Böse sind nur die andern + Papst-Attentäter wird entlassen + Bischof gegen Beichte + Protestanten für Beichte + Heute wäre Christus eine Computer?
Böse sind nur die andern
Vatikan. Papst Benedikt XVI. brachte am gestrigen Fest der Unbefleckten Empfängnis
der Mariensäule im Herzen Roms weiße Rosen aus den vatikanischen Gärten. In einer Ansprache sagte er,
daß die Verschmutzung des Geistes, „genauso gefährlich“ ist wie die Luftverschmutzung: „Die Massenmedien
verleiten uns, uns nur als Zuschauer zu fühlen – als ob das Böse nur die anderen etwas anginge. Dabei
sind wir in Wirklichkeit Akteure – im Guten wie im Schlechten: Unser Benehmen hat Einfluß auf andere.“
Papst-Attentäter wird entlassen
Türkei. Am 18. Januar wird der Papst-Attentäter Mehmet Ali Agca (52)
aus dem türkischen Gefängnis entlassen. Das berichten italienische Medien. Ali Agca schoß 1981 auf
dem Petersplatz auf Papst Johannes Paul II. († 2005). Gegenwärtig sitzt er wegen Beihilfe zum Mord an
einem türkischen Journalisten im Gefängnis. Nach der Haftentlassung will Ali Agca angeblich nach Italien
ziehen. Ein US-Fernsehsender soll ihm zwei Millionen Dollar für ein Exklusiv-Interview angeboten haben.
Bischof gegen Beichte
Kanada. Bischof Martin Veillette von Trois-Rivières in Kanada wird die ungültige
Generalabsolution endlich – aber nur teilweise – abschaffen. Das berichtete die katholische Agentur ‘kipa-apic’.
Der Heilige Stuhl drängt den Bischof seit dem Jahr 2002, die umstrittenen Gottesdienste einzustellen.
Doch Mons. Veillette will diese künftig dennoch, aber „unter strengen Auflagen“ erlauben. Die ungültigen
Feiern sollen „auf Fälle dringender Notwendigkeit“ beschränkt werden. Mons. Veillette glaubt, daß es
wegen der Größe des Bistums und dem angeblichen Priestermangel auch künftig zu ungültigen Bußfeiern
kommen werde. Über ein Dekret der kanadischen Bischofskonferenz gegen die ungültige Kollektiv-Absolution
sagte Mons. Veillette, daß er sich einen „pastoraleren Ton“ gewünscht hätte.
Protestanten für Beichte
Deutschland. Die Einzelbeichte gewinnt in der evangelischen Kirche angeblich eine größere Bedeutung.
Das erklärte der pfälzischen Kirchenpräsidenten Christian Schad laut dem deutschen ‘Evangelischen Pressedienst’.
Schaad sieht eine „leise und allmähliche Wiederentdeckung“ der Einzelbeichte, die bei den Protestanten
allerdings keine sakramentale Kraft besitzt. Der Kirchenspalter Martin Luther habe immer an der Beichte
festgehalten – weiß Schaad. Die Bedeutung der Beichte sei bei den Protestanten erst Ende des 18. Jahrhunderts
stark zurückgegangen.
Heute wäre Christus ein Computer?
„Gott ist ein Pragmatiker. Hätte er vor 2000
Jahren eine Frau geschickt, wäre niemand gefolgt. Heute würde er vielleicht eine Frau schicken.“
Die
neue Generalsekretärin der ‘Sozialdemokratischen Partei Deutschlands’, Genosse Andrea Nahles, im Gespräch
mit der deutschen Boulevardzeitung ‘Bild am Sonntag’.
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31 Lesermeinungen
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Und Sie glauben sicher auch unbesehen, was in der Bild-Zeitung berichtet wird. (Im Gegensatz dazu können
Sie sich dessen ziemlich sicher sein, was im Kirchenrecht steht …)
Keineswegs ist der genannte kanadische Diözesanbischof dem Ap. Stuhl ungehorsam, denn can. 961 § 2 CIC
stellt die Entscheidung über die Zulässigkeit (keineswegs die Gültigkeit) der Generalabsolution in
die Kompetenz des Diözesanbischofs. (Wer sich schon anheischig machen will, die Wahrheit zu verteidigen,
sollte sich vielleicht zunächst anschicken, sie kennenzulernen …)
Wegweisende und wegweisende Bischöfe („weg“ muss verschieden betont werden!) Was Bischof Martin Veillette
von Trois-Rivières in Kanada und viele andere derzeit amtierende Bischöfe betrifft, so ist die momentane
Lage für viele einfache Gläubige schon fast unerträglich geworden: Da gibt es also Bischöfe, die dem
Papst nicht gehorchen; Bischöfe, die dem Lehramt nicht gehorchen; Bischöfe, die dogmatische und moralische
Irrtümer dulden und verbreiten – und sie amtieren weiter!Andererseits gibt es immer wieder (gar nicht
so wenige) treu katholische Priester, die dem Modernismus und dem „Zeitgeist“ nicht gehorchen, sondern
dem HERRN und Seiner Kirche – und sie werden rasant entfernt, „entsorgt“, natürlich mit schön klingenden
Begründungen: „nicht kooperativ“, „nicht teamfähig“, „nicht dialogfähig“, „starr“, „unflexibel“, „spaltend“,
„polarisierend“ usw.! Da taucht doch tatsächlich in uns der Wunsch auf, dass eine der kursierenden Prophezeiungen
(die man nicht glauben muss) wahr wäre: Dass nämlich ein Papst die Seelenschau haben, alle Bischöfe
zu sich rufen und auf der Stelle manche entlassen werde! Die Zeit dafür wäre reif!
#24 hass class † 21:20:42 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
Frauenhasser werden nicht in das Reich Gottes eingehen! – Holocaustleugner, Antisemiten, Islamophobe,
Schwulenhasser, Rassisten und Neonazis jedoch schon.
#22 Jefomowitsch 15:50:41 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
leer… … sind die Kirchenbänke auch in Deutschland. Jedenfalls solange ein Kreuz aufgehangen wurde.
Die Beichte dient IMHO sowieso nur der Kontrolle der Preister und Bischhöfe über ihre Gemeinden. Seit
diese selber lesen können und Obrigkeiten in Frage stellen verliert die Beichte also an Bedeutung.
In der Schweiz werden ständig ungültige GENERALABSOLUTIONSBUSSFEIERN abgehalten – darum sind die Bischöfe
und Priester dort ja auch nicht echt röm.-kath. sondern kochen schon seit Jahrzehnten ihre eigenen Süppchen,
mit dem ERGEBNIS: inzwischen sind sogar diese Gottesdienste so wenig besucht wie Einzelbeichten… Tja,
ein Schuft, wer böses dabei sinnt… IMMERHIN haben die Schweizer mal prima mit diesen Minaretten abgestimmt,
wenigstens da waren sie mal korrekt und ehrlich !!!
#18 Pascal123 11:58:01 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
@Fridericius Deswegen glaubt man ja. Gemeinschaft, Erlösung,Gnade, Glaube,Liebe, Hoffnung. Wenn man nicht
glaubt das es Bevollmächtigte Menschen gibt die Sünden schon auf Erden vergeben können dann brauche
ich nicht zu glauben. Jesus gab Menschen den Auftrag dazu. Wäre auch schon wenn Sie den Glauben anderer
Menschen ob Sie diesen teilen oder nicht repektieren können und sich nicht darüber lustig machen.
#17 Fridericius † 11:31:57 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
Meine Güte, was ein Hündchenglaube! Der auferstandene Christus hat den Aposteln die Vollmacht und den
Auftrag zur Sündenvergebung gegeben. Durch die Priesterweihe wird diese Vollmacht und der Auftrag zur
Sündenvergebung weitergegeben. Die Grundlage der (irdischen) Macht der RKK. Und manche glauben das geute
noch.
#16 Pascal123 11:20:31 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
@lateini Sonst gebe ich Ihnen ja immer recht aber diesmal nicht. Natürlich sind gesandte Apostel oder
andere Würdenträger dazu fähig hier auf Erden von Sünden loszusprechen. Ich gehe ja nicht nur in die
Kirche um Abendsmahlgemeinschaft zu feier. Sondern ich lege meine Sünde in das Amtsgefäss des Priesters
oder wie das woanders auch heissen mag und bekommen in seiner Person als Bevollmächtigter die Sünden
vergeben. Unabhängig davon kann Jesus Christus Sünden vergeben oder auch nicht unabhängig seiner Diener
hier auf Erden. Diese Amtshandlung ist natürlich nicht nur in der RKK gültig vorhanden das wird zwar
bestritten werden aber Sie wissen ja wir beide sind eigentlich Heiden
lateiniheini Ich glaube einfach nicht daran, dass ein normaler Mensch mich von meinen Sünden lossprechen
kann! Sie haben recht. Ein normaler Mensch kann nicht von Sünden lossprechen. Der auferstandene Christus
hat den Aposteln die Vollmacht und den Auftrag zur Sündenvergebung gegeben. Durch die Priesterweihe wird
diese Vollmacht und der Auftrag zur Sündenvergebung weitergegeben. Christus handelt durch seine menschlichen
Diener. Christus vergibt die Sünden. Der Mensch ist Werkzeug in der Hand Gottes.
Man muß schon an einem schweren Dachschaden laborieren, oder zumindest an einer sehr erheblichen Leseschwäche
leiden, wenn man behauptet, die Generalabsolution sei (conditionibus de quibus in can. 961 CIC impletis)
ungültig …
#13 lateiniheini 10:34:18 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
@chico Das ist kein Blödsinn! Ich glaube einfach nicht daran, dass ein normaler Mensch mich von meinen
Sünden lossprechen kann! Und da bin ich weiß Gott nicht der einzige!
Wirrnisse im schweizerischen „Tages-Anzeiger“ von heute „Unsere Mitglieder pflegen einen anderen Lebensstil
als die ultraorthodoxen Juden. Diese kapseln sich von der Gesellschaft ab – denken, nur so könne das
Judentum in seiner reinen Form überleben.“ Dies berichtet Ruth Gellis in der heutigen Ausgabe des Kirchenhass-Blattes
„Tages-Anzeiger“ aus Zürich. Frau Gellis ist Historikerin und bezeichnet sich als „modern-orthodoxe Jüdin“.
Sie verneint „religiösen Fundamentalismus“ ebenso wie „hedonistische Lebenskultur“ Sie ist Projektverantwortliche
für den interreligiösen Dialog in der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ). Zürich ist der Hauptort
des eidgenössischen Standes Zürich, eines Standes, dessen katholische Steuerzahler sich vor allem in
der fundamentalistischen Verneinung der päpstlichen Gewalt und der ultraorthodoxen Vergötterung des
Hedonismus hervortun. Der Bericht von Frau Gellis ist mit einem Farbbild von wundervoll gefertigten Thora-Rollen,
die mit Kronen an der Spitze versehen sind, verschönert. Die Parallele der Abkapselung von der Gesellschaft
zu katholischen Bruderschaften ist nicht zu übersehen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die genannte Abkapselung
per se falsch ist.
#11 Katholisch AB 10:14:42 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
@lateiniheini Was hat wohl der Herr Christus damit gemeint als er mit den Aposteln zusammen war? Jesus
sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem
er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden
vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. (Joh 20,21-23)
@Brandenburgis Da bei den Lutheranern schon in den ersten Generationen das Weihepriestertum verloren ging
(Fehlen der Apostolischen Sukzession) ist auch schon dort die sakramentale Beichtebei ihnen verlorengegangen.
Jedoch sah Luther(z.B. Grosser katechismus) und das Augsburger Bekenntnis die Beichte durchaus noch als
Sakrament.
#8 lateiniheini 09:52:00 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
@brandenburgis Es ist allerdings zu fragen, ob im Luthertum eine tatsächiche sakramntale Lossprechung
existieren kann. Ob es sich bei der Beichte um ein Sakrament handelt oder nicht, ist eher zweitrangig.
Eine Lossprechung von meinen Sünden erfolgt sowieso nur durch Jesus Christus- diese Vollmacht hatten
und haben keine Päpste, Bischöfe und Pfarrer aller möglichen Kirchen und auch Luther hatte diese Vollmacht
nicht! Wenn ich aufrichtig vor Jesus Christus – und nur vor ihm- meine Sünden bereue, dann wird mir vergeben-
egal, was irgendwelche Funktionsträger verschiedenster Kirchen dazu sagen!
#7 Brandenburgis 09:28:44 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
Die sakramentale Einzelbeichte wurde im Protestantismus vor allem durch die zwangsweise Fusion des Luthertums
mit anderen, meist aufklärerischen Gemeinschaften verdrängt. An der Spitze stand bei diesen Gewaltakten
das preußische Königshaus, daß in fast allen seinen Ländern den Lutheranern einen kalvinistischen
Aufklärungsglauben aufzwängte. So entstand der preußische „Unions“protestantismus, der in den Teilen
Deutschlands, die einst preußisch waren, bis heute als „unierte Landeskirche“ existiert. Die Lutheraner
mußten ab ca. 1830 in vielen Teilen Preußens in den Untergrund gehen, zehntausende verließen aus Glaubensgründen
Deutschland und Europa. Es ist allerdings zu fragen, ob im Luthertum eine tatsächiche sakramntale Lossprechung
existieren kann.
#4 Goldengel 09:10:20 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
so, so? „Gott ist ein Pragmatiker. Hätte er vor 2000 Jahren eine Frau geschickt, wäre niemand gefolgt.
Heute würde er vielleicht eine Frau schicken.“ Und ich nehme an, dass natürlich die „moderne Frau“ damit
gemeint sein soll. Ja sicher, er wird sich ne sündengebeutelte Emanze aussuchen. Macht nichts – manche
Frauen, die Komplexe haben, können ja von „ihrer Welt“ weiter träumen. Gott hat eben eine ganz andere
Welt. Eine geistige Welt, welche ganz anders tickt, als diese irdische Welt. Wenn man also meint, dass
Gott ein Pragmatiker war, so bestätigt es doch nur, dass er uns eben einen Christus gesendet hat. Keine
Sorge, meine Damen, Gott wusste schon, was er tat !
@ Krak des Chevaliers Da kann man mal wieder sehen, wie lange Bischöfe brauchen, um dem kirchlichen Lehramt
Gehorsam entgegenzubringen – und auch dann nur mit Einschränkungen und unter Auflagen. Das Problem der
Kirche unserer Tage sind nicht selten die Bischöfe – und das nicht nur in Deutschland und Österreich.
Erzbischof Lefebvre hat den Gehorsam nicht mal bis zum Tod hingekriegt, und die von ihm geweihten Bischöfe
auch nicht: Trotz ausdrücklichen Verbots (auch nach der Aufhebung der Exkommunikation noch einmal bekräftigt)
wildern sie verbotenerweise in der ganzen Welt herum und spenden gegen die Weisung des Papstes Sakramente.
episkopaler Ungehorsam Der Heilige Stuhl drängt den Bischof seit dem Jahr 2002, die umstrittenen Gottesdienste
einzustellen. Doch Mons. Veillette will diese künftig dennoch, aber „unter strengen Auflagen“ erlauben.
Da kann man mal wieder sehen, wie lange Bischöfe brauchen, um dem kirchlichen Lehramt Gehorsam entgegenzubringen –
und auch dann nur mit Einschränkungen und unter Auflagen. Das Problem der Kirche unserer Tage sind nicht
selten die Bischöfe – und das nicht nur in Deutschland und Österreich.