Zölibat
Generalvikar sieht Abschaffung des Zölibats als „Chance“
In der Schweiz sind die höchsten kirchlichen Ämter von Mietlingen besetzt, welche die Kirche um jeden Preis im überlebten altliberalen Sumpf des letzten Jahrhunderts versenken wollen.
Der Krawattenpriester Nicolas Betticher auf der Webseite des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg
Der Krawattenpriester Nicolas Betticher auf der Webseite des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg
(kreuz.net, Freiburg) Die Forderung der Priesterehe durch Bischof Norbert Brunner von Sitten sei nicht überraschend.

Das behauptete der Generalvikar des Westschweizer Bistums Lausanne, Genf und Freiburg, Hw. Nicolas Betticher, vor der Regionalzeitung ‘Freiburger Nachrichten’.

Die Priesterehe werde „von der Basis“ immer wieder an die Bischöfe herangetragen – betet Hw. Betticher altliberale Unterhosenthesen einiger pensionsreifer Journalisten nach.

Die Schweizer Bischöfe hätten schon mehrmals in Rom gegen den Zölibat Stimmung gemacht – bekennt der Generalvikar.

Er glaubt aber nicht, daß die Abschaffung des Zölibats bevorsteht: „In Rom ist dieses Thema nicht aktuell, solange es nicht von der Gesamtkirche thematisiert wird.“

In der Schweiz würden zahlreiche Laien seelsorgliche Aufgaben übernehmen. Der Generalvikar weiß, daß damit auch der Zölibat in Frage gestellt wird: „Die Bischöfe könnten zusammen mit dem Papst diese Vorschrift jederzeit ändern“ – hofft er.

Erfahrung der Orthodoxen: Zölibat nur noch im Mönchtum

Hw. Betticher benützt die Tatsache, daß der Heilige Petrus verheiratet war, als Argument gegen den Zölibat.

Daß der erste Papst jedoch seine Frau nach der Berufung durch Christus verließ, unterschlägt der Geistliche.

Gleichzeitig erwähnt er, daß die Einführung der Priesterehe kaum Auswirkungen auf den angeblichen Priestermangel hat.

Dieser sei vor allem ein „gesellschaftliches Problem“ – umschreibt Hw. Betticher den Massenabfall der Katholiken.

Die Priesterehe tituliert Hw. Betticher als „Chance für die Kirche“: „Man hätte dann zwei Erfahrungsbereiche des gleichen Priestertums, die einander ergänzen.

Auf der einen Seite jene, welche die Erfahrung als Ehemann und Vater mit sich bringen, und auf der andern Seite jene, die zölibatär leben wollen.“

In Wirklichkeit herrscht schon ein schwerer Konflikt zwischen verheirateten Pastoralassistenten und katholischen Priestern.

Die Schweizer Priesteranwärter

Die ‘Freiburger Nachrichten’ berichteten in diesem Zusammenhang über eine altliberale Laienkatechetin und „pfarreibeauftragte Bezugsperson“ in der Gemeinde Ueberstorf, Rosmarie Bürgy.

Die 2300-Seelen Gemeinde liegt im Kanton Freiburg, 15 Kilometer nordöstlich der Kantonshauptstadt.

Frau Bürgy freut sich über die von Bischof Brunner ausgesprochene Forderung nach der Priesterehe: „Sofort wurde mir aber bewußt, daß ich als Frau von dieser Frage nochmals ganz anders betroffen bin“ – drückt sie auf die Tränendrüse.

Die kirchlich bezahlte „Seelsorgerin“ fordert eine „Lösung“ für eine angebliche „Ämterfrage, von der die vielen in der Kirche engagierten Frauen ganz besonders betroffen“ seien.

Rom wolle über die Frauenordination nicht diskutieren. „Ich fühle mich durch die Haltung Roms persönlich verletzt“ – jammert die altliberale Dame aus Leibeskräften.
Sie will nicht verstehen, daß sie bei einer Taufe zwar Vorbereitungsarbeit leistet, aber kein Sakrament spenden darf.

Doch sie will die Hoffnung nicht aufgeben, daß auch für die Frauen in der Kirche eine „gerechte Lösung“ gefunden werde.
      
62 Lesermeinungen
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#65   Lycobates   15:41:53 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Jus exclusivae
Nach dieser englischen Wikipedia-Information (die deutsche Fassung ist wenig ergiebig), wurde die sog. Exklusive im 19. Jh. zweimal gegen mißliebige Kardinäle angewendet:
en.wikipedia.org/wiki/Jus_exclusivae
1823 von Kaiser Franz I. und 1831 von Ferdinand VII. von Spanien.
Die Abneigung des Wiener Hofes gegen Kard. Rampolla del Tindaro 1903 hängt wohl in erster Linie mit dessen franzosenfreundliche und habsburgerunfreundliche Politik unter Papst Leo XIII. zusammen (die oft behauptete Zugehörigkeit Rampollas zur Freimaurerei ist wohl ein unfrommes Märchen), und vielleicht auch mit einer persönlichen Abneigung Kaiser Franz Josefs gegen den sizilianischen Kardinal, der sich 1889 als Staatssekretär sehr stark gegen ein kirchliches Begräbnis für den unbußfertigen Mörder und Selbstmörder Kronprinz Rudolf widersetzt hatte, was vorübergehend zu diplomatischen Unstimmigkeiten zwischen Wien und Rom geführt hatte.
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#64   Jörg Guttenberger, Köln   23:52:16 | Samstag, 5. Dezember 2009
Brandenburgis: Kirche
Leider schreiben Sie nicht, wo Sie sich nicht sicher sind.
Wir sollten uns hüten, kirchliche Probleme alleine von organisatorischen Fragen abhängig zu machen.
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#63   Brandenburgis   09:38:26 | Samstag, 5. Dezember 2009
Da wäre ich mir nicht so sicher!
Aber ich nehme es doch zunächst einmal hin. Das Exklusive wurde im 19. Jh. übrigens mindestens zweimal angewendet, einmal wohl vom spanischen KÖnig.
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#62   Jörg Guttenberger, Köln   01:25:46 | Samstag, 5. Dezember 2009
Brandenburgis: Papstwahl
Die Sinnlosigkeit des kaiserlichen Privileges ergibt sich aus der geänderten Geographie. Der Kaiser des hl. röm. Reiches deutscher Nation hatte ein ganz anderes Ansehen, als der östereichische Kaiser, der nur ein Staatsoberhapt unter vielen war und außer seinem Titel dem italienischen König nichts voraus hatte. Im Übrigen hat es um 1900 keinen Kirchentaat mehr gegeben, den Vatikanstaat gibt es erst seit den 20er Jahren. Somit hatte der österreichische Kaiser Einfluß auf die Wahl eines auf italienischem Territorium residierenden Würdenträger, ein unmöglicher Zustand weil u. a. eine Verletzung der italienischen Souveränität. Hieran ändert auch die Anektierung des Kirchenstaates durch Italien in 1870 nichts.
Die Befreiung des Papsttums von weltlicher Kontrolle ist sicher keine Ursache für spätere Schwäche der Kirche.
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#61   Der Ungläubige   22:22:07 | Freitag, 4. Dezember 2009
@Salesianerpater
Ich hoffe Gott verzeiht mir das.
Na klar, der hat seine eigenen Häschen laufen…
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#59   Lycobates   18:49:09 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Religio depopulata @Brandenburgis
Man hat ja nach Pius X gesehen wie es mit dem Papsttum in rasender Fahrt abwärts ging. Bereits sein NAchfolger hat die Kirche dem Verfall preisgegeben
Ich möchte nicht zu hart urteilen. Man muß die allgemeine Lage mitberücksichtigen.
Papst Benedikt XV. war nicht in erster Linie Seelsorger und Theologe, sondern Jurist und Diplomat, wie auch Papst Pius XII.
Sein Pontifikat (1914-1922) fiel größtenteils mit dem 1. WK, Versailles und Nebenverträgen, und den sonstigen direkten katastrophalen Folgen des Krieges und des Zusammenbruches, vor allem der kuk Monarchie, und der russischen Revolution, zusammen. Zudem war die völkerrechtliche Lage des Kirchenstaates bzw. des Vatikan damals ungeklärt und sehr prekär.
All das erklärt Einiges, und begründet, so glaube ich das Wirken des Papstes, dem in der Papstweissagung (die dem hl. Bischof Malachias zugeschrieben, aber vielleicht vom hl. Philipp Neri verfaßt wurde) bezeichnenderweise der Name „religio depopulata“ beigelegt ist. Man kann aber sagen, und da stimme ich Ihnen zu, daß die Kurie unter ihm es an der nötigen Sorgfalt im Kampf gegen den Modernismus hat fehlen lassen (trotz Kard. Merry del Val im hl. Offizium).
Was Benedikt XV. selber gedacht und geglaubt hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Gott ist sein Richter.
Trotzdem gab es die von Papst Pius X. vorbereitete Kodifikation des Kirchenrechts (1917), die neueste ed. typica des Missale, einige schöne Enzykliken (so eine zum Bibelstudium), die Einführung des Mediatrix-Festes u.a.
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#58   Mighty Counsellor †   16:09:46 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
@ pneumat 00:20
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Fasten im Advent:
Kein Fleisch? Machbar.
Kein Nikotin? Schwierig.
Kampf gegen die Mondsucht? Noch schwieriger.
Wie heisst es im Evangelium des 1. Adventssonntags?
Im o. Ritus im deutschsprachigen Raum: „Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen …“ Im ao. Ritus: „Erunt signa in sole et luna et stellis …“ (Beides Lk 21,25)
Da sollte man gelegentlich auch mal raufschauen … :-$ „… und erhebet Eure Häupter, denn Eure Erlösung ist nahe.“ (Lk 21,28)
Das ist auch Advent!
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#57   Lycobates   11:00:11 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
zu 1Kor 9 @Hans im Glück
Über den Zölibat wurde hier vor kurzem ausführlich diskutiert. Daß er sich biblisch durchaus begründen läßt und apostolischen Ursprungs ist, allerdings, als lediglich kirchliche Einrichtung (auf Grund eines evangelischen Rates), in Ost und West unterschiedlich streng gehandhabt wurde, sodaß er schon auf dem 1.ök. Konzil eingeschärft werden mußte, und daß ggf. von ihm dispensiert wurde und wird, all das wurde bereits hervorgehoben.
Nun ist Ihre Übersetzung von 1Kor. 9 ΑΔΕΛΦΗΝ ΓΥΝΑΙΚΑ zwar möglich, trifft aber só wohl nicht zu. Im Griechischen gibt es m.W. kein eigenes Wort für „Ehefrau“, sondern es wird γυνή verwendet. Die Vulgata hat hier aber nicht uxorem, sondern mulierem. Das sollte bereits stutzig machen. Hier auf ehe- bzw. eheähnliche Verhältnisse zu schließen, ist also abwegig. Es handelt sich um Dienerinnen, wie auch die hl. Frauen im Evangelium den Herrn und die Jünger auf ihren Wanderungen begleiteten und ihnen dienten (vgl. Lk.8,3). So hielten es auch manche Apostel, obwohl Paulus es nicht für sich in Anspruch nimmt, bedient zu werden; er machte ja selber Zelte um niemandem zur Last zu sein. Nur darum geht es hier.
All das interessiert die Zölibatsbekämpfer nicht. Sie wollen, daß gefallene Priester heute ihre Situation in radice sanieren. Das hat es aber in der Kirche (Ost und West) nie gegeben und wird es in der wahren Kirche auch nie geben. Ein Priester kann nie heiraten. Ein verheirateter Laie kann aber u.U. Priester werden. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
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#56   Brandenburgis   10:34:13 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
@Paulaner
Was heißt „mit seinen schwachen Mitteln versucht, Anker zu werfen“? ER hat ja wohl den notwendigen Kampf gegen den Modernismus eingestellt und die Schranken gegen den MAsonismus niedergerissen.
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#54   Paulaner †   09:15:45 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Du einfach gestrickter Mensch verwechselst Ursache und Wirkung.
Brandenburgis:
Man hat ja nach Pius X gesehen wie es mit dem Papsttum in rasender Fahrt abwärts ging. Bereits sein NAchfolger hat die Kirche dem Verfall preisgegeben.
Dieser Papst hat zwar gefühlt, gespürt, daß es bergab gehen wird und mit seinen schwachen Mitteln versucht, Anker zu werfen aber es war wirkungslos.
Die Menschen haben, übrigens auch durch die Leistungen der früheren Kirche, immer mehr Zugang zu Wissen außerhalb der Bibel. Die Kirchendeppen aber haben das falsch verwurschtet mit ihrer theologischen Scheuklappe.
So ähnlich, wie es auch unter Medizinern einige wenige Diplomingenieure gibt, die in die Medizin gewechselt sind, so gibt es auch unter den Klerikern einige, die nicht nur Theologie studiert haben. Aber die werden so gut wie kaltgestellt statt freudig genutzt und ausgesaugt. Die Fachidiotie (wobei bei der Theologie der Begriff Fach selber schon ein Hohn ist) feiert fröhliche Urständ.
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#53   Brandenburgis   09:06:16 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
@Guttenberger
Warum war das „Exklusive“ denn sinnlos? Mit dem italienischen Königreich hatte es ja auch nichts zu tun – oder war der it. König auch berechtigt? Man hat ja nach Pius X gesehen wie es mit dem Papsttum in rasender Fahrt abwärts ging. Bereits sein NAchfolger hat die Kirche dem Verfall preisgegeben.
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#52   haher   01:22:11 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Sie will nicht verstehen, daß sie bei einer Taufe zwar Vorbereitungsarbeit leistet,
… aber kein Sakrament spenden darf.
Das Sakrament der Taufe kann JEDER spenden, sogar ein Ungetaufter.
hunznet schmiedet sich hier mal wieder seine Halbwahrheiten zurecht, wie’s grade mal in den Kram passt
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#51   Guttenberger   00:37:38 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Mittelalter
Unabhängig davon, welche Zeit man für das Mittelalter ansetzt – gebräuchlich ist die Zeit ab Untergang des weströmischen Reiches bis zum Untergang des oströmischen Reiches und der damit verbundenen Einwanderung griechischer Gelehrter, die zum Beginn der Renaissance führte – sollte man das Mittelalter weder als Ideal hochstilisieren, noch verteufeln.
Das Mittelalter hatte zweifellos hohe Ideale und eine blühende Kunst (bildende Kunst und Musik), aber eben auch starke Schattenseiten, denn die hohen ritterlichen Ideale wurden so gut wie nie in letzter Konsequenz gelebt und artete sogar in Raubrittertum aus.
Die Einheit von Staat und Kirche war zweifellos ein hohes Ideal, hat aber dazu geführt, das sich Kaiser und Papst mitunter stritten, wie die Kesselflicker.
Auch kann man mittelalterliche Fehden in ihren geistigen Grundlagen nicht mit heutigen Kriegen gleichsetzen, denn es handelte sich im Wesentlichen um Rittertourniere, wobei die Praxis allerdings wenig ritterlich war und heutiger Praxis recht nahe kommt.
Die Trennung von Kirche und Staat ist eine moderne Idee, bei uns waren beide bis 1806 Eines, im oströmischen Reich war es grundsätlzich genauso, wobei allerdings die kaiserliche Macht überwog.
Wir dürfen nicht vergessen, daß der österreichische Kaiser in seiner Eigenschaft als Rechtsnachfolger des römisch-deutschen Kaisers noch das Recht der Bestätigung der Papstwahl hatte, erst Pius X hat diese im Rahmen des italienischen Königreiches vollständig sinnlose Praxis abge…
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#50   pneumat   00:20:08 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Mighty Counsellor:
Vollmond? Das tut mir nie gut.
Der traditionelle Fasten vor dem Geburt Christi, den die RKK verbannte, hätte Abhilfe gebracht.
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#49   Jörg Guttenberger, Köln   00:06:53 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Zölibat
Auch der östliche niedere Klerus (Diakon und Priester) leben zölibatär, d. h., sie dürfen zwar nach ihrer Weihe eine bestehende Ehe fortsetzen, aber keine neue eingehen, wenn sie entweder unverheiratet geweiht worden sind oder nach der Weihe Witwer werden. Die hier geforderte Priesterehe, d. h. die Möglichkeit, als Geweihter Diakon oder Priester zu heiraten, gibt es im gesamten chrislichen Osten nicht.
Bischöfe leben nicht zölibatär, sondern kraft Mönchsweihe ehelos, d. h., eine bereits bestehende Ehe ist ein Weihehindernis für die Bischofsweihe. Das kommt in der Praxis auf dasselbe hinaus, es handelt sich lediglich um unterschiedliche Rechtsgrundlagen (Zölibat bzw. Mönchsweihe) für die Ehelosigkeit.
Einem verwitweten Priester steht die bischöfliche Laufbahn offen, wenn er über die notwendige akademische Ausbildung verfügt. Er empfängt die Mönchsweihe, anschließende die Archimandritenweihe (entspricht unserer Abtweihe) und dann die Bischofsweihe. Ein Beispiel hierfür ist der verstorbene Patriarch Justinian von Rumänien, ursprünglich ein verwitweter Weltpriester.
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#48   Mighty Counsellor †   23:25:06 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
El niño
Ich sag auch gute Nacht an alle. Ausser an die Biene, der ich das ja schon gewünscht hatte. Ist heute eigentlich schon Vollmond? Das tut mir nie gut. Geh jetzt besser ins Bett. Dachte in bestimmten Phasen auch schon, ich sei der Erzbischof von Köln. Und dann fragte ich mich – als ich gerade beim Rauchen auf dem Balkon in den klaren Himmel hinaufschaute und die schwanger werdende Luna betrachtete – auch schon, ob clarissa eigentlich eine Verkürzung von clarissima sein könnte. Das würde ja fürwahr trefflich zutreffen. Denkt an mich. Und sorgt Euch nicht. Denn die Parusie ist nicht mehr fern, wie ganz Viele schon ganz lange Zeit immer wieder ohne sich oder andere zu schädigen sagen durften. Noch eine Frage: Wo finde ich denn das diakritische Zeichen ~, das ich auf ein i setzten könnte, damit ich die Biene Maja auch noch etwas korrekter ansprechen könnte? Auch ohne linguistische Turbulenzen.
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#47   Brandenburgis   23:15:51 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
UNd Gute NACht für
diesmal ___________
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#46   Mighty Counsellor †   23:05:22 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Alpha et Omega
Rechtsverdreherei habe ich gelernt. Aber ein Schauspieler bin ich ein ganz schlechter. Das merkt man sofort, wenn man meine ausdrucksvolle Mimik betrachtet.
Was ich schon lange mal fragen wollte: Was ist der Unterschied zwischen einer Klarissin und einer Urbanistin?
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#45   eigerhar †   23:04:12 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Samurai: Können Sie lesen?
@Samurai
Haben Sie nicht gelesen, dass Brandenburgis Historiker ist?
Und Sie wollen Ihn über die Grunddaten des MA belehren?
Wenn Brandenburgis sagte, dass er den Begriff MA ablehne, dann meinte er damit wohl, dass das MA viel zu pluralistisch gewesen sei, um es mit einem Begriff zu erfassen.
Brandenburgis teilt sicher differenzierter ein in Früh-, Hoch- und Spätmittelalter, oder was weiss ich.
Sicherlich war das auch regional sehr verschieden.
Aber die Schulbuchdaten, aus Ihrem simplizistischen Kindergartenwerk, wird er sicher kennen!!!
Samurai: Bitte übern Sie lesen!!!
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#44   Brandenburgis   23:00:38 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
@Samurai
Das klingt einleuchtend, nur gibt es leider mindestens 10 verschiedene Definitionen. Da fragt man sich natürlich, ob es das MA überhaupt „gibt“, wenn es so unklar definiert ist. Ich zumindest zieh es im Allgemeinen vor, von den Zeitaltern der Weltreiche zu reden und betrachte das Römische Reich als Endreich, das bis 1806 andauerte.
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#43   clarissa colonia   22:55:18 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Historicus, …
fontium disquisitor veritatisque indagator esse vult, et simul linguae contortor hominumque calumniator se ostendit?
Histrio est!
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#42   Samurai   22:53:13 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
@ Brandenburgis
Allgemein kann man sagen, daß das MA mit dem Ende des Weströmischen Reiches begann und mit dem Beginn der Entdeckungsfahrten in die „Neue Welt“ (und dem damals einsetzenden Umdenken) endete- beides sind nur etwaige Markierungen und natürlich keine festgesetzen Punkte- also grob (!) von 500 – 1500 n.Chr.
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#41   Fragender   22:52:13 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
@ Brandenburgis
Wenn sie im MA nicht gerade zu der sehr kleinen politisch-kirchlich-wirtschaftlichen Elite gehört hätten, wären sie vermutlich nicht besonders glücklich mit ihrem prämodernen Leben gewesen…
Meinen Sie mit „kirchenfern“ etwa mich?
Ich lehne den Begriff „christlich“ für diese wohl finsterste und mörderischste Zeit der Kirchengeschichte ab.
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#40   Mighty Counsellor †   22:48:35 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
J. R. und Bonaventura
Unser em. Bischof hatte mal über das „Finstere Mittelalter“ gepredigt. So ein Unsinn!
Lesen Sie mal mittelalterliche Autoren. Persönlich bevorzuge ich die Ausgaben von Kurt Flasch. Es muss ja nicht gleich Bonaventura sein, über den Dr. Joseph Ratzinger ein zahlenmagisches Habilitatiönchen geschrieben hat (J. R., Die Geschichtstheologie des Heiligen Bonaventura, Habil.-Schr. St. Ottilien, 1955).
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#39   Brandenburgis   22:46:59 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Ja, vielen Dank.
leider müssen wir in diesen postmodernen Zeiten unser Leben fristen, das ist mehr als bedauerlich. Doch wird Gott das Rechte dabei geplant und vorgesehen haben.
Letztlich ist es unverständlich, daß kirchenferne Personen das MA schmähen, denn ihnene ging damals überhaupt nichts ab, im gegenteil sie konnnten eine ungeheuere Solidarität der Volksgemeinschaft genießen. Es sit natürlich zu fragen, wann das MA überhaupt gewesen ist. Ich lehne den Begriff MA eigentlich ab.
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#38   hass class †   22:46:50 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
eigenhar
das MIttelalter hat es nie gegeben.
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#37   eigerhar †   22:42:14 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Das goldene Mittelalter
@Brandenburgis
Etwas besseres als das christliche Mittelalter gab es auf Erden nicht.
Mein Vater war auch MA-Historiker.
Er und ich lieben das Mittelalter sehr!!!
Ich denke auch, dass sich das Christentum in seiner prägenden Schönheit selten besser zeigt, als im MA.
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#36   Fragender   22:41:34 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
@ Brandenburgis
Ihr freundlichen Umgangsformen zeichnen Sie als vorbildlichen Christen aus.
Wenn Sie als Experte genauso kompetent sind, erklärt das auch ihren Glauben an ein „christliches Mittelalter“ .
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#35   Brandenburgis   22:39:51 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
@Fragender. Ich behalte mir
vor, als Experte besser darüber Bescheid zu wissen als ein hirngewaschenes Plappermaul.
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#34   Mighty Counsellor †   22:37:10 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Korrekt …
… heisst es natürlich:
Uwe Wesel, Geschichte des Rechts, 2. Auflage, München 2001, 14. Kapitel (Das mittelalterliche Deutsche Reich), Nr. 210, S. 305 f.
Als nachkonziliär geborener langjähriger Ministrant des ordentlichen Ritus nach den Büchern von Paul VI. bin ich selbstverständlich zur Pedanterie erzogen worden und habe die Hochstellung der Auflage vergessen, aber dann auch vergeblich die Hochstell-Taste gesucht.
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#33   Fragender   22:30:52 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
@ Brandenburgis
Na was jetzt?
Etwas besseres als das christliche Mittelalter gab es auf Erden nicht.
Sage ich mla als MA-Historiker
Einde der beiden Behauptungen kann nicht stimmen, denn ein MA-Historiker mußte es besser wissen…
…z.B. das es gar kein „christliches Mittelalter“ gab, sondern nur ein „finsteres Mittelalter“ mit einer höchst unchristlichen Gewaltherrschaft durch die Kirche.
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#32   Mighty Counsellor †   22:28:11 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Rechtshistorische Betrachtung des Zölibats
„Bischöfe hatten in ihren Bistümern nicht nur kirchliche Aufgaben, sondern eben auch staatliche Funktionen. Also bedeutete das Verbot der Laieninvestitur auch den Versuch, die Vorherrschaft der Kirche im Staat zu begründen, eine Vorherrschaft, die gesichert werden sollte durch das Verbot der Ehe von Priestern (Zölibat), weil dann keine erbrechtlichen Probleme mehr entstehen konnten mit den Kindern von Bischöfen, die Ansprüche anmeldeten auf die Nachfolge ihrer Väter, eine erbrechtliche Nachfolge, die immer bedeutet, dass sich solche Herrschaftspositionen verselbständigen und dem Einfluss der Kirche und des Papstes entzogen werden. Verbot der Priesterehe, das war – und ist in einem gewissen Sinne noch heute – Verselbständigung und Steigerung von Herrschaft der Kirche.“
Uwe Wesel, Geschichte des Rechts, München 22001, 14. Kapitel (Das mittelalterliche Deutsche Reich), Nr. 210, S. 305 f.
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#31   clarissa colonia   22:24:57 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Nun, ich wüßte nicht,
welches Geschlecht Priesterinnen haben sollten, wenn nicht weiblich.
Und, daß ich das wünschte oder gar bräuchte, habe ich hier schon hinreichend verneint … lesen müßte man halt schon selbst …
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#30   LM.   22:19:12 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
der zölibat
ist ein gesetz der logik.
keiner kann seie ganze kraft für 2 dinge einsetzen die jeweils den ganzen menschen erfordern
wer das nicht begreift erachtet das priestersein als einen normalen beruf und ist deshalb komplett irre
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#29   Brandenburgis   22:16:15 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Wäre es mal so!
Etwas besseres als das christliche Mittelalter gab es auf Erden nicht. Sage ich mla als MA-Historiker
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#28   DJM †   22:15:57 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
@ clarissa colonia
Und als Nächstes wünschen Sie sich wohl dann weibliche Priesterinnen.
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#27   Fragender   22:15:11 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Mietlinge bei kreuz.net
In der „Redaktion“ von kreuz.net sind die Ämter von Mietlingen der Piussekte besetzt, welche die Kirche um jeden Preis im überlebten, gottlosen Sumpf des Mittelalters versenken will.
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#26   Mighty Counsellor †   22:10:12 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
μέλιττα Mάια
und der biene wünsche ich schon jetzt eine gute nacht schlaft gut und bleibet wachsam
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#25   clarissa colonia   22:08:55 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Der Zölibat ist wirklich …
nicht jüdisch,
nicht urchristlich,
nicht römisch,
nicht griechisch,
nicht paulinisch,
nicht patriarchalisch,
nicht menschseinsbeschneidend,
sondern befreiend, frech, feministisch und – katholisch.
(Ungeachtet seiner konkreten rechtlichen Ausgestaltung, denn Weihe ist zwar ein Ehehindernis, aber Ehe kein Weihehindernis …)
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#24   LM.   22:07:37 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
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#23   rums   22:00:49 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
@LM.:
ist bei euch ein atommüll – endlager in der nähe.
Sein retardierter Zustand ist besorgniserregend. :-D
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#22   Mighty Counsellor †   21:58:45 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Klaus Berger
Darf man hier einen Tipp für ein wertvolles Büchlein zum Thema abgeben?
Klaus Berger, Zölibat. Eine theologische Begründung, Leipzig 2009, 107 S., ISBN 978-3-7462-2689-7
Überraschende und fundierte Argumente. Als Lösung zitiert Berger Cláudio Kardinal Hummes:
„Die Kirche als Braut Christi will in derselben totalen und exklusiven Weise geliebt werden, mit der Jesus Christus sie geliebt hat.“ (ebda., S. 106)
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#21   LM.   21:56:16 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
sag josef
ist bei euch ein atommüll – endlager in der nähe.
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#20   joberens   21:51:06 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Pflichtzölibat – rein menschlich Erfindung
Wie lange glaubt der Vatikan noch Priesteramtskandidaten, als erste und Hauptvoraussetzung die ganz enorme Menschseinsbeschneidung Pflichtzölibat aufzwingen zu können, die nicht das geringste mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat sondern ganz allein der Befriedigung derer dienen dürfte, die sie Mitmenschen aufzuzwingen versuchen.
So ist das Pflichtzölibat unsinnig und unnötig wie ein Kropf.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik)
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#19   IZAAC   21:34:05 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
W A R U M ?????????????
gehen die heiratswilligen Pfaffen und die sich gerne in den Vordergrund drängenden „Frauen“, die sich so gerne vor der Gemeinde aufpusten
NICHT ENDLICH ZU DEN PROTESTANTEN ??????
DAMIT WIR KATHOLIKEN ENDLICH IN UNSERER KIRCHE UNS DEM HERRN IN RUHE WIDMEN KÖNNEN, OHNE STÄNDIG GESTÖRT ZU WERDEN.
RAUS MIT EUCH – SAUBANDE!
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#18   Samhain   20:45:53 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Modernistische Titelreduktion?
Nachdem www.kreuz.net/…icle.10246-page.html www.kreuz.net/…icle.10246-page.html bereits ein „Bischof“ als „Mons.“ bezeichnet wurde, was entweder „Berg.“ heißt, aber dann orthographisch korrekt ohne Punkt zu schreiben wäre und vermutlich der mißglückte Versuch einer Abreviation für „Monsignore“ hätte sein sollen, welcher korrekterweise „Msgr.“ gewesen wäre, geht hier die modernistische Titelabschaffung munter weiter. Denn Msgr. Betticher wird hier zum „Hw.“ degradiert.
Logischerweise folgt aus dem Ansatzpunkt des „immer genau eine Stufe tiefer“ folgendes reduktionistisches Konzept:
Papst = Kardinal
Kardinal = Erzbischof
Erzbischof = Bischof
Bischof = „Mons.“ (oder „Berg.“ ?!) oder am Ende doch „Msgr.“?
„Mons.“ (oder „Berg.“ ?!) oder am Ende doch „Msgr.“? = Hw.
Hw. = Diakon
Diakon = Schwester/Ordensmann
Schwester/Ordensmann = Laie
Laie = animal sensibile
Vollständigkeit ist nicht beansprucht.
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#17   joberens   19:58:10 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Pflichtzölibat nicht gottgefällig
Das Pflichtzölibat ist eine mit nichts zu begründende, menschliche Erfindung und eine ganz enorme, aufgezwungen, unsinnige Menschseinsbeschneidung, die für die Betroffenen, im Laufe eines langen Lebens, schmerzlich und problematisch werden kann und mit Jeus und dem Evangelium nicht das Geringste zu tun hat.
So könnte es auch für Gott wertlos sein, denn an aufgezwungenen Opfern soll er ja kein Wohlgefallen haben.
Das Pflichtzölibat könnte sogar gegen den Willen Gottes sein und sogar zu einer Versündigung derer führen, die versuchen Priesteramtskandidaten diese unsinnige Menschseinsbeschneidung aufzuzwingen.
Es scheint sogar so, als ob das Pflichtzölibat nur egoistischen Eigeninteressen und der Befriedigung derer dienen könnte, die es Priesteramtskandidaten aufzuzwingen versuchen.
Verständlicherweise und nicht zu Unrecht, erkennen immer mehr sich selbst informierende und selbst denkende Priesteramtsberufungen die Unsinnigkeit des Pflichtzölibats und reagieren entsprechend. So wird es für unsere kath. Kirche, leider mehr und mehr zum reinen, unverantwortlichen und unsinnigen Priesterverhinderungsgesetz. Es ist nicht nur unsinnig, sondern auch unnötig wie ein Kropf.
Wie viele Priester, die ja auch nur ganz normale Männer sind und auch einen ganz normalen, gottgegebenen Geschlechststrieb haben, mögen wohl unter dieser Menschseinsbeschneidung leiden. Das alles scheint weder den Papst noch die Bischöfe zu interessieren.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
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#16   noch ein Landorganist   19:29:16 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Die causa Sell
hat eindeutig gezeigt, dass nicht „die Basis“ sondern nur vereinzelte (die Leserbriefe zeigten ein eindeutiges Stimmungsbild gegen Sell), hin und wieder aber kummuliert auftretende (BR-Sendung) und ziemlich verlogene (BR-Sendung) Schreihälse die Priesterehe mit lächerlichen Argumenten zu erzwingen versuchen.
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#14   DerRabe   17:37:35 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Schon Friedrich Nietzsche…
…stellte fest, dass der Zölibat das überzeugenste Argument für den Glauben ist, weil niemand ernsthaft den Zölibat wählt, der nicht an das ewige Leben glaubt. Der Zölibat ist also speziell den Gottesfeinden ein Dorn im Auge und sogar Christen tun mit ihn in Frage zu stellen. was für eien sinnlose Bagage!
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#13   Konrad   17:19:11 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Krawattenpriester
den Kleingeistern hier sei mitgeteilt, dass S. H. Papst Benedikt XVI. als Professor auch zu den Krawattenpriestern gehörte. Auch hat er sich 1970 für „viri Probati“ ausgesprochen.
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#12   wickerl   15:59:30 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
kein Wunder
Kein Wunder bei den Bischofsernennungen die Papst Benedikt durchführt. Wer hat Dr. Wagner 2005 als Díözesanbischof fallen lassen, nachdem er als socher schon feststand? Bischof Aichern abzusetzen und durch Schwarz zu ersetzen war ein großer Fehlschlag, so schlecht wäre Aichern nicht geworden. Wenn der Mut fehlt einen guten neuen Bischof zu ernennen, sollte man den alten nicht absetzen.
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#11   Marsilius Ficinus   15:32:21 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
@Lateiniheini
Oh, da sind Sie mir voraus, ich war noch nie in einem Gottesdienst der Piusbruderschaft. Meine leise Kritik zielte auch in eine andere Richtung. „Tüllgewänder“ – sie meinen Spitzenalben – und lateinischen Singsang – was für eine despektierliche Bezeichnung der jahrhundertealten Kultur katholischen liturgischen Gesangs – findet man auch außerhalb von Kirchen der Piusbruderschaft, in vollständiger Gemeinschaft mit dem Hl. Vater, im ordentlichen und außerordentlichen Usus des römischen Ritus.
Ich kann verstehen, dass Sie damit als Protestant nichts anfangen können, so wie mir Sacropop ein tiefes Greuel ist, aber seien Sie doch nicht so despektierlich. Denn ähnlich wie der protestantische Choral ein hohes religiöses und musikalisches Kulturgut ist, ist es auch der Gesang der römischen Kirche. Und „Tüllgewänder“ müssen Sie ja nicht mögen, aber auch hier steckt teilweise viel Kunst dahinter, von den großen Schöpfungen der Paramentenkunst ganz zu schweigen.
Ich finde Sie wirklich nicht unsympathisch, würde mir aber vielleicht etwas mehr Toleranz für Ausdrucksformen des katholischen Kultes wünschen. Das heißt nicht, dass Sie selbst hinter diesen stehen müssen.
Eine Seite, die zeigt, dass die Fragen einer sakralen Liturgie auch weit außerhalb der Piusbruderschaft diskutiert werden: …newliturgicalmovement.org/
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#10   cum te   15:04:48 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
So nicht!
Man gliedere einige tausend Staatsbeamte aus, gruppiere sie neu als „Vereinigte Kirchenverwaltung“ und schaffe (zur Erleichterung des Abwerbens aus den übrigen Ministerien) den Zölibat ab. Das wäre die effektivste Vernichtung der christlichen Religion.
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#9   Paulaner †   15:02:27 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Um Gattes Wüllen … ürgendwie muß ich glatt übersehen haben, daß es noch andere als Piuskleriker…
:-@ lateiniheini: Schwere Konflikte…
wenn die Piusse nur halb soviel jammern würden, wär uns schon viel geholfen! Die fühlen sich doch schon beim kleinsten „Gegenpups“ verfolgt und auf der Märtyrerschiene.
Die anderen katholischen Priester hab ich schon gar nicht mehr zu den „Katholiken“ gezählt, nur mehr als „V2-Krawattler“, seit ich hier in Kreuznet beeinflußt werde.
:-[
Mea Culpa…
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#8   Maledica   15:01:38 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Tief gesunken
@Pontifex
Sie haben es erfaßt, tiefer als die Krawattepriester kann ma nicht sinken.
Mit dem Ablegen des Priesterkleides haben diese bereits schon längst den wahren Glauben abgelegt.
Übrigens, ih verrate Ihnen etwas: Jeder Priester hat die PFLICHT sich als solcher erkenntlich zu kleiden.
wenn ein Priester sich schon mit Zivilkleidung tarnt, was ist dann scon an weiterem Glaubensbekenntnis von dieen zu erwarten…
Die vorbildlichen Priester tragen allesamt Soutane oder zumindest Priesterhemd mit Kollar.
Um den dämlichen Einwänden der geistigen Dünnbrettbohrer zuvorzukommen:
Diese Aussage ist nicht umkehrbar:
Nein, nicht jeder Priester, der Soutane trägt ist alleine deshalb schon ein Vorbild.
Auch unter diesen gibt es schwarze Schafe.
Doch im Gegensatz zu den Krawattenpriestern, welche fast ausnahmelos Weicheier sind, so sind die erkenntlichen Priester doch bis auf wenige Ausnahmen vorbildlich.
Kleider machen eben Leute.
lex orandi, lex credendi.
Die innere Haltung kommt eben AUCH in der Kleidung äußerlich zum Ausdruck
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#7   lateiniheini   14:59:08 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
@marsilius
Ich musste lange warten auf einen solchen Kommentar, wär der nicht gekommen, ich wär enttäuscht gewesen… :-)
Nee, iss ja durchaus richtig! Ich hab ja gar nicht vor, alle über einen Kamm zuscheren- aber bislang war ich zweimal in einer Messe der Piusbruderschaft, selbst während der Predigt hatte ich den Eindruck, der Priester schwebt in ganz hohen Shpären…bei mir kam nix an, noch nicht mal während der Predigt! Diverse Interviews mit Vertretern der Bruderschaft wirken auf mich irgendwie vorsätzlich arrogant, Publikationen der Piusse (vor allem im Internet) wirken wenig glaubwürdig und authentisch- besserwisserisch, belehrend, oberlehrerhaft!
Mit Geistlichen, die sich- auch durch ihre kleidung- nicht ständig von allen anderen abheben wollen, komme ich halt wesentlich besser klar! Das mögen sicherlich manche anders empfinden, als ich, aber das istnicht wirklich ein Problem für mich!
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#6   Marsilius Ficinus   14:48:38 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
@Lateiniheini
Ein Tüllgewand gepaart mit lateinischem Singsang macht noch lange keinen guten Priester aus!
Aber auch nicht automatisch einen schlechten, oder ;-)
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#5   Freinsberg   14:48:04 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Petrus
>>Daß der erste Papst jedoch seine Frau nach der Berufung durch Christus verließ<<
Das steht wohl in einem apokryphen Evangelium?
(Im Übrigen: Die Anfänge der Zölibatsgesetzgebung zielen darauf, verheirateten Priestern den Sex zu verbieten.)
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#4   lateiniheini   14:21:17 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Schwere Konflikte…
In Wirklichkeit herrscht schon ein schwerer Konflikt zwischen verheirateten Pastoralassistenten und katholischen Priestern.
Tja…wenn Kirche auf Wirklichkeit trifft… ^-^
Für manchen hier handelt es sich ja bei Meinungsverschiedenheiten mit einem Priester gleich um einen schweren konflikt, weil man ja einem Priester nicht widerspricht…bzw. diesen erst gar nicht anspricht, es sei denn bei der Beichte!
Aber seid beruhigt, die meisten röm.-kath. Geistlichen können mittlerweile auch in kontroversen Diskussionen ganz gut bestehen und sehen das durchaus nicht direkt als schweren Konflikt an!
Und was Frau Bürgy angeht…wenn die Piusse nur halb soviel jammern würden, wär uns schon viel geholfen! Die fühlen sich doch schon beim kleinsten „Gegenpups“ verfolgt und auf der Märtyrerschiene.
Hinzu kommt, dass die Argumentation der Frau Bürgy aj auch durchaus nachvollziehbar ist, genauso wie die des Herrn Betticher!
Merke: Ein Tüllgewand gepaart mit lateinischem Singsang macht noch lange keinen guten Priester aus! Manchmal reicht eben dafür auch eine schlichte Krawatte!
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#3   Hans im Glück   14:13:08 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Daß der erste Papst jedoch seine Frau nach der Berufung durch Christus verließ, unterschlägt der
Geistliche
Der Autor sollte besser die Heilige Schrift lesen:
1Kor 9,5 Haben wir nicht auch das Recht, eine Schwester als Ehefrau mit uns zu führen wie die andern Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas?
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#2   Goldengel   14:12:25 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Die rein-raus Chance ?
Die Priesterehe tituliert Hw. Betticher als „Chance für die Kirche“: „Man hätte dann zwei Erfahrungsbereiche des gleichen Priestertums, die einander ergänzen.
Erfahrung?
Rein, raus, rein, raus, rein, raus…ist das die „spezielle Erfahrung, welche man als Priester in Zukunft nötig hat, um zu predigen?
Frau Bürgy freut sich über die von Bischof Brunner ausgesprochene Forderung nach der Priesterehe: „Sofort wurde mir aber bewußt, daß ich als Frau von dieser Frage nochmals ganz anders betroffen bin“
Das ist aber schon peinlich, wenn man über die Frage des „rein, raus, rein, raus“ sich als Frau „so besonders“ angesprochen fühlt.
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#1   Pontifex   13:45:23 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Krawattenpriester???
+-net, wie tief kannst Du sinken? Das Niveau ist doch schon unterirdisch!
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