09:30:04 | Montag, 14. Dezember 2009
Der skandalöse Österreich-Aufenthalt des Schwerverbrechers wäre eine gute Gelegenheit, ihn zu verhaften und der Justiz vorzuführen.

Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak
(kreuz.net) „Wieso Nein zum Besuch? Der Verbrecher sollte verhaftet werden!“ Das erklärte der Blog
‘Eiserne
Krone’ zum heutigen Besuch des israelischen Verteidigungsministers und Kriegsverbrechers
Ehud Barak in
Wien.
Barak reiste auf Einladung des österreichischen Kriegsministers, Genosse Norbert Darabos (45),
in die Alpenrepublik.
‘Eiserne Krone’ veröffentlichte ein Bild von Barak, wie er im Jahr 1978 die Leiche
der bei einer militärischen Operation getöteten palästinensischen Freiheitskämpferin Dalal Mughrabi
(1959-1978) an den Haaren zieht, verstümmelt und entblößt.
Frau Mughrabi war die Tochter eines Palästinensers
aus Jaffa, der von den Israelis mit Gewalt aus seiner Heimat vertrieben wurde. Sie starb bei einer palästinensischen
Rache-Aktion gegen Israel – wie sie in diesem Gebiet auf beiden Seiten üblich ist.
Mörder von Kindern
und FrauenIm Juni 2007 verhängte Barak eine Blockade über die 1,5 Millionen Bewohner von Gaza.
Die
Blockade, die im Jahr 2009 andauerte, ist nach internationalem Recht eine kollektive Bestrafung. Sie hat
ernsthafte Lebensmittel- und Brennstoffknappheit verursacht, zu unregelmäßiger Trinkwasser- und Stromversorgung
geführt, den Betrieb von Kläranlagen unterbrochen, und eine Verknappung von Arzneimitteln und lebensnotwendigen
medizinischen Geräten verursacht.
Am 27. Dezember 2009, ordnete der Kriegsverbrecher die Bombardierung
der Bevölkerungszentren Gazas an.
Die
Angriffe umfaßten Hunderte von Kampfflugzeugen, die Hunderte Tonnen
von Bomben auf die Siedlungen in Gaza abwarfen.
Mindestens 1300 Personen – Männer, Frauen und Kinder
wurden getötet und 5300 verletzt.
Schulen,
Krankenhäuser und UN-Einrichtungen wurden gezielt angegriffen.
Ärzteteams wurden beschossen und daran gehindert die Verwunderten herauszuschaffen.
Am 10. Dezember
2008 wurde vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag eine formelle Strafanzeige libanesischer Rechtsanwälte
gegen Barak und vier weitere israelische Verdächtige eingereicht.
Barak ist von weißer Rasse, ungefähr
65 Jahre alt, unterdurchschnittlich groß. Er besitzt graues Haar, braune Augen und trägt eine Brille.
Jeder, der Informationen über den Aufenthalt des Verdächtigen besitzt, ist gebeten sofort einen Menschenrechtsanwalt
oder die nächste Polizeidienststelle zu kontaktieren.
Gleich und gleichBei seinem Wiener Besuch wird
Barak auch dem dortigen
Blut-Bürgermeister, Michael Häupl, eine hohe jüdische „Ehrung“ um den Hals
hängen.
Über den Skandal-Besuch des rechtsextremen Kriegsverbrechers schreibt die italienische Organisation
‘Campo Antiimperialista’ – ein als Zusammenschluß politischer Gruppen der radikalen italienischen Linken
gegründetes länderübergreifendes Bündnis:
„Die Zusammenarbeit der österreichischen Regierung mit
der rechtsradikalen israelischen Regierung Netanyahus ist ein Skandal.“
Zwar seien die vorhergehenden
israelischen Regierungen nicht besser gewesen: „Dennoch ist es angesichts des politischen korrekten Duktus
gegen Rechts mehr als zynisch, daß dieser für Israel nicht gilt.“
Noch zynischer sei die Zusammenarbeit
auf Ebene der Kriegsministerien.
Widerstand in der BevölkerungDie Organisation stellt fest, daß das
israelische Militär bekannterweise palästinensisches Land seit Jahrzehnten völkerrechtswidrig besetzt
hält, die Bevölkerung mit militärischen und anderen Mitteln brutal unterdrückt sowie seit bald drei
Jahren auch den Gazastreifen belagert und von jeglichem Verkehr mit dem Ausland absperrt:
„Wenn man bedenkt,
daß Österreich laut Verfassung ein neutrales Land ist, so zeigt diese Kooperation einmal mehr, wie viel
Respekt die österreichische Regierung vor demokratisch legitimierten – zumindest nach westlichen Standards –
Verbindlichkeiten hat“ – heißt es in der Erklärung.
Der ‘Campo Antiimperialista’ fordert auf dem Gebiet
des historischen Palästinas einen gemeinsamen und demokratischen Staat für alle Menschen, unabhängig
von Herkunft oder Religion.
Gegen den Auftritt des israelischen Kriegsverbrechers wird heute zwischen
11.00 und 12.30 Uhr in der Wiener Hörlgasse eine Mahnwache der ‘Frauen in Schwarz’ stattfinden.
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DerRabe 19:32:45 | Montag, 14. Dezember 2009
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DerRabe 19:07:00 | Montag, 14. Dezember 2009
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gaspode 12:13:11 | Montag, 14. Dezember 2009
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Tiqvah 11:53:53 | Montag, 14. Dezember 2009
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Tiqvah 11:38:11 | Montag, 14. Dezember 2009
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steph 10:54:39 | Montag, 14. Dezember 2009