kreuzmeldungen
Papst ehrt Ökumeniker + Werbung über Neuseeland hinaus + Die Homo-Rache folgt auf dem Fuß + Nur langsam und wohlüberlegt + Degeneration statt Evolution
Papst ehrt Ökumeniker

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hielt am Donnerstag Morgen eine Messe für den tschechischen Kardinal Tomáš Špidlík zum 90. Geburtstag. Der Jesuit wirkte viele Jahre am Päpstlichen Orientalischen Institut und wurde für seine Verdienste um die byzantinischen Gemeinschaften 2003 ins Kardinalskollegium gerufen. Benedikt XVI. würdigte die „lebendige Vision“ des Theologen, die eine Einheit zwischen Katholiken und Orthodoxen wünschte.

Werbung über Neuseeland hinaus

Australien. Die anglikanische Gemeinschaft in Neuseeland will durch den Aufschrei der Gläubigen bekanntwerden. Darum hat die anglikanische Gemeinde Sankt Matthew in der 1,3 Millionen Einwohner Metropole Auckland ein großflächiges Werbeplakat drucken lassen, das zeigt, wie der Heilige Joseph mit der Muttergottes im Ehebett liegt. Der darüberstehende Slogan sagt: „Armer Josef! Es ist nicht leicht, in Gottes Fußstapfen zu treten.“ Nach Angaben der Agentur ‘AFP’ griff ein Gläubiger zum Pinsel und übermalte das Plakat. Eine Sprecherin der katholischen Diözese von Auckland nannte die Werbung respektlos.

Die Homo-Rache folgt auf dem Fuß

USA. Der katholische Journalist Larry Grard (58) arbeitete für mehr als zwei Jahrzehnte bei der Regionalzeitung ‘The Morning Sentinel’ in der Stadt Waterville im US-Bundesstaat Maine. Kürzlich wurde er gekündigt. Der Grund: Er hat in einem Antwort-Email an eine Homo-Gruppe den Homo-Haß enttarnt: „Ihr haßerfüllten Leute habt seit Beginn der [gescheiterten] Kampagne [für die Homo-Ehe im Bundesstaat Maine] nichts als boshafte Bemerkungen gemacht.“ Auch Grards Ehefrau, die eine zweimonatliche Koch-Kollumne für ‘The Morning Sentinel’ schrieb, wurde entlassen.

Nur langsam und wohlüberlegt

Australien. Die Rückkehr traditioneller Anglikaner in die Kirche könne in Australien nur langsam und wohlüberlegt erfolgen. Das erklärte der Weihbischof von Melbourne, Mons. Peter Elliot, laut einem Bericht der Agentur ‘Catholic News Service’. Mons. Elliot ist selber ein Ex-Anglikaner. Das großzügige Angebot des Papstes treffe in Australien auf unvorbereiten Boden, der erst bearbeitet werden müsse.

Degeneration statt Evolution

„Rudimentäre (halbfertige oder funktionslose) Organe sind keine wertlosen Überreste einer Höherentwicklung: Die allermeisten dieser Organe haben einen konkreten Nutzen, andere belegen eine Degeneration.“

These Nummer 12 der „95 Thesen gegen die Evolution“ auf einer Webseite der Schweizer Vereinigung ‘Pro Genesis’.
      
15 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#17   Begeisterter   17:19:38 | Samstag, 19. Dezember 2009
die homorache kann jeden treffen
sogar eine frau, die eine harmlose koch kolumne schreibt. es ist eine schande, wohin uns die totalitäre homoperversen diktatur schon geführt hat.
Redaktion benachrichtigen
#16   Kunibert   22:03:57 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Navon: rudimentäre Organe
evolutionslehrbuch (S. 187ff) schreibt dazu:
„Die bereits erwähnten rudimentären Becken- und Oberschenkelknochen der Wale stehen mit der Aftermuskulatur und mit den Geschlechtsorganen in Verbindung; sie weisen dementsprechend meist einen Sexualdimorphismus auf – ein deutlicher Hinweis gegen eine Funktionslosigkeit.
Die Klauen der Boa und Python (Extremitäten“rudimente“) sind hilfreich bei der Bewegung der Schlangen im Geäst und dienen als Hilfsorgane bei der Begattung.
Embryonale Zahnanlagen bei Bartwalen, die niemals zu richtigen Zähnen werden, spielen wie bei allen Säugetieren eine wichtige Rolle bei der Bildung der Kieferknochen.
[…]
Die schwach ausgebildeten Flügel beim Kiwi (Abb. 10.24) dienen der Regulierung des Gleichgewichts. Oft wird von „Flügelrest“ gesprochen, doch handelt es sich dabei bereits um eine evolutionstheoretische Deutung, der die (erst zu beweisende) Überzeugung zugrunde liegt, dass die Vorfahren einmal flugtüchtig waren.
[…]
Das Steißbein des Menschen wird oft als „rudimentärer Rest“ eines Schwanzes angesehen. Es ist notwendig für die Befestigung verschiedener Muskelanteile und Bänder des Beckenbodens und der Hüftgelenke, welche die inneren Organe des kleinen Beckens tragen und für den aufrechten Gang unabdingbar sind. Die Beweglichkeit, die das Steißbein besonders bei gebärfähigen Frauen besitzt, ist für den Geburtsvorgang entscheidend.“
Diese Dinge sind also nicht unsinnig, sondern haben ihren Sinn.
Redaktion benachrichtigen
#15   Hoher Priester   15:03:39 | Freitag, 18. Dezember 2009
Gabengebet zum Fest Mariae Erwartung vom 18. Dezember
Herr, unser Gott,
dieses Opfer erwirke uns deine Gnade
und lasse uns teilhaben
am ewigen Leben deines Sohnes.
Denn er ist
in unser vergängliches Leben eingetreten,
um uns von unserer Sterblichkeit zu heilen.
Er, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Redaktion benachrichtigen
#14   steph   14:10:36 | Freitag, 18. Dezember 2009
@ sullivan
Kann denn keiner in der Redaktion Englisch?
pardon, aber die Damen und Herren der Redaktion können bedauerlicherweise nur Latein und Deutsch…
Redaktion benachrichtigen
#13   Hans im Glück   13:50:49 | Freitag, 18. Dezember 2009
Gotthard,
das erinnert mich an den Film Maria und Josef von Jean-Luc Godard. Da disskutiert Josef und der Erzengel, später auch Josef und Maria warum sie ihn nicht ranlässt. Sehr amüsant in Szene gesetzt.
de.wikipedia.org/…iki/Maria_und_Joseph
Redaktion benachrichtigen
#12   Gotthard   13:25:19 | Freitag, 18. Dezember 2009
Plakat
das neuseeländische Plakat bringt es doch auf den Punkt… Josef war verlobt, strebte eine Hochzeit mit Maria an und wollte ein eheliches Leben führen – und Gott durchkreuzte seine Pläne und Sehnsüchte… genau DAS bringt das Plakat wunderbar zum Ausdruck!
Redaktion benachrichtigen
#11   Satyagraha †   13:14:14 | Freitag, 18. Dezember 2009
Wie klasse ist das denn?
Fakt: ein homophober christlicher Redakteur bekommt eine simple Beschwerde-Mail wegen seiner unseriösen Berichterstattung. Daraufhin posted der Trottel von seinem privaten Account in der Meinung, er wäre damit anonym eine Hassmail zurück. Und wundert sich, dass er gefeuert wird. Das kommt davon, wenn man weder die rudementärste Ahnung vom Internet hat. Eine herrlich gerechte Strafe für einen feigen Menschen, der seine angeblich aufrechte Meinung nicht einmal öffentlich vertreten mag. Wie gestört muss man denn sein um sich als Journalist so zu verhalten?
Aber ich bin mir sicher, kreuznet wird ein warmes Plätzchen für diesen Helde der Schmierenschreibe haben…
Redaktion benachrichtigen
#10   sullivan   12:38:39 | Freitag, 18. Dezember 2009
Die Homo-Rache folgt auf dem Fuß
Kann denn keiner in der Redaktion Englisch?
www.downeast.com/…eporter-sex-marriage
Redaktion benachrichtigen
#9   Paulaner †   10:15:26 | Freitag, 18. Dezember 2009
jaja, man stumpft ab
sanfrancesco: St. Matthews Auckland
Ich persönlich finde es nicht so schlimm…
Redaktion benachrichtigen
#8   sanfrancesco   09:49:25 | Freitag, 18. Dezember 2009
St. Matthews Auckland
Hier findet man das umstrittene Plakat dieser interessanten Kirchengemeinde:
www.stmatthews.org.nz/news.php?nid=212&sid=88
Ich persönlich finde es nicht so schlimm…
Redaktion benachrichtigen
#7   Paulaner †   09:22:31 | Freitag, 18. Dezember 2009
erklärte ein Sprecher … einem Nachrichtenmagazin
hinreichend
Ich habe die Zensur auf kreuznet tolerant genug gefunden. Ich kann gegen die Nazis posten, ohne entfernt zu werden. Der Gandalf auf kath.net hätte mich zB. längst rausgeschmissen, wenn ich gegen die amtliche Linie gepostet hätte.
Redaktion benachrichtigen
#6   lateiniheini   09:00:42 | Freitag, 18. Dezember 2009
@glaubender 8
@glaubender 8
:(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 (noch 6 Tage bis Heilig Abend, daher auch sechs Rosen- für jeden Tag eine)
Schöne Geschichte-so richtig am frühen Morgen-mit zehnmal mehr Inhalt als 100 kreuz.net-Artikel zusammen! :)3 :-]
Und was den Hl. Joseph in Neuseeland betrifft…schöne Idee der Anglikaner! Find ich weder respektlos noch lästerlich oder sonst noch was! Man darf doch auch mal über solche Sachen schmunzeln. Den fröhlichen „OWI“ aus der Krippe kennen wir doch auch schon seit vielen Jahren – und der lacht jedes Mal und immer und immer wieder… :-] :-]
Redaktion benachrichtigen
#5   r.ruhrgebietler   08:59:18 | Freitag, 18. Dezember 2009
um ein Internetportal mit extremistischen Bestrebungen handelt
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
wurde nicht dem zionistischen Kapitaljudentum gebuckelt?
Redaktion benachrichtigen
#4   Navon   08:38:10 | Freitag, 18. Dezember 2009
Dann sollten die Kreationisten mal erklären
wozu Blindschleichen und einige Schlangearten noch rudimentäre Schulter und Beckenknochen haben, warum Wale noch rudimentäre Beckenknochen haben, wozu der Mensch das Steißbein hat oder Zehennägel, warum einige Mull-Arten noch Augen haben – auch wenn diese Tiere in absoluter Dunkelheit leben, warum Kiwis (die Vögel) zwar noch rudimentäre Flügelknochen haben, diese aber nahezu komplett innen im Rumpf versteckt liegen, wodurch Kiwis nur 3-4 cm lange, völlig bewegungsunfähige Flügelstummel haben?!
Alle diese Organe bzw. rudimentären Körperteile zeigen auf, wie sich die Lebewesen entwickelt haben. Aus welchem Grund Gott diesen Unsinn geschöpft haben soll, das könnten die Kreationisten ja mal erklären?!
Aber ich prophezeihe mal, dass da keine fachliche Antwort kommen wird.
Redaktion benachrichtigen
#2   timpressum †   08:07:57 | Freitag, 18. Dezember 2009
Degeneration
„Rudimentäre (halbfertige oder funktionslose) Organe sind keine wertlosen Überreste einer Höherentwicklung: Die allermeisten dieser Organe haben einen konkreten Nutzen, andere belegen eine Degeneration.“
Ich dacht erst, es handele sich um einen Satz über die katholische Kirche!
Davon abgesehen: der Satz ist eine Null-Aussage. Und so überflüssig wie ein Blinddarm! :-D
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
kreuzmeldungenPapst gegen Blutgesetze + … kreuzmeldungenPapst: Christenpflicht zum Umweltschutz + … kreuzmeldungenPapst bedauerte Berlusconi-Attacke + … kreuzmeldungenKrippe im Alltag leben + … kreuzmeldungenPapst tafelt mit Obdachlosen + … kreuzmeldungenBeteuern von Emotionen + … kreuzmeldungenAbschlußbericht kommt Mitte März + … kreuzmeldungenInkarnation auch ohne Sündenfall? + … kreuzmeldungenBöse sind nur die andern + … kreuzmeldungenErnennung erfolgt + … kreuzmeldungenPapst: Kinderreiche Familien unterstützen + … kreuzmeldungenBenedikt XVI. gegen Befreiungstheologie + … kreuzmeldungenVolle Beziehungen zu Rußland + … kreuzmeldungenDie Kirche muß für den Lebensschutz mehr tun + … kreuzmeldungenWie das Leben gelingt + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net