Ernennung erfolgt + Künstliche Empörung + Kardinäle zelebrieren alt + Medien diktieren Personalpolitik + Ein typischer Caritas-Mitarbeiter
Ernennung erfolgt
Schweiz. Am Montag ernannte Papst Benedikt XVI. – wie angekündigt – den Benediktinerabt
Marian Eleganti zum Weihbischof in Chur. Mons. Eleganti wird am 31. Januar in der Kathedrale von Chur
zum Bischof geweiht. Anschließend wird er als Generalvikar für den Kanton Zürich zuständig sein. Der
Papst ernannte am Montag ferner zwei Domkapitulare des niederländischen Bistums Utrecht, Mons. Theodorus
Cornelis Maria Hoogenboom und Mons. Herman Willebrordus Woorts, zu neuen Weihbischöfen in Utrecht.
Künstliche
Empörung
USA. Der anglikanische Laienerzbischof von London, Rowan Williams, ist über die Wahl der Homo-Bischöfin
Mary Glasspool (55) zum Weihbischof von Los Angeles „verärgert und besorgt“. Die US-Anglikaner hätten
damit die „Bande der gegenseitigen Zuneigung“ der tief gespaltenen anglikanischen Gemeinschaft verletzt –
erklärte er.
Kardinäle zelebrieren alt
Italien. Am letzten Sonntag spendete der emeritierte Kurienkardinal
Dario Castrillón Hojos in der römischen Kirche der Priesterbruderschaft Sankt Petrus mehreren Erwachsenen
die Firmung. Zum heutigen Fest der Unbefleckten wird der Präfekt der Kongregation für die Institute
des gottgeweihten Lebens, Franc Kardinal Rodé, bei der Petrusbruderschaft in Rom ein Pontifikalamt im
Alten Ritus feiern.
Medien diktieren Personalpolitik
Irland. Bischof Donal Murray (69) von Limerick
hat dem Papst seinen Rücktritt angeboten. Der Bischof reagiert auf Attacken der internationalen Medienkonzerne
wegen angeblich vertuschter Fälle von homosexueller Jugendschändungen. Mons. Murray war von 1982 bis
1996 Weihbischof in der Erzdiözese Dublin.
Ein typischer Caritas-Mitarbeiter
Österreich. „Niemand“
stelle das ungerechte Gesetz zur straffreien Kinderschlachtung infrage. Das erklärte der frühere Generalsekretär
des kirchlichen Hilfswerks Caritas und jetzige Bundesgeschäftsführer der Extremistenpartei ‘Grüne’,
Stefan Wallner, vor der österreichischen Tageszeitung ‘Die Presse’. Wallner fordert auch mehr Kinderverhütungs-Mittel.
Angesprochen auf die Frauenordination sagte Wallner: „Dazu habe ich als Katholik eine Meinung, die ich
als Politiker nicht äußern werde. Klar ist, daß Frauen eine wichtige Rolle in der katholischen Kirche
spielen und daß diese Bedeutung noch stärker zum Ausdruck kommen könnte. Aber das ist Sache der Kirche.“
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21 Lesermeinungen
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#20 Biene Maja 20:58:25 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Antwort kann ich drei Geistliche bringen die das Bestätigen können ich kenn ja den halben Klerus in
der Diözese Linz jeder hat mir auf diesen Weg einen Baustein mitgegeben und jetzt bin ich bei Gott gelandet
ich will IHM treu sein
#17 Biene Maja 20:48:30 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Antwort meine Seele preist die Größe des Herrn weil ER und MARIA mich rein im sexuellen Bereich gemacht
haben denn ER ist es der mein Leben trägt und erhält ob seiner großen Herrlichkeit Amen 30 Jahre Zölibat
gelebt schon und das ist wahr die Biene Maja freut sich
#15 Biene Maja 20:03:23 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Antwort ich habe heute in der Kirche hochgelobt und gepriesen meine Seele preist die Größe des Herrn
den SIE hatte sich für Gott bereit gehalten und das ist unendlich hoch anzurechnen SIE hatte die Gnade
angenommen ich bin das das ich vor Gott bin die Biene Maja da lieg ich noch weit hinten
#13 Biene Maja 19:49:51 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Antwort Gott verbindet sich vornehmlich mit gereinigten Seelen und Körper das sind die die aus der Bedrängnis
kommen die ihre Kleider sprich Seelen gewaschen in dem Bußsakrament und im Blut des Lammes rein gemacht
haben das sind die die gerettet werden ich bete das das an mir geschied das kann schmerzhaft sein dieser
Vorgang in der Seele da gehört Demut dazu und Bußfertigkeit die Biene Maja
Rorate in der Kathedrale II Wirklich aufgeweckt und aufgeschreckt hat mich dann die dürftige Musik und
der ewig schulmeisterliche Tonfall des Vorstehers der Liturgie. Nomen papae sangallensis autem est J.
R.
Dehnbare Bande Die US-Anglikaner hätten damit die „Bande der gegenseitigen Zuneigung“ der tief gespaltenen
anglikanischen Gemeinschaft verletzt Merkwürdig: eine lesbische „Priesterin“ verletzt „die Bande der
gegenseitigen Zuneigung“ in der anglikanischen Kirche also nicht, eine lesbische Bischöfin dagegen …
#7 Puchil2 † 09:58:31 | Dienstag, 8. Dezember 2009
An turk Ich gebe ihnen in Bezug auf die Widersprüchlichkeiten in der Redaktion völlig Recht und ergänze:
Die Opfer des sexuellen Missbrauchs durch Kirchenmänner in Irland müssen sich völlig verarscht vorkommen,
wenn hier immer von „angeblichen“ Opfern gelabert wird!
Rorate in der Kathedrale Heute früh wurde bei uns das Evangelium (Lk 1,26-38) nicht vollständig verlesen.
Nach Vers 37 war fertig. Zur Ergänzung hier Vers 38: „Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir
geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.“ Man würde meinen, das bedingungslose
JA von Maria sei zentral. Aber eben …
Wie passen die obige Meldung „… Der Bischof reagiert auf Attacken der internationalen Medienkonzerne
wegen angeblich vertuschter Fälle von homosexueller Jugendschändungen …“ mit Artikeln wie www.kreuz.net/article.10228.html
zusammen: „Jahrelang haben die Legionäre Christi – und vor allem ihre neokonservativen Verteidiger –
die Mißbrauchsopfer ihres Ordensgründers als Lügner hingestellt. Nun kommen erste Entschuldigungen.“?
Die Redaktion wird lernen müssen, konsequent zu sein: entweder es wird in allen Fällen für Transparenz
und eine klare Entschuldiguns-, Rücktritts- und Entschädigungspolitik geworben, damit die Kirche ihre
Glaubwürdigkeit wahre oder zurückgewinne, oder die oben dargestellten schwerwiegenden redaktionellen
Widersprüche offenbaren ein rein kirchenpolitisches Interesse, wobei die Opfer des sexuellen Mißbrauchs
offenbar nur dann „ernstgenommen“ würden, wenn es kirchenpolitisch paßt. So nicht, werte Damen und Herren!
Wissen Sie, was unchristlich ist? Pius-Brüder Petrus-Brüder Alter Ritus Neuer Ritus Missbrauch der Liturgie
Geschichtsrevision usw. Das ist doch alles einerlei. Aber wenn Michael Meier, Redaktor für kirchenferne
Belange beim Kirchenhass-Blatt Tagesanzeiger, heute morgen aufgrund einer TV-Sendung schreibt, Abt Marian
Eleganti, der neue Weihbischof von Chur, mache einen besserwisserischen Eindruck und äussere sich tränenreich,
dann ist DAS unchristlich, will heissen, äusserst fies. Aus Äusserlichkeiten auf die Person zu schliessen,
das steht einem Redaktor sowieso nicht an, und einem christlichen Menschen auch nicht, es sei denn, man
sei beim Schmierblatt Tagi angestellt.