Generalvikar sieht Abschaffung des Zölibats als „Chance“
In der Schweiz sind die höchsten kirchlichen Ämter von Mietlingen besetzt, welche die Kirche um jeden Preis im überlebten altliberalen Sumpf des letzten Jahrhunderts versenken wollen.
Der Krawattenpriester Nicolas Betticher auf der Webseite des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg
(kreuz.net, Freiburg) Die Forderung der Priesterehe durch Bischof Norbert Brunner von Sitten sei nicht
überraschend.
Das behauptete der Generalvikar des Westschweizer Bistums Lausanne, Genf und Freiburg,
Hw. Nicolas Betticher, vor der Regionalzeitung ‘Freiburger Nachrichten’.
Die Priesterehe werde „von der
Basis“ immer wieder an die Bischöfe herangetragen – betet Hw. Betticher altliberale Unterhosenthesen
einiger pensionsreifer Journalisten nach.
Die Schweizer Bischöfe hätten schon mehrmals in Rom gegen
den Zölibat Stimmung gemacht – bekennt der Generalvikar.
Er glaubt aber nicht, daß die Abschaffung
des Zölibats bevorsteht: „In Rom ist dieses Thema nicht aktuell, solange es nicht von der Gesamtkirche
thematisiert wird.“
In der Schweiz würden zahlreiche Laien seelsorgliche Aufgaben übernehmen. Der Generalvikar
weiß, daß damit auch der Zölibat in Frage gestellt wird: „Die Bischöfe könnten zusammen mit dem Papst
diese Vorschrift jederzeit ändern“ – hofft er.
Erfahrung der Orthodoxen: Zölibat nur noch im Mönchtum
Hw. Betticher benützt die Tatsache, daß der Heilige Petrus verheiratet war, als Argument gegen den
Zölibat.
Daß der erste Papst jedoch seine Frau nach der Berufung durch Christus verließ, unterschlägt
der Geistliche.
Gleichzeitig erwähnt er, daß die Einführung der Priesterehe kaum Auswirkungen auf
den angeblichen Priestermangel hat.
Dieser sei vor allem ein „gesellschaftliches Problem“ – umschreibt
Hw. Betticher den Massenabfall der Katholiken.
Die Priesterehe tituliert Hw. Betticher als „Chance für
die Kirche“: „Man hätte dann zwei Erfahrungsbereiche des gleichen Priestertums, die einander ergänzen.
Auf der einen Seite jene, welche die Erfahrung als Ehemann und Vater mit sich bringen, und auf der andern
Seite jene, die zölibatär leben wollen.“
In Wirklichkeit herrscht schon ein schwerer Konflikt zwischen
verheirateten Pastoralassistenten und katholischen Priestern.
Die Schweizer Priesteranwärter
Die ‘Freiburger
Nachrichten’ berichteten in diesem Zusammenhang über eine altliberale Laienkatechetin und „pfarreibeauftragte
Bezugsperson“ in der Gemeinde Ueberstorf, Rosmarie Bürgy.
Die 2300-Seelen Gemeinde liegt im Kanton Freiburg,
15 Kilometer nordöstlich der Kantonshauptstadt.
Frau Bürgy freut sich über die von Bischof Brunner
ausgesprochene Forderung nach der Priesterehe: „Sofort wurde mir aber bewußt, daß ich als Frau von dieser
Frage nochmals ganz anders betroffen bin“ – drückt sie auf die Tränendrüse.
Die kirchlich bezahlte
„Seelsorgerin“ fordert eine „Lösung“ für eine angebliche „Ämterfrage, von der die vielen in der Kirche
engagierten Frauen ganz besonders betroffen“ seien.
Rom wolle über die Frauenordination nicht diskutieren.
„Ich fühle mich durch die Haltung Roms persönlich verletzt“ – jammert die altliberale Dame aus Leibeskräften.
Sie will nicht verstehen, daß sie bei einer Taufe zwar Vorbereitungsarbeit leistet, aber kein Sakrament
spenden darf.
Doch sie will die Hoffnung nicht aufgeben, daß auch für die Frauen in der Kirche eine
„gerechte Lösung“ gefunden werde.
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62 Lesermeinungen
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#65 Lycobates 15:41:53 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Jus exclusivae Nach dieser englischen Wikipedia-Information (die deutsche Fassung ist wenig ergiebig),
wurde die sog. Exklusive im 19. Jh. zweimal gegen mißliebige Kardinäle angewendet: en.wikipedia.org/wiki/Jus_exclusivae
1823 von Kaiser Franz I. und 1831 von Ferdinand VII. von Spanien. Die Abneigung des Wiener Hofes gegen
Kard. Rampolla del Tindaro 1903 hängt wohl in erster Linie mit dessen franzosenfreundliche und habsburgerunfreundliche
Politik unter Papst Leo XIII. zusammen (die oft behauptete Zugehörigkeit Rampollas zur Freimaurerei ist
wohl ein unfrommes Märchen), und vielleicht auch mit einer persönlichen Abneigung Kaiser Franz Josefs
gegen den sizilianischen Kardinal, der sich 1889 als Staatssekretär sehr stark gegen ein kirchliches
Begräbnis für den unbußfertigen Mörder und Selbstmörder Kronprinz Rudolf widersetzt hatte, was vorübergehend
zu diplomatischen Unstimmigkeiten zwischen Wien und Rom geführt hatte.
Brandenburgis: Kirche Leider schreiben Sie nicht, wo Sie sich nicht sicher sind. Wir sollten uns hüten,
kirchliche Probleme alleine von organisatorischen Fragen abhängig zu machen.
#63 Brandenburgis 09:38:26 | Samstag, 5. Dezember 2009
Da wäre ich mir nicht so sicher! Aber ich nehme es doch zunächst einmal hin. Das Exklusive wurde im
19. Jh. übrigens mindestens zweimal angewendet, einmal wohl vom spanischen KÖnig.
Brandenburgis: Papstwahl Die Sinnlosigkeit des kaiserlichen Privileges ergibt sich aus der geänderten
Geographie. Der Kaiser des hl. röm. Reiches deutscher Nation hatte ein ganz anderes Ansehen, als der
östereichische Kaiser, der nur ein Staatsoberhapt unter vielen war und außer seinem Titel dem italienischen
König nichts voraus hatte. Im Übrigen hat es um 1900 keinen Kirchentaat mehr gegeben, den Vatikanstaat
gibt es erst seit den 20er Jahren. Somit hatte der österreichische Kaiser Einfluß auf die Wahl eines
auf italienischem Territorium residierenden Würdenträger, ein unmöglicher Zustand weil u. a. eine Verletzung
der italienischen Souveränität. Hieran ändert auch die Anektierung des Kirchenstaates durch Italien
in 1870 nichts. Die Befreiung des Papsttums von weltlicher Kontrolle ist sicher keine Ursache für spätere
Schwäche der Kirche.
#59 Lycobates 18:49:09 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Religio depopulata @Brandenburgis Man hat ja nach Pius X gesehen wie es mit dem Papsttum in rasender Fahrt
abwärts ging. Bereits sein NAchfolger hat die Kirche dem Verfall preisgegeben Ich möchte nicht zu hart
urteilen. Man muß die allgemeine Lage mitberücksichtigen. Papst Benedikt XV. war nicht in erster Linie
Seelsorger und Theologe, sondern Jurist und Diplomat, wie auch Papst Pius XII. Sein Pontifikat (1914-1922)
fiel größtenteils mit dem 1. WK, Versailles und Nebenverträgen, und den sonstigen direkten katastrophalen
Folgen des Krieges und des Zusammenbruches, vor allem der kuk Monarchie, und der russischen Revolution,
zusammen. Zudem war die völkerrechtliche Lage des Kirchenstaates bzw. des Vatikan damals ungeklärt und
sehr prekär. All das erklärt Einiges, und begründet, so glaube ich das Wirken des Papstes, dem in der
Papstweissagung (die dem hl. Bischof Malachias zugeschrieben, aber vielleicht vom hl. Philipp Neri verfaßt
wurde) bezeichnenderweise der Name „religio depopulata“ beigelegt ist. Man kann aber sagen, und da stimme
ich Ihnen zu, daß die Kurie unter ihm es an der nötigen Sorgfalt im Kampf gegen den Modernismus hat
fehlen lassen (trotz Kard. Merry del Val im hl. Offizium). Was Benedikt XV. selber gedacht und geglaubt
hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Gott ist sein Richter. Trotzdem gab es die von Papst Pius X. vorbereitete
Kodifikation des Kirchenrechts (1917), die neueste ed. typica des Missale, einige schöne Enzykliken (so
eine zum Bibelstudium), die Einführung des Mediatrix-Festes u.a.
@ pneumat 00:20 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Fasten im Advent: Kein Fleisch? Machbar. Kein
Nikotin? Schwierig. Kampf gegen die Mondsucht? Noch schwieriger. Wie heisst es im Evangelium des 1. Adventssonntags?
Im o. Ritus im deutschsprachigen Raum: „Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen …“
Im ao. Ritus: „Erunt signa in sole et luna et stellis …“ (Beides Lk 21,25) Da sollte man gelegentlich
auch mal raufschauen … „… und erhebet Eure Häupter, denn Eure Erlösung ist nahe.“ (Lk 21,28) Das
ist auch Advent!
#57 Lycobates 11:00:11 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
zu 1Kor 9 @Hans im Glück Über den Zölibat wurde hier vor kurzem ausführlich diskutiert. Daß er sich
biblisch durchaus begründen läßt und apostolischen Ursprungs ist, allerdings, als lediglich kirchliche
Einrichtung (auf Grund eines evangelischen Rates), in Ost und West unterschiedlich streng gehandhabt wurde,
sodaß er schon auf dem 1.ök. Konzil eingeschärft werden mußte, und daß ggf. von ihm dispensiert wurde
und wird, all das wurde bereits hervorgehoben. Nun ist Ihre Übersetzung von 1Kor. 9 ΑΔΕΛΦΗΝ ΓΥΝΑΙΚΑ
zwar möglich, trifft aber só wohl nicht zu. Im Griechischen gibt es m.W. kein eigenes Wort für „Ehefrau“,
sondern es wird γυνή verwendet. Die Vulgata hat hier aber nicht uxorem, sondern mulierem. Das sollte
bereits stutzig machen. Hier auf ehe- bzw. eheähnliche Verhältnisse zu schließen, ist also abwegig.
Es handelt sich um Dienerinnen, wie auch die hl. Frauen im Evangelium den Herrn und die Jünger auf ihren
Wanderungen begleiteten und ihnen dienten (vgl. Lk.8,3). So hielten es auch manche Apostel, obwohl Paulus
es nicht für sich in Anspruch nimmt, bedient zu werden; er machte ja selber Zelte um niemandem zur Last
zu sein. Nur darum geht es hier. All das interessiert die Zölibatsbekämpfer nicht. Sie wollen, daß
gefallene Priester heute ihre Situation in radice sanieren. Das hat es aber in der Kirche (Ost und West)
nie gegeben und wird es in der wahren Kirche auch nie geben. Ein Priester kann nie heiraten. Ein verheirateter
Laie kann aber u.U. Priester werden. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
#56 Brandenburgis 10:34:13 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
@Paulaner Was heißt „mit seinen schwachen Mitteln versucht, Anker zu werfen“? ER hat ja wohl den notwendigen
Kampf gegen den Modernismus eingestellt und die Schranken gegen den MAsonismus niedergerissen.
#54 Paulaner † 09:15:45 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Du einfach gestrickter Mensch verwechselst Ursache und Wirkung. Brandenburgis: Man hat ja nach Pius X
gesehen wie es mit dem Papsttum in rasender Fahrt abwärts ging. Bereits sein NAchfolger hat die Kirche
dem Verfall preisgegeben. Dieser Papst hat zwar gefühlt, gespürt, daß es bergab gehen wird und mit
seinen schwachen Mitteln versucht, Anker zu werfen aber es war wirkungslos. Die Menschen haben, übrigens
auch durch die Leistungen der früheren Kirche, immer mehr Zugang zu Wissen außerhalb der Bibel. Die
Kirchendeppen aber haben das falsch verwurschtet mit ihrer theologischen Scheuklappe. So ähnlich, wie
es auch unter Medizinern einige wenige Diplomingenieure gibt, die in die Medizin gewechselt sind, so gibt
es auch unter den Klerikern einige, die nicht nur Theologie studiert haben. Aber die werden so gut wie
kaltgestellt statt freudig genutzt und ausgesaugt. Die Fachidiotie (wobei bei der Theologie der Begriff
Fach selber schon ein Hohn ist) feiert fröhliche Urständ.
#53 Brandenburgis 09:06:16 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
@Guttenberger Warum war das „Exklusive“ denn sinnlos? Mit dem italienischen Königreich hatte es ja auch
nichts zu tun – oder war der it. König auch berechtigt? Man hat ja nach Pius X gesehen wie es mit dem
Papsttum in rasender Fahrt abwärts ging. Bereits sein NAchfolger hat die Kirche dem Verfall preisgegeben.
Sie will nicht verstehen, daß sie bei einer Taufe zwar Vorbereitungsarbeit leistet, … aber kein Sakrament
spenden darf. Das Sakrament der Taufe kann JEDER spenden, sogar ein Ungetaufter. hunznet schmiedet sich
hier mal wieder seine Halbwahrheiten zurecht, wie’s grade mal in den Kram passt
#51 Guttenberger 00:37:38 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Mittelalter Unabhängig davon, welche Zeit man für das Mittelalter ansetzt – gebräuchlich ist die Zeit
ab Untergang des weströmischen Reiches bis zum Untergang des oströmischen Reiches und der damit verbundenen
Einwanderung griechischer Gelehrter, die zum Beginn der Renaissance führte – sollte man das Mittelalter
weder als Ideal hochstilisieren, noch verteufeln. Das Mittelalter hatte zweifellos hohe Ideale und eine
blühende Kunst (bildende Kunst und Musik), aber eben auch starke Schattenseiten, denn die hohen ritterlichen
Ideale wurden so gut wie nie in letzter Konsequenz gelebt und artete sogar in Raubrittertum aus. Die Einheit
von Staat und Kirche war zweifellos ein hohes Ideal, hat aber dazu geführt, das sich Kaiser und Papst
mitunter stritten, wie die Kesselflicker. Auch kann man mittelalterliche Fehden in ihren geistigen Grundlagen
nicht mit heutigen Kriegen gleichsetzen, denn es handelte sich im Wesentlichen um Rittertourniere, wobei
die Praxis allerdings wenig ritterlich war und heutiger Praxis recht nahe kommt. Die Trennung von Kirche
und Staat ist eine moderne Idee, bei uns waren beide bis 1806 Eines, im oströmischen Reich war es grundsätlzich
genauso, wobei allerdings die kaiserliche Macht überwog. Wir dürfen nicht vergessen, daß der österreichische
Kaiser in seiner Eigenschaft als Rechtsnachfolger des römisch-deutschen Kaisers noch das Recht der Bestätigung
der Papstwahl hatte, erst Pius X hat diese im Rahmen des italienischen Königreiches vollständig sinnlose
Praxis abge…
Zölibat Auch der östliche niedere Klerus (Diakon und Priester) leben zölibatär, d. h., sie dürfen
zwar nach ihrer Weihe eine bestehende Ehe fortsetzen, aber keine neue eingehen, wenn sie entweder unverheiratet
geweiht worden sind oder nach der Weihe Witwer werden. Die hier geforderte Priesterehe, d. h. die Möglichkeit,
als Geweihter Diakon oder Priester zu heiraten, gibt es im gesamten chrislichen Osten nicht. Bischöfe
leben nicht zölibatär, sondern kraft Mönchsweihe ehelos, d. h., eine bereits bestehende Ehe ist ein
Weihehindernis für die Bischofsweihe. Das kommt in der Praxis auf dasselbe hinaus, es handelt sich lediglich
um unterschiedliche Rechtsgrundlagen (Zölibat bzw. Mönchsweihe) für die Ehelosigkeit. Einem verwitweten
Priester steht die bischöfliche Laufbahn offen, wenn er über die notwendige akademische Ausbildung verfügt.
Er empfängt die Mönchsweihe, anschließende die Archimandritenweihe (entspricht unserer Abtweihe) und
dann die Bischofsweihe. Ein Beispiel hierfür ist der verstorbene Patriarch Justinian von Rumänien, ursprünglich
ein verwitweter Weltpriester.
El niño Ich sag auch gute Nacht an alle. Ausser an die Biene, der ich das ja schon gewünscht hatte.
Ist heute eigentlich schon Vollmond? Das tut mir nie gut. Geh jetzt besser ins Bett. Dachte in bestimmten
Phasen auch schon, ich sei der Erzbischof von Köln. Und dann fragte ich mich – als ich gerade beim Rauchen
auf dem Balkon in den klaren Himmel hinaufschaute und die schwanger werdende Luna betrachtete – auch schon,
ob clarissa eigentlich eine Verkürzung von clarissima sein könnte. Das würde ja fürwahr trefflich
zutreffen. Denkt an mich. Und sorgt Euch nicht. Denn die Parusie ist nicht mehr fern, wie ganz Viele schon
ganz lange Zeit immer wieder ohne sich oder andere zu schädigen sagen durften. Noch eine Frage: Wo finde
ich denn das diakritische Zeichen ~, das ich auf ein i setzten könnte, damit ich die Biene Maja auch
noch etwas korrekter ansprechen könnte? Auch ohne linguistische Turbulenzen.
Alpha et Omega Rechtsverdreherei habe ich gelernt. Aber ein Schauspieler bin ich ein ganz schlechter.
Das merkt man sofort, wenn man meine ausdrucksvolle Mimik betrachtet. Was ich schon lange mal fragen wollte:
Was ist der Unterschied zwischen einer Klarissin und einer Urbanistin?
#45 eigerhar † 23:04:12 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Samurai: Können Sie lesen? @Samurai Haben Sie nicht gelesen, dass Brandenburgis Historiker ist? Und Sie
wollen Ihn über die Grunddaten des MA belehren? Wenn Brandenburgis sagte, dass er den Begriff MA ablehne,
dann meinte er damit wohl, dass das MA viel zu pluralistisch gewesen sei, um es mit einem Begriff zu erfassen.
Brandenburgis teilt sicher differenzierter ein in Früh-, Hoch- und Spätmittelalter, oder was weiss ich.
Sicherlich war das auch regional sehr verschieden. Aber die Schulbuchdaten, aus Ihrem simplizistischen
Kindergartenwerk, wird er sicher kennen!!! Samurai: Bitte übern Sie lesen!!!
#44 Brandenburgis 23:00:38 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
@Samurai Das klingt einleuchtend, nur gibt es leider mindestens 10 verschiedene Definitionen. Da fragt
man sich natürlich, ob es das MA überhaupt „gibt“, wenn es so unklar definiert ist. Ich zumindest zieh
es im Allgemeinen vor, von den Zeitaltern der Weltreiche zu reden und betrachte das Römische Reich als
Endreich, das bis 1806 andauerte.
@ Brandenburgis Allgemein kann man sagen, daß das MA mit dem Ende des Weströmischen Reiches begann und
mit dem Beginn der Entdeckungsfahrten in die „Neue Welt“ (und dem damals einsetzenden Umdenken) endete-
beides sind nur etwaige Markierungen und natürlich keine festgesetzen Punkte- also grob (!) von 500 –
1500 n.Chr.
#41 Fragender 22:52:13 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
@ Brandenburgis Wenn sie im MA nicht gerade zu der sehr kleinen politisch-kirchlich-wirtschaftlichen Elite
gehört hätten, wären sie vermutlich nicht besonders glücklich mit ihrem prämodernen Leben gewesen…
Meinen Sie mit „kirchenfern“ etwa mich? Ich lehne den Begriff „christlich“ für diese wohl finsterste
und mörderischste Zeit der Kirchengeschichte ab.
J. R. und Bonaventura Unser em. Bischof hatte mal über das „Finstere Mittelalter“ gepredigt. So ein Unsinn!
Lesen Sie mal mittelalterliche Autoren. Persönlich bevorzuge ich die Ausgaben von Kurt Flasch. Es muss
ja nicht gleich Bonaventura sein, über den Dr. Joseph Ratzinger ein zahlenmagisches Habilitatiönchen
geschrieben hat (J. R., Die Geschichtstheologie des Heiligen Bonaventura, Habil.-Schr. St. Ottilien, 1955).
#39 Brandenburgis 22:46:59 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Ja, vielen Dank. leider müssen wir in diesen postmodernen Zeiten unser Leben fristen, das ist mehr als
bedauerlich. Doch wird Gott das Rechte dabei geplant und vorgesehen haben. Letztlich ist es unverständlich,
daß kirchenferne Personen das MA schmähen, denn ihnene ging damals überhaupt nichts ab, im gegenteil
sie konnnten eine ungeheuere Solidarität der Volksgemeinschaft genießen. Es sit natürlich zu fragen,
wann das MA überhaupt gewesen ist. Ich lehne den Begriff MA eigentlich ab.
#37 eigerhar † 22:42:14 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Das goldene Mittelalter @Brandenburgis Etwas besseres als das christliche Mittelalter gab es auf Erden
nicht. Mein Vater war auch MA-Historiker. Er und ich lieben das Mittelalter sehr!!! Ich denke auch, dass
sich das Christentum in seiner prägenden Schönheit selten besser zeigt, als im MA.
#36 Fragender 22:41:34 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
@ Brandenburgis Ihr freundlichen Umgangsformen zeichnen Sie als vorbildlichen Christen aus. Wenn Sie als
Experte genauso kompetent sind, erklärt das auch ihren Glauben an ein „christliches Mittelalter“ .
Korrekt … … heisst es natürlich: Uwe Wesel, Geschichte des Rechts, 2. Auflage, München 2001, 14.
Kapitel (Das mittelalterliche Deutsche Reich), Nr. 210, S. 305 f. Als nachkonziliär geborener langjähriger
Ministrant des ordentlichen Ritus nach den Büchern von Paul VI. bin ich selbstverständlich zur Pedanterie
erzogen worden und habe die Hochstellung der Auflage vergessen, aber dann auch vergeblich die Hochstell-Taste
gesucht.
#33 Fragender 22:30:52 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
@ Brandenburgis Na was jetzt? Etwas besseres als das christliche Mittelalter gab es auf Erden nicht. Sage
ich mla als MA-Historiker Einde der beiden Behauptungen kann nicht stimmen, denn ein MA-Historiker mußte
es besser wissen… …z.B. das es gar kein „christliches Mittelalter“ gab, sondern nur ein „finsteres
Mittelalter“ mit einer höchst unchristlichen Gewaltherrschaft durch die Kirche.
Rechtshistorische Betrachtung des Zölibats „Bischöfe hatten in ihren Bistümern nicht nur kirchliche
Aufgaben, sondern eben auch staatliche Funktionen. Also bedeutete das Verbot der Laieninvestitur auch
den Versuch, die Vorherrschaft der Kirche im Staat zu begründen, eine Vorherrschaft, die gesichert werden
sollte durch das Verbot der Ehe von Priestern (Zölibat), weil dann keine erbrechtlichen Probleme mehr
entstehen konnten mit den Kindern von Bischöfen, die Ansprüche anmeldeten auf die Nachfolge ihrer Väter,
eine erbrechtliche Nachfolge, die immer bedeutet, dass sich solche Herrschaftspositionen verselbständigen
und dem Einfluss der Kirche und des Papstes entzogen werden. Verbot der Priesterehe, das war – und ist
in einem gewissen Sinne noch heute – Verselbständigung und Steigerung von Herrschaft der Kirche.“ Uwe
Wesel, Geschichte des Rechts, München 22001, 14. Kapitel (Das mittelalterliche Deutsche Reich), Nr. 210,
S. 305 f.
Nun, ich wüßte nicht, welches Geschlecht Priesterinnen haben sollten, wenn nicht weiblich. Und, daß
ich das wünschte oder gar bräuchte, habe ich hier schon hinreichend verneint … lesen müßte man halt
schon selbst …
der zölibat ist ein gesetz der logik. keiner kann seie ganze kraft für 2 dinge einsetzen die jeweils
den ganzen menschen erfordern wer das nicht begreift erachtet das priestersein als einen normalen beruf
und ist deshalb komplett irre
#27 Fragender 22:15:11 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Mietlinge bei kreuz.net In der „Redaktion“ von kreuz.net sind die Ämter von Mietlingen der Piussekte
besetzt, welche die Kirche um jeden Preis im überlebten, gottlosen Sumpf des Mittelalters versenken will.
Der Zölibat ist wirklich … nicht jüdisch, nicht urchristlich, nicht römisch, nicht griechisch, nicht
paulinisch, nicht patriarchalisch, nicht menschseinsbeschneidend, sondern befreiend, frech, feministisch
und – katholisch. (Ungeachtet seiner konkreten rechtlichen Ausgestaltung, denn Weihe ist zwar ein Ehehindernis,
aber Ehe kein Weihehindernis …)
Klaus Berger Darf man hier einen Tipp für ein wertvolles Büchlein zum Thema abgeben? Klaus Berger, Zölibat.
Eine theologische Begründung, Leipzig 2009, 107 S., ISBN 978-3-7462-2689-7 Überraschende und fundierte
Argumente. Als Lösung zitiert Berger Cláudio Kardinal Hummes: „Die Kirche als Braut Christi will in
derselben totalen und exklusiven Weise geliebt werden, mit der Jesus Christus sie geliebt hat.“ (ebda.,
S. 106)
#20 joberens 21:51:06 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Pflichtzölibat – rein menschlich Erfindung Wie lange glaubt der Vatikan noch Priesteramtskandidaten,
als erste und Hauptvoraussetzung die ganz enorme Menschseinsbeschneidung Pflichtzölibat aufzwingen zu
können, die nicht das geringste mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat sondern ganz allein der Befriedigung
derer dienen dürfte, die sie Mitmenschen aufzuzwingen versuchen. So ist das Pflichtzölibat unsinnig
und unnötig wie ein Kropf. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik)
W A R U M ????????????? gehen die heiratswilligen Pfaffen und die sich gerne in den Vordergrund drängenden
„Frauen“, die sich so gerne vor der Gemeinde aufpusten NICHT ENDLICH ZU DEN PROTESTANTEN ?????? DAMIT
WIR KATHOLIKEN ENDLICH IN UNSERER KIRCHE UNS DEM HERRN IN RUHE WIDMEN KÖNNEN, OHNE STÄNDIG GESTÖRT
ZU WERDEN. RAUS MIT EUCH – SAUBANDE!
Modernistische Titelreduktion? Nachdem www.kreuz.net/…icle.10246-page.htmlwww.kreuz.net/…icle.10246-page.html
bereits ein „Bischof“ als „Mons.“ bezeichnet wurde, was entweder „Berg.“ heißt, aber dann orthographisch
korrekt ohne Punkt zu schreiben wäre und vermutlich der mißglückte Versuch einer Abreviation für „Monsignore“
hätte sein sollen, welcher korrekterweise „Msgr.“ gewesen wäre, geht hier die modernistische Titelabschaffung
munter weiter. Denn Msgr. Betticher wird hier zum „Hw.“ degradiert. Logischerweise folgt aus dem Ansatzpunkt
des „immer genau eine Stufe tiefer“ folgendes reduktionistisches Konzept: Papst = Kardinal Kardinal =
Erzbischof Erzbischof = Bischof Bischof = „Mons.“ (oder „Berg.“ ?!) oder am Ende doch „Msgr.“? „Mons.“
(oder „Berg.“ ?!) oder am Ende doch „Msgr.“? = Hw. Hw. = Diakon Diakon = Schwester/Ordensmann Schwester/Ordensmann =
Laie Laie = animal sensibile Vollständigkeit ist nicht beansprucht.
#17 joberens 19:58:10 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Pflichtzölibat nicht gottgefällig Das Pflichtzölibat ist eine mit nichts zu begründende, menschliche
Erfindung und eine ganz enorme, aufgezwungen, unsinnige Menschseinsbeschneidung, die für die Betroffenen,
im Laufe eines langen Lebens, schmerzlich und problematisch werden kann und mit Jeus und dem Evangelium
nicht das Geringste zu tun hat. So könnte es auch für Gott wertlos sein, denn an aufgezwungenen Opfern
soll er ja kein Wohlgefallen haben. Das Pflichtzölibat könnte sogar gegen den Willen Gottes sein und
sogar zu einer Versündigung derer führen, die versuchen Priesteramtskandidaten diese unsinnige Menschseinsbeschneidung
aufzuzwingen. Es scheint sogar so, als ob das Pflichtzölibat nur egoistischen Eigeninteressen und der
Befriedigung derer dienen könnte, die es Priesteramtskandidaten aufzuzwingen versuchen. Verständlicherweise
und nicht zu Unrecht, erkennen immer mehr sich selbst informierende und selbst denkende Priesteramtsberufungen
die Unsinnigkeit des Pflichtzölibats und reagieren entsprechend. So wird es für unsere kath. Kirche,
leider mehr und mehr zum reinen, unverantwortlichen und unsinnigen Priesterverhinderungsgesetz. Es ist
nicht nur unsinnig, sondern auch unnötig wie ein Kropf. Wie viele Priester, die ja auch nur ganz normale
Männer sind und auch einen ganz normalen, gottgegebenen Geschlechststrieb haben, mögen wohl unter dieser
Menschseinsbeschneidung leiden. Das alles scheint weder den Papst noch die Bischöfe zu interessieren.
Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
Die causa Sell hat eindeutig gezeigt, dass nicht „die Basis“ sondern nur vereinzelte (die Leserbriefe
zeigten ein eindeutiges Stimmungsbild gegen Sell), hin und wieder aber kummuliert auftretende (BR-Sendung)
und ziemlich verlogene (BR-Sendung) Schreihälse die Priesterehe mit lächerlichen Argumenten zu erzwingen
versuchen.
Schon Friedrich Nietzsche… …stellte fest, dass der Zölibat das überzeugenste Argument für den Glauben
ist, weil niemand ernsthaft den Zölibat wählt, der nicht an das ewige Leben glaubt. Der Zölibat ist
also speziell den Gottesfeinden ein Dorn im Auge und sogar Christen tun mit ihn in Frage zu stellen. was
für eien sinnlose Bagage!
Krawattenpriester den Kleingeistern hier sei mitgeteilt, dass S. H. Papst Benedikt XVI. als Professor
auch zu den Krawattenpriestern gehörte. Auch hat er sich 1970 für „viri Probati“ ausgesprochen.
kein Wunder Kein Wunder bei den Bischofsernennungen die Papst Benedikt durchführt. Wer hat Dr. Wagner
2005 als Díözesanbischof fallen lassen, nachdem er als socher schon feststand? Bischof Aichern abzusetzen
und durch Schwarz zu ersetzen war ein großer Fehlschlag, so schlecht wäre Aichern nicht geworden. Wenn
der Mut fehlt einen guten neuen Bischof zu ernennen, sollte man den alten nicht absetzen.
@Lateiniheini Oh, da sind Sie mir voraus, ich war noch nie in einem Gottesdienst der Piusbruderschaft.
Meine leise Kritik zielte auch in eine andere Richtung. „Tüllgewänder“ – sie meinen Spitzenalben – und
lateinischen Singsang – was für eine despektierliche Bezeichnung der jahrhundertealten Kultur katholischen
liturgischen Gesangs – findet man auch außerhalb von Kirchen der Piusbruderschaft, in vollständiger
Gemeinschaft mit dem Hl. Vater, im ordentlichen und außerordentlichen Usus des römischen Ritus. Ich
kann verstehen, dass Sie damit als Protestant nichts anfangen können, so wie mir Sacropop ein tiefes
Greuel ist, aber seien Sie doch nicht so despektierlich. Denn ähnlich wie der protestantische Choral
ein hohes religiöses und musikalisches Kulturgut ist, ist es auch der Gesang der römischen Kirche. Und
„Tüllgewänder“ müssen Sie ja nicht mögen, aber auch hier steckt teilweise viel Kunst dahinter, von
den großen Schöpfungen der Paramentenkunst ganz zu schweigen. Ich finde Sie wirklich nicht unsympathisch,
würde mir aber vielleicht etwas mehr Toleranz für Ausdrucksformen des katholischen Kultes wünschen.
Das heißt nicht, dass Sie selbst hinter diesen stehen müssen. Eine Seite, die zeigt, dass die Fragen
einer sakralen Liturgie auch weit außerhalb der Piusbruderschaft diskutiert werden: …newliturgicalmovement.org/
So nicht! Man gliedere einige tausend Staatsbeamte aus, gruppiere sie neu als „Vereinigte Kirchenverwaltung“
und schaffe (zur Erleichterung des Abwerbens aus den übrigen Ministerien) den Zölibat ab. Das wäre
die effektivste Vernichtung der christlichen Religion.
#9 Paulaner † 15:02:27 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Um Gattes Wüllen … ürgendwie muß ich glatt übersehen haben, daß es noch andere als Piuskleriker… lateiniheini: Schwere Konflikte… wenn die Piusse nur halb soviel jammern würden, wär uns schon viel
geholfen! Die fühlen sich doch schon beim kleinsten „Gegenpups“ verfolgt und auf der Märtyrerschiene.
Die anderen katholischen Priester hab ich schon gar nicht mehr zu den „Katholiken“ gezählt, nur mehr
als „V2-Krawattler“, seit ich hier in Kreuznet beeinflußt werde. Mea Culpa…
Tief gesunken @Pontifex Sie haben es erfaßt, tiefer als die Krawattepriester kann ma nicht sinken. Mit
dem Ablegen des Priesterkleides haben diese bereits schon längst den wahren Glauben abgelegt. Übrigens,
ih verrate Ihnen etwas: Jeder Priester hat die PFLICHT sich als solcher erkenntlich zu kleiden. wenn ein
Priester sich schon mit Zivilkleidung tarnt, was ist dann scon an weiterem Glaubensbekenntnis von dieen
zu erwarten… Die vorbildlichen Priester tragen allesamt Soutane oder zumindest Priesterhemd mit Kollar.
Um den dämlichen Einwänden der geistigen Dünnbrettbohrer zuvorzukommen: Diese Aussage ist nicht umkehrbar:
Nein, nicht jeder Priester, der Soutane trägt ist alleine deshalb schon ein Vorbild. Auch unter diesen
gibt es schwarze Schafe. Doch im Gegensatz zu den Krawattenpriestern, welche fast ausnahmelos Weicheier
sind, so sind die erkenntlichen Priester doch bis auf wenige Ausnahmen vorbildlich. Kleider machen eben
Leute. lex orandi, lex credendi. Die innere Haltung kommt eben AUCH in der Kleidung äußerlich zum Ausdruck
#7 lateiniheini 14:59:08 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
@marsilius Ich musste lange warten auf einen solchen Kommentar, wär der nicht gekommen, ich wär enttäuscht
gewesen… Nee, iss ja durchaus richtig! Ich hab ja gar nicht vor, alle über einen Kamm zuscheren- aber
bislang war ich zweimal in einer Messe der Piusbruderschaft, selbst während der Predigt hatte ich den
Eindruck, der Priester schwebt in ganz hohen Shpären…bei mir kam nix an, noch nicht mal während der
Predigt! Diverse Interviews mit Vertretern der Bruderschaft wirken auf mich irgendwie vorsätzlich arrogant,
Publikationen der Piusse (vor allem im Internet) wirken wenig glaubwürdig und authentisch- besserwisserisch,
belehrend, oberlehrerhaft! Mit Geistlichen, die sich- auch durch ihre kleidung- nicht ständig von allen
anderen abheben wollen, komme ich halt wesentlich besser klar! Das mögen sicherlich manche anders empfinden,
als ich, aber das istnicht wirklich ein Problem für mich!
@Lateiniheini Ein Tüllgewand gepaart mit lateinischem Singsang macht noch lange keinen guten Priester
aus! Aber auch nicht automatisch einen schlechten, oder
#5 Freinsberg 14:48:04 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Petrus >>Daß der erste Papst jedoch seine Frau nach der Berufung durch Christus verließ<< Das steht
wohl in einem apokryphen Evangelium? (Im Übrigen: Die Anfänge der Zölibatsgesetzgebung zielen darauf,
verheirateten Priestern den Sex zu verbieten.)
#4 lateiniheini 14:21:17 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Schwere Konflikte… In Wirklichkeit herrscht schon ein schwerer Konflikt zwischen verheirateten Pastoralassistenten
und katholischen Priestern. Tja…wenn Kirche auf Wirklichkeit trifft… Für manchen hier handelt es
sich ja bei Meinungsverschiedenheiten mit einem Priester gleich um einen schweren konflikt, weil man ja
einem Priester nicht widerspricht…bzw. diesen erst gar nicht anspricht, es sei denn bei der Beichte!
Aber seid beruhigt, die meisten röm.-kath. Geistlichen können mittlerweile auch in kontroversen Diskussionen
ganz gut bestehen und sehen das durchaus nicht direkt als schweren Konflikt an! Und was Frau Bürgy angeht…wenn
die Piusse nur halb soviel jammern würden, wär uns schon viel geholfen! Die fühlen sich doch schon
beim kleinsten „Gegenpups“ verfolgt und auf der Märtyrerschiene. Hinzu kommt, dass die Argumentation
der Frau Bürgy aj auch durchaus nachvollziehbar ist, genauso wie die des Herrn Betticher! Merke: Ein
Tüllgewand gepaart mit lateinischem Singsang macht noch lange keinen guten Priester aus! Manchmal reicht
eben dafür auch eine schlichte Krawatte!
#3 Hans im Glück 14:13:08 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Daß der erste Papst jedoch seine Frau nach der Berufung durch Christus verließ, unterschlägt der Geistliche
Der Autor sollte besser die Heilige Schrift lesen: 1Kor 9,5 Haben wir nicht auch das Recht, eine Schwester
als Ehefrau mit uns zu führen wie die andern Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas?
#2 Goldengel 14:12:25 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
Die rein-raus Chance ? Die Priesterehe tituliert Hw. Betticher als „Chance für die Kirche“: „Man hätte
dann zwei Erfahrungsbereiche des gleichen Priestertums, die einander ergänzen. Erfahrung? Rein, raus,
rein, raus, rein, raus…ist das die „spezielle Erfahrung, welche man als Priester in Zukunft nötig hat,
um zu predigen? Frau Bürgy freut sich über die von Bischof Brunner ausgesprochene Forderung nach der
Priesterehe: „Sofort wurde mir aber bewußt, daß ich als Frau von dieser Frage nochmals ganz anders betroffen
bin“ Das ist aber schon peinlich, wenn man über die Frage des „rein, raus, rein, raus“ sich als Frau
„so besonders“ angesprochen fühlt.