10:30:16 | Montag, 23. November 2009
Zeitgleich dreht und wendet sich der altliberale Wiener Kardinal wie ein Huhn im Party-Grill.

Kardinal Schönborn bei der Pressekonferenz nach der Herbstvollversmmlung der Bischofskonferenz
© Henning
Klingen, Pressebild Katholisch.at(kreuz.net) Am Freitag konnte der Journalist Dietmar Neuwirth seine Begeisterung in der Wiener Tageszeitung
‘Die Presse’ nicht länger zurückhalten.
Neuwirth ist ein österreichischer Antikirchen-Schreiber.
Sein Bejubelungs-Objekt war der angegraute
Herbert Kohlmaier (74).
Kohlmaier gehört zur B-Prominenz
der dekadenten Abtreibungs- und Homo-Partei ÖVP. Als Pensionistenbeschäftigung spielt er zur Zeit gerade
den altliberalen Kirchenreformer.
Neuwirth feiert ihn wie den Kaiser von China: „Herbert Kohlmaier ist
multipler Ex. Ex-Volksanwalt, Ex-VP-Generalsekretär, Ex-Chef des ÖAAB etc. etc.“
Jetzt werde er von
der Unzufriedenheit über eine sogenannte „Reformverweigerung“ in der Katholischen Kirche umgetrieben.
Reformverweigerung? Meint Neuwirth damit die immer noch ausstehende Erneuerung der Heiligen Beichte und
des Sonntagsgebotes, die Eliminierung kirchenfeindlicher Bischöfe und Priester oder die eindeutige kirchliche
Verteidigung der Ungeborenen?
Neuwirth läßt seine Leser ohne Antwort. Dafür triumphiert er, daß Kohlmaier
am vergangenen Donnerstag einen – ansonsten kaum bemerkten – „Triumph“ gefeiert habe.
Es sei ihm gelungen,
„verstreut, unkoordiniert und fast schon sympathisch unprofessionell agierende Reformbewegungen zu einen.“
Dabei habe sich Kohlmaier „zum Retter nicht gerade des Abendlandes, aber zumindest der Kirche aufgeschwungen“.
Neuwirth betont, daß das Kohlmaier-Grüppchen die gleichen Forderungen erhob, die der altliberale Kardinal
Christoph Schönborn bei einem von ihm im Stephansdom einberufenen
Delegiertentag hören konnte.
Der
Journalist erinnert auch daran, daß der altliberale Kardinal bei dieser Gelegenheit versicherte, die
altliberalen Unterhosen-Anliegen eilig nach Rom zu tragen.
Dazu erklärt Neuwirth: „Die Geister, die
er öffentlich rief, wird er nicht los.“
Dann rupft er – etwas zusammenhanglos – mit dem Kardinal noch
ein Hühnchen und weist nach, daß dieser es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt.
In der Formulierung
Neuwirths: „Wie schwer hohen Würdenträgern der Umgang mit Öffentlichkeit fällt, hat jüngst ein Vorfall
gezeigt.“
Kardinal Schönborn wurde bei einer Pressekonferenz „vor schütter besetzten Reihen“ zu seinen
Eröffnungsworten am Wiener Delegiertentag befragt – insbesondere zur Aussage, daß die Kirche von Liebgewordenem
Abschied nehmen müsse.
Er antwortete: „Ich habe gesagt, daß keine Pfarre aufgegeben wird. Ich weiß
nicht, ob das in Zukunft wirklich möglich sein wird. Wir müssen bereit sein, das eine oder andere aufzugeben,
vielleicht auch die eigene Gemeinde, die sich in ein Größeres hineinfügen muß.“
Nachdem ‘Die Presse’
diese Worte veröffentlicht hatte, ließ der Kardinal ein Email an Mitarbeiter formulieren, wo von „Fehlzitaten“ –
Neuwirth wundert sich über diesen Ausdruck – geredet wird.
In der Erzdiözese werde „grundsätzlich“
keine Pfarrei aufgegeben – sagt der Kardinal jetzt plötzlich.
Neuwirth interpretiert das Lavieren des
Prälaten so: „Offenbar waren Proteste der Pfarrer dem Kardinal zu laut geworden.“
Dann stellt er die
Frage: „Wer weiß, zu welchen Wendungen Kardinal Schönborn fähig ist, wenn die Rufe nach Reformen eine
gewisse Schmerzgrenze überschreiten?“
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#19
feuerwehr 21:16:22 | Dienstag, 24. November 2009
#18
Exkatholisch 01:01:21 | Dienstag, 24. November 2009
#16
Sefirot 16:55:50 | Montag, 23. November 2009
#14
leshandl1 15:57:25 | Montag, 23. November 2009
#12
Sefirot 14:14:51 | Montag, 23. November 2009
#10
Sefirot 14:07:01 | Montag, 23. November 2009