kreuzmeldungen
Selbstauferlegte Pflichttermine + Keine deutschen U-Boote für Israels Kriege + Neuer Grundstein gelegt + Viel Brei und wenig Worte + Es wird ein bestimmtes Sexualverhalten subventioniert
Selbstauferlegte Pflichttermine

Vatikan. Am Montag empfing Papst Benedikt XVI. den Ministerpräsidenten von Kuwait, Scheich Nasser Mohammed al-Ahmad Al-Sabah in Audienz. Das Gespräch wurde auf Französisch geführt und handelte vom Frieden und interreligiösen Dialog im Nahen Osten. Das gab der vatikanische Pressesaal bekannt. Thematisiert wurde ferner der positive Beitrag der christlichen Minderheit für die kuwaitische Gesellschaft.

Keine deutschen U-Boote für Israels Kriege

Deutschland. Am 30. November findet eine Demonstration gegen die Sitzung des deutsch-israelischen Kriegskabinetts statt. Es geht dabei um von Deutschland bezahlte israelische Waffenwünsche. Das berichtet der deutsche Journalist Jürgen Elsässer auf seinem Blog. Elsässer erinnert daran, daß Israel wieder den Gaza-Streifen bombardiert hat. Die rechtsextreme israelische Regierung hat mehrfach angekündigt, den Iran überfallen zu wollen. Der rassistische Vize-Regierungschefs Avigdor Liebermann drohte, mit dem Gazastreifen zu verfahren, „wie die Amerikaner mit den Japanern im Zweiten Weltkrieg“.

Neuer Grundstein gelegt

Brasilien. Am 25. Oktober weihte der Generalobere der Priesterbruderschaft Sankt Pius X., Bischof Bernard Fellay, den Grundstein für ein neues Priorat in der brasilianischen Metropole São Paulo. Das berichtete die Webseite der Bruderschaft in Deutschland. In Brasilien betreibt die Piusbruderschaft zwei Priorate.

Viel Brei und wenig Worte

Deutschland. Der altliberale deutsche Benediktinerpater Anselm Grün (64) beantwortete kürzlich für die Webseite ‘glaubenslust.de’ die Frage, ob man vor der Hochzeit beichten müsse. Pater Grün bezeichnete es nur als „sinnvoll“, vor dem Ehesakrament zu beichten. Es „tut durchaus gut“: „Aber es gibt kein Gebot, das eine Beichte vor der Hochzeit vorschreibt.“ Die Beichte bezeichnet Pater Grün als Ritual mit der Zusage der Vergebung Gottes: „Ein Ritual wirkt bis in die Tiefen des Unbewußten hinein, dorthin, wo die unbewußten Widerstände liegen, uns selber vergeben zu können.“

Es wird ein bestimmtes Sexualverhalten subventioniert

„Der wesentliche Punkt bei der Einführung des staatlichen anerkannten Homo-Konkubinats ist, daß die Politik ein bestimmtes Sexualverhalten subventioniert und nicht, wie behauptet, eine Lebenspartnerschaft fördert. Der deutsche Gesetzgeber hat beim Homo-Konkubinat klargestellt, daß nur (1.) zwei Menschen gleichen Geschlechts (2.) dieses Rechtsbündnis eingehen dürfen, und nur solche, (3) die nicht verwandt sind. Warum diese Einschränkung? Warum sollen nicht unverheiratete Geschwister, die füreinander sorgen gesetzlich privilegiert werden, oder ein Priester und seine Pfarrhaushälterin, oder eine ganze geistliche Gemeinschaft?“

Aus einer Leser-Einsendung an das Portal ‘kreuz.net’.
      
18 Lesermeinungen
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#19   Leo Miles   20:59:50 | Dienstag, 24. November 2009
Das ist halt deren „Sprache“
Der rassistische Vize-Regierungschefs Avigdor Liebermann drohte, mit dem Gazastreifen zu verfahren, „wie die Amerikaner mit den Japanern im Zweiten Weltkrieg“.
so wie früher, so auch heute. Da braucht er nichts auf die Amerikaner abzuwälzen.
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#18   hieronymus333   19:15:47 | Dienstag, 24. November 2009
Wer Manager Geldgeier Pater Grün
ernst nimmt, muss schon ziemlich verzweifelt sein, oder sich einen derben Spaß erlaubt haben.
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#17   marienkind   17:14:08 | Dienstag, 24. November 2009
Pontifex
Vielleicht der Gabe der Unterscheidung der Geister! :-)
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#16   Pontifex   15:41:41 | Dienstag, 24. November 2009
@marienkind
Um Ihre Frage kurz zu beantworten: Ja! Man muss sie nicht mögen, so wie ich, aber gehört haben sollte man schon von ihnen.
Welcher Geist ruht eigentlich auf Ihrer Einfalt? Sicher nicht der Geist der Erkenntnis und der Einsicht.
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#15   marienkind   13:10:06 | Dienstag, 24. November 2009
Regina 1961
Wise Guys? Kenn ich nicht. Ist das jetzt ein Bildungsnotstand?
Ich befass mich lieber mit Thomas von Aquin!!!
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#13   marienkind   12:11:08 | Dienstag, 24. November 2009
clarissa colonia
Danke, daß Sie meinen Tippfehler (… der Talent…) nicht erneut gerügt haben. :(3
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#12   Regina 1961   12:10:37 | Dienstag, 24. November 2009
@marienkind
Also, ich hab da so eine Idee. Selig sind die im Geiste Armen. Die Frage ist nur, ob der Himmel soviel Seligkeit verkraften kann. (Frei nach einem Song der Wise Guys)
Soviel zu Ihrer Weisheit, liebes Marienkind.
:-D
Regina
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#11   clarissa colonia   12:00:17 | Dienstag, 24. November 2009
Nun, care infans,
dann können wir, Sie und ich, der Vorsehung des Allerhöchsten ja nur danken, daß wir füreinander Instrumente der gegenseitigen Besserung und Heiligung sein dürfen …
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#10   marienkind   11:55:08 | Dienstag, 24. November 2009
clarissa colonia „Selig, die arm sind im Geiste“
Der LIEBE GOTT hat halt eben die Talente nicht gleichmäßig verteilt. Ihnen hat ER aber offensichtlich der Talent der Schulmeisterei zugeteilt!
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#9   clarissa colonia   10:21:12 | Dienstag, 24. November 2009
Früher …
kannten die Mitglieder der jesuitischen marianischen Sodalitäten noch den Unterschied zwischen Dativ und Akkusativ – früher mal.
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#8   Paulaner †   10:10:15 | Dienstag, 24. November 2009
wie kommt „eine Evangelische“ überhaupt dazu, „mit dem Papst“ freundschaftlich und vernünftig zu
telefonieren?
>:)
lateiniheini:
MIT DEM PAAAAPST!
O:)
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#7   marienkind   09:55:12 | Dienstag, 24. November 2009
Was hat der Papst kreuz-net angetan
Denkt an die Worte Jesu: „Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen.“ (Joh 15,20). Diese Worte treffen in erster Linie auf den Hl. Vater als dem Stellvertreter Christi zu. Beten wir für ihn.
Gott segne und stärke den Hl. Vater Benedikt XVI.
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#6   lateiniheini   09:50:58 | Dienstag, 24. November 2009
@Peter Hummel1
Es ist zwar guter Brauch, dass das Brautpaar vor der Hochzeit zur Beichte geht und in der Brautmesse die Kommunion empfängt,
Ja, das mag sein- wobei bei dieser Feststellung allerdings davon ausgegangen wird, das die Brautleute beide röm.-kath. sind. Ich wäre ja damals durchaus (als evangelischer Christ) bereit gewesen, mich röm.-kath. trauen zu lassen. Meine Frau hat allerdings dem röm.-kath. Pfarrer ganz klar gesagt, dass sie das nur tun würde, wenn ich gleichfalls die Kommunion empfangen würde. Dies hat der röm.-kath. Geistliche allerdings abgelehnt. Daraufhin haben wir uns in einem sehr schönen und feierlichen Wortgottesdienst von einem röm.-kath. Diakon und unserem evangelischen Pfarrer ökumenisch trauen lassen. Ohnen Beichte, ohne Kommunion- und sind bis heute noch glücklich zusammen!
Und was die Papst“kritik“ anbelangt- zweierlei Mass, mehr nicht! Wenn Frau Merkel in einem Punkt Kritik an der Führung des Papstes übt (er ist ja schließlich der Chef des Vatikans) und zwei Tage später 45 Minuten lang freundschaftlich und vernünftig(wie unter erwachsenen Menschen so üblich)mit dem Papst telefoniert und sich ausspricht, wird trotzdem hier wochen- und monatelang nachgetreten.
Was hier aber tagtäglich diesbezüglich abgeht, da rollen sich selbst bei mir die Zehennägel…
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#5   clarissa colonia   09:40:40 | Dienstag, 24. November 2009
„… war das Geschrei groß …“
Ja, damals … wurde der Papst ja auch ungerechterweise von der antikirchlichen Hetzpresse angegriffen.
Das muß man streng differenzieren von Angriffen der (ge)rechten kirchlichen Hetzpresse!
(Da liegen Welten dazwischen …)
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#4   PeterHummel1   09:30:40 | Dienstag, 24. November 2009
Was hat der Papst kreuz.net angetan?
Im vergangenen Frühjahr war hier das Geschrei groß, als der Papst unberechtigt von Medien und Politikern, auch von Bischöfen, angegriffen wurde.
Inzwischen hat man den Eindruck, dass wirklich jeder, aber auch jeder Mist gut genug ist, um von seiten der Redaktion einen Seitenhieb auf den Papst loszuwerden. Warum? Was soll die blödsinnige Überschrift: „Selbstauferlegte Pflichttermine“? Will man dem Hl. Vater nun auch vorschreiben, wen er empfangen darf und wen nicht?
Zu Pater Anselm Grün:
Man muss nicht unbedingt zu den Verehrers dieses rührigen Kirchenmannes gehören, aber was ist an seiner hier beanstandeten Aussage inkorrekt? Es ist zwar guter Brauch, dass das Brautpaar vor der Hochzeit zur Beichte geht und in der Brautmesse die Kommunion empfängt, aber darüber gibt und gab es noch nie eine Vorschrift! Was soll der Empfang der Sakramente für einen Nutzen haben, wenn es nur auf Vorschrift geschieht? Eine merkwürdige Denke!
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#3   Fridericius †   09:06:13 | Dienstag, 24. November 2009
Gute Frage.
Der deutsche Gesetzgeber hat beim Homo-Konkubinat klargestellt, daß nur (1.) zwei Menschen gleichen Geschlechts (2.) dieses Rechtsbündnis eingehen dürfen, und nur solche, (3) die nicht verwandt sind. Warum diese Einschränkung? Warum sollen nicht unverheiratete Geschwister, die füreinander sorgen gesetzlich privilegiert werden, oder ein Priester und seine Pfarrhaushälterin, oder eine ganze geistliche Gemeinschaft?
Gute Frage.
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#2   Meinerven   08:43:54 | Dienstag, 24. November 2009
Kann mich Lateinheini nur anschließen!
Was macht denn das Wesen einer Beichte aus? Dass der Mensch, der gesündigt hat, dies voller Reue erkennt und freiwillig die Entscheidung zur Umkehr trifft. Was bewirkt eine als Pflicht auferlegte Beichte? Die Genugtuung und den Stolz, wieder einmal mehr seine Pflicht erfüllt zu haben und damit besser und frömmer zu sein, als all diese Sünder um mich herum, die das nicht so praktizieren.
Der verorene Sohn war aufgrund seiner eigenen Schuld wirklich ganz unten angekommen und erkannte, dass ihm nur eine Umkehr und die bitte um Vergebung helfen konnte. Jesus hat keine Pfichterfüllung gepredigt. Er liebt uns und möchte, dass wir aus freien Stücken zu Ihm kommen.
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#1   lateiniheini   08:10:09 | Dienstag, 24. November 2009
Anselm Grün
ob man vor der Hochzeit beichten müsse.
Klar, die Überschrift von kreuz.net! Wer sich gegen das ständige Müssen,Müssen und nochmal müssen stellt, wird verdächtigt!
Was ist falsch an den Aussagen von Pater Anselm?
Ich vermute mal, meine Frau hätte auf eine kirhcliche Trauung mit einem röm.-kath. Priester verzichtet, wenn man ihr vor der Hochzeit die Pistole auf die Brust gesetzt hätte, sie müssebeichten!
Merke: Wer immer nur müssen muss und nichts dürfen darf, der endet irgendwann in der Psychiatrie oder vor dem ICE!
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