Requiem
Der Grabstein hat wieder seinen Platz gefunden
Er wurde als Israelit geboren und als Katholik wiedergeboren. Jetzt ist er nach Frankreich abgereist. Aber sein Grabstein ist geblieben.
Grabstein für Pater Augustin Hermann Cohen im Berliner Sankt Hedwigsfriedhof.
Grabstein für Pater Augustin Hermann Cohen im Berliner Sankt Hedwigsfriedhof.
(kreuz.net) Im vergangenen Dezember wurden die sterblichen Überreste von Pater Augustin Hermann Cohen vom Berliner Sankt Hedwigsfriedhof an der Liesenstraße in die Klosterkirche Broussey bei Bordeaux in Frankreich umgebettet.

Pater Cohen war ein Pianist, ein Schüler von Franz Liszt, jüdischer Konvertit und Karmelit. Er starb 1871 zu Spandau im Rufe der Heiligkeit.

Der Hamburger Freundeskreis wurde, wohl versehentlich, über die Umbettung nicht informiert.

Gläubige beim Grabstein
Gläubige beim Grabstein
Mit großer Mühe hatte der Freundeskreis am 28. August 2006 für den Karmeliten auf dem Berliner Sankt Hedwigsfriedhof einen Grabstein aufstellen lassen.

Der Stein kostete 4.000 Euro. Nach der Umbettung des Karmeliten wurde dem Freundeskreis gesagt, daß dieser Stein in Zukunft an der Außenwand der Friedhofskapelle aufgestellt werden soll.

Doch dann geschah lange nichts.

Schließlich erfuhr der Freundeskreis von der Friedhofsverwaltung in Berlin, daß der Grabstein von Pater Hermann im Keller der Friedhofskapelle zwischengelagert wurde.

Zum 21.November wurde der Grabstein an seinem bisherigen Platz wieder aufgestellt. In einer Feierstunde wurde an diesem Tag das 175jährige Bestehen des Friedhofs begangen.
      
9 Lesermeinungen
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#11   Sefirot   01:19:43 | Donnerstag, 26. November 2009
Mögen den Verständnislosen
die Po-Backen zu Steaks schmören… Per omnia saecula saeculorum. Amen!
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#10   Thomasius   20:47:21 | Mittwoch, 25. November 2009
Wie gut ass er 1871 gestorben ist.
Die Nazis hätten ihn ins Konzentrazionslager vielleicht nach Auschwitz geschickt.
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#9   clarissa colonia   19:57:07 | Mittwoch, 25. November 2009
Es ist aus Vernunftgründen …
… wie aus der zeitlichen Ordnung heraus zu bejahen, daß die einen durch das Gesetz der Gnade, die anderen aber durch das Gesetz des Mose, andere wiederum durch das Naturgesetz, das Gott in die Herzen aller Menschen geschrieben hat, in der Hoffnung auf die Ankunft Christi, des Erlösers, gerettet werden.
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#8   catholic   18:16:10 | Mittwoch, 25. November 2009
Na Herr ruhrgebietler, dann graben Sie sich mal schnell selbst ein.
:-] :-] :-] o^/ :(3 O:)
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#7   r.ruhrgebietler   18:10:35 | Mittwoch, 25. November 2009
lasst die toten
ihre toten begraben
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#6   Brandenburgis   17:08:17 | Mittwoch, 25. November 2009
Wieso Hamburger Freundeskreis
wen der Pater doch hier in Berlin wirkte?
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#4   Frasim   16:54:22 | Mittwoch, 25. November 2009
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Was soll dieser Artikel??? Und was sollen die Kommentare???
Ich verstehe nur Bahnhof-Bratkartoffel, aber das ist mittlerweile auch schon egal…
Sollen doch die Gebeine irgendwo lagern und der Stein stehen oder nicht, Hauptsache ist doch: Informiert um Gottes Willen den Hamburger Freundeskreis!
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#2   Pascal123   16:15:35 | Mittwoch, 25. November 2009
@eigerhar
Wir Katholiken sind eben keine jüd. Materialisten
Nein wie auch Ihr seit katholische Materialisten.
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#1   eigerhar †   16:08:41 | Mittwoch, 25. November 2009
Die Gebete kommen trotzdem an
Auch wenn der Zorn der Juden die Asche des Bekehrten ins Meer gestreut haben.
Wir Katholiken sind eben keine jüd. Materialisten.
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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