Zölibat
Gegen den Zölibat ist er natürlich auch noch
Ein früherer deutscher Jesuit wechselt die Konfession wie andere ihre Unterhosen. Für ihn ist alles offenbar nur eine Frage des Gehalts.
Der Abfall-Priester Fred Ritzhaupt rechts unten in einem Jubelartikel des 'Bayerischen Rundfunk'.
Der Abfall-Priester Fred Ritzhaupt rechts unten in einem Jubelartikel des ‘Bayerischen Rundfunk’.
(kreuz.net) Am 23. November berichtete der ‘Bayerische Rundfunk’ über den abgefallenen Jesuiten und Vater dreier Söhne, Fred Ritzhaupt (65).

Ritzhaupt trat 1965 in ein Priesterseminar ein. Zwei Jahre wechselte er zu den Jesuiten und wurde dort Priester.

Anfang der 90er Jahre erlitt er nach eigener Aussage eine Erschöpfungsdepression. Er suchte sich eine Frau, „die mich aufgefangen hat“ – und hängte das Priestertum an den Nagel.

Ordensleitung und Bischof zeigten für den Abgefallenen mehr Verständnis als für treue Katholiken.

Sein eigenes Versagen rechtfertigt Ritzhaupt noch heute mit Kritik am Zölibat. Er fragt sich, warum die Kirche auf Männer, welche die Erfahrung der Vaterschaft gemacht haben – und auch auf Frauen – angeblich verzichte.

Nach seinem Abfall arbeitete Ritzhaupt zuerst als Lektor in einem Verlag.

Nächster Abfall

Im Jahr 1996 stellte ihn die evangelische Andreas-Gemeinde im Eschborner Stadtteil Niederhöchstadt bei Frankfurt als Pastoralassistent ein.

Ein halbes Jahr lang blieb Ritzhaupt noch katholisch.

Zunächst lernte er, wie evangelisch-lutherische Gottesdienste abgehalten werden:

„Ich bin manchmal in alte Diktionen zurückgefallen, also in alte Wortwahlen, die nicht unbedingt lutherisch war.“

Dann fiel er aus pragmatischen Gründen zu den Protestanten ab: „Weil ich es nicht nett gefunden hätte, als Katholik weiterhin lutherische Gottesdienste zu halten. Da hab ich mir gedacht: Der Anstand erfordert, daß ich konvertiere.“

Es kommen alle, alle, alle in den Himmel

Im Jahr 2000 ging Ritzhaupts Abfall-Geschichte weiter.

Er bekam ein Angebot, als evangelischer Freikirchenpastor in der Ortschaft Albershausen bei Stuttgart zu arbeiten.

Der Ex-Jesuit nahm an. Es sei unproblematisch, die Konfessionen zu wechseln – erklärte Ritzhaupt.

Er glaubt, daß es im Himmel weder Katholiken, Protestanten noch Freikirchler gebe:

„Da oben gibt es nur noch Kinder dieses Gottes. Und die Zäune, die wir so schön aufgerichtet haben in mühevoller Kleinarbeit über Jahre und Jahrhunderte, die sind alle Brennholz.“
      
109 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#118   equalizer   20:26:59 | Freitag, 25. Dezember 2009
Weg mit dem Zölibat
Gott will doch gerade, daß wir Sex haben. Dafür sind wir doch da. Da passt der Zölibat nicht in eine christliche Welt. Wer zölibatär lebt, aber anderen Menschen erklärt, es sei unchristlich wenn man Pille und Kondom benutzt, der handelt nicht korrekt. Auch sollte man nicht darüber urteilen, ob Sex vor der Ehe Sünde ist. Dafür haben wir schließlich die Pubertät. Und auch nach dem Ende der Empfängnisbereitschaft der Frau muß Sex weiter erlaubt sein. Ansonsten müsste es die Kirche ja auch erlauben, daß der Mann sich scheiden lässt, und erneut heiratet. Denn schließlich kann er ja noch viel länger bis ins hohe Alter Kinder zeugen. Warum diese Gottesgabe nicht nutzen? o^/
Redaktion benachrichtigen
#117   michaelamaria †   10:48:31 | Freitag, 18. Dezember 2009
Das Zölibat
führt zu schweren Störungen. Es muss abgeschafft werden. Pfarrer Ritzhaupt verdient Respekt.
Redaktion benachrichtigen
#116   Mighty Counsellor †   02:40:27 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Ja, Gothics, die finde ich sexy,
darauf stehe ich.
Redaktion benachrichtigen
#115   Klosterschüler   02:38:43 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Keine Frage der Intelligenz, sondern des Geschmacks
Manche stehen auf Gothic, andere pflegen ihr Hündchen wie ein kleines Baby, vergessen wir nicht die Pädos. Die haben alle mit sich damit kein Problem.
Redaktion benachrichtigen
#114   Mighty Counsellor †   02:31:52 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Werter Klosterschüler, das ist – zugebenermassen –
zu hoch für mich. Mögen Sie meine Uneinsichtigkeit verzeihen.
Redaktion benachrichtigen
#113   Klosterschüler   02:28:30 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
hat für [fett]mich[fett] schon
Ich kenne da so Aussagen der Mütter, dass sie ihr Kind mehr lieben als ihren Mann. Also wenn die Mann-Frau Beziehung auf die Ebene der Mutter-Kind Beziehung oder die Ebene einer sakralen Beziehung gebracht wird, stimmt für mich was nicht.
Redaktion benachrichtigen
#112   Mighty Counsellor †   02:18:58 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
„hat für schon einen Stich ins Perverse.“
verstehe ich leider nicht.
Redaktion benachrichtigen
#111   Klosterschüler   02:18:09 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Nö, kein Vollzug
Ich machs wie die Priester mit der ‘Kirche’.
‘Verlobt mit der Kirche, Braut Christi’ – hat für schon einen Stich ins Perverse.
Redaktion benachrichtigen
#110   Mighty Counsellor †   02:12:10 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Ja, dann machen Sie doch
mit dem Goldfisch Sex.
Redaktion benachrichtigen
#109   Klosterschüler   02:09:33 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
‘Verlobte der Kirche’
Da wird gegen gleichgeschlechtliche Ehen gewettert. Wenn Priester mit der Kirche verlobt sind, mach ich noch heute meinem Goldfisch einen Heiratsantrag.
Redaktion benachrichtigen
#108   Mighty Counsellor †   02:03:09 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Begreift Ihr denn überhaupt nicht,
was der Zölibat bedeutet. Das hat nichts mit Sex-Verzicht zu tun. Vielmehr sind die Kleriker die Verlobten (Bräutigame) der Kirche.
Redaktion benachrichtigen
#107   Meinerven   17:50:50 | Dienstag, 15. Dezember 2009
Goldengel
hat sich eine eigene Theologie zusammengezimmert, dagegen kamma nix machen… :-(
Redaktion benachrichtigen
#106   Hans im Glück   11:55:20 | Dienstag, 15. Dezember 2009
Franz Kappes
Hallo! o^/ o^/
Redaktion benachrichtigen
#105   Franz Kappes   11:49:39 | Dienstag, 15. Dezember 2009
@Hans im Glück
Hallo? o^/
Redaktion benachrichtigen
#104   Goldengel   10:04:20 | Dienstag, 15. Dezember 2009
Christus ist gestorben und wiederauferstanden,
um uns vor den Sünden zu warnen, denn genau diese Sünden haben ihn hingerichtet.
Und da tut mancher User, wie Hans im Glück, in dieser Seite so als wäre er unschuldig – doch dabei sind es genau jene User, die den Gottessohn durch laufende Lügen über ihn, hier täglich ans Kreuz nageln.
Redaktion benachrichtigen
#103   Franz Kappes   10:00:27 | Dienstag, 15. Dezember 2009
@Hans im Glück
Goldengel hält sich wohl für den einzigen gerechten Menschen auf dieser Welt. Oder wie sehen Sie das?
Redaktion benachrichtigen
#102   Hans im Glück   09:57:57 | Dienstag, 15. Dezember 2009
Christus ist nicht der Depp für euch Sünder?????
Ach Goldengel, Du kein Sünder? Schade für Dich, denn Christus sagt: Ich bin gekommen die Sünder zu berufen, nicht die Gerechten!
Redaktion benachrichtigen
#101   Goldengel   09:53:42 | Dienstag, 15. Dezember 2009
Meinerven
Dieser Satz von Christus sagt nur aus, dass er gegen die Sünde war, der Sie und Ihresgleichen hier so gerne zusagen mit vielen, vielen Ausreden. Er jedoch sprach auch, das er deren Opfer satt habe. Und in diesem Fall kann man die Worte von Christus so sehen: er war gegen die Sünde, vor denen im A.T. gewarnt wurde und so wollte er nichts davon wegnehmen, sondern er kam um den Willen Gottes, der gegen die Sünde ist, zu ERFÜLLEN !
dass Jesus Christus bereits für unsere Sünden gesühnt hat und uns vergeben hat, sofern wir unsere Sünden bekennen, bereuen und um Vergebung bitten
Christus ist nicht der Depp für euch Sünder.
Christus forderte auf nicht mehr zu sündigen, denn ein Baum der keine Früchte trägt, den haut er um.
Die Juden des Alten Testamentes waren übrigens keine Heiden, nur mal so nebenbei.
Doch das waren sie – denn deren Hohenpriester TÖTETEN den Gottessohn. Ein größeres Vergehen des Heidentums gibt es wohl nicht.
Erst Christus brachte durch sich, also das Christentum, welches durch ihn entstand, den Weg zu seinem Vater, denn er ist der Anfang und das Ende.
Vor Christus war eine Öde und eine Finsternis, in denen sich auch die Juden des A.T. befanden. Sie waren also HEIDEN.
Redaktion benachrichtigen
#100   Meinerven   07:54:49 | Dienstag, 15. Dezember 2009
@ Goldengel
Goldengel schreibt: „Jesus verwarf das A.T. und brachte uns den wahren Geist Gottes, der im A.T. noch verborgen lag.“
Jesus Christus sagt: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.“ Matthäus 5,17
All das hat für uns heute noch Gültigkeit, nur mit dem Unterschied, dass Jesus Christus bereits für unsere Sünden gesühnt hat und uns vergeben hat, sofern wir unsere Sünden bekennen, bereuen und um Vergebung bitten. Das ist, was wir Protestanten Bekehrung nennen.
Der Geist Gottes war außerdem im Alten Testament schon sichtbar, wenn auch nicht allen Menschen, sondern nur auserwählten wie z.B. den Propheten. Bereits bei der Schöpfung war Er da.
Die Juden des Alten Testamentes waren übrigens keine Heiden, nur mal so nebenbei.
Redaktion benachrichtigen
#99   Soramonas   19:27:53 | Montag, 14. Dezember 2009
Pflicht-Zölibat unbiblisch
Der Pflicht-Zölibat ist unbiblisch
www.kreuz.net/bookentry.5855.html
Redaktion benachrichtigen
#98   Goldengel   12:45:37 | Montag, 14. Dezember 2009
Meinerven
Auch die Priester im Alten Testament waren verheiratet, sollten es sogar sein.
Jesus verwarf das A.T. und brachte uns den wahren Geist Gottes, der im A.T. noch verborgen lag.
Das A.T. war zwar die Vorbereitung auf Jesus, doch es war nicht die volle Wahrheit, die uns Christus brachte.
Alle Heiden beten den Phallus an. Im.A.T. waren die Juden, also die Heiden unterwegs – das waren noch KEINE Christen!
Doch Jesus brachte uns das Himmelreich und somit eine Abkehrung von dieser Welt. Der Priester soll sich ganz Gott zuwenden, um uns so Christus näher zu bringen.
von Menschen gemachtes und dem lieben Gott in die Schuhe geschobenes Gesetz
Das hat aber Gott Jesus in die Schuhe geschoben – die Ehelosigkeit.
Soll ich noch etwas ärgern?
Wollen Sie das etwa?
Das würde dann den Geist erkennen lassen in Ihnen, dem Sie dienen.
Wir Katholiken wollen niemanden ärgern.
Ihr Lutheraner aber schon, sehr aufschlußreich!
Redaktion benachrichtigen
#97   Meinerven   12:38:18 | Montag, 14. Dezember 2009
@ Goldengel
Im Umkehrschluss bedeutet das wohl, dass alle verheirateten Menschen geistig verarmt sein müssten? Dann frag ich michm, warum Gott der Herr den Menschen als Mann und Frau, und nicht als Mann, Frau und geschlechtloses, zum Priesterdienst reserviertes Wesen geschaffen hat.
Auch die Priester im Alten Testament waren verheiratet, sollten es sogar sein. Was spricht also dagegen, außer der Tatsache, dass hier ein jahrhundertealtes, von Menschen gemachtes und dem lieben Gott in die Schuhe geschobenes Gesetz aus Gründen der Machterhaltung weiter beschworen werden?
Soll ich noch etwas ärgern? In meiner lutherischen Gemeinde feiert eine ehemalige Katholikin, die sich von katholischen Fesseln befreit hat und konvertiert ist, als ausgebildete Prädikantin Abendmahl. Und sie macht das sehr gut und würdevoll.
Redaktion benachrichtigen
#96   unbestechlicher   22:46:50 | Sonntag, 13. Dezember 2009
Diskussion ist überflüssig !
Die kath. welche ich kenne haben alle Freundinnen. Das wird von ihren kirchlichen Vorgesetzten ohne Problem toleriert, soll halt nicht an die Öffentlichkeit kommen. Also eine überflüssige Diskussion. Bis auf den Sonntag haben die Pfarrer ja auch jeden Tag frei und können sich so den Damen widmen. Gott sei es gedankt.
Alles Gute vom Unbestechlichen :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#94   Goldengel   11:55:54 | Sonntag, 13. Dezember 2009
So ersetzt ein Textbaustein den anderen
Papst Benedikt zum Zölibat:
Der Priester muss wirklich Gott von innen her kennen und ihn so zu den Menschen bringen: Das ist der allererste Dienst, den die Menschheit heute braucht. Wenn in einem priesterlichen Leben diese Zentralität Gottes verlorengeht, dann wird auch der Eifer des Tuns allmählich leer. Im Übermass des Äussern fehlt die Mitte, die allem Sinn gibt und es zur Einheit fügt. Da fehlt der Lebensgrund, das „Land“, auf dem dies alles stehen und gedeihen kann. Der Zölibat, die Ehelosigkeit der Priester, kann letztlich nur von hier aus verstanden und gelebt werden. Die bloss pragmatischen Begründungen, der Hinweis auf die grössere Verfügbarkeit reichen nicht aus: solches Verfügen über die Zeit könnte leicht auch zum Egoismus werden, der sich die Opfer und Mühsale erspart, die das tägliche Einander-Annehmen und ertragen in Ehe und Familie verlangt; es würde dann zu geistlicher Verarmung oder zu seelischer Härte führen. Der wirkliche Grund für den Zölibat kann nur in dem Satz liegen: Dominus pars – Du bist mein Land. Er kann nur theozentrisch sein. Er kann nicht bedeuten, der Liebe leer zu bleiben, sondern muss bedeuten, sich von der Leidenschaft für Gott ergreifen zu lassen und im innersten Sein mit ihm dann zugleich den Menschen dienen zu lernen.
Redaktion benachrichtigen
#92   Hans im Glück   21:08:25 | Samstag, 12. Dezember 2009
Mighty Counsellor:
Und was ist mir der Tatsache, dass ein Priester ja sehr gut und im Voraus weiss, dass er nicht heiraten darf? Habe mal gehört, dass Priester ein Gelübde ablegen.
Ja, der Priester weis das im Vorraus und er ist auch der festen Überzeugung dass es mit der Gnade Gottes gelingen wird, sonst wird er das Wagnis nicht eingehen. Das ist das Eine, das Andere ist dann die existentielle Erfahrung wie es ihm damit auf die Dauer geht. Ich befürchte, dass es den meißten Priestern nicht gelingt und dass wir in der Kirche einem riesigen Selbstbetrug aufsitzen. Jeder denkt nur ich bin schwach und am ende sind es viel mehr. Wäre es da nicht besser ehrlich zu sein und sich dem Problem zu stellen?
Redaktion benachrichtigen
#91   rums   20:04:01 | Samstag, 12. Dezember 2009
@chico flojo
Selbiges darf ich ihnen und ihren Lieben auch wünschen. :(3
Ja, die Freude dass der Herr bald kommt liest sich wunderbar hier:
Zefanja 3, 14-17, Phillipper 4, 4-7
Abendliche Grüße,
rums
Redaktion benachrichtigen
#90   chico flojo   19:56:32 | Samstag, 12. Dezember 2009
@rums
Guten Abend, rums
und Gottes Segen zum 3.Advent. :(3
Gaudéte in Dóminum semper.
Redaktion benachrichtigen
#89   rums   19:53:07 | Samstag, 12. Dezember 2009
@joberens
(…)angeprangerte aufgezwungene mit nichts zu begründende, unsinnge Menschseinsbeschneidung.(…)
joberens, ihre geistige Unordnung beruht im Wesentlichen auf die Ermüdung ihrer Synapsen. :-[
Redaktion benachrichtigen
#88   chico flojo   19:47:51 | Samstag, 12. Dezember 2009
@joberens
Ich glaube, daß der User Mighty Counsellor schon etwas mehr erwarten darf als Ihre menschseinsbeschneidenden Auslassungen – sprich ermüdenden Wiederholungen.
Redaktion benachrichtigen
#87   joberens   19:41:18 | Samstag, 12. Dezember 2009
Mighty
Was Du da Gelübde nennst ist doch die von mir, mit dem Bericht von heute
18:10 Uhr,
angeprangerte aufgezwungene mit nichts zu begründende, unsinnge Menschseinsbeschneidung.
Diese Menschseinsbeschneidung ist doch leider erste und Hauptvoraussetzung um zum Priestertum überhaupt zugelassen zu werden.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik)
Redaktion benachrichtigen
#86   Soramonas   19:35:00 | Samstag, 12. Dezember 2009
@Mighty Counsellor:
Tatsache ist, Mighty Counsellor, das (siehe Link unten) im Evangelium die Ehe oder Ehelosigkeit durchaus freigestellt wird.
Redaktion benachrichtigen
#85   Paulaner †   18:30:54 | Samstag, 12. Dezember 2009
schlecht redigiert von einem Möchtegern-Juristen…
…sicherlich nicht gottgefällig sein dürfte, ja sogar vielleicht von Gott abgelehnt und verurteilt werden könnte.
:-( Das kenne selbst ich, der Juristentexte meist nur „gegen mich“ zu Lesen bekommen hat.
>:) :-[
Redaktion benachrichtigen
#84   chico flojo   18:26:04 | Samstag, 12. Dezember 2009
@Mighty Counsellor
Ich hoffe ja nicht, daß Sie von joberens eine fundierte Antwort erwarten – außer schlecht redigierten Textbausteinen.
Redaktion benachrichtigen
#83   Mighty Counsellor †   18:16:21 | Samstag, 12. Dezember 2009
à propos Textbausteine
Und was ist mir der Tatsache, dass ein Priester ja sehr gut und im Voraus weiss, dass er nicht heiraten darf? Habe mal gehört, dass Priester ein Gelübde ablegen.
Redaktion benachrichtigen
#82   chico flojo   18:11:27 | Samstag, 12. Dezember 2009
@joberens
Ich sag’s Ihnen noch mal – überprüfen Sie Ihre Textbausteine!!
Redaktion benachrichtigen
#80   Mighty Counsellor †   16:15:40 | Samstag, 12. Dezember 2009
Biblisch <-> Unbiblisch
Aus der Bibel lässt sich Vieles bis gar Alles lesen, wenn man denn den entsprechenden (guten oder schlechten) Willen hat. Und was ist mit der Tradition? Und was ist mir der Tatsache, dass ein Priester ja sehr gut und im Voraus weiss, dass er nicht heiraten darf? Habe mal gehört, dass Priester ein Gelübde ablegen.
Redaktion benachrichtigen
#79   Soramonas   14:37:11 | Samstag, 12. Dezember 2009
Zwangs-Zölibat ist unbiblisch…
Zwangs-Zölibat ist unbiblisch…
www.kreuz.net/bookentry.5855.html
Die Ehelosigkeit sollte freiwillig sein und frei gestellt werden.
Redaktion benachrichtigen
#78   sfrang   13:22:07 | Samstag, 12. Dezember 2009
Gratulation!
Ich gratuliere dem Herrn Ritzhaupt fuer seinen Wechsel und fuer die Begruendung, die er dazu geliefert hat. Das unmenschliche und unnatuerliche Zoelibat haette die katholische Kirche seit langem abschaffen muessen. Sie wird es sicher machen, wenn sie keine Priester mehr findet, oder nur noch Homos und Paederasten.
Redaktion benachrichtigen
#77   Hans im Glück   10:04:33 | Samstag, 12. Dezember 2009
Goldengel: Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind,
dass Sie hier Kleriker aus dem Vatikan derart beschimpfen.
Im Beschimpfen kommt der gute Josef aber nicht an Sie rann. Da sind Sie ihm weit voraus. Ich schlage vor: An die eigene Nase fassen.
Redaktion benachrichtigen
#76   Goldengel   10:02:02 | Samstag, 12. Dezember 2009
joberens
Zudem muß man fragen, woher die selbstherrlichen Herren im Vatikan sich das Recht nehmen,
Was Sie sich hier trauen ist ja ein Skandal.
Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind, dass Sie hier Kleriker aus dem Vatikan derart beschimpfen.
Was bilden Sie sich eigentlich ein?
Redaktion benachrichtigen
#74   Goldengel   09:21:53 | Samstag, 12. Dezember 2009
Anton (das „St.“ schenke ich mir bei Ihnen)
Da Homosexualität ein Trieb ist, der Zölibat jedoch frei gewählt, handelt es sich beim Zölibat um die größere „Perversion“
Den Sexualtrieb nicht auszuleben ist nicht pervers.
Pervers ist es unzüchtig zu leben, also Homosexualität zu praktizieren.
Was die Natur und ihre Triebe betrifft, so sollten Sie den Menschen nicht mit dem Tier verwechseln.
Auch wenn Sie als Homosexueller hier keine Trennung finden können, so kann es doch der vernunftbegabte Mensch.
Sex ist nicht gleich Liebe.
Liebe ist nicht gleich Sex.
Wer jedoch wie ein Tier lebt, für den besteht hier natürlich kein Unterschied mehr.
Redaktion benachrichtigen
#73   St. Anton †   04:39:59 | Samstag, 12. Dezember 2009
Zölibat und Natur
Wenn Homosexualität schlecht wäre, da gegen die Fortpflanzung gerichtet, müsste doch der Zölibat ebenso als widernatürlich und schädlich angesehen werden.
Da Homosexualität ein Trieb ist, der Zölibat jedoch frei gewählt, handelt es sich beim Zölibat um die größere „Perversion“, da dieses „Vergehen gegen die Natur“ bewusst eingegangen wird, entgegen den natürlichen und gesunden Neigungen des Menschen.
Die Unterdrückung solcher natürlicher Triebe geht mir einer Deformation des Psyche einher: Kein Wunder, daß so viele katholische Priester einen abartigen Hang zur Pädophilie entwickeln.
Redaktion benachrichtigen
#72   Luteranerin †   20:11:57 | Freitag, 11. Dezember 2009
Hallo Hans
deine Frage kann ich leider nicht beantworten. Deine Mail werde ich morgen beantworten. Ansonsten wünsche ich dir ein schönes Wochenende.
Redaktion benachrichtigen
#71   Hans im Glück   19:31:39 | Freitag, 11. Dezember 2009
Wer glaubt, sich seine gottgegebene Sexualität von alten zölibatären Herren
Lieber Joberens, alte zölibatäre Herren? Wo sind die? Ich möchte endlich mal wissen ab wann und wie lange es ihnen gelungen ist wirklich zölibatär zu leben? Die Frage steht im Raum. Kann nicht einer unserer Eiferer mir das erklären wie er das macht. Ich möchte endlich einen kennen lernen.
Redaktion benachrichtigen
#69   Hans im Glück   17:28:37 | Freitag, 11. Dezember 2009
Mich interessiert,
ob Goldengel oder Soramonas wirklich ohne sexuelle Phantasien und ohne Masturbation bzw. darüber hinaus ohne jegliche sexuelle Aktivität leben? Denn das wird vom Zölibatsgesetz gefordert. Ich möchte wissen ob es hier jemand gibt, der nicht asexuell ist und das 30 Jahre, 20 Jahre, 10 Jahre, 5 Jahre oder auch nur ein Jahr geschafft hat. Mein Problem ist, dass ich niemand kenne, der das, auch mit der Standesgnade kann.
Redaktion benachrichtigen
#68   Job   17:27:40 | Freitag, 11. Dezember 2009
@Goldengel:
Was ist Ihre Lieblingsfarbe?
Redaktion benachrichtigen
#67   Fridericius †   17:21:34 | Freitag, 11. Dezember 2009
Ja, Hans im Glück,
das liegt an den Wichsvorlagen, die Mann üblicherweise zur Masturbation hernimmt, und sei sie auch nur im Kopf.
Sie wissen doch: „Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht…“
Was für eine Albernheit.
Ich geniesse es jedenfalls. ;-)
Redaktion benachrichtigen
#66   Hans im Glück   17:11:43 | Freitag, 11. Dezember 2009
@Goldengel: Warum führen Sie Unkeuschheit auf das Konkubinat eng?
Ist Masturbation nicht auch unkeusch? Der Katechismus führt sie in einer Reihe mit Ehebruch und Homosexualität!
Redaktion benachrichtigen
#65   Goldengel   17:09:40 | Freitag, 11. Dezember 2009
Hans im Glück
Wenn sie vor der Weihe nicht keusch leben können, dann wird es mit der Standesgnade auch nicht gehen. :)3
Das sehe ich auch so.
Man kann sich nicht vorher beflecken und dann meinen, dass mit der Priesterweihe der ganze Schmutz eines Konkubinats weggewaschen wird. Das sind dann genau jene Burschen, die den Zölibat brechen, weil sie dem Fleisch verhaftet sind.
Redaktion benachrichtigen
#64   Hans im Glück   17:05:23 | Freitag, 11. Dezember 2009
Soramonas:
Das versteh ich nicht. Sind Sie verheiratet und wollen eine Josefsehe führen? Oder sind Sie nicht verheiratet und bereiten sich auf das Priesteramt vor? Wenn sie vor der Weihe nicht keusch leben können, dann wird es mit der Standesgnade auch nicht gehen. Lassen Sie es dann besser, Sie werden enttäuscht werden!
Redaktion benachrichtigen
#63   Goldengel   17:02:47 | Freitag, 11. Dezember 2009
Lycobates:
Im übrigen ist der Priester sehr wohl mehr als der Laie.
Im übrigen kommt Hochmut vor den Fall !
Redaktion benachrichtigen
#62   Soramonas   17:02:20 | Freitag, 11. Dezember 2009
@Hans im Glück:
Noch nicht!
Redaktion benachrichtigen
#61   Lycobates   16:59:53 | Freitag, 11. Dezember 2009
Standesgnade @Goldengel @Paulaner
Außerdem stört mich der Begriff „Standesgnade“.
Das klingt ja, als ob ein Priester mehr wäre, als der Laie. Dem ist nicht so. Auch der Laie kann eine Gnade von Gott besitzen.
Es gibt viele unterschiedliche Standesgnaden, so viele wie es Stände (= Lebenslagen) gibt.
Auch die Ehe ist ein Stand, zu dem man berufen wird, oder nicht, und eine aufrichtig und fromm vor Gott geschlossene Ehe erhält ihre eigenen Standesgnaden, die die Eheleute dazu befähigen, ihre Ehe gottgefällig zu führen.
Ebenso erhält der unverheiratete Laie, der Lehrer, der Bußfahrer, usw. die seinem „Stand“, d.h. seiner Lebenslage, notwendigen und passenden Gnaden, wenn er darum bittet, und die ihm von Gott gedachte Lebensstellung in Gottes Gnade zu leben gewillt ist.
Im übrigen ist der Priester sehr wohl mehr als der Laie. Durch die Handauflegung eines in der apostolischen Sukzession stehenden Bischofs (heutzutage eine Seltenheit!) wird er des Priestertums Christi sakramental teilhaftig, was ihn zum hl. Opfer und zur Lossprechung der Sünden befähigt. Das allgemeine Priestertum der Gläubigen (durch die Taufe, gesteigert durch die Firmung), das uns zum öffentlcihen Bekenntnis Christi befähigt und verpflichtet, steht dem nicht entgegen.
Weltpriester sind IMHO mit dem Zölibat schwerer belastet als Ordensbrüder und -priester…
Das stimmt. Vor allem die heutigen traditionstreuen Diasporapriester sind nicht nur oft sehr jung, sondern leben oft einsam und von Mitbrüdern isoliert. Man muß für sie besonders beten.
Redaktion benachrichtigen
#60   Hans im Glück   16:59:51 | Freitag, 11. Dezember 2009
Soramonas:
Leben Sie zölibatär?
Redaktion benachrichtigen
#59   Soramonas   16:58:35 | Freitag, 11. Dezember 2009
Tatsachen sind…
…das Zölibat ist durch den Heiligen Geist und die Engel lebbar.
Besonders außerhalb der durch den Zeitgeist verderbenden Städte.
Gelingt dies nicht, mangelt es an Heiligem Geist.
Charisma
Unter den theologischen Argumenten spielt insbesondere das Verständnis des Zölibats als Charisma, als Geschenk Gottes eine Rolle. Gegner des Zölibats meinen jedoch, dass denjenigen, denen die charismatische Ehelosigkeit tatsächlich gegeben worden ist, keine Verpflichtung bräuchten, da sie freiwillig diese Lebensform wählten. Außerdem betonen sie, dass die Berufung zum Priestertum von der Berufung zur Ehelosigkeit zu trennen sei, und verweisen unter anderem auf das Zweite Vatikanische Konzil, das die Ehelosigkeit für das Priestertum zwar nicht als notwendig, jedoch als „angemessen“, bezeichnet und für den Bereich der lateinischen Kirche daran festhält:
„Die Kirche hat die vollkommene und ständige Enthaltsamkeit um des Himmelreiches willen, die von Christus dem Herrn empfohlen, in allen Jahrhunderten bis heute von nicht wenigen Gläubigen gern angenommen und lobenswert geübt worden ist, besonders im Hinblick auf das priesterliche Leben immer hoch eingeschätzt. Ist sie doch ein Zeichen und zugleich ein Antrieb der Hirtenliebe und ein besonderer Quell geistlicher Fruchtbarkeit in der Welt. Zwar ist sie nicht vom Wesen des Priestertums selbst gefordert, wie die Praxis der frühesten Kirche und die Tradition der Ostkirchen zeigt, wo es neben solchen, die aus gnadenhafter Berufung…
de.wik…
Redaktion benachrichtigen
#58   hass class †   16:43:40 | Freitag, 11. Dezember 2009
hans im glück
gezwungenermaßen tut er das, jaa!!
Redaktion benachrichtigen
#57   Hans im Glück   16:30:42 | Freitag, 11. Dezember 2009
@Goldengel
Leben Sie zölibatär?
Redaktion benachrichtigen
#56   Paulaner †   16:30:32 | Freitag, 11. Dezember 2009
Weltpriester sind IMHO mit dem Zölibat schwerer belastet als Ordensbrüder und -priester.
Sie haben eine kürzere Probezeit und danach stehen sie ziemlich einsam da.
O:) Umringt von Laienaktivistinnen. >:)
Redaktion benachrichtigen
#55   Goldengel   16:29:05 | Freitag, 11. Dezember 2009
Textbausteine setzen kann ich auch, Joberens
Papst Benedikt zm Zölibat:
Der Priester muss wirklich Gott von innen her kennen und ihn so zu den Menschen bringen: Das ist der allererste Dienst, den die Menschheit heute braucht. Wenn in einem priesterlichen Leben diese Zentralität Gottes verlorengeht, dann wird auch der Eifer des Tuns allmählich leer. Im Übermass des Äussern fehlt die Mitte, die allem Sinn gibt und es zur Einheit fügt. Da fehlt der Lebensgrund, das „Land“, auf dem dies alles stehen und gedeihen kann. Der Zölibat, die Ehelosigkeit der Priester, kann letztlich nur von hier aus verstanden und gelebt werden. Die bloss pragmatischen Begründungen, der Hinweis auf die grössere Verfügbarkeit reichen nicht aus: solches Verfügen über die Zeit könnte leicht auch zum Egoismus werden, der sich die Opfer und Mühsale erspart, die das tägliche Einander-Annehmen und ertragen in Ehe und Familie verlangt; es würde dann zu geistlicher Verarmung oder zu seelischer Härte führen. Der wirkliche Grund für den Zölibat kann nur in dem Satz liegen: Dominus pars – Du bist mein Land. Er kann nur theozentrisch sein. Er kann nicht bedeuten, der Liebe leer zu bleiben, sondern muss bedeuten, sich von der Leidenschaft für Gott ergreifen zu lassen und im innersten Sein mit ihm dann zugleich den Menschen dienen zu lernen.
Redaktion benachrichtigen
#53   Goldengel   16:16:07 | Freitag, 11. Dezember 2009
Lycobates
Wenn das dann nicht klappt, gibt es Anlaß, sich über seine Berufung, oder aber über die Gründe der fehlenden bzw. entfallenden Standesgnade, ernsthaft Fragen zu stellen!
So sehe ich das auch wieder nicht.
Die Liebe ist schon auch ein Geschenk Gottes, der Frau und Mann liebevoll vereint und wenn ein Priester sich verliebt und dazu steht, ist ja nichts Falsches dabei.
Wer kann denn als junger Mann nun wissen, ob ihm eine Familie bestimmt ist oder nicht. Der Mensch (nicht Gott) ist voller Fehlentschlüsse. Wenn einem Priester nun die Liebe seines Lebens begegnet, so sollte er vom Priesteramt zurücktreten und sich seiner irdischen Familie widmen. Das ist KEINE Sünde.
Verliebt zu sein ist KEINE Sünde, auch nicht für einen Priester. Es wird erst dann zur Sünde, wenn die Lüge (also der Zölibatsbruch) hinzukommt.
Eine Sünde ist es jedoch die Liebe seines Lebens zu verstecken, den Zölibat zu brechen und dann noch der RKK die Schuld zuzuweisen, dass ja der böse, böse Zölibat den Priester zerstören würde.
Außerdem stört mich der Begriff „Standesgnade“.
Das klingt ja, als ob ein Priester mehr wäre, als der Laie. Dem ist nicht so. Auch der Laie kann eine Gnade von Gott besitzen.
Redaktion benachrichtigen
#52   Lycobates   16:15:03 | Freitag, 11. Dezember 2009
Luther @Brandenburgis
Damit wollte ich nun wirklich nichts zugunsten Martin Luthers gesagt haben, dessen Exzesse und kriminelle Haltung ich verabscheue.
Zugunsten des ex-Paters Luther ist nichts zu sagen.
Luther war ein mehrfacher Irrlehrer, der der Kirche (objektiv) großen Schaden zugefügt hat. Über das Maß seiner subjektiven persönlichen Verantwortung ist Gott Richter.
Wir wollen ihn der göttlichen Barmherzigkeit anvertrauen.
Was bleibt, sind die Folgen, an der Reich und Kirche seit Jahrhunderten tragen.
Luther hätte aber die diesseitsbezogenen, humanistischen Lehren des sog. „Vatikanum II“ und deren pantheistische Ausformung etwa durch Bf. Wojtyla in „Redemptor Hominis“ 1979 (Beispiel c.11-13: universale Gotteskindschaft durch die Menschwerdung auch ohne Glauben), nicht nur nicht begriffen, sondern verabscheut.
Dazu (noch einmal) einleuchtend:
www.traditionalmass.org/articles/article.php?id=33&catname=…
Redaktion benachrichtigen
#51   Paulaner †   15:58:43 | Freitag, 11. Dezember 2009
jo mei
Lycobates: zwei Punkte
Die Lutheraner, die ich kenne, stehen mir Katholiken im Glauben näher, als die ganze aus dem Konzilsbankrott hervorgegangene Wohlfühlsekte, die von den altkirchlichen Konzilien und von wahrer Gottesanbetung keinen blassen Schimmer hat.
Qui capere potest, capiat.
Redaktion benachrichtigen
#50   eigerhar †   15:54:29 | Freitag, 11. Dezember 2009
Luther war ein missratener Triebmensch und Psychopath
Luther war getrieben von Gaumenlust, Unzucht und Höllenängsten.
Der Abfall dieses Sinnenmenschen war vorprogrammiert.
Seine Lehre ist nicht nur falsch, sondern krank.
Redaktion benachrichtigen
#49   Hans im Glück   15:47:02 | Freitag, 11. Dezember 2009
@Sefirot: Nur die Klerikaer wollen das noch nicht wissen… was alle wissen.
Doch, die Kleriker müssen es wissen, wenn Sie Ihre Äuglein nur ehrlich in Bezug auf sich selbst und ihre Mitbrüder öffnen. Ich kenne leider keinen Priester, der keine Probleme mit dem Zölibat hat!
Redaktion benachrichtigen
#48   Brandenburgis   15:45:01 | Freitag, 11. Dezember 2009
@Lycobates
Damit wollte ich nun wirklich nichts zugunsten Martin Luthers gesagt haben, dessen Exzesse und kriminelle Haltung ich verabscheue.
Redaktion benachrichtigen
#47   Hans im Glück   15:44:26 | Freitag, 11. Dezember 2009
@Lycobates
Wer aber von Gott dazu berufen wird, bekommt von Ihm auch (bei fromm und aufrichtig erhaltener, gültiger Weihe) die Standesgnade, den Zölibat aufrichtig zu leben. Wenn das dann nicht klappt, gibt es Anlaß, sich über seine Berufung, oder aber über die Gründe der fehlenden bzw. entfallenden Standesgnade, ernsthaft Fragen zu stellen!
Bei wem’s nicht klappt, war entweder nicht berufen, ungültig geweiht oder der ist selber schuld! Prima Lösung des Problems. Sind Sie Priester?
Redaktion benachrichtigen
#46   Sefirot   15:42:36 | Freitag, 11. Dezember 2009
Hans im Glück
Leider herrscht in der Kirche und unter dem Klerus keine Ehrlichkeit darüber, dass der Pflicht-Zölbat nicht lebbar ist und deshalb zum Gegenzeichen wird.
Nur die Klerikaer wollen das noch nicht wissen… was alle wissen. Das ist ihnen zu gewöhnlich zu plebsbehaftet… o^/ o^/ o^/ :(3
Redaktion benachrichtigen
#45   Lycobates   15:41:33 | Freitag, 11. Dezember 2009
zwei Punkte
@Brandenburgis
Die Lutheraner beten denselben Gott an wie wir, sie erkennen auch ausnahmslos alle altkirchlichen Konzilien, incl. deren Christologie lückenlos an. Wie kommt man also auf die Idee, die luhterische Messe als „GÖtzendienst“ zu bezeichnen?
Zustimmung.
„Götzendienst“ war abwegig, wenn auch Luther selbst die katholische Messe, ebenso abwegig, so nannte.
Die Lutheraner, die ich kenne, stehen mir Katholiken im Glauben näher, als die ganze aus dem Konzilsbankrott hervorgegangene Wohlfühlsekte, die von den altkirchlichen Konzilien und von wahrer Gottesanbetung keinen blassen Schimmer hat.
@Hans im Glück
Es [der Zölibat] ist freiwillig von wenigen exemplarisch lebbar.
Richtig.
Nur eine Minderheit ist zum Priestertum berufen.
Und es wird ja niemand dazu verpflichtet, Priester zu werden.
Wer aber von Gott dazu berufen wird, bekommt von Ihm auch (bei fromm und aufrichtig erhaltener, gültiger Weihe) die Standesgnade, den Zölibat aufrichtig zu leben. Wenn das dann nicht klappt, gibt es Anlaß, sich über seine Berufung, oder aber über die Gründe der fehlenden bzw. entfallenden Standesgnade, ernsthaft Fragen zu stellen!
Qui capere potest, capiat.
Redaktion benachrichtigen
#44   Meinerven   15:11:10 | Freitag, 11. Dezember 2009
Lieber lateiniheini,
danke für die Blumen! :(3
Redaktion benachrichtigen
#43   lateiniheini   15:08:36 | Freitag, 11. Dezember 2009
@meinerven
Grüße von einer genervten Lutheranerin
:)3 :(3 :)3 :(3
Lass dich mal hier nicht nerven!An mir prallt das meistens auch ab! Und manche Poster hier sollte man einfach gar nicht beachten (ich denke, dass dieser Satz jetzt gleich von irgendjemandem kopiert wird und an mich gerichtet wird… :-D :-D )
Also, Ball flachhalten und weitermachen… :(3 :)3
Redaktion benachrichtigen
#42   Meinerven   15:04:51 | Freitag, 11. Dezember 2009
@ Goldengel
Und wie war das mit der Ehebrecherin? Jesus sagte damals zu denjenigen, die sie steinigen wollten: „Welcher unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“
Und zu der Frau sagte er: Sündige hinfort nicht mehr.“
Übrigens: Ob Gott vergibt oder nicht, ist immer Seine Sache, nicht die selbsternannter Richter über zweifelhafte Moral.
Grüße von einer genervten Lutheranerin
Redaktion benachrichtigen
#41   Regina 1961   14:01:42 | Freitag, 11. Dezember 2009
@Hans im Glück
:(3 :(3 :(3
Regina
Redaktion benachrichtigen
#40   eigerhar †   13:53:01 | Freitag, 11. Dezember 2009
So viele Menschen vor den Kopf gestossen!
Nicht nur die Katholiken.
Auch die Armen Lutheraner.
Bei allem was war. Das durfte man den armen Lutheranern auch nicht antun.
Redaktion benachrichtigen
#39   Mighty Counsellor †   13:43:47 | Freitag, 11. Dezember 2009
Fragen mit Kopfschütteln zu Ritzhaupt
„Weil ich es nicht nett gefunden hätte, als Katholik weiterhin lutherische Gottesdienste zu halten. Da hab ich mir gedacht: Der Anstand erfordert, daß ich konvertiere.“
Nett?
Gedacht?
Anstand?
Redaktion benachrichtigen
#38   Hans im Glück   13:42:32 | Freitag, 11. Dezember 2009
Ich habe Fred Ritzhaupt erlebt,
und finde, dass er ein glaubwürdiger Verkünder des christlichen Glaubens ist. Ich bin der Überzeugung, dass er mit seiner Kritik am Zölibat Recht hat. Es ist freiwillig von wenigen exemplarisch lebbar. Von denen hat auch Jesus gesprochen. Die meisten Priester leiden darunter und noch mehr leiden geheime Partnerinnen und Gemeinden darunter. Leider herrscht in der Kirche und unter dem Klerus keine Ehrlichkeit darüber, dass der Pflicht-Zölbat nicht lebbar ist und deshalb zum Gegenzeichen wird.
Redaktion benachrichtigen
#37   Goldengel   13:36:01 | Freitag, 11. Dezember 2009
eigerhar
Na, auch feste beim Basteln.
Sterne, Mond und jetzt auch den „Glauben basteln“.
Wollen Sie das „sich den Glauben so mal zusammenbasteln“ nicht eher den Weibern überlassen?
Das ist so unmännlich, das Selberbasteln. :-D
Redaktion benachrichtigen
#36   Mighty Counsellor †   13:32:14 | Freitag, 11. Dezember 2009
Oh, werter Paulaner,
haben Sie in amerikanische Immobilien-Geschenkpakete (mit zwei hübschen Bändern von Standard & Poors und Moody’s) investiert?
Redaktion benachrichtigen
#35   eigerhar †   13:31:35 | Freitag, 11. Dezember 2009
Um Gott anzubeten braucht es wenig
@Goldengel
Um Gott anzubeten braucht es weder die heiligmachende Gnade (man kann um seine Bekehrung beten) noch en habituellen Glauben (man kann um den habituellen Glauben beten) noch die sichtbare Einheit mit der Kirche.
Es reicht der aktuelle Glaube und die aktuelle Gnade des Gebets.
Deshalb sind Ihre Argumente falsch.
Redaktion benachrichtigen
#33   Paulaner †   13:26:49 | Freitag, 11. Dezember 2009
Mich macht nur mehr der Kontoauszug wiklich rasend…
Mighty Counsellor: Paulaner, aber ich bin doch schon alt, zumindest im Geiste.
Redaktion benachrichtigen
#32   Mighty Counsellor †   13:20:36 | Freitag, 11. Dezember 2009
Paulaner, aber ich bin doch schon alt,
zumindest im Geiste.
:'(
Redaktion benachrichtigen
#31   Goldengel   13:17:22 | Freitag, 11. Dezember 2009
eigerhar
Sobald eine Kirche in seinen Reihen eine Scheidung zulässt und diese „Geistlichen“ nicht entlassen, weil diese die höchsten Gebote Gottes nicht einhalten und feste weitersündigen, beten diese nicht jenen Gott an, den uns Christus gebracht hat. Christus war gegen die Sünden, er war nicht fürs weiter sündigen.
Und wische dir noch den Staub von den Füßen, riet uns Christus bei jenen Sündern, die sich nicht bekehrten.
Na, klingelts?
Hoffentlich!
Redaktion benachrichtigen
#30   Mighty Counsellor †   13:16:13 | Freitag, 11. Dezember 2009
Lieber lutheranisch
als evangelisch-reformiert.
Redaktion benachrichtigen
#29   eigerhar †   13:14:17 | Freitag, 11. Dezember 2009
Lutheraner beten den selben Gott an
Die Lutheraner beten den selben Gott an. Daran besteht kein Zweifel.
Trotz aller Wirren sind die Lutheraner der Dreifaltigkeitslehre treu geblieben und vielen christologischen Dogmen (abgehen von der mariologischen Seite).
Auch wenn vieles falsch ist, was sie tun.
Der Gott ist der selbe.
Redaktion benachrichtigen
#28   Mighty Counsellor †   13:11:34 | Freitag, 11. Dezember 2009
Ad Gotthard
„Der Apostat, der Häretiker oder der Schismatiker ziehen sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu …“ (can. 1364 § 1 CIC/1983).
Redaktion benachrichtigen
#27   Paulaner †   13:09:01 | Freitag, 11. Dezember 2009
Das erledigt sich mit dem Älterwerden…
Mighty Counsellor: Zumal man aus einem Maschendrahtzaun
…Solche Terminologie macht mich rasend.
:-)
Redaktion benachrichtigen
#26   Goldengel   13:07:08 | Freitag, 11. Dezember 2009
Brandenburgis
beten denselben Gott an wie wir…
So, tun diese Bischöfe(in) das.
Gehört eine Scheidung auch dazu?
Ist das Ihre Form der Christusnachfolge – Christus Gebote zu mißachten, also eine Ehe scheiden zu lassen und dann noch am Altar zu stehen?
Lassen wir alle Sünden zu, ohne Widerspruch – ist das Dienst an Gott oder nicht eher der Dienst an einen irdischen Götzen?
Redaktion benachrichtigen
#25   Gotthard   13:04:41 | Freitag, 11. Dezember 2009
semper catholicus
Herr Ritzhaupt ist doch weiterhin Katholik – oder hat er vor seinem Pfarrer oder Bischof seinen Austritt aus der katholischen Kirche erklärt?
Er hat doch nur den einen Kirchensteuerverband gegen einen anderen getauscht.
Redaktion benachrichtigen
#24   Brandenburgis   13:03:50 | Freitag, 11. Dezember 2009
Die Lutheraner
beten denselben Gott an wie wir, sie erkennen auch ausnahmslos alle altkirchlichen Konzilien, incl. deren Christologie lückenlos an. Wie kommt man also auf die Idee, die luhterische Messe als „GÖtzendienst“ zu bezeichnen? Soll Christus selbst hier als Götze geschmäht werden?
Redaktion benachrichtigen
#23   Mighty Counsellor †   12:56:59 | Freitag, 11. Dezember 2009
Wer gelangt in den Himmel?
„Er glaubt, dass es im Himmel weder Katholiken, Protestanten noch Freikirchler gebe.“ Tja, vielleicht müsste er einfach das Wort „Katholiken“ streichen. Ja, dann …
Redaktion benachrichtigen
#22   Goldengel   12:55:04 | Freitag, 11. Dezember 2009
kein Laie
muss den Zölibat nachvollziehen können oder diesen einhalten. Ein Mann soll es sich darum überlegen, ob er Priester werden will oder nicht.
Papst Benedikt zm Zölibat:
Der Priester muss wirklich Gott von innen her kennen und ihn so zu den Menschen bringen: Das ist der allererste Dienst, den die Menschheit heute braucht. Wenn in einem priesterlichen Leben diese Zentralität Gottes verlorengeht, dann wird auch der Eifer des Tuns allmählich leer. Im Übermass des Äussern fehlt die Mitte, die allem Sinn gibt und es zur Einheit fügt. Da fehlt der Lebensgrund, das „Land“, auf dem dies alles stehen und gedeihen kann. Der Zölibat, die Ehelosigkeit der Priester, kann letztlich nur von hier aus verstanden und gelebt werden. Die bloss pragmatischen Begründungen, der Hinweis auf die grössere Verfügbarkeit reichen nicht aus: solches Verfügen über die Zeit könnte leicht auch zum Egoismus werden, der sich die Opfer und Mühsale erspart, die das tägliche Einander-Annehmen und ertragen in Ehe und Familie verlangt; es würde dann zu geistlicher Verarmung oder zu seelischer Härte führen. Der wirkliche Grund für den Zölibat kann nur in dem Satz liegen: Dominus pars – Du bist mein Land. Er kann nur theozentrisch sein. Er kann nicht bedeuten, der Liebe leer zu bleiben, sondern muss bedeuten, sich von der Leidenschaft für Gott ergreifen zu lassen und im innersten Sein mit ihm dann zugleich den Menschen dienen zu lernen.
Redaktion benachrichtigen
#21   joberens   12:49:40 | Freitag, 11. Dezember 2009
Goldengel
Wie stellst Du Dir die göttliche Familie, wie Du es nennst den vor? Glaubst Du, daß diese von Dir angenommene göttliche Familie und der eine Gott aus drei Personen, also drei Herren besteht?
ist das nicht ein wenig kindisch und lächerlich?
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik)
Redaktion benachrichtigen
#20   Regina 1961   12:47:25 | Freitag, 11. Dezember 2009
@Kunstmalerin alias Goldengel
Na, mal wieder bei Ihrem Lieblingsthema „Unterleib“ angekommen? Warum hacken Sie nur so auf Menschen rum, die den Zölibat nicht durchhalten konnten? Haben Sie immer alle Versprechen halten können? Wenn ja, schön für Sie. Wenn nein, sollten Sie besser schweigen.
Regina
Redaktion benachrichtigen
#19   Mighty Counsellor †   12:44:43 | Freitag, 11. Dezember 2009
Zumal man aus einem Maschendrahtzaun
kein Brennholz machen kann.
Ritzhaupt: „Da oben gibt es nur noch Kinder dieses Gottes.“
Was bedeutet „da oben“? Was bedeutet „dieses Gottes“? Gibt es denn noch einen anderen? Solche Terminologie macht mich rasend.
Redaktion benachrichtigen
#18   Goldengel   12:43:15 | Freitag, 11. Dezember 2009
joberens
Das Erdenleben ist doch von Anfang bis Ende ein Suchen nach Sinn und Wahrheit.
Kommt aber darauf an, wo man diesen Sinn sucht – im unteren Bereich des Körpers? Können Sie ja als Laie.
Aber ein Priester sollte wohl eine andere Art von Wahrheit kennen, als sein Gemächt.
Christus suchte die Wahrheit auch bei seinem Vater und nicht in dieser Welt. Und diese Warheit wollte er uns bringen. Er riet uns also nicht, uns an diese Welt zu klammern, sondern er riet uns, bei allem was wir tun, dies im Hinblick auf Gott zu tun. Und ein Priester hat nun einmal auf Gott zu schauen und nicht in dieser Welt durch eine irdische Familie verhaftet zu sein.
Ein Priester soll uns die „Hl. Trinität Gottes, also die göttliche Familie“ näher bringen.
Redaktion benachrichtigen
#17   eigerhar †   12:42:43 | Freitag, 11. Dezember 2009
Wie Bruno Giordano!!!
Von einer Religion zur anderen, wo man am besten bezahlt wird!!
Redaktion benachrichtigen
#16   Paulaner †   12:35:45 | Freitag, 11. Dezember 2009
Der Satan hat seine Freude mit den Maschendrahtzauntheologen.
JakobP1987: die Zäune, die wir so schön aufgerichtet haben in mühevoller Kleinarbeit sind Brennholz
Aber was soll man ihm vorwerfen? Er hat es ja nicht anders gelernt bei den liberalsten der Liberalen pseudo Ordensleuten.
Redaktion benachrichtigen
#15   joberens   12:33:04 | Freitag, 11. Dezember 2009
Ritzhaupt hat doch vollkommen Recht
Das Erdenleben ist doch von Anfang bis Ende ein Suchen nach Sinn und Wahrheit. So sollte man sich auch nicht irgendwie festnageln lassen, wenn das nicht dem entspricht, was man sich unter Leben vorstellt.
Ritzhaupt hat gesucht und gefunden und dürfte nun vollkommen zufrieden mit sich selbst sein und auch ein geordnetes Verhältnis zu seinem Gott haben. Was will man mehr in seinem Leben.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik)
Redaktion benachrichtigen
#14   Lycobates   12:32:31 | Freitag, 11. Dezember 2009
Traurig
Aber was soll man ihm vorwerfen? Er hat es ja nicht anders gelernt bei den liberalsten der Liberalen pseudo Ordensleuten.
So ist es.
Die persönliche Verantwortung für sein Tun bleibt ihm allerdings, aber nur Gott weiß, inwiefern er für seine modernistische Verblendung selber ganz verantwortlich ist. Das ist das subjektive Element, über das uns kein Urteil zusteht.
Objektive Tatsachen sind aber:
Da er vermutlich erst nach 1968 für den konziliar entgleisten Jesuitenorden nach dem neuen Ritus geweiht wurde, ist er Priester wohl nie gewesen. Die mit der Weihe verbundene Standesgnade hat er demnach nie erhalten, sakramentale Gnaden aus der täglichen Feier des hl. Opfers auch nicht, Gebetsgnaden aus dem traditionellen Breviergebet der Kirche und der Väter- und Schriftlektüre wohl auch wenig.
Kein Wunder, daß kein Mensch ein Pseudoleben dieser Art auf Dauer aushält!
Beten wir für diesen Mann, daß er den wahren katholischen Glauben wiederfindet, und mit Gottes Hilfe den verbleibenden Teil seines Lebens als Laie, der er wohl immer gewesen, neuordnen kann.
Etwa erhaltene Meßstipendien soll er an einen wahren Priester weiterreichen, damit die Gläubigen nicht noch weiter betrogen werden.
Redaktion benachrichtigen
#13   Mighty Counsellor †   12:15:25 | Freitag, 11. Dezember 2009
Ritzhaupt tut mir Leid.
Anfang der 90er Jahre erlitt er nach eigener Aussage eine Erschöpfungsdepression.
Damit ist nicht zu spassen.
@ Paulaner: Vielleicht könnte Clarissa auch noch etwas beitragen? :-O
Redaktion benachrichtigen
#12   Fridericius †   12:13:30 | Freitag, 11. Dezember 2009
Kindischer Glaube
Aber was soll man ihm vorwerfen? Er hat es ja nicht anders gelernt bei den liberalsten der Liberalen pseudo Ordensleuten.
Ja, eben. Keine persönliche Schuld – keien Strafe. Oder nicht?
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 9 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
«   ‹   1   2      »
Weiterlesen:
Zölibat„Wir kapitulieren nicht vor dem öffentlichen Trommelfeuer“ ZölibatDie üblichen betrügerischen Wortspielereien Zölibat„Der Zölibat muß bleiben“ ZölibatGeneralvikar sieht Abschaffung des Zölibats als „Chance“ ZölibatHat er schon eine? ZölibatAbfall-Priester arbeitet als protestantischer Prediger ZölibatIst Michael Sell auch ein Betrüger? ZölibatDer Versager von Hammelburg prostituiert sich noch immer ZölibatPfarrer Roland Breitenbach wittert Morgenluft ZölibatDie öffentliche Bejubelung des Versager-Priesters ist unfair ZölibatWarum der Abfall-Priester von Hammelburg ein Versager ist ZölibatNoch ein selbstgerechter Zölibats-Märtyrer ZölibatFakultätsdekan vom Priestertum abgefallen ZölibatHoffentlich bleiben sie weiterhin unerkannt ZölibatWegen der demographischen Entwicklung?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net