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Inkarnation auch ohne Sündenfall? + Meßverbot aufgehoben + Beichtstuhl angezündet + Vatikanische Christmette vorverlegt + Kardinal tröstete den Gotteslästerer
Inkarnation auch ohne Sündenfall?

Vatikan. Bei der Generalaudienz am Mittwoch sprach Papst Benedikt XVI. über den Heiligen Theologen Rupert von Deutz († 1129). Rupert erkannte, daß die Menschwerdung Christi das wichtigste Ereignis der Weltgeschichte ist. Er glaubte, daß Christus auch ohne Sündenfall Mensch geworden wäre. Die Inkarnation Gottes sei von Ewigkeit her vorgesehen gewesen, damit die ganze Schöpfung Gott lobe und wie eine große Familie Christus liebe.

Meßverbot aufgehoben

USA. Bischof Frederick Bernard Henry von Calgary hat das Meßverbot für die Priesterbruderschaft Sankt Petrus in seiner Diözese aufgehoben. Das berichtete die altgläubige US-Zeitschrift ‘Remnant’. Mons.Henry hat die Alten Messen verboten, weil sich die Petrusbruderschaft weigerte, wegen der Schweinegrippe keine Mundkommunion mehr zu spenden. Seit dem Fest der Immakulta finden die Alten Messen wieder statt. Die Petrusbruderschaft weiß nicht, was den Bischof dazu bewegt hat, seine Meinung zu ändern. Mons. Henry wurde für seine Entscheidung international scharf angegriffen.

Beichtstuhl angezündet

Deutschland. Am Samstag mittag zündeten unbekannte Täter in der Münchner Kirche Sankt Benno die Vorhänge des dortigen Beichtstuhls an. Das berichtete die Regionalzeitung ‘Münchner Abendzeitung’. Die Flammen versiegten von selber. Der Boden des Holz-Beichtstuhls wurde angekohlt. Der Sachschaden beträgt laut Schätzungen der Polizei rund tausend Euro.

Vatikanische Christmette vorverlegt

Vatikan. Die Christmette im Petersdom wird heuer erstmals um zwei Stunden vorverlegt. Benedikt XVI. feiert die Mette nicht um Mitternacht, sondern bereits um 22.00 Uhr. Der Sprecher des vatikanischen Pressesaales, Jesuitenpater Federico Lombardi, sagte der Mailänder Tageszeitung ‘Corriere della Sera’ am Montag, daß der Papst damit in der Weihnachtszeit entlastet werden solle. Die großen Fernsehsender sind über die geänderte Übertragungszeit bereits informiert. Der ‘Corriere della Sera’ berichtete, daß sich der Papst gesundheitlich nur Routinekontrollen unterziehe beziehungsweise Medikamente für den Kreislauf einnehme.

Kardinal tröstete den Gotteslästerer

„Kardinal Schönborn ließ im Dommuseum Hrdlickas Version des Abendmahles nach Pier Paolo Pasolini abhängen, eine derbe Orgie unter Schwulen. Als »Trost« wurde der Bildhauer mit einer Büste der von den Nazis hingerichteten Ordensfrau Restituta Kafka für die Barbarakapelle im Stephansdom beauftragt.“

Aus einem Nachruf zum Tod des österreichischen Stalinisten, Gotteslästerers und Pornographen Alfred Hrdlicka in der österreichischen Tageszeitung ‘Die Presse’.
      
19 Lesermeinungen
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#21   Franz Kappes   10:11:50 | Freitag, 11. Dezember 2009
„Tod ist die Einsamkeit schlechthin“
Irgendwann ist es eben vorbei.
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#20   Wutz †   18:38:03 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Gut, dass der Beichtstuhlzündler gefasst ist
Sonst hätten kreuz.net und die Pius-Brüder womöglich bei der Fernsehfahndungs-Sendung XY beantragt, dass angesichts dieses unglaublichen Verbrechens eine EU-Weite Fahndung nach dem Untäter ausgelöst wird. Und in Erwartung einer überaus hohen Strafe wegen des schrecklichen, entsetzlichen Geschehens wäre der Unhold vielleicht ins nicht-ausliefernde Ausland geflohen, irgendwo in eine südamerikanische Bananenrepublik! Bringt BILD München nun eine Sonderausgabe über die Schrecken in der geschändeten Kirche? Und H.W. Pfarrer Buschor eine Extra-Sendung auf K-TV??
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#19   r.ruhrgebietler   18:05:50 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
wenn die Kleriker
sich den Hlg. Pfr. v. Ars als Vorbild nehmen würden, dann wäre jede Kethechese wertvoll, die Seelen würdevoll sich auf Gott ausrichten!
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#18   Tridentinus   17:59:19 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Auch der sel. Duns Scotus
nimmt an, die Menschwerdung sei auch unabhängig vom Sündenfall erfolgt. Daran ist nichts Befremdliches oder Anstößiges, was das Fragezeichen wohl andeuten soll.
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#17   Mighty Counsellor †   16:18:17 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
crux.ret ist ein Vorreiter der Meinungsfreiheit,
denn es bietet allen Menschen eine elektronische Plattform. Überdies ist die Website technisch hervorragend gemacht. Muss auch mal gesagt sein.
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#16   Pontifex   14:46:03 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Wie wäre es,
wenn alle Dummschwätzer, Juden- u. Schwulenhasser, Holocaustleugner und wie sie alle sein mögen, statt hier das Internet zu verseuchen, eine Kirche aufsuchen um dort Buße zu tun?! Das hätte dann noch die positive Nebenwirkung, dass keine Bösewichte auf die Idee kommen, dort Beichtstühle abzufackeln, oder ins Weihwasserbecken zu pinkeln.
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#15   FXaver   13:33:17 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Ich geniesse immer wieder die sprachlichen Ergüsse der Autoren hier.
Die Flammen versiegten von selber.
Flammen erlöschen – Quellen und Bäche versiegen.
Und die tun das auch nicht „von selber“ sondern von selbst.
SCNR
X.
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#14   Mighty Counsellor †   13:15:02 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Lieber Herr Eigerhar, der „Tages-Anzeiger“
ist weder demokratisch, noch undemokratisch; er ist einfach Müll. Diesen Schluss ziehe ich aus fünfundzwanzig Jahren Lektüre des Tagi, selbstverständlich ohne Abo, sondern immer im Kaffeehaus. Irgendein Schauer muss einen ja am frühen Morgen wach machen, nebst der Tasse Kaffee.
Ausnahme: Die Karikaturen von Schaad sind einfach Klasse.
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#12   engelhardt †   12:32:57 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Nachrichten?
Der Beichtstuhl wurde am 7.12. angezuendet und er Taeter am 8.12. gefasst.
www.abendzeitung.de/muenchen/151624
kreuz.net berichtet am 10.12. ueber den Brand, nicht ueber die Verhaftung des Taeters.
Grandiose journalistische Arbeit!
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#11   l'alleanzadifensivaperlaverità   12:21:24 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Thank you!
Thank you, bishop Henry!
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#10   Wutz †   11:45:51 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Beichtstuhl in Flammen: Auweihgeschrien!
Der altböse Feind – wie ernst er’s jetzt meint
Mit Feuer und viel List
In München er nun ist
Mit höllischer Flamm
Den Beichtstuhl setzt in Brand
Das ist das bös Signal
Das Abendland kommt zu Fall!
Mal im Ernst: Die Sache wird aufgebauscht, als wenn ein Apokalyptischer Reiter alle Münchner Kirchen abgefackelt hat. Auf die Fakten reduziert: Ein Lappen vor einem Holzkasten ist aufgebrannt. Gewiss, es ist fies, wenn sowas in einer Kirche gemacht wird – und auch das Pinkeln in der Kirche ist von Übel. Aber: viel fieser übler wird der Kirche durch Hass-Texte geschadet, wie sie hier zum Beispiel gegen den guten Hrdlicka zu lesen sind.
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#9   eigerhar †   11:16:31 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Zürich
@M-C
Ach, die Stadt Zürich erhält einen Weihbischof? Ist die Stadt Zürich ins Alte Deutsche Reich zurückgekehrt und hat sich einem geistlichen Herrscher unterworfen?
Gut gesagt!
Der Kanton Zürich (zu dem auch die Stadt) gehört hat nämlich insgesamt die Minarett-Initiative angenommen (also gegen die Minarette gestimmt).
Die Stadt hat stimmrechtlich überhaupt keine Bedeutung, sondern nur der Kanton (Stand).
Der Weihbischof ist für alle Zürcher zuständig, also nicht nur für die in der Stadt.
Der Tagesanzeiger ist also undemokratisch!!
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#7   Mighty Counsellor †   10:32:24 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Wirrnisse im Schweizer „Tages-Anzeiger“ von heute
„Die Stadt Zürich, die das Minarettverbot mit 63.7 % verworfen hat, erhält einen Weihbischof, der für das Verbot war. Dass sich die Bischofskonferenz dezidiert gegen die Initiative ausgesprochen hat, hinderte Marian Eleganti nicht daran, Ja zu stimmen.“
Dies berichtet der kirchenferne „Tages-Anzeiger“ ein der heutigen Ausgabe.
1. Ach, die Stadt Zürich erhält einen Weihbischof? Ist die Stadt Zürich ins Alte Deutsche Reich zurückgekehrt und hat sich einem geistlichen Herrscher unterworfen?
2. Jeder Schweizer ist frei, wie er abstimmen will. Der eidgenössische Souverän herrscht (konstitutionell legitimiert) willkürlich durch das Notieren eines Ja oder Nein auf dem Stimmzettel. Die Glieder des Souveräns sind nicht gehalten, auf die Communiqués der Bischofskonferenz zu achten. (Wie sollen die Glieder diese auch mitbekommen? Gepredigt werden die Communiqués ja nicht. Es bliebe höchstens der Besuch von äusserst dubiosen Websites wie kath.ch usw.)
3. Marian Eleganti ist (noch) nicht Mitglied der Bischofskonferenz.
„Eleganti, der … die Rehabilitierung der reaktionären Lefebvre-Bischöfe durch den Papst freudig begrüsste.“
Eleganti freut sich, wenn der Papst eine Beugestrafe aufhebt.
„Mit seinem antimodernistischen Kurs weiss sich Huonder auf der Linie von Papst Benedikt und dessen weltfernem Religionsbegriff.“
Glücklicherweise hat der Papst einen weltfernen Religionsbegriff. Nur so ist genügende Distanz zum postmodernen Hedonismusfaschismus der „schwachen Vernunft“ :-D möglich…
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#6   Franz Kappes   10:16:11 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
@Domenico
U-Bahnhöfe in München? Schlechte Assoziationen.
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#5   Domenico Tuttisanti   10:14:13 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Zu dem Beichtstuhlfall
ist einiges hinzuzufügen!
St. Benno in München liegt in der sog. Maxvorstadt, d.h. im Stadtzentrum („Vorstädtisch“ ist da nichts mehr – zwei U-Bahnstationen zum HBF!) Die riesige neoromanische Kirche wird jedoch laufend zum Anschlagsziel von offensichtlich kirchenfeindlichem Vandalismus: dazu gehören Farbbeutelanschläge, Abfallentsorgung vor der Kirchtüre, Urinieren ins Taufbecken und eben die aktuelle Brandstiftung:
www.abendzeitung.de/az-aktuell/151203
Diese Meldung ist deswegen ein wichtiges Indiz für die schleichende Entchristlichung, weil in früheren Zeiten ein so zentraler und repräsentativer Kichbau www.st-benno-muenchen.de/…s/St.benno%20009.htm wie St. Benno im Tagesverlauf durchgehend von Betern aufgesucht worden wäre und auf diese Weise die Kirchenfrevel bereits bei ihrer Verübung nicht unbemerkt geblieben wären. Die blosse Anwesenheit von Gläubigen in der Kirche hätte solche Taten verhindert.
Eine durchgehend leere Kirche dagegen bietet sich den Christentumshassern als geeignetes Betätigungsfeld dar…Fast fühlt man sich an das Sonett von R. Schneider erinnert: „Allein den Betern kann es noch gelingen …“
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#4   Franz Kappes   10:07:01 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Teilhard de Chardin
Wer kennt den?
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#3   Chris   09:49:46 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Hridlitschkas Unvollendete
Eine Werk ist er ja noch schuldig,
das Mahnmal für 60 Millionen kommunistische Todesopfer.
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#2   Wutz †   09:41:17 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Gott nehme den guten Hrdlicka auf
in sein himmlisches Reich. Dieser Künstler hat das kulturelle Geschehen bereichert, hat viele Menschen zum Nachdenken angeregt, hat seine ihm von Gott geschenkten Gaben vortrefflich gebraucht, hat wahrhaft Ernst zu nehmende Werke geschaffen, für die wir ihm dankbar sein sollten. Pfui über jene, die ihn hier in dem oben zu lesenden „Artikel“ verunglimpfen!
Anmerkung zum angezündeten Beichtstuhl: Danke dafür!! Wirklich eine äußerst wichtige Meldung für dieses weltweit beachtete Forum. Ich möchte mich dem anschließen und etwas gleichfalls Bedeutendes vermelden: Auf meinem Klo ist gestern eine Glühbirne durchgebrannt. Nun muss ich eine neue Kaufen. Der Schaden beziffert sich auf etwa 2 Euro!
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#1   Franz Kappes   09:40:32 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Rede über de Chardin
Da hat er bestimmt auch was zu zusagen.
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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