Die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’ betrachtet – in der Tradition der Vorgängerorganisation der gegenwärtigen ‘Bundesrepublik Deutschland’ – die freie Meinungsäußerung als ein Verbrechen.
Die ‘KNA’ berichtete über den Artikel „Zu schön, um wahr zu sein“
(kreuz.net) Das Webportal ‘kreuz.net’ verbreitet ein gefälschtes Vatikan-Dokument zu einer vermeintlichen
konservativen Liturgiereform.
Das berichtete die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’ gestern. Sie
hat ihren Sitz in Bonn. Ihr Mehrheitsgesellschafter ist der Verband der Diözesen Deutschlands.
Die ‘Katholische
Nachrichtenagentur’ glaubt, daß ‘kreuz.net’ mit der Verbreitung des Dokumentes versucht hat, „in Kirchenkreisen
im deutschsprachigen Raum Verwirrung zu stiften.“
Das Dokument sei formal und inhaltlich als Instruktion
der römischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung aufgemacht gewesen – erklärt
die Nachrichtenagentur:
„Darin wird unter anderem angeordnet, künftig alle Melodien und Texte nichtkatholischer
Autoren aus katholischen Gesangbüchern zu tilgen.“
Die angebliche Instruktion schreibe auch eine weitgehende
Rückkehr zum Latein sowie das „vorkonziliare, stille Rezitieren zentraler liturgischer Texte“ durch den
Priester vor.
In Wahrheit ist das stille Rezitieren zentraler liturgischer Texte nicht „vorkonziliar“,
sondern war während der ganzen Konzilszeit üblich.
Die ‘Katholische Nachrichtenagentur’ hat zu dem
‘kreuz.net’ zugespielten Dokument sogar die römischen Instanzen angerufen. Allerdings: „Im Vatikan war
zu dem Vorgang keine Stellungnahme zu erhalten“ – heißt es.
Die Autoren von ‘kreuz.net’ würden sich
durch ihre Server in Nordamerika „einer juristischen Verfolgung“ entziehen, fügt der Artikel an.
Offensichtlich
betrachtet die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’ – in der Tradition der Vorgängerorganisation
der gegenwärtigen ‘Bundesrepublik Deutschland’ – die freie Meinungsäußerung als Verbrechen.
Am Schluß
des Artikels muß die Nachrichtenagentur außerdem zusammenhanglos folgendes zugeben:
„Die Überschrift,
unter der das Dokument angekündigt wird, lautet: »Zu schön, um wahr zu sein«.“
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38 Lesermeinungen
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selbst wenn das stimmt und der Text an kreuz.net geschickt wurde, bleibt seine Herstellung natürlich
eine Urkundenfälschung … und wer ihn als echt ins Netz stellt, wird sich schon mindestens naiv nennen
lassen müssen. Andererseits hat die Sache auch etwas Gutes: sie zeigt, daß der Vatikan schnell und deutlich
www.kreuts.net/forum/index.php?topic=5285.msg… reagiert, wenn einer Kongregation fälschlich etwas in
den Mund gelegt wird.
#34 Mary Cruz 14:09:32 | Samstag, 19. Dezember 2009
Josef_G: Wenn es um die Meinungsfreiheit geht, sind die antireligiösen Fanatiker gleich dabei, mit juristischen
Mitteln einzuschreiten; wenn es aber um den Abtreibungsmord geht – schreit keiner von ihnen um juristische
Verfolgung des Kindermords. Josef_G: Aprilscherz im Dezember Jeder, der die Gepflogenheiten Im Vatikan –
bei +.net bißchen kennt, hätte schon riechen müssen, daß es sich hier um einen kleinen unschuldigen
Scherz handelt. Muß hier wirklich schweres Geschütz juristische Mittel, etc. aufgeboten werden?
#33 MartinBieger 13:52:26 | Samstag, 19. Dezember 2009
@Elijahu Absolut lächerlich, wie es in Deutschland um die Meinungsfreiheit bestellt ist. Ich bin froh
dass ich da weg bin. In einem solchem Land will ich nie wieder leben müssen Auf Typen wie dich können
wir hier gut verzichten.Du bist doch nur eine Schande für unser Land.
Kreuz.net muss sich daran messen lassen WAS nun tatsl. aus Rom in diesem Kontext für ein DOKUMENT in
absehbarer Zeit veröffentlicht wird… Dann wird sich alles von allein klären und kreuz.net entweder
siegreich im Sinne von wahrhaft oder verloren im Sinne von lügenpervers aus der Sache hervorgehen…
Nur eine Frage der Zeit…
#31 Jefomowitsch 00:03:35 | Samstag, 19. Dezember 2009
@ Elujia Absolut lächerlich, wie es in Deutschland um die Meinungsfreiheit bestellt ist. Ich bin froh
dass ich da weg bin. In einem solchem Land will ich nie wieder leben müssen. Meine Gebete wurden erhört…
Eli…u, in der BRD ist es um die Meinungsfreiheit gut bestellt. Aber Aussagen wie „Man sollte die Homoperversen
an die Wand stellen!“ sind Mordaufrufe und somit auch nach US-Recht strafbar.
Kindergarten! 1) Das Dokument ist eine plumpe Fälschung, die jeder halbwegs intelligente Mensch als solche
identifizieren konnte. 2) Es ist in der BRD nicht verboten, die Rückkehr zur sogenannten alten Messe
zu fordern. Das Dokument wäre inhaltlich auch in der BRD nicht strafbar. Wohl aber die Veröffentlichung
unter fremdem Namen. Ich hoffe in den USA ist das auch so!
#26 Elijahu † 20:14:43 | Freitag, 18. Dezember 2009
Die unbelehrbaren Deutschen Die Autoren von ‘kreuz.net’ würden sich durch ihre Server in Nordamerika
„einer juristischen Verfolgung“ entziehen, fügt der Artikel an. Absolut lächerlich, wie es in Deutschland
um die Meinungsfreiheit bestellt ist. Ich bin froh dass ich da weg bin. In einem solchem Land will ich
nie wieder leben müssen.
Aprilscherz im Dezember Jeder, der die Gepflogenheiten Im Vatikan – bei +.net bißchen kennt, hätte schon
riechen müssen, daß es sich hier um einen kleinen unschuldigen Scherz handelt. Muß hier wirklich schweres
Geschütz juristische Mittel, etc. aufgeboten werden?
#23 Max Mustermann 17:09:10 | Freitag, 18. Dezember 2009
Wer sagt, dass das Dokument wirklich gefälscht ist? Vielleicht hat kreuz.net ja besondere Kontakte zum
Vatikan! Oder die Macher von kreuz.net sitzen gar dort?
@ Goldengel: Meinen Sie eine Webseite auf dem Niveau queer.de? Nein und damit erübrigt sich Ihre weitergehende
Spekulation mangels Substanz! Tut mir leid für Sie, aber so eine Form der „Seriösität“ werden Sie wohl
in keiner christlichen Seite finden, auch wenn Ihre Sehnsucht danach immer stärker wird. Es zieht mich
überhaupt nicht zu Seiten von Homosexuellen – wie Sie nur darauf kommen? Eigene geheime Gelüste? Aber
danke für Ihre BEstätigung, dass man Seriösität auch keiner christlichen Seite finden wird.
kreuz. net hat der gelungenen Liturgiereform des Vat.II einen hilfreichen Dienst erwiesen. Danke liebes
kreuz.net, viel tausendmal Dank, für das mutige Eintreten zugunsten von NOM
#20 Freinsberg 14:57:18 | Freitag, 18. Dezember 2009
KathPressWortlaut „kreuz.net“ verbreitet gefälschtes Vatikan-Dokument Rom, 18.12.2009 (KAP) Mit einem
erfundenen Vatikan-Dokument zu einer vermeintlichen „konservativen“ Liturgiereform hat die umstrittene
Website „kreuz.net“ versucht, in Kirchenkreisen im deutschsprachigen Raum Verwirrung zu stiften. In dem
am Donnerstag verbreiteten Text, der formal und inhaltlich als Instruktion der vatikanischen Gottesdienstkongregation
dargestellt wurde, heißt es u.a., dass künftig alle Melodien und Texte nichtkatholischer Autoren aus
katholischen Gebet- und Gesangbüchern zu tilgen seien. Neues geistliches Liedgut und Anklänge an Popmusik
seien künftig in der Liturgie verboten. Alle Neukompositionen seien in Rom zur Genehmigung vorzulegen.
Ferner schreibt die angebliche Instruktion eine weitgehende Rückkehr zum Latein sowie das vorkonziliare,
stille Rezitieren zentraler liturgischer Texte durch den Priester vor. Dem gefälschten Dokument wurde
von „kreuz.net“ der lateinische Titel „Musicam sacram fovere“ verpasst; damit wird der Titel einer Instruktion
derselben Behörde aus dem Jahr 1967 imitiert, der „Musicam sacram“ lautete. Im Vatikan war zu dem Vorgang
keine Stellungnahme zu erhalten. Einer juristischen Verfolgung entziehen sich die – sichtlich aus dem
klerikalen Bereich stammenden – Autoren von „kreuz.net“, indem sie meist anonym publizieren und technisch
auf Server in den USA zurückgreifen. Der theoretische Betreiber der Website ist an einer Adresse im kalifornischen
El Segundo beheimat
#19 Maledica 14:55:45 | Freitag, 18. Dezember 2009
HÄHÄHÄHÄHÄHÄHÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄH Da kriegen die Amtkirchenfunktionäre wieder einmal kräftig
das Muffensausen… …so unbedeutend kann dann kreuz.net dann mal schon nicht sein, wenn selbst die höchstamtskircheliche
kna es nötig hat daraufhinzuweisen, daß das auf kreuz.net -übrigens für jeden WIRKLICH denkenden Katholiken
auf den ersten Blick als Fake ersichtlich- veröffentlichte Dokument nicht „echt“ ist. Die Amtskirchenpresse
hat nun mal die Deutungshoheit verloren und versucht sich nun mit den letzten Kräften noch an das Kirchensteuersystem
zu klammern. Doch Weltnetz sei dank, informieren sich die wirklich denkenden Katholiken bei auch wirklich
katholischen Seiten und brauchen schon lange keine kirchenfeindlichen von Zollitschs Gnaden finanzierten
Häretikerblätter! Analog beklagen im politischen die linksradikalen Inter-Nazi-Blätter wie die Frankfurter
Rotschau und die Südsowjetische auch massive Einbußen bei den Lesern, denn wer will schon für ideologisch
verfärbte Informationen bezahlen, wenn er das Original kostenlos per Mausklick bekommt…
#17 Dr. Schlämmer 14:31:58 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Alle um die Kirchenmusik Besorgten Glückwunsch zum gelungenen Coup. Dass die vorgeblichen Reformen von
oben eine seriöse Nachrichtenagentur dazu veranlasst haben, bei Rom eine Stellungnahme zu erbitten, lässt
für mich auch den Schluss zu, dass diese einen wunden Punkt aufgegriffen haben. Eine Schola oder ein
Chor, um die Gemeinde in Sachen Gregorianik voranzubringen ist doch eine gute Sache! Und da in Deutschland
bekanntlich aller Segen von oben kommt, wie auch die kath. Nachrichtenagentur internalisiert hat, braucht
es in dieser Sache vielleicht tatsächlich einer kleinen Anstrengung von oben.
nur so verwerflich ist m.E. die Form, wie der Inhalt veröffentlicht wurde (ich stimme allerdings dem
inhalt auch nicht zu). Es wurde die Form einer kirchenamtlichen Verkündigung gewählt, wie würden die
Geistlosen von kreuz.net aufschreien, wenn ihre Gegenspieler diese Form für die Verbreitung von Inhalten
gewählt hätten. Z.B. wie seinerzeit bei P. Boff ein Schweigegebot für alle kreuz.netten oder kreuz.stumpfsinnigen.
Das muss aber schon eine recht verquere und verwinkelte Meinung sein, wenn es als Verbrechen gelten soll,
diese zu äußern… Mein lieber Schwan…, wann geht der nächste Kahn???
#9 Goldengel 13:10:49 | Freitag, 18. Dezember 2009
Navon vielleicht gibt es echte Christen, die eine seriöse Webseite aufziehen wollen. Meinen Sie eine
Webseite auf dem Niveau queer.de ? Tut mir leid für Sie, aber so eine Form der „Seriösität“ werden
Sie wohl in keiner christlichen Seite finden, auch wenn Ihre Sehnsucht danach immer stärker wird.
Jetzt ist es schon eine katholische Nachricht bei kreuz.net, wenn eine andere Webseite über die Lügen
der kreuz.net-Redaktion berichtet. Es wird von Tag zu Tag lächerlicher, jetzt generiert kreuz.net schon
die Inhalte seiner angeblichen „Nachrichten“ selbst. Wenn Ihr schon nichts substanzielles zu berichten
habt, dann gebt Eure Domain zurück, vielleicht gibt es echte Christen, die eine seriöse Webseite aufziehen
wollen.
offenbar nur eine Ente Gut, daß das Ganze jetzt eine Ente zu sein scheint, denn es wäre auch äußerst
traurig und schade gewesen, wenn der Vatikan sich zu einem solchen Unsinn hätte hinreißen lassen. Josef
Berens (als einfacher, selbst denkender Katholi)
#4 Chrysanthus 12:30:31 | Freitag, 18. Dezember 2009
Interessant dass kna auf diesen Text hereingefallen ist, der – für jeden katholisch gebildeten Leser
leicht erkenntlich – nicht authentisch war und dies auch nicht verbarg. Der Redaktion von kreuz.net ist
kein Vorwurf zu machen. Ihre Absicht, dieses wichtige Thema ins Gespräch zu bringen, ist gelungen. Man
kann ihr zu diesem Kunstgriff nur gratulieren.
Verwirrung stiften? Also, wer nach Lektüre des Pseudo-Dokuments ob seiner Authentizität in „Verwirrung“
war, stellt einen recht niedrigen IQ unter Beweis. Sit venia verbis: So blöd kann doch keiner sein. Oder
doch??
#2 Zweifler † 12:05:33 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Schreibbüro Die Autoren von ‘kreuz.net’ würden sich durch ihre Server in Nordamerika „einer juristischen
Verfolgung“ entziehen, fügt der Artikel an. Was ist daran falsch? Das trifft doch genau den Kern der
Sache. Denn hätte dieses Machwerk seine Server nicht in den USA gehostet und nicht, engegen jedem journalistischen
Ethos, keine Verantwortlichen im Sinne des Presserechtes genannt, so könnte es ja für die Unsäglichkeiten
die hier verbreitet werden, zur Rechenschaft gezogen werden.