die Kirche dann eben nicht der Argumentation des doctor angelicus
gefolgt, wie sie das auch sonst nicht immer getan hat (e.gr. Immaculata conceptio B.M.V.) und deshalb
gibt die Argumentation des Aquinaten dann eben keinen unanimis consensus mehr wieder. Ausserdem verlegen
Sie den Kampfplatz: es ging mir um die Interpretation des can. 746 §1 CIC 1917. Anstatt zuzugeben, dass
Ihre Interpretation desselben arbiträr ist und mit dem Wortlaut des Gesetzestextes nicht in Übereinstimmung
gebracht werden kann, zitieren Sie hier in extenso den Aquinaten.
So sieht eine einhellige Auffassung aus … „Respondeo dicendum quod de necessitate baptismi est quod
corpus baptizandi aliquo modo aqua abluatur, cum baptismus sit quaedam ablutio, ut supra dictum est. Corpus
autem infantis, antequam nascatur ex utero, non potest aliquo modo ablui aqua, nisi forte dicatur quod
ablutio baptismalis qua corpus matris lavatur, ad filium in ventre existentem perveniat. Sed hoc non potest
esse, tum quia anima pueri, ad cuius sanctificationem ordinatur baptismus, distincta est ab anima matris;
tum quia corpus puerperii animati iam est formatum, et per consequens a corpore matris distinctum. Et
ideo baptismus quo mater baptizatur, non redundat in prolem in utero existentem. Unde Augustinus dicit,
contra iulianum, si ad matris corpus id quod in ea concipitur pertinet, ita ut eius pars imputetur, non
baptizaretur infans cuius mater baptizata est, aliquo mortis urgente periculo, cum gestaret in utero.
Nunc vero, cum etiam ipse, scilicet infans, baptizetur, non utique ad maternum corpus, cum esset in utero,
pertinebat. Et ita relinquitur quod nullo modo existentes in maternis uteris baptizari possunt.“ (STh
IIIa, q. 68, art. 11,11, resp.)
@clarissa colonia Ihrer Interpretation von ca. 746 § 1 CIC 1917 kann ich nicht zustimmen, sie wird auch
nicht von den Kommmentatoren so vertreten (siehe den von mir angeführten Jone oder z.B. auch Eichmann).
Sie lassen den in etwa als Konditionalsatz zu betrachtenden Teil des canons (Beginnend mit „donec“ ausser
Acht: Die Taufe in utero ist nicht statthaft „solange Hoffnung und Wahrscheinlichkeit besteht, dass das
Kind in Ordnung geboren und getauft werden kann“. Die in den §§2-3 behandelten Spezialfälle betreffen
nicht die Taufe in utero im eigentlichen Sinn, da ja die Leibesfrucht wenigstens partiell bereits ausgestossen
ist. Ausserdem geben sie §2 falsch wieder: Kann die Taufe auf den Kopfe gespendet werden, ist diese absolut
(d.h. nicht sub conditione“) zu spenden , und später eben nicht bedingungsweise zu wiederholen.
#90 patricius 23:09:05 | Dienstag, 24. November 2009
Donum vitae Für alle Deutschen zur Info: Aktion Leben Österreich Ist das alpenländische Pendant zu
Donum vitae… Aktion Leben Deutschland hat meines Wissens eine andere Ausrichtung und zufällig denselben
Namen.
Nur, mi care sacerdos, verbietet can. 746. § 1. CIC 1917 ausdrücklich die Taufe im verschlossenen Mutterschoß
(„Nemo in utero matris clausus baptizetur …“) und kann sub conditione frühestens dann durchgeführt
werden, wenn ein Körperglied des Kindes greifbar ist („§ 2. Si infans caput emiserit et periculum mortis
immineat, baptizetur in capite … § 3. Si aliud membrum emiserit …“)
@clarissa colonia Baptismus in utero Eine solche Taufe kennt die Kirche durchaus, sie wurde durchaus gespendet,
ja sogar empfohlen wenn es auch über die Gültigkeit keine definitive Lehrentscheidung gibt. Deshalb
entsprach es auch der Praxis, nach erfolgter derartiger Taufe eine bedingungsweise Taufe zu spenden, falls
das Kind dennoch geboren wurde. Siehe hierzu can. 746 CIC 1917 bes. §5 Siehe hierzu z.B. die Ausführungen
bei Jone, Katholische Moraltheologie (in der mir vorliegenden Ausgabe ed. 16 1953 Nr. 478) oder ders.
Jone, Gesetzbuch des kanonischen Rechtes, Bd. II Paderborn 1940 S.24f
och menno, kein Schuster All diese Facetten von verschiedenen Betrachtungsweisen werden sicherlich erörtert.
Mutmaßungen und bewusst falsche Behauptungen. Du bist einfach ein dummer und ahnungsloser Schwätzer,
der die Kinderschlachtung propagiert und nichtmal weiß wieso, weshalb, warum In Ö gibts nichtmal ne
Statistik wie viele Abtreibungen es gibt und da soll es eine geben, die die Beratungen und der Ergebnis
dokumentiert? dumm – dümmer – Lutheraner_72
#86 Unschuld 21:30:03 | Dienstag, 24. November 2009
Ergebnisoffene Beratung Liebe Mitchristen Welcher Hohn spricht aus den Statements dieser Frau! Dieser
Verein sollte sich vielmehr in ‘Aktion Tod’ umbenennen und die sie unterstützenden Kleriker ihren Dienst
quittieren, da ihre Pastoral nur noch Schaden anzurichten in der Lage ist. Gruß Unschuld
#85 Lutheraner_72 21:01:18 | Dienstag, 24. November 2009
och menno, organist, Kinderschlachtungen sind keine Fakten, sonder religiös bedingte Überzeugungen.
All diese Facetten von verschiedenen Betrachtungsweisen werden sicherlich erörtert. Aber im Mittelpunkt
steht der/die Ratsuchende! Statistiken werden im Netz genügend hochgeladen- einfach mal googeln. Auch
Lektüre bitte lesen, was eine Beratung überhaupt ist! Dieses Arbeitsfeld unterscheidet sich nunmal sehr
vom Orgel spielen. Schuster, bleib bei deinen Leisten.
Gibt’s ne Statistik zu welchem Ergebnis die „ergebnisoffene“ und ratlose Beratung führt? Das wäre das
Wesentliche; wenn die Ergebnisoffenheit z.B. zu 98% zur Kinderschlachtung führt, ist es eine Lüge von
„ergebnisoffen“ zu reden, da die Faktenlage eben aufzeigt, dass ein bestimmtes Ergebnis automatisch auf
diese ratlose Beratung folgt. Es weiß jeder, dass in diesen ratlosen Beratungen nicht die Wahrheit über
die Kinderschlachtung erzählt wird, sondern die Kinderbeseitigung als einfache und bequeme Lösung verkauft
wird. Was für eine Riesenfrechheit der Mutter mit all ihren psychischen Lasten wegen des Mordes dann
die alleinige Verantwortung für die Kinderschlachtung zuzuschieben (Lutheraner: „Eigenverantwortung“)
wenn ihr die ratlosen Beraterinnen vorher nichts zu den Fakten erzählt haben!
#82 Lutheraner_72 20:27:37 | Dienstag, 24. November 2009
organist, sie Berater Ein gut gemeinter Rat sollte nicht mit RatSchlag verwechselt werden. Sie würde
jemanden etwas raten, Sie hingegen würden jemanden mit Ihrem Rat erschlagen. Nochmal für Sie: Eigenverantwortung
und ergebnisoffen!Das hat sie gemeint. Verstehen Sie das?
#81 Fridericius † 20:27:09 | Dienstag, 24. November 2009
n.e.Landorganist: Beratung Eine gute Beratung – ganz egal in welcher Angelegenheit – gibt keinen Rat.
Sie erarbeitet mit dem Kunden alle Argumente, also alle Vorzüge und Nachteile – und ermöglicht es dem
Kunden so, kompetent zu entscheiden.
Kronthaler beknackt „Wir raten zu gar nichts. Das würde dem Wesen der Beratung vollkommen widersprechen!“
Eine Beratung, die zu nichts rät? aha. Wie kommt denn dann nur diese komische „rat“ in Beratung?
#79 Lutheraner_72 19:36:20 | Dienstag, 24. November 2009
clarissa, Sie haben einen sehr hohen Intellekt, anders sind Ihre Kommentare nicht zu deuten- ohne Frage.
Theologiestudium? Warum vergeuden Sie Ihre wertvolle Zeit mit Pseudo-Belegen für Karaoke-Behauptungen.
obwohl ich nicht so ganz genau verfolgt hab, worum es geht… O:O
#77 Lutheraner_72 19:22:05 | Dienstag, 24. November 2009
domenico, …die grundlegenden Rechte des Ungeborenen nicht ausser Acht lassen. ja, das ist wahr. Die
EKD betont aber auch das Recht der Frau, welches nicht ersetzbar oder vertretbar ist. Eine Frau darf nicht
zur Geburt gezwungen werden- die Kehrseite der Medaille. Daher meinte ich an früherer Stelle, dass ein
Abbruch immer eine konfliktiöse Situation bleibt. Die EKD zieht sich aus der ergebnisoffenen Beratung
aus den genannten Gründen auch nicht zurück- im Gegensatz zur kath. Kirche. Sie hält diesen Konflikt
nicht aus. Die kath. Kirche wäscht durch ihren Rückzug zwar „die Hände in Unschuld“, aber muss sich
dafür verantworten, den Menschen alleine zu lassen, weil sie ihn für sein Handeln verurteilt. Mit Handeln
meine ich hier: Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen und Ergebnisoffenheit. Domenico, ich schätze Sie
sehr als Argumentationspartner, da Sie geistreiche Inhalte liefern. So sehe ich es auch beim Paulaner.
Lutheraner: Jesu Gebot gegen den Richtgeist war gegen die Pharisaer gewendet und deren Neigung, anderen
Lasten aufzuerlegen. Das betraf in erster Linie Ritual- und Speisegesetzliches aus der Thora-Tradition.
Es kann tatsächlich nicht um eine Verurteilung gehen, wo wir andererseits um eine gerechte Beurteilung
nicht herum kommen! Und diese Beurteilung kann im Blick auf die vorsätzliche Abtreibung Gottes Gebot
und die grundlegenden Rechte des Ungeborenen nicht ausser Acht lassen.
#74 Lutheraner_72 18:33:37 | Dienstag, 24. November 2009
domenico, verzeihen Sie mir die triumphierende Polemik meiner Aussage… Sie haben schon Recht, auch
für uns Lutheraner ist es eine Sünde. Trotzdem bleiben wir in der SS-Beratung aktiv! denn…: b)„Vor
dem Gebot Gottes, das Leben bewahren will und darum das Töten untersagt, hat Schwangerschaftsabbruch
immer mit Schuld zu tun. Die Härte dieser Erkenntnis darf nicht verdrängt werden. Aber sie berechtigt
nicht zu Schuldvorwürfen. Jesus schärft ein: ‘Richtet nicht’. Niemand übersieht vollständig, in welcher
Lage sich eine Frau und die ihr nahestehenden Menschen für den Schwangerschaftsabbruch entschieden haben.
Vorrangig ist die Verpflichtung zur Selbstprüfung bei allen Beteiligten: Wo liegen eigene Versäumnisse
beim Schutz des Lebens? Denn christlich ist es: sich selbst prüfen, die eigene Schuld sehen und eingestehen –
und alle der Vergebung Gottes anvertrauen.“
Lutheraner Versuchen Sie keine faulen Ausflüchte! Sie hatten behauptet, dass die Abtreibung nur nach
Auffassung der katholischen Kirche sündhft sei. Diese Auffassung ist eindeutig falsch und es liess sich
auch zeigen: sowohl im Hinblick auf die Orthodoxie, wie auch im Hinblick auf die evangelische Kirche!
#72 Fridericius † 18:26:08 | Dienstag, 24. November 2009
Lycobates: Sie nehmen an – na fein. Fakt ist was anderes. Wenn sich eine Schwangerschaft normal entwickelt
(doch wohl mehrheitlich der Fall, soviel ich weiß), braucht sich die werdende Mutter nicht zu sorgen
um ihr Kind. Mehrheitlich, ja, vielleicht, aber ganz knapp. Die Zahl [der spontanen Aborte] kann lediglich
geschätzt werden, da Fehlgeburten in den ersten Schwangerschaftswochen oft subklinisch verlaufen, d.
h. als Unregelmäßigkeit des Menstruationszyklus fehlinterpretiert werden. Es wird angenommen, dass in
der Gruppe der 20-29-jährigen Frauenetwa die Hälfte der befruchteten Eizellen spontan zu Grunde gehen.
Klinisch werden aus den genannten Gründen davon jedoch nur etwa 15-20 % als Fehlgeburten erkannt, etwa
30 % der Frauen sind in ihrem Leben von einer oder mehreren Fehlgeburten betroffen. de.wikipedia.org/wiki/Fehlgeburt
Ihr Gott hat es also so eingerichtet, dass ungefähr 50% der „beseelten“ befruchteten Eizellen von sich
aus vom Körper der Frau abgestoßen und deren Seelen dann – schwupsdiwupps – in den Limbus kommen, wo
die „Gott nicht schauen werden“? Na, passt ja zu dem Blut-Gott, den sie verehren. Ist im Grunde eine Widerlegung.
Und zwar entweder eine Widerlegung der „Beseelungstheorie“ von befruchteten Eizellen oder eine Widerlegung
eines „lieben“ Gottes. Suchen Sie sichs aus. Uiuiui, da fällt die Wahl bestimmt schwer, was?
Nun, mein lieber Wolfgang, der Text aus D 1977 liegt mir selbst vor. Nur von intrauteriner Taufe steht
da gar nichts, wie Sie behaupteten – und wird auch nicht vorausgesetzt. Dafür hätte ich dann schon einen
entsprechenden Beleg …
#70 Lutheraner_72 18:18:13 | Dienstag, 24. November 2009
domenico, natürlich habe ich Ahnung. Die kirchlichen Reformatoren weichen von der kath. Sichtweise nicht
ab. Das ist wahr. Die protestantische Sozialethik entwickelte aber im 20. Jahrhundert eine nuancierte
Haltung zum Schwangerschaftsabbruch. Beispiel: Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund hat sich 2001
für die Fristenregelung ausgesprochen. Sie zitieren die EKD nur teilweise, herausgepickt und unvollständig.
Hier wichtige Ergänzungen: c) „Letztlich hängt … alles davon ab, daß die schwangere Frau selbst das
in ihr heranwachsende neue Menschenleben annimmt. Ihr Ja zu dem ungeborenen Kind kann nicht ersetzt oder
vertreten werden.“ Der evangelisch-katholische Konsens wird lediglich an zwei Stellen durch die Offenlegung
von Dissensen eingeschränkt: im Blick auf die Empfängnisverhütung (S. 79) und im Blick auf die strafrechtliche
Regelung des Schwangerschaftsabbruchs (S. 85f).
#69 Lycobates 18:17:41 | Dienstag, 24. November 2009
noch einmal zur intra-uteralen Taufe Die Antwort des hl. Offiziums vom 21.8.1901 (von Papst Leo XIII.
am 23.8. bestätigt) auf eine Anfrage hin des Erzbischofs von Utrecht findet sich im Denzinger (vielleicht
nicht in allen Ausgaben). Dort wird nicht die intra-uterale Taufe als solche angesprochen, da diese als
gegeben vorausgesetzt wird, sondern nur eine Teilfrage derselben, nämlich unter welchen Umständen dem
Taufwasser ein chemischer Stoff beigefügt werden darf, um Infektionen zu verhindern. Die Antwort lautet
dahingehend, daß bei intra-uteralen Taufen nur dann diese Substanz mitverwendet werden darf, wenn reale
Infektionsgefahr besteht. Diesen Teilaspekt hatte ich vorhin nicht berührt. Wortlaut: Expos.: Plures
medici in nosocomiis aut alibi casu necessitatis infantes praecipue in utero matris, baptizare solent
aqua cum hydrargyro bichlorato corrosivo (gallice: chloride de mercure) permixta. Componitur fere haec
aqua solutione unius partis huius chloreti hydrargici in mille partibus aquae, eaque solutione aquae potio
venefica est. Ratio vero, cur hac mixtura utantur, est, ne matris uterus morbo afficiatur. Qu.: 1. Estne
baptisma cum huiusmodi aqua administratum certo an dubie validum? 2. Estne licitum ad omne morbi periculum
vitandum huiusmodi aqua sacramentum baptismatis administrare? 3. Licetne etiam tum hac aqua uti, quando
sine ullo morbi periculo aqua pura adhiberi potest? Resp. (cfirm. a s. P’ce, 23 aug.): Ad 1. Providebitur
in 2s. Ad 2. Licere, ubi verum adest morbi periculum. Ad 3. Negative.
Richtig erkannt @ hass class: immerhin wächst ein Kind in ihr heran und so ein Eingriff ist nicht ungefährlich.
Dieser „Eingriff“ fällt nämlich auf die Abtreiberin zurück und auf alle, die der Abtreibung zugestimmt
haben, denn sie erhalten die gerechte Strafe dafür – und das ist das Gefährliche daran. Sie schneiden
sich selbst vom Leben ab. Gläubige Christen meinen es nur gut mit den Abtreibungswilligen. Das schlimme
daran ist nur, dass sie nicht merken, dass wir es gut mit ihnen meinen. Sie können nur den Körper der
Kinder töten, jedoch nicht ihre Seele. Die Frage ist nur, ob die Abtreiber nicht ihre Seele dem Satan
verschrieben haben. Das Töten der Kinder geht mit Sicherheit auch nicht ohne Schmerzen und Todesangst
ab, falls die Abtreiber das denken sollten. Aber nicht mal das hält sie davon ab.
Na, werter Wolfgang, das mit der intrauterinen Taufe mittels Sonde belegen Sie doch mal bitte durch die
entsprechende Entscheidung des S.Off. Ich bin gespannt … (Oder ist das nur wieder Ihr „Hobbythek-Katholizismus“
zum Selberbasteln?)
#66 Lycobates 17:57:49 | Dienstag, 24. November 2009
absurd @Fridericius Oder sind Frauen, die Sex haben, verpflichtet, gleich nach dem Verkehr noch ne Sonde
mit gesegnetem Wasser einzuführen in ihre Mumu, um die vielleicht entstandene befruchtete Eizelle zu
taufen? Also, aus meiner Wortmeldung war doch wohl deutlich, hoffe ich, daß die intra-uterale Taufe eine
extreme Notmaßnahme ist. Wenn sich eine Schwangerschaft normal entwickelt (doch wohl mehrheitlich der
Fall, soviel ich weiß), braucht sich die werdende Mutter nicht zu sorgen um ihr Kind. Was den Rest Ihrer
Ausführungen betrifft, tut es mir leid, daß ich nicht weiter darauf eingehe. Wenn Sie nicht an die erbsündige
Verworfenheit vor Gott eines jeden aus Adam gezeugten Menschen glauben, und an Christi Wort an Nikodemus,
daß wer nicht aus dem Wasser und dem Geiste wiedergeboren wird, für ewig verloren ist, und an das andere
Herrenwort (Mk 16), daß wer glaubt und sich taufen läßt, gerettet wird (und wer nicht glaubt, verdammt
wird), ja, dann erübrigt sich jede weitere Ausführung zu diesem Thema. Ich bedauere, aber respektiere
die Tatsache, daß Sie das nicht glauben können oder wollen. Sie müssen aber auch akzeptieren, daß
für Christen Gottes Offenbarung an die Kirche maßgebend ist und bleibt. Verbum Domini manet in aeternum.
Wünsche Erleuchtung und Segen
Lutheraner: Sie haben ja keine Ahnung! Schwangerschaftsabbruch und Verhütung ist eben nur in der kath.
Kirche sündhaft. Die Orthodoxe Kirche verwirft die Abtreibung ganz genauso wie die katholische! Und hier
nun ein paar Auszüge aus der Erklärung der EKD von 1991: „Anderes menschliches Leben, und so auch das
Leben eines ungeborenen Kindes, darf nicht angetastet werden. Das Selbstbestimmungsrecht von Menschen
begründet kein Verfügungsrecht über das Leben eines anderen Menschen … Schwangerschaftsabbruch ist
Tötung menschlichen Lebens. Er steht im Widerspruch zum Gebot Gottes: ‘Du sollst nicht töten’. Ein Recht
auf Abtreibung kann und darf es nicht geben.“ „Vor dem Gebot Gottes, das Leben bewahren will und darum
das Töten untersagt, hat Schwangerschaftsabbruch immer mit Schuld zu tun. Die Härte dieser Erkenntnis
darf nicht verdrängt werden.“
„Der Embryo ist nur eine Ansammlung nicht lebensfähiger Zellen“Wenn das stimmte, warum treiben Sie ihn
dann ab? Sagenhaft treffend pariert von „Domenico Tuttisanti“! Auch der Vergleich mit dem straffreien
Mord am Nachbarn trifft den Nagel auf den Kopf, denn gibt es einen engeren Nächsten, einen näheren Nachbarn
für die Mutter als das ungeborene Kind? Es zeigt sich wieder, dass der begierige aufgenommene straflose
Mord am geringsten Nächsten den hohen Preis hat, dass das logische Urteilsvermögen verbogen wird, um
dem psychischen Schmerz zu entrinnen, dass frau das Heiligste, was uns auf Erden geschenkt ist, das ungeborenen
Kind, dort wo sie eben Lust genossen hat, nun ihr Kind als blutigen Brei heraussaugen lässt. Wenn die
Frau erkennen würde, was sie in Wahrheit getan hat, nämlich den mit ihr am engsten verwandten Menschen,
wie Vater und Mutter, der zu 50 % ihr Ebenbild ist, umgebracht hat, würde sie sonst verrückt werden,
denn kein psychisch gesunder Mensch kann Vater Mutter oder das eigene Kind umbringen ohne darunter zu
leiden. Deshalb kommt es zu so absurden Rationalisierungen: „ist eh nicht lebensfähig“ Das selbe Phänomen
zeigt sich bei den Bischöfen: um nicht schmerzhafte seelische Pein zu erleiden, leugnet z. B. Bischof
Küng ab, dass die Kirche die „Aktion Leben“ über streng abgerechnete Fälle von „Müttern in Not“ hinaus
unterstützt, obwohl evident ist, dass diese Befürworter der Kindstötung bis zur Geburt, an der sie
nicht rütteln wollen, massiv materiell und was noch schlimmer ist, ideell unterstützt werden! Da erblühen
die Tötungsideologen vom Die Standard!
#63 Lutheraner_72 17:51:02 | Dienstag, 24. November 2009
Fundamentalisten werden rot vor Zorn Sollen sie doch platzen vor Gram, weil sie keinen Einfluss auf unsere
hochwertige Kultur haben, die geprägt ist von sehr wertvollen Menschenrechten! Frau Kronthaler, lassen
Sie sich nicht berirren! Weiter so!
defendor es ereilt sie das gleiche schicksal wie mir hier werden wir zum narren am Sühneleiden des Herrn
Jesu Christi, ausgelacht, verleumdet und auf alle mögliche Art und Weise gekränkt und geschmäht. wohlan,
lasst uns Christus verkünden!
#59 Hans im Glück 17:46:50 | Dienstag, 24. November 2009
intra-uterale Taufen haben oft den Abgang des Fötus erst ausgelöst. Ein dunkeles Kapitel der Höllenangst.
Jetzt wisst Ihr was los wäre in katholischen Krankenhäusern ohne 2. Vatikanisches Konzil.
#58 defendor 17:46:37 | Dienstag, 24. November 2009
Wie schrecklich… …für die selbstherrlichen Spass-Menschen… dass vor DER GÖTTLICHEN MAJESTÄT CHRISTI…
jegliche Lügen-Mehrheiten zu Schall und Rauch werden ! Alleine die GEBOTE UND GESETZE der allerheiligsten
Dreifaltigkeit, GOTTES werden zum Massstab des „Gerichtes“ ! Sowie SEINE dargebotene BARMHERZIGKEIT durch,
mit und in JESUS CHRISTUS, Seinem Mensch gewordenen eingeborenen SOHNE ! Lügen- „Mehrheiten“ vergehen
im Staube der Zeit ! Die WORTE DER EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS aber werden niemals vergehen ! Auch
nicht für die Beteiligten an der Barbarei des Massenmordes an ungeborenen beseelten Kindern ! www.gloriapolo.net/
#56 Fridericius † 17:42:51 | Dienstag, 24. November 2009
Lycobates: Es wird immer absurder. Die Möglichkeit intra-uteraler Taufen gibt es (mit einer Art Sonde),
darüber hat sich das Hl. Offizium schon 1901 ausgesprochen (Antwort an den Erzb. von Utrecht). Sie wird
von einem Arzt vorgenommen, wenn die Lebensfähigkeit des Fötus stark gefährdet ist, und man aus guten
Gründen befürchtet, das Kind würde tot zur Welt kommen. Was ist dann mit all jenen Föten, die „einfach
so“ abgehen, aus „Gottes“ Schuld quasi? Alle, zack, in den Limbus? Daran ist dann aber Gott schuld, oder
wer sonst? Oder sind Frauen, die Sex haben, verpflichtet, gleich nach dem Verkehr noch ne Sonde mit gesegnetem
Wasser einzuführen in ihre Mumu, um die vielleicht entstandene befruchtete Eizelle zu taufen? Meine Fresse,
ist das albern. So eine gequirlte Scheisse können Sie doch nicht ernsthaft glauben.
#55 Lutheraner_72 17:40:20 | Dienstag, 24. November 2009
kreuz.net jammert wieder… ach wie schön, dass die Frau Kronthaler so menschlich und umsichtig bleibt…
:)3 Schwangerschaftsabbruch und Verhütung ist eben nur in der kath. Kirche sündhaft. Gut, dass wir ganz
andere Mehrheitsverhältnisse haben in Europa. Es gibt keine Kinderschlächter! So ein quatsch!
@Domenico Tuttisanti: Meine Einwände galten auch nicht dem moralischen Kern Ihrer Argumentation. Es ist
nur so, dass Sie auf den Einwand „Wenn man Abtreibung verbietet, treiben die Frauen trotzdem ab, dann
halt illegal“ so reagieren, dass Sie schreiben, dann könne man Mord ja ebenfalls straffrei lassen, gemordet
werde ja ohnehin. Mein Einwand an dieser Stelle war lediglich, dass sich ein Mord an einem geborenen Menschen
wesentlich schwerer vor der Strafverfolgung verheimlichen lasse als eine Abtreibung, und dass daher einiges
dafür spricht, dass die Abschreckung durch Strafandrohung bei Abtreibung tatsächlich weniger wirksam
sein könnte als bei Mord an geborenen Menschen. Des weiteren schreiben Sie: [fett]Da jeder von uns Opfer
eines Nachbarschaftsmordes werden könnte, aber nicht (mehr!) Opfer einer Abtreibung, besteht für die
Strafandrohung von Mord unter Geborenen ein hinreichendes Interesse aller Geborenen. Dasselbe einfache
Interessenkalkül versagt gegenüber den Ungeborenen: denn wir sind ja alle schon geborenen.[/fett] Da
jeder von uns Erwachsenen, auf die Gesetzgebung zumindest durch Wahlrecht Einflussnehmenden, Opfer eines
Mordes an einem Erwachsenen werden könnte, aber nicht (mehr) Opfer eines Kindermordes, besteht für die
Strafandrohung von Mord an Erwachsenen ein hinreichendes Interesse aller Erwachsenen. Dasselbe einfache
Interessenkalkül versagt gegenüber den Kindern: Denn die, die Einfluss auf die Gesetzgebung nehmen,
sind ja alle schon Erwachsen
ach sefirot was sollen ihre pseudojüdischen einschläg’ wenn sie GOTT meinen, dann schreiben sie das
auch! und lassen alle anderen beleidigungen raus (z.b. * zu setzen…)
#51 Lycobates 17:27:33 | Dienstag, 24. November 2009
intra-uteral @Job D.h. wenn es die möglichkeit der intrauteralen Taufe gäbe, hätten Sie wesentlich
weniger gegen die Abtreibung einzuwenden? Die Möglichkeit intra-uteraler Taufen gibt es (mit einer Art
Sonde), darüber hat sich das Hl. Offizium schon 1901 ausgesprochen (Antwort an den Erzb. von Utrecht).
Sie wird von einem Arzt vorgenommen, wenn die Lebensfähigkeit des Fötus stark gefährdet ist, und man
aus guten Gründen befürchtet, das Kind würde tot zur Welt kommen. Tauffähig ist jeder beseelter Mensch,
geboren braucht er noch nicht zu sein. Das alles hat aber nichts mit einer Beschönigung der Abtreibung
zu tun. Abtreibung ist immer ein Mord an Unschuldigen. Das ist schon schlimm genug. Lediglich erschwerend
ist, das ihnen zudem noch die selige Gottesanschauung geraubt wird. Die Frage des Limbus ist unschlüssig.
Es gibt dazu keine definitve Lehraussagen. Definiert ist nur, daß die Taufe, oder das persönliche Verlangen
danach (votum), heilsnotwendig ist.
#50 Goldengel 17:15:01 | Dienstag, 24. November 2009
hass class Und die einzigen, die es denen Frauen schwerer machen, als sie es ohnehin schon haben ist die
katholische Kirche. Das glaube ich gerne, weil nämlich die Kirche an das Gewissen appelliert und das
ist für Abtreibungsmörderinnen nicht immer leicht zu verdauen. die Glaubhaftigkeit des Glaubens brökelt
schon seit Jahrhunderten. Ist das nicht eher Ihr Wunschdenken? Man tritt die Moral mit Füßen, zu einer
Lösung führt das nicht. Tritt man die Moral nicht eher mit Füßen, wenn man abtreibt?
#49 Sefirot 17:10:44 | Dienstag, 24. November 2009
Selbst Gott hat sich entgottet… Die V-II-Kleriker benehmen sich immer entgotteter! Eine Schande! Für
den Menschen ist es sehr gut, wenn er sich dazu aufrafft, sich zu entg*tten. Er kann da auf gute Vorbilder
zurgreifen, denn Christen glauben, dass G*tt selbst Mensch geworden ist… und seine Menschenfreunlichkeit
damit unter Beweis gestell hat… Nicht wahr, Ruhrgebietler ?
Nun, ob abgetriebene Föten (so aberwitzig das Thema ja ist) in den Limbus puerorum kommen, ist keineswegs
gewiß, denn wenn allein die Taufe als das „Bad der Wiedergeburt“ (lavacrum regenerationis, vgl. Tit 3,5)
die Erbsünde auslöscht, setzt dieses ja die leibliche Geburt voraus, denn ohne sie kann es keine Wiedergeburt
geben. Und, da diese abgetriebenen Kinder persönlich völlig unverschuldet nicht nur nichts von Christus
wissen konnten, sondern sogar überhaupt nicht die Chance zur Taufe hatten, ist (zumal nach der jüngsten
Entscheidung der päpstlichen Theologenkommission) nicht davon auszugehen, daß diese im Limbus puerorum
sind, der ja ohnedies nur eine theologische Hypothese war.
#47 Fridericius † 17:09:00 | Dienstag, 24. November 2009
Ahahahahahahahahahahahahahahahahaha. Die Seelen der abgetriebenen Kinder, wenn auch ohne persönliche
Sünde, sind doch mit der Erbsünde behaftet, und können demnach nach der Lehre der Kirche der seligen
Gottesanschauung nicht teilhaftig werden, wenn ihnen (in ihrem natürlichen Glückszustand im Jenseits)
auch keine zusätzliche Pein wird. Alles Leben, was aus Adam geboren wird, steht durch die Erbsünde in
einer unwiderruflichen Feindschaft zu Gott. Nur Glaube und Taufe können es retten. Der Herr spricht zu
Nikodemus: „Wer nicht wiedergeboren wird aus dem Wasser und aus dem Heiligen Geiste, kann nicht eingehen
in das Reich Gottes“. Joh 3 Die Taufe, oder wenigstens das persönliche Verlangen danach, ist heilsnotwendig.
[1] Da die Seelen abgetriebener Kinder persönlich sündenlos sind, erleiden sie aber nur eine gewisse
poena damni (Verluststrafe), keine poena sensus (Sinnenstrafe). [2] Gott sehen und Seiner teilhaftig werden,
können sie aber nicht. Und ihnen das verweigert zu haben, ist die größte Sünde bei einer Abtreibung.
[zu 1] Wer das glaubt, der hat sie doch nicht mehr alle. [zu 2] Da nach diesem albernen Glaube ohnehin
90% der Menschen eher in die Hölle als in den Himmel kommen, hat man der „Seele“ des Kindes zu 90% was
Gutes getan – es kommt nicht in die Hölle sondern in eine Art Glückseligkeit. Also sind Abtreibungen,
zumal dann, wenn sie von Menschen mit dem falschen oder – noch schlimmer – gar keinem Glauben (den sie
natürlich an ihre Kinder weitergeben würden) gemacht werden, gut. Logisch.
Job: Ihre Überlegungen zu ermittlungstechnischen Fragen bei verschiedenen Verbrechensarten sind ja ganz
niedlich, aber den moralischen Kern meines Vergleiches und den Grund der Vergleichbarkeit von Schwangerschafts-Mord
und Nachbarschaftsmord tangieren sie in keiner Weise! Dass es nie zu einer strafrechtlichen Billigung
von Nachbarschaftsmord kommen kann, hat einen ganz einfachen Grund: es könnte uns alle treffen! Da jeder
von uns Opfer eines Nachbarschaftsmordes werden könnte, aber nicht (mehr!) Opfer einer Abtreibung, besteht
für die Strafandrohung von Mord unter Geborenen ein hinreichendes Interesse aller Geborenen. Dasselbe
einfache Interessenkalkül versagt gegenüber den Ungeborenen: denn wir sind ja alle schon geborenen.
Als solche haben wir, wenn überhaupt ein Interesse, dann das des möglichen Täters, nicht das Interesse
eines potentiellen Opfers. Auf diese Weise ist die Abtreibungsfreigabe der reine Täterschutz, der sich
zynischerweise auch noch der Opfer-Phraseologie bedient: „Frauen in Not“, „Notlage“, „Konfliktschwangerschaft“
etc.etc.
#45 hass class † 17:04:03 | Dienstag, 24. November 2009
regina nein, das ist nicht unser Auftrag. Frauen, die eine solche Entscheidung getroffen haben, müssen
sich erstens nicht rechtfertigen und bedürfen noch weniger unserem Handeln. Denn jede Frau, die die Entscheidung
Abtreibung getroffen hat, hat sich diese Entscheidung mit Sicherheit nicht leicht gemacht, denn immerhin
wächst ein Kind in ihr heran und so ein Eingriff ist nicht ungefährlich. Es geht alleine um Entscheidungsfreiheit
und Bevormundung, und jede Frau sollte das Recht haben bestimmen zu können, ob sie ihr Kind austreibt
oder nicht. Und die einzigen, die es denen Frauen schwerer machen, als sie es ohnehin schon haben ist
die katholische Kirche. Die haben ja auch sonst nichts mehr zu melden, die Glaubhaftigkeit des Glaubens
brökelt schon seit Jahrhunderten. Klar, dass man sich den unerforschten Gebieten der Wissenschaft widmen
muss um seine Theorien/Glauben (und letztendlich falsche Behauptungen) einen schwer widerlegbaren Standpunkt
zu geben. Unbeseeltes Leben, die Seele wächst heran. Man tritt die Moral mit Füßen, zu einer Lösung
führt das nicht.
@Lycobates Wenn das nur wahr wäre! D.h. wenn es die möglichkeit der intrauteralen Taufe gäbe, hätten
Sie wesentlich weniger gegen die Abtreibung einzuwenden?
#43 Lycobates 16:51:34 | Dienstag, 24. November 2009
Paradies @MichaelaMaria Selbstwenn man die Zellen, die bei der Abtreibung entfernt werden. als beseelt
betrachtet, profitieren diese von der Abtreibung. Dieses besseelte Etwas kommt, da es frei von jeder Sünde
ist, sofort in das Paradies. Wenn das nur wahr wäre! Die Seelen der abgetriebenen Kinder, wenn auch ohne
persönliche Sünde, sind doch mit der Erbsünde behaftet, und können demnach nach der Lehre der Kirche
der seligen Gottesanschauung nicht teilhaftig werden, wenn ihnen (in ihrem natürlichen Glückszustand
im Jenseits) auch keine zusätzliche Pein wird. Alles Leben, was aus Adam geboren wird, steht durch die
Erbsünde in einer unwiderruflichen Feindschaft zu Gott. Nur Glaube und Taufe können es retten. Der Herr
spricht zu Nikodemus: „Wer nicht wiedergeboren wird aus dem Wasser und aus dem Heiligen Geiste, kann nicht
eingehen in das Reich Gottes“. Joh 3 Die Taufe, oder wenigstens das persönliche Verlangen danach, ist
heilsnotwendig. Da die Seelen abgetriebener Kinder persönlich sündenlos sind, erleiden sie aber nur
eine gewisse poena damni (Verluststrafe), keine poena sensus (Sinnenstrafe). Gott sehen und Seiner teilhaftig
werden, können sie aber nicht. Und ihnen das verweigert zu haben, ist die größte Sünde bei einer Abtreibung.
Näheres: www.newadvent.org/cathen/09256a.htm www.newadvent.org/cathen/07207a.htm
QDomenico Tuttisanti: Ihr Nachbarschaftsvergleich hinkt vor allem an der Stelle, wo argumentiert wird,
ob Illegalisierung denn Taten verhindern könne oder nicht: Wenn der ungeliebte Nachbar einfach so verschwindet,
wird er vermisst werden, es gibt schließlich Zeugen und amtliche Eintragungen, die erkennen lassen, dass
der Nachbar vor seinem verschwinden existiert hat. D.h. eine Illegalisierung des Nachbarschaftsmordes
macht diesen, wenn man der Strafe entgehen will, zu einem aufwändigen Unterfangen, zumal angesichts der
heutigen Kriminaltechnik. Die Abschreckung durch Strafandrohung ist plausibel. Die Existenz eines Embryos
in den ersten Wochen ist oftmals (gerade bei einer problematischen Beziehung zum Kindsvater) nur der schwangeren
Frau bekannt. Mangels Personen und amtlichen Eintragungen, die die Existenz des Embryos vor seinem Verschwinden
bezeugen, ist es ein relativ geringer Aufwand, der Strafe zu entgehen. Die Abschreckung durch Strafandrohung
funktioniert nur bedingt.
#40 Goldengel 16:48:03 | Dienstag, 24. November 2009
meist sind es die Eltern, welche Minderjährige zu einer Abtreibung zwingen. Jugendliche sind oft gar
nicht abgeneigt ihre Kinder auszutragen. Es sind die Erwachsenen, die ihnen „ihre Art der Vernunft“ einreden.
Doch dass eine Adoption auch vernüftig sein kann, auf diese Idee kommen diese Eltern nicht. Da ermorden
sie lieber ihre eigenen Enkerl.
#39 Regina 1961 16:37:05 | Dienstag, 24. November 2009
hassclass Ich habe nicht von Verbot geredet. Klar, eine Frau soll nicht bevormundet werden. Aber wer kümmert
sich um das ungeborene Kind? Wo ist sein „Schutzraum“? Deßhalb noch einmal meine Forderung: Frauen so
stark machen, daß eine Abtreibung erst gar nicht als mögliche Lösung angesehen werden kann. Und da
ist unser aller Handeln gefragt. Rumtheoretisieren ist die dümmste Lösung. Da müssen alle mit anpacken.
Dort liegen die wahren Probleme unserer Gesellschaft. Da, wo es Menschen schlecht geht, aush dem ungeborenen
Kind, da sind wir als Christen gefordert, müßten unsere Koffer packen und dort hin ziehen. Regina
sensationell… hier stammel einer: wenn die gesellschaftlichen Voraussetzungen gegeben sind, braucht
keine Frau ihr Kind abtreiben zu lassen. Aber diese gesellschaftlichen Voraussetzungen haben Christdemokraten
und Christsozialen bislang noch nicht schaffen können. klingt wie: wenn der möder einen netteren vater
gehabt hätte wär er kein mörder geworden. leiter hat die sozialbetreuerin nicht die voraussetzungen
schaffen können… das arme arme mörderlein
hass class natürlich ist abtreibung eine Lösung und diese Entscheidung liegt alleine im Ermessen der
Frau. Alles andere ist Bevormundung. Natürlich ist die Ermordung eines störenden Nachbarn eine Lösung.
Und diese Entscheidung liegt alleine im Ermessen des gestörten Nachbarn. Alles andere ist Bevormundung.
Ein Verbot bringt an dieser Stelle auch gar nichts, denn Menschen in Not handeln auch aus ihrer Not: Abtreibungen
finden dann nur wieder in irgendwelchen Hinterhöfen statt, oder die Frau treibt aus Verzweiflung selbst
ab: diese Geschichten kennen wir schon zu genüge. Ein Verbot bringt an dieser Stelle auch gar nichts,
denn Menschen in Not handeln auch aus ihrer Not: Nachbarschaftsmorde finden dann nur wieder in irgendwelchen
Hinterhöfen statt und nicht bei geöffneter Haustüre durch die fachmännische Hand eines Berufskillers.
Aus Verzweiflung tötet womöglich jemand eigenhändig seinen Nachbarn: diese Geschichten kennen wir schon
zur Genüge.
#36 Sefirot 16:24:56 | Dienstag, 24. November 2009
Wenn die gesellschaftlichen Voraussetzungen gegeben sind, braucht keine Frau ihr Kind abtreiben zu lassen.
Aber diese gesellschaftlichen Voraussetzungen haben Christdemokraten und Christsozialen bislang noch nicht
schaffen können. Vielleicht schafft das die Tigerenten-Koalition… O:O wohl erst dann, wenn alle Hörner
haben…
#33 hass class † 16:19:19 | Dienstag, 24. November 2009
natürlich ist abtreibung eine Lösung und diese Entscheidung liegt alleine im Ermessen der Frau. Alles
andere ist Bevormundung. Ein Verbot bringt an dieser Stelle auch gar nichts, denn Menschen in Not handeln
auch aus ihrer Not: Abtreibungen finden dann nur wieder in irgendwelchen Hinterhöfen statt, oder die
Frau treibt aus Verzweiflung selbst ab: diese Geschichten kennen wir schon zu genüge. Außerdem behauptet
doch die Kirche, dass eine abtreibende Frau für immer in der Hölle schmorren wird, also… was solls,
eine schlimmere Strafe gibts doch nicht.
#32 Regina 1961 16:17:52 | Dienstag, 24. November 2009
Halo Sefirot Du kennst meine Meinung. Abtreibung ist keine Lösung. Es dürfte sie nicht geben. Jede Frau
müßte in der Lage sein, ihr Kind austragen zu können. Regina
#31 Goldengel 16:17:28 | Dienstag, 24. November 2009
jeder Mutter, die ihr Kind abtreiben möchte, sollte man zuerst einmal Jesus Christus näherbringen können
und das kann eigentlich nur ein guter Priester. Laien sind dazu nicht geeignet. Ein Priester sollte die
Dame darauf aufmerksam machen, welche schwere Sünde es ist, ein werdendes Leben zu zerstören. Das ist
die eigentliche Aufgabe eines Priesters, darauf hinweisen, was Christus will und nicht was der Mensch
will. Der Priester ist zu allererst Seelenhirte und nicht Liturgiehansel.
#29 Regina 1961 16:13:21 | Dienstag, 24. November 2009
Hoppla Von der Kunstmalerin zum Goldengel? Wie kömmt denn dies? @michaelamaria Die Vorposter schreiben
zum Teil, sie hätten abgetrieben. Stimmt das? Wenn ja, warum? Meiner Meinung nach ist abtreibung Mord
an einem ungeborenen Kind. Aber ich scheue mich, Mütter, die abgetrieben haben, als Mörderinnen zu bezeichnen.
Ich denke, es ist viel wichtiger, Frauen, die ungewollt schwanger werden, den Rücken so zu stärken,
daß sie in der Lage sind, ihr Kind auszutragen und es dann selbst erziehen oder aber zur Adoption freigeben
können. Abtreibubg ist nie eine Lösung. Regina
Das Wort „Ansammlung“ von Zellen ist als Bezeichnung für Embryonen und Föten im übrigen falsch. Es
gibt einen grundsätzlichen Unterschied zwischen einer bloßen Agglomeration von Zellen und ihrer Organisation.
Wir sprechen nicht umsonst von einem Organismus. Getrennt von ihm ist eine einzelne Zelle nicht lebensfähig,
aber das gilt auch schon für Körperzellen von erwachsenen lebenden Personen. Sowohl der Embryo, als
auch der Fötus und auch der erwachsene Mensch sind Organismen, die in ständigem Austausch mit ihrer
Umgebung stehen und zu ihrer Selbsterhaltung auf günstige Lebensbedingungen angewiesen sind. Das Lebensrisiko
für viele Föten besteht darin, dass ihre „Umgebung“ ein Mensch ist, der ihnen nach dem Leben trachtet:
die eigene Mutter!
#26 Pascal123 16:00:50 | Dienstag, 24. November 2009
@defendor Das heisst Pilates nicht Pilatusse. Pilatusse einfach köstlich diese Wortschöpfung aber was
Sie meinen ist Pilates, das sind Turnübungen. Könnte übrigens auch was für die gloria sein, damit
stärkt Sie ihren Körper nach der heimtückischen Blitzattacke
vom kunstmaler zum goldengel… danke für die bestätigung, auch wenn es nicht von nöten war. mit riesem
tam-tam von kreuz.net weggezogen, und still und heimlich mit neuem account wieder da. wie erbärmlich
ist das denn? (den account darfst du gerne auf einen beitrag/tag begrenzen lassen, heulsuse)
#22 Urban II 15:46:44 | Dienstag, 24. November 2009
mariamichaela Sie schreiben „Der Embryo ist nur eine Ansammlung nicht lebensfähiger Zellen. Eine Abtreibung
ist deshalb ein üblicher medizinischer Eingriff und kein Verbrechen“ Interessante Position. Nicht einmal
komplett abwegig, wenn man einige zwingend notwendige Verbesserungen an dieser auswendig gelernt erscheinenden
Aussage vornimmt: „Das Gehirn gewisser Abtreibungsbefürworter ist nur eine Ansammlung nicht lebensfähiger
Zellen. Eine Entnahme des Gehirns ist deshalb ein üblicher medizinischer Eingriff und kein Verbrechen.“
#21 defendor 15:46:13 | Dienstag, 24. November 2009
So viele… …„Pilatusse“ wie in der heutigen „zeitgeistgemäss modernen“ Spass- und Vergnügunsgesellschaft
hat es wohl kaum jemals gegeben. Sie geben sich gleichsam die Klinke in die Hand… die „Pilatusse“…der
Politik Wirtschaft Gesundheit Erziehung gewisser „Hilfsorganisationen“ und natürlich gewisser „Beratungsstellen“
mit dem Missbrauch der Bezeichnung „(röm) katholisch“ ! Sie alle schöpfen aus demselben Gefäss… das
Wasser, um ihre angebliche „Unschuld“ unter Beweis stellen zu wollen. Sie alle geben sich als „humane
Zeitgenossen“, denen das angeb. „Wohl der Menschen“ am Herzen liege. Sie alle scheren sich einen Deut
darum, die GEBOTE und GESETZE GOTTES aus „selbstherrlich humanen“ Gründen als „überholt“ zu erklären
und sie durch „zeitgeistgemässe“ Seelenverderber-Normen zu „ersetzen“. Gelingt es den „Pilatussen“ nicht
genügend Seelenunheil anzurichten, dann übernehmen schnell die „Judasse“,die nicht zögern um der Selbstherrlichkeit
willen die EWIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS zu verraten… und dies gar noch durch ein mit einem Lächeln
servierten „Kuss“… so etwa in einer sogenannten „ergebnisoffenen Beratung“ ohne Hinweis auf die SCHWERE
SÜNDE der Barbarei des Massenmordes an ungeborenen beseelten Kindern ! Ja, „Pilatuss“ und „Judasse“ sind
ein eingespieltes „humanes“ Team ! Ungeborene beseelte Kinder haben sie schon längst aus ihrer – teuflischen –
„Humanität“ ausgeschlossen ! Welch eine abgrundtiefer Zynismus ! KYRIE ELEISON CHRISTE ELEISON KYRIE
ELEISON www.gloriapolo.net…
Diese Art „Logik“ ist nicht neu! „ Wenn man die Zellen, die bei der Abtreibung entfernt werden, als beseelt
betrachtet, profitieren diese von der Abtreibung. Dieses beseelte Etwas kommt, da es frei von jeder Sünde
ist, sofort in das Paradies.“ So ähnlich dachten ja auch die Hexen- und die Ketzerverbrenner: Wenn man
Hexen oder Ketzer durch Verbrennen aus der Gesellschaft entfernt, erweist man ihnen ja nur einen unschätzbaren
Dienst, insofern sie ja dadurch, daß sie, so nichts Schlimmes mehr anrichten könnend und unter großen
Qualen aus dem Leben scheidend, gerettet werden für ein Plätzchen im Himmel. Soweit logisch richtig –
fragt sich nur, wohin diejenigen kommen, die sich zu Herren über Leben und Tod aufgespielt haben!
#19 Goldengel 15:36:33 | Dienstag, 24. November 2009
Domenico Tuttisanti Ich verstehe Ihre Wut, doch versuchen Sie auch mariamichaela zu verstehen. Es ist
nicht leicht für sie ihr damaliges Tun zu verkraften. Es geht jetzt vor allem um die Seele von mariamichaela,
der geholfen werden muss. Sie muss einsehen, dass ihre Tat falsch war und ich finde mit dieser Aussage,
dass Sie ihrem Kind bereits eine Seele gibt, also ein Gesicht, wird sie merken oder tut es sogar schon,
dass sie damals nicht unbedingt richtig gehandelt hat. Hoffen wir, dass mariamichaela ein Einsehen hat,
damit sie am Ende ihres Lebens das Haus Gottes betreten kann und ihr getötetes Kind in die Arme schließen
kann. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl.Geistes. Amen.
michaela: Selbst wenn man die Zellen, die bei der Abtreibung entfernt werden. als beseelt betrachtet,
profitieren diese von der Abtreibung. Dieses besseelte Etwas kommt, da es frei von jeder Sünde ist, sofort
in das Paradies. Dasselbe gilt natürlich für alle Säuglinge, Kleinkinder bis zum Alter der Sprachbefähigung
und auch danach … Sie alle dürfen – in der Logik von michaelamaria – in ihrem eigenen besten Interesse
ermordet werden, weil man ihnen damit jede Chance nimmt, als Erwachsene schwer sündigen zu können …
#16 Goldengel 15:24:40 | Dienstag, 24. November 2009
mariamichaela Es freut mich, dass Sie eine Einsicht zeigen, indem Sie wollen, dass Ihr getötetes Kind
jetzt bei Gott ist. Dies ist für mich ein Zeichen, dass Sie (obwohl Sie es nicht zugeben wollen) erkannt
haben, dass Ihr Embryo eine Seele hat. :(3 Beten Sie für Ihr Kind täglich und hoffen Sie auf ein Erbarmen
Gottes.
#14 Goldengel 15:18:40 | Dienstag, 24. November 2009
was würde Jesus zu einer Abtreibung wohl sagen? Man denke mal darüber nach. Wer den Gottessohn liebt,
der liebt auch seine Werte. Den Unschuldigsten unter uns, also einen werdenden Menschen im Mutterleib
zu töten, ist wohl unannehmbar für alle Christen. Wer meint, dass Jesus so einen Mord zustimmen würde ?
Wen würde Jesus schützen? Jesus würde natürlich beide schützen – Mutter und Kind. Die Mutter, damit
sie kein Unrecht tut und so ihrer Seele schadet,weil sie einen Mord auf dem Gewissen hat und das Kind,
damit es leben kann.
Selbst wenn man die Zellen, die bei der Abtreibung entfernt werden. als beseelt betrachtet, profitieren
diese von der Abtreibung. Dieses besseelte Etwas kommt, da es frei von jeder Sünde ist, sofort in das
Paradies.
#11 Paulaner † 15:10:31 | Dienstag, 24. November 2009
Meine Katze ist grau. Alles was nicht grau ist, ist keine Katze. Theo-Logische Logik der „Lebenskü^H^Hschützer“,
für die alle zu Mördern erklärt werden, die nicht ihrem Verein beitreten und mitdemonstrieren.
#8 Pascal123 15:03:12 | Dienstag, 24. November 2009
@michaela Na so einfach darf man es sich nicht machen. Ob Der Emryo allein lebensfähig ist ist ja nicht
die Frage. Vielmehr geht es darum das diese Zellen schon Mensch sind. Alle körperlichen Eigenschaften
und Ausprägungen sind festgelegt einzig die Entwicklungsstadien unterscheiden sich. Gucken Sie sich doch
einen Emryo mit 3 Monaten an, da ist alles dran was Menschlich ist. Ich möchte betonen das ich nicht
grundsätzlich gegen Abtreibung bin, nur als Verhütungsmethode finde ich es widerlich. Wenn ich poppen
kann , dann kann ich auch Verantwortung für mein handeln übernehmen.