Deutschland
Die Wahrheit läßt sich auch nicht demokratisch beugen
Es lebe das moderne, aufgeschlossene Denken. Denn jetzt können sich Männer als Frauen umschreiben lassen und anschließend auf die Damentoiletten gehen.
Robert Spaemann in einem Interview, das diese Woche auf dem Fernsehsender 'K-TV' läuft
Robert Spaemann in einem Interview, das diese Woche auf dem Fernsehsender ‘K-TV’ läuft
(kreuz.net) Schon der Genfer Philosoph Jean Jacques Rousseau († 1778) hat darauf hingewiesen, daß die „unbesiegbare Natur“ zurückschlägt, wenn die Herrscher falsche Gesetze erlassen und gegen die Ordnung der Dinge verstoßen.

Daran erinnerte der katholische Münchner Philosoph Robert Spaemann am 12. Dezember in einem Interview mit der deutschen Tageszeitung ‘Welt’ und fügte hinzu:

„Wahrheit läßt sich auch durch eine demokratische Entscheidung nicht beugen.“

Wenn in einem Land gegen die Natur der Dinge gehandelt werde, dann genüge es, abzuwarten, bis die Katastrophe eintritt: „Es sieht aus, als wären wir heute in dieser Lage.“

Die Gleichschaltung der Geschlechter – Gender Mainstreaming – bezeichnet Spaemann als eine Folge des Denkens, das den Willen über die Wahrheit setzt:

„Dann kommen so absurde Blüten heraus wie in Spanien, wo Sie zum Standesamt gehen und sagen können, ich möchte eine Frau sein, bitte schreiben Sie mich um. Und dann sind Sie eine Frau und dürfen auf die Damentoilette gehen.“

Spaemann betont, daß es eine menschliche Natur gibt: „Diese kann man nicht einfach durch Willen ersetzen.“

Wer das nicht einsehe, lande beim Kannibalen von Rotenburg, der im Internet jemanden fand, der sich verspeisen lassen wollte.

Spaemann dazu: „Vor Gericht hat der Mann gesagt, ja, was wollt ihr denn? Wir waren doch vollkommen selbstbestimmt.“

Und: „Wir haben uns also gegenseitig in unserer Menschenwürde geachtet und ergänzt.“

Redeverbot für Homo-Kritiker

Spaemann wird darauf angesprochen, daß das fanatisierte Kölner „Autonome Lesben- und Schwulenreferat“ gerade versucht hat, eine akademische Ringvorlesung der deutschen Philosophin Edith Düsing (58) zu sprengen, weil sie sich kritisch zur Homo-Ideologie geäußert hatte.

„Das ist ungeheuerlich und wird immer schlimmer“ – stellt Spaemann fest: „Generell ist die Meinungsfreiheit jetzt schon auf katastrophale Weise eingeschränkt im Vergleich zu den Fünfzigerjahren.“

Frau Düsing wollte in der Vorlesung nicht über die Homo-Perversion, sondern über Schiller und Nietzsche sprechen:

„Als Person darf sie nicht mehr auftreten, weil sie einmal – wie zum Beispiel auch der bekannte sozialdemokratische Verfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde – Freiheit der Rede auch für Leute verlangte, die Homosexualität für einen Defekt halten.“

Spaemann ist darüber empört: „Der Vorgang ist nicht nur absurd, sondern gefährlich.“

Ein anthropologisches Manko

Unter seinen Freunden gibt es mehrere Homosexuelle, erklärt Spaemann: „Mit denen bin ich darin einig, daß die Abwesenheit der Anziehungskraft des anderen Geschlechts ein anthropologisches Manko ist.“

Denn auf dieser Anziehungskraft beruhe die Fortexistenz der menschlichen Gattung:

„Darum kann man nicht sagen, die Abwesenheit dieser Anziehungskraft sei so normal wie die Existenz dieser Anziehungskraft.“

Auf dem einen beruhe die Fortexistenz der Gattung und auf dem anderen eben nicht: „Da fehlt etwas.“

Lieber Muslim als Atheist

„Sie haben kürzlich einmal gesagt, Ihnen wäre es lieber, Ihr Sohn würde Muslim als Atheist?“ – wird Spaemann gefragt.

Seine Antwort: „Natürlich. Denn ein Muslim glaubt an Gott, was immer er darunter versteht.“

Der Moslem habe zwar ein sehr beschränktes Gottesbild. Aber er glaubt immerhin an den Schöpfer, das Jüngste Gericht, das Ewige Leben und sogar an die jungfräuliche Geburt von Jesus: „Das ist mir schon lieber als der Glaube eines Atheisten.“

Von Minaretten glaubt Spaemann, daß sie „nicht lebenswichtig für den Islam“ sind.

Er würde aber das islamische Recht auf freie Religionsausübung „bis zum Letzten“ verteidigen:

„Aber es muß ja nicht das Minarett sein – das mich prinzipiell nicht stört, viele aber doch aufreizt.“

Beim Zusammenleben verschiedener Religionen in der Demokratie sieht Spaemann Probleme:

„Denn der reinen Demokratie wohnt ja immer der Hang inne, daß eine Mehrheit die Minderheit drangsaliert.“

Das Mehrheitsprinzip könne durchaus zu Terror und Tyrannei führen. Wer diese Aussage für „undemokratisch“ hält, bezeichnet der Philosoph als blauäugig:

„In Bosnien hat das Zusammenleben funktioniert unter dem Kaiser in Wien. Es hat funktioniert unter dem Diktator Tito, und es hat – da kann man sagen, was man will – im Irak unter Saddam Hussein funktioniert.“

„Im Irak haben die Christen anderthalb Jahrtausende friedlich mit der großen muslimischen Mehrheit gelebt“ – stellt Spaemann fest: „Jetzt, wo das Land demokratisiert wird, werden sie verjagt.“

Auf die gegenwärtig Zeit angesprochen meint der Philosoph: „Wir vergnügen uns noch, aber wir gehen keinen vergnüglichen Zeiten entgegen.“
      
81 Lesermeinungen
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#84   Brandenburgis   18:40:11 | Mittwoch, 6. Januar 2010
Tja fides et „ratio“
(das ist ja wohl von dem Lügen-„Papst“ Jopa II), Spaemann will der Welt Freund sein, da beißt die Maus keinen Faden ab.
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#83   Mighty Counsellor   01:47:23 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Lest Spaemann,
das lege ich Euch ans Herz.
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#82   Samurai   18:51:55 | Mittwoch, 16. Dezember 2009
@ Eli…u
In New Orleans sind die Menschen nicht verreckt, weil sie gottlos waren, sondern weil der Bürgermeister der Stadt trotz entsprechender Warnungen die Deiche nicht ausbessern liess und somit große Teile der Altstadt, aber auch andere Stadtgebiete überflutet werden konnten.
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#81   Elijahu †   02:19:40 | Mittwoch, 16. Dezember 2009
Ein grosser Denker unserer Zeit
Ein sehr scharfsichtiger Mann mit einer grossen Begabung, seine Einsichten zu formulieren. Das Damoklesschwert schwebt über den Vulkan-Tänzern, und nicht mehr lange, dann geht es dem gottlosen Pöbel der Welt, wie es dem gottlosen Pöbel in New Orleans ergangen ist.
Die furchtbare Gottes wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.
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#79   fides et ratio   15:32:47 | Dienstag, 15. Dezember 2009
BRANDENBURGIS = Schwachkopf
Und wenn die kreuznet Redaktion derartige Dumpfbacken ungehindert absondern läßt, scheint ja wohl sehr viel für innere oder geistige (wenn man bei diesen Kreaturen überhaupt von Geist sprechen kann) Verwandtschaft zu sprechen!
Weiter so, jeder blamiert sich so gut er kann!
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#78   Domenico Tuttisanti   09:25:53 | Dienstag, 15. Dezember 2009
JMX…
der uns mit Hilfe des Futur II zu verarschen versuchte?
Mit dieser Behauptung haben Sie sich doch schon einmal blamiert! Siehe: hier www.kreuz.net/…ry.4596-remarks.html! :-S
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#77   engelhardt †   09:25:45 | Dienstag, 15. Dezember 2009
Schwachsinn
„Dann kommen so absurde Blüten heraus wie in Spanien, wo Sie zum Standesamt gehen und sagen können, ich möchte eine Frau sein, bitte schreiben Sie mich um. Und dann sind Sie eine Frau und dürfen auf die Damentoilette gehen.“
Voelliger Unsinn. Altersdemenz?
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#76   JMX   06:46:32 | Dienstag, 15. Dezember 2009
War Spaemann nicht der,
der uns mit Hilfe des Futur II zu verarschen versuchte? o.O
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#75   Mighty Counsellor   00:01:29 | Dienstag, 15. Dezember 2009
Ja, denke Dir etwas,
was über den allerheiligsten Satz vom Widerspruch hinaus geht.
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#74   DJM †   23:19:37 | Montag, 14. Dezember 2009
@ Mighty Counsellor
Man muß die Philosophen überwinden. ;-)
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#73   Mighty Counsellor   23:18:05 | Montag, 14. Dezember 2009
Offenbarung?
Safrangelbe Offenbarung!
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#72   DJM †   23:17:53 | Montag, 14. Dezember 2009
@ Mighty Counsellor
Griechisches Feuer ist etwas anderes. Das Beste, was Griechenland je hervorgebracht hatte.
www.youtube.com/watch?v=lTd8OPJPElU
:(3 ;-)
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#71   Schalom   23:16:51 | Montag, 14. Dezember 2009
Eine gute Nacht und ein glückseliges Ende wünsche ich kreuz-net
und allen die darin sich offenbaren … :(3 :(3 :(3
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#70   Mighty Counsellor   23:15:18 | Montag, 14. Dezember 2009
OK, vielleicht sollte ich
mal Spaemann genauer lesen. Der hatte doch auch etwas mit Athen und Jerusalem (Sestov)?
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#69   DJM †   23:14:25 | Montag, 14. Dezember 2009
@ Brandenburgis
Er schreibt nicht lesenswert.
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#68   Brandenburgis   23:13:08 | Montag, 14. Dezember 2009
NIcht „ausgerechnet“ Spaemann
in der Tat ist Spaemann ein absolut typischer Modernist, sozusagen der Modernist par excellence. Ungleich gefährlicher als jeder linke Sozial.-Katholik.
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#67   Mighty Counsellor   23:06:04 | Montag, 14. Dezember 2009
Wenn man ausgerechnet Spaemann
modernistisch nennt, was ist dann der, welcher Spaemann modernistisch nennt?
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#66   Schalom   23:04:15 | Montag, 14. Dezember 2009
Es könnte auch sein: Von Adam bis Zölibatesse
War nicht Adam der erste Zölibant, bei dem Gott selbst das Zölibat abgeschafft hat.
„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sein.“
Aber dann kam Papst Innozenz 2 und korregierte diese
göttliche …
Sauerei !!!
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#65   Brandenburgis   23:03:20 | Montag, 14. Dezember 2009
Meinetwegen,
bitte gern. Ich lege keinen Wert auf katholische Ausstrahlung. Allerdings schmiere ich auch keinen modernistischen Müll wie Spaemann. Daß Sie ihn schätzen, wundert mich nicht.
Der Jakobusbrief sagt sehr schön eindeutig: „Wißt ihr nicht, daß der Welt Freundschaft Gottes Feindschaft ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.“
Und eines ist sicher: Spaemann will der Welt Freund sein.
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#64   Mighty Counsellor   23:00:44 | Montag, 14. Dezember 2009
Oder war es eine Birne auf dem
Kopf vom Filius des Wilhelm: eine Williams-Birne. Hoho, ein hosenbandordenmässiges Essen! (Hat mir mal meine Tante erzählt.)
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#63   Samurai   22:59:51 | Montag, 14. Dezember 2009
@clarissa
Wissen Sie, das ist wie bei kreuz.net, denn das es eine katholische Website ist, merkt man meistens auch nicht.
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#62   clarissa colonia   22:57:58 | Montag, 14. Dezember 2009
Nun, werter Brandenburgis,
„Wenn er katholisch ist, dann merkt man zumindest nichts davon“ – das ist wie bei Ihnen, nicht … ?
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#61   Mighty Counsellor   22:57:16 | Montag, 14. Dezember 2009
Sie meinen von
Aaron bis Zyrene.
;-)
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#60   Schalom   22:54:42 | Montag, 14. Dezember 2009
Nur auf die dummen Katholiken …
Dummheit kennt keine Grenzen. Grenzenlose Dummheit.
Von Atheismus bis Zölibat.
Man verzeihe mir meine Dummheit. Ein Privileg seit meiner Taufe …
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#59   Brandenburgis   22:53:51 | Montag, 14. Dezember 2009
Herr Spaemann
schreibt nicht schlecht, doch nicht katholisch. Wenn er katholisch ist, dann merkt man zumindest nichts davon.
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#58   Mighty Counsellor   22:49:08 | Montag, 14. Dezember 2009
Schalom, Herr Schalom,
Sie werden nicht etwa von Wolfi11 auf alle Katholiken schliessen?
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#57   Schalom   22:46:14 | Montag, 14. Dezember 2009
Es freut mich außerordentlich, einen so klugen Menschen wie Wolfgang 11 im Kreuz-net
kennen zu lernen.
Katholiken sind dumm …
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#56   Mighty Counsellor   22:40:26 | Montag, 14. Dezember 2009
Herr Spaemann ist unübertroffen
sachlich. :(3
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#55   Matthäus drei+ †   22:34:11 | Montag, 14. Dezember 2009
Das ist für mich ein sehr beruhigender Satz!
Auf die gegenwärtig Zeit angesprochen meint der Philosoph: „Wir vergnügen uns noch, aber wir gehen keinen vergnüglichen Zeiten entgegen.“
Er bedeutet, dass die Meinungshoheit der römisch-katholischen Kirche und ihr Sündezuweisertum immer mehr in den Abgrund der Bedeutungslosigkeit versinkt; von Spaemanns Warte aus gesehen.
Er hätte halt am liebsten einen römisch-katholischen Gottesstaat, in den das kirchliche Lehramt die Wahrheiten befiehlt; und zwar ALLEN, so wie das msulimische Lehramt allen im Iran befiehlt, wie sie zu leben haben.
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#54   Mighty Counsellor   22:23:32 | Montag, 14. Dezember 2009
Was ich noch zur Neuen Zürcher Zeitung sagen wollte:
In der heutigen Ausgabe (14.12.09) auf Seite 13 gibts nur erstklassige Leserbriefe (Themen: Abtreibung, Weihbischof Eleganti, Minarette, Multikulti, usw.) So etwas hab ich noch nie erlebt. Sogar der Artho aus Schlieren gibt den Ernannten eine Chance.
Wünsche eine gute Nacht!
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#53   wolfgang11 †   22:16:32 | Montag, 14. Dezember 2009
Schalom: Darum
läßt auch niemals etwas Kluges aus Dir heraus.
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#52   Mighty Counsellor   22:14:53 | Montag, 14. Dezember 2009
Wen haben die Maçonniten denn
da losgeschickt?
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#51   Schalom   22:14:00 | Montag, 14. Dezember 2009
wolfgang 11: Es gibt IHR Kirchenbild!
Der Kluge kann sich dumm stellen.
Umgekehrt geht es nicht.
Sind Sie noch im 19. Jahrhundert geboren? –
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#50   wolfgang11 †   22:13:54 | Montag, 14. Dezember 2009
Nein, im kreuz.net
ist es wie im wirklichen Leben …
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#49   Mighty Counsellor   22:12:02 | Montag, 14. Dezember 2009
Moment mal,
bin ich da im falschen Film?
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#48   wolfgang11 †   22:10:53 | Montag, 14. Dezember 2009
counsellor:
Hokuspokus fidibus
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#47   Mighty Counsellor   22:09:35 | Montag, 14. Dezember 2009
Credo Et In
Unam, Sanctam, Catholicam Et Apostolicam Ecclesiam.
Beste Grüsse aus dem 21. Jahrhundert
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#46   wolfgang11 †   22:08:44 | Montag, 14. Dezember 2009
DIE kath. Kirche
gibt es nicht ?
Seit wann ?
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#45   Simon Boccanegra   22:07:22 | Montag, 14. Dezember 2009
Bravo, Robert Spaemann!
Gut wider den Stachel des Zeitgeistes gelöckt!
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#44   Schalom   22:06:45 | Montag, 14. Dezember 2009
wolfgang11: DIE katholische Kirche gibt es nicht.
Sie sollten differenzieren lernen, statt solche „Dogmen“ nachbeten.
Katholische Grüße aus dem 21. Jahrhundert.
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#43   wolfgang11 †   22:05:36 | Montag, 14. Dezember 2009
Die Kirche hat schon
immer Waffen gesegnet und damit dem Tod gehuldigt.
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#42   Samurai   22:05:06 | Montag, 14. Dezember 2009
@michaelamaria
„Alte Männer sind häßlich anzusehen.“
Alte Frauen auch?
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#41   Mighty Counsellor   22:04:38 | Montag, 14. Dezember 2009
Mit der Wertschätzung des Individuums,
zu welcher die Kirche (zugegebenermassen im Mittelalter über die individuelle Sünde) einen grossen Beitrag leistete, wurde das Fundament für die Menschenrechte und für die Demokratie in der heutigen Gesellschaft gelegt.
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#40   wolfgang11 †   22:03:16 | Montag, 14. Dezember 2009
Gier war immer
schon geil.
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#39   Burgorus   22:00:55 | Montag, 14. Dezember 2009
Ein sehr interessanter Artikel,
der die Demokratie in Frage stellt und zeigt, dass nicht die Unterschiedlichkeit der Religionen die Ursache von Kriegen sind. Die Unterschiedlichkeit der Religionen ist meist nur der Vorwand, um Angriffe aus Machtgier zu rechtfertigen.
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#38   wolfgang11 †   22:00:42 | Montag, 14. Dezember 2009
Genau, weil die
kath. Kirche noch im 13. Jahrhundert lebt, vor Galilei
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#37   Schalom   21:59:04 | Montag, 14. Dezember 2009
Katholisch und demokratisch vertragen sich wohl,
außer man lebt noch im 13.Jahrhundert !
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#36   wolfgang11 †   21:53:54 | Montag, 14. Dezember 2009
Eben die Katoholien,
welche keine Demokratie vertragen
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#35   Mighty Counsellor   21:52:26 | Montag, 14. Dezember 2009
wolfgang 11
Sie meinen nicht
Kato-holismus
sondern vielleicht
Alko-holismus
oder überhaupt jeden
Holismus?
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#34   Schalom   21:52:22 | Montag, 14. Dezember 2009
Man kann den Unsinn auch „Demokratie“ oder auch „Wahrheit“ nennen;
es kommt auf den eigenen Vogel an.
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#33   wolfgang11 †   21:49:03 | Montag, 14. Dezember 2009
Christentum schon
Katoholismus nicht !
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#32   HarroMeyer †   21:47:07 | Montag, 14. Dezember 2009
Ihr könnt sagen was ihr wollt
Christentum und Demokratie verträgt sich nicht >:)
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#31   Zara   20:31:14 | Montag, 14. Dezember 2009
Zum Homo-Spektakel an der Uni Köln
Das Spaemann völlig zu Recht die Zustände an der Kölner Uni anprangert, zeigt der Artikel Ein ambivalenter Schauplatz www.medrum.de/?q=node/3852. Dank an Spaemann!
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#30   Mighty Counsellor   20:18:36 | Montag, 14. Dezember 2009
Maçonnitisches Lesben- und Schwulenreferat
„Spaemann wird darauf angesprochen, dass das fanatisierte Kölner ‘Autonome Lesben- und Schwulenreferat’ gerade versucht hat, eine akademische Ringvorlesung der deutschen Philosophin Edith Düsing (58) zu sprengen, weil sie sich kritisch zur Homo-Ideologie geäussert hatte.“
Das maçonnitische Autonome Referat schreibt auch in cruce.ret.
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#29   Paulaner †   19:58:26 | Montag, 14. Dezember 2009
Es sind im Westen die §-Juristen, wie ich soeben beschrieben habe.
In einer Diktatur wären es stattdessen andere „Eliten“, in einer religiösen wäre es logischerweise die Priesterkaste.
lux in tenebris: Wo Robert Spaemann irrte:
Nun, so ganz kann das wohl nicht stimmen, denn in den westlichen Demokratien drangsalieren ja eher die Minderheiten die Mehrheit (siehe Kruzifixurteile/Klage gegen irländisches Abtreibungsrecht/Moscheebau in Köln, Rheinfelden, Düren, ect.pp)
Beispiele beweisen keine Theorie
Selbstverständlich funktioniert die übergestülpte Demokratie im Irak und in ähnlichen Ländern nicht, die Bevölkerung benutzt weiterhin im Untergrund die gewohnten, alten Machtstrukturen. Wir nennen das verdutzt „Korruption“.
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#28   DJM †   19:48:46 | Montag, 14. Dezember 2009
Der Antisoph
ist eine Zierde seiner Zeit.
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#27   Brandenburgis   19:42:18 | Montag, 14. Dezember 2009
DAs wage ich nicht selbst zu entscheiden
Modernist bin ich jedenfalls gewiß nicht, im Gegensatz zu Spaemann. Man könnte natürlich katholische Maßstäbe anlegen, bei denen ich durchfallen würde. Doch damit muß ich leben. Ich bin so katholisch, wie ich nun eben bin.
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#26   clarissa colonia   19:39:39 | Montag, 14. Dezember 2009
Na, werter Brandenburgis,
ob hinsichtlich Ihrer Katholizität nicht mehr Zweifel angebracht sind als an der Spaemanns?
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#25   Brandenburgis   19:38:54 | Montag, 14. Dezember 2009
Ich hoffe, daß er
im Sitzen pinkelt. Würde seiner geistigen Faktur auch entsprechen.
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#24   michaelamaria †   19:37:14 | Montag, 14. Dezember 2009
Spaemann
sagt aber korrekt, dass Männer keine Damentoiletten benutzen sollen. Männer können nicht zielen und dann stinkt die Toilette.
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#23   Brandenburgis   19:34:25 | Montag, 14. Dezember 2009
Ich kann nur nochmals
vor Spaemann warnen. Er ist ein waschechter Moderniste, der sich nicht zufällig mit Benedikt und der weiteren Modernisten-Creme bestens versteht. Seine „klugen“ Bücher, Interviews und FAZ-Artikel (Wer schreibt denn in der FAZ????) zielen auf einen weltangepaßten Katholizismus und die Aufgabe des geistigen Widerstandes.
Herr Prof. Spaemann, bitte SCHWEIGEN und langsam Frieden mit der Kirche statt mit der Welt suchen! (Schon bald wird es zu SPAEt dafür sein!!!!)
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#22   michaelamaria †   19:33:51 | Montag, 14. Dezember 2009
Kraut:
Dir glaub ich gerne, dass du sehr alt aussiehst.
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#21   Kraut   19:29:56 | Montag, 14. Dezember 2009
Na maria
dann wirf doch mal ein Foto von dir rein. Ich will diejenige sehn, die sowas rausläßt:
Alte Männer sind häßlich anzusehn.
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#20   michaelamaria †   19:27:27 | Montag, 14. Dezember 2009
Alte Männer
sind häßlich anzusehn.
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#19   Alois Bischof   19:22:26 | Montag, 14. Dezember 2009
Naiv ist er
Prof. Dr. Spaemann ist naiv, wenn er glaubt, daß der Islamismus nichts mit der Vertreibung der einheimischen babylonischen Christen im Irak zu tun hat.
Gerade der Säkularismus und der arabische nationale Sozialismus unter der Baath-Ideologie schützte alle Christen als Araber und Freunde.
Der Islamismus ist etwas modernes (etwas, was es im Islam nur im 7.-8. Jh. gab, danach nur sehr beschränkt), was von Prof. Dr. Ernst Nolte (Historiker) in seinem Buch vom März dieses Jahres aufgezeigt wird.
Der Irak wird auch keine Demokratie, sondern ein Marionettenstaat von uns, also der Westmächte.
Natürlich ist im Islam etwa 85 % der Moraltheologie in Konformität mit dem Naturrecht; jedoch gerade die 15 % Gewalt, Polygamie, Ausbeutung, Sklaverei, Abtreibung bis zur 5. Schwangerschaftswoche, Lügen widersprechen dem Naturrecht.
Im Westen gibt es auch vieles, z.B. die moderne (ab 2000) Bekämpfung pädophiler Verbrecher, was gut und im Einklag mit dem Naturrecht ist. Jedoch auch sehr viel Perverses und Verbrecherisches.
Prof. Dr. R. Spaemann hat ansonsten natürlich wie immer recht.
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#18   eiserne Jungfer †   19:20:33 | Montag, 14. Dezember 2009
brandenburgis
bist du eigentlich Gott?
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#17   Brandenburgis   19:19:07 | Montag, 14. Dezember 2009
Spaemann irrt in noch
mehr Punkten. ER ists ein irrender Philosoph (und ein Modernist dazu, von dem man vermuten muß. daß er gar nicht katholisch ist).
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#16   lux in tenebris   18:14:12 | Montag, 14. Dezember 2009
Wo Robert Spaemann irrte:
„Denn der reinen Demokratie wohnt ja immer der Hang inne, daß eine Mehrheit die Minderheit drangsaliert.“
Nun, so ganz kann das wohl nicht stimmen, denn in den westlichen Demokratien drangsalieren ja eher die Minderheiten die Mehrheit (siehe Kruzifixurteile/Klage gegen irländisches Abtreibungsrecht/Moscheebau in Köln, Rheinfelden, Düren, ect.pp) und in den islamischen Gottesstaatsdiktaturen drangsaliert die Mehrheit die Minderheit.:-! So wird ein Schuh draus!
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#15   Mighty Counsellor   18:09:51 | Montag, 14. Dezember 2009
Kürzeste Abkürzungen
Die Paragraphenzeichen „¶“ und „§“ haben sich aus einem gotischen „C“ (ℭ) entwickelt.
So Tante Wiki, die bisweilen trübe sprudelnde Quelle.
So könnte man schreiben: CPX = §PX und zugleich FSSPX = F§PX, in der Konklusion (F)§PX.
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#14   Hans im Glück   18:06:16 | Montag, 14. Dezember 2009
Oh, wieder vergesst Ihr zu erwähnen was Robert Spaemann zu einem muslimischen
Schiegersohn sagt. Irgendwie passt das nicht ganz zu anderen Aussagen.
WELT ONLINE: Und wenn Ihr Sohn eine Muslima heiraten würde? Wäre Ihnen diese Schwiegertocher auch lieber als eine Atheistin?
Spaemann: Ja, doch passen Sie auf. Eine muslimische Schwiegertochter vielleicht ja. Aber ein muslimischer Schwiegersohn, das wäre mir allerdings gar nicht lieb.
WELT ONLINE: Warum nicht?
Spaemann: Weil meine Tochter dann nichts zu lachen hätte.
WELT ONLINE: Denken Sie, dass Ihre Tochter bei einem Atheisten mehr zu lachen hätte?
Spaemann: (lacht) Vielleicht schon. Sie kann ja dann immerhin noch eine Christin bleiben. Wenn sie aber einen Moslem heiratet, dann gnade ihr Gott.
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#13   Paulaner †   17:49:52 | Montag, 14. Dezember 2009
Paragraphenzeichen
Mighty Counsellor: Ja, wie in der Abkürzung FSSPX.
§ Paragraphenzeichen de.wikipedia.org/…i/Paragraphenzeichen Wikipedia (deutsch)
Das Paragrafenzeichen bzw. Paragraphenzeichen wird in Gesetzestexten einer Zahl vorangestellt und zeigt somit den Beginn eines neuen Paragrafen an, der durch die Zahl bezeichnet wird, zum Beispiel § 433.
:-D Das § – Symbol deutet im deutschen Sprachraum auf „Justiz“ hin oder auf „Bürokratie“.
>:)
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#12   timpressum †   17:38:19 | Montag, 14. Dezember 2009
Meinungsfreiheit
Ich kenne Frau Düsing nun nicht, finde es aber durchaus diskriminierend, wenn sie homosexuelle Menschen, weil sie diese Menschen für therapiebedürftig hält.
Es mag aber auch sein, daß sie generell für Meinungsfreiheit eintritt, was ich im Grunde honorig finde. Die Frage ist dann nur, wo Meinungsfreiheit auch seine Grenze findet.
Sehr eng gestrickt sind die Grenzen der Meinungsfreiheit vor allem bei kreuz.net, wenn es darum geht, dogmatische Fragen („Der Papst ist unfehlbar!“) auf ihre biblische Begründung (vom Papst steht nix in der Bibel) zu untersuchen…
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#11   Mighty Counsellor   17:27:18 | Montag, 14. Dezember 2009
Ja, wie in
der Abkürzung FSSPX.
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#10   Paulaner †   17:26:09 | Montag, 14. Dezember 2009
Spa§vogel! ;-)
Mighty Counsellor: § heisst aber SS, oder nicht?
:-D
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#9   Mighty Counsellor   17:24:22 | Montag, 14. Dezember 2009
Der Herr aus Trier hat sich
aber viel Mühe gemacht. (Nur etwas lästig, um die Postings durchzuscrollen.)
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#8   Hans im Glück   17:22:51 | Montag, 14. Dezember 2009
Katholik aus dem Bistum Trier:
Spielkind, ist Dir langweilig?
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#7   Mighty Counsellor   17:22:39 | Montag, 14. Dezember 2009
§ heisst aber
SS, oder nicht?
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#6   Paulaner †   17:20:34 | Montag, 14. Dezember 2009
Dr. Spaemann soll einmal prüfen,
ob seine Skepsis nicht eher der §-Justizhörigkeit als der Demokratiehörigkeit gelten sollte.
Es kann schon sein, daß die Demokratie zur Vergötterung der § geführt hat, das aber in den Köpfen der „Aufgeklärten“, der 68er und deren Nacherzogenen, die den §-Staatsapparat im Durchmarschverfahren verwenden als Mechanismus zum Aushebeln der „alten, religiösen Zustände“.
Ich wiederhole: die Demokratie ist mißbraucht worden als linksparteilicher Hebel und hat daher bei den „Konservativen = Religiösen“ einen schlechten Ruf bekommen. Da sind aber die Konservativen mitschuld, sie haben die Demokratie nie richtig verstanden und immer mit spitzen Fingern angefaßt, während sie hingegen die Linken mit vollen Kräften für sich arbeiten lassen haben. Mit der Zeit ist „demokratisch“ ein Synonym für „sozialdemokratisch“ geworden.
:-[ Selber schuld.
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#4   Mighty Counsellor   17:16:48 | Montag, 14. Dezember 2009
Grossen Respekt zolle ich Herrn Spaemann.
Seine nüchterne Sachlichkeit ist unübertroffen. :(3
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#3   Morus   17:13:25 | Montag, 14. Dezember 2009
oder anders gesagt: auch er schiesst der Kirche in den Rücken
Einig ist man sich offenbar, dass dies eine Altersfrage ist.
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#1   wickerl   17:02:57 | Montag, 14. Dezember 2009
Zeichen der Zeit
Robert Spaemann, langjähriger Freund von Papst Benedikt scheint im hohen Alter die Zeichen wesentlich besser zu erkennen als sein Freund.
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Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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