Schweiz
Ein selbstverliebter wehleidiger Zivil-Dominikaner
Großspurig klopft er Sprüche von Toleranz und Allversöhnung. Doch sobald jemand nicht tut oder denkt, was er will, bekommt er einen kleinkarierten Wutanfall.
Pater Hofstetter auf der Webseite der Gemeinde Oberrieden
Pater Hofstetter auf der Webseite der Gemeinde Oberrieden
(kreuz.net) Der Schweizer Zivil-Dominikaner Pater Viktor Hofstetter (67) hat in einem Leserbrief für das antikirchliche Züricher Lokalblatt ‘Tages-Anzeiger’ eine wütende Attacke gegen den designierten Churer Weihbischof, Mons. Marian Eleganti, geritten.

Pater Hofstetter war zehn Jahre Mitglied der Generalleitung des dekadenten Dominikanerordens in Rom. Heute ist er Vikar an der Mission catholique de langue française in Zürich.

Großspurig erklärte er noch im Februar 2007 im Pfarrblatt von Bern: „So darf ich mit erhobenem Haupt sagen, mein Leben als Dominikaner ist immer mehr ein Leben in Freundschaften geworden.“

Inzwischen hat sich sein Leben offensichtlich dem Haß zugewendet: „Schlag ins Gesicht“ tituliert er wehleidig seinen verbalen Rundumschlag gegen die Ernennung des neuen Weihbischofs.

Wie üblich bei altliberalen Stellungnahmen beginnt Pater Hofstetter mit einem langatmigen Eigenlob:

„Als einer, der mit vielen anderen seit über 25 Jahren in Zürich Seelsorge bei den Menschen mit bewußt ökumenischer Ausrichtung und im interreligiösen Dialog zu leben versucht“ – empfinde er die Ernennung von Abt Eleganti durch Bischof Vitus Huonder als „Schlag ins Gesicht“.

Der Weihbischof wurde nicht vom Churer Bischof, sondern von Papst Benedikt XVI. ernannt.

Der tobende Pater rechtfertigt sein emotionales Durcheinander mit der diffamierenden Andeutung, daß er „eigentlich genug über den neuen Mann und jene, die ihn vorgeschlagen haben“, wisse.

Er beschuldigt den Weihbischof, vor einer Dämonisierung der Schweizer Minarettgegner gewarnt und in diesem Sinn von einem Grund gesprochen zu haben, „ein Ja für die Minarett-Initiative in die Urne zu legen“.

Die demokratische Position des Weihbischofs bringt den Dominikaner völlig aus dem Häuschen:

Das sei „für jeden vernünftigen Menschen eine Ungeheuerlichkeit, wenn man bedenkt mit welch’ unsäglicher Hetz- und Lügenkampagne die Initianten die Ängste im Volk geschürt haben“ – tobt er nur noch.

Der durchgedrehte Dominikaner gerät immer mehr außer Kontrolle: „Daß es zum Teil die gleichen Leute sind, die in den 80er Jahren mit sogenannt christlichen Werten die Apartheid-Politik Südafrikas bei uns gegen die große Mehrheit der Kirchen verteidigten, macht das Ganze nur noch bedenklicher“ – dämonisiert er.

Anschließend wird er pastoral und gibt den – wie er hofft – „vielen enttäuschten Menschen“ frömmlerisch ein Trostwort „meines großen Mitbruders“ Meister Eckhart mit auf den „schwierigen Weg“ – wie er sich in altliberalem Selbstmitleid ausdrückt:

„Und darum laß Dir Deinen Gott nicht abreden noch wegpredigen […]. Gelüstet’s doch unsern Herrn danach, daß er in dem Menschen und bei dem Menschen wohne.“

Ein Glück, daß der echte Meister Eckhart seit dem Jahr 1328 tot ist. Er würde seinem verbürgerlichten, kirchenfeindlichen dominikanischen „Mitbruder“ eine Ohrfeige knallen.
      
50 Lesermeinungen
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#54   Mighty Counsellor   19:12:26 | Freitag, 11. Dezember 2009
Hiob, herzlichen Dank für den Tipp.
Bevor ich mir aber Drewermann ansehe und anhöre, gehe ich mich betrinken. Empfehlenswert: Boston Ice Tea. (Man fühlt sich wohlig-warm, ohne einen Rausch zu haben.)
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#53   Job   19:09:55 | Freitag, 11. Dezember 2009
@Mighty Counsellor:
Als Nuscheln würde ich die Sprechweise von Herrn Drewermann nicht bezeichnen. Es ist eher so ein unendlicher, von „Ähs“ und dergleichen freier (insofern in Teilen von mir durchaus bewundert), scharfe Betonungen meidender Singsang. Lebensfreude oder Humor sind nicht Teil der Sprechmelodie. Sicher gibt es Ausschnitte auf „Youtube“, mit deren Hilfe Sie sich selbst ein Urteil bilden mögen.
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#52   Lorenz   19:02:10 | Freitag, 11. Dezember 2009
Wo ist das Argument?
Was hat der Allerlösungsphantast an S.E. Eleganti auszusetzen?
Was disqualifiziert den Weihbischof für sein Amt?
Kreuz.net sollte hier weiter recherchieren.
Es bleibt mir nach mehreren Jahren Kreuz.net-Leserschaft ein Rätsel. Was treibt einen denkenden Menschen dazu, dem hier so bezeichneten Altliberalismus anhänglich zu sein.
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#51   Mighty Counsellor   13:50:50 | Freitag, 11. Dezember 2009
Leider nenne ich Television,
wie schon mitgeteilt, nicht mein Eigen. Einer meiner Freunde (namens Fama) flüsterte mir mal, Herr Drewermann trage stets Pullover und nuschele ein wenig. Sahen die 1000 Augen richtig?
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#50   clarissa colonia   00:22:20 | Freitag, 11. Dezember 2009
Nun, werter Rabe, …
… Sie schrieben:
„Oder nehmen wir Eugen Drewermann, der ja die Humanität in Person ist und dennoch einer der bruatasten Menschen die ich mir nur denken kann.“
Gewähren Sie mir die Freiheit, erst einmal positiv das Gemeinsame und Verbindende würdigen zu dürfen: Der Herr Privatdozent Dipl.-Psych Dr. theol. habil. Eugen Drewermann hat – wie Sie – erwiesenermaßen keinen blassen Schimmer von Exegese. Beide haben Sie eine Ahnung von diesem Umstand, was bei Ihnen wie bei ihm Gefühle auslöst.
Der Unterschied liegt einzig darin, daß er sein Defizit mit emotionaler Pseudopsychologie zu kaschieren sucht, Sie mit pseudoemotionalem Gelaber.
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#49   gelobtseijesus   00:08:01 | Freitag, 11. Dezember 2009
Meister Eckhart
Ein Glück, daß der echte Meister Eckhart seit dem Jahr 1328 tot ist. Er würde seinem verbürgerlichten, kirchenfeindlichen dominikanischen „Mitbruder“ eine Ohrfeige knallen.
Ihr glaubt vielleicht, Meister Eckhart wäre heute Redakteur bei den +netten? :-D :-D :-D
Schon wieder eine Ohrfeige.
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#48   Mighty Counsellor   22:58:05 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Sie haben Recht, lustige Witwe,
vor allem wenn man da ans Mittelalter zurückdenkt. Allerdings darf ich sagen, dass ich nie verstehen werde, was die Progressiven gegen die wunderschönen Gewänder der Prälaten haben.
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#47   lustigeWitwe   22:53:26 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
ich meine damit
die selbstgerechten oberhäupter größerer kirchenvereinigungen die sich gerne mit gold schmücken und teure stoffe tragen
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#46   Mighty Counsellor   22:46:40 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Werte Lustige Witwe,
wen oder was meinen Sie mit „Bonzen“?
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#45   lustigeWitwe   22:24:17 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
ich denke
jesus christus hätte mit weltlichen, sich selbst zu göttern erhöhenden, bonzen nicht allzuviel am hut gehabt.
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#44   Mighty Counsellor   22:17:39 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Politische Rechte in der Schweiz
Das sei „für jeden vernünftigen Menschen eine Ungeheuerlichkeit, wenn man bedenkt mit welch’ unsäglicher Hetz- und Lügenkampagne die Initianten die Ängste im Volk geschürt haben“ – tobt er nur noch.
Ja, lieber Herr Hofstetter, hätten Sie sich halt wehren müssen. Dafür gibt’s (irdische) Gerichte. Und überdies: Was hätte wohl Jesus Christus gesagt (eine beliebte Frage in diesem Forum), wenn Sie die Ernennung eines Menschen zum Weihbischof als „Schlag ins Gesicht“ bezeichnen – und dies noch öffentlich?
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#43   l'alleanzadifensivaperlaverità   21:58:46 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Danke, Hl. Vater, für den neuen Weihbischof!
Warum haben Sie sich „verkleidet“, Herr P.Viktor? Schämen Sie sich, Priester zu sein? Oder wollten Sie es doch vermeiden, sich schämen zu müssen, als Priester kenntlich zu sein und zugleich über einen vom Papst ernannten Weihbischof herzufallen?
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#42   Vox e luce   20:02:50 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
an Rabe
Wieso ist Drewermann brutal?
Ich glaube ja, dass es einem nur so vorkommt, als ob solche Leute besonders grausam sind. Einfach aus dem Grund, weil sie einen Job machen, der harte Entscheidungen fordert. Das steht im Widerspruch zu dem, für was sie eigentlich eintreten.
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#41   FXaver   18:54:07 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Nichts gegen Claudius
aber die schönste Beschreibung der aufziehenden Nacht stammt vom Schwaben (bin auch einer) Hölderlin:
Erhabene Trauer, und doch versinkt der Text nicht in Melancholie, da schimmert etwas Tröstliches, Unsagbares und Unfassbares durch – Göttliches!
Der Titel „Brot und Wein“ bezieht sich auf das letzte Abendmahl!
Bitte (halb)laut lesen, der Rhythmus gehört zum Gedicht.
–---------------------------------
Brot und Wein
Rings um ruhet die Stadt; still wird die erleuchtete Gasse,
Und, mit Fackeln geschmückt, rauschen die Wagen hinweg.
Satt gehn heim von Freuden des Tags zu ruhen die Menschen,
Und Gewinn und Verlust wäget ein sinniges Haupt
Wohlzufrieden zu Haus; leer steht von Trauben und Blumen,
Und von Werken der Hand ruht der geschäftige Markt.
Aber das Saitenspiel tönt fern aus Gärten; vielleicht, dass
Dort ein Liebendes spielt oder ein einsamer Mann
Ferner Freunde gedenkt und der Jugendzeit; und die Brunnen,
Immerquillend und frisch rauschen an duftendem Beet.
Still in dämmriger Luft ertönen geläutete Glocken,
Und der Stunden gedenk rufet ein Wächter die Zahl.
Jetzt auch kommet ein Wehn und regt die Gipfel des Hains auf,
Sieh! und das Ebenbild unserer Erde, der Mond
Kommet geheim nun auch; die Schwärmerische, die Nacht kommt
Voll mit Sternen und wohl wenig bekümmert um uns,
Glänzt die Erstaunende dort, die Fremdlingin unter den Menschen
Über Gebirgeshöhn traurig und prächtig herauf.
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#40   DerRabe   18:41:09 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Das Sinnbild vollkommener…
…Betroffenheitskultur ist und bleibt für mich die ehemalige Ministerin Süßmuth, die immer zur Stelle war wenn es um Betroffenheit ging und darum „Queen of Betroffenheit“ genannt wurde.
Gerade solche Leute sind aber besonders grausam und brutal, wenn es um das Leben anderer geht. Süßmuth hat den § 218 ganz wesentlich mitbestimmt und trat stark für de 12. Woche Regelung ein.
Oder nehmen wir Eugen Drewermann, der ja die Humanität in Person ist und dennoch einer der bruatasten Menschen die ich mir nur denken kann.
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#39   lustigeWitwe   18:23:45 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
brutusbrutalis
ich find diese homepage bemerkenswert. allerdings nicht im positiven sinne. ich frage mich nach welchen kriterien die hier veröffentlichten texte ausgewählt werden. nach wissenschaftlichem anspruch ja wohl kaum, ebensowenig scheinen rhetorische kenntnisse von großer bedeutung zu sein…
kann mich mal jemand aufklären? O:)
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#36   IZAAC   17:25:52 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Ich kenne Herrn Abt Eleganti nicht…
„Als einer, der mit vielen anderen seit über 25 Jahren in Zürich Seelsorge bei den Menschen mit bewußt ökumenischer Ausrichtung und im interreligiösen Dialog zu leben versucht“ – empfinde er die Ernennung von Abt Eleganti durch Bischof Vitus Huonder als „Schlag ins Gesicht“.
…aber der Mann muß wirklich Katholisch sein !
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#35   Brandenburgis   16:42:38 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
@Pontifex: Wieso bezichtigen Sie mich
ohne jeden Anhaltspunkt der Lüge? Das ist unfein. Ich lese sogar häufig Bücher und Schriften aus dem Umkreis der deutschen Mystiker und noch ältere Werke. Hier z. Eckarts Schriften aus dem Eugen Diederichs Verlag, darinnen z. B. „Gottes Reich ist nahe“, „Von der Erneuerung am Geiste“, „Vom Schauen Gottes und von Seligkeit“ etc. etc.
Bei Reclam gibt es auch „Deutsche Predigten“, zweisprachig, wenn man so will, herausgegeben von Uta Störmer-Caysa (eine überforderte Dame), habe ich auch alle schon mit Genuß gelesen, z.B. „beati pauperes spiritu“, „in illo tempore missus est angelus Gabriel a Deo“ etc… Sehr preiswert, das kann ich nur jedem empfehlen, wenn es auch vielleicht nicht in jeder Hinsicht orthodox ist. Seuse ist auch empfehlenswert.
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#34   Mighty Counsellor   15:52:57 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
@ Sefirot 14:56
Ja, über das grosszügige Erbarmen Gottes können wir menschlichen Zwerge nur spekulieren.
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#33   Pontifex   15:34:21 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
@Brandenburgis
Sie wollen doch wohl nicht uns ernsthaft vorlügen, Meister Eckhard gelesen zu haben?! Sie Kleingeist, Sie!
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#32   Arkanum/kreuts.net †   15:31:23 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
ähm, mit Verlaub …
täusche ich mich jetzt oder …
Er beschuldigt den Weihbischof, vor einer Dämonisierung der Schweizer Minarettgegner gewarnt und in diesem Sinn von einem Grund gesprochen zu haben, „ein Ja für die Minarett-Initiative in die Urne zu legen“.
Die demokratische Position des Weihbischofs bringt den Dominikaner völlig aus dem Häuschen:
… hatte selbige Redaktion nicht vor kurzem noch wie ein Rohrspatz über das Minarettverbot geschimpft? www.kreuz.net/article.10248.html Welche der beiden Nachrichten ist nun die katholische?
Fragen über Fragen! :-S
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#31   Brandenburgis   15:29:56 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Meister Eckhard
ist tatsächlich mit Vorsicht zu genießen. Es ist allerdings wohl keine Sünde, ihn zu lesen und seine Schriften zu genießen. Ich wüßte gern, aus welchem Hochheim er denn ist.
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#30   siggi666 †   15:18:31 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Lebt der Viktor im Zölibat?
Oder darf der sich mit mir zum Kaffee treffen?
:-P der ist süß
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#29   clarissa colonia   15:15:13 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Ob damit etwa jener Bruder Eckhardt gemeint ist, …
„Ein Glück, daß der echte Meister Eckhart seit dem Jahr 1328 tot ist. Er würde seinem verbürgerlichten, kirchenfeindlichen dominikanischen „Mitbruder“ eine Ohrfeige knallen.“
… von dem mit der Bulle „In agro dominico“ (27. März 1329) 28 Sätze zur Christologie und Eschatologie verurteilt worden sind?
Ob das ein so guter Zeuge ist … (aber vielleicht hat’s die Redaktion ja nur mal wieder nicht besser gewußt …)
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#28   sacerdos helveticus   15:05:15 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
@Pontifex
Sie schrieben:
Übrigens,die Dominikaner haben keine Abtsverfassung! Ja, ja, unsere allinformierte „Redaktion“ schießt einen Vogel nach dem anderen ab.Wo wird denn das in dem Artikel implizit oder explizit gesagt? Habe nach längerem Suchen nichts dementsprechendes gefunden!
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#27   Pontifex   15:04:36 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
@Organist
Danke für den Hinweis! Sie haben recht. Allerdings macht das die Leistungen der sog. „Redaktion“ auch nicht besser.
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#26   hieronymus333   15:04:13 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Wozu die Erschütterung
als ob das etwas Neues wäre, so sind doch alle Priester. Entweder sie drohen mit Höllenstrafe oder sie werden cholerisch falls ihre Wünsche nicht erfüllt werden. Beispiele gibt es doch genug. Der Bischof beachtet mich nicht, also nehm ich mir eine Frau, dann beachtet mich nicht nur der Bischof. Der Papst beachtet mich nicht, also quatsch ich solange Dummzeug oder begehe Steuerhinterzug bis ich Kardinal werde usw.
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#25   LandorganistII   15:02:59 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
@Pontifex
Euer Heiligkeit verwechseln etwas. Ein Abt wurde zum Weihbischof ernannt, der Dominikaner ist selbstredend kein Abt!
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#24   Pontifex   15:00:42 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Übrigens,
die Dominikaner haben keine Abtsverfassung! Ja, ja, unsere allinformierte „Redaktion“ schießt einen Vogel nach dem anderen ab.
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#23   Sefirot   14:56:10 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Mighty Cousellor: Das weiß ich nicht definitiv,
dass es de Apostastasis geben wird. Trotzdem könnte ich sie mir vorstellen und dass sie G*tt beabsichtigt hat, wenn er schon der Herr des Universums ist.
Die Allversöhnung abzulehnen oder gar zu verwerfen, wie es die Provinz-Synode getan hat, ist doch nur
der misslungene menschliche Versuch, dem Herrn des Universums Grenzen zu setzen. Er ist ähnlich unglücklich wie die Schnecke im Kampf gegen einen daher donnernden ICE. Sie wird ihn nicht aufhalten…
Ich weiß, der Vergleich hinkt mächtig… :-)
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#22   Mighty Counsellor   14:42:12 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Erstaunlich ist doch,
dass in Zürich niemand Abt Marian kennt und doch alle auf ihn eindreschen.
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#21   Gotthard   14:41:08 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Beispiel für Argumentation
Pater Hofstetter war zehn Jahre Mitglied der Generalleitung des dekadenten Dominikanerordens in Rom.
Die angebliche Dekadenz des Dominikanerordens wird in diesem Artikel wunderbar abgeleitet und nachgewiesen.
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#20   Mighty Counsellor   14:38:53 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Lieber Herr Sefirot,
wissen Sie, ob es eine Allversöhnung geben wird? Hätte daran ein ganz privates Interesse.
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#19   siggi666 †   14:37:44 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Viktor Hofstetter sieht total süß aus!
Also mit dem würd ich gerne mal ne Tasse Kaffee trinken.
;-)
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#18   engelhardt †   14:35:47 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Anfall
Doch sobald jemand nicht tut oder denkt, was er will, bekommt er einen kleinkarierten Wutanfall.
Da feuert jemand Artillerie im Glashaus ab.
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#17   Pontifex   14:34:59 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Der Artikel
ist einfach nur albern! Der Verfasser scheint sich dessen bewusst zu sein, sonst würde er nicht anonym hetzen!
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#16   Sefirot   14:34:15 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Das ist doch der typische Fall
einer Provinzmeinung. Niemand in der großen weiten Welt kennt sie und weiß dass die Allversöhnung verurteilt worden sein soll, auch wenn es im LTHK steht.
Also kann sie nicht von tragender Bedeutung sein… halt Provinz!
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#15   Mighty Counsellor   14:27:48 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Verurteilung der Apokatastasis
„Die Strafe der bösen Geister und gottlosen Menschen sei nur zeitlich und werde nach bestimmter Zeit ein Ende nehmen, und dann komme eine völlige Apokatastasis der bösen Geister und gottlosen Menschen.“ wurde auf der Provinzialsynode in Konstantinopel (543) verurteilt. (LThK³ 1,823)
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#14   Brandenburgis   14:25:37 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Die Kirche vertritt meine Posiiton
zwischen Augustinus und Pelagius.
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#13   Gotthard   14:19:24 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Argumente?
Von Argumentation hat er sich längst verabschiedet und praktiziert nur noch Anschuldigung.
Die Redaktion hält von Argumenten schon lange nichts mehr – –---
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#12   Mighty Counsellor   14:18:50 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Hat denn nicht der heilige Augustinus
gegen Pelagius Position bezogen? Und wird diese Position nicht auch von der Kirche vertreten?
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#11   Sefirot   14:16:12 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Im ganzen Zweiten Testament steht kein
Jota davon, dass Apokatastatis (=Allversöhnung) angeblich unchristlich sein soll. Es gibt über di Allversöhnung als solche noch nicht einmal ein
Dogma der heiligen Kirche…
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#10   noch ein Landorganist   14:12:49 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Gotthard
hat es sich schon seit einiger Zeit angewöhnt, nur noch Sprachklumpen in den Ring zu werfen. Von Argumentation hat er sich längst verabschiedet und praktiziert nur noch Anschuldigung.
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#9   Mighty Counsellor   14:02:51 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
sigi666,
Sie sollten sich nicht über Christgläubige lustig machen.
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#8   siggi666 †   14:01:58 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Bembel
Sie sitzen wohl in der Kirche und halten alle die nicht mit Ihnen da drinnen sitzen für bekloppt…
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#7   Mighty Counsellor   14:01:41 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Bembel,
Sie sollten sich nicht über Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen lustig machen.
Redaktion benachrichtigen
#5   Gotthard   13:59:06 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
durchgedreht
Der durchgedrehte Dominikaner gerät immer mehr außer Kontrolle:
Durchgedreht ist die Redaktion -und sonst niemand!
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#4   Rufer48 †   13:58:40 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Adventskalender – 10. Dezember
„Da alle Menschen eine geistige Seele haben und nach Gottes Bild geschaffen sind, da sie dieselbe Natur und denselben Ursprung haben, da sie, als von Christus Erlöste, sich derselben göttlichen Berufung und Bestimmung erfreuen, darum muss die grundlegende Gleichheit aller Menschen immer mehr zur Anerkennung gebracht werden. Gewiss, was die verschiedenen physischen Fähigkeiten und die unterschiedlichen geistigen und sittlichen Kräfte angeht, stehen nicht alle Menschen auf gleicher Stufe. Doch jede Form einer Diskriminierung in den gesellschaftlichen und kulturellen Grundrechten der Person, sei es wegen des Geschlechts oder der Rasse, der Farbe, der gesellschaftlichen Stellung, der Sprache oder der Religion, muss überwunden und beseitigt werden, da sie dem Plan Gottes widerspricht.“
Die pastorale Konstitution über die Kirche in der Welt von heute
Gaudium et spes
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#3   Mighty Counsellor   13:56:47 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Meister Eckhart, das war doch der,
der den Sohn Gottes im eigenen Ich erkannte. Das ist akatholisch und unchristlich zugleich.
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#1   Mighty Counsellor   13:50:41 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Allversöhnung (apokatastasis)
ist absolut unchristlich. Das glauben die Mormonen.
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