Sensation: Die Gottesdienst-Kongregation wird in Kürze eine Instruktion zur ordnungsgemäßen Durchführung der Liturgie-Konstitution des Zweiten Vatikanums veröffentlich. Der Text wurde ‘kreuz.net’ – als weltweit einzigem Medium – zugespielt.
(kreuz.net) Die kurz vor der Veröffentlichung stehende Instruktion heißt ‘Musicam sacram fovere’. Sie
wurde am 22. November vom Präfekten der Gottesdienstkongregation, Antonio Kardinal Cañizares Llovera
und von seinem Sekretär, Erzbischof Joseph Augustine Di Noia, unterschrieben.
Offenbar wird sie noch
vor Weihnachten veröffentlicht.
Das ‘kreuz.net’ zugespielte, hochbrisante Dokument bringt die Wahrheit
auf den Punkt:
„Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte sowie zahlreiche Eingaben glaubenstreuer Katholiken
an den
Heiligen Stuhl demonstrieren, daß es – wie in vielen
Bereichen der Liturgie – auch hinsichtlich der Kirchenmusik nicht genügt, das Befolgen der geltenden
Normen einzuschärfen.“
Darum sei eine „Reform der Reform“ notwendig – stellt die Instruktion fest.
Schluß mit nationalistischen Übersetzungen in die Volkssprache
Das Dokument befaßt sich zunächst
mit dem Gregorianischen Choral. Dieser solle in der Liturgie den „ersten Platz“ einnehmen.
Damit der
Gregorianische Choral intensiver gepflegt werde, „soll nicht nur an Kathedralen und in Klöstern, sondern
möglichst an jeder Kirche eine Choralschola bestehen“ – bestimmt die Instruktion:
„Darüber hinaus werde
in jeder Pfarrkirche eine Choral-Singschule für das Volk gegründet, die regelmäßig Übungen abhält.“
Der Gregorianische Choral dürfe nur in lateinischer Sprache gesungen werden: „Bücher – für die Heilige
Messe wie für das Stundengebet –, die Nachahmungen der Gregorianik mit volkssprachigem Text enthalten,
sind ab sofort verboten“.
Der weitere „Schatz der Kirchenmusik“ möge sorgfältig bewahrt und gepflegt
werden. Dazu gibt die Instruktion praktische Regeln:
„Musik, die älter als 200 Jahre ist, gilt als erlaubt,
sofern sie von katholischen Komponisten stammt und die liturgischen Texte vollständig enthält“.
Dagegen
müssen neue Kompositionen sowie alle Musikwerke, die jünger als 200 Jahre sind, – „schon wegen ihres
oft weltlichen oder opernhaften Charakters“ – bei der Gottesdienst-Kongregation zur „Rekognoszierung“ –
ein Wort das in kirchenamtlichen Dokumenten eher unüblich ist – eingereicht werden.
Die Gottesdienst-Kongregation
will demnächst eine eigene Abteilung gründen, welche Kirchenmusik anhand der im Motu proprio von Papst
Pius’ X. († 1914) ‘Tra le sollecitudini’ dargelegten Kriterien auf Heiligkeit, Güte der Form und Universalität
überprüft.
Keine billigen Liedlein mehr
Zu Jazz, Pop- und Rockmusik sowie den meisten sogenannten
„Neuen Geistlichen Liedern“ stellt die Instruktion sachlich fest, daß sie dem Wesen der liturgischen
Musik widersprechen: „Sie sind deshalb ab sofort verboten.“
Den Pfarrern und Kirchenrektoren wird dringend
empfohlen, Ensembles, die solche Musik pflegen, aufzulösen und sie am besten in Choralscholen umzuwandeln.
Die Instruktion geht auch auf das Problem ein, daß Ordinariums- und Propriumstexte der Messe durch irgendwelche
belanglose Liedlein ersetzt werden.
Darum wird festgestellt: „Damit die Integrität des liturgischen
Textes gewahrt bleibt, sind die Priester von nun an verpflichtet, das Ordinarium Missae leise zu rezitieren –
wie es ja auch der außerordentliche Ritus vorsieht.“
Es bleibe den Priestern auch unbenommen – „und
ist sogar sehr lobenswert“ –, das gleiche mit den Propriumsgesängen zu tun.
Denn: „Auf diese Weise wird
deutlich, daß allein der geweihte Priester Zelebrant ist.“
Hier braucht die Instruktion allerdings eine
Überarbeitung: Denn da der musikalische Schund der Nachkonzils-Zeit verboten wird, muß die leise Rezitation
der Meßtexte durch den Priester anders begründet werden.
Unbedingt ein Papsthymnus
Die Instruktion
will auch, daß die vom Kirchenvolk verwendeten Gesangbücher mit der katholischen Glaubenslehre vollständig
übereinstimmen.
Darum müssen diese Bücher zukünftig von der Gottesdienst-Kongregation gutgeheißen
werden:
„Melodien und Texte nichtkatholischer Autoren dürfen in katholische Gesangbücher künftig nicht
mehr aufgenommen werden“.
Der besondere Charakter katholischer Gesangbücher erfordere auch, daß sie
genügend Marienlieder und wenigstens eine Papsthymne enthalten. Auch sehe man lateinische Gesänge in
ausreichender Zahl vor.
Im Hochamt mit Chor soll nach dem Wunsch der Instruktion zukünftig das Ordinarium
auf Lateinisch gesungen werden: „Auch empfiehlt sich, daß der Zelebrant die Orationen und das Hochgebet
lateinisch vorträgt.“
An Sonn- und Festtagen ist künftig immer der Römische Kanon zu verwenden.
Keine
Homos auf der Orgelbank
Es sei zwar erwünscht, aber nicht notwendig, daß einzelne Gesänge der ganzen
Versammlung der Gläubigen zugewiesen werden – „da die aktive Teilnahme, durchaus im Hören bestehen kann.“
Klare Anweisungen gibt es auch über die Kirchenmusiker. Sie sollen mit der katholischen Lehre gründlich
vertraut sein: „Vor ihrer Anstellung haben daher alle Kirchenmusiker ein Glaubens-Examen abzulegen.“
Selbstverständlich sind für den kirchenmusikalischen Dienst nur Katholiken zugelassen.
Ihr Lebenswandel
soll der Morallehre der Kirche entsprechen: „Wiederverheiratete Geschiedene, in wilder Ehe Zusammenlebende,
Homo-Unzüchtige sowie abgefallene Priester sind ausgeschlossen.“
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dann kann das ja nix werden…+.net denkt sich doch gerne dinge aus und was einem „journalisten“ (damit
meine ich nicht die redaktion und andere anonyme schreiberlinge) zugespielt wird, muss ja nicht der wahrheit
entsprechen…mit der haben die leute das hier eh nicht so…kommt diese enthüllung auch in fähnseen???
Die Piusbrüder… Sensation: Die Gottesdienst-Kongregation wird in Kürze eine Instruktion zur ordnungsgemäßen
Durchführung der Liturgie-Konstitution des Zweiten Vatikanums veröffentlich. Der Text wurde ‘kreuz.net’ –
als weltweit einzigem Medium – zugespielt. So etswas kann nur ein Piusbruder verzapft haben. Bekanntlich
wird kreuz.net von der Gebrüderschaft betrieben…!
#103 Jotef 18:40:00 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Egal, ob ‘fake’ oder ‘echtes Kichenlatein’, die Wahrheit liegt musikalisch wo anders … Musik – ein Schlüssel
zum Verständnis von Zeit Musik verbindet das VORHER mit dem JETZT und mit dem SOFORT zu einem (manchmal)
berauschenden Erlebnis wie im Zeit-Raffer. Das Leben macht es mit VERGANGENHEIT, GEGENWART und ZUKUNFT
ebenso, bloß in anderem Tempo. Das Tempo stellt die Beziehung her zwischen dem Ereignis und dem Zeitraum,
in welchem es stattfindet. Die Mathematik ist das Schloß, zu dem die Musik wie ein Schlüssel paßt.
Aber nur, wenn man will, kommt man in den Genuß der erfindungsgemäßen Absicht von Schloß und Schlüssel.
Diese Absicht findet ihre Erfüllung „am Ende der Zeit“, indem der Mensch erkennt, daß sie – die Zeit –
zustande kommt als ein Sekundär-Ereignis des Geistes. Noch präziser als Musik offenbart Sprache (die)
Zeit als Geist-Produkt. Erst recht, wenn Sprache als Sonderfall von Musik betrachtet wird. Zeit als tote
Raumzeit hört damit auf zu existieren. Der wortspielerische Gegensatz von WIR HABEN ZEIT zu DIE ZEIT
HAT UNS ist nicht aufrechtzuerhalten, beide Ansätze hofieren Zeit als etwas Absolutes. Sie entsteht in
jedem Moment geistiger Aktivität neu. Wie Musik. Die Mathematik liefert den rechnerischen Beweis in der
Speziellen Relativitätstheorie, daß nämlich die Zeit tatsächlich nichts Absolutes ist. „Meine Zeit
steht in Gottes Hand“ bekommt neue Wertigkeit durch die genauso gültige Umkehrung „Gottes Zeit steht
in unserer Hand“.
#102 Romulus 18:38:34 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Sehr notwendige Reform Ein sehr gut gemachter Fake. Lustig, dass viele Altliberale darauf reingefallen
sind. Für den Vatikan war das ein prima Versuchsballon, um mal zu sehen, wie diese sehr notwendigen Reformen
aufgenommen werden.
#101 Mary Cruz 21:50:30 | Samstag, 19. Dezember 2009
Marsilius Ficinus: Es tut mir leid, habe Sie auf der falschen Seite vermutet. Ich hoffe, Sie verzeihen
mir. Das kommt daher, dass ich urlaubsreif bin – Burnout-Syndrom. Der Herr sei mir gnädig und segne Alle,
denen ich weh getan habe. :(3 @ Czibo: Nein, ich nehme ihn und die Briefe nicht ernst. Seine Ansichten
nerven nur; am besten sollte man sein Geschreibsel ignorieren.
#99 Mary Cruz 19:55:55 | Samstag, 19. Dezember 2009
@Marsilius Ficinus: Joberens verspottet Gott, die Kirche und den Papst. Er hat sich in hunderten Beiträgen
für die Abtreibung eingesetzt und beschuldigt den Papst für die Aidsopfer verantwortlich zu sein, weil
er gegen die Kondomverteilung ist.
@Mary Cruz Ui, da fühlt sich aber jemand angesprochen. Haben ich Ihnen auf die Füße getreten. Seit
letztem Wochenende wissen wir ja, dass dies schon mal zu einer roten Karte führen kann. Das will ich
natürlich nicht. Wo habe ich denn jemand beleidigt? Oder gehören Sie etwa zu den rechten wie linken
Schreihälsen des Forums, die Kübel an Spott über Papst und Kirche gießen? Nur gegen diese richten
sich meine „arroganten“ Bemerkungen. Josef Berens würde ich in gewisser Weise davon ausnehmen wollen.
Denn zumindest kann er sich benehmen. Er hat zwar keinerlei Ahnung und schreibt immer nur dasselbe, dies
aber immerhin freundlich. Er ist allerdings seinen Worten nach Protestant, so dass ich mich frage, warum
er sich immer als Katholik bezeichnet. Ich nehme ihn mehr unter der Rubrik „Interkonfessionelle Polemik“
wahr. Da ist Ihr Ton schon etwas unangenehmer, liebe Mary Cruz. Und mit der Schlechtigkeit: Kehren Sie
erst vor der eigenen Tür, und dann urteilen Sie über andere.
#97 Mary Cruz 11:42:09 | Samstag, 19. Dezember 2009
Marsilius Ficinuss: Orgeln Sie weiter auf Ihrer „ganz kleinen Orgel“ und lassen Sie die Christen hier
in Ruhe mit Ihren arroganten Sprüchen und Beleidigungen. Wer einen Antichristen wie Joberens als „lieb“
bezeichnet, ist sowieso an Schlechtigkeit nicht mehr zu überbieten.
#96 St. Anton † 10:46:54 | Samstag, 19. Dezember 2009
Am Wichtigsten Am Wichtigsten ist, daß der Katholik keinen Spaß am Gottesdient haben darf. Er soll sich
auf protestantische Art selbstkasteien. Eigentlich sollte der Kathole auch gar nicht mehr Singen – und
in der Kirche schweigen. Und wenn er schon in der Kirche schweigt, soll er auch gleich noch außerhalb
schweigen. Und nix mehr schreiben – nur glauben – und die Füße stillhalten, wie’s den Popen gefällt.
also besser hät ichs auch nicht ausdrücken können Treffend formuliert! Es zeigt sich hier immer wieder,
daß die selbsternannten „Gutchristen“hier eigentlichnichts anderes als eine Mischung aus baalschen oder
paganistischen Sexanbetern, Kryptokommunisten, liberalen Spießbürgern, eben der allgemeine Pöbel sind,
für die die Gott und Religion nichts weiter als eine nette Idee, eine schöne Geschichte ist, um die
eigene Schlechtigkeit zu rechtfertigen und mit dieser irren baalschen, paganistischen, kommunistischen,
liberalen, spießbürgerlichen Pöbelgesellschaft „Frieden“ zu schließen. zeit diesen ballast auszusondern
und abzustossen damit keiner verletzt wird wenn er zerstampft wird wie das salz „Doch wenn das Salz lau
geworden ist, womit soll es gesalzen werden? Es wird hinausgeworfen und von den Leuten zertreten werden.“
#94 Leo Miles 10:13:24 | Samstag, 19. Dezember 2009
@Marsilius Ficinus …der Neid der Besitzlosen… Treffend formuliert! Es zeigt sich hier immer wieder,
daß die selbsternannten „Gutchristen“ hier eigentlich nichts anderes als eine Mischung aus baalschen
oder paganistischen Sexanbetern, Kryptokommunisten, liberalen Spießbürgern, eben der allgemeine Pöbel
sind, für die die Gott und Religion nichts weiter als eine nette Idee, eine schöne Geschichte ist, um
die eigene Schlechtigkeit zu rechtfertigen und mit dieser irren baalschen, paganistischen, kommunistischen,
liberalen, spießbürgerlichen Pöbelgesellschaft „Frieden“ zu schließen. „Doch wenn das Salz lau geworden
ist, womit soll es gesalzen werden? Es wird hinausgeworfen und von den Leuten zertreten werden.“
Verwirrung Wenn man die Lesermeinungen durchgeht, findet man doch einige, die dieses Dokument offenbar
für bare Münze nehmen. Immerhin eine willkommene Gelegenheit für manche Zeitgenossen, auf den Hl. Vater
zu schimpfen. Na ja, man sollte unseren geistig etwas beschränkteren Zeitgenossen die Freude lassen,
über einen Menschen zu schimpfen, dem sie auch nicht annähernd das Wasser reichen können. Ja, der Neid
der Besitzlosen kann heiß brennen, auch in intellektuellen Kontexten…
#92 chico flojo 17:30:20 | Freitag, 18. Dezember 2009
Auch nicht schlecht: Ähnlich wie bei Professoren der Theologischen Fakultäten ist auch bei Kirchenmusikern
anzustreben, dass in jeder Diözese der Anteil der Priester unter ihnen allmählich auf 50% angehoben
wird. Cool…echt… Wie lange soll dieses ‘allmählich’ denn dauern? P.S.: Ich hatte wirklich nicht die
Lust verspürt, nach einem ähnlichen Beitrag zu forsten – deswegen ist meiner wahrscheinlich redundant.
Aber ich finde diese Stelle irgendwie bemerkenswert – und joberens müßte um seinen Job fürchten.
Gratulation Ich schließe mich der Gratulation an die Redaktion für diesen überaus gelungenen April-Scherz
an! Schenke Gott, daß aus dem sehr fachmännisch formulierten Scherz bald Wirklichkeit werde.
#90 lodenjacke 15:45:32 | Freitag, 18. Dezember 2009
also wenn das stimmt dann empfehle ich dem Krampus, daß er nächstes Jahr den Papst und die Verantwortlichen
in seinen großen Sack steckt und richtig durchhaut. Will man jetzt die Kirchen völlig leer kriegen?
Wenn man das umsetzt, dann können die Leute erleben, was Kirchenflucht WIRKLICH ist.
#89 Dr. Schlämmer 14:21:49 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Redaktion Gratulation für diesen Coup. Offenbar waren die postulierten Thesen nicht so weltfremd und
abartig, dass sie eine seriöse katholische Nachrichtenagentur nicht dazu veranlassen könnten, von höchster
Stelle eine Stellungnahme zu erbitten. So darf man fragen, ob die vorgeblichen Reformen nicht tatsächlich
einen wunden Punkt aufgegriffen haben. Eine Schola oder ein Chor für Gregorianik – super Idee. Und da
in Deutschland bekanntlich aller Segen von oben kommt (), müsste Rom hier vielleicht tatsächlich tätig
werden.
#88 colonius 13:18:20 | Freitag, 18. Dezember 2009
@ Josef Berens Nur wer von der Gabe der Erkenntnis vollkommen verschont wird, kann auf so ein Dokument
hereinfallen. Sparen Sie sich die Puste also für den kommenden Sonntag.
@Freinsberg Hätte ich auch gerne. Aber zur Not muss man diese schönen Werke auch auf einer „normalen“
Orgel spielen. Ich mache dies auf einer ganz kleinen Orgel, die noch nicht mal über Zungenregister verfügt.
Dennoch passen diese schönen Werke sehr gut in die Liturgie. Die Offertoires zB. spiele ich gerne auch
zur Gabenbereitung.
#86 Freinsberg 12:20:31 | Freitag, 18. Dezember 2009
@ Marsilius Ficinus >>Spielen Sie Dandrieu, Marchand, Couperin, DuMage ebenso gerne wie Guilain<< JA!
Nur hätte ich noch gerne eine passende Orgel dafür.
@Freinsberg Überfordern Sie mit Ihrem Bonmot nicht die vielen Radikalen hier, die laut schreien, aber
kaum Ahnung haben. Und für unseren lieben, aber geistig sehr anspruchslosen Joseph Berens sollten Sie
den Witz auch einmal erläutern. Sicher ist sicher Sie sind bestimmt ein Liebhaber der großen barocken
französischen Orgelmusik, wie ich Ihrem Namen zu entnehmen glaube. Spielen Sie Dandrieu, Marchand, Couperin,
DuMage ebenso gerne wie Guilain
@Samurai Eine simple Rückkehr zur „Außerordentlichen Liturgie“ ist m. E. auch nicht möglich. Es ist
gut, dass diese nach „Summorum pontificum“ weitestgehend frei gegeben ist und (vielleicht in Frankreich
und den USA häufiger als in Deutschland) auch öfter als bisher gefeiert wird. Aber wer sich mit liturgischen
Dingen beschäftigt, muss immer den Ordentlichen Usus auch im Blick haben, da dieser zahlenmäßig bei
weitem überwiegt und eben der „usus ordinarius“ ist. Ihre Gedanken finde ich sehr interessant. Was die
Zelebrationsrichtung angeht, würde ich folgendes präferieren: Eröffnung (bis Tagesgebet) an den Sedilien,
Lesungen werden zum Volke hin verkündet, ab Gabengebet Ausrichtung zum Altarkreuz. Das Stufengebet könnte
man in der jeweiligen Landessprache auch mit den Gläubigen zusammen beten. Generell sollte es in allen
Kirchen, die mehrere Sonntagsmessen haben (vor allem Dome, Basiliken, Stadtpfarrkirchen) eine Messe in
lat. Sprache (mit Choral, klass. Vokalpolyphonie etc) geben (Lesungen, Fürbitten, Predigt etc. natürlich
deutsch). Man legt die Texte lat./dt. aus. Auch in volkssprachlichen Liturgien können Teile in lateinischer
Sprache gesungen werden (Credo, Pater noster etc.). So wäre die vernünftige Koexistenz von Volkssprache
und Latein gewahrt, wie es auch dem Konzil vorschwebte. Vieles wäre möglich. In der Praxis ist es leider
schwierig, da die Entscheidungsträger oftmals die Hermeneutik des Bruches als Leitideal haben. Und damit
sind Veränderungen (zunächst) kaum möglich.
Hallo Joberens, Sie haben ja meine Frage vom 15. Dez. noch immer nicht beantwortet… Damit Sie nicht
suchen müssen, wiederhole ich die Frage hier: Wenn es um vollmundige Anklagen an die Adresse der Kirche
geht, dann sind für joberens Föten Menschenleben, die es – und sei es durch erpresste Teilnahme an einem
sog. Beratungssystem – zu retten gilt. Geht es dagegen um die Frage einer möglichen Schuld der abtreibungswilligen
Mütter, Väter und Ärzte dann sind dieselben Menschenleben für denselben joberens auf einmal nicht
mehr existent und heissen fortan: „Zellhaufen“ !!! Können Sie diesen Widerspruch in Ihren Zuschriften
zur Abtreibungsfrage auflösen, joberens?
#77 Hoher Priester 02:56:51 | Freitag, 18. Dezember 2009
Gestern gelesen im Ordinarium von Gallen „Diese Grundsteinplatte wurde in der Marmorsäule des Konventhauses
gefunden.“ (Gallus ist nicht heilig, wie das Stiftsarchiv gestern flüsterte.)
#76 feuerwehr 00:47:28 | Freitag, 18. Dezember 2009
Über das Ziel geschossen! Sofern es sich bei dem Dokument nicht ohnedies um eine prímitive Fälschung
handelt, kann es sich nur um die Fomulierung eine „Idealvorstellung“ handeln, mit dem Ziel, dass die Bischöfe
durch Verhandlung die „Giftzähne“ entschäfen, sodass das Brauchbare übrig bleibt. Eine Regelung ist
auf Grund der Auswüchse, die in den letzten Jahren zu beobachten sind, dringend nötig – der vorliegende
Text käme einer Abschaffung der Kirchenmusik gleich. 1. Wir könnten sämtliche Messen von Schubert,
Beethoven und Haydn dem Müll übergeben, da diese mit dem liturgischen Text frei umgehen – textliche
Überlagerungen sind insbesondere bei Fugen unvermeidbar, darüber hinaus sind viele Werke noch keine
200 Jahre alt. 2. Der Ausschluss dieser Werke auf Grund textlicher Freiheiten steht im Widerspruch zur
Anweisung, der Priester möge den Text mitbeten. Eben diese Tradition ermöglicht im älteren Ritus die
Verwendung der Werke unserer großen Meister. 3. Mozart kommt auf Grund seines freizügigen Lebenswandels
und Mitgliedschaft in einer Loge überhaupt nicht mehr in Betracht! Krönungsmesse ad 4. Georg Ratzinger
möge seinem Bruder vor Unterfertigung beratend beistehen. Es wäre interessant zu erfahren, ob alle Mitglieder
der „Domspatzen“ den hier formulierten Anforderungen genügt haben bzw. genügen. Sonst wäre auch die
Auflösung dieses Chores die logische Konsequenz. Fazit: Mit dieser Reform können nicht einmal eingefleischte
Traditionalisten leben. Oder ist dies als ausgleichende Gerechtigkeit beabsichtig…
Doch xsteph: das ist die umgekehrte Form vom Zim-Zum. Beim Zim-Zum in der Kabbala macht sich G*tt klein,
damit Mensch und Schöpfung groß werden können…!
@ Walther von Stolzing Mit Verlaub, ich trage keine ideologische Brille, aber wo ist der Beweis angetreten,
dass der christl. oder katholische Glaube schadensfrei geblieben wäre, wenn es das letzte Konzil, dem
es um eine Öffnung zur Welt ging, nicht gegeben hätte? Bei Neubuchstabierung geht es mir nicht um eine
Neudefinition, um eine Neuerfindung. Mir geht es darum, zu schauen und weiterzugeben, wie das, was der
Kern christlichen Glaubens ist, heute gelebt werden kann. Bis dahin konnte man doch wohl recht viel mit
dem Glauben, so wie er „buchstabiert“ war, anfangen, hat ihn und aus ihm gelebt. Es mag sein, dass der
Glaube in der tradierten Form, die ja auch gewachsen ist, in einer mehr oder weniger nicht hinterfragten
christentümlichen Gesellschaft getragen hat. Es ist durch ihre These nicht der Beweis angetreten, das
er auch noch heute in der damaligen Form, die ja auch zeitgebunden war, tragen würde. Dies ist eine Schimäre.
Und hier wird einem Phantom hinterher gelaufen. Ich habe viele Gespräche mit älteren Mitchristinnen
und Mitchristen geführt. Viele haben mir bestätigt, wie sie den kirchlichen Aufbruch als Befreiung erlebt
haben. Es sind gläubige Menschen bis auf den heutigen Tag. Aber wenn ich, wie ich vor kurzem zu hören
hatte, als Einleitung zu Wandlung beim Knien die Erläuterung erhielt, „wir machen uns jetzt schön klein,
damit Gott groß sein kann“, so ist dies für mich eine unhaltbare theol. Position. Die Größe Gottes
kann nicht davon abhängen, dass der Mensch sich klein macht.
#73 gelobtseijesus 00:03:41 | Freitag, 18. Dezember 2009
Sensation: +net hat den Karneval eröffnet. Fromme Büttenreden, leider ohne Pepp. Übrigens: Des Pfarrers
Gesangsübungen in der Badewanne sind ab sofort nur mehr in lateinischer Sprache zulässig.
@steph In den Entwicklungen seit dem letzten Konzil aber nur Zerstörung am werk zu sehen und „Verdunstung
oder Erosion des Glaubens“ nur monokausal in der Liturgiereform ist für mich zu kurz gegriffen. Ich sehe
in den Entwicklungen seit dem letzten Konzil nicht nur Zerstörung, aber jeder der Augen hat zum Sehen
und die ideologische Brille mal abnimmt, muss doch zugeben, dass das „neue Pfingsten“ der Kirche und dem
Glauben gewaltigen Schaden zugefügt hat. Auch sehe ich den alleinigen Grund für die Erosion des Glaubens
nicht nur in der Liturgiereform und der Willkür, die seit dem herrscht, aber es ist m.E. schon einer
der Hauptgründe. Der jetzige Papst schreibt in seiner Autobiographie übrigens Ähnliches in sehr deutlichen
Worten. Dort wo die ursprüngliche Form der Liturgie gefeiert und gelebt wird, ist auch Glaube lebendig.
Ich könnte Ihnen da diverse Beispiele nennen. Glauben will heute neu buchstabiert sein. Dieses Argument
gibt es seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Bis dahin konnte man doch wohl recht viel mit dem
Glauben, so wie er „buchstabiert“ war, anfangen, hat ihn und aus ihm gelebt. Meines Erachtens ist die
Forderung nach einer „neuen Buchstabierung“ (sprich: Neudefinition, also neue Abgrenzung, also irgendwie
auch Neuerfindung) sehr gefährlich. Sie ordnet nicht nur den von Gott gegebenen Glauben dem Zeitgeist
unter, sondern öffnet der Erfindung einer neuen Religion (und das haben wir ja quasi seit dem Konzil
erlebt) Tür und Tor. Das ist Modernismus pur.
jetzt ist eh schon alles zu spät wenn die glatze nach hause kommt, dann wird sie meinen account sperren.
aber das ist eigentlich gar nicht so schlimm. wahrscheinlich ist die glatze besoffen und hat überhaupt
keinen bock mehr irgendwelche beiträge zu löschen. und schon wieder dieser verdammte „Kreuzritter der
Dummheit“ Artikel in der Leserzeitung. Oje Das Beten fällt dann mit Sicherheit aus. Und ab unter die
heterozüchtige Bettdecke. zum süßen braunbären
#70 steph 22:52:37 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
@ Walther von Stolzing Rubriken haben etwas Starres an sich und sie werden auch so von den Anhängern
der trid. Liturgie nach dem Ritus von 1962 eingesetzt. Die hierin vorkommende liturgische Sprache (wobei
es mir um Sprachausdruck geht, nicht um Sprache im Sinne von lateinisch etc geht) trifft zumindest, und
insofern kann ich vielleicht nur für mich sprechen, nicht mehr meine Lebens- und Glaubenswelt. Lateinisch
ist für mich nicht das Problem, wenn es um den Aspekt der Gemeinschaftsbildung sprachenübergeifend geht.
In Solidarität und auch als Ausdruck der Achtung vor der jeweiligen religiösen Sozialisation war es
für mich keine Frage, mit den Christinnen und Christen in den osteurop. Ländern unsere gemeinsame liturgische
Feier in der lateinischen Sprache zu feiern. Ich habe auch genauso in meiner internationalen Tätigkeit
im kirchl. Bereich liturgische Feiern und Gottesdienste erlebt, in dem die unterschiedlichen Teile verschiedensprachig
waren, sowohl das Liedgut, als auch die Texte, die Lesungstexte in drei bis vier Sprachen vorgetragen
wurden. Ich darf ihnen versichern, das hier auch über die Grenzen der jeweiligen religiösen Sozialisation
hinweg, Gemeinschaft gelebt wurde und Katholizität im Sinn von weltumgreifend zum Ausdruck kam. In den
Entwicklungen seit dem letzten Konzil aber nur Zerstörung am werk zu sehen und „Verdunstung oder Erosion
des Glaubens“ nur monokausal in der Liturgiereform ist für mich zu kurz gegriffen. Glauben will heute
neu buchstabiert sein.
#69 Samurai 22:43:53 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
@Marsilius und Gleichgesinnte Nun, eine simple Rückkehr zur Tridentinischen Liturgie halte ich für falsch,
aber ich mache mir so meine Gedanken: Wie wäre es z.B.- mit Blick auf die welt(!)weite RKK- mit: – Credo,Vaterunser,Schuldbekenntnis
und einigen anderen liturgischen Texten auf Latein, – Lesungen und Predigt in der Landessprache, – gemeinsamen
Gebeten (Vaterunser,Credo usw) in eine Richtung, nämlich Richtung Altar oder, wo möglich, Richtung Osten,
also auf jeden Fall in Gottes „Richtung“ („vor Gott“), vom Priester so deutlich gebetet, daß deutlich
wird, daß es sich um gemeinsame (!) handelt und – wenn architektonisch möglich, eine Wiedereinführung
des Stufengebetes und der Prozession der Zelebranten zum Altar.
@joberens: über die Glaubwürdigkeit „selbst denkender Katholiken“ Ich habe mir mal einige Ihrer Beiträge
angesehen. Sie, als „selbst denkender Katholik“, nutzen jede Gelegenheit, hier zu demonstrieren, dass
Ihre Messlatte für so ziemlich alles, was mit der Lehre und Disziplin der katholischen Kirche zu tun
hat, Ihre eigene Meinung ist. Das lässt auf einem Mangel an Demut und Glauben schließen. Dass Sie sich
dabei noch als „Katholik“ bezeichnen, ist traurig. Wenn Sie aber dem Heiligen Vater die Glaubwürdigkeit
absprechen, ist das eine Frechheit. Aber wenn so etwas von Typen wie Ihnen kommt, zeigt es doch ganz deutlich,
dass der Papst glauwürdig ist. Er ist Leuten wie Ihnen unbequem, aber genau das macht ja seine Glaubwürdigkeit
aus. Vielleicht sind Sie aber nur ein Troll, der hier versucht zu provozieren, wer weiß.
Zu schön, um wahr zu sein?! Ich habe mir den fingierten Text durchgelesen. Ich denke, er enthält durchaus
gute Anstöße, zeugt insgesamt allerdings von einer beträchtlichen Enge, die so sicherlich nicht wünschenswert
wäre. Man muss kein Theologe sein, um zu erkennen, dass vieles, was sich in die heutige Liturgie eingeschlichen
hat, mit der Liturgiekonstitution unvereinbar ist. Die Konzilsväter hätten entsetzt eine Liturgie verlassen,
die an die Atmosphäre einer Disco erinnert. Um nicht mißverstanden zu werden: Auch Rock- und Popmusik
haben ihre Berechtigung, genauso wie einst die Musik von „fahrenden Leuten“ auf einem Jahrmarkt. Diese
ist jedoch mit der katholischen Liturgie inkompatibel, ähnlich wie zu opernhafte Musik vergangener Jahrhunderte.
Man stelle sich etwa einen orthodoxen Gottesdienst im Popsound vor, man würde merken, dass hier zwei
unterschiedliche Welten aufeinanderprallen. So ist es auch mit der katholischen Liturgie. Man darf hier
eine sicher wünschenswerte Menschennähe nicht mit Selbstaufgabe des Wesens katholischer Liturgie verwechseln.
Aufgabe unserer Zeit ist eine zweifache: Zum einen den „Thesaurus musicae sacrae“ intensiv zu pflegen,
zum anderem diesem würdige und wahre Kirchenmusik zur Seite zu stellen. Hier gilt es, auf dem Boden der
Tradition neue Wege zu gehen, die allerdings nicht gleich in die Kneipe oder die Disco von nebenan führen.
Und keine Angst vor dem Latein: Das Konzil will es expressis verbis beibehalten wissen. Eine konzilsgemäße
Liturgie kennt auch (!!) Latein!
@steph Nun, Rubriken haben schon Ihre Funktion, sie schützen vor Missbrauch und Kreativität. Sie sorgen
dafür, dass die Liturgie der lateinischen Kirche universal und universell bleibt. So schaffen sie auch
Gemeinschaft (zumindest wäre dem so, wenn man sich mehr an die Rubriken halten würde), was ja nun eines
der „Buzzwords“ in den letzten Jahrzenten ist, denn Gemeinschaft untereinander ist ja anscheinend das
A und O des Katholizimus nach VII. Ich verstehe nicht, was an rubrikentreuer Liturgie nicht lebensbejahend
und lebensnah sein soll. Wenn die Priester ihrer Pflicht nachkämen, und den Gläubigen die Worte und
Gesten der Liturgie nahebringen würden und die Gläubigen sich damit auseinandersetzen würden, dann
bräuchten wir alle nicht mehr so dem Zeitgeist hinterherzulaufen und dauernd das Rad neu erfinden wollen.
Lex orandi lex credendi. Die Zerstörung der Liturgie seit den 60er Jahren bedingt die Erosion des Glaubens
und umgekehrt. Und wo der Glaube fehlt, sucht man sich schnell neue Zeichen, Wörter und ähnliches, verliert
sich in der „Gemeinschaft“, rennt dem Zeitgeist nach und feiert sich nur noch selber. Lebensnah? Lebensbejahend?
In „altgläubigen Gemeinschaften“ wie der FSSP, FSSPX o.ä. wird die Liturgie nach den Büchern von 1962
als durchaus „lebensnah“ und „lebensbejahend“ empfunden und das (meist) ohne falschen Rubrizismus. Dort
wird noch geglaubt. Und die Musik in Form des gregorianischen Gesanges ist Teil der Liturgie – lesen Sie
mal Sacrosanctum Concilium.
#65 joberens 22:08:01 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
So verspielt man den Rest seiner Glaubwürdigkeit Wenn das wirklich die Meinung von Papst Benedikt ist
und er diesen Unsinn durchsetzten will, darf er sich nicht darüber wundern, daß er immer weniger ernst
genommen wird. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik und Kirchenmusiker
#64 steph 21:53:22 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
@ Walther von Stolzing um es klar zu sagen ich bin kein Anhänger von Aktionismus oder „Happy-Clappy“-Mentalität,
wie Sie es nennen, aber ich bin bin auch kein Freund von Rubrizismus und Musik-Konservatismus (Interessant
ist ja, da es Musik-Konservatorien gibt). Wir brauchen eine lebensbejahende und lebensnahe Liturgie, in
der sich der heutige Mensch wiederfindet, in der er mit dem, was ihn bewegt, was ihn fragen lässt, zu
Wort kommt, oder auch zu Zeichen und Gesten.
@steph Und ich setzte hier voll auf den Heiligen Geist, dass er diese hirnlosen Wünsche, die Grundtenor
in der Fake-Instruktion sind, nicht wahr werden lässt. Egal ob das eine „Fake-Instruktion“ ist oder nicht –
der Text zeigt deutlich, wie Kirchenmusik und Liturgie nach dem II. Vatikanischen Konzil eigentlich aussehen
müsste. Von „hirnlos“ kann da keine Rede sein. Im Gegenteil. Es ist schoin wünschenswert, dass diejenigen,
die immer noch der Meinung sind, dass das letzte Konzil die heute vorherrschende „Happy-Clappy“ Mentalität
in der Liturgie wollte. Die Konzilsväter wollten keinen Novus Ordo, keine „Neuen Geistlichen Lieder“
und nicht die Wohlfüh-Kuschelstunde, zu der die Heilige Messe heute meist degradiert wird. Wenn all diejenigen,
die sich immer auf das letzte Konzil berufen, sich mal ernsthaft mit den Texten beschäftigen würden,
dann müssten sie einsehen, dass all das dem Zeitgeist Hinterlaufen der letzten 40+ Jahre auf keinen Fall
durch das Konzil gedeckt ist (von Ausnahmen abgesehen).
#61 steph 21:28:05 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
ich sage meinen Kindern bald ist Weihnachten und man darf und kann sich alles wünschen, aber nicht jeder
Wunsch kann in Erfüllung gehen. Vielleicht spielt die Instruktion den „Wunschzettel“ der Redaktion von
Kreuz.net wieder. Und ich setzte hier voll auf den Heiligen Geist, dass er diese hirnlosen Wünsche, die
Grundtenor in der Fake-Instruktion sind, nicht wahr werden lässt.
Definitiv Tagträume der Redaktion Unter „4. Popmusik“ findet sich Folgendes: Den Pfarrern und Kirchenrektoren
wird dringend empfohlen, Ensembles, die solche Musik pflegen, aufzulösen oder sie in Choralscholen umzuwandeln. Man stelle sich bitte vor, der Jugendmusikgruppe aus Sankt XY wird gesagt, ab jetzt keine (meist verstimmten)
Gitarren, (schlecht gespielte) Querflöte, (hoperndes) Schlagzeug und dazu banale Melodien und Texte von
einer pupertierenden Sängerin mehr, sondern für die Sonntage im Jahr „Orbis factor“ mit Proprium. Das
ist eine Ente. Leider…
#59 colonius 21:06:23 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Unsinn An alle, die jetzt jauchzen und frohlocken: Diese Meldung ist erkennbar vollkommener Stuss, da
sie fast ausschließlich längst bekannte Texte rezitiert. Die Zwischenphrasen sind in einer Weise von
Fachkompetenz verschont geblieben, dass sie niemals aus der Feder des Heiligen Vaters oder der Gottesdienstkongregation
stammen können. Letztere würde auch ihre Kompetenzen damit überschreiten. Ich halte das Anliegen der
besseren und würdigeren Liturgie übrigens für zu wichtig, als dass man mit derlei Scherzchen Verwirrung
betreiben sollte. Damit spielt man nur jenen in die Hände, die im „Konzilsgeist“ bisher jeden Unsinn
durchsetzen konnten.
Gepriesen sei GOTT u. seine hl. Mutter… … wenn dieser große Schritt wahr wird. Sicherlich gibt es
in der Praxis vor Ort immer Quertreiber, die sich nicht daran halten wollen/werden. Aber es ist gut und
wichtig wenn Rom eindeutig in gewissen Dingen spricht. Das wird der großen Weltkirche gut tun!!! Gloria
Patri, et Filio, et Spiritui Sancto!!!
Messen von Schubert und Bruckner zur Rekognostizierung? „Musik, die älter als 200 Jahre ist, gilt als
erlaubt, sofern sie von katholischen Komponisten stammt und die liturgischen Texte vollständig enthält“.
Dagegen müssen neue Kompositionen sowie alle Musikwerke, die jünger als 200 Jahre sind, müssen – „schon
wegen ihres oft weltlichen oder opernhaften Charakters“ – bei der Gottesdienst-Kongregation zur „Rekognoszierung“ –
ein Wort das in kirchenamtlichen Dokumenten eher unüblich ist – eingereicht werden. Mal ganz abgesehen
von all den anderen großen Kirchenmusikwerken des 19. Jahrhunderts wie die Messen von Liszt. Abgesehen
davon wäre das natürlich sehr zu begrüßen, aber die Erfahrung lehrt, dass solche Instruktionen (cf
Redemptoris Sacramentum) von denjenigen, die sie sich eigentlich zu Herzen nehmen sollten, ignoriert werden.
Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass hier die Redaktion sich ihren Tagträumen hingegeben haben
könnte…
#56 steph 20:20:18 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Lug und Trug die Redaktion entblödet sich nicht, die Form einer vatikanischen Instruktion zu nutzen,
um ihre rückwärtsgewandten Interessen und Vorlieben unters Volk zu bringen. Diese Kreuzritter sind nicht
mehr ernstzunehmen, hier wird Meinungsmache der übelsten Art betrieben und dies unter Inanspruchnahme,
die Wahrheit zu haben. Sie sollten sich etwas schämen, aber Reue und Umkehr wird ja nur von den sogeannten
Altliberalen (wer immer das sein mögen) gefordert.
wobei … … es Spasscharakter hat, dass ein Papst Salami-Taktik anwendet: da eine Zulassung eines Ritus,
dort eine aufgehobene Exkommunikation, dann eine Abschaffung schlechter Musik. Aber auch die Perser sind
ja schon bei Salamis besiegt worden.
#54 wickerl 19:41:54 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
da hat jemand geträumt , aber wenn es wahr wäre Das muss man sofort der Frau Eder – Cakl schicken, und
Herrn Bischof Schwarz, die ganzen Lieder der Puchheimer Messe sind wegzuschmeissen, Sonne am Morgen und
es erwacht ein neuer Tag, danke dass ich alle meine Sorgen auf dich werfen mag, Franz will ich heißen,
die Hunde können mich beißen,…, „abgefallene Priester sind ausgeschlossen“, was ist dann mit denen
die in hochdotierten kircheneigenen oberösterreichischen Betrieben bei Bischof Schwarz tätig sind?
#52 Epiphanius 19:38:22 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Quod est difficile creditu!!! Gebe Gott, daß Sie, werte Damen (?) und Herren der kreuz.net-Redaktion,
recht behalten und Ihnen da nicht ein fingiertes Pseudo-Dokument von jemandem zugespielt wurde, der sein
übles Spiel mit Ihnen und der folglich düpierten Leserschaft treibt. Aber nach vierzig Jahren Wüstenwanderung
dürfen ja auch einmal Zeichen und Wunder geschehen. Faxit Deus!
Es fehlt aber immer noch … … eine Instruktion, dass der „ordentliche Ritus“ nur bei viriulenten Modernismus
erlaubt sei, da die Texte die kath. Messe nicht ausreichend wiedergeben.
#49 Samurai 19:16:58 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
@Thomas Morus Nun, es gibt auch im Bereich NGL sehr schöne Lieder wie z.B. die von Thomas Quast und anderen
aber – und da stimme ich Ihnen zu, vieles, was höflich ausgedrückt, grauenvoll ist. Andererseits habe
ich auch schon sehr würdevolle Jazz- oder auch Gospelmessen erleben dürfen.
#43 Thomas Morus 17:59:12 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
@FXaver Es war doch keine Rede vom Verbot aller modernen Lieder, sondern nur von einer Approbation und
das könnte manchmal wirklich nicht schaden wenn ich an dieses ganze Gesangswerk à la „Ins Wasser fällt
ein Stein…“ denke.
netter Versuch… nette Ente habt Ihr da zusammengebastelt. Und dabei ist doch noch gar nicht der 1. April…
Da passt die schöne Antiphon von heute: O sapientia… veni ad docendum nos viam prudentiae. Vielleicht
kommt Er ja auch mal in Rom vorbei mit seiner weihnachtlichen Gabe o^/
#41 FXaver 17:52:53 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
@thomas m. Es widerspräche auch nicht katholischer Lehre und speziell dem VII wenn die Orgel durch Schlagzeug
ersetzt würde und nur noch Texte und Melodien, die älter als 500 Jahre gespielt würden.
#40 Sefirot 17:31:42 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Wenn auf Dauer die Orgeln noch bespielt werden…? Ihr Lebenswandel soll der Morallehre der Kirche entsprechen:
„Wiederverheiratete Geschiedene, in wilder Ehe Zusammenlebende, Homo-Unzüchtige sowie abgefallene Priester
sind ausgeschlossen.“ Weil es ja viel zu viele Mitarbeiter für den musikalischen Kirchendienst gibt.
Da sollte man sich schon mit möglichst pepitahafter Kleinkariertheit die Mitarbeiter, die zum Lobe des
Herrn aufspielen dürfen, aussuchen. Damit die Orgeln sündenfrei dröhnen können… falls sie nach der
strengen Personalauswahl noch gespielt werden können und die Kirchenmusik nicht eines Tages ganz aufgegeben
werden muss…mangels Musiker
#39 Thomas Morus 17:26:53 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Was wäre so falsch daran? Mich würde von den „Kritikern“ interessieren was denn in diesem Dokument katholischer
Lehre und den Texten des Konzils widerspricht?
#37 Thomas Morus 17:19:52 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Zu schön um wahr zu sein? Zu schön um wahr zu sein? Nein! So schön, dass es auch wahr werden sollte!
Ich bewundere die viele Arbeit die man sich seitens der Redaktion gemacht hat, das Dokument könnte man
(mit ein paar kleinen stilistischen Änderungen) durchaus so in den Vatikan schicken und hoffen, dass
es wirklich umgesetzt wird. Obwohl wir momentan einen wirklich großartigen Papst haben, für den wir
Gott gar nicht genug danken können, so fürchte ich doch, dass selbst seine Autorität nicht genügt
um der Kirche eine solch radikale Frischzellenkur verpassen zu können. Jammerschade, wie schön wäre
es doch das im Text geschriebene umgesetzt zu sehen!
#36 Samurai 17:03:45 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
@Rottenburg Also wenn ich die kreuz.net-Grundhaltung verstanden habe, ist das OEKT-Lied mindestens (!)
„linksliberal-modernistisch“ und der Komponist garantiert von den „freimaurerischen Juden“ manipuliert
worden. Mindestens!!
#33 Samurai 16:32:30 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
@ lateiniheini Wenn das wirklich stimmen würde- wäre es für mich und etliche andere Katholiken ein
guter Grund der RKK den Rücken zuzukehren- ich persönlich fände mich dann bei den Altkatholiken wieder.
#32 Rottenburg 16:28:48 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Erlaubt? Dürfte dieses Lied www.oekt.de/…/download/toene.html dann aber zur Brotbrechung schon noch
gesungen werden, während der Priester „Agnus Dei“ murmelt?
#30 FXaver 15:55:49 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Der Titel sagt es doch schon: „… um wahr zu sein“ Da fehlt noch einiges um eine halbwegs brauchbare
Ente zu bauen. Einige Tipps: Wiederverheiratete Geschiedene, in wilder Ehe Zusammenlebende, Homosexuelle
Alles das sind keine korrekte Bezeichnungen, für ein amtliches Schreiben der rkk. In der rkk gibt es
keine „Geschiedenen“, da die Ehe unauflöslich ist. Das müsste dann heißen „in fortdauernden ehebrecherischen
Verhältnissen Lebende“, oder so ähnlich. Eine „wilde Ehe“ gibt es auch nicht. Das hieße dann „in fortdauernder
Unzucht Lebende“, oder so ähnlich. „Homosexuelle“ ist auch nicht korrekt, es müssten schon praktizierende
Homosexuelle sein, die von irgendwas ausgeschlossen werden.
so ist das Pater Schumacher teilte den SN am Dienstag mit, dass Enders Bemerkungen gemacht habe, die „auf
ein faktisches Ausleben seiner homosexuellen Neigungen schließen ließen“. Weil Enders beabsichtige,
„seinen Neigungen weiterhin nachzugeben“, könne er nicht mehr privat im Rektorat auf Besuch kommen. … außer
er kommt zum Beichten mit einem ausführlichen, detaillierten Bekenntis und echter Reue. Jawoll!
Mein lieber Freinsberg, meine Sicherheit, daß es sich dabei nicht um mehr als eine Fälschung handelt,
begründet sich gerade durch die Kenntnisnahme des „Originaltextes“ (müßte der wohl nicht in einer „Muttersprache“
der Kirche verfaßt sein). Da war nichts anderes als der reine redaktionelle Wunsch Vater des Gedankens.
#26 Rottenburg 15:40:53 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Fixiert auf Homoperverse? Lieber Freinsberg, da haben sie ja was Nettes erfunden. Aber ich glaube, der
Hl. Stuhl hat auch für Ihren angeblich authentischen Ausdruck in wilder Ehe Zusammenlebendeeine schönere
Formulierung… Und sind Sie neben kreuz.net der zweite Empfänger dieses top-geheimen Dokumentes?
So lautet es Wiederverheiratete Geschiedene, in wilder Ehe Zusammenlebende, Homosexuelle sowie in den
Laienstand zurückversetzte Priester sind ausgeschlossen. Ähnlich wie bei Professoren der Theologischen
Fakultäten ist auch bei Kirchenmusikern anzustreben, dass in jeder Diözese der Anteil der Priester unter
ihnen allmählich auf 50% angehoben wird. Freude über Freude!
#24 Freinsberg 15:35:13 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
@clarissa Ich meine das Originaldokument, das als pdf-Datei abrufbar ist. Der Bericht zitiert dieses Dokument
nicht wörtlich, denn dort heißt es: „Wiederverheiratete Geschiedene, in wilder Ehe Zusammenlebende,
Homosexuelle sowie in den Laienstand zurückversetzte Priester sind ausgeschlossen.“ KreuzNet wendet seine
eigene Diktion an.
Nun, werter Freinsbeg, dem muß ich, bei allem Respekt und ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, doch widersprechen,
denn üblicherweise pflegen „“ eine Zitation zu kennzeichnen. Diese habe ich übernommen (vgl. letzter
Abs.).
#21 Rottenburg 15:26:47 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
clarissa colonia Stimmt! Aber diese Seite tut sich ja nicht nur mit dem Fälschen schwer sondern auch
mit der Kirche und steht stattdessen einer kirchenrechtlich irrelevanten Gruppe, der sogenannten „Piusbruderschaft“
so nahe, dass sie es selbst dementieren www.kreuz.net/article.10273.html müssen!
Da war nichts mehr als reiner Wunsch … … Vater des Gedankens! Unter keinen Umständen könnte folgendes
ein wörtliches Zitat eines lehramtlichen Dokuments sein: „Wiederverheiratete Geschiedene, in wilder Ehe
Zusammenlebende, Homo-Unzüchtige sowie abgefallene Priester sind ausgeschlossen.“ Merke: Auch Fälschen
will gelernt sein …
Wie wunderbarlich, ergötzlich ist doch dieses Dokument Ähnlich wie bei Professoren der Theologischen
Fakultäten ist auch bei Kirchenmusikern anzustreben, dass in jeder Diözese der Anteil der Priester unter
ihnen allmählich auf 50% angehoben wird. Wie notwendig. Wie wahr. Anstatt die Priester im unerquicklichen
Gemeindedienst zu verheizen, mögen sie die Orgel in den Gottesdiensten schlagen, die alle paar 50 km
gefeiert werden! Den erst wenn die Kirchenmusik wieder ihre wahre Würde durch geweihte Kirchenmusiker
erhält, erst dann wird der HERR unserer Kirche auch wieder würdige Priester schenken. Einige von denen
werden wir auch noch brauchen, um herauszufinden, ob Homounzüchtige sich dem Opfermahle zur Kommunion
nähern. Endlich ein wirklich ernstzunehmder Beitrag im Kontext des sich bisher nur zum Nachteil wandlenden
Priesterbildes. Für dieses Dokument, auch wenn es leider zu erfreulich, zu heiter, zu geistgewirkt, kurz:
zu schön ist um wahr zu sein, können wir nur dankbar sein. Jawoll!
Eine wunderbare Idee Den Pfarrern und Kirchenrektoren wird dringend empfohlen, Ensembles, die solche Musik
pflegen, aufzulösen und sie am besten in Choralscholen umzuwandeln. Eine wunderbare, kreative Idee! Im
Tiefsten ihrer Seele warten die Knaben und Mägdlein darauf, endlich dem ewig wahren Liedgut fröhnen
zu können. Wie wunderbar, dass die Kongregation endlich diesen zarten Herzenswünschen entgegenkommt
und die neuliberalistischen Pfarrer zwingt Wirklichkeit werden zu lassen was das Volk ersehnt. Jawoll1
#12 sanfrancesco 14:33:40 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Antonio Kardinal Cañizares Llovera Ich vermute, dass man diesen Herrn nur deshalb von seiner Diözese
nach Rom transferiert hat, um den von ihm angerichteten Schaden in seiner Lokalkirche zu begrenzen, eine
Politik, die immer wieder gemacht wird. Nun haben wohl alle den Schaden auszubaden…(ich kann nur hoffen,
daß die Meldung nicht stimmt – klingt ja nach liturgiepolitischem Rundumschlag oder besser Kahlschlag).
#11 Regina 1961 14:32:50 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
An die Redakzion Sehr geehrte Damen (sofern es diese hier gibt) und Herren, ich verweise auf das gültige
Kalendarium, nachdem sich der 1. April erst in ca 3 1/2 Monaten ereignen wird, im Jahre 2010. MfG Regina
#9 sanfrancesco 14:11:20 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Zu dämlich um wahr zu sein! Ich habe dazu noch einen Kommentar verfasst, den aber wieder gelöscht. Beten
wir darum, daß Heiliger Geist auch in Rom wirken möge!
kreuz-falsch Das klingt alles völlig unrealistisch. Hat man bei diesem Text vielleicht den Pinochio mit
der langen Nase mit dem kreuz-falsch vergessen?
#7 Rottenburg 14:06:02 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Seit wann… werden denn Instruktionen erst nach ihrer Unterzeichnung bei kreuz.net veröffentlicht? o^/
Außerdem verrät der Ausdruck „Wilde Ehe“ alles… Aber: Gute Ente.
#6 engelhardt † 13:56:22 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Sensation Ist das wieder so eine „Sensation“ wie die angekuendigte Widerlegung der Evolutionstheorie vor
ein paar Wochen? Was ist daraus eigentlich geworden?
#5 Ampersand 13:55:49 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Und wenn man dachte… …, dass jetzt endlich mal ein Artikel dabei ist, der nicht gegen eine Minderheit
hetzt bekommt man im letzten Absatz nochmal vor Augen gehalten, wo wir hier sind. Außerdem hat die Kirche
doch sowieso genug mit ihren schwindenden Mitgliederzahlen zu kämpfen, warum reitet sie sich noch weiter
in den Abgrund indem sie jetzt mit aller Gewalt ihre Mitglieder unterhalb der Rentengrenze verjagt? Oder
will uns der Titel auf eine absichtliche Falschmeldung hinweisen?
#3 lateiniheini 13:53:31 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Wenn das stimmen würde… …würde die RKK bald unter den Minderheitenschutz fallen… Aber mal im Ernst,
da muss doch mindestens ein Redaktionsmitglied tierische Alpträume haben…
#2 Freinsberg 13:51:47 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Leise Rezitation >>Denn da der musikalische Schund der Nachkonzils-Zeit verboten wird, muß die leise
Rezitation der Meßtexte durch den Priester anders begründet werden.<< Es geht bei dieser Bestimmung
nicht nur um Schund, sondern um alle Ordinariumslieder (z. B. Gotteslob 464 und 469, die Schubert- und
die Haydn-Messe etc.)