Ein früherer deutscher Jesuit wechselt die Konfession wie andere ihre Unterhosen. Für ihn ist alles offenbar nur eine Frage des Gehalts.
Der Abfall-Priester Fred Ritzhaupt rechts unten in einem Jubelartikel des ‘Bayerischen Rundfunk’.
(kreuz.net) Am 23. November berichtete der ‘Bayerische Rundfunk’ über den abgefallenen Jesuiten und Vater
dreier Söhne, Fred Ritzhaupt (65).
Ritzhaupt trat 1965 in ein Priesterseminar ein. Zwei Jahre wechselte
er zu den Jesuiten und wurde dort Priester.
Anfang der 90er Jahre erlitt er nach eigener Aussage eine
Erschöpfungsdepression. Er suchte sich eine Frau, „die mich aufgefangen hat“ – und hängte das Priestertum
an den Nagel.
Ordensleitung und Bischof zeigten für den Abgefallenen mehr Verständnis als für treue
Katholiken.
Sein eigenes Versagen rechtfertigt Ritzhaupt noch heute mit Kritik am Zölibat. Er fragt
sich, warum die Kirche auf Männer, welche die Erfahrung der Vaterschaft gemacht haben – und auch auf
Frauen – angeblich verzichte.
Nach seinem Abfall arbeitete Ritzhaupt zuerst als Lektor in einem Verlag.
Nächster Abfall
Im Jahr 1996 stellte ihn die evangelische Andreas-Gemeinde im Eschborner Stadtteil
Niederhöchstadt bei Frankfurt als Pastoralassistent ein.
Ein halbes Jahr lang blieb Ritzhaupt noch katholisch.
Zunächst lernte er, wie evangelisch-lutherische Gottesdienste abgehalten werden:
„Ich bin manchmal
in alte Diktionen zurückgefallen, also in alte Wortwahlen, die nicht unbedingt lutherisch war.“
Dann
fiel er aus pragmatischen Gründen zu den Protestanten ab: „Weil ich es nicht nett gefunden hätte, als
Katholik weiterhin lutherische Gottesdienste zu halten. Da hab ich mir gedacht: Der Anstand erfordert,
daß ich konvertiere.“
Es kommen alle, alle, alle in den Himmel
Im Jahr 2000 ging Ritzhaupts Abfall-Geschichte
weiter.
Er bekam ein Angebot, als evangelischer Freikirchenpastor in der Ortschaft Albershausen bei Stuttgart
zu arbeiten.
Der Ex-Jesuit nahm an. Es sei unproblematisch, die Konfessionen zu wechseln – erklärte
Ritzhaupt.
Er glaubt, daß es im Himmel weder Katholiken, Protestanten noch Freikirchler gebe:
„Da oben
gibt es nur noch Kinder dieses Gottes. Und die Zäune, die wir so schön aufgerichtet haben in mühevoller
Kleinarbeit über Jahre und Jahrhunderte, die sind alle Brennholz.“
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109 Lesermeinungen
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#118 equalizer 20:26:59 | Freitag, 25. Dezember 2009
Weg mit dem Zölibat Gott will doch gerade, daß wir Sex haben. Dafür sind wir doch da. Da passt der
Zölibat nicht in eine christliche Welt. Wer zölibatär lebt, aber anderen Menschen erklärt, es sei
unchristlich wenn man Pille und Kondom benutzt, der handelt nicht korrekt. Auch sollte man nicht darüber
urteilen, ob Sex vor der Ehe Sünde ist. Dafür haben wir schließlich die Pubertät. Und auch nach dem
Ende der Empfängnisbereitschaft der Frau muß Sex weiter erlaubt sein. Ansonsten müsste es die Kirche
ja auch erlauben, daß der Mann sich scheiden lässt, und erneut heiratet. Denn schließlich kann er ja
noch viel länger bis ins hohe Alter Kinder zeugen. Warum diese Gottesgabe nicht nutzen? o^/
#115 Klosterschüler 02:38:43 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Keine Frage der Intelligenz, sondern des Geschmacks Manche stehen auf Gothic, andere pflegen ihr Hündchen
wie ein kleines Baby, vergessen wir nicht die Pädos. Die haben alle mit sich damit kein Problem.
#113 Klosterschüler 02:28:30 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
hat für [fett]mich[fett] schon Ich kenne da so Aussagen der Mütter, dass sie ihr Kind mehr lieben als
ihren Mann. Also wenn die Mann-Frau Beziehung auf die Ebene der Mutter-Kind Beziehung oder die Ebene einer
sakralen Beziehung gebracht wird, stimmt für mich was nicht.
#109 Klosterschüler 02:09:33 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
‘Verlobte der Kirche’ Da wird gegen gleichgeschlechtliche Ehen gewettert. Wenn Priester mit der Kirche
verlobt sind, mach ich noch heute meinem Goldfisch einen Heiratsantrag.
Begreift Ihr denn überhaupt nicht, was der Zölibat bedeutet. Das hat nichts mit Sex-Verzicht zu tun.
Vielmehr sind die Kleriker die Verlobten (Bräutigame) der Kirche.
#104 Goldengel 10:04:20 | Dienstag, 15. Dezember 2009
Christus ist gestorben und wiederauferstanden, um uns vor den Sünden zu warnen, denn genau diese Sünden
haben ihn hingerichtet. Und da tut mancher User, wie Hans im Glück, in dieser Seite so als wäre er unschuldig –
doch dabei sind es genau jene User, die den Gottessohn durch laufende Lügen über ihn, hier täglich
ans Kreuz nageln.
#102 Hans im Glück 09:57:57 | Dienstag, 15. Dezember 2009
Christus ist nicht der Depp für euch Sünder????? Ach Goldengel, Du kein Sünder? Schade für Dich, denn
Christus sagt: Ich bin gekommen die Sünder zu berufen, nicht die Gerechten!
#101 Goldengel 09:53:42 | Dienstag, 15. Dezember 2009
Meinerven Dieser Satz von Christus sagt nur aus, dass er gegen die Sünde war, der Sie und Ihresgleichen
hier so gerne zusagen mit vielen, vielen Ausreden. Er jedoch sprach auch, das er deren Opfer satt habe.
Und in diesem Fall kann man die Worte von Christus so sehen: er war gegen die Sünde, vor denen im A.T.
gewarnt wurde und so wollte er nichts davon wegnehmen, sondern er kam um den Willen Gottes, der gegen
die Sünde ist, zu ERFÜLLEN ! dass Jesus Christus bereits für unsere Sünden gesühnt hat und uns vergeben
hat, sofern wir unsere Sünden bekennen, bereuen und um Vergebung bitten Christus ist nicht der Depp für
euch Sünder. Christus forderte auf nicht mehr zu sündigen, denn ein Baum der keine Früchte trägt,
den haut er um. Die Juden des Alten Testamentes waren übrigens keine Heiden, nur mal so nebenbei. Doch
das waren sie – denn deren Hohenpriester TÖTETEN den Gottessohn. Ein größeres Vergehen des Heidentums
gibt es wohl nicht. Erst Christus brachte durch sich, also das Christentum, welches durch ihn entstand,
den Weg zu seinem Vater, denn er ist der Anfang und das Ende. Vor Christus war eine Öde und eine Finsternis,
in denen sich auch die Juden des A.T. befanden. Sie waren also HEIDEN.
#100 Meinerven 07:54:49 | Dienstag, 15. Dezember 2009
@ Goldengel Goldengel schreibt: „Jesus verwarf das A.T. und brachte uns den wahren Geist Gottes, der im
A.T. noch verborgen lag.“ Jesus Christus sagt: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten
aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.“ Matthäus 5,17 All das hat
für uns heute noch Gültigkeit, nur mit dem Unterschied, dass Jesus Christus bereits für unsere Sünden
gesühnt hat und uns vergeben hat, sofern wir unsere Sünden bekennen, bereuen und um Vergebung bitten.
Das ist, was wir Protestanten Bekehrung nennen. Der Geist Gottes war außerdem im Alten Testament schon
sichtbar, wenn auch nicht allen Menschen, sondern nur auserwählten wie z.B. den Propheten. Bereits bei
der Schöpfung war Er da. Die Juden des Alten Testamentes waren übrigens keine Heiden, nur mal so nebenbei.
#98 Goldengel 12:45:37 | Montag, 14. Dezember 2009
Meinerven Auch die Priester im Alten Testament waren verheiratet, sollten es sogar sein. Jesus verwarf
das A.T. und brachte uns den wahren Geist Gottes, der im A.T. noch verborgen lag. Das A.T. war zwar die
Vorbereitung auf Jesus, doch es war nicht die volle Wahrheit, die uns Christus brachte. Alle Heiden beten
den Phallus an. Im.A.T. waren die Juden, also die Heiden unterwegs – das waren noch KEINE Christen! Doch
Jesus brachte uns das Himmelreich und somit eine Abkehrung von dieser Welt. Der Priester soll sich ganz
Gott zuwenden, um uns so Christus näher zu bringen. von Menschen gemachtes und dem lieben Gott in die
Schuhe geschobenes Gesetz Das hat aber Gott Jesus in die Schuhe geschoben – die Ehelosigkeit. Soll ich
noch etwas ärgern? Wollen Sie das etwa? Das würde dann den Geist erkennen lassen in Ihnen, dem Sie dienen.
Wir Katholiken wollen niemanden ärgern. Ihr Lutheraner aber schon, sehr aufschlußreich!
#97 Meinerven 12:38:18 | Montag, 14. Dezember 2009
@ Goldengel Im Umkehrschluss bedeutet das wohl, dass alle verheirateten Menschen geistig verarmt sein
müssten? Dann frag ich michm, warum Gott der Herr den Menschen als Mann und Frau, und nicht als Mann,
Frau und geschlechtloses, zum Priesterdienst reserviertes Wesen geschaffen hat. Auch die Priester im Alten
Testament waren verheiratet, sollten es sogar sein. Was spricht also dagegen, außer der Tatsache, dass
hier ein jahrhundertealtes, von Menschen gemachtes und dem lieben Gott in die Schuhe geschobenes Gesetz
aus Gründen der Machterhaltung weiter beschworen werden? Soll ich noch etwas ärgern? In meiner lutherischen
Gemeinde feiert eine ehemalige Katholikin, die sich von katholischen Fesseln befreit hat und konvertiert
ist, als ausgebildete Prädikantin Abendmahl. Und sie macht das sehr gut und würdevoll.
Diskussion ist überflüssig ! Die kath. welche ich kenne haben alle Freundinnen. Das wird von ihren kirchlichen
Vorgesetzten ohne Problem toleriert, soll halt nicht an die Öffentlichkeit kommen. Also eine überflüssige
Diskussion. Bis auf den Sonntag haben die Pfarrer ja auch jeden Tag frei und können sich so den Damen
widmen. Gott sei es gedankt. Alles Gute vom Unbestechlichen
#94 Goldengel 11:55:54 | Sonntag, 13. Dezember 2009
So ersetzt ein Textbaustein den anderen Papst Benedikt zum Zölibat: Der Priester muss wirklich Gott von
innen her kennen und ihn so zu den Menschen bringen: Das ist der allererste Dienst, den die Menschheit
heute braucht. Wenn in einem priesterlichen Leben diese Zentralität Gottes verlorengeht, dann wird auch
der Eifer des Tuns allmählich leer. Im Übermass des Äussern fehlt die Mitte, die allem Sinn gibt und
es zur Einheit fügt. Da fehlt der Lebensgrund, das „Land“, auf dem dies alles stehen und gedeihen kann.
Der Zölibat, die Ehelosigkeit der Priester, kann letztlich nur von hier aus verstanden und gelebt werden.
Die bloss pragmatischen Begründungen, der Hinweis auf die grössere Verfügbarkeit reichen nicht aus:
solches Verfügen über die Zeit könnte leicht auch zum Egoismus werden, der sich die Opfer und Mühsale
erspart, die das tägliche Einander-Annehmen und ertragen in Ehe und Familie verlangt; es würde dann
zu geistlicher Verarmung oder zu seelischer Härte führen. Der wirkliche Grund für den Zölibat kann
nur in dem Satz liegen: Dominus pars – Du bist mein Land. Er kann nur theozentrisch sein. Er kann nicht
bedeuten, der Liebe leer zu bleiben, sondern muss bedeuten, sich von der Leidenschaft für Gott ergreifen
zu lassen und im innersten Sein mit ihm dann zugleich den Menschen dienen zu lernen.
#92 Hans im Glück 21:08:25 | Samstag, 12. Dezember 2009
Mighty Counsellor: Und was ist mir der Tatsache, dass ein Priester ja sehr gut und im Voraus weiss, dass
er nicht heiraten darf? Habe mal gehört, dass Priester ein Gelübde ablegen. Ja, der Priester weis das
im Vorraus und er ist auch der festen Überzeugung dass es mit der Gnade Gottes gelingen wird, sonst wird
er das Wagnis nicht eingehen. Das ist das Eine, das Andere ist dann die existentielle Erfahrung wie es
ihm damit auf die Dauer geht. Ich befürchte, dass es den meißten Priestern nicht gelingt und dass wir
in der Kirche einem riesigen Selbstbetrug aufsitzen. Jeder denkt nur ich bin schwach und am ende sind
es viel mehr. Wäre es da nicht besser ehrlich zu sein und sich dem Problem zu stellen?
@chico flojo Selbiges darf ich ihnen und ihren Lieben auch wünschen. :(3 Ja, die Freude dass der Herr
bald kommt liest sich wunderbar hier: Zefanja 3, 14-17, Phillipper 4, 4-7 Abendliche Grüße, rums
@joberens (…)angeprangerte aufgezwungene mit nichts zu begründende, unsinnge Menschseinsbeschneidung.(…)
joberens, ihre geistige Unordnung beruht im Wesentlichen auf die Ermüdung ihrer Synapsen.
#88 chico flojo 19:47:51 | Samstag, 12. Dezember 2009
@joberens Ich glaube, daß der User Mighty Counsellor schon etwas mehr erwarten darf als Ihre menschseinsbeschneidenden
Auslassungen – sprich ermüdenden Wiederholungen.
#87 joberens 19:41:18 | Samstag, 12. Dezember 2009
Mighty Was Du da Gelübde nennst ist doch die von mir, mit dem Bericht von heute 18:10 Uhr, angeprangerte
aufgezwungene mit nichts zu begründende, unsinnge Menschseinsbeschneidung. Diese Menschseinsbeschneidung
ist doch leider erste und Hauptvoraussetzung um zum Priestertum überhaupt zugelassen zu werden. Josef
Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik)
#85 Paulaner † 18:30:54 | Samstag, 12. Dezember 2009
schlecht redigiert von einem Möchtegern-Juristen… …sicherlich nicht gottgefällig sein dürfte, ja
sogar vielleicht von Gott abgelehnt und verurteilt werden könnte. Das kenne selbst ich, der Juristentexte
meist nur „gegen mich“ zu Lesen bekommen hat.
à propos Textbausteine Und was ist mir der Tatsache, dass ein Priester ja sehr gut und im Voraus weiss,
dass er nicht heiraten darf? Habe mal gehört, dass Priester ein Gelübde ablegen.
Biblisch <-> Unbiblisch Aus der Bibel lässt sich Vieles bis gar Alles lesen, wenn man denn den entsprechenden
(guten oder schlechten) Willen hat. Und was ist mit der Tradition? Und was ist mir der Tatsache, dass
ein Priester ja sehr gut und im Voraus weiss, dass er nicht heiraten darf? Habe mal gehört, dass Priester
ein Gelübde ablegen.
#79 Soramonas 14:37:11 | Samstag, 12. Dezember 2009
Zwangs-Zölibat ist unbiblisch… Zwangs-Zölibat ist unbiblisch… www.kreuz.net/bookentry.5855.html
Die Ehelosigkeit sollte freiwillig sein und frei gestellt werden.
Gratulation! Ich gratuliere dem Herrn Ritzhaupt fuer seinen Wechsel und fuer die Begruendung, die er dazu
geliefert hat. Das unmenschliche und unnatuerliche Zoelibat haette die katholische Kirche seit langem
abschaffen muessen. Sie wird es sicher machen, wenn sie keine Priester mehr findet, oder nur noch Homos
und Paederasten.
#77 Hans im Glück 10:04:33 | Samstag, 12. Dezember 2009
Goldengel: Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind, dass Sie hier Kleriker aus dem Vatikan derart beschimpfen.
Im Beschimpfen kommt der gute Josef aber nicht an Sie rann. Da sind Sie ihm weit voraus. Ich schlage vor:
An die eigene Nase fassen.
#76 Goldengel 10:02:02 | Samstag, 12. Dezember 2009
joberens Zudem muß man fragen, woher die selbstherrlichen Herren im Vatikan sich das Recht nehmen, Was
Sie sich hier trauen ist ja ein Skandal. Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind, dass Sie hier Kleriker
aus dem Vatikan derart beschimpfen. Was bilden Sie sich eigentlich ein?
#74 Goldengel 09:21:53 | Samstag, 12. Dezember 2009
Anton (das „St.“ schenke ich mir bei Ihnen) Da Homosexualität ein Trieb ist, der Zölibat jedoch frei
gewählt, handelt es sich beim Zölibat um die größere „Perversion“ Den Sexualtrieb nicht auszuleben
ist nicht pervers. Pervers ist es unzüchtig zu leben, also Homosexualität zu praktizieren. Was die Natur
und ihre Triebe betrifft, so sollten Sie den Menschen nicht mit dem Tier verwechseln. Auch wenn Sie als
Homosexueller hier keine Trennung finden können, so kann es doch der vernunftbegabte Mensch. Sex ist
nicht gleich Liebe. Liebe ist nicht gleich Sex. Wer jedoch wie ein Tier lebt, für den besteht hier natürlich
kein Unterschied mehr.
#73 St. Anton † 04:39:59 | Samstag, 12. Dezember 2009
Zölibat und Natur Wenn Homosexualität schlecht wäre, da gegen die Fortpflanzung gerichtet, müsste
doch der Zölibat ebenso als widernatürlich und schädlich angesehen werden. Da Homosexualität ein Trieb
ist, der Zölibat jedoch frei gewählt, handelt es sich beim Zölibat um die größere „Perversion“, da
dieses „Vergehen gegen die Natur“ bewusst eingegangen wird, entgegen den natürlichen und gesunden Neigungen
des Menschen. Die Unterdrückung solcher natürlicher Triebe geht mir einer Deformation des Psyche einher:
Kein Wunder, daß so viele katholische Priester einen abartigen Hang zur Pädophilie entwickeln.
#71 Hans im Glück 19:31:39 | Freitag, 11. Dezember 2009
Wer glaubt, sich seine gottgegebene Sexualität von alten zölibatären Herren Lieber Joberens, alte zölibatäre
Herren? Wo sind die? Ich möchte endlich mal wissen ab wann und wie lange es ihnen gelungen ist wirklich
zölibatär zu leben? Die Frage steht im Raum. Kann nicht einer unserer Eiferer mir das erklären wie
er das macht. Ich möchte endlich einen kennen lernen.
#69 Hans im Glück 17:28:37 | Freitag, 11. Dezember 2009
Mich interessiert, ob Goldengel oder Soramonas wirklich ohne sexuelle Phantasien und ohne Masturbation
bzw. darüber hinaus ohne jegliche sexuelle Aktivität leben? Denn das wird vom Zölibatsgesetz gefordert.
Ich möchte wissen ob es hier jemand gibt, der nicht asexuell ist und das 30 Jahre, 20 Jahre, 10 Jahre,
5 Jahre oder auch nur ein Jahr geschafft hat. Mein Problem ist, dass ich niemand kenne, der das, auch
mit der Standesgnade kann.
#67 Fridericius † 17:21:34 | Freitag, 11. Dezember 2009
Ja, Hans im Glück, das liegt an den Wichsvorlagen, die Mann üblicherweise zur Masturbation hernimmt,
und sei sie auch nur im Kopf. Sie wissen doch: „Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht…“ Was für eine
Albernheit. Ich geniesse es jedenfalls.
#66 Hans im Glück 17:11:43 | Freitag, 11. Dezember 2009
@Goldengel: Warum führen Sie Unkeuschheit auf das Konkubinat eng? Ist Masturbation nicht auch unkeusch?
Der Katechismus führt sie in einer Reihe mit Ehebruch und Homosexualität!
#65 Goldengel 17:09:40 | Freitag, 11. Dezember 2009
Hans im Glück Wenn sie vor der Weihe nicht keusch leben können, dann wird es mit der Standesgnade auch
nicht gehen. :)3 Das sehe ich auch so. Man kann sich nicht vorher beflecken und dann meinen, dass mit
der Priesterweihe der ganze Schmutz eines Konkubinats weggewaschen wird. Das sind dann genau jene Burschen,
die den Zölibat brechen, weil sie dem Fleisch verhaftet sind.
#64 Hans im Glück 17:05:23 | Freitag, 11. Dezember 2009
Soramonas: Das versteh ich nicht. Sind Sie verheiratet und wollen eine Josefsehe führen? Oder sind Sie
nicht verheiratet und bereiten sich auf das Priesteramt vor? Wenn sie vor der Weihe nicht keusch leben
können, dann wird es mit der Standesgnade auch nicht gehen. Lassen Sie es dann besser, Sie werden enttäuscht
werden!
#61 Lycobates 16:59:53 | Freitag, 11. Dezember 2009
Standesgnade @Goldengel @Paulaner Außerdem stört mich der Begriff „Standesgnade“. Das klingt ja, als
ob ein Priester mehr wäre, als der Laie. Dem ist nicht so. Auch der Laie kann eine Gnade von Gott besitzen.
Es gibt viele unterschiedliche Standesgnaden, so viele wie es Stände (= Lebenslagen) gibt. Auch die Ehe
ist ein Stand, zu dem man berufen wird, oder nicht, und eine aufrichtig und fromm vor Gott geschlossene
Ehe erhält ihre eigenen Standesgnaden, die die Eheleute dazu befähigen, ihre Ehe gottgefällig zu führen.
Ebenso erhält der unverheiratete Laie, der Lehrer, der Bußfahrer, usw. die seinem „Stand“, d.h. seiner
Lebenslage, notwendigen und passenden Gnaden, wenn er darum bittet, und die ihm von Gott gedachte Lebensstellung
in Gottes Gnade zu leben gewillt ist. Im übrigen ist der Priester sehr wohl mehr als der Laie. Durch
die Handauflegung eines in der apostolischen Sukzession stehenden Bischofs (heutzutage eine Seltenheit!)
wird er des Priestertums Christi sakramental teilhaftig, was ihn zum hl. Opfer und zur Lossprechung der
Sünden befähigt. Das allgemeine Priestertum der Gläubigen (durch die Taufe, gesteigert durch die Firmung),
das uns zum öffentlcihen Bekenntnis Christi befähigt und verpflichtet, steht dem nicht entgegen. Weltpriester
sind IMHO mit dem Zölibat schwerer belastet als Ordensbrüder und -priester… Das stimmt. Vor allem
die heutigen traditionstreuen Diasporapriester sind nicht nur oft sehr jung, sondern leben oft einsam
und von Mitbrüdern isoliert. Man muß für sie besonders beten.
#59 Soramonas 16:58:35 | Freitag, 11. Dezember 2009
Tatsachen sind… …das Zölibat ist durch den Heiligen Geist und die Engel lebbar. Besonders außerhalb
der durch den Zeitgeist verderbenden Städte. Gelingt dies nicht, mangelt es an Heiligem Geist. Charisma
Unter den theologischen Argumenten spielt insbesondere das Verständnis des Zölibats als Charisma, als
Geschenk Gottes eine Rolle. Gegner des Zölibats meinen jedoch, dass denjenigen, denen die charismatische
Ehelosigkeit tatsächlich gegeben worden ist, keine Verpflichtung bräuchten, da sie freiwillig diese
Lebensform wählten. Außerdem betonen sie, dass die Berufung zum Priestertum von der Berufung zur Ehelosigkeit
zu trennen sei, und verweisen unter anderem auf das Zweite Vatikanische Konzil, das die Ehelosigkeit für
das Priestertum zwar nicht als notwendig, jedoch als „angemessen“, bezeichnet und für den Bereich der
lateinischen Kirche daran festhält: „Die Kirche hat die vollkommene und ständige Enthaltsamkeit um des
Himmelreiches willen, die von Christus dem Herrn empfohlen, in allen Jahrhunderten bis heute von nicht
wenigen Gläubigen gern angenommen und lobenswert geübt worden ist, besonders im Hinblick auf das priesterliche
Leben immer hoch eingeschätzt. Ist sie doch ein Zeichen und zugleich ein Antrieb der Hirtenliebe und
ein besonderer Quell geistlicher Fruchtbarkeit in der Welt. Zwar ist sie nicht vom Wesen des Priestertums
selbst gefordert, wie die Praxis der frühesten Kirche und die Tradition der Ostkirchen zeigt, wo es neben
solchen, die aus gnadenhafter Berufung… de.wik…
#56 Paulaner † 16:30:32 | Freitag, 11. Dezember 2009
Weltpriester sind IMHO mit dem Zölibat schwerer belastet als Ordensbrüder und -priester. Sie haben eine
kürzere Probezeit und danach stehen sie ziemlich einsam da. Umringt von Laienaktivistinnen.
#55 Goldengel 16:29:05 | Freitag, 11. Dezember 2009
Textbausteine setzen kann ich auch, Joberens Papst Benedikt zm Zölibat: Der Priester muss wirklich Gott
von innen her kennen und ihn so zu den Menschen bringen: Das ist der allererste Dienst, den die Menschheit
heute braucht. Wenn in einem priesterlichen Leben diese Zentralität Gottes verlorengeht, dann wird auch
der Eifer des Tuns allmählich leer. Im Übermass des Äussern fehlt die Mitte, die allem Sinn gibt und
es zur Einheit fügt. Da fehlt der Lebensgrund, das „Land“, auf dem dies alles stehen und gedeihen kann.
Der Zölibat, die Ehelosigkeit der Priester, kann letztlich nur von hier aus verstanden und gelebt werden.
Die bloss pragmatischen Begründungen, der Hinweis auf die grössere Verfügbarkeit reichen nicht aus:
solches Verfügen über die Zeit könnte leicht auch zum Egoismus werden, der sich die Opfer und Mühsale
erspart, die das tägliche Einander-Annehmen und ertragen in Ehe und Familie verlangt; es würde dann
zu geistlicher Verarmung oder zu seelischer Härte führen. Der wirkliche Grund für den Zölibat kann
nur in dem Satz liegen: Dominus pars – Du bist mein Land. Er kann nur theozentrisch sein. Er kann nicht
bedeuten, der Liebe leer zu bleiben, sondern muss bedeuten, sich von der Leidenschaft für Gott ergreifen
zu lassen und im innersten Sein mit ihm dann zugleich den Menschen dienen zu lernen.
#53 Goldengel 16:16:07 | Freitag, 11. Dezember 2009
Lycobates Wenn das dann nicht klappt, gibt es Anlaß, sich über seine Berufung, oder aber über die Gründe
der fehlenden bzw. entfallenden Standesgnade, ernsthaft Fragen zu stellen! So sehe ich das auch wieder
nicht. Die Liebe ist schon auch ein Geschenk Gottes, der Frau und Mann liebevoll vereint und wenn ein
Priester sich verliebt und dazu steht, ist ja nichts Falsches dabei. Wer kann denn als junger Mann nun
wissen, ob ihm eine Familie bestimmt ist oder nicht. Der Mensch (nicht Gott) ist voller Fehlentschlüsse.
Wenn einem Priester nun die Liebe seines Lebens begegnet, so sollte er vom Priesteramt zurücktreten und
sich seiner irdischen Familie widmen. Das ist KEINE Sünde. Verliebt zu sein ist KEINE Sünde, auch nicht
für einen Priester. Es wird erst dann zur Sünde, wenn die Lüge (also der Zölibatsbruch) hinzukommt.
Eine Sünde ist es jedoch die Liebe seines Lebens zu verstecken, den Zölibat zu brechen und dann noch
der RKK die Schuld zuzuweisen, dass ja der böse, böse Zölibat den Priester zerstören würde. Außerdem
stört mich der Begriff „Standesgnade“. Das klingt ja, als ob ein Priester mehr wäre, als der Laie. Dem
ist nicht so. Auch der Laie kann eine Gnade von Gott besitzen.
#52 Lycobates 16:15:03 | Freitag, 11. Dezember 2009
Luther @Brandenburgis Damit wollte ich nun wirklich nichts zugunsten Martin Luthers gesagt haben, dessen
Exzesse und kriminelle Haltung ich verabscheue. Zugunsten des ex-Paters Luther ist nichts zu sagen. Luther
war ein mehrfacher Irrlehrer, der der Kirche (objektiv) großen Schaden zugefügt hat. Über das Maß
seiner subjektiven persönlichen Verantwortung ist Gott Richter. Wir wollen ihn der göttlichen Barmherzigkeit
anvertrauen. Was bleibt, sind die Folgen, an der Reich und Kirche seit Jahrhunderten tragen. Luther hätte
aber die diesseitsbezogenen, humanistischen Lehren des sog. „Vatikanum II“ und deren pantheistische Ausformung
etwa durch Bf. Wojtyla in „Redemptor Hominis“ 1979 (Beispiel c.11-13: universale Gotteskindschaft durch
die Menschwerdung auch ohne Glauben), nicht nur nicht begriffen, sondern verabscheut. Dazu (noch einmal)
einleuchtend: www.traditionalmass.org/articles/article.php?id=33&catname=…
#51 Paulaner † 15:58:43 | Freitag, 11. Dezember 2009
jo mei Lycobates: zwei Punkte Die Lutheraner, die ich kenne, stehen mir Katholiken im Glauben näher,
als die ganze aus dem Konzilsbankrott hervorgegangene Wohlfühlsekte, die von den altkirchlichen Konzilien
und von wahrer Gottesanbetung keinen blassen Schimmer hat. Qui capere potest, capiat.
#50 eigerhar † 15:54:29 | Freitag, 11. Dezember 2009
Luther war ein missratener Triebmensch und Psychopath Luther war getrieben von Gaumenlust, Unzucht und
Höllenängsten. Der Abfall dieses Sinnenmenschen war vorprogrammiert. Seine Lehre ist nicht nur falsch,
sondern krank.
#49 Hans im Glück 15:47:02 | Freitag, 11. Dezember 2009
@Sefirot: Nur die Klerikaer wollen das noch nicht wissen… was alle wissen. Doch, die Kleriker müssen
es wissen, wenn Sie Ihre Äuglein nur ehrlich in Bezug auf sich selbst und ihre Mitbrüder öffnen. Ich
kenne leider keinen Priester, der keine Probleme mit dem Zölibat hat!
#47 Hans im Glück 15:44:26 | Freitag, 11. Dezember 2009
@Lycobates Wer aber von Gott dazu berufen wird, bekommt von Ihm auch (bei fromm und aufrichtig erhaltener,
gültiger Weihe) die Standesgnade, den Zölibat aufrichtig zu leben. Wenn das dann nicht klappt, gibt
es Anlaß, sich über seine Berufung, oder aber über die Gründe der fehlenden bzw. entfallenden Standesgnade,
ernsthaft Fragen zu stellen! Bei wem’s nicht klappt, war entweder nicht berufen, ungültig geweiht oder
der ist selber schuld! Prima Lösung des Problems. Sind Sie Priester?
Hans im Glück Leider herrscht in der Kirche und unter dem Klerus keine Ehrlichkeit darüber, dass der
Pflicht-Zölbat nicht lebbar ist und deshalb zum Gegenzeichen wird. Nur die Klerikaer wollen das noch
nicht wissen… was alle wissen. Das ist ihnen zu gewöhnlich zu plebsbehaftet… o^/ o^/ o^/ :(3
#45 Lycobates 15:41:33 | Freitag, 11. Dezember 2009
zwei Punkte @Brandenburgis Die Lutheraner beten denselben Gott an wie wir, sie erkennen auch ausnahmslos
alle altkirchlichen Konzilien, incl. deren Christologie lückenlos an. Wie kommt man also auf die Idee,
die luhterische Messe als „GÖtzendienst“ zu bezeichnen? Zustimmung. „Götzendienst“ war abwegig, wenn
auch Luther selbst die katholische Messe, ebenso abwegig, so nannte. Die Lutheraner, die ich kenne, stehen
mir Katholiken im Glauben näher, als die ganze aus dem Konzilsbankrott hervorgegangene Wohlfühlsekte,
die von den altkirchlichen Konzilien und von wahrer Gottesanbetung keinen blassen Schimmer hat. @Hans
im Glück Es [der Zölibat] ist freiwillig von wenigen exemplarisch lebbar. Richtig. Nur eine Minderheit
ist zum Priestertum berufen. Und es wird ja niemand dazu verpflichtet, Priester zu werden. Wer aber von
Gott dazu berufen wird, bekommt von Ihm auch (bei fromm und aufrichtig erhaltener, gültiger Weihe) die
Standesgnade, den Zölibat aufrichtig zu leben. Wenn das dann nicht klappt, gibt es Anlaß, sich über
seine Berufung, oder aber über die Gründe der fehlenden bzw. entfallenden Standesgnade, ernsthaft Fragen
zu stellen! Qui capere potest, capiat.
#43 lateiniheini 15:08:36 | Freitag, 11. Dezember 2009
@meinerven Grüße von einer genervten Lutheranerin :)3 :(3 :)3 :(3 Lass dich mal hier nicht nerven!An
mir prallt das meistens auch ab! Und manche Poster hier sollte man einfach gar nicht beachten (ich denke,
dass dieser Satz jetzt gleich von irgendjemandem kopiert wird und an mich gerichtet wird… ) Also,
Ball flachhalten und weitermachen… :(3 :)3
#42 Meinerven 15:04:51 | Freitag, 11. Dezember 2009
@ Goldengel Und wie war das mit der Ehebrecherin? Jesus sagte damals zu denjenigen, die sie steinigen
wollten: „Welcher unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“ Und zu der Frau sagte er: Sündige
hinfort nicht mehr.“ Übrigens: Ob Gott vergibt oder nicht, ist immer Seine Sache, nicht die selbsternannter
Richter über zweifelhafte Moral. Grüße von einer genervten Lutheranerin
#40 eigerhar † 13:53:01 | Freitag, 11. Dezember 2009
So viele Menschen vor den Kopf gestossen! Nicht nur die Katholiken. Auch die Armen Lutheraner. Bei allem
was war. Das durfte man den armen Lutheranern auch nicht antun.
Fragen mit Kopfschütteln zu Ritzhaupt „Weil ich es nicht nett gefunden hätte, als Katholik weiterhin
lutherische Gottesdienste zu halten. Da hab ich mir gedacht: Der Anstand erfordert, daß ich konvertiere.“
Nett? Gedacht? Anstand?
#38 Hans im Glück 13:42:32 | Freitag, 11. Dezember 2009
Ich habe Fred Ritzhaupt erlebt, und finde, dass er ein glaubwürdiger Verkünder des christlichen Glaubens
ist. Ich bin der Überzeugung, dass er mit seiner Kritik am Zölibat Recht hat. Es ist freiwillig von
wenigen exemplarisch lebbar. Von denen hat auch Jesus gesprochen. Die meisten Priester leiden darunter
und noch mehr leiden geheime Partnerinnen und Gemeinden darunter. Leider herrscht in der Kirche und unter
dem Klerus keine Ehrlichkeit darüber, dass der Pflicht-Zölbat nicht lebbar ist und deshalb zum Gegenzeichen
wird.
#37 Goldengel 13:36:01 | Freitag, 11. Dezember 2009
eigerhar Na, auch feste beim Basteln. Sterne, Mond und jetzt auch den „Glauben basteln“. Wollen Sie das
„sich den Glauben so mal zusammenbasteln“ nicht eher den Weibern überlassen? Das ist so unmännlich,
das Selberbasteln.
#35 eigerhar † 13:31:35 | Freitag, 11. Dezember 2009
Um Gott anzubeten braucht es wenig @Goldengel Um Gott anzubeten braucht es weder die heiligmachende Gnade
(man kann um seine Bekehrung beten) noch en habituellen Glauben (man kann um den habituellen Glauben beten)
noch die sichtbare Einheit mit der Kirche. Es reicht der aktuelle Glaube und die aktuelle Gnade des Gebets.
Deshalb sind Ihre Argumente falsch.
#31 Goldengel 13:17:22 | Freitag, 11. Dezember 2009
eigerhar Sobald eine Kirche in seinen Reihen eine Scheidung zulässt und diese „Geistlichen“ nicht entlassen,
weil diese die höchsten Gebote Gottes nicht einhalten und feste weitersündigen, beten diese nicht jenen
Gott an, den uns Christus gebracht hat. Christus war gegen die Sünden, er war nicht fürs weiter sündigen.
Und wische dir noch den Staub von den Füßen, riet uns Christus bei jenen Sündern, die sich nicht bekehrten.
Na, klingelts? Hoffentlich!
#29 eigerhar † 13:14:17 | Freitag, 11. Dezember 2009
Lutheraner beten den selben Gott an Die Lutheraner beten den selben Gott an. Daran besteht kein Zweifel.
Trotz aller Wirren sind die Lutheraner der Dreifaltigkeitslehre treu geblieben und vielen christologischen
Dogmen (abgehen von der mariologischen Seite). Auch wenn vieles falsch ist, was sie tun. Der Gott ist
der selbe.
#26 Goldengel 13:07:08 | Freitag, 11. Dezember 2009
Brandenburgis beten denselben Gott an wie wir… So, tun diese Bischöfe(in) das. Gehört eine Scheidung
auch dazu? Ist das Ihre Form der Christusnachfolge – Christus Gebote zu mißachten, also eine Ehe scheiden
zu lassen und dann noch am Altar zu stehen? Lassen wir alle Sünden zu, ohne Widerspruch – ist das Dienst
an Gott oder nicht eher der Dienst an einen irdischen Götzen?
#25 Gotthard 13:04:41 | Freitag, 11. Dezember 2009
semper catholicus Herr Ritzhaupt ist doch weiterhin Katholik – oder hat er vor seinem Pfarrer oder Bischof
seinen Austritt aus der katholischen Kirche erklärt? Er hat doch nur den einen Kirchensteuerverband gegen
einen anderen getauscht.
#24 Brandenburgis 13:03:50 | Freitag, 11. Dezember 2009
Die Lutheraner beten denselben Gott an wie wir, sie erkennen auch ausnahmslos alle altkirchlichen Konzilien,
incl. deren Christologie lückenlos an. Wie kommt man also auf die Idee, die luhterische Messe als „GÖtzendienst“
zu bezeichnen? Soll Christus selbst hier als Götze geschmäht werden?
Wer gelangt in den Himmel? „Er glaubt, dass es im Himmel weder Katholiken, Protestanten noch Freikirchler
gebe.“ Tja, vielleicht müsste er einfach das Wort „Katholiken“ streichen. Ja, dann …
#22 Goldengel 12:55:04 | Freitag, 11. Dezember 2009
kein Laie muss den Zölibat nachvollziehen können oder diesen einhalten. Ein Mann soll es sich darum
überlegen, ob er Priester werden will oder nicht. Papst Benedikt zm Zölibat: Der Priester muss wirklich
Gott von innen her kennen und ihn so zu den Menschen bringen: Das ist der allererste Dienst, den die Menschheit
heute braucht. Wenn in einem priesterlichen Leben diese Zentralität Gottes verlorengeht, dann wird auch
der Eifer des Tuns allmählich leer. Im Übermass des Äussern fehlt die Mitte, die allem Sinn gibt und
es zur Einheit fügt. Da fehlt der Lebensgrund, das „Land“, auf dem dies alles stehen und gedeihen kann.
Der Zölibat, die Ehelosigkeit der Priester, kann letztlich nur von hier aus verstanden und gelebt werden.
Die bloss pragmatischen Begründungen, der Hinweis auf die grössere Verfügbarkeit reichen nicht aus:
solches Verfügen über die Zeit könnte leicht auch zum Egoismus werden, der sich die Opfer und Mühsale
erspart, die das tägliche Einander-Annehmen und ertragen in Ehe und Familie verlangt; es würde dann
zu geistlicher Verarmung oder zu seelischer Härte führen. Der wirkliche Grund für den Zölibat kann
nur in dem Satz liegen: Dominus pars – Du bist mein Land. Er kann nur theozentrisch sein. Er kann nicht
bedeuten, der Liebe leer zu bleiben, sondern muss bedeuten, sich von der Leidenschaft für Gott ergreifen
zu lassen und im innersten Sein mit ihm dann zugleich den Menschen dienen zu lernen.
#21 joberens 12:49:40 | Freitag, 11. Dezember 2009
Goldengel Wie stellst Du Dir die göttliche Familie, wie Du es nennst den vor? Glaubst Du, daß diese
von Dir angenommene göttliche Familie und der eine Gott aus drei Personen, also drei Herren besteht?
ist das nicht ein wenig kindisch und lächerlich? Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik)
#20 Regina 1961 12:47:25 | Freitag, 11. Dezember 2009
@Kunstmalerin alias Goldengel Na, mal wieder bei Ihrem Lieblingsthema „Unterleib“ angekommen? Warum hacken
Sie nur so auf Menschen rum, die den Zölibat nicht durchhalten konnten? Haben Sie immer alle Versprechen
halten können? Wenn ja, schön für Sie. Wenn nein, sollten Sie besser schweigen. Regina
Zumal man aus einem Maschendrahtzaun kein Brennholz machen kann. Ritzhaupt: „Da oben gibt es nur noch
Kinder dieses Gottes.“ Was bedeutet „da oben“? Was bedeutet „dieses Gottes“? Gibt es denn noch einen anderen?
Solche Terminologie macht mich rasend.
#18 Goldengel 12:43:15 | Freitag, 11. Dezember 2009
joberens Das Erdenleben ist doch von Anfang bis Ende ein Suchen nach Sinn und Wahrheit. Kommt aber darauf
an, wo man diesen Sinn sucht – im unteren Bereich des Körpers? Können Sie ja als Laie. Aber ein Priester
sollte wohl eine andere Art von Wahrheit kennen, als sein Gemächt. Christus suchte die Wahrheit auch
bei seinem Vater und nicht in dieser Welt. Und diese Warheit wollte er uns bringen. Er riet uns also nicht,
uns an diese Welt zu klammern, sondern er riet uns, bei allem was wir tun, dies im Hinblick auf Gott zu
tun. Und ein Priester hat nun einmal auf Gott zu schauen und nicht in dieser Welt durch eine irdische
Familie verhaftet zu sein. Ein Priester soll uns die „Hl. Trinität Gottes, also die göttliche Familie“
näher bringen.
#16 Paulaner † 12:35:45 | Freitag, 11. Dezember 2009
Der Satan hat seine Freude mit den Maschendrahtzauntheologen. JakobP1987: die Zäune, die wir so schön
aufgerichtet haben in mühevoller Kleinarbeit sind Brennholz Aber was soll man ihm vorwerfen? Er hat es
ja nicht anders gelernt bei den liberalsten der Liberalen pseudo Ordensleuten.
#15 joberens 12:33:04 | Freitag, 11. Dezember 2009
Ritzhaupt hat doch vollkommen Recht Das Erdenleben ist doch von Anfang bis Ende ein Suchen nach Sinn und
Wahrheit. So sollte man sich auch nicht irgendwie festnageln lassen, wenn das nicht dem entspricht, was
man sich unter Leben vorstellt. Ritzhaupt hat gesucht und gefunden und dürfte nun vollkommen zufrieden
mit sich selbst sein und auch ein geordnetes Verhältnis zu seinem Gott haben. Was will man mehr in seinem
Leben. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik)
#14 Lycobates 12:32:31 | Freitag, 11. Dezember 2009
Traurig Aber was soll man ihm vorwerfen? Er hat es ja nicht anders gelernt bei den liberalsten der Liberalen
pseudo Ordensleuten. So ist es. Die persönliche Verantwortung für sein Tun bleibt ihm allerdings, aber
nur Gott weiß, inwiefern er für seine modernistische Verblendung selber ganz verantwortlich ist. Das
ist das subjektive Element, über das uns kein Urteil zusteht. Objektive Tatsachen sind aber: Da er vermutlich
erst nach 1968 für den konziliar entgleisten Jesuitenorden nach dem neuen Ritus geweiht wurde, ist er
Priester wohl nie gewesen. Die mit der Weihe verbundene Standesgnade hat er demnach nie erhalten, sakramentale
Gnaden aus der täglichen Feier des hl. Opfers auch nicht, Gebetsgnaden aus dem traditionellen Breviergebet
der Kirche und der Väter- und Schriftlektüre wohl auch wenig. Kein Wunder, daß kein Mensch ein Pseudoleben
dieser Art auf Dauer aushält! Beten wir für diesen Mann, daß er den wahren katholischen Glauben wiederfindet,
und mit Gottes Hilfe den verbleibenden Teil seines Lebens als Laie, der er wohl immer gewesen, neuordnen
kann. Etwa erhaltene Meßstipendien soll er an einen wahren Priester weiterreichen, damit die Gläubigen
nicht noch weiter betrogen werden.
Ritzhaupt tut mir Leid. Anfang der 90er Jahre erlitt er nach eigener Aussage eine Erschöpfungsdepression.
Damit ist nicht zu spassen. @ Paulaner: Vielleicht könnte Clarissa auch noch etwas beitragen?
#12 Fridericius † 12:13:30 | Freitag, 11. Dezember 2009
Kindischer Glaube Aber was soll man ihm vorwerfen? Er hat es ja nicht anders gelernt bei den liberalsten
der Liberalen pseudo Ordensleuten. Ja, eben. Keine persönliche Schuld – keien Strafe. Oder nicht?