Muselmanen
„Der Papst hätte natürlich eine Antwort“
„Die in den Himmel ragenden Minarette und die schwarzen Kopftücher sind eine Bedrohung, weil sie Salz in die Wunden jener streuen, die den Verlust ihres eigenen Glaubens empfinden.“
Minarett in Mostar, in Bosnien Herzegowina
Minarett in Mostar, in Bosnien Herzegowina
© Sebastià Giralt, CC
(kreuz.net) „Minarette sind bedrohlich, weil sie Salz in die Wunden jener streuen, die bemerken, daß sie ihren eigenen Glauben verloren haben“.

Das erklärte Ian Buruma (57) am 5. Dezember in einem Kommentar für die britische Tageszeitung ‘The Guardian’.

Buruma ist ein niederländisch-britischer Autor, der in New York lebt. Er hat in der Vergangenheit vor allem über die chinesische und japanische Kultur publiziert.

In der Schweiz gibt es 36.000 praktizierende Moslems

Sein Artikel bezieht sich auf die jüngste Annahme eines Minarett-Verbotes in der Schweiz:

„Die Schweiz hat vier Moscheen mit Minarett und eine Bevölkerung von nominell 350.000 Moslems, die meisten von ihnen Europäer aus Bosnien und Kosovo. Davon beten etwa dreizehn Prozent regelmäßig in der Moschee“ – stellt Buruma fest und kommentiert: „Kein Riesenproblem, würde man meinen.“

Trotzdem haben 57.5 Prozent der Schweizer Stimmbevölkerung am letzten Sonntag ein Minarett-Verbot gutgeheißen: „Angeblich weil sie sich über den »Fundamentalismus« oder über eine »schleichende Islamisierung« der Schweiz Sorgen machen.“

Buruma glaubt nicht, daß die Schweizer bigotter sind als andere Europäer.

Das Problem sieht er anderswo: „Wenn die Schweizer und andere Europäer bezüglich ihrer eigenen Identität selbstsicherer wären, würden ihre moslemischen Mitbürger bei ihnen nicht solche Ängste erzeugen.“

Westliche Identitätsprobleme

Buruma erinnert daran, „daß vor nicht langer Zeit, die Mehrheit der Bürger im Westen ihre eigenen unangefochtenen Symbole eines kollektiven Glaubens und der kollektiven Identität besaßen.“

„Die Kirchtürme, die viele europäische Städte zieren, bedeuteten den meisten damals noch etwas.“

Buruma erinnert auch an das handfeste Nationalbewußtsein, das bis vor kurzem in Europa existierte: „»Identität« wurde nicht als Problem wahrgenommen.“

Doch der globale Kapitalismus, die Stigmatisierung nationaler Gefühle und – „vielleicht am wichtigsten“ – der weitgehende Verlust des religiösen Glaubens haben zu großen Veränderungen geführt – urteilt er:

„Die Priester oder gesellschaftlichen Vorgesetzten sagen uns nicht mehr, was wir tun oder denken sollen“ – glaubt Buruma: „Wenn sie es trotzdem versuchen, dann nehmen wir das nicht zur Kenntnis.“

Buruma erwähnt den Preis, den unsere „neuerdings befreite Welt“ zu zahlen hat:

„Die Freiheit vom Glauben und von der Tradition hat nicht immer zu größerer Zufriedenheit geführt, sondern im Gegenteil zu einer weitläufigen Verwirrung, Angst und Verstimmung.“

Neid auf die Moslems

Nicht ohne Grund würden „populistische Demagogen“ die politischen, kulturellen und ökonomischen Eliten für die Ängste der modernen Welt verantwortlich machen:

„Aber wenn die Eliten dafür gehaßt werden, unsere modernen Übel veranlaßt zu haben, dann werden die Moslems darum beneidet, daß sie immer noch den Glauben haben und wissen, wer sie sind, und noch etwas besitzen, für das es sich lohnt zu sterben.“

Buruma betont, daß es gleichgültig ist, daß viele europäische Moslems genauso ernüchtert und verweltlicht sind wie ihre nicht-moslemischen Mitbürger: „Auf die Empfindung kommt es an“ – erklärt er:

„Die in den Himmel ragenden Minarette, die schwarzen Kopftücher sind eine Bedrohung, weil sie Salz in die Wunden jener streuen, die den Verlust ihres eigenen Glaubens fühlen.“

Ein religiöses Problem

Scharfsinnig zeigt Buruma, daß einige der schärfsten Unterstützer des anti-islamischen Populismus aus der linken Szene kommen: „Sie haben auch ihren Glauben verloren – in die Weltrevolution oder sonst etwas.“

Buruma erinnert daran, daß viele dieser Linken vor ihrer Hinwendung zur Revolution im religiösen Kontext beheimatet waren: „Sie haben einen doppelten Verlust erlitten.“

Für die sozialen Krankheiten, die durch das Schweizer Referendum an den Tag kamen, sieht Buruma kein schnelles Heilmittel: „Der Papst hat natürlich eine Antwort – er würde sich wünschen, daß die Menschen in den Schoß Roms zurückkehren.“

Doch dafür muß man – so Buruma – katholisch sein. Das sieht er nicht als Lösung für die „liberalen Demokratien“.

Dafür hofft er, daß sie sich durch diese Zeit der Unsicherheit „durchwursteln“ werden.

Abschließend sagt Buruma mehr, als er vielleicht sagen wollte: „Es würde sicher helfen, wenn wir weniger Referenden hätten.“

Diese würden im Gegensatz zu einer weitläufigen Ansicht die „Demokratie“ nicht stärken:

„Sie schwächen sie, indem sie unsere gewählten Repräsentanten unterminieren, deren Arbeit es ist, ihre Urteilskraft anzuwenden und nicht Sprachrohr der Gefühle im Bauch einer ängstlichen wütenden Bevölkerung zu sein.“
      
78 Lesermeinungen
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#81   Mighty Counsellor †   21:50:47 | Sonntag, 13. Dezember 2009
Burka-Papier
„Bern, 13.12.09 (Kipa) Seit längerem hatten die FDP-Frauen ein Burka-Papier vorbereitet, nach der Annahme der Minarett-Initiative ziehen sie dieses nun zurück. Das berichtet die NZZ am Sonntag, 13. Dezember. Das Papier war auch innerhalb der FDP umstritten gewesen.“
(Quelle: www.kipa-apic.ch)
Ein Burka-Papier! Und jetzt wird es auch noch zurückgezogen!
:-D :-D
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#80   al-Muschrik   00:10:20 | Freitag, 11. Dezember 2009
Liebe Domenico Tuttisanti
gut, daß Sie dies einfach gemacht haben. Ich war drauf und dran, mit Ihnen eine umständliche Diskussion anzufangen, ob ich den Text überhaupt hier in kreuz.net (gegen das ich doch einige ernste Vorbehalte habe) veröffentlichen soll, wenn ja, in welcher Form und Überarbeitung – und mit welchen Ergänzungen, denn ich habe Unmengen Materials zu diesen Fragen.
Und alles hätte wahrscheinlich endlos lange gedauert, weil ich einerseits beruflich doch sehr belastet bin, andererseits einen Hang zum Perfektionismus habe.
Gut also, daß Sie einfach ein fait accompli geschaffen haben. Wenn Sie Interesse an weiteren Texten zum Islam haben und ich meinen Vorbehalt gegen die Veröffentlichung derartiger von mir als etwas roh und unstrukturiert empfundener Texte überwunden haben werde, kann ich Ihnen gerne zusätzliches Material liefern, ich habe sicher hunderte von Seiten dazu in meinen Textdateien.
Fragen Sie einfach nach.
Ich konzentriere mich gerade auf eine Sammlung von Zitaten, die Adolf Hitler als einen aufgeklärten, wissenschaftsgläubigen, antiklerikalen, linken Menschheitsbeglücker und damit den Antifa-Andabaten ihr Spiegelbild zeigen.
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#79   r.ruhrgebietler   17:52:27 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
weg mit den islamisten!
es lebe Jesus Christus in der ewig gültigen trid.Liturgie!!!
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#78   Domenico Tuttisanti   15:19:33 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Lieber al-Muschrik,
ich habe Ihre hervorragenden Leserzuschriften zu einem Beitrag in der Leserzeitung zusammengefasst.
„Zur Gewalt in Chrstentum und Islam – scheinbare Parallelen und tatsächliche Unterschiede www.kreuz.net/bookentry.5844.html.“
Nochmals: vielen Dank und herzliche Grüße:
D.T.
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#77   al-Muschrik   13:41:22 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Forts.: Anders das Christentum, die Gewalt hat in der Bibel keinen in die Gegenwart weisenden
normativ-präskriptiven Charakter, sondern ist entweder durch die geschichtliche Entwicklung in der Bibel selbst schon historisiert oder aber überhaupt nur deskriptiv. Als einzige Legitimation kriegerischer Gewaltanwendung wird von den Vätern im Einklang mit der Bibel „iniurias ulcisci“ das Rächen von Ungerechtigkeiten angeführt und z.B. von Augustin durch Zusatzbedingungen weiter eingeschränkt.
Dies alles zusammengenommen sind, politisch gesehen, sehr bedenkliche Omina für die Zukunft. (Gomez: Linker sein heißt glauben, die Vorzeichen der Katastrophe seien die Omina von Wohlfahrt und Glück.) Einer zerfallenden, sich zu Tode amüsierenden hedonistischen, ehemals christlichen Welt, die ihre Vergangenheit euthanasiert und ihre Zukunft abortiert, ihre Freiheit kaputtliberalisiert, Kulturverlust mit Multikulturalismus zudeckt, Schulen und Universitäten zu Institutionen der Entwurzelung, Fachidiotisierung und ideologischen Verdummung ausbaut, Gleichgültigkeit und Feigheit zu Toleranz und Pazifismus adelt, … steht ein immer selbstbewußter werdender Islam gegenüber, den Lebenskraft, reproduktiver Optimismus, Wille zur Macht Massenexport fünfter Kolonnen, Kriegsfähigkeit und vieles mehr auszeichnen.
Für all die „Werte“ der „Aufklärung“ empfinden Muslime tiefe Verachtung, die sich besonders im Westen allerdings vorsichtig offenbart. Man schätzt nützliche Idioten, aber man klärt sie, solange man sie noch benutzen will, nicht über alle Hintergründe dieser Wertschätzung auf.
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#76   Domenico Tuttisanti   09:02:59 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
al-Muschrik
Hier tut sich ein gewaltiger Unterschied auf, zivile und kriegerische Gewaltanwendung haben im Islam institutionellen Charakter, der Koran ist voll von Gewalt-Normen und -Imperativen
Sie haben meine volle Zustimmung! :)3
Wie wäre es, wenn Sie in der Leserzeitung von kreuz.net (siehe in der rechten Spalte!) einen eigenen Beitrag veröffentlichen? Dort gäbe es auch keine Zeichenbeschränkung für Sie. Ich stelle mir einen Titel vor wie:
Christentum und Islam – scheinbare Übereinstimmungen und offensichtliche Unterschiede.
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#75   Morus   22:49:45 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
@ LM.
Jedenfalls liegt Ihrer Optik auch die Strategie der katholischen Kirche zugrunde. Aber diese ist bei den Forumsteilnehmern oft nicht sehr gefragt. Die meisten interpretieren Bibel, Geschichte und Lehre der katholischen Kirche auf eigene Faust.
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#74   LM.   22:38:41 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
muslime in europa sind ein geschenk des himmels
eine gnadenreiche antipode zum verordneten atheismus samt begleiterscheinungen welche trotz negativer tendenzen und irrtümern im glauben das banner der gotteshoheit über menschliches ego hochhält und somit, wie unsere würdenträger richtig erkennt haben, ein wertvoller verbündeter ist
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#73   al-Muschrik   19:20:07 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
Danke Domenico. – Die schlimmste Ausformung des christlichen Universalismus lautet (Mat. 28:19):
Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes! (von Modernisten in der Regel ignoriert oder uminterpretiert)
Eine große Hypothek des Islam ist die Tatsache, daß Mohammed in Lebensführung und Charakter als Inbegriff des idealen Menschen gilt. Der „edelste aller Menschen“ der frühen islamischen Historiker ist allerdings unter anderem beschrieben als Vergewaltiger, Kinderschänder, Folterer, Auftraggeber von Meuchelmorden, Exekutor von Massenmorden, Angreifer in 10 großen und über 50 mehr raubzugartigen Kriegen usw. Dies zusammen mit dem Universalismus durch Historisierung zu entschärfen wäre eine gewaltige Aufgabe, die trotz allen anderslautenden Aussagen der Omnitoleranzler und Islamophilen bislang keinesfalls auch nur ansatzweise angegangen worden wäre.
Sicherlich kann jeder, sogar der Buddhist, der Gewaltanwendung zu rechtfertigen sucht, auch religiöse Begründungen dafür finden, wenn er nur will. Interessanter ist der Fall des Gläubigen, der seine Lebensführung und eben auch seine Einstellung zu Gewalt aus der Religion heraus erst zu finden sucht. Hier tut sich ein gewaltiger Unterschied auf, zivile und kriegerische Gewaltanwendung haben im Islam institutionellen Charakter, der Koran ist voll von Gewalt-Normen und -Imperativen. Eine Entschärfung durch Historisierung wäre hier eine gewaltige, kaum zu leistende Aufgabe – Ihre Verwirklichung ließe vom traditionellen Islam kaum etwas übrig.
Forts. Folgt.
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#72   Domenico Tuttisanti   13:28:58 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
al-Muschrik
Vielen Dank für Ihre textfundierte und gelehrte Antwort! Leider wollen die vereinigten Gutmenschen, Ignoranten und Kulturrelativisten munter über „Islam“ und „Christentum“ daherreden, obwohl sie die Mühe echter religionsvergleichender Studien auf der Basis der normativen Texte scheuen. Diese Studien würden nämlich die gravierenden Unterschiede sichtbarer machen als die vermeintlichen Parrallelen.
Sehr treffend auch Ihre Feststellung:
„Einen echten Universalismus gibt es nur im Islam und Christentum (nicht in Judentum, Buddhismus, Hinduismus etc.), aber welch gewaltiger Unterschied.“
Bitte setzen Sie Ihre Darlegungen fort!
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#71   al-Muschrik   13:18:50 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
Vielen Dank, Domenico Tuttisanti, für Ihre klare und so zutreffende Darstellung des Islam.
Ich erlaube mir ein paar Ergänzungen.
Nach isl. Auffassung ist der Koran von Allah wortwörtlich inspiriert (aber: satanische Verse) und genaue Entsprechung des schon seit Ewigkeit existenten himmlischen Urkoran, in Sure 43,4 als umm al-kitāb „Mutter der Schrift“ bezeichnet. Damit beansprucht und erhält er eine Autorität, die weit über die aller anderen heiligen Bücher hinausgeht.
Wichtig, was sie schon erwähnt haben, daß die späten aggressiven Verse wie 9,5 aqtulu ‘l-muschrikina „tötet die Polytheisten“ nasikh sind, d.h. abrogieren, während die frühen, „toleranten“ mansukh, d.h. abrogiert sind. 9,5 stellt in Verbindung mit 9,30 (Vorwurf des schirk = Polytheismus gegen Christen und Juden) eindeutig einen Befehl zur Ausrottung der Christen (und Juden) dar.
Das einzig sichere Heilsversprechen des Islam ist mit dem Tod im Jihad verknüpft.
Einen echten Universalismus gibt es nur im Islam und Christentum (nicht in Judentum, Buddhismus, Hinduismus etc.), aber welch gewaltiger Unterschied.
Im Islam:
9,33: Allah ist es, der seinen Gesandten mit der Religion der Wahrheit gesandt hat, um ihr die Oberhand zu verleihen über alle Religionen, auch wenn es den Polytheisten zuwider ist.
8,29 (Beute!): Und führt Krieg gegen sie, bis es keine Verführung mehr gibt und bis die Religion gänzlich nur noch Gott gehört.
2,143: Ihr seid das beste Volk, hervorgebracht zum Wohl der Menschheit… Und so machen wir Euch zu einem erhabenen Volk, daß ihr Wächter sein möchtet über die Menschen.
Forts. folg…
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#70   Domenico Tuttisanti   09:10:38 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
Fridericius
Da hat der liebe Jesus ja Glück gehabt dass er gestorben wurde, BEVOR er Macht erlangte, was?
Jesus ist nicht gestorben „worden“, sondern er hat den Tod zum Heil der anderen in Erfüllung der Prophetie des Jesaja (Lieder vom leidenden Gotteknecht) bewusst gesucht. Er erlangte Macht DURCH diesen Tod: regnavit a ligne Deus.
„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein, wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht“.
Der Islam dagegen denkt „Macht und Herrlichkeit“ nur nach Masstäben politischer und gewaltförmiger Erzwingungspotentiale.
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#69   Paulaner †   00:39:34 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
Das Mt. Kapitel 10 und die letzten 2 halte ich für schwer verdächtig
Domenico Tuttisanti:
Das ist kein Heiland und Erlöser sondern eine Maschine im Interesse der Machtgier der RKK.
Aber solche Fälschungen im Interesse der Macht gibt es jede Menge.
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#68   Fridericius †   23:46:50 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Domenico: Da hat der liebe Jesus ja Glück gehabt
dass er gestorben wurde, BEVOR er Macht erlangte, was?
Seine Anhänger jedenfalls wüteten genauso gnadelos und grausam wie die Mohammeds.
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#67   Domenico Tuttisanti   23:34:32 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Paulaner
Mission hat schon Jesus selbst betrieben, der seine Jünger aussandte und bestimmte, wieviel und was sie mitführen sollen, wie sie sich verhalten sollten, wenn sie auf Widerstand stiessen usw. usf. (siehe das gesamte Kapitel Mt. 10!) Gegen Mission im Jesuanischen Sinne ist auch nichts zu sagen. Sie erfolgt gewaltlos und im Falle, das die Reich-Gottes-Botschaft nicht angenommen wird, sind die Jünger angewiesen: schüttelt den Staub von Euen Füßen und zieht weiter. (Vers 15)
Mohammed dagegen hat – je nachdem in welcher Position er sich befand (Mekkanische und Medinensische Zeit!) -zur Gewalt gegen Ungläubige aufgerufen und zum bewaffneten Kampf gegen Ungläubige. Die Biographie M.s läßt keinen Zweifel zu: je mächtiger M. wurde, umso grausamer und intoleranter wurde der „Prophet“. Die Sure 9, eine der letzt“offenbarten“ Suren entpuppt sich zugleich als terroristisches Manifest eines Mannes, der mit Waffengewalt seine Machtposition ausgebaut und gefestigt hatte. Mit derselben Gewalt sollten seine Jünger fortfahren:
„Mir wurde aufgetragen, alle Männer so lange zu bekämpfen, bis sie sagen: ‘Es gibt keine Gottheit außer Gott.’“
Abschiedsbotschaft des Propheten Muhammad, März 632
„Ich will mich dann auf dieses Meer begeben und sie bis auf ihre fernen Inseln verfolgen, bis keiner auf der Erdoberfläche übrig ist, der Gott nicht anerkennt.“ Saladin, Januar 1189
„Mir wurde aufgetragen, die Menschen so lange zu bekämpfen, bis sie sagen, …“
Osama bin Laden 2001
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#66   Paulaner †   23:16:43 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Irgendwo im Koran stehen ein paar idiotische Forderungen gegen Andersgläubige.
Domenico Tuttisanti: Die Unterscheidung zwischen
Auch im Evangelium gibt es einige idiotische, gefälschte Missionsforderungen. Wenn die einer nicht befolgt, „kann er kein guter Christ sein“, was?
>:) :-D :-(
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#65   Domenico Tuttisanti   22:56:35 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Die Unterscheidung zwischen
Muslimen und Islamisten ist eine Erfindung von westlichen Intellektuellen, die reinem Wunschdenken entspringt. Mohammed selber war nichts anderes als ein Terrorist und der Koran mit seinen vielen unmittelbaren Kampf- und Mordaufrufen („Tötet sie, wo immer sie trefft.“ Koran 2, 191: gemeint sind Christen und Juden) ist ein terroristisches Manifest.
Der ehem. Islam-Professor der Al-Azhar-Universität Kairo und ehem. Imam von Gizeh Mark A. Gabriel, der unter Lebensgefahr zum Christentum konvertiert ist und inzwischen in den USA lebt:
„Einen guten Menschen zu treffen bedeutet, einen schlechten Moslem vor sich zu haben www.pi-news.net/…uropa-muss-aufwachen/“.
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#64   Simon Boccanegra   21:31:31 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Tolldreiste Dummschwätzerei!
Weniger Referenden sollen wir haben? Diese würden die Demokratie untergraben? Solch ein Unsinn! Die abgehobene, korrupte politische Klasse stopft sich von morgens bis abends die Taschen voll und soll nicht vom Volke kontrolliert werden? So ein Dummschwätzer!
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#63   proetcontra   20:58:50 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Entschuldigung: Kurze Unterbrechung!
Benötige den Ratschlag eines Bibelwissenschaftlers/Exegeten (Neues Testament)!
Bitte um Kontaktaufnahme per PN!
Danke!
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#62   Mighty Counsellor †   20:38:30 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Guten Abend, Ein Mensch
Sahen Sie meine damalige Antwort?
„Gebe zu, bin kein Spezialist des Lumen Gentium.
Aus meiner Sicht wurde die Kirche von Jesus Christus als Anstalt zu unserem Heil gestiftet. Jesus Christus setzte Petrus als seinen irdischen Stellvertreter an die Spitze dieser Anstalt und stattete ihn mit Vollmachten aus. Der Papst ist der Nachfolger von Petrus. Die Kirche kann von den Kräften der Hölle nicht überwunden werden.“
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#60   Samurai   20:02:35 | Dienstag, 8. Dezember 2009
D’accord, ruhrgebietler.
Wie sagte ein guter Freund von mir über islamistische Attentäter:
„Mit dem Moment des Attentates hören sie auf Muslime zu sein.“
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#59   r.ruhrgebietler   19:25:11 | Dienstag, 8. Dezember 2009
beten wir für die im Glauben irrenden!
aktuell für die Bekehrung der islamisten!
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#58   Samurai   19:24:57 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Muslime sind eine Gefahr?
Politisch oder besser: religiös-politisch-motivierte Islamisten sind eine Gefahr:
– für den Islam, weil die meisten Nichtmuslime in der BRD immer noch Muslime und Islamisten verwechseln und eine Art Generalverdacht inszenieren.
– für die Nichtmuslime, weil sie ein falsches Bild der in der BRD lebenden Muslime bekommen.
Sind die in der BRD lebenden Muslime aus Bosnien eine Gefahr der etwa die hier lebenden Aleviten?
Und sind die mehrere Tausend muslimischen Unternehmer allein in Köln und Hamburg eine Gefahr?
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#57   chico flojo   19:00:56 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@proetcontra
Ich will es Ihnen nicht verwehren.
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#56   Domenico Tuttisanti   18:27:47 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Job…
Gute Frage!
In dem Masse, in dem der Text des Koran erkennen läßt, dass hier ein Subjekt namens „Allah“ einem Subjekt namens „Mohammed“ eine Botschaft Wort für Wort herabsendet, wäre der entsprechende Fundamentalismus im Umgang mit dem Text unausweichlich. Das gälte zumindest für jeden, der das Ganze nicht für eine blosse menschliche Erdichtung hält.
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#55   Job   17:40:10 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@Domenico Tuttisanti:
Wenn das Offenbarungsverständnis des Islam von Haus aus text-fundamentalistisch ist, heißt das dann, dass dieser Text-Fundamentalismus im Koran selbst angelegt ist?
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#54   MessagefromMary   17:32:05 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Was für einen Glauben denn?
…aber wenn die Eliten dafür gehaßt werden, unsere modernen Übel veranlaßt zu haben, dann werden die Moslems dafür beneidet, daß sie immer noch den Glauben haben…
Glauben die an Jesus Christus? Kennen sie die zehn Gebote?
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#53   Domenico Tuttisanti   17:18:59 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Job…
Das gesamte Offenbarungsverständnis ist im Christentum ein anderes! Wenn eine Religion soz. von Haus aus text-fundamentalistisch ist, dann ist es der Islam. Sein Auftreten war von Anfang an mit dem Argument verbunden: „die anderen verfügen über menschlich kontaminierte Texte, wir bieten Gottes Wort als reines, unverfälschtes und nicht hinterfragbares Konzentrat. Die anderen interpretieren, wir befolgen!“
Dass die Terroristen sich mit einigem Recht auf den Korantext berufen, ist jedem klar, der sich damit befasst. Diese Erkenntnis war schockierend für den Ägyptischen Koran-Gelehrten Marc A. Gabriel, den die behörden angewiesen hatten, er solle an der Al-Ashar-Uni in Kairo einen weichgespülten (soz. „christisnisierten“) Koran vertreten. Er musste aber erkennen, dass der Koran tatsächlich den Terror lehrt und Mohammed tatsächlich der erste islamische Terrorist war! Die Herausforderung für Gabriel waren die Muslimbrüder. Gabriel erkannte als Korangelehrter, dass diese den Korantext tatsächlich auf ihrer Seite haben.
Was widersprüchliche Aussagen im Koran betrifft, gibt es die Lehre und Praxis der Abrogation. Demnach heben zeitlich jüngere Aussagen die widersprechenden alten Aussagen auf. Das hat die fatale Konsequenz, dass z.B. die weniger toleranten Verse der jüngeren militanten 9. Sure alles abrogiert, was der Koran andernorts Versöhnlicheres aussagt.
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#52   proetcontra   17:09:52 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@chico flojo
Ich kann mich des Eindrucks nicht verwehren, dass Sie ein sehr einfach gestricktes Weltbild haben.
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#51   Job   16:59:23 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@Domenico Tuttisanti:
Aber für den Koran und die islamistischen Terroristen gilt das völlig zweifelsfrei, obwohl der wortwörtlich verstandene Koran widersprüchliche Aussagen in sich vereint, wie es die Bibel auch tut?
Zum Thema Kirchenväter: Ich stimme Ihrem Einwand zu, kann mich allerdings des Eindrucks nicht erwehren, das für katholische Traditionalisten die Bibel auch nur eingeschränkt Offenbarungstext ist. Was nicht durch den Filter des kirchlichen Lehramtes passt scheint auch nicht relevant. Es scheint wichtiger, den Katechismus zu kennen als die Bibel.
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#50   MessagefromMary   16:47:14 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Diesem Autor des Artikels,
„Kein Riesenproblem, würde man meinen…“
Jan Buruma, würde ich wünschen, dass er den letzten Balkankrieg am eigenen Leib miterlebt hätte, und auch die frühere osmanische Herrschaft!
www.medjugorje.de/…cher-rueckblick.html
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#49   Mighty Counsellor †   16:47:13 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Vergessen Sie nicht die Geschichtsrevision,
die ist auch noch cool, oder doch nicht, oder doch?
*überleg*
Bei diesem ganzen Positionskrieg hier weiss ich schon nach 5 Minuten jeweils nicht mehr, wo jetzt links und rechts, wo jetzt der o. und der ao. Ritus ist …
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#48   chico flojo   16:44:53 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@proetcontra
Ganz bestimmt werde ich hier keinen Neid aufkommen lassen – sonst würde ich auch anders schreiben, wenn mir an Belobigung gelegen wäre. Z.B. würde ich dann erzählen, daß Tradition ja so schlecht und die FSSPX eine schismatische Sekte ist. Und das HS ja ganz normal und gottgewollt, Abtreibung kein Problem und Zölibat bääh ist. Ihnen fällt bestimmt noch mehr ein…
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#47   Domenico Tuttisanti   16:43:08 | Dienstag, 8. Dezember 2009
job…
Würden Sie mir zustimmen, dass Zuschreiber „Elijahu“ den wortwörtlich verstandenen Offenbarungstext „Bibel“ auf seiner Seite hat?
Nein!
Würden Sie zustimmen, dass ein antisemitischer Hetzer wortwörtlich verstandene Texte der Kirchenväter auf seiner Seite hat?
Nein! I.ü. liefern Kirchenväter keine Offenbarungstexte und um die ging es!
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#46   proetcontra   16:35:10 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@chico flojo
Sie werden doch keinen sündhaften Neid in Ihnen aufkommen lassen?
Schreiben Sie vernünftige und gut argumentierte bzw. durch Übreinstimmung mit verschiedenen Fakten belegte Postings, dann wird auch Ihnen meine Bewunderung zuteil; auch wenn ich weiß, dass Sie ihrer so wenig bedürfen wie clarissa colonia.
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#45   Domenico Tuttisanti   16:12:29 | Dienstag, 8. Dezember 2009
IZAAC
dürften die Muslime keinen Übertritt zum Islam verlangen (von den Christen) und sie dürften DEN CHRISTEN IHREN CHRISTLICHEN GLAUBEN NICHT VERBIETEN !
Wie Prof. Flaig richtig geschrieben hat:
[link][kursiv]Lautete der Missionsauftrag Jesu, alle Völker zu bekehren, ihnen aber ihre politische Ordnung zu lassen, so besteht das Ziel des Islam darin, alle Nichtmuslime politisch zu unterwerfen, ihnen aber ihre Religion zu lassen, falls es Buchreligionen sind.[link]Lautete der Missionsauftrag Jesu, alle Völker zu bekehren, ihnen aber ihre politische Ordnung zu lassen, so besteht das Ziel des Islam darin, alle Nichtmuslime politisch zu unterwerfen, ihnen aber ihre Religion zu lassen, falls es Buchreligionen sind[kursiv].[link]
Die Konversionen zum Islam wurden sogar erschwert, damit die muslimischen Obrigkeiten die nicht-islamischen Bevölkerungsteile, über die sie ja Herrschaft ausübten und die ebenfalls unter der Scharia leben mussten, zusätzlich um so besser ausbeuten können: mit der diskriminierenden Sondersteuer für Andersgläubige (Jiziya). Dieses muslimische Apartheidsystem nennen bis heute einige Ignoranten und Islamverharmloser die islamische „Toleranz“ … :-!
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#44   chico flojo   16:11:04 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@clarissa colonia
Na – tut’s gut, die Belobhudeling von proetcontra?
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#43   Job   16:09:24 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@Domenico Tuttisanti:
Würden Sie mir zustimmen, dass Zuschreiber „Elijahu“ den wortwörtlich verstandenen Offenbarungstext „Bibel“ auf seiner Seite hat?
Würden Sie zustimmen, dass ein antisemitischer Hetzer wortwörtlich verstandene Texte der Kirchenväter auf seiner Seite hat?
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#42   proetcontra   16:07:10 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@Meine Liebe,
sie haben mich nicht enttäuscht und meiner Bewunderung neuen Humus aufgebracht. :(3
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#41   IZAAC   16:00:09 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Mal so nebenbei etwas zum Islam / Koran
Sure 2:75 = „Altes und Neues Testament wurden verfälscht!“ (Anmerkung: Die gesamte (jüdische und christliche) Schrift kommt von „Allah“!) s. Sure 4:136, Sure 45:16 und Sure 5:46
Sure 6:34 = behauptet das Gegenteil (!) „Worte „Allahs“ können nicht geändert werden!“
Sure 5:47 = „GEMÄSS dem KORAN sollen sich die CHRISTEN nach dem Evangelium richten!!!“
Nach Sure 5:47 dürften die Muslime keinen Übertritt zum Islam verlangen (von den Christen) und sie dürften DEN CHRISTEN IHREN CHRISTLICHEN GLAUBEN NICHT VERBIETEN !
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#40   clarissa colonia   15:55:45 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Nun, mein Lieber,
wer feststeht in dem, was er erhofft, der kann ebenso Götzenopferfleisch essen, oder Tempel errichten – in der Gewißheit, daß die Götter der Heiden eben nichtig sind. Wer sich seines Glaubens gewiß ist, bedarf des Ikonoklasmus’ nicht, um sich seiner zu versichern …
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#39   proetcontra   15:47:29 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@Geschätzte und verehrte Clarissa Colonia
Sie schreiben: Jesuitenzögling Kurfürst Carl Theodor, hat schon 1779 in seiner Residenz in Schwetzingen eine Moschee mit zwei Minaretten errichten lassen, die zeitweilig auch von Muslimen als Gebetsstätte genutzt wurde …
Was leiten Sie daraus ab?
Und aus der Tatsache, dass dortselbst sich u.a. auch ein Apollotempel, ein Minerva- und ein Merkurtempel befinden?
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#37   Domenico Tuttisanti   14:55:10 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Paulaner
Sie verstehen offenbar nur Bahnhof!
Paulaner: es sind doch Theologen, die die Nichttheologen amateurmäßig anstacheln…die Schriften kommen nicht von nichts
Der Koran enthält Tötungsimperative, eine Jihad-Lehre, menschenrechtswidrige Appelle usw. Er stammt nicht von Theologen, sondern nach Auffassung der Muslime mehr oder weniger direkt von „Allah“!
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#36   gelobtseijesus   14:36:36 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Ihr Kleingläubigen
„Die in den Himmel ragenden Minarette und die schwarzen Kopftücher sind eine Bedrohung, weil sie Salz in die Wunden jener streuen, die den Verlust ihres eigenen Glaubens empfinden.“
Kein Minarett bedroht meinen Glauben oder stärkt meinen Glauben. Kein schwarzes Kopftuch bedroht meinen Glauben, weder das einer muslimischen Frau, noch das einer alten katholischen Witwe. Kein Minarett ist das Salz auf den Wunden, wir selber sind das Salz der Erde. Etwas mehr Respekt und Hochachtung vor uns selbst, mit dem Selbstbewusstsein, gestärkt aus dem Evangelium. Wie könnt Ihr nur so klein von Euch denken? Wer sich selbst klein fühlt, wird in seiner Angst die anderen klein machen. :(3
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#35   IZAAC   14:19:33 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Man kann alles erklären…
Das Problem sieht er anderswo: „Wenn die Schweizer und andere Europäer bezüglich ihrer eigenen Identität selbstsicherer wären, würden ihre moslemischen Mitbürger bei ihnen nicht solche Ängste erzeugen.“
Mit anderen Worten, die Juden in Israel und die Moslems in Saudi Arabien etc. sind alle bezüglich ihrer Identität sehr unsicher!(?)
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#34   Paulaner †   14:10:31 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Wenn mich der Osama bekehren könnte, dann wäre ich ein Berserker ;-))
Domenico Tuttisanti: Paulaner
Sie dagegen glauben: der relevante Unterschied hiesse: Laien – Nichtlaien. Im Falle des Islam übersehen sie aber: die Radikalisierungstendenzen gehen oft von Nicht-Theologen aus, die dennoch den wortwörtlich verstandenen Offenbarungstext auf ihrer Seite haben.
Auf deutsch: es sind doch Theologen, die die Nichttheologen amateurmäßig anstacheln. Genau wie bei den Sozialisten und Kommunisten: die Schriften kommen nicht von nichts. Und die Priester lassen die nützlichen Idioten …isreligion.reliprojekt.de/nuetzliche.htm dann auch gern gewähren und ins Unglück rennen statt sie zu führen!
>:) o^/
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#32   Domenico Tuttisanti   13:58:27 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Paulaner
Ich habe verstanden, dass Sie einen universalen Krieg gegen Religionsbeamte aller Art führen. Okay! Sie müssen aber zur Kenntnis nehmen, dass die Religionen, für die die verschiedenen „Funktionäre“ eintreten, sich in manchen Punkten markant unterscheiden können. Sie dagegen glauben: der relevante Unterschied hiesse: Laien – Nichtlaien. Im Falle des Islam übersehen sie aber: die Radikalisierungstendenzen gehen oft von Nicht-Theologen aus, die dennoch den wortwörtlich verstandenen Offenbarungstext auf ihrer Seite haben.
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#31   Morus   13:56:56 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@ Domenico Tuttisanti. Islam – Religion der Erhabenheit
Danke für den Artikel Flaig. Wenn man ihn richtig liest, so sieht man die Spannweite des real existierenden Islam. Er geht vom Abschlachten bis zur Religion der Erhabenheit. Wegen letztem haben sich viele Aufklärer an ihm erfreut. Dass ist martialische Seite des Islam sich in Europa durchsetzen wird, ist völlig unwahrscheinlich. Mit zunehmender Integration der Moslems werden sich auch die Geburtenraten stabiliseren oder sie gehen gar zurück. D a s Bollwerk gegen den ungemütlichen Islam sind die Grundrechte. An die müssen sich zweifellos gewisse Muslime noch gewöhnen. Die diesezügliche Entwicklung läuft aber in die richtige Richtung. Haben die islamischen Staaten die universalen Grundrechte politisch anerkannt und durchgesetzt, werden sie politisch christianisiert sein. Diejenigen Menschen, welche im Islam nur noch die „Erhabenheit“ sehen, sind es heute schon.
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#30   Paulaner †   13:49:23 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Asche mit Sand auf mein Haupt :-)
Domenico Tuttisanti: Paulaner: Sie befinden sich im Irrtum.
Die Imame sind häufig gemäßigter als
die Offenbarungsquellen es von ihnen fordern!
Ich bin nicht firm in der islamischen Priester-Rangordnung. Ich habe der Einfachheit halber angenommen, daß Imame bei den Sunniten ungefähr das sind, was die Mullahs bei den Schiiten sind. Wenn nicht, dann eben nicht.
:-)
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#29   Domenico Tuttisanti   13:41:10 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Paulaner: Sie befinden sich im Irrtum.
Die Imame sind häufig gemäßigter als
die Offenbarungsquellen es von ihnen fordern!
Die Jihad-Lehre ist zutiefst koranisch verankert
und die islamische Orthodoxie wird einem „Paulaner“
zuliebe diese Grundlagen nicht aufgeben!
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#28   eiserne Jungfer †   13:39:25 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Angst vor dem Islam bedeutet
Leugnen der eigenen Religion. Ist euer Glaube so schwach, dass ihr Allah fürchten müsst?
Die Bibel lehrt, du sollst keine anderen Götter neben mir haben, das beinhaltet auch die angst vor einem anderen Gott.
Frevler!
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#27   Paulaner †   13:36:38 | Dienstag, 8. Dezember 2009
„Der Islam will die Welteroberung“. Nur die Imame/Mullahs wollen. Die Gläubigen wollen Frieden.
Domenico Tuttisanti: Der Islam will die Welteroberung.
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#26   Domenico Tuttisanti   13:33:20 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Korrektur
In meinem früheren post schrieb ich „Aladin“ statt „Saladin“.
Morus
Einflussnahme soll den Religionen ja auch nicht untersagt sein. Worum es vom Selbstverständnis her geht ist die Tatsache, dass der Islam als eine Glaubensgemeinschaft zu sehen ist, deren Glaube auf die vollkommene Unterwerfung des Globus unter ein universales Gesetz, der Scharia, zu verstehen ist. Zur Erreichung dieses Zieles empfiehlt/erlaubt der Koran alle möglichen Mittel: Gewalt, Mord, Terror, gezielte Täuschung der Gegner usw. Das Gesetz selber sieht eklatante verletzung von Menschenrechten vor: die Unterdrückung der Frau, die Todesstrafe für Abtrünnige (Apostaten), drakonische Strafen wie Gleiderabhacken für Diebe und Steinigung für Ehebrecher usw. usf.
Morus: Die Flaig-Theorie
Der Althistoriker Flaig vertritt keine Theorien, er beschreibt nüchtern die Realität! In diesem Sinne geht der Gelehrte streng ideographisch und religionsvergleichend vor. Hier nochmals der Link:
Der Islam will die Welteroberung www.faz.net/…common~Scontent.html.
.
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#25   FXaver   13:33:03 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Aus der Kirche austreten, Atheist sein, aber über das christliche Abendland schwadronieren!
Und dazu dann noch Abtreibung bejahen, keine eigenen Kinder haben wollen, Ehe und Familie ablehnen.
Diese Attitüde kenne ich zur Genüge. Es wäre ein sinnvolles Fanal gegen den Niedergang des Christentums, wenn die Kirchen nicht mehr benötigte Kirchengebäude an Moslems verkauften, und diese dann das Gebäude zur Moschee umbauten, und den Turm zum Minarett. Nur um zu zeigen, wo die Reise hingeht. Auf das christliche Abendland wird nicht, wie von manchen erhofft, das atheistische folgen, sondern das islamische.
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#24   Horst Metzker   13:32:14 | Dienstag, 8. Dezember 2009
…in die Wunden jener streuen die …
Endlich einmal ein sehr gescheiter Satz auf kreuz.net. Das ich das noch erleben?! Aber ein blindes Hund findet gelegentlich auch mal ein Korn.
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#23   Paulaner †   13:30:36 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Warum nur redest du soviel über die Stärke der Museln und so wenig über die Schwäche der Christen?
Domenico Tuttisanti: „Allahu akbar“
Es ist losgegangen lang bevor die „Türken“ hergekommen sind, in den 70er Jahren, Willy-wählen. Vorher waren die Jugos da, vorher die Italiener. Die haben die Drecksarbeit für die „Deutschen Herrenmenschen“ für Geld gemacht.
:-P Eine schnippische dumme Gans in einem Büro in D-Dorf hat mehr verdient als ein schwitzender Ungar in einem Ubahnbau. Und diese dumme Gans bekommt heute die Rechnung zurück!
o^/ Das Problem sind nicht die Muslime sondern in allen Religionen die Pfaffen! Die gehören in einen Sack und in den Rhein geworfen, in die Donau, in die Spree.
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#22   Theilheimer   13:29:40 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Schwachsinn!
Was ein Schwachsinn da schon wieder erzählt wird! :-!
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#21   Morus   13:21:18 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@ Domenico Tuttisanti – Schön wär’s
Die Flaig-Theorie erscheint wirklichkeitsfremd. Schön wäre es, wenn der Islam nur politische Ziele hätte, die Christen aber in ihrem Glauben beliesse. Dann hätten wir keine Christenverfolgung in islamischen Staaten. Umgekehrt belässt die katholische Kirche nicht alle Staaten in ihren Ordnungen, sondern greift ein. Sie hat eingegriffen beim Bolschewismus und Kommunismus, greift heute ein gegen den Säkularismus. Papst Bendedikt XVI. greift in die Klimadebatte ein, weil er dort ein Feld für die Verteidung der Gesetzt Gottes sieht. Die katholische Kirche betont die Menschenrechte, weil ohne sie eine staatliche Ordnung jede Orientierung verliert und weil die Menschenrechte Teil der Rechte Gottes sind.
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#20   Domenico Tuttisanti   13:17:09 | Dienstag, 8. Dezember 2009
„Allahu akbar“
über den Dächern von Rendsburg und Neu-Münster:
Im diesem www.pi-news.net/…streit-um-muezzinruf/ Beitrag auf spiegel.tv bekommt man einen Vorgeschmack dafür, wie die nächste Stufe der Islamisierung aussieht. Nach dem Minarettbau kommt natürlich der Muezzin-Ruf!
Allah ist größer,
ich bezeuge, dass es keine
Gottheit gibt ausser Allah,
ich bezeuge, dass
Mohammad der Gesandte Gottes ist.
Kommt zum Gebet.
Kommt zum Heil.
Allah ist größer
es gibt keine Gottheit ausser Allah.
Wie ich in meinem ersten Beitrag 11:20 Uhr bereits dargelegt habe, ist der Muezzin-Ruf keineswegs nur als Aufruf zum Gebet zu verstehen. Die Muslime verstehen ihn selbstverständlich auch als Proklamation eines über alle konkurrierenden Bekenntnisse letztlich siegreichen Islam. Interessant übrigens, wie ein Imam in dem verlinkten Film die antichristlich/antijüdische Spitze des Gebtsrufes „Allahu akbar“ verschleiert, indem er die Behauptung aufstellt, es sei in diesem Ruf doch der Gott aller drei monotheistischen Religionen gemeint. Er weiss es natürlich besser! In Wahrheit versteht jeder Muslim diesen Ruf als Fanfare zum Kampf gegen die beiden anderen monotheistischen Religionen. Mit diesem Ruf ist Aladin in den Kampf gezogen, jeder Selbstmordattentäter läßt ihn hören, wenn er seine Verbrechen begeht, jeder Konvertit zum Islam wird mit diesem Ruf in seiner neuen islamischen Glaubensgemeinschaft begrüßt …
Allahu akbar bedeutet: unsere Gottesvorstellung/-verehrung ist größer als eure!
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#19   Sefirot   13:13:47 | Dienstag, 8. Dezember 2009
…und was wäre der Schwetzinger Schlosspark
ohne die kleine Moschee. Sie ist ein schönes architektonisches Dokument für die Aufgeklärtheit eines großherzigen Kurfürsten im ehemals Heiligen Römischen Reich…
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#18   Paulaner †   12:56:12 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Ich bin entsetzt über diese Engherzigkeit!
wickerl: Zeichen der Zeit
… das 2. Vatikanum war so moslemfreundlich wie Papst Benedikt heute judenfreundlich ist, wir erleben die Ergebnisse in die eine und andere Richtung. Sie alle waren immer irgendetwas, aber nicht recht katholisch
MENSCH, „wickerl“, KATHOLISCH IST UMFASSEND.
O:)
Macht dir denn das Angst?
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#17   Beobachterin   12:53:20 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Buruma redet Krampf
Ich glaube kaum, daß dieser Herr Buruma in einer Stadt lebt, in der in kürzester Zeit alles um ihn herum islamisch wird und er seine eigene Kultur und seine eigene Identität kaum mehr erkennen kann. Bei nahezu gleichbleibender Bevölkerungszahl steigt der Anteil der Muslime ständig. Wer nicht ganz vernagelt ist und einigermaßen rechnen kann, wird erkennen, daß Deutschland in wenigen Jahrzehnten mehrheitlich ein islamisches Land sein wird. Wie es den Christen in einem mehrheitlich islamischen Land ergeht, müßte doch inzwischen wohl jeder mitbekommen haben, der nicht mit Scheuklappen durch die Welt geht.
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#16   wickerl   12:49:43 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Zeichen der Zeit
Das 2. Vatikanische Konzil ist das Lebenswerk von Paul VI. , Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. , das 2. Vatikanum war so moslemfreundlich wie Papst Benedikt heute judenfreundlich ist, wir erleben die Erebnisse in die eine und andere Richtung. Sie alle waren immer irgendetwas, aber nicht recht katholisch, Papst Benedikt hat nie so ergreifend das Leiden unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus verkündet, als er uns den Holocaust verkündet hat in den letzten Jahren. Die Kirche bräuchte dringend eine neue Katharina von Siena oder eine Birgitta von Schweden, am besten alle beide zusammen.
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#15   Paulaner †   12:39:49 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Leider verstehen auch immer noch viele vorkonziliare Christen inklusive Bibelfundies die
Trennung von Bibel und Staat falsch bzw. gar nicht.
Domenico Tuttisanti: Morus und der beliebte Kurzschluss:
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#14   noch ein Landorganist   12:39:45 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Domenico
ich find dich echt toll :)3
Warum lässt du denn keinen Emailkontakt zu?
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#13   Domenico Tuttisanti   12:32:06 | Dienstag, 8. Dezember 2009
cc: Ja und?
Zur Zeit des Kurfürsten Carl Theodor gab es auch eine modische Orient-Begeisterung, die u.a. in der beliebten Mozart-Oper „Die Entführung aus dem Serail“ (1782) ihren Ausdruck fand. Die Minarette konnten gebaut werden, weil die aufgeklärten Köpfe in ihnen nur architektonische und ästhetische Momente wahrnehmen wollten. Dies war natürlich auch schon damals – Ende des achzehnten jahrhunderts – ein Fehler, der nur eben angesichts der allgemeinen Machtverhältnisse (noch!) folgenlos blieb. Anfang des einundzwanzigsten Jahrhunderts sieht dies alles ganz anders aus: durch Masseneinwanderung und Demographie, durch kurzfristig abrufbare Gewalt- und Solidarisierungsbereitschaften der muslimischen Populationen, durch internationale Terrornetzwerke und durch die kulturelle und religiöse Identitätskrise des Westens entsteht eine völlig neue Gemengelage, in der das Minarett zu Recht das Symbol einer künftigen islamisch dominierten Gesellschaft und Staatlichkeit in den europ. Ländern geworden ist.
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#12   eigerhar †   12:29:19 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Stalin hat sogar das Priesterseminar besucht
@Clarissa Minaretta
Stalin war sogar im Priesterseminar.
Ist das der Grund, warum Sie ihm folgen?
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#11   Paulaner †   12:27:24 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Gerade im RTL, Parkplatzproblem
Die Frage selber ist nebensächlich, eine junge Frau hat in D-Dorf für die Mama kurz einen Parkplatz reserviert. Eine rabiate Autofahrerin hat diese Reservierung nicht akzeptiert und hätte die junge Frau beinahe niedergefahren.
RTL tut das, was heute jeder Depp tut, sie haben einen Rechtsexperten zu Rate gezogen. Noch vor 200 Jahren hätte RTL einen Priester befragt, in Isfahan heute noch einen Mullah.
Der Staat mit seiner Justiz hat die Kirche abgelöst, aber die Kirche will das nicht wahrhaben. Die größte Gefahr mit „den Türken“ ist die Scharia!
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#10   clarissa colonia   12:14:12 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Nun, der Erztruchsess des Reiches und Pfalzgraf bei Rhein, …
Jesuitenzögling Kurfürst Carl Theodor, hat schon 1779 in seiner Residenz in Schwetzingen eine Moschee mit zwei Minaretten errichten lassen, die zeitweilig auch von Muslimen als Gebetsstätte genutzt wurde …
(So viel nur zur Sicherheit im Glauben …)
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#9   eigerhar †   12:14:03 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Das Minarett-Problem ist kein individuelles Identitätsproblem
Die Symbole falscher Religionen haben im edlen Abendland keine Berechtigung.
Moslems sollen sich ruhig verhalten in Europa, sonst haben sie die Berechtigung ihrer Anwesenheit verloren.
Christen sind auch nicht dumm.
Sie wissen genau, dass Christen in islamischen Ländern verfolgt werden.
Da ist die Forderung eines Moslems blanker Hohn.
Moslems haben im Abendland überhaupt nichts zu fordern, sondern demütig den Christen dafür die Füsse zu küssen, dass sie von uns Christen nicht so behandelt werden, wie Christen in islamischen Ländern behandelt werden.
Wer die Symbole dieser menschenverachtenden Länder aufstellen will hat seine Aufenthaltserlaubnis verloren.
Die Schweiz. Bischöfe sind feige und dumm.
Jeder anständige schweiz. Katholik war klüger und hat „Ja“ zum Minarettverbot gestimmt.
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#8   Domenico Tuttisanti   11:51:33 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Morus und der beliebte Kurzschluss:
Alle drei Religionen sind abrahamitischen Ursprungs. Jede Religion hat einen – auch politischen – Welteroberungsauftrag, weil jede behauptet, im Besitz der umfassenden Wahrheit zu sein.
Es bildet einen heute beliebten Kurzschluss zu glauben, aus dem Wahrheitsanspruch einer Religion fliesse notwendigerweise auch der politische Anspruch einer gewaltgestützten Durchsetzung. Gerade darin unterscheiden sich Christentum/Judentum einerseits und der Islam andererseits! Nicht dass es historisch an Versuchen aller dieser Religionen gefehlt hätte, geistliche Ansprüche politisch umzusetzen. In Wahrheit vertritt aber nur der Islam diesen Ansatz im Rückgriff auf seine normativen Quellen: Koran, Hadithe und Prophetenbiographie. Nur der orthodoxe Islam versteht sich als religiöse Bewegung mit dem Endziel einer vollständigen Okkupation des Politischen durch das Religiöse und der Ablösung der Volkssouveränität durch die Oberhoheit Allahs auch im bereich von Gesetzgebung und Rechtsprechung. Die Nicht-Trennung von Religion und politik – nur im Islam ist sie Programm. Dem Islam diesen Anspruch zu rauben, hieße: ihn seines wahren Wesens zu berauben.
Den wichtigen Unterschied zwischen Chrsitentum und Islam in der „politischen Frage“ fasst der Althistoriker Flaig so zusammen:
Lautete der Missionsauftrag Jesu, alle Völker zu bekehren, ihnen aber ihre politische Ordnung zu lassen, so besteht das Ziel des Islam darin, alle Nichtmuslime politisch zu unterwerfen, ihnen aber ihre Religion zu lassen www.faz.net/…common~Scontent.html
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#7   lux in tenebris   11:46:08 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@Domenico Tuttisanti
Ein ganz großes Dankeschön :(3 für diesen Kommentar, der in aller kürze die Sache auf den Punkt bringt. Man möchte einigen Kardinälen und Bischöfen, Theologen und Gutmenschen, die oft völlig blauäugig den Islam als einen Bündnispartner im Kampf gegen den Laizismus in Europa beweihräuchern und ihn als eine im Kern friedvolle Religion unter anderen Religionen ansprechen, ihre Zeilen hinter die Ohren schreiben!
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#6   Sefirot   11:37:30 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Daran kann nur der Lando schuld sein,
weil er die Orgel dermaßen malträtiert, dass
die Menschen fluchtartig den Ort des Glaubens wegen der Gefahr einen Gehörschaden davon zu tragen,
verlassen… Klar, dass sie dann keinen Glauben
mehr haben… :-[ :-[ :-[
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#5   Morus   11:35:01 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Islam. Judentum und Christentum sind wesensverwandt
Alle drei Religionen sind abrahamitischen Ursprungs. Jede Religion hat einen – auch politischen – Welteroberungsauftrag, weil jede behauptet, im Besitz der umfassenden Wahrheit zu sein. Man kann nur sagen, dass das Christentum seinen Auftrag bislang am intelligentesten wahrgenommen hat – heute aber kaum mehr wahrnimmt. Und weil das so ist, kann ein Konkurrent in diese Herde einbrechen. Das ist aber weniger das Verschulden des Konkurrenten, sondern liegt vielmehr an der Schwäche der Herde.
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#4   noch ein Landorganist   11:34:21 | Dienstag, 8. Dezember 2009
wer ist denn Schuld
am fehlenden Glauben der Christen?
Wohl die, die es mit dem Konzil aufgegeben haben, die Kirche als essentiell für ein wertvolles Leben darzustellen, die gesagt haben, ihr findet euer Heil auch im Sozialismus oder im Umweltschutz und ähnlichem, die Bischöfe und Priester, die die Leute mit ihrem Segen aus der Kirche verabschiedet haben, anstatt sie aufzunehmen.
Eine profillose Kirche zieht niemanden an. Sieht man an der ev. Gemeinde in Ostdeutschland. 1989/90 haben sie allen obdach geboten, haben sich mit Punks und Bürgerrechtlern gutgetan und ihre Kirchen als „Freiräume“ verkauft, haben sich als politisch freiheitlich gegeben und völlig entchristlicht, aber eben nicht als das was sie sind –> Folge: seit 1991 sind diese Leute alle auf Nimmerwiedersehen weg
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#3   Domenico Tuttisanti   11:20:43 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Das Minarett
ist immer nur der Anfang, der Muezzin und sein Ruf „Allahu akbar“ über den Häuptern und Dächern einer islamisierten Gesellschaft ist das Ende!
Das „Allahu akbar“ kann nur von naiven Gutmenschen und Kulturrelativisten als bloße Einladung zum Gebet verstanden werden analog zum Glockengeläut der Kirchen. Der Wortsinn „Gott ist größer“ verkündet mit seinem Komparativ die Kampfansage an konkurrierende Glaubensvorstellungen, die nach Meinung der Muslime, Gott „verkleinern“. In dem „größer“ ist also immer eine kontroverstheologische Spitze gegen alle Anders- und Ungläubige enthalten und diese Formel wurde so auch zum Kampf- und Schlachtruf des politischen Islam, der das Ziel hat, alle Menschen dem „Gesetz Allahs“ zu unterwerfen. „Allahu akbar“ rufen daher auch die Selbstmordattentäter kurz vor Begehung ihrer Verbrechen und im Bewusstsein ihrer vermeintlich höheren moralischen Legitimation. Mit lautem „Allahu akbar“-Gebrüll wird der Konvertit in der Umma (islam. Gemeinde) begrüßt unmittelbar nach Ablegung der Schahāda, des islam. Glaubensbekenntnisses. Das „Allahu akbar“ ist auch in den Staatsflaggen von Irak, Iran und Afghanistan enthalten.
Das Minarett zusammen mit seiner Hauptfunktion durch den Muezzin repräsentiert auf diese Weise den politisch imperialen Anspruch des Islam, alle Menschen von konkurrierenden („Allah“ angeblich verkleinernden) Bekenntnissen zur einzig wahren Anbetung zu führen.
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#2   biomilch   11:16:00 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Der Islam ist eine Bedrohung für das Christentum
„Die in den Himmel ragenden Minarette, die schwarzen Kopftücher sind eine Bedrohung, weil sie Salz in die Wunden jener streuen, die den Verlust ihres eigenen Glaubens fühlen.“
Und die in den Himmel ragenden Kirchtürme sind eine Bedrohung, weil sie Salz in die Wunden jener streuen, die Gängelung und Kujonierung der Menschen durch den Fundamentalismus der eigenen Religion fühlen.
Darum werden in islamischen Ländern dauernd Kirchen abgerissen.
Und Christen ermordet.
Christentum bedeutet Freiheit, Islam ist Unterdrückung.
Der pädophile Prophet hat zum Mord an Christen aufgerufen. Der Koran ist nicht das Wort Gottes, sondern Menschenwerk.
„Minarette sind unsere Speere!“
Seid gewarnt.
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#1   Morus   11:06:39 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Buruma und Schweizer Bischöfe stimmen überein
Buruma sieht einiges richtig. Die Schweizer Bischöfe haben die Minarettvorlage ganz ähnlich kommentiert. Sie sehen das Problem primär nicht bei den Moslems, sondern bei der Identität der Christen, ausgedeutscht im fehlenden Glauben der Christen. Interessant ist nun, dass sich vor allem sogenannt konservative Christen für das Minarettverbot ausgesprochen haben. Diese geben sich regelmässig als besonders fromm und kirchentreu. In Tat und Wahrheit dürfte ihr Glauben wackeliger sein als anderswo. Sobald nicht die defininierte Anzahl Kerzen im Gottesdienst brennen, ein Minarett in der Nähe steht oder sie das Gebetbuch zu Hause vergessen haben, werden sie irritiert. Die Gebetsstimmung wird getrübt.
Mit der Wahl von Abt Eleganti zum Weihbischof von Chur haben diese Christen nun einen Gottesmann, der ebenfalls für ein Minarettverbot gestimmt hat. Er tat dies freilich noch als Privatmann und sagt heute, er sei nicht grundsätzlich für ein Verbot von Minaretten, er hätte nur die Minarettgegner und ihre Ängste ernst nehmen wollen. Jetzt wird man also sehen, wie Weihbischof Eleganti diese Ängste wird abbauen helfen. Die Ausgangslage ist nicht vielversprechend, denn der neue Weihbischof spricht mit den Verängstigten ebenfalls von „dem Islam“, den es so nicht gibt, von der fehlenden Trennung von Staat und Religion im Islam, die es im real existierenden Islam ebenfalls so nicht gibt (vgl. Türkei, Schweiz).
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