(kreuz.net, Bonn) Das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ zur Freigabe der Alten Liturgie hat angeblich
keine wirklich tiefgreifenden Veränderungen gebracht.
Das behauptete der altliberale Leiter des Deutschen
Liturgischen Instituts in Trier, Eberhard Amon, am Freitag vor der deutschen ‘Katholischen Nachrichten-Agentur’:
„Die Zahl der Feiern nach außerordentlichem Ritus ist keinesfalls dramatisch gestiegen.“
Amon leugnet
hartnäckig, daß die Liturgiereform für die leeren Kirchen mitverantwortlich ist:
„Die Zahl der Kirchenbesucher
wäre eher noch geringer, wenn die Liturgiereform nicht stattgefunden hätte.“
Die Schuld für den Massenabfall
der Gläubigen sieht Amon in der „totalen Säkularisierung und Individualisierung der Gesellschaft“.
Ein Blick auf harte Zahlen
Die altgläubige Vereinigung ‘Pro Missa Tridentina’ publizierte zum zweiten
Jahrestag des Motu Proprio aktuelle Zahlen aus Deutschland.
Die Statistik zeigt, wie die Anzahl der Meßorte
im Alten Ritus explodiert ist.
Im Juli 2007 gab es in Deutschland knapp 35 Orte für die Alte Messe,
in Österreich 12 und in der Schweiz 22.
Im August 2008 waren es in Deutschland 123, in Österreich 22
und in der Schweiz 28.
Im August 2009 existierten in Deutschland 138 Meßorte, in Österreich 26 und
in der Schweiz 34.
In Deutschland sind die Messen seit dem Motu Proprio um fast 300 Prozent gestiegen.
Sogar die deutsche Bischofskonferenz mußte sich im September 2008 den Zahlen beugen und zugeben, daß
sich die Alten Messen verdoppelt und verdreifacht haben.
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51 Lesermeinungen
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Da ist Gott am Werke Al Qaida wird nicht an zunehmenden traditionellen Heiligen Messen interessiert sein.
Wenn immer mehr Heilige Messen im bewährten Ritus gehalten werden, dürfte eher Gott am Werke sein.
#49 Seefeldt 22:21:45 | Sonntag, 29. November 2009
Das Mittelalter war eine hohe Zeit der Menschheit Wer verächtlich über das Mittelalter daherschreibt,
verrät damit nur seine Ahnungslosigkeit. Denn das hohe Mittelalter war auch eine hohe Zeit der Menschheit.
Das hohe Mittelalter hatte Geistesgrößen wie Thomas von Aquin, Albertus Magnus und viele andere, im
Mittelalter wurden herrliche Kirchen und Burgen gebaut, im Mittelalter wurden Grundlagen der Wissenschaft
und Kultur geschaffen. Die frühe Neuzeit war dagegen u.a. Aberglauben, Glaubenskriege, die Katastrophe
des Dreißigjährigen Krieges usw. usf…
Recht hat er „Die Zahl der Kirchenbesucher wäre eher noch geringer, wenn die Liturgiereform nicht stattgefunden
hätte.“ Die seit den 60er Jahren eingetretene gesellschaftliche Wandlung (man könnte auch Aufklärung
sagen, aber das hetzt dann nur die mttelaterlichen Geister dieses Forums auf) hat nichts mit der Reform
zu tun. Im Gegenteil: Ich erinnere mich noch gut an die Diskussionen, daß man genau diese Reform brauche
eben weil der Kirchenbesuch schon vor der Reform drastisch zurückging. Aber wo ist das Problem: Wenn
weniger Leute in die Kirche gehen, sind diese wenigen wenigstens echt überzeugt und kommen nicht, wie
in meiner Jugend auf Grund von gesellchaftlichem oder elterlichem Druck. Die Spreu vom Weizen tennen ist
das Motto.
#47 defendor 12:51:20 | Samstag, 28. November 2009
Die vom HEILGEN GEIST… …gesetzten unmissverständlichen Zeichen zeitigen langsam aber sicher auch
statistisch nicht mehr „wegzuredende“ Tatsachen ! Das modernistische Schlauchboot hat Schlagseite während
das wiederhergestellte Schiff der lebendigen heiligen Tradition bereit ist, wieder in See zu stechen,
sprich wieder mit Kurs auf die Rückbesinnung auf die lebendige heilige Tradition ! Es wird denn auch
keine dem Kentern nahe „Neuerer“ aus dem Schlauchboot seine Hilfe verweigern sondern ihnen die ausgestreckte
Hand der Hilfe reichen, denn oft sind unter den modernistischen Neuerern selbst solche, die sich ihrer –
ungewollten – Verblendung ( noch ) nicht bewusst sind und daher auch dringend einer Augenöffnung bedürfen.
Das sehr bald in See stechende Schiff der Rückbesinnung auf die lebendige heilige Tradition wird denn
auch wieder jene hochheiligen Altäre an Bord mit sich führen, die zu einem ehrfürchigen Mitfeiern des
allerheiligsten Altarsakramentes – der VERGEGENWÄRTIGUNG des KREUZESOPFERS unseres HERRN und GOTT JESUS
CHRISUTS – unabdingbar sind ! Ebenso werden wieder die Heiligenbilder die röm. katholischen Kirchen schmücken
und darauf hinweisen, dass uns die Heiligen von GOTTES Güte als unsere grössten Fürsprecher vor SEINEM
Thron geschenkt worden sind. Möge sie also die Segel setzen, die Rückbesinnung auf die lebendige heilige
Tradition… mit dem leeren Schlauchboot des Modernismus im Schlepptau…zur Entsorgung. www.gloriapolo.net/
#46 QUIS UT DEUS 11:29:10 | Samstag, 28. November 2009
Ich fordere die Abschaffung der neuen Messe!!!!! Ich schliesse mich Lisa gerne an! Ich fordere die Abschaffung
der neuen Messe!!!!! Es lebe die Tridentinische hl.Messe die auf die Apostel zurück geht und somit auf
unseren Herrn Jesus Christus der der Weg die Wahrheit und das Leben ist!
Sefirot Natürlich gibt es eine Reihe von Gründen, dies zu wünschen (und nicht zu fordern, wie Sie schreiben).
Da ich jedoch Ihre Beiträge auf diesem Sender kenne, muß ich mich auf Sie nicht länger einlassen. Denn
jenseits aller Vernunft sind Sie im Regelfall nur auf Tiraden spezialisiert. Sie werden mich also nicht
herauslocken können!!!
@Sefirot (…)Wenn man vom zelebrierenden Priester aber nur die plakative Rückenseite seines Gewandes
zu sehen bekommt, könnte ja auch ein Roboter diesen Rubrikendienst versehen.(…) Quatsch! Auch die für
mich zu ertragende Rückseite meines Vordermann in der Kirchenbank hat keine Relevanz sich zu echauffieren.
Der Priester, in der Funktion „persona Christi“ ist Vorsteher der Gemeinde beim Gottesdienst. Ihre „Jesus-guter-Kumpel-Verein“
Vorstellung entspricht nicht der Würde des Herrn. Punkt + Basta! Ihre literarischen Ergüsse sind trivial.
Warum und weshalb sollen die Leute in Deutschland mehr zur Kirche gehen als im übrigen Europa. Es gibt
keinen vernünftigen Grund, dies zu zu fordern… oder Heggi? Wüssten Sie einen…?
Gotthard Ich vermute, Du hast eine „Still-Messe“ im alten Ritus am Seitenaltar Nr 5 gemeint… Immer wenn
das Thema der alten Liturgie auftaucht, dann tauchen auch Sie auf. Aber das macht nichts! Auch Ihr aufgesetzter
Zynismus verletzt nicht. Offensichtlich haben Sie die gesamtkirchliche Situation nicht begriffen. Mir
ist es letztlich scheiß egal, in welchen Ritus der Kirche die Leute gehen. Hauptsache, sie gehen. Aber
sie gehen ja nicht, weder in Schleswig-Holstein noch in Niederbayern. Wenn Sie sich mit einem sonntäglichen
Meßbesuch deutschlandweit mit nur noch 10 % zufrieden geben und nicht mit einer Riesensorge auf diese
Entwicklung schauen und dafür stattdessen ideologieverklemmt und mit übelster Schadenfreude auf den
durchaus mäßigen Erfolg der alten Liturgie in Deutschland schauen, dann sind Sie im Kopf nicht mehr
zu retten. Trotz der üblichen unzähligen auflockernden Mätzchen im NOM sinkt der Meßbesuch dort rapide
weiter. Was ist denn mit einer Liturgie nur los, die nur noch von 10% und weniger der Gläubigen besucht
wird? Halten Sie das für ein Erfolgsmodell? Ihre ganze Sorge sollte deshalb besser dem NOM gelten.
Tatsache ist, dass man an den gelieferten Zahlen sehen, dass Statistiken (nicht nur die trid. messe betreffend)
immer Auslegungssache sind. Alle haben Recht: Für die Befürworter hat sich die Zahl der Alten Messen
vervielfacht (was natürlich stimmt), für die Anderen (sie Gegner zu nennen, wäre mir zu eindimensional)
finden die Alten Messen immer noch auf einem niderigen – zahlenmäßigen – Niveau statt. Wie gesagt: Beide
haben Recht.
Bei uns strömen Sonntag für Sonntag kurz vor 8 h die jungen Männer und Frauen in das Münster. Am Hochaltar
und an vier Seitenaltären zelebrieren je ein Priester die Alte Messe. Die Beichtstühle sind überfüllt.
Alles junge Leute in Schaaaaaaaren ! träumte Pater Fridolin
#39 Gotthard 18:26:19 | Freitag, 27. November 2009
@lisa… viele Priester …zelebrieren nur noch das Nötigste und die Laien schmeißen die Veranstaltung…
wie sieht denn eine solche Zelebration des Nötigsten aus? Ich vermute, Du hast eine „Still-Messe“ im
alten Ritus am Seitenaltar Nr 5 gemeint…
rums: auch wenn es konservativ erscheint, aber: „Der Rücken des Busfahrers(!) gibt mir Sicherheit, ist
nun mal sprachlich eleganter als :Der Rücken von dem Busfahrer… Aber es ist ja nicht nur der Rücken
Busfahrern, sondern dessen Geistesgegenwart, dessen technischer Verstand und dessen gesamte persönliche
Integrität, die Ihnen Sicherheit geben. Wenn man vom zelebrierenden Priester aber nur die plakative Rückenseite
seines Gewandes zu sehen bekommt, könnte ja auch ein Roboter diesen Rubrikendienst versehen. Dann wäre
auch das Zölibatsproblem vorzüglich gelöst. Die Kirche hätte weiterhin ihre geliebte Zölibatsverpflichtung
und es würden genügend altliturgische Messfeierstellen eingerichtet werden können, wenn genügend Spender
für die Zelebrationsroboter spenden würden, damit diese finfanziert werden können… Es gäbe keine
Seminarskandale mehr… und die Kirche würde eine neue Blüte erleben…???
Missa Tridentina Viele Priester welche die neue Messe feiern glauben doch an gar nichts mehr. Oft sitzen
sie in den Messen rum, zelebrieren nur noch das Nötigste und die Laien schmeißen die Veranstaltung…
Wenn wir die lateinische Messe in allen Pfareien hätten, gäbe es auch nicht die vielen muttersprachlichen
Gemeinden. Latein wäre für alle die verbindliche Sprache. Es ist ja beinahe schon wie bei den Protestanten,
wo jedes Grüppchen seinen eigenen GoDi feiert. Und überhaupt ist die neue Messe protestantisch und nicht
mehr heilig… Ich fordere die Abschaffung der neuen Messe!!!!! o^/
Um eine gültige Hl. Messe zu feiern bedarf es eines gültig geweihten röm.-kath. Priesters und es darf
von diesem Zelebranten erwartet werden, dass er die Hl. Messe so feiert, wie unsere Hl. Mutter Kirche
das will und nicht wie es in der Erwägung der „Freiheit eines Chrsitenmenschen“ steht. So ein lutherischer
Blödsinn… Ansonsten verweise ich nochmals auf meine (gar nicht Seminareinleitungsgedanken) von vorhin.
Das ist gute Lehre und hat mit individuellem Rauspicken von mehr oder weniger gewogenem gar nix zu tun.
Wer eine Hl. Messe eben nicht in der Absicht mitfeiert oder zelebriert, wie es die Kirche erwartet der
versündigt sich sehr gegenüber dem Kreuzes – und damit Erlösungsopfer unseres Heilandes !!! Das ist
die Wahrheit !!!
@Sefirot Nun den Genetiv gibt es in der Umgangssprache kaum mehr. Was ich geschrieben habe ist richtig!
Sie können auch diese Variante haben: Der Rücken des Busfahrer gibt mir Sicherheit.
@Sefirot Nun ja, langweilen kann man sich auch im „Ordentlichen Usus“. Wenn ein Zelebrant eine ewiglange
Einleitung hält, oder die Predigt allzu sehr nach einem schlechten religionspädagogischen Seminar klingt.
Alles eine Frage des Blickwinkels.
eigerhar „dass 30 Menschen die Messe Besuchen, dann sind das 4000“ 30, das ist aber ein eher schlechter
Standort, oder ein kleines Dorf? Bei uns warens vor zwei Jahren vielleicht auch 30 Besucher. Diese Zahl
hat sich mittlerweile annähernd verdreifacht!
#29 Hans im Glück 12:44:59 | Freitag, 27. November 2009
Hebr. 7,25-28 Christus, der vollkommene Priester 25 Darum kann er auch die, die durch ihn vor Gott hintreten,
für immer retten; denn er lebt allezeit, um für sie einzutreten. 26 Ein solcher Hoherpriester war für
uns in der Tat notwendig: einer, der heilig ist, unschuldig, makellos, abgesondert von den Sündern und
erhöht über die Himmel; 27 einer, der es nicht Tag für Tag nötig hat, wie die Hohenpriester zuerst
für die eigenen Sünden Opfer darzubringen und dann für die des Volkes; denn das hat er ein für allemal
getan, als er sich selbst dargebracht hat. 28 Das Gesetz nämlich macht Menschen zu Hohenpriestern, die
der Schwachheit unterworfen sind; das Wort des Eides aber, der später als das Gesetz kam, setzt den Sohn
ein, der auf ewig vollendet ist.
Hans im Glück: und wenn die Gläubigen gelangweilt der alten Messe beiwohnen und verzweifelt mit den
Rosenkranzperlen klimpert, damit die Stunde auch vorüber geht…!
#26 eigerhar † 12:39:44 | Freitag, 27. November 2009
„Conditio sine qua non“ wofür? @HiG: „Conditio sine qua non „ wofür? Dass sich der Sohn Gottes im Himmel
besser fühlt? Es geht wohl darum, dass die Früchte der Sakramente zum Menschen kommen, der der Erlösung
bedarf!!!
@Sefirot Nun, wenn es keine Rolle spielt, in welcher Sprache die Gebete vorgetragen werden, kann man dies
doch durchaus auch lateinisch machen. Nicht nur, aber auch… Wenn es für Sie keine Notwendigkeit gibt,
die Messe im außerordentlichen Usus zu feiern, ist das doch OK! Aber haben Sie darüber nachgedacht,
dass es da auch andere Meinungen geben kann? Sie machen mit Ihrem Exklusivismus den gleichen Fehler wie
die Hardcoretradis hier. Nach Summorum Pontificum gibt es den römischen Ritus nun einmal in zwei Usus.
Da können Sie ebensowenig dran ändern wie die Hardcoretradis… Und das ist sehr gut so…
Hochwürdiger Herr Prälat, wenn Sie nicht um eine Predigt gebeten werden, sollten Sie nicht zu predigen
beginnen… Dennoch danke für Ihre grundlegenden Ausführungen, zum Einstieg in ein liturgisches Seminar.
Das aber will und kann hier nicht sein und einiges, was Sie behaupten, mögen Sie vielleicht gern und
gut glauben können, während es bei mir Widerwillen hervorruft. Die teils vermessenen Vorstellungen habe
ich vor vielen als Joch abgeschüttelt habte, gemäß dem Schrifttext, „…denn deine Bürde ist sanft
und dein Joch ist leicht“. Nehmen Sie es mir bitte nicht übel, wenn ich andere Kritierien als Sie anlege,
um das Mysterium Fidei erfahren zu können… Ich tue das in der völligen Freiheit eines Christenmenschen…
Werter Sefirot – was sind das für Vergleiche und Anmerkungen ? Die Hl. Liturgie (vor allem die Hl. Messe)
ist sehr wohl heilsnotwendig, gerade weil sie die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Jesu
Christi ist und als solches wirkt nämlich zur Seelenrettung nötig ist und dies für Lebende und Verstorbene.
Ihre einfühlsame und nicht nur korrekte Feier ist das Siegel eines gläubigen und mystisch begnadeten
Priesters, der mehr ist als nur „Verwalter“ der Gnaden Gottes. Er ist Mittler zw. Himmel und Erde und
Ausspender göttlicher Gaben. Diese Dimension von würdiger Feier einer jeden Hl. Messe (ob nun im neuen
oder alten Ritus) MUSS wieder spürbar und als absolut wertvoll erachtet und verwirklicht werden. Wo dieses
Mysterim fidei wahrhaft zugegen ist, da verwandelt es die Herzen der Gläubigen und wird zum Segen für
viele, auch für die, welche nicht glauben auch für die Armen Seelen für die sonst keiner Zeit hat zum
beten. So etwas tief gehendes lässt sich nicht mit ein paar sachlich-kühlen „Fakten“ erklären und dann
soll jeder schauen, wie er damit klar kommt. So einfach ist das sicher nicht und es ist eine Sünde Menschen
diese Dimension einer Hl. Messe vorzuenthalten, indem wenig einfühlsame Priester ihre Messpflicht ableisten…
#21 eigerhar † 12:23:19 | Freitag, 27. November 2009
„Wert an sich“ @Sefirot Die Liturgie ist sicher kein „Wert an sich“, weil es keine „Werte an sich“ gibt.
„Wert“ ist ein relativistischer Begriff. Sefirot: Die Liturgie sei nicht heilsnotwendig, aber das Wasser
bei verdurstenden!!!! Was wollen Sie allen Menschen sagen, die verdurstet sind: Kommen die alle in
die Hölle? Wenn Wasser heilsnotwendig ist, dann allenfalls zur Taufe!!!
dogmatisch und spirituell ausgedünnt ist der NOVUS ORDO gegenüber dem alten Ritus, auch wenn man eine
Form wählt, die dem alten Ritus am nächsten kommt.
Czibo: Die Liturgie stellt keinen Wert an sich dar und ist noch nicht einmal heilsnotwendig. Was nützt
dem Menschen auch die altehrwürdige Liturgie, wenn er in der Wüste verdurstet oder im Meer ertrinkt…
Nichts!!! Liturgie ist der sich stets in gleichen Formen, Texten und Gesten wiederholende Ablauf eines
dadurch erzeugten Geschehens, durch welches eine Erinnerung unmittelbar vergegenwärtigt werden soll.
Ob das gelingen kann, ist ein Geheimnis des Glaubens. Und da spielt es keine Rolle, ob altliturgische
Gebete in einer toten Sprache vom Priester unverständlich gemurmelt werden oder ob NOM-Texte für alle
verständlich vorgetragen werden. Das mag vielleicht der einzige Berührungspunkt von neuer und alter
Liturgie sein. Klar, lässt sich eine Tridentinische Messe würdig feiern. Aber dazu gibt es keine Notwendigkeit.
Dafür gibt es NOM… und das ist sehr gut so…!
Völlig richtig – BRAVO werter Czibo !!! Sie haben es sehr ausgewogen und klar formuliert: die meisten
Priester können gar nicht mehr eine wirklich würdige Hl. Messe feiern – noch nicht mal im ordentlichen
Ritus. Und merken es oft nicht mal selbst – solange sie leben kaum! – Es werden hässliche Paramente und
Altarutensilien benutzt, es wird nie ein Asperges oder ein lat. Ordinarium mit den Leuten eingeprobt oder
gesunden. Selbst das allgemein übliche Credo können heute viele Pfarreien gar nicht mehr mitsingen.
Ein Kultur- und Sacralverfall sondersgleichen wird da unter dem Deckmäntelchen des „Letze-Lämmer-Anbindens“
von den Bischöfen und Seminarverantwortlichen geradezu unterstütz, dass es einem Angst und Bange wird.
Es ist ein Zerfall der noch viele Fernbleibende nach sich ziehen wird. Die Kirche ist leider an vielen
solcher kopflastigen und wenig herzbewegenden Entwicklungen durch ihre ungebildeten und unsensiblen Priester
selbst schuld . Aber es auf die Säkularisierung und die Individualisierung zu schieben ist ja einfacher.
Hätten die mal richtig Religionsunterricht erteilen lassen und nachmittags auch mal richtigen Katechismusunterricht
ausserhalb der Schulzeit, vieles wäre nicht so runtergekommen. Doch immer nur dem Zeigeist nachgeben,
das kann ja auf Dauer nicht gutgehen. Die sollten tausendmal DANKE sagen, dass es Wigratzbad und die Petrusbruderschaft
gibt, die noch wirklihc eine heilige Liturgie pflegen statt ständig in die „rechte“ Ecke ihrer Gläubigen
zu spucken. Dr. Amon soll einpacken und in Rente !!!
Heiligkeit der Liturgie Bei alledem sollte man bedenken, dass man auch den ordentlichen Usus in sehr würdiger
und feierlicher Gestalt feiern kann. Leider wird es oft nicht gemacht. Und das ist das eigentliche Problem.
Die Vorbehalte gegenüber dem „außerordentlichen Usus“ scheinen mir von Kleingeistigkeit zu zeugen. Und
davon gibt es viel in der Kirche. Was ist so schlimm am „außerordentlichen Usus“? Es ist eine würdige
und erhabene, durch Jahrhunderte geheiligte Form. Wir alle sollten ihr Respekt bezeugen. Meine These ist:
Das Grundproblem ist nicht die Frage des Missale, sondern ein falsches Liturgieverständnis, das sich
in Desakralisierung und billiger Anbiederei gefällt. Katholische Liturgie ist nun einmal etwas anderes
als pfingstlerische Gottesdienste.
Die Vat-II-Armada hat ja über JAHRZEHNTE die Anhänger der altehrwürdigen heiligen Liturgie völlig
unterdrückt und die Kirchen zu modernen Halleluja-Garagen „umgestylt“, jetzt wundern sich genau dieselben
Vandalen, dass offensichtlich doch nicht sooo viele den Alten Ritus wünschen oder zumindest besuchen
und sagen der Individualismus und die totale Säkularisierung seine daran schuld… Da muss man ja lachen,
wie dieser Herr Amon und Gefolge sich alles schön zurechtlegen… Kann nur immer wieder ganz deutlich
betonen: Die Piusbrüder müssen sich – da sie ja lange Zeit hatten sich mit guten Priestern bestens vorzubereiten –
möglichst BALD mit dem Hl. Stuhl einigen, sollte unser bay. Hl. Vater nämlich – es möge nicht so sein –
völlig unerwartet sterben, dann werden Amon und Kumpanen alles daran setzen, dass von den guten Absichten
Benedikts XVI nur noch Mosaiksteinchen übrigbleiben. Diese Amon-Typen in den Gremien und Ordinariaten
sind mit allen Wassern – ausser Weihwasser – gewaschen und würden sich vor Freude in die Hose machen,
falls die Verhandlungen in Rom scheiterten… Qulitativ gute Arbeit braucht nicht über viele Monate hinausgezogen
zu werden. Also auf der Hut bleiben !!!
#12 eigerhar † 11:38:50 | Freitag, 27. November 2009
Gott liebt den Menschen Gott ist weniger dadurch ausgezeichnet, dass er ein „Menschenfreund“ ist, als
dadurch, dass er die Menschen liebt. Zu Gott gehört die Menschenliebe. Allerdings ist das kein Wesenszug
Gottes, da das göttliche Wesen nicht von der Kreatur abhängt. Gott liebt die Schöpfung aus reiner Güte,
als Geschenk. In der Liturgie steht das Opfer Gottes im Vordergrund. Der Sohn Gottes bringt sich dem Vater
dar. Die Menschheit ist in dieses Opfer des Sohnes hineingenommen (per Dominum nostrum Jesum Christum).
Deshalb blickt sie in die selbe Richtung. Der NOM ist ein Feier der Menschenfreundlichkeit, die Gott ausschliesst.
Im Gegensatz zur urkirchlichen Sigmaform bildet die Anordnung der Gläubigen mit dem „Vorsitzenden“ einen
geschlossen Kreis, der nicht mehr auf Gott hin offen ist. Die Gemeinde zelebriert sich im NOM selbst und
zeigt GOTT den Rücken. Der Vorsitzende behandelt im NOM die Gläubigen wie Kinderschüler. Er sagt ihnen
wann sie aufzustehen haben, wann sie sich hinsetzen müssen, welches Buch sie auf welcher Seite zu öffnen
haben und wann sie singen sollen, ganz aus eigener Kompetenz und Willkür, ohne Bezug zu göttlichen Riten.
Der NOM ist ein Rückfall in das Kindheitsalter. So eine Behandlung verdienen unselbstständige Menschen.
Der alte Gläubige weiss, gemäss den heiligen Riten, selber, wann er aufstehen, knien oder antworten
soll. Nur der alte Glaube ist für edle Menschen akzeptabel.
@Sefirot (…)Außerdem ist es mehr als unhöflich, dass der Priester bei der extra ordinären Feier den
Getauften stets den Rücken zudreht und sich ihnen nur für ein knappes Dominus vobiscum zuwenden darf,
vielleicht nochmal beim Segen.(…) Ein in Vollendung stehender Blödsinn!! Dem Busfahrer sein Rücken
verspricht mir Sicherheit!
Die Menschenfreundlichkeit G*ttes „Die Zahl der Kirchenbesucher wäre eher noch geringer, wenn die Liturgiereform
nicht stattgefunden hätte.“ Die Schuld für den Massenabfall der Gläubigen sieht Amon in der „totalen
Säkularisierung und Individualisierung der Gesellschaft“. Nur weil die Altliturgiker gern ihr Messeschauspiel
haben wollen, soll alles über den Kamm gebügelt werden. Deshalb muss NOM daran schuld sein, dass die
Leute nur tridentinische Messebegängnisse besuchen – angeblich –. Es konnte der RKK nichts besseres
als NOM passieren und ich persönlich gehe gern in NOM, weil es eine gottesdienstliche Feier mit und für
die Gemeinde ist. Vor allem ist es kein Ablesen und Einhalten von Rubriken, die spickzettelartig auf Papptafeln
am Altar aufgestellt sind, falls der zelebrierende Priester vor lauter Ängstlichkeit, ein Kreuz zu wenig
auszuführen, im Text hängen bleibt und darüber zu stottern anfängt… Man stelle sich das Unglück
mal bei der Wandlung vor…, wenn der plötzlich Leib in Brot umgewandelt werden soll… Außerdem ist
es mehr als unhöflich, dass der Priester bei der extra ordinären Feier den Getauften stets den Rücken
zudreht und sich ihnen nur für ein knappes Dominus vobiscum zuwenden darf, vielleicht nochmal beim Segen.
Aber dann ist es aus mit der Menschenfreundlichkeit, die eigentlich ein Wesenszug G*ttes ist…, sagt
man!!! Das kommt bei einem stets abgewandt zelebrierenden Priester überhaupt nicht zum Ausdruck… Darf
vielleicht auch nicht, weil das festgefahrene Gottesbild zerstört würde…
#9 eigerhar † 11:21:01 | Freitag, 27. November 2009
Idiotische Aussage Amon anlysiert völlig richtig: Die Ursache für den „Massenabfall der Gläubigen“
liegt in der „totalen Säkularisierung und Individualisierung der Gesellschaft“. Wer ist denn für die
„Vergeistlichung“ der Gesellschaft zuständig? DIE KIRCHE!!!! Es ist also genau umgekehrt: Die Individualisierung
und Säkularisierung der Gesellschaft ist eine Folge des Massenabfalls.
#8 Begeisterter 11:19:38 | Freitag, 27. November 2009
die rechnung stimmt wenn sie in den messen alle homoperversen, biperversen, mörderinnen, buddhismuschristen,
smperversen, homobegünstiger, familienhasser abziehen. was bleibt da noch?
#7 Puchil2 † 11:14:02 | Freitag, 27. November 2009
Wo er Recht hat, hat er Recht „Die Zahl der Kirchenbesucher wäre eher noch geringer, wenn die Liturgiereform
nicht stattgefunden hätte.“ Amon anlysiert völlig richtig: Die Ursache für den „Massenabfall der Gläubigen“
liegt in der „totalen Säkularisierung und Individualisierung der Gesellschaft“.
#6 eigerhar † 11:13:31 | Freitag, 27. November 2009
Faktor 10 Bei modernen Messbesuchern würde ich umgekehrt rechnen: Von 10 Messbesuchern glaubt nur einer.
Die Übrigen sind Mitläufer, die nicht aus tugendhaften Gründen kommen.
#4 eigerhar † 11:08:35 | Freitag, 27. November 2009
Rechnen!!! @HiG: 138 Wenn man einmal davon ausgeht, dass 30 Menschen die Messe Besuchen, dann sind das
4000. Wenn man davon ausgeht, dass hinter jedem regelmässigen Messbesucher 10 Sympathisanten stehen,
dann sind das 40 000. Kleinvieh mach auch Mist!
#2 eigerhar † 10:58:19 | Freitag, 27. November 2009
Sollen sich die Progressisten doch selbst verdummen!! Eines Tages verschwinden die bischöflichen Throne
unter ihrem Arsch von selbst. Es ist gut, wenn sie nicht merken, dass wir an Zahlen gewinnen. Dann erleben
wir weniger Aggressivität und die traditionelle Revolution wird gelingen!!!