Mission
Mission statt Dialog-Geschwätz
Kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges gaben sie ihr Leben für den Glauben in China. Nun kehrten sie mit der Märtyrer-Krone nach Österreich zurück.
Pater Antonin Schröcksnadel und Pater Theophil Ruderstaller
Pater Antonin Schröcksnadel und Pater Theophil Ruderstaller
(kreuz.net) Im November wurden die Gebeine der österreichischen Kapuzinermissionare Pater Antonin Schröcksnadel und Pater Theophil Ruderstaller in ihre Tiroler Heimat überführt.

Das berichtet die Webseite der Priesterbruderschaft Sankt Pius X.

Kapuziner aus Tirol begannen in den 1930er Jahren in der Stadt Fujin im Nordosten Chinas eine Mission. Sie bauten eine Kirche und eine blühende Pfarrei auf.

Die Mission lag in der Region Mandschurei.

Schon nach wenigen Jahren hatten die Patres sieben Missionen und mehreren Schulen aufgebaut und stürmten damit gegen das Heidentum und den Analphabetismus an.

Überfallen und geschlachtet

Im August 1945 plünderten die Schlächter des kommunistischen Völkermörders Josef Stalin († 1953) die Missionen in Mandschurei.

Im Jahr darauf kamen die Truppen des kommunistischen Völkermörders Mao Zedong († 1976) in die Stadt Fujin.

Während einer Herz-Jesu Andacht am 10. Juni 1946 wurden die Kapuziner und die Gläubigen aus der Kirche getrieben.

Die kommunistischen Barbaren schleppten drei Kapuziner in die Sakristei und schossen auf sie.

Pater Theophil Ruderstaller war auf der Stelle tot. Pater Schröcksnadel starb innerhalb von Minuten an den Schußverletzungen.

Ein dritter Kapuziner, Bruder Günther Krabichler, konnte sich in das 150 Kilometer entfernte Mutterkloster Jiamusi schleppen. Er starb ein Jahr später.

Der Anschlag wurde nie aufgeklärt. Die Missionsgebäude wurden von den Kommunisten enteignet.

Wenig später wurden die Kapuziner in Jiamusi nach nur zwei Jahrzehnten der Mission aus dem Land vertrieben.

Mit dem Bagger wiedergefunden

Im Jahr 2004 erzählte der chinesische Untergrundbischof Joseph Wei bei einem Besuch in Rom, daß die Reliquien der beiden Kapuzinermärtyrer gefunden worden seien.

Die Gebeine seien bei Kanalbauarbeiten aufgetaucht und mit großen Sieben herausgefiltert worden.

Rosenkranz, Kapuzinergürtel und Missionskreuze erlaubten die Identifikation der Überreste.

Einige Nachbarn verscharrten die Leichname in zwei selbst zusammengezimmerten Särgen. Zur Tarnung ließen sie die Gräber verwildern.

Im Mai 2007 suchte das Ehepaar Gisela und Gunther Gensch nach den Reliquien. Herr Gensch lehrt an einer chinesischen Universität.

Ohne genaue Informationen reisten die Eheleute mit zwei chinesischen Priestern in die Stadt Fujin.

Dort stießen sie auf eine Zeitzeugin, Frau Gao Tong Qin.

Sie war die Tochter der Köchin der Missionsstation. Als Elfjährige hat sie die Ermordung der Kapuzinerpatres miterlebt.

Frau Gao erzählte, daß Pater Antonin ihre Mutter die österreichische Küche gelehrt habe.

Die Kapuziner betreuten Schulen und Krankenstationen und speisten die Armen.

Die Halbwaise Gao Tong Qin betrachtete die Mönche als ihre Väter: „Als sie tot waren, ist für mich eine Welt zusammengebrochen.“

Schließlich durfte mit Hilfe verschiedener Anträge und der österreichischen Botschaft ein Bagger die Gebeine großflächig im gefrorenen Boden suchen.

Nach mehreren ergebnislosen Versuchen deutete ein Anwohner die Stelle, wo der Bagger graben sollte.

Dort fanden sich in zweieinhalb Meter Tiefe die zwei Särge mit den Reliquien der Kapuzinermissionare.
      
14 Lesermeinungen
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#17   unbestechlicher   15:47:46 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Herr Paulaner
Es geht nicht um Diskussionskultur. Es war eine einfache Frage die Sie offensichtlich nicht beantworten wollen oder können. Wenn Sie dafür plädieren sollten dass die Bürger die Religion wie die Herrschenden haben sollten („„früher war alles viel einfacher, da hatten alle die gleiche Religion wie der Fürst““) wäre das ja gegen die Religionsfreiheit gerichtet. Mangel an Religionsfreiheit gibt es heute vor allem in den autoritäten Regimen in der arabischen Welt (Zwang zum Islam)
Ich hoffe, dass Sie mit den denen nicht an einem Strang ziehen.
Segen Segen und Alles Gute für 2010
Gruß vom Unbestechlichen :-D :-D :-D
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#16   Paulaner †   08:58:04 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
der Überbringer der Nachricht …
unbestechlicher: Herr Paulaner
Ich hoffe nicht dass sie das befürworten?
:-! Was ist das nur für eine abartige Diskussionskultur.
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#15   unbestechlicher   23:36:30 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Herr Paulaner
Paulaner: Früher war alles viel einfacher, da hatten alle die gleiche Religion wie der Fürst …
Paulaner: meinen Sie die mittelalterlichen Zeiten in Europa und die autoritären Systeme der Staatsreligionen in den arabischen Ländern wie beispielsweise Saudi Arabien und Iran? Ich hoffe nicht dass sie das befürworten? Ein erzwungener Glaube ist nichts wert !
Alles Gute und Gottes Segen
vom Unbestechlichen :-D :-D :-D
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#14   Paulaner †   23:14:53 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Früher war alles viel einfacher, da hatten alle die gleiche Religion wie der Fürst …
lateiniheini: Totenruhe?
Jetzt lässt man noch nicht mal die Toten in Frieden!
Da wurde einheitlich begraben – und basta!
:-]
Aber heute? Diese lästigen Evangelischen mit ihrer Kopfreligion! Immer hammse was zu Meckern.
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#13   unbestechlicher   22:57:59 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Sehr geehrter Herr Brandenburgis
Vielen Dank für Ihre Worte. Damit wäre auch das geklärt. Auch ich kämpfe für das Reich Gottes, Nächstenliebe, Toleranz und Humanität. Also wie auch Sie für V II. Es ist nicht einfach für uns alle. Wenn man den Vorsatz hat wird es gelingen, die Erfolge sind mühselig zu erreichen. Gerade wenn man wie ich unter Katholiken lebt merkt man dass die meisten von denen die Religionszugehörigkeit nur in der Einkommenssteuer-Erklärung stehen haben. Die Pfarrer sind müde und am Absterben, gelähmt von ihrem Status als Kirchenbeamte und der Kirchensteuer. Der Auftrag der Verkündung ist fast vergessen.
In brüderlicher Eintracht und und uns allen Erfolg und Gottes Segen
Der Unbestechliche
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#12   Brandenburgis   22:36:08 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Lieber Unbestechlicher
Sie können Sich sicher sein, daß ich unablässig für die katholische Kirche werbe, und zwar durchaus für die Konzilskirche, die ich, wie bekannt, nicht sehr schätze. Daß man mehr tun kann, das gebe ich gern zu, doch werde ich mich weiter bemühen und mit Gottes Hilfe wird es gewiß voran gehen.
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#11   unbestechlicher   22:30:06 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Brandenburgis – Ihre Mission !
Gerade im schönen Bundesland lohnt sich eine Mission:
2,7 Mio. Einwohner, davon sind ca. 80000 Katholiken.
Alle anderen: Ohne Konfession, Evangelen, Freikirchler, Muslime, Juden, Jehovas Zeugen und Buddhisten. Vielleicht gibt es sogar ein paar versprenge Piusse. Tendenz bei den wenigen Katholiken: fallend !
Herr Brandenburgis, da gibt es viel für Sie zu tun. Sie brauchen nur über die Straße zu gehen und Sie finden die richtigen Zielgruppen. Also los wenn Ihnen was an der Mission liegt. Fangen Sie morgen an!
Alles Gute, viel Erfolg und Gottes Segen
Der Unbestechliche :-D :-D :-D
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#10   Lorenz   12:27:57 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
An Heini: Engelhards Beitrag war nur in zwei Worten nicht OT
Diese zitiere ich hier gern:
„Sehr schön“.
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#8   lateiniheini   11:49:27 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@engelhardt
Ich hab deinen entfernten Beitrag noch lesen können! :-] Ich frage mich, nach welchen Maßstäben hier entfernt wird! Wer den Papst als Marionette des Satans bezeichnet, hat hier Hausrecht…schon eigenartig… :-O :-S
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#7   saolomo †   11:15:44 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Der tote staub
Ammerika england Israel.
Wachen sie auf
Der Filmemacher Frieder Wagner gehörte zu den Lieblingen des deutschen Films. Als mehrfacher Grimmepreisträger und Träger der Europäischen Fernsehpreises war er wohlgelitten. Das hat sich schlagartig geändert. Heute gilt er als „schwierig“, und Aufträge seines „Haussenders“ WDR bleiben aus. Die Kehrwende zur Ächtung hängt zusammen mit seinem USA-kritischen Film „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“, …
der sich – offenkundig in diesem Land nicht gewollt und politisch unkorrekt – kritisch mit den mörderischen Folgen des inzwischen jahrzehntelangen Einsatzes abgereicherter Uranmunition als panzerbrechende Waffe durch die USA, Großbritannien und Israel seit dem Golfkrieg von Bush Senior von 1991 auseinandersetzt.
Und obwohl sein Film über DU (Depleted Uranium – Abgereichertes Uran) mit dem Europäischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde und nun als Kinofassung „Todesstaub“ vorliegt, traut sich hierzulande kein Verleih, den Film in die Kinos zu bringen.
Betroffen von der Uranmunition sind nicht nur Soldaten beider Seiten, sondern auch die durch das jahrelange Embargo geschwächte Zivilbevölkerung. Wissenschaftler fordern die Ächtung und das sofortige Verbot dieser Munition, die auch im Kosovo 1999 und zuletzt im Irakkrieg 2003 zum Einsatz kam und dort Hunderttausende Zivilisten wie Soldaten schädigte. Nato und Pentagon – aber auch die offiziellen Stellen in der BRD – leugnen bis heute diese Zusammenhänge.
Frieder Wagner hat, wie …
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#5   Brandenburgis   10:39:58 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Ein mutiger und lobenswerter
Einsatz der Eheleute Gensch!
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#4   Domenico Tuttisanti   10:39:42 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Wer mehr wissen möchte über den China-Missionar Pater Ruderstaller, alias Lu Shen Fu:
.
Gensch, Gisela:
Lu Shen Fu – Der Missionar.
Dokumentarischer Roman
München: Dr. Bachmaier Verlag, 2009.
Mit 340 teilw. histor. Abb. (u.a. Original-
briefkopien)
584 S.
ISBN: 978-3-931680-57-2 shop.bppublic.de/…s/es100602.sf/de_DE/?ObjectPath=/Sh…
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#2   lateiniheini   10:12:39 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Totenruhe?
Jetzt lässt man noch nicht mal die Toten in Frieden! Vollkommen unabhängig, wie man die Leistung der Ordensgeistlichen bewertet, aber hier wäre es doch wesentlich sinnvoller, ihrer in Gebeten zu gedenken und sie der Liebe Gottes anzuvertrauen, als mit Baggern ihre vermeintlichen Überreste – auf Teufel komm raus- auszubuddeln und dann nochmal um die halbe Welt zu kutschieren! Diejenigen, die also hier immer das furchtbare Gericht Gottes über alle „nicht Rechtgläubigen“ heraufbeschwören, die sollten doch hier wohl keine Bedenken haben, das jene Patres im Paradies sind…? Also, liebe Piusse und andere Reliquienanbeter- wie wärs mal mit dem Motto „Beten statt Buddeln“? Wenn ihr schon eure lebendigen Zeitgenossen nicht in Ruhe glauben lassen wollt, dann lasst wenigstens den Toten ihre Ruhe!
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#1   engelhardt †   09:58:04 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Beispiel
Sehr schoen!
Die kreuz.net-Redakteure sollten sich ein Beispiel nehmen und missionieren gehen.
Aber im Internet zu hetzen ist viel einfacher und bequemer, gell?
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Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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