Politik
Hauptsache streiten
Der allgemeine Bürgerkrieg, der in der Kirche seit der Einführung der Communio-Theologie durch das Zweite Vatikanum zum Alltag geworden ist, ersteckt sich auch auf katholische Laien-Initativen.
Die Webseite der 'Christlichen Partei Österreichs' - mit neuem Namen und Logo
Die Webseite der ‘Christlichen Partei Österreichs’ – mit neuem Namen und Logo
(kreuz.net) „Die Christen atomisieren sich erfolgreich“. Das erklärte der österreichische Blog ‘Erzkonservativ’ am 1. Dezember im Zusammenhang mit dem Aufbau christlicher Parteien in Österreich.

Konkret geht es um die Partei ‘Die Christen’. Sie wurde im Herbst 2005 gegründet und nennt sich jetzt ‘Christliche Partei Österreichs’.

Erster Obmann war der niederösterreichische Rechtsanwalt Alfons Adam. Sein Stellvertreter der Wiener Immobilienhändler Rudolf Gehring.

Adams Tochter, Pilar Steier, und deren Ehemann, Gernot Steier, amteten als Finanzreferentin und Generalsekretär.

Die Partei erreichte bei der Landtagswahl in Niederösterreich im März 2008 mit 0,8 Prozent der Stimmen einen bescheidenen Erfolg.

Bei der Nationalratswahl im Herbst 2008 erhielt sie noch 0,6 Prozent – weniger als die Kommunisten.

Es folgte ein Putsch: Alfons Adam wurde durch Rudolf Gehring ersetzt.

Adams Schwiegersohn verblieb im Amt. Auch die Parteiadresse war weiter mit der Adresse der Anwaltskanzlei von Adam und Steier identisch.

Doch jetzt hat der abgesetzte Obmann neue politische Pläne. ‘Erzkonservativ’ erwähnt, daß er gestern einen Newsletter ausgeschickt hat.

Darin kündigt er die Reaktivierung der politischen Partei „Christen-Allianz“ an. Diese will – so Adam – die inhaltliche Arbeit der ehemaligen Partei ‘Die Christen’ wiederaufnehmen.

Adam greift die neue Führung der ‘Christlichen Partei Österreichs’ an. Diese habe ein personelles, inhaltliches und finanzielles Debakel verursacht.

Gegenwärtig ist Adam auf der Suche nach Mitarbeitern und ersucht um geistliche und materielle Unterstützung für seine neue Initiative.

Nach Angaben des Blog ‘Schreibfreiheit’ will Gehring jetzt als Kandidat für das Amt des österreichischen Bundespräsidenten antreten.

Auf der Webseite der ‘Christlichen Partei Österreichs’ gibt es dazu keine Meldung.

Der Kommentar von ‘Erzkonservativ’:

„Ich fürchte es ist ebenso wie beim Thema Lebensschutz – eine Atomisierung in möglichst kleine Splittergruppen wird der christlichen Politik in Österreich nicht helfen.“
      
11 Lesermeinungen
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#12   Rose im Kreuz   23:27:03 | Freitag, 15. Januar 2010
Zukunft der ÖVP
In ihrer „Berliner Erklärung“ weist die CDU jetzt darauf hin, dass sie künftig nicht mehr als konservative und katholische, sondern als soziale und multikulturelle Partei wahrgenommen werden will. Kirchennahe Katholiken seien eine schrumpfende Gruppe in der Gesellschaft und daher für das Wahlergebnis der CDU „nicht mehr relevant“.
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#11   Kraut   02:01:33 | Freitag, 4. Dezember 2009
Freilich schützt Gott Österreich.
Bei den Nationalratswahlen 2008 sagenhafte 0,3 Prozent!
Zumindest diese 0,3 Prozent, denen wird Er es vergelten.
Anderswo, auch im bayrischen Raum, schaut’s nicht viel besser her: Zitat Mühlhiasl: „Im Bayerischen Wald wird noch ein Leiterwagen voll Leut übrigbleiben.“
Drum wachet und betet, denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde wann der HERR kommen wird.
Und die da meinen, ob dieser sich anbahnenden Strafgerichte noch lästern zu müssen, die werden sich noch ganz dumm anschaun.
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#10   DJM †   20:24:45 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
ich bin schwer dagegen …
… dass Christus oder „die Christen“ in parteipolitische Interessen münden.
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#9   Der Ungläubige   19:38:18 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Die Christliche Partei Österreichs
ist ja auch megalegitimiert in Österreich und wird zuhauf gewählt!
Bei den Nationalratswahlen 2008 sagenhafte 0,3 Prozent!
Gott schütze Österreich!
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#8   Josef Preßlmayer   19:33:22 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Die „Christliche Partei Österreichs“ ist die einzige Partei, welche die ungeborenen Kinder schützt!
Die CPÖ ist die einzige Partei Österreichs, die gegen die „Fristenlösung“, die straflose vorgeburtliche Kindstötung eintritt und so der Lehre der römisch-katholischen Kirche folgt, die im Katechismus der Katholischen Kirche, Nummer 2273 festlegt, dass Abtreibung gesetzlich bestraft werden „muss“!
Alle anderen Parteien sind von dieser Lehre abgefallen und haben den Tod von ca. 2 Millionen ungeborenen Kindern zu verantworten!
Nach der Prognose des „Vienna Institute of Demography“ werden im Jahre 2051 die Moslems die Mehrheit der Bevölkerung in Österreich unter 15 Jahren und einige Jahrzehnte später die der berufstätigen Bevölkerung stellen:
hier www.oeaw.ac.at/…wnload/WP2006_01.pdf
„If current fertility trends remain constant, Islam could represent the majority religion for those below 15 years of age in 2051.“
Diejenigen, welche heute die wenigen verbliebenen glaubenstreuen Christen verhöhnen, welche sich für die Wiederbeachtung christlicher Grundsätze in der Gesellschaft einsetzen, werden dann selbst eine von den Moslems verachtete Minderheit einer gottlosen kindermordenden Sozietät sein!
Die Kandidatur von Dr. Rudolf Gehring für die Präsidentschafts-Wahlen würde ich sehr begrüßen, denn er wäre diesem Amt in hervorragender Weise rhetorisch gewachsen, was bei Dr. Alfons Adam nicht in diesem besonderen Ausmaß der Fall wäre.
Dennoch gebührt Dr. Adam hohe Anerkennung für die Gründung der Partei „Die Christen“.
Die Wahl von Dr. Gehring erfolgte nach den demokratischen Partei-Statuten.
Gott segne die CPÖ!
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#7   leshandl1   16:15:33 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
In Peking
ist ein Fahrrad umgefallen! In NÖ ein Adam oder Gehring – einerlei, die bewegen ohnedies nichts mehr.
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#6   Günther-Georg   12:58:05 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
hochnäsiges und herablassendes Getue
Mag sein, lieber Paulaner, und wenn dann ist es eine läßliche Sünde. Kommt aber bei weitem nicht an die manchmal schier unerträgliche Boshaftigkeit heran, mit der von Seiten der Fundis und Ewiggestrigen hier manchmal argumentiert wird. Darum sehen wir Christen wohl auch so „unerlöst“ aus!
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#5   Paulaner †   11:56:35 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
recht viel mehr als hochnäsiges und herablassendes Getue bringt „ihr“ als Zeichen der Überlegenheit
auch nicht zuwege.
:-D
Günther-Georg: Splittergruppen
Man kann uns „altliberale“ Christen ja für manches verantwortlich machen, sicher nicht aber für die geistigen Gartenzwerge diese sogenannten „christlichen“ Parteien!
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#4   diakonus   11:56:28 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
wer mag wen nicht…?
Es ist ein interessantes Phänomen, dass der rechte Rand nicht nur von allen anderen nicht gemocht wird, offensichtlich können die Rechten und Erzkonservativen nicht einmal einander ausstehen!
_______
@ Gotthard: Nichts. – Aber die Kreuz-net Schreiber mögen keine Gemeinschaft und so machen sie Communio halt schlecht, wo sie nur können.
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#3   Günther-Georg   11:52:39 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Splittergruppen
Man kann uns „altliberale“ Christen ja für manches verantwortlich machen, sicher nicht aber für die geistigen Gartenzwerge diese sogenannten „christlichen“ Parteien!
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#2   Gotthard   11:25:04 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Communio-Theologie
Was hat die Communio-Theologie mit spinnerten Partei-Gründern zu tun?
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