10:08:05 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Der allgemeine Bürgerkrieg, der in der Kirche seit der Einführung der Communio-Theologie durch das Zweite Vatikanum zum Alltag geworden ist, ersteckt sich auch auf katholische Laien-Initativen.

Die Webseite der ‘Christlichen Partei Österreichs’ – mit neuem Namen und Logo
(kreuz.net) „Die Christen atomisieren sich erfolgreich“. Das erklärte der österreichische Blog
‘Erzkonservativ’
am 1. Dezember im Zusammenhang mit dem Aufbau christlicher Parteien in Österreich.
Konkret geht es um
die Partei ‘Die Christen’. Sie wurde im Herbst 2005 gegründet und nennt sich jetzt ‘Christliche Partei
Österreichs’.
Erster Obmann war der niederösterreichische Rechtsanwalt Alfons Adam. Sein Stellvertreter
der Wiener Immobilienhändler Rudolf Gehring.
Adams Tochter, Pilar Steier, und deren Ehemann, Gernot
Steier, amteten als Finanzreferentin und Generalsekretär.
Die Partei erreichte bei der Landtagswahl
in Niederösterreich im März 2008 mit 0,8 Prozent der Stimmen einen bescheidenen Erfolg.
Bei der Nationalratswahl
im Herbst 2008 erhielt sie noch 0,6 Prozent – weniger als die Kommunisten.
Es folgte ein Putsch: Alfons
Adam wurde durch Rudolf Gehring ersetzt.
Adams Schwiegersohn verblieb im Amt. Auch die Parteiadresse
war weiter mit der Adresse der Anwaltskanzlei von Adam und Steier identisch.
Doch jetzt hat der abgesetzte
Obmann neue politische Pläne. ‘Erzkonservativ’ erwähnt, daß er gestern einen Newsletter ausgeschickt
hat.
Darin kündigt er die Reaktivierung der politischen Partei „Christen-Allianz“ an. Diese will – so
Adam – die inhaltliche Arbeit der ehemaligen Partei ‘Die Christen’ wiederaufnehmen.
Adam greift die neue
Führung der ‘Christlichen Partei Österreichs’ an. Diese habe ein personelles, inhaltliches und finanzielles
Debakel verursacht.
Gegenwärtig ist Adam auf der Suche nach Mitarbeitern und ersucht um geistliche und
materielle Unterstützung für seine neue Initiative.
Nach Angaben des Blog ‘Schreibfreiheit’ will Gehring
jetzt als Kandidat für das Amt des österreichischen Bundespräsidenten antreten.
Auf der Webseite der
‘Christlichen Partei Österreichs’ gibt es dazu keine Meldung.
Der Kommentar von ‘Erzkonservativ’:
„Ich
fürchte es ist ebenso wie beim Thema Lebensschutz – eine Atomisierung in möglichst kleine Splittergruppen
wird der christlichen Politik in Österreich nicht helfen.“
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Rose im Kreuz 23:27:03 | Freitag, 15. Januar 2010
#11
Kraut 02:01:33 | Freitag, 4. Dezember 2009
#10
DJM † 20:24:45 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
#9
Der Ungläubige 19:38:18 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
#8
Josef Preßlmayer 19:33:22 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
#7
leshandl1 16:15:33 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
#6
Günther-Georg 12:58:05 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
#5
Paulaner † 11:56:35 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
#4
diakonus 11:56:28 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
#3
Günther-Georg 11:52:39 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
#2
Gotthard 11:25:04 | Donnerstag, 3. Dezember 2009